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Der den Aufstand probte: Ein Fotobuch über Marlon Brando

Foto aus Marlon Brando. Hollywood Collection„Hollywood Collection“, so nennt der Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf seine Reihe von schlicht und gut gestalteten Bildbänden, die – zum günstigen Preis – Hollywood- Ikonen vorstellen. Eine „Hommage in Fotografien“:

 Marlon Brando. Hollywood Collection Heath Ledger, Sarah Jessica Parker, Shirley MacLane, Katharine Hepburn, John Wayne und Jack Nicholson wurden schon mit Ausgaben der Reihe bedacht, jetzt liegt ein Band über Marlon Brando in der „Hollywood Collection“ vor. Foto aus Marlon Brando. Hollywood CollectionEin Buch, vielleicht weniger für Filmspezialisten, als für solche, die Vergnügen haben, ein Leben in Bildern vor sich auszubreiten. Durchzublättern.

Wir sehen all die wichtigen Stationen seines Lebens. Die Anfänge am Broadway, die Entdeckung durch Elia Kazan, der frühe Ruhm als Stanley Kowalski in „Endstation Sehnsucht“, kurz danach die Welterfolge in Filmen wie „Der Wilde“ und „Die Faust im Nacken“: Bilder eines Mannes, der viele Facetten hatte, nicht nur diese: Sex-Symbol und Naturschönheit zu sein. Für die Rolle als Don Vito Corleone in Francis Ford Coppolas „Der Pate“ wurde Brando zum zweiten Mal mit dem Oscar ausgezeichnet, den er aber nicht annahm, um, wie er damals sagte, ein Zeichen gegen die schlechten Lebensbedingungen der Indianer in den USA zu setzen.

Wir sehen Szenen-Fotos, aber auch Bilder mit Freunden, anderen Schauspielern und Regisseuren, dazu viele frühe Fotografien, die Brando als Kind und Jugendlichen zeigen. Zu bewundern sind insgesamt 200 Bilder des ikonischen, 2004 verstorbenen Film-Rebellen, der in Film und Leben den Aufstand probte – gegen jedwede Norm, Konvention und Autorität. „Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden“, sagte Brando einmal. Wie kaum ein anderer hat Marlon Brando – neben seinem größten Bewunderer James Dean – diesen damals noch ganz neuartigen Typus Hollywoods geprägt: den des im Kern verletzbaren, brütenden, jungen Rebellen.

(Marc Peschke)
Titel Marlon Brando. Hollywood Collection  
 
Kimberly Calhoun (Hrsg.)
Marlon Brando. Hollywood Collection – eine Hommage in Fotografien (bei amazon.de)
204 Seiten. Gebunden. Deutsch
Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf 2009
ISBN 978-3-89602-884-6
29,90 Euro
 

Nebensächlichkeiten

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 19. Juni 2009 - 08:24

Dieser "verletzbare Rebell" hat seine hawaianische Freundin mit einer Gürtelschnalle mehrmals halbtot geprügelt. Aber das passt nicht ganz ins Image, wie?

Ich denke mal, sie hatte es

Bild von Die Faust
Eingetragen von
Die Faust
(Hausfreund)
am Montag, 22. Juni 2009 - 13:37

[XXX - zensiert - die Red.]

=)

Die Faust schrieb: Ich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. Juni 2009 - 17:42
Die Faust schrieb:

[XXX - zensiert - die Red.]

=)

@Photoscala: Was sollen solche asozialen Kommentare hier?

Ist zensiert

Bild von Redaktion photoscala
Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Montag, 22. Juni 2009 - 17:49

(thoMas)

Das ist eine schöne Sache mit der Zensur,

Bild von Die Faust
Eingetragen von
Die Faust
(Hausfreund)
am Dienstag, 23. Juni 2009 - 10:06

sie befriedigt das kleine Beamtenherz sehr :)

Ich muss mich grade, bzw. die Scala fragen, inwiefern Ironie im Grunde gekennzeichnet sein muss, Stichwort "Smilie", zum anderen natürlich, warum

- nicht registrierte Schreiber

vollkommen sinnentleert zu irgendwelchen Themen irgendeinen Bockmist hier schreiben dürfen, der mit dem eigentlich Thema nichts zu tun hat.

Marlon Brando hat sicherlich auch in der Nase gepopelt, da bin ich mir sicher, was hat das aber mit dem Fotobuch oben zu tun? Achtung, Beispiel! "Und der nicht registrierte Schreiber da oben, vielleicht schlägt der ja auch seine Frau?"

Ehrlich gesagt, interessiert mich das nicht. Aber wenigstens weiss ich jetzt, was hier geduldet wird, was nicht.

Ich kann mich da super anpassen.

=)

p.s.: Bastelt doch schon mal ein Stoppschild für den gefährlichen Content hier.

Ironie

Bild von Redaktion photoscala
Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Dienstag, 23. Juni 2009 - 11:25
Die Faust schrieb:

sie befriedigt das kleine Beamtenherz sehr :)

Ich muss mich grade, bzw. die Scala fragen, inwiefern Ironie im Grunde gekennzeichnet sein muss, Stichwort "Smilie", =)

Ironie muss nicht zwingend als solche gekennzeichnet sein, wenn sie denn verständlich ist. Hier setzt der Erkenntnishorizont der Redaktion die Grenze, das sei zugestanden. Wenn der nicht weit ist, wird die Zensur eng, auch klar.

In dem Fall aber war die Bemerkung eindeutig (Adjektive erspare ich mir). Nach dem Motto: "Selber schuld, wenn ich Dich schlage". Da rettet auch ein Smiley nichts mehr.

(thoMas)

Iro? Nie!

Bild von Die Faust
Eingetragen von
Die Faust
(Hausfreund)
am Dienstag, 23. Juni 2009 - 17:02

Also gut, ich werde mich dann entsprechend in Zukunft den Gegebenheiten einfach anpassen und auf Forentrollbeiträge nicht mehr reagieren. Da gehe ich doch dann mal mit gutem Beispiel voran, sowas schaffe ich doch mit Leichtigkeit.

Interessant ist hier nur noch das Gerücht, ob das denn auch stimmt, was Marlon Brando da getan haben soll. Hier reicht dann schon ein Gerücht, wie es scheint, aber damit sind wir ja in Zeiten der "Stop!" Schilder im Netz sogar sehr Trendy und anderen eine Nasenlänge voraus.

Ein Hinweis noch: Der Satz mit dem Beamtenherz war nicht auf den Zensor gemünzt, der galt für den *Adjektiv einsetzen* Gast, der nach der starken Hand rief und sie letzten Endes auch bekam. Jeder bekommt dann ja doch das, was er verdient.

Und bitte, bitte nicht mit den Adjektiven sparen, die sind doch das Salz in der Textsuppe.

Der Rest ist einfach nur "mea culpa".

:)