Was ist das Schwerste von allem? Was dir am leichtesten scheint: Mit den Augen sehen, was vor dir liegt.

— Johann Wolfgang von Goethe

BENUTZERANMELDUNG

Der Kameramarkt 2014

Grafik thoMasNatürlich wird es auch im Jahr 2014 wieder viele neue Kameras geben. Welche genau, das wissen wir noch nicht. Aber wir können schon sagen, welche sich besonders gut verkaufen werden:

Nämlich gute Systemkameras und hochwertige Kompaktkameras. Der Markt der preiswerten Kompaktkameras ist regelrecht eingebrochen, auch Systemkameras verkaufen sich nicht mehr „wie geschnitten Brot“. Dieser Nachfrage-Rückgang ist unserer Einschätzung nach auf zwei Faktoren zurückzuführen: Einerseits werden immer mehr Smartphones gekauft und deren Kameramodule immer besser – bzw. die gebotene Qualität genügt den Kunden. Die (einfache) Digitalkompakte wird nicht mehr unbedingt benötigt. Andererseits ist eine zunehmende Marktsättigung zu beobachten: Wer in den letzten Jahren eine Kompakt- oder Systemkamera gekauft hat, der braucht nicht unbedingt eine neue Kamera, denn so groß sind die technischen Fortschritte nicht mehr. Wenn doch gekauft wird, dann soll es auch etwas deutlich Besseres, Hochwertiges sein.

Das prognostizieren auch die Untersuchungen von Futuresource Consulting und von InfoTrends. Demnach wurde in 2013 weltweit erstmals mehr Geld für Systemkameras ausgegeben als für Kompaktkameras (Futuresource), und der Anteil an Spiegellosen, der bislang außerhalb Japans bei 15 bis 20 % liegen dürfte (in Japan und Teilen Asiens ist der Anteil deutlich höher), soll sich künftig signifikant erhöhen (InfoTrends).

Wir können auch ungefähr abschätzen, wie sich der Kamera-Weltmarkt der Systemkameras derzeit aufteilt:
 

Grafik thoMas

 
Und wir wagen mal auch mal eine Prognose, wie er sich Ende 2014 darstellen wird:
 

Grafik thoMas

 
Keine großen Änderungen, aber Canon lässt leicht nach, die Alternativen überzeugen einige ein wenig mehr: Wenn da nicht gänzlich aufregende Dinge passieren, dann haben andere die schöneren Töchter. Aber, Canon ist auch immer für Überraschungen gut, schaut lange zu, was was werden könnte, und kommt dann spät, aber überzeugend.

Nikon ist gut aufgestellt und Sony will’s wissen – und entwickelt unseres Erachtens derzeit mit die spannendsten Kameras. Leider hapert es am System, im Besonderen an der Auswahl an Objektiven: eine neue, spiegellose Kleinbildkamera wie die alpha 7(R) mit nur ein, zwei Objektiven vorzustellen und bei mageren drei weiteren um Monate zu vertrösten, das geht offensichtlich, ist aber für den Verkauf nicht hilfreich. Bei Kameras dieser Klasse erwartet der Kunde lichtstarke Festbrennweiten und lichtstarke Zooms (auch wenn nur die wenigsten die dann tatsächlich kaufen – das „System“ muss stimmen, die Möglichkeit gegeben sein).

Fujifilm ist in der Nische und mit hochwertigen X-Modellen erfolgreich, Olympus und Panasonic bauen wirklich tolle Kameras – doch das Viertelformat scheint sich nicht so recht durchsetzen zu wollen. Pentax ist das große Rätsel: grundsolide, stabile Kameras und schon immer ein sehr gutes und umfangreiches Objektivangebot – und doch kauft kaum einer Pentax-Kameras. Samsung lassen wir mal außen vor. Die Außenseiterrolle schließlich kommt Leica zu: praktisch nicht existent, was die Weltmarktanteile angeht (wir schätzen mal, um oder unter 1 %, ist die Firma wirtschaftlich sehr gut aufgestellt; sprich, verdient gut in der Mini-Nische). Anderen, die viel mehr Kameras verkaufen, geht es nicht so gut. Am Ende des Tages ist eben nicht der Umsatz entscheidend, sondern der Gewinn.

(thoMas)
 

Andere Prognose :-)

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 14:56

warum genau sollte Nikon nur 2%-Punkte Marktanteil verlieren, Canon dagegen gleich 5%-Punkte?

Selbst wenn das DSLR-ANgebot bei APS-C und bei KB derzeit im großen und ganzen ausgewogen ist, hat Canon doch eine deutlich größere installierte Kundenbasis. Käufe bestehender Kunden gehen bei beiden Firmen zum grösseren Teil wieder zum bestehenden Anbieter ... ich würde schätzen ca. 3/4 bleiben der Marke treu, um so mehr natürlich, je mehr Objektive und/oder Zubehör wie Systemblitze bereits vorhanden ist. Bei den DSLRs hat Nikon dank 36 MP Sony-Sensor mit noch dazu höherem DR einen kleinen Vorsprung, aber selbst dann und bei einem 30% niedrigeren preis verkauft Nikon ziemlich sicher weniger D800 als Canon 5D III. Wenn Canon 2014 mit einem höher aufklösenden Modell kommt, könnte die D800 durchaus "angezählt" dastehen. Die fehlenden Top-Modelle 1D-Xs und D4x sollten sich nciht viel nehmen und machen mengen- und umsatzmässig nicht viel aus. Bei den schwächer ausgestatteten APS-C DSLRs nehmen sich die beiden Hersteller auch nichts, Canon wird weiterhin deutlich mehr verkaufen und beide werden sinkende Margen haben, weil die Preise ständig runter kommen.

Bei den Spiegellosen steht Canon nicht sehr gut da, aber immer noch um Welten besser als Nikon, die mit der Nikon-1 mit dem zu kleinen 1" Sensor in der Sackgasse sind. Canon dagegen muss 2014 nur zwei bessere Modelle seiner EOS-M bringen, aber am System nichts strukturell ändern: schnellerer AF wird dank dual-Pixel AF und besserer CPUs ohnehin bald kommen und ein höherwertiges Modell mit eingebautem elektronischem Sucher und Einbau-Blitz wird sich wohl auch machen lassen. Nikon kann dagegen die 1er Serie über kurz oder lang insgesamt einstampfen und steht wieder bei Null. Längerfristig könnte es ein Vorteil sein, wenn sie ein wirklich gutes DSLR-ersetzendes spiegelloses Programm aufbauen, natürlich mit KB Sensor und neuen Objektiven mit kürzerem Auflagemass. Adapterlösungen sind für Nikon deutlich schwieriger, wegen dem schweren mechanischen Erbe beim Nikon F-Bajonett. Canon ist da fein raus, weil nur ein paar Kontakte durchgeschleift werden und ohnedies alles elektronisch läuft.

Deshalb gehe ich für 2014 von deutlich stärkeren Marktanteilsverlusten bei Nikon aus.

Sony wird 2014 m.E. seinen Marktanteil annähernd verdoppeln, sie kommen ja von recht niedriger Basis. Preis-/Leistung der A7/R sind sensationell. Strukturell passt das System so weit. Technisch ist da ebenfalls nur schnellerer AF notwendig. Die FE-Objektive werden in rascher Folge herauskommen, das generiert laufend gute Meldungen und hält das Interesse am System hoch. Sieht gut aus. Die SLT-Brocken hat sowieso fast keiner gekauft. Und ein paar APS-C NEX werden sie schon noch in die Menge werfen können.

mFT wird trotz der sehr guten Oly OM1 und der Panas eher stagnieren, weil bewiesen ist, dass man in derselben Gehäusegrösse und um nur 30% Aufpreis auch eine KB-Sensor-Kamera bekommen kann. Auch die Größe der Objektive skaliert leider nicht direkt mit der Sensorfläche. Viertelformat beim Sensor, aber meist doch 3/4 der Objektivgrösse sind im Wesentlichen die Realität. Das sehen viele der potentiellen Kunden, welche 1000 Euro plus für eine Kamera ausgeben sollen durchaus.

Fuji - wird sich wohl ganz gut halten, sofern sie weiter gute Kamera-Modelle nachlegen können. Mit der Sony A7/R haben ihre APS-C Geräte zum ersten Mal gewaltig Konkurrenz bekommen.

Ricoh/Pentax, Leica & Co spielen keine Rolle mehr. Samsung hat zwar eine Vorstellung vom "sozialen Knipsen", aber leider nicht genug Verständnis vom Fotografieren. Dafür genug Geld. Vielleicht kaufen sie dann ja mal Nikon. Dann könnten sie ein Mega-Player werden. ;-)

Meine Vorhersage für Ende 2014 lautet deshalb eher: Canon 38%, Nikon 33%, Sony 15%, Rest 14%

toll zu welchen VORSTELLUNGEN man kommen kann!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 22:40
Gast schrieb:

Deshalb gehe ich für 2014 von deutlich stärkeren Marktanteilsverlusten bei Nikon aus.

Sony wird 2014 m.E. seinen Marktanteil annähernd verdoppeln, sie kommen ja von recht niedriger Basis. Preis-/Leistung der A7/R sind sensationell. Strukturell passt das System so weit. Technisch ist da ebenfalls nur schnellerer AF notwendig. Die FE-Objektive werden in rascher Folge herauskommen, das generiert laufend gute Meldungen und hält das Interesse am System hoch. Sieht gut aus. Die SLT-Brocken hat sowieso fast keiner gekauft. Und ein paar APS-C NEX werden sie schon noch in die Menge werfen können.

mFT wird trotz der sehr guten Oly OM1 und der Panas eher stagnieren, weil bewiesen ist, dass man in derselben Gehäusegrösse und um nur 30% Aufpreis auch eine KB-Sensor-Kamera bekommen kann. Auch die Größe der Objektive skaliert leider nicht direkt mit der Sensorfläche. Viertelformat beim Sensor, aber meist doch 3/4 der Objektivgrösse sind im Wesentlichen die Realität. Das sehen viele der potentiellen Kunden, welche 1000 Euro plus für eine Kamera ausgeben sollen durchaus.

Fuji - wird sich wohl ganz gut halten, sofern sie weiter gute Kamera-Modelle nachlegen können. Mit der Sony A7/R haben ihre APS-C Geräte zum ersten Mal gewaltig Konkurrenz bekommen.

Ricoh/Pentax, Leica & Co spielen keine Rolle mehr. Samsung hat zwar eine Vorstellung vom "sozialen Knipsen", aber leider nicht genug Verständnis vom Fotografieren. Dafür genug Geld. Vielleicht kaufen sie dann ja mal Nikon. Dann könnten sie ein Mega-Player werden. ;-)

Meine Vorhersage für Ende 2014 lautet deshalb eher: Canon 38%, Nikon 33%, Sony 15%, Rest 14%

Der Anfang zu Canon und Nikon war ja noch leicht nachvollziehbar und vielleicht realistisch, Nikon kann ja nur verlieren.

Aber Sony… gute Preis/Leistung? Der Preis sind grauenhaft am Markt vorbei, wie immer bei Sony… die Sensoren kosten doch nicht mehr die Welt und sonst haben die Kameras doch nichts, das teure Prisma, den aufwendigen Spiegel gesparrt, einen rappeligen Verschluss eingebaut, den Sucher bei Epson bezahlt und dann die Wahnsinnspreise für die lichtschwachen Objektive - das alles lässt Canon und Nikon blass aussehen? Von wegen, die wissen, dass das kaum einer bezahlt. Schon gar nicht bei Sony.

zu mFT - hier schreibt auch jemand der nicht kapiert - worauf es bei Kameras ankommt… auf die Objektive! Was soll man da für 95% aller Motive mit Vollformat? Quatsch!
Und Ricoh/Pentax würde ich noch längst nicht totsagen.

ja, Vorstellungen sind unterschiedlich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 10:49
Gast][quote=Gast schrieb:

Aber Sony… gute Preis/Leistung? Der Preis sind grauenhaft am Markt vorbei, wie immer bei Sony… die Sensoren kosten doch nicht mehr die Welt und sonst haben die Kameras doch nichts, das teure Prisma, den aufwendigen Spiegel gesparrt, einen rappeligen Verschluss eingebaut, den Sucher bei Epson bezahlt und dann die Wahnsinnspreise für die lichtschwachen Objektive - das alles lässt Canon und Nikon blass aussehen? Von wegen, die wissen, dass das kaum einer bezahlt. Schon gar nicht bei Sony.

zu mFT - hier schreibt auch jemand der nicht kapiert - worauf es bei Kameras ankommt… auf die Objektive! Was soll man da für 95% aller Motive mit Vollformat? Quatsch!
Und Ricoh/Pentax würde ich noch längst nicht totsagen.

@Sony: richtig, die A7 und A7R sind noch keineswegs perfekt. Zu den genannten Defiziten kommt bei beiden Modellen (!) noch ein recht langsamer AF, teilweise langsame Reaktion und eine extrem niedrige Akku-Kapazität (nur gut 200 Aufnahmen, je nach Verwendung. Aber - es sind die ersten wirklich kompakten digitalen Kameras mit KB-Sensor - ausser der Leica M um 7000 Euro. Die A7 kostet 1499,- UVP ist also um 500 Euro preisgünstiger als die Nikon D610 mit ungefähr derselben Bildqualität. Die Nikon ist schneller, die Sony ist kleiner, die Nikon hat einen gerade mal so optischen Sucher, die Sony einen akzeptablen elektronischen Sucher ... das gleicht sich in Summe aus. Und im Gegensatz zu Leica M, Nikon und Canon DSLR kann man an die Sony A7/R noch dazu praktisch jedes Objektiv adaptieren, wenn man will und passendes Glas hat. Und dazu noch die 500 Euro Preisvorteil für das entfallene Prisma und Spiegelgeklappere. Finde ich ein sehr faires Angebot.
Die Sony A7R kommt zur Markteinführung um 2099, die Nikon D800 hat bei Markteinführung ca. 2800 gekostet. Macht also 800 Euro Preisvorteil beim UVP bei der Sony. Ja, aktuell gibt es die D800 ebenfalls schon um 2000 Euro. Kann man sich ja überlegen. Wenn man auf sein Geld schaut und noch eine Zeit mit dem Kauf wartet, bis für die Sony eine Reihe guter, kompakter Objektive verfügbar sind ... dann bekommt man die A7 mit etwas Glück wohl schon für 999,- und die A7R um ca. 1500. In etwa so viel wie eine total marketing-verkrüppelte "Einsteiger"-DSLR mit KB-Sensor (Canon 6D, Nikon D610) also. An der Preisgestaltung der Sony A7/R scheitert es sicher nicht. Völlig absurd war nur der für die RX-1 verlangte Preis von 3000. Darum hat sich diese auch kaum verkauft. Und bei den ZE-Objektiven wird sich Sony auch noch etwas einfallen lassen müssen. ich kaufe auch kein 50/1.8 um 999,- Euro. Egal, ob Zeiss draufsteht oder nicht. Aber diese Preise werden sich auch schon sehr bald nach unten bewegen. :-)

mFT: völlig richtig, auf die Objektive kommt es an. mFT Objektive kosten bei vergleichbarer Abbildungsