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Foto-Automaten-Kunst

Foto Yves Tanguy, Selbstporträt in einem Fotoautomaten, ca. 1929Passbildautomaten dienten vor allem dem schnellen Porträtfoto; meist in Viererreihe. Aber auch Fotokünstler setzten sich mit den Streifen-Bildern auseinander:

 
 
 
 
 

Foto Franco Vaccari, Esposizione in tempo reale num. 4, Modena 1972

Franco Vaccari, Esposizione in tempo reale num. 4, Modena 1972
© Franco Vaccari

Foto Yves Tanguy, Selbstporträt in einem Fotoautomaten, ca. 1929

Information vom Kunsthaus Wien:

Foto-Automaten-Kunst

Die Ästhetik hinter dem Vorhang von den Surrealisten bis Warhol und Rainer

10. Oktober 2012 bis 13. Jänner 2013

Fotoautomaten waren noch bis vor wenigen Jahren auf jedem Bahnhof und an vielen Stellen in den Städten zu finden, heute sind sie eine aussterbende Gattung. Als 1928 die ersten Fotoautomaten in Paris aufkamen, stürzten sich auch die Künstler auf die für wenig Geld innerhalb von Minuten erhältlichen maschinellen Selbstporträts. Die Surrealisten waren die ersten, die das Potenzial der Fotoautomaten für die Kunst erkannten, viele andere Künstler sollten ihnen folgen: Cindy Sherman, Arnulf Rainer, Andy Warhol oder Thomas Ruff zählen zu ihnen.

Die Ausstellung erlaubt mit mehr als 300 Exponaten von rund 60 internationalen Künstlern einen umfassenden Einblick in die „Ästhetik hinter dem Vorhang“. Dabei wird die Maschine selbst und ihre Funktion auch in der Herstellung „offizieller“ Passfotos ebenso gezeigt wie das künstlerische Spiel mit Identitäten, das Erzählen kurzer Geschichten auf den kleinen Bildstreifen oder das Schaffen eigener Welten. Die Ausstellung wurde vom Musée de l’Elysée Lausanne entwickelt und wird nur dreimal in Europa gezeigt – in Lausanne, Brüssel und Wien.

Ausstellungskuratoren: Sam Stourdzé, Direktor Musée de l’Elysée Anne Lacoste, Kuratorin Musée de l’Elysée Clément Chéroux, Kurator Musée national d’art moderne – Centre Pompidou Andreas Hirsch, Kurator KUNST HAUS WIEN

Eine Ausstellung des Musée de l’Elysée Lausanne in Zusammenarbeit mit dem KUNST HAUS WIEN.
 
 
Ausstellung:
Foto-Automaten-Kunst
Die Ästhetik hinter dem Vorhang
10. Oktober 2012 bis 13. Jänner 2013

Kunsthaus Wien
Untere Weißgerberstraße 13
1030 Wien

Täglich 10 bis 19 Uhr
 

Yves Tanguy, Selbstporträt in einem Fotoautomaten, ca. 1929
© Sammlung Musée de l’Elysée, 2011, ProLiterris, Zürich

 
 
 

Foto Jan Wenzel, „Vorhang“, aus der Serie „Instant History“, 2009

Jan Wenzel, „Vorhang“, aus der Serie „Instant History“, 2009
© Jan Wenzel und Kleinschmidt Fine Photographs

 
Informationen rund um (noch installierte) Fotoautomaten finden sich hier: The Photobooth Blog
 

(thoMas)
 

"Foto-Automaten" & "Kunst" = ?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Oktober 2012 - 12:18

Wo genau liegt denn die "Kunst" sich selbst mit der Kamera in der Hand bzw. vor der Fresse von einem Automaten fotografieren zu lassen? Und was hat es mit den irritierenden Grimassen aufsich? Wozu 16 gleiche Bilder eines nichtssagenden Objekts?

Die Schöpfer dieser "Kunstwerke" sind nichts weiter als arme Narren.

-O

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Sonntag, 14. Oktober 2012 - 21:48

Sie zelebrieren hier nichts weiter als Ignoranz und Banausentum!

Die

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Oktober 2012 - 23:11

uneingeschränkte Verfügbarkeit von Allem und Jedem ist das erklärte Endziel des Kapitalismus ... da dann doch lieber Banause. 8-)

So'n Schrott!

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Montag, 15. Oktober 2012 - 16:09

Klar doch! Wenn aus der heimischen Toilette eine Kunsthalle werden soll, dann braucht man nur seine ganzen "Blitzer-Fotos" an sein Klo kleben!

Sudel Eddi.

Würde sich die Welt ein wenig schneller drehen, würde es die Bekloppten einfach wegschleudern.
Manche würden soviel Energie entwickeln, dass sie bis zum Mond fliegen.

Vielleicht sind...

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Montag, 15. Oktober 2012 - 19:15

....komische "-O" aber auch nur in ihrer Aufnahmefähigkeit und Toleranz eingeschränkt und selber mehr als närrisch veranlagt.

Hast Du dir schon über die wichtigen Dinge Gedanken gemacht, nämlich schlechte Farbdarstellung, Abbildungsfehler, Bildrauschen? Ist vielleicht sogar das Objektiv des Automaten dezentriert?

Spaniel. Wau!

Oh mein Gott ...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Oktober 2012 - 13:07

... was wird uns denn noch alles für Bilderschrott als Kunst verkauft ???

das kann ich auch

Bild von andreas h.
Eingetragen von
andreas h.
(Stammgast)
am Montag, 15. Oktober 2012 - 09:50

An alle Nörgler

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Oktober 2012 - 19:42

KUNST KOMMT NICHT VON KÖNNEN

Euch lege ich das Buch mit diesem Titel von Hans-Jürgen Müller sehr ans Herz!

Immer diese Sprüche: "Das kann ich auch!" etc.

Der Unterschied zu euch ist: ihr habt es nicht getan!

Falsch.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 09:25
Gast schrieb:

KUNST KOMMT NICHT VON KÖNNEN

Ansel Adams würde Sie für dieses Kommentar zu einem Fotografenlehrling im ersten Lehrjahr degradieren. Im Zusammenhang mit dem Medium Fotografie ist dieses Kommentar schlichtweg Unsinn.

-O

Genau

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 09:57

Künstler snd ÜberzeugungsTÄTER ... 8-)

DANKE für diesen Beitrag!! Die Frage was ist Kunst....

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 10:41
Gast schrieb:

KUNST KOMMT NICHT VON KÖNNEN

....
Immer diese Sprüche: "Das kann ich auch!" etc.

Der Unterschied zu euch ist: ihr habt es nicht getan!

Ich war vor kurzem in der Austellung "Moderne am Pranger", also was unsere glorreichen Kulturschützer im dritten Reich als "Entartete Kunst" versuchten auszumerzen... man sollte es gesehen haben UND sich auch ein wenig mit den Künstlern, bzw. den Hintergründen des Abstempeln beschäftigen.
Für mich war der doch teilweise sehr eingegrenzte Horizont der "Kulturschützer" dabei sehr offensichtlich, wenn er nicht einfach nur Geldgier war (viele der eingezogenen Objekte wurden nämlich ins Ausland verkauft, und zwar NICHT zum Wohle des Künstlers).
NEIN: ich möchte NICHT damit die hier anwesenden "Kulturkritiker" politisches Denken/Handeln ect. in dieser Richtung unterstellen, aber doch mal die Wortwahl zu überdenken wie man "unverstandene" Kunst bewertet, bzw. ob man sie überhaupt bewertet, bzw. bewerten muss.
Manch einen Hipe um den einen oder anderen Künstler kann ich auch nicht nachvollziehen, vor allem wenn unglaubliche Summen für die Objekte gezahlt werden. Für mich verziert Kunst unser Leben, oder regt mein Hirn an über etwas nachzudenken. Manches erreicht mich, manches nicht. Wenn exorbitante Summen für Objekte gezahlt werden, dann liegt das einzig an unserer Gesellschaft, das es Menschen gibt die Geld gewinnbringend investieren (wollen). Auch mir ist Kunst etwas Wert und ich liebe die sogenannte "moderne" Kunst (so modern ist sie ja gar nicht). Für manches habe ich nur wenige Euro bezahlt, aber teilweise auch einige hundert Euro. Die "billige" Kunst ist jedoch in meinen Augen nicht unbedingt weniger Wert, bzw. widerspiegelt den künstlerischen Wert eigentlich kaum, eher bei meinen gekauften Objekten den handwerklichen Wert.

