Suchen
Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.
TOP-MELDUNGEN
BENUTZERANMELDUNG
AKTUELLE FORENTHEMEN
WEITERE MELDUNGEN
- Firmware v1.2 für Nikon Coolpix L23
- Firmware v1.0.3.3 für Leica S2
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil I (Ausstattung und Leistung) [aktualisiert]
- Eisverkäufer im Winter: CeWe Color im 1. Quartal 2012
- Samsung stellt Fabrik auf spiegellose Systemkameras um
- Panasonic mit Rekordverlust
- Digitalprojektor Acer K520 mit LED-Laser-Hybrid-Lichtquelle
- Vorserien-Leica bringt mehr als 2 Mio. Euro
- Firmware v1.06 / v1.01 für Sigma SD1 / Merill
- Fotos aus der Mülltonne
- Nikon überwindet die Flut
- Graustufen sind ihr alles: Leica M Monochrom
- Leica X2 „Made in Germany“
- Referenzobjektiv: APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH.
- Kommen im Herbst: Fünf Leica-S-Objektive mit Zentralverschluss
- Leica S-Adapter H (H wie Hasselblad)
- Leica V-Lux 40
- Sammlerstücke: Leica M9-P „Edition Hermès“
- drupa 2012: Trend zum Digitaldruck
- Sony sitzt im Verlust fest
Forte stoppt Produktion
Forte, ungarischer Hersteller von Schwarzweißmaterialien, will die Produktion mit Ende Januar 2007 endgültig einstellen:
Wie Forte in einem Brief an die Kunden des Hauses mitteilt, sind die Eigentümer zum dem Entschluss gelangt, die Produktion mit Datum 26.1.2007 definitiv aufzugeben. Die Fabrik, im Jahr 1922 von George Eastman als Kodak-Fabrik gegründet, produzierte während all der Zeit vor allem Schwarzweißfilme und -papiere.
Als Grund für den Produktionsstopp werden die dramatischen Umsatzeinbußen genannt. Die Fabrik habe in letzter Zeit mit großen Überkapazitäten auf einem großen Gelände und mit unwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gearbeitet. Deshalb seien auch langwährende Verhandlungen mit einigen möglichen Investoren gescheitert.
Gerüchte wollen wissen, dass das genannte große Grundstück die eigentliche Ursache ist; es soll versilbert werden. Das sei lukrativer als die Produktion von Schwarzweißmaterialien.
Diverse Anbieter, die Forte-Materialien teilweise unter eigenem Namen angeboten haben, werden sich einen neuen Lieferanten suchen müssen. Darunter Foto Brenner, Moersch, Fotoimpex und in Frankreich Bergger.
An Alternativen bzw. Herstellern von Schwarzweißmaterialien bleibt damit nicht mehr viel: Foma in Tschechien und Kentmere sowie Ilford (Harman) in Großbritannien.
Dank an LvdR für den Hinweis.
(thoMas)
Zum Thema:
- Forte - das Aus scheint endgültig
- Ilford Photo kauft Kentmere Photographic
- Kodak stellt Schwarzweißpapiere ein
- Webshop für Ilford analog
- Ilford empfiehlt sich als Alternative im Schwarzweißbereich
- Canon stoppt Fabrikbau
- Das Ende von Ilfochrome Classic
- Es gibt sie noch: Schwarzweißchemie von Agfa
- Volles Programm bei Ilford
- Fotowettbewerb zum Ilford SFX 200
- Ilford spürt analogen Aufwind
- Die Agfa-Erben, Teil 1: Agfa Laborchemie





und es geht weiter....
das Sterben der Filmhersteller !
von den fünf Analogfans die 20 Filme im Jahr verknipsen kann eben keiner leben !
Analog ist und bleibt TOT !!
(zumindest aus Sicht der Industrie, bevor hier wieder einer der o.g. Fünf einen Anfall bekommt)
Ginge es rein darum das große Grundstück zu versilbern, könnte man das auch indem man eine gewinnbringende (!) Produktion in einem kleineren Rahmen auf einem kleinen Gelände weiterführt.
Mit viel Glück bleibt ein Hersteller für sw Materialien übrig bei dem dann alle ihr Zeug kaufen müssen. Die entsprechende Preisgestaltung kann man sich denken !
Gruß Björn
Ich bin einer von fünf .........
....und bekomme jetzt den Anfall !
Ja wenn ich an jeder Hand fünf Daumen hätte und im Dunkeln Platzangst - dann digital.