Michael

wenns von

Bild von schmittikin
Eingetragen von
schmittikin
(Stammgast)
am Montag, 15. Oktober 2012 - 11:34

wollen käme, wäre es WULST...
Oder die Karikatur: Vater mit Sohn im Kunstmuseum. Mault der Sohn: "Ich hab mal was viel Schöneres gemalt und ne Sechs bekommen"...
Die Idee, die hinter den Bildern steckt, finde ich gut. Und: Es gab schon wesentlich Grausigeres zu sehen, das auch noch viel teurer ver- bzw. GEkauft wurde.
An den Erstkommentator ganz oben: Ich bin froh, dass wir frei entscheiden können, was uns gefällt und was nicht, ohne Vorschriften eines selbsternannten Experten resp. Zensors.

Wenn Ihr

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 12:30

was von Kunst verstündet, würd' Euch vor Euch selbst grausen ... in letzter Konsequenz soll Kunst (auf den Menschen) aufbauend wirken, nicht den Job der Resteverwerter und Müllentsoger betreiben.

Wie kommen Sie

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 13:00
schmittikin schrieb:

wollen käme, wäre es WULST...
Oder die Karikatur: Vater mit Sohn im Kunstmuseum. Mault der Sohn: "Ich hab mal was viel Schöneres gemalt und ne Sechs bekommen"...
Die Idee, die hinter den Bildern steckt, finde ich gut. Und: Es gab schon wesentlich Grausigeres zu sehen, das auch noch viel teurer ver- bzw. GEkauft wurde.
An den Erstkommentator ganz oben: Ich bin froh, dass wir frei entscheiden können, was uns gefällt und was nicht, ohne Vorschriften eines selbsternannten Experten resp. Zensors.

eigentlich auf den albernen Gedanken, dass man "Kunst" frei von Kritik über sich zu ergehen lassen hat? Meinung hat nichts mit Zensur zu tun! Die hat allenfalls bei Ihnen selbst schon längst Platz gegriffen, der Sie Beliebigkeit mit Kunst zu verwechseln belieben, und glauben, sich im Namen der Freiheit dafür auf die Schienen werfen zu müssen.

Und wie kommen Sie

Bild von schmittikin
Eingetragen von
schmittikin
(Stammgast)
am Montag, 15. Oktober 2012 - 14:16

eigentlich auf diese albernen Assoziationen? Natürlich habe ich meine Meinung, die ich sonst niemand aufdrängen will (gewissermaßen als Zensur). Auch was ich Ihrer Meinung nach zu tun beliebe, ist völlig aus der Luft gegriffen, ebenso die angedeutete Konsequenz. Vielleicht lesen Sie meinen Beitrag nochmal gaaanz langsam durch...
Was mich stört, ist die Wortwahl beim allerersten Beitrag ("vor die Fresse"); ansonsten bleibt es jedem überlassen, wie er die Arbeiten bewertet.

Hier werden aber

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 19:00

u.a. Meinungen abgesondert - und (fast) keiner denkt dabei an Zensur ...

Gast schrieb: schmittikin

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Montag, 15. Oktober 2012 - 20:46
Gast schrieb:
schmittikin schrieb:

wollen käme, wäre es WULST...
Oder die Karikatur: Vater mit Sohn im Kunstmuseum. Mault der Sohn: "Ich hab mal was viel Schöneres gemalt und ne Sechs bekommen"...
Die Idee, die hinter den Bildern steckt, finde ich gut. Und: Es gab schon wesentlich Grausigeres zu sehen, das auch noch viel teurer ver- bzw. GEkauft wurde.
An den Erstkommentator ganz oben: Ich bin froh, dass wir frei entscheiden können, was uns gefällt und was nicht, ohne Vorschriften eines selbsternannten Experten resp. Zensors.

eigentlich auf den albernen Gedanken, dass man "Kunst" frei von Kritik über sich zu ergehen lassen hat? Meinung hat nichts mit Zensur zu tun! Die hat allenfalls bei Ihnen selbst schon längst Platz gegriffen, der Sie Beliebigkeit mit Kunst zu verwechseln belieben, und glauben, sich im Namen der Freiheit dafür auf die Schienen werfen zu müssen.

Wer ist denn hier albern? Diskutiert hier auf Photoscala über Kunst und fühlt sich durch die paar Bildchen auch noch persönlich eingeengt...

Wurdest Du WEB2.0 Krücke etwa dazu gezwungen, die Fotos anzusehen?

Etwa so:

Aber wirf dich bitte nicht wegen so ein paar lustiger Bildchen auf die Schienen!

Jetzt mußt Du uns aber noch erklären, was so richtig dolle Kunst eigentlich ist.

Der Spaniel. Wau!

Die braucht man nicht erklären

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 21:12

Das funktioniert ganz von selbst. Je mehr Blabla rundherum, desto weniger Kunst (Daumen mal Pi). Aber bei Hunden funktioniert das eher gar nicht.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 23:14

Geh' in eine Kathetrale, und Du verstehst wahre Kunst - augenblicklich. Auch als Analphabet. 8-)

Gast schrieb: Geh' in eine

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 09:41
Gast schrieb:

Geh' in eine Kathetrale, und Du verstehst wahre Kunst - augenblicklich. Auch als Analphabet. 8-)

Ja, dann verstehe ich vor allem, dass Kunst (damals) eine enorme machtpolitische Komponente hat(te). Mit Kathedralen + der darin gezeigten Kunst hat die Kirche ihre Deutungshohheit + Überlegenheit demonstriert. Es ging nicht um "Kunst" an und für sich, sondern um ein bestimmtes Weltbild, das dem einfachen Volk vermittelt werden sollte: Gott ist allmächtig, wir sind die Mächtigen, und du bist ein Nichts.

Von der Intention und Präsentation her vergleichbar sind dem heute Einkaufstempel: beeindruckende Bauten und suggestive Bilder, auf dass der Besucher glaubt, hier sein Heil zu finden.

Wobei ein Einkaufstempel nicht annähernd die Macht und Wucht entfaltet wie damals die Kathedrale, denn es gibt Alternativen. Die Kathedrale damals ragte zwischen Lehmhütten empor - sie war das ein und alles.

der besucher

Ich dachte auch mehr

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 12:20

an die Architektur als an den gesellschaftspolitischen Hintergrund ... aber im Vergleich zu Kathedralen sind die Einkaufstempel unserer Tage tatsächlich armselige Lehmhütten: Hinsichtlich ihrer Architektur genauso, wie vor allem hinsichtlich ihres "Anspruchs" ... 8-)

Eine sehr verkürzte

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 12:37

Deutung von Kathedralen wohl !?
Der Clou war nicht allein die Deutungshoheit der Kirche, sondern die ganz zentrale Bedeutung des einzelnen Menschen, der an diesem Werk beteiligt war, und dessen Meisterschaft im jeweiligen Handwerk entscheidend zum Gesamtkunstwerk Kathedrale zusammenfloss.
Bauten dieser Art, wie z.B. auch schon die Pyramiden und Tempel anderer Weltgegenden, eint ihre geistige Orientierung; unabhängig davon, unter welchen Macht- und Herrschaftsformen sie jeweils gedieen.
Und in dieser Hinsicht unterscheiden die sich auch grundlegend von jenen Formen der Architektur und/oder Kunst, die heute allein dem Kommerz geschuldet, und längst von allen guten Geistern verlassen sind.

na, dann will ich nochmal

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 15:38

na, dann will ich nochmal weiter verkürzen:

Imposante Gebäude und manipulative Bilder; damals wie heute.

Wobei es heute etwas besser ist: es geht nur darum, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Damals ging es um deren Geld und um deren Gedanken. ("Die Gedanken sind frei" stammt vom Ende 18. Jhd)

"die ganz zentrale Bedeutung des einzelnen Menschen"

Nenn Namen. Bis auf Kaiser, Könige, Päpste ... wirst du bis zum späten Mittelalter meist Schwierigkeiten haben mit Namen: Architekten, Künstler, Baumeister, Steinmetze, Maler, ... der Einzelne war eben gerade nicht wichtig, z.B. waren die Kunstwerke nicht oder nur selten signiert.

der besucher

Wichtig

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 17:40

an und FÜR SICH ... das ist so ziemlich das genaue Gegenteil von heutiger "Berühmtheit", die sich oft in einer Veräußerung der Talente verliert. Und die Größe und Nachhaltigkeit einst gepflegter Künste, die eben auf die Spitze getriebenes Handwerk repräsentierten, sollte man keineswegs gering schätzen, auch wenn man die Auftraggeber aus heutiger Sicht durchaus kritisieren und hinterfragen darf. Übrigens sind auch heute Macht und Geld die treibenden Kräfte der menschlicher Kreativität - wenngleich die daraus resultierenden Künste oft mehr fatal als phantastisch anmuten.

Und wo ist jetzt der Unterschied?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 18:08

Ich meine, ausser, dass die "Kunstwerke" heute signiert sind? Nach Deiner Aussage geht/ging es damals wie heute um das "Geld und deren Gedanken" des einzelnen. Wobei der Gedanke sich natürlich unterscheidet. Ging es damals auch noch um sowas wie "zur Ehre Gottes", geht es heute nur noch um den Gedanken "Kauf mich!"

Gast schrieb: Ging es

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 19:29
Gast schrieb:

Ging es damals auch noch um sowas wie "zur Ehre Gottes", geht es heute nur noch um den Gedanken "Kauf mich!"

Macht es das besser oder schlechter? Wieso unterstellst Du allen Künstlern grundsätzlich und ausschließlich kommerzielle Absichten? Warum so kleingeistig?

Der Spaniel. Wau!

Den Künstlern weniger

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 21:51

Mehr deren Vermarktern.

Gast schrieb: Geh' in eine

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 17:41
Gast schrieb:

Geh' in eine Kathetrale, und Du verstehst wahre Kunst - augenblicklich. Auch als Analphabet. 8-)

Stimmt:

Der Spaniel. Wau!

Der Spaniel schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 18:34
Der Spaniel schrieb:
Gast schrieb:

Geh' in eine Kathetrale, und Du verstehst wahre Kunst - augenblicklich. Auch als Analphabet. 8-)

Stimmt:

Der Spaniel. Wau!

;-)

you made my day

Das, lieber Spaniel

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 21:56

ist Ware Kunst - die Kirche ist da nur der Marktplatz. Und wärst Du ein russischer Spaniel, gäb's für Dich mindestens zwei Jahre Zwinger ... 8-)

Gast schrieb: Das

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 07:12
Gast schrieb:

Das funktioniert ganz von selbst. Je mehr Blabla rundherum, desto weniger Kunst (Daumen mal Pi). Aber bei Hunden funktioniert das eher gar nicht.

Wie einfältig und beschränkt. Aber wenn diese Brille gut für dich funktioniert!?

Aber es soll ja auch Leute geben, die Bücher von zu Guttenberg kaufen und immer CDU wählen, sich dabei aber pudelwohl fühlen.

Der Spaniel. Wau!

Pudelwohl

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 07:55

ist wohl einem Spaniel abträglich ... das einzige Buch, das ich von Gutenberg präferieren würde, wäre eine Bibel. ;-)

Gast schrieb: ist wohl

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 17:38
Gast schrieb:

ist wohl einem Spaniel abträglich ... das einzige Buch, das ich von Gutenberg präferieren würde, wäre eine Bibel. ;-)

Wenn es denn hilft...

Der Spaniel. Wau!

Na ja

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 17. Oktober 2012 - 07:11

gibt nicht mehr so viele davon ... jede Menge Plagiate, du verstehst, Wauwau? ;-)

Gast schrieb: KUNST KOMMT

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 11:58
Gast schrieb:

KUNST KOMMT NICHT VON KÖNNEN

Kunst kommt von Künden. (verkünden, bekunden usw.)
------------------
Zählst du noch Pixel oder fotografierst du schon?

Für Manche

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 12:35
Gast schrieb:

KUNST KOMMT NICHT VON KÖNNEN

Euch lege ich das Buch mit diesem Titel von Hans-Jürgen Müller sehr ans Herz!

Immer diese Sprüche: "Das kann ich auch!" etc.

Der Unterschied zu euch ist: ihr habt es nicht getan!

gibt es gute Gründe, gewisse Dinge NICHT zu tun ... diese (weise) Einsicht fehlt leider manch Anderen.

Da gibt es ...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 17:08

... auf der einen Seite einen Fotografen, der den Beruf von der Pieke auf erlernt hat, irgendwann seine Meisterprüfung abgelegt hat, für viel Geld sein Werkzeug (Kameras, Objektive, Licht)angeschafft hat, der excellente Architekturaufnahmen macht und diese auch noch perfekt ausarbeitet und seine Bilder dann wirkliche "Kunstwerke" sind.
Und dann gibt es irgendwelche Leute, die sich irgendwelche Kameras vom Sperrmüll holen, damit dann Erbsensuppe in der Waschmaschine fotografieren, an irgendwelchen Reglern im Photoshop schieben und damit grottenschlechten Bilderschrott produzieren, wo man nur noch Augenkrebs kriegt, und genau diese Bilder werden dann extrem hoch gehandelt und kommen ins Museum.
Was für eine verkehrte Welt !!

Gast schrieb: ... auf der

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Montag, 15. Oktober 2012 - 20:53
Gast schrieb:

... auf der einen Seite einen Fotografen, der den Beruf von der Pieke auf erlernt hat, irgendwann seine Meisterprüfung abgelegt hat, für viel Geld sein Werkzeug (Kameras, Objektive, Licht)angeschafft hat, der excellente Architekturaufnahmen macht und diese auch noch perfekt ausarbeitet und seine Bilder dann wirkliche "Kunstwerke" sind.
Und dann gibt es irgendwelche Leute, die sich irgendwelche Kameras vom Sperrmüll holen, damit dann Erbsensuppe in der Waschmaschine fotografieren, an irgendwelchen Reglern im Photoshop schieben und damit grottenschlechten Bilderschrott produzieren, wo man nur noch Augenkrebs kriegt, und genau diese Bilder werden dann extrem hoch gehandelt und kommen ins Museum.
Was für eine verkehrte Welt !!

Ja, natürlich. Kennst Du den schon:

Ein Autofahrer hört aus dem Radio: "Ein Geisterfahrer auf der A7!"

Sagt der Fahrer: "Was? Einer? Hundert!"

Du setzt vermeintlich perfekt beherrschtes Handwerk mit Kunst gleich. Wie einfältig und engstirnig. Dabei kann beides einhergehen oder aber auch nicht.

Nicht viele können dieses gedanklich vereinen. Ich schon.

Der Spaniel. Wau!

P.S.: Nicht weinen.

Hast' Dich noch nie gefragt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 21:29

warum Du's evolutionär nur zum Hund gebracht hast ?

Gast schrieb: Hast' Dich

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 07:09
Gast schrieb:

Hast' Dich noch nie gefragt warum Du's evolutionär nur zum Hund gebracht hast ?

Keine Bange, solange ein Hund nicht den Deppenapostroh bei jeder Gelegenheit nutzt, ist alles i. O., Du kleiner Lausejunge. ;-)

Der Spaniel. Wau!

Südländische

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 07:25

Variante von "Hast Du" ... na gut, bist halt nur ein Hund. ;-)

Gast schrieb: Variante von

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 17:39
Gast schrieb:

Variante von "Hast Du" ... na gut, bist halt nur ein Hund. ;-)

Ach so. Also ey, weissu, hassu, kannsu mal, und so?

Der Spaniel. Wau!

Das war wohl

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 09:53

ein Rohrkrepierer....

Das kommt davon

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 21:34
Gast schrieb:

... auf der einen Seite einen Fotografen, der den Beruf von der Pieke auf erlernt hat, irgendwann seine Meisterprüfung abgelegt hat, für viel Geld sein Werkzeug (Kameras, Objektive, Licht)angeschafft hat, der excellente Architekturaufnahmen macht und diese auch noch perfekt ausarbeitet und seine Bilder dann wirkliche "Kunstwerke" sind.
Und dann gibt es irgendwelche Leute, die sich irgendwelche Kameras vom Sperrmüll holen, damit dann Erbsensuppe in der Waschmaschine fotografieren, an irgendwelchen Reglern im Photoshop schieben und damit grottenschlechten Bilderschrott produzieren, wo man nur noch Augenkrebs kriegt, und genau diese Bilder werden dann extrem hoch gehandelt und kommen ins Museum.
Was für eine verkehrte Welt !!

wenn man die Kunst vom Handwerk abkoppelt: Eine schizoide, dem Kommerz verfallene Kunstszene. Gut unterfüttert von neureichen Deppen.

Das

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 22:53

was uns aus vergangenen Epochen an Kunst und Kultur erhalten ist, war und ist letztlich auch stets das Vermächtnis der handwerklichen Elite der jeweiligen Zeit.

Nur mal so zum Nachdenken.

Gast schrieb: Gast

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 07:07
Gast schrieb:
Gast schrieb:

... auf der einen Seite einen Fotografen, der den Beruf von der Pieke auf erlernt hat, irgendwann seine Meisterprüfung abgelegt hat, für viel Geld sein Werkzeug (Kameras, Objektive, Licht)angeschafft hat, der excellente Architekturaufnahmen macht und diese auch noch perfekt ausarbeitet und seine Bilder dann wirkliche "Kunstwerke" sind.
Und dann gibt es irgendwelche Leute, die sich irgendwelche Kameras vom Sperrmüll holen, damit dann Erbsensuppe in der Waschmaschine fotografieren, an irgendwelchen Reglern im Photoshop schieben und damit grottenschlechten Bilderschrott produzieren, wo man nur noch Augenkrebs kriegt, und genau diese Bilder werden dann extrem hoch gehandelt und kommen ins Museum.
Was für eine verkehrte Welt !!

wenn man die Kunst vom Handwerk abkoppelt: Eine schizoide, dem Kommerz verfallene Kunstszene. Gut unterfüttert von neureichen Deppen.

Dafür gibt es Ärzte.

Der Spaniel. Wau!

Stimmt

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 07:22

Die gehören heute zu den fleissigsten Kunstsammlern.

Gast schrieb: ... einen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 17. Oktober 2012 - 11:19
Gast schrieb:

... einen Fotografen, der den Beruf von der Pieke auf erlernt hat, irgendwann seine Meisterprüfung abgelegt hat, für viel Geld sein Werkzeug (Kameras, Objektive, Licht)angeschafft hat, der excellente Architekturaufnahmen macht und diese auch noch perfekt ausarbeitet und seine Bilder dann wirkliche "Kunstwerke" sind.

Eine Aussage die Ansel Adams zugeschrieben wird (sinngemäß):

"Es gibt nichts Schlimmeres als ein brilliantes Bild eines schlechten Konzepts."

Die ganze "fotocommunity" ist voll davon.
------------------
Zählst du noch Pixel oder fotografierst du schon?

Ich weiss zwar nicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 17. Oktober 2012 - 11:43

was das Zitat in dem Zusammenhang bedeuten soll... Aber unabhängig von AA ist mir das auch schon gekommen: Als ein Zulieferer nach einem halben Jahr erfolglosem e-mail-Wechsel und ettlichen dokumentarischen Knipsbildchen sich nicht in der Lage sah, seinen Murks zu korrigieren, ist mir irgendwann der Kragen geplatzt und hab zum Foto gegriffen: Mit maximalem Aufwand (Bildgestaltung, Beleuchtung, Kamera, Objektiv, Postprocessing) und einem ganzen Tag Arbeitszeit habe ich den Murks in Szene gesetzt und dem Lieferanten die Bilder in 24 MP 100% JPEG Qualität zugeschickt. Also gut genug, um es als großformatiges Kunstwerk in die Eingangshalle zu hängen. Zehn Minuten später rief mich sein Chef an, hat sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und am nächsten morgen stand er kleinlaut auf der Matte...

Erst danach ist mir das Zitat von Ansel Adams über den Weg gelaufen. Es ist einfach nur richtig.

Ich hab nix gegen die Kunst,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 17:24

Ich hab nix gegen die Kunst, die Leute aus eigener Tasche kaufen.
Jedoch die Kunst, die keine anderen käufer als den Staat findet und von zwangsweise abgepreßten Steuergeldern finanziert wird, ist mir allerdings ein Ärgernis.

Der Rolleiflexer

Gast schrieb: Ich hab nix

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Montag, 15. Oktober 2012 - 21:00
Gast schrieb:

Ich hab nix gegen die Kunst, die Leute aus eigener Tasche kaufen.
Jedoch die Kunst, die keine anderen käufer als den Staat findet und von zwangsweise abgepreßten Steuergeldern finanziert wird, ist mir allerdings ein Ärgernis.

Der Rolleiflexer

Wo steht das?

http://www.wienholding.at/assets/documents/geschaeftsberichte/2011/#/10

Der Spaniel. Wau!

Zu dieser Kunst

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 21:16

gehören nicht wenige Staatstheater und Konzerthäuser quer durch die Republik ... wär' echt Scheiße, wenn da Leute, wie die aus der Yellow Press, das Sagen hätten.

Was da

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2012 - 22:55

bei Kamerafirmen 'bei rauskommt, das können wir längst beklagen ... 8-)

Ist doch nicht schlecht...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 08:00

Mich haben sie ein wenig inspiriert und mir Freude gemacht, die kleinen Bildchen. Im Übrigen muss nicht alles was über den eigenen Horizont geht gleich schlecht sein - einfach mal locker und offen bleiben. Den Wert von Kunst über den Preis zu definieren ist dabei genauso blöde, wie über das Maß an handwerklicher Perfektion. Kunst berührt, oder eben nicht.

Und wenn ich nochmal meine kleine persönliche Definition von Kunst bringen darf: Kunst ist, wenn sich mindestends einer darüber aufregt. Damit wäre das hier Kunst...

Dieses ganze Forum hier

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 12:25

ist demnach Kunst ... Hochkultur sogar, legt man die breite Erregung als Maßstab an. 8-)

Ja, würde ich sogar zustimmen!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 15:01

Auch wenn es nicht das Werk eines Einzelnen bzw. einer definierten Gruppe ist, würd ich es als Kunst durchgehen lassen.

Regt Euch nicht auf...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Oktober 2012 - 10:02

Es gibt halt Leute, die unglaublich viel Geld haben und nicht wissen wohin damit. Firmen wie Leica und Hasselblad haben das erkannt. Andere verkaufen ihre Passbildautomatenbildchen als Kunst. Na und? Da gibt es noch ganz andere Vorbilder, wie z.B. hier: http://www.sueddeutsche.de/kultur/sothebys-auktion-in-london-millionen-e...

So sah bei mir die Makulatur nach dem letzten Anstreichen und ausrollen der Farbrollen auch aus. Tja, hätte ich das mal dem Erich Klapperton verkauft, dann wäre das jetzt auch 25 Milliönchen wert -- die der Erich aber eingestrichen hätte...