Sonst Baryt !
Und:
Mach Dir bitte um mein Geld keine Sorgen, wenn Du es Dir nicht leisten kannst analog zu photographieren,
dann lass es doch bleiben.
Doch noch mehr?
Stellen nicht auch Fuji und Kodak noch SW-Materialien her? Dann gibt es gerade bei Foto-Impex noch eine Reihe von Filmen z.B. aus chinesischer Produktion, die mehr in den Bereich experimental gehören.
Aber es ist schon richtig, dass der analoge SW-Markt dahinstirbt. Anzeichen gab es schon seit ein paar Jahren, dass z.B. Microphen nur noch in der 1-l-Packung zu haben war statt im "Großgebinde" von 2,5 l. Andererseits sollten wir ehrlich sein und zugeben, dass ich - entsprechend feinfühliges Arbeiten vorausgesetzt - heute mit einer digitalen Farbaufnahme auch großartige SW-Bilder erzeugen kann; wills sagen: digital ist erheblich vielseitiger.
schmittikin
Es ist
nicht unbedingt eine typisch deutsche Angewohnheit, immer fröhlich weiter so zu machen, bis der Letzte das Licht ausbläst. Im Fall "Film" haben die Hersteller alles (nicht) getan, um die Attraktivität des Mediums aufrecht zu erhalten. Es ist ein Beispiel für Untergang durch maximale Ignorantenhaftigkeit, obwohl eine gute Überlebensfähigkeit durch minimale Anpassung an moderne Gegebenheiten und längst vorhandene Technologien durchaus gegeben wäre. Aber wer weiß? Eines Tages entdeckt eine Truppe von experimentierfreudigen Menschen das Medium wieder, diversifiziert die Verfahren und macht daraus ein neues, kreatives Element.
Gut Klick!
Es ist
nicht unbedingt eine typisch deutsche Angewohnheit, immer fröhlich weiter so zu machen, bis der Letzte das Licht ausbläst. Im Fall "Film" haben die Hersteller alles (nicht) getan, um die Attraktivität des Mediums aufrecht zu erhalten. Es ist ein Beispiel für Untergang durch maximale Ignorantenhaftigkeit, obwohl eine gute Überlebensfähigkeit durch minimale Anpassung an moderne Gegebenheiten und längst vorhandene Technologien durchaus gegeben wäre. Aber wer weiß? Eines Tages entdeckt eine Truppe von experimentierfreudigen Menschen das Medium wieder, diversifiziert die Verfahren und macht daraus ein neues, kreatives Element.
Gut Klick!
Sorry
jetzt hat das Ding ein PHP-File aufgemacht, anstatt es fertig an den Server zu schicken. Deshalb zweimal.
Gut Klick!
Kommt öfter vor
jetzt hat das Ding ein PHP-File aufgemacht, anstatt es fertig an den Server zu schicken.
Nicht schon wieder auf den Webmaster schimpfen, daran ist mein Keylogger schuld, die Software ist noch nicht ganz ausgereift.
Filme sind tote Pferde
Das ist mir zu einfach und in der Argumentation zu (typisch) deutsch.
Angebot und Nachfrage treffen sich auf dem Markt und der Markt spricht eine mehr als eindeutige Sprache! Gegen den Film. Dabei übersteigt das Angebot die Nachfrage und nicht umgekehrt. Schuld an der Entwicklung ist also nicht die Industrie, es sind die Verbraucher. Analoge Kameras gibt es grundsätzlich genug, es will eben nur kaum noch jemand mit ihnen fotografieren. Das kann man natürlich verteufeln, das ändert aber nichts.
Das die Eigentümer der Firma Forte sich Gedanken machen, wie lange, wieviel und ob überhaupt noch Geld mit Filmen und Fotopapieren zu verdienen ist, ist nachvollziehbar und auch vernünftig. Wenn die Entscheidung dann lautet, dass die Einstellung der Produktion und der Verkauf des Grundstück ökonomisch sinnvoller ist, dann ist das der richtige Weg. Zumal wohl kaum ernsthafte Zweifel daran bestehen können, dass die Absatzchancen für Filme und Papiere für die bildmäßige Fotografie sich nur noch in eine Richtig entwickeln werden: nach unten. Ideologische Bremsklötze im Kopf sind da fehl am Platze.
Wie heißt es so schön: Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!
Mein Gott,
wieviele von der Digitalindustrie gesponsorte Jünger tummeln sich denn hier??? Oder entblödet Ihr Euch nicht, etwa freiwillig so einen Stuss abzusondern? Analog ist tot, deswegen kommen derzeit dutzende neue Filmemulsionen auf den Markt. In einer Reihe von Industrienationen (derzeit noch außer Deutschland, aber wir sind ja schon länger Schlusslicht in der Erkenntnissfähigkeit) steigt der Absatz von Filmen (und analogen Kameras!) wieder. Weil jetzt ein Hersteller seine nicht angepassten Produktionsvolumen dicht machen muss, weil es gilt, ein Grundstück zu versilbern, ist das schade um die dort produzierten Filme, aber nicht zu ändern. Mit "analog ist tot" hat das nichts zu tun.
Aber das ist in Deutschland ja heilige Tradition: im Chor HEIL schreien, jetzt eben auf den PIXEL... Und wenn in ein paar Jahren keine heute mit so einem Handscanner aufgenommen Pixelpuzzle mehr lesbar sind, will es wieder keiner gewesen sein.
Typisch deutsch...
Na, na, na. . .
fragen Sie Frau Herta Deubler-Gmählin nach NS-Zitaten zum unrechten Zeitpunkt. Das ist ja nun wirlich nicht dir richtige Analogie, oder? Dass viele Menschen - und damit auch Fotografen - ihre Suche nach lebenspraktischen Produkten auch an allgemein vorherrschenden Trends orientieren, ist normal. Digitalkameras und die direkte Verarbeitung von Bildmaterial am Computer sind halt derzeit die attraktivere Nummer. Da kann der Film nicht mithalten. Und SW-Film schon gleich gar nicht, weil die Mehrzahl der Menschen sowieso nicht SW fotografieren. Da bleiben dann nur noch spezielle Anwendungen in Industrie und Forschung usw.
Gleichwohl wird der Film seine Fähigkeiten, in ungleich höherer Dichte Bildinformation speichern zu können, als das derzeit digitale Kameras in der Lage sind, nicht verlieren. Das nützt aber alles nichts, solange es nicht digitale Medienüberträger, sprich Scanner oder Scannerkameras gibt, die erstens besser, zweitens leichter zu handhaben sind, als digitale Kameras. Die Filmbranche wird da noch viel zu sehr von den Laborfummler mit den ganzen unpraktischen Gedöns dominiert. Das was da derzeit auf der anderen Seite an Scannern zu haben ist, ist entweder grotesk teuer, oder mehr oder minder grottenschlecht von der Wiedergabe und von von der Bedienung, lahm und vom Endergebnis leider auch deutlich schlechter. Es ist einfach auch das Problem, dass Kamerahersteller sich nicht um den Film, Filmhersteller sich nicht um den Rest kümmern usw. Erst wenn es eine konzertierte Aktion zum Vorteil der Nutzer von allen Marktbeteiligten in der Sache gibt, und das Resultat eine wirklich überzeugende, für die überwiegende Nutzerschaft brauchbare Verarbeitungsschiene gibt, hat der Film wieder eine Chance. Ich persönlich bin der Meinung, dass das nicht allzu lange auf sich warten lässt, wenn die ersten Hersteller wieder ihre Chance erkennen und die allgemeine Wehleidigkeit in der Branche sich wandelt.
Gut Klick!
völlig daneben !
wieviele von der Digitalindustrie gesponsorte Jünger tummeln sich denn hier??? Oder entblödet Ihr Euch nicht, etwa freiwillig so einen Stuss abzusondern? Analog ist tot, deswegen kommen derzeit dutzende neue Filmemulsionen auf den Markt. In einer Reihe von Industrienationen (derzeit noch außer Deutschland, aber wir sind ja schon länger Schlusslicht in der Erkenntnissfähigkeit) steigt der Absatz von Filmen (und analogen Kameras!) wieder. Weil jetzt ein Hersteller seine nicht angepassten Produktionsvolumen dicht machen muss, weil es gilt, ein Grundstück zu versilbern, ist das schade um die dort produzierten Filme, aber nicht zu ändern. Mit "analog ist tot" hat das nichts zu tun.
bis hier ist das ja noch eine einigermaßen brauchbare Antwort
ich frag mich nur wer die neuen Filmemulsionen kaufen soll ?
Eine große Masse bestimmt nicht !
und mittlerweile kommt digital auch in anderen Bereichen wo derzeit noch der analoge Film dominiert z.B. Röntgen
Aber das ist in Deutschland ja heilige Tradition: im Chor HEIL schreien, jetzt eben auf den PIXEL... Und wenn in ein paar Jahren keine heute mit so einem Handscanner aufgenommen Pixelpuzzle mehr lesbar sind, will es wieder keiner gewesen sein.
Typisch deutsch...
das ist so ziemlich die dämlichste Antwort (eines Ewiggestrigen ?) die hier auf Photoscala zu lesen ist !
Björn
Mein Beileid zu so wenig Hirn
wieviele von der Digitalindustrie gesponsorte Jünger tummeln sich denn hier??? Oder entblödet Ihr Euch nicht, etwa freiwillig so einen Stuss abzusondern? Analog ist tot, deswegen kommen derzeit dutzende neue Filmemulsionen auf den Markt. In einer Reihe von Industrienationen (derzeit noch außer Deutschland, aber wir sind ja schon länger Schlusslicht in der Erkenntnissfähigkeit) steigt der Absatz von Filmen (und analogen Kameras!) wieder. Weil jetzt ein Hersteller seine nicht angepassten Produktionsvolumen dicht machen muss, weil es gilt, ein Grundstück zu versilbern, ist das schade um die dort produzierten Filme, aber nicht zu ändern. Mit "analog ist tot" hat das nichts zu tun.
Aber das ist in Deutschland ja heilige Tradition: im Chor HEIL schreien, jetzt eben auf den PIXEL... Und wenn in ein paar Jahren keine heute mit so einem Handscanner aufgenommen Pixelpuzzle mehr lesbar sind, will es wieder keiner gewesen sein.
Typisch deutsch...
Was bist du für ein Dummschätzer! Zu so einem Gelaber fällt mir wirklich nichts anderes mehr ein.
Nachrichtenklau?
Also wenn hier schon News von einer anderen Seite (www.aphog.de) abgekupfert werden, dann wäre doch auch drin und fair die Quelle zu nennen!
Recherche!
aphog gehörte diesmal tatsächlich nicht zu photoscalas Quellen. Wer die Meldungen vergleicht, stellt fest, dass aphog in der Möglichkeitsform formuliert: scheinbar, offenbar ... Wir dagegen haben den Tipp von einem Leser erhalten, im Internet recherchiert und ein paar Telefonate geführt und können danach die Vermutung, die seit ca. 12.1.07 auch durch die Foren geisterte, als bestätigte Meldung bringen. (thoMas)
aha
aphog gehörte diesmal tatsächlich nicht zu photoscalas Quellen. Wer die Meldungen vergleicht, stellt fest, dass aphog in der Möglichkeitsform formuliert: scheinbar, offenbar ... Wir dagegen haben den Tipp von einem Leser erhalten, im Internet recherchiert und ein paar Telefonate geführt und können danach die Vermutung, die seit ca. 12.1.07 auch durch die Foren geisterte, als bestätigte Meldung bringen. (thoMas)
Ne ist klar! Witzig fand ich die Worte "diesmal nicht"! :-)))
Ich finde das aber auch nicht so schlimm ,so bekommen die Nachrichten eine weitere Verbreitung.
Wer ist überhaupt die Aphog?
Wer ist bitte die Aphog, als dass sie für ihre 5,5 Nachrichten in einem halben Jahr hier auch noch einen Quellenschutz beansprucht?
Schwarzweisfilme
Es gibt bei den SW-Filmen nach wie vor eine große Auswahl im Markt... Mehr Hersteller als bei Farbmaterial:
Ilford
Fuji
Kodak
Adox/Efke
Foma
Lucky
Und dazu hat Maco (Rollei) ein Riesensortiment. Agfa-Restbestände sind auch noch im Handel. Warum denn nicht mal wieder nur SW fotografieren. Einfach mal einen APX 100 bei dm kaufen und los. Man fotografiert bewusster, wenn man sich nur auf SW beschränken muss.
Das ist nicht das Ende der Welt
Es gibt bei den SW-Filmen nach wie vor eine große Auswahl im Markt... Mehr Hersteller als bei Farbmaterial:
Ilford
Fuji
Kodak
Adox/Efke
Foma
Lucky
Und dazu hat Maco (Rollei) ein Riesensortiment. Agfa-Restbestände sind auch noch im Handel. Warum denn nicht mal wieder nur SW fotografieren. Einfach mal einen APX 100 bei dm kaufen und los. Man fotografiert bewusster, wenn man sich nur auf SW beschränken muss.
Genau, wenn man nun die aktuellen Lieferanten von Maco aufschlüsselt, nämlich Agfa-Gevaert (Belgien) und Filmotec (Deutschland), die obige Liste der Hersteller weltweit um noch weitere fehlende Hersteller ergänzt (Svema und Era), kommt man auf 10 (!) Hersteller (ich bin mir nicht ganz sicher, aber meines Wissens ist die Zahl der Hersteller von Sensoren von Digitalkameras sogar etwas niedriger [Canon, Kodak, Sony, Fuji, National Semiconductor, Samsung, Sharp]). Dann kommt als reiner Hersteller hervorragender SW-Papiere noch Kentmere in England hinzu, die jüngst in neue Produktionsanlagen investiert haben und steigende Absatzzahlen verzeichnen.
Ferner werden dieses Jahr sehr wahrscheinlich neue Anbieter in den SW-Markt eintreten: Offizielle Verlautbarungen gibt es von zwei Unternehmensallianzen. Einmal eine Gruppe um ehemalige Agfa Mitarbeiter, die in Leverkusen auf einer modernen Maschine wieder SW-Papier und vielleicht auch wieder Filme produzieren wollen (erste Versuche sind erfolgreich abgeschlossen), und die mit Fotoimpex kooperieren.
Und zweitens eine Allianz um Maco, die im ehemaligen Agfa-Werk in Frankreich auch demnächst wieder SW-Papiere produzieren werden.
Vielleicht sehen wir in der Zukunft auch ähnliches seitens ehemaliger Forte-Mitarbeiter, die ihr eigenes Unternehmen gründen, welches ohne Altlasten flexibler am Markt reagieren kann als das alte Unternehmen, dessen Grundstrukturen noch aus den Zeiten der sozialistischen Kombinate stammen.
Schaut man sich einmal aufmerksam in den SW-Foren um, so sieht man, dass viele Fotografen manchmal eher aufgrund der großen Materialvielfalt (z.B. welche Film-/Entwicklerkombination?) ein Auswahl/Entscheidungsproblem haben. Zumal in den letzten Jahren viele neue hervorragende Entwickler auf den Markt gekommen sind (z.B. von Spur, Moersch, PMK, etc.).
Das Ausscheiden von Forte ist zwar bedauerlich, als SW-Fotograf hat man aber nach wie vor eine äußerst umfangreiche Produktauswahl für alle fotografischen Eventualitäten.
Halb so schlimm
Es gibt bei den SW-Filmen nach wie vor eine große Auswahl im Markt... Mehr Hersteller als bei Farbmaterial:
Ilford
Fuji
Kodak
Adox/Efke
Foma
Lucky
Und dazu hat Maco (Rollei) ein Riesensortiment. Agfa-Restbestände sind auch noch im Handel. Warum denn nicht mal wieder nur SW fotografieren. Einfach mal einen APX 100 bei dm kaufen und los. Man fotografiert bewusster, wenn man sich nur auf SW beschränken muss.
Genau, wenn man nun die aktuellen Lieferanten von Maco aufschlüsselt, nämlich Agfa-Gevaert (Belgien) und Filmotec (Deutschland), die obige Liste der Hersteller weltweit um noch weitere fehlende Hersteller ergänzt (Svema und Era), kommt man auf 10 (!) Hersteller (ich bin mir nicht ganz sicher, aber meines Wissens ist die Zahl der Hersteller von Sensoren von Digitalkameras sogar etwas niedriger [Canon, Kodak, Sony, Fuji, National Semiconductor, Samsung, Sharp]). Dann kommt als reiner Hersteller hervorragender SW-Papiere noch Kentmere in England hinzu, die jüngst in neue Produktionsanlagen investiert haben und steigende Absatzzahlen verzeichnen.
Ferner werden dieses Jahr sehr wahrscheinlich neue Anbieter in den SW-Markt eintreten: Offizielle Verlautbarungen gibt es von zwei Unternehmensallianzen. Einmal eine Gruppe um ehemalige Agfa Mitarbeiter, die in Leverkusen auf einer modernen Maschine wieder SW-Papier und vielleicht auch wieder Filme produzieren wollen (erste Versuche sind erfolgreich abgeschlossen), und die mit Fotoimpex kooperieren.
Und zweitens eine Allianz um Maco, die im ehemaligen Agfa-Werk in Frankreich auch demnächst wieder SW-Papiere produzieren werden.
Vielleicht sehen wir in der Zukunft auch ähnliches seitens ehemaliger Forte-Mitarbeiter, die ihr eigenes Unternehmen gründen, welches ohne Altlasten flexibler am Markt reagieren kann als das alte Unternehmen, dessen Grundstrukturen noch aus den Zeiten der sozialistischen Kombinate stammen.
Schaut man sich einmal aufmerksam in den SW-Foren um, so sieht man, dass viele Fotografen manchmal eher aufgrund der großen Materialvielfalt (z.B. welche Film-/Entwicklerkombination?) ein Auswahl/Entscheidungsproblem haben. Zumal in den letzten Jahren viele neue hervorragende Entwickler auf den Markt gekommen sind (z.B. von Spur, Moersch, PMK, etc.).
Das Ausscheiden von Forte ist zwar bedauerlich, als SW-Fotograf hat man aber nach wie vor eine äußerst umfangreiche Produktauswahl für alle fotografischen Eventualitäten.
Danke!
Der erste ernstzunehmende Kommentar hier.
Betriebswirtschaftliche Probleme bei Forte
Wenn man sich die Entwicklung und die Strukturen bei Forte genauer anschaut, so erkennt man, dass unternehmensinterne Fehlentwicklungen einen sehr großen Anteil am Scheitern des Unternehmens haben:
- Forte hatte einen viel zu hohen Personalbestand, u.a. weil die Mitarbeiter am Unternehmen beteiligt waren, und niemand gerne selbst seine Entlassung beschließt
- Forte hatte erhebliche Schwierigkeiten, aufgrund seiner veralteten Produktionsanlagen die neuen EU-Umweltbestimmungen einzuhalten
- das Firmengelände war zu groß, da noch aus alten sozialistischen Zeiten stammend, eine anderweitige Verwertung des großen Betriebsgeländes erschien renditeträchtiger (wenn man mit einem Produkt Gewinn macht, mit einem anderen jedoch noch einen größeren Gewinn, kann selbst ein gewinnbringendes Produkt aus dem Programm fliegen)
- aufgrund der veralteten Produktionsanlagen traten manchmal Qualitätsmängel auf (bei den Filmen, meines Wissens nicht bei den Fotopapieren).
Angesichts dieser Vielzahl erheblicher struktureller Probleme hätte Forte wahrscheinlich auch Überlebensschwierigkeiten im Wettbewerb gehabt, wenn sie Sensoren, Inkjetpapiere, Speicherkarten oder Kinderspielzeug produziert hätten. Mit der Entwicklung des analogen Fotomarktes hat deren Scheitern wesentlich weniger zu tun als einige hier angenommen haben.
Ohne Zweifel gut fundiert
Und trotzdem der Geruch von Resteverwertung. Wirkliche Innovationen für Fine Art Papiere und entsprechende Spezialtinten gibt es fast ausnahmslos im Inkjet- Bereich. Um in DE zu bleiben – siehe www.fineartprinter.de, weitere internationaler Seiten zum Thema sind zu finden. Nicht zu vergessen die Druckerhersteller, die ein interessantes Papierangebot inkl. Vorschläge für die Kalibrierung anbieten. Als Analogie zum toten Pferd( und mit einer Träne im Knopfloch) kommt mir die chemische Fotoindustrie eher wie ein auf dem Rücken liegender Maikäfer vor. Das tote Pferd ist ein paar Nummern zu groß.
Vorsicht geboten
Wirkliche Innovationen für Fine Art Papiere und entsprechende Spezialtinten gibt es fast ausnahmslos im Inkjet- Bereich.
Hier sollte man aber auch genau zwischen wirklichen Innovationen und Werbeaussagen unterscheiden. Bei einem klassischen Baryt-Abzug weiß man, dass er sehr sehr lange halten kann. Das Material hat seine Qualitäten in der Vergangenheit unter Beweiß gestellt.
Bei Inkjet-Drucken weiß man das nicht hundertprozentig. Selbst Wilhelm Imaging sagt "im Kleingedruckten" zu seinen Haltbarkeitsaussagen, dass sie nur unter ganz bestimmten Testbedingungen halbwegs verlässliche Aussagen liefern. Und viele Einflussfaktoren werden in den Tests überhaupt nicht berücksichtigt, zumal der Schwerpunkt immer bei der Lichtbeständigkeit der Farben liegt. Dass die Farben aber unter bestimmten Bedingungen im Laufe der Zeit diffundieren können und den smear-effect hervorrufen (u.a. Schärfeverlust), wird dann gerne verschwiegen. Passt natürlich nicht in die Verkaufsstrategie.
Als Sammler von Fotokunst würde ich nie einen Inkjet-Druck kaufen. Das Risiko ist mir einfach zu hoch.
Vorsicht geboten
Wirkliche Innovationen für Fine Art Papiere und entsprechende Spezialtinten gibt es fast ausnahmslos im Inkjet- Bereich.
Hier sollte man aber auch genau zwischen wirklichen Innovationen und Werbeaussagen unterscheiden. Bei einem klassischen Baryt-Abzug weiß man, dass er sehr sehr lange halten kann. Das Material hat seine Qualitäten in der Vergangenheit unter Beweiß gestellt.
Bei Inkjet-Drucken weiß man das nicht hundertprozentig. Selbst Wilhelm Imaging sagt "im Kleingedruckten" zu seinen Haltbarkeitsaussagen, dass sie nur unter ganz bestimmten Testbedingungen halbwegs verlässliche Aussagen liefern. Und viele Einflussfaktoren werden in den Tests überhaupt nicht berücksichtigt, zumal der Schwerpunkt immer bei der Lichtbeständigkeit der Farben liegt. Dass die Farben aber unter bestimmten Bedingungen im Laufe der Zeit diffundieren können und den smear-effect hervorrufen (u.a. Schärfeverlust), wird dann gerne verschwiegen. Passt natürlich nicht in die Verkaufsstrategie.
Als Sammler von Fotokunst würde ich nie einen Inkjet-Druck kaufen. Das Risiko ist mir einfach zu hoch.
Als Sammler sollten Sie auch die Zeitschrift PHOTONEWS kennen. Empfehle die Seite 2 des Interviews mit Thomas Hoepker und dessen Meinung über Inkjet.
Kosten
.... Wirkliche Innovationen für Fine Art Papiere und entsprechende Spezialtinten gibt es fast ausnahmslos im Inkjet- Bereich.
Nun ja, der Begriff Innovationen ist in diesem Bereich wohl doch etwas zu hoch gegriffen. Das so und so vielte Fine-Art-Papier mit irgendwie strukturierter Oberfläche fällt in den Bereich "Geschmack", und nicht in den Bereich Innovation.
Nachdem ich längere Zeit mit dem Epson 2400 SW-Inkjet-Drucke angefertigt hatte, bin ich jetzt wieder komplett zur klassischen Dunkelkammerarbeit zurückgekehrt. Abgesehen davon, dass der versprochene Qualitätsschub ausblieb, lagen die Druckkosten um den Faktor 3,5-4 höher als beim klassischen Abzug.
Tote Pferde
Es scheint, dass vor allem eines eine Nummer zu groß ist: für Dich das Reden über den wirtschaftlichen Tod anderer, die Dich relativ betrachtet, längst überlebt haben.
Innovation
Innovation und dann auch noch wirkliche? Vielleicht noch eine Portion wahrhaftige Innovation? Wenn in einer Diskussion um Kameras das Wort Innovation auftaucht, klingeln mir langsam die Ohren. Hier wird scheinbar vergessen, dass das junge Kind Digital nun einmal in jeder Hinsicht Innovation nötig hatte und hat. Das gilt sowohl immer noch für die Aufnahmetechnik als verstärkt für die Frage des Prints.
Solange bleibt für mich Innovation oft nur das Argument jener, die sich eher über das Mittel denn über die zweckhafte Nutzung definieren. Neu, neuer, am Neusten. Gott bewahre, wäre die digitale Technik jetzt schon ausgreift, Ihr alle müßtet das Schwätzen aufgeben und mit dem Papier unter Euren Fingern zufrieden sein. Für diese traurige Realität spricht auch die Tatsache, dass die Entwicklungen beim Print den Leistungen der digitalen Kameratechnik immer noch hinterherhinken. Ein professioneller und guter Print kostet aus gutem Grunde nunmal ein paar Märker mehr als der der Gebrüder Billigheimer. Sollte man hier nachdenken, ob viele nur noch um des Knipsens willen abdrücken und über den Status des Bilderweitschleuderns in Fotoforen nicht hinauskommen?
Analog ist tot? Warum? Weil in einer irrealen Internetwelt sich nur auf beiden Seiten genau jene Polaritäten wiederfinden, die gebetsmühlenhaft nur das wiederholen wollen, was ihnen der Wunsch artig aufgibt? Da wundert es, dass bei Lidel und Co. die Filmtütchen in den Auftragsschubladen immer noch überwiegend mit KB-Kartuschen gefüllt sind, wo doch kaum noch einer analog knipst.
Interessant auch, dass sich die Schwätzer der Digitalliga gerne professionell anstreichen und es zugleich sich getrauen zu behaupten, dass der digitale Print um Meilen günstiger wäre als der analoge. Wer das behauptet, arbeitet weder ambitioniert oder gar professionell, sondern hängt sich eine teure Penisprothese mit Markenschreigurt um den Gänsehals und verzichtet derweil daheim auf jedes Zubehör, das überhaupt eine kontrollierte Wiedergabe und vor allem Beeinflussung der vorhandenen Leistung seiner manifestieren Komplexschleuder gerecht zu werden. Angefangen beim hochwertigen Röhrenmonitor, einem Kalibrierungsgerät das keine lustige Spielerei zum Preis einer Vierpersonenmahlzeit beim Dorfchinesen ist, einem hochwertigen Grafiktablett usw. Rechnet man das zusammen, kommen schnell zwei flotte Tausender (Untergrenze) unserer neuen Währung zusammen.
Professionell wird auch gerne auf beiden Seiten über Werterhalt und Kalkulation fabuliert. Man sieht jedoch leider nur allzu deutlich, dass die beteiligten Redner nur von der Rückfinanzierung ihres Konsumzwanges reden, denn von einer tatsächlichen Kalkulation der Kosten (Kamera, Computer, Monitor, Zubehör, Speichermedien, Papiere und Co.) um diese auf das einzelne Bild zurückzuführen. Würde man bei vielen die überhaupt brauchbaren entstandenen Bildern mit allen Unkosten verrechnen, sind das die teuersten Bilder, die je gemacht wurden. Aber brauchbar heißt noch lange nicht verkaufbar!
Analog ist nicht tot, sondern erreicht seine Stabilität in einer Sparte. Wie lange sich diese Sparte halten wird, steht in den Sternen und sicherlich wird analoges Bedarfsmaterial auch noch ein wenig teurer werden, da sich nur wenige Bedarfsmaterialhersteller zukünftig einer Mischkalkulation bedienen werden können. Für meinen beruflichen Bedarf ist sie jedoch, auch wenn digitale Hasadeure, die nicht im Geringsten berufliche Ansprüche bedienen müssen und dennoch gerne über die sogenannte Notwendigkeit des digitalen Umstieges schwadronieren, tatsächlich ausreichend und persönlich unverzichtbar.
Das mag sich ändern und dann sehe ich für mich weiter. Derweil an die strapazierten Diskutanten ein fröhliches Horrido das sie gut gebrauchen können, derweil sie sich hier gegenseitig jagen. Deutschlands größte Bildschirmschonercommunity beweist mir jedenfalls, dass bisweilen viel Geld in Träume gesteckt werden, ohne das der Markenanspruch gehalten werden kann. Das ist auch gut so und nicht weiter schlimm. Nur sollte man dann auf dem Boden bleiben, just wie jene Besitzer der Hochleistungsreferenzmodelle von Porsche, Ferrarie oder gar der Volksrennschuhkartons zum vollfinanzierbaren Mittelstandsbudget, die wissen, dass ihnen die Fähigkeiten fehlen, die Leistungsmerkmale des gewählten Ambientes auch auf den Boden zu bringen. Wer das übersieht, verläßt ihn nur allzu leicht.
Lidl & Co. ?
War da nicht ursprünglich von Forte und SW die Rede?
Oh ehrlich?
War da nicht ursprünglich von Forte und SW die Rede?
Oh ehrlich? Ja und nun? Forte ist tot; eine reine Wirtschaftsnachricht. Da gibt es nicht viel zu diskutieren. Es wird die Befindlichkeiten der analogen Bildschaffenden kaum beeinflussen und ich persönlich kann nicht behaupten, dass mit Forte ein Produkt verschwindet, das für mich unersetzbar gewesen wäre. Also ist die übliche Diskussion der üblichen Verdächtigen daraus geworden. Übrig bleibt das Wehgejammer der digitalen und analogen Wortführer, die, wenn sie so wenig fotografieren wie sie bei der Photoscala viel reden(schreiben), wohl ohnehin nicht den Umsatz bei den analogen Bedarfsherstellern ausgemacht haben können.
Analog ist nicht tot, sondern diese Diskussionen sind totgeborene. Ich werde mich auch künftig nicht mit Doppelzentnern Filmen, Papieren und Entwicklern ausstatten, nur weil sich das Befinden Anderer über ihre Ängste definiert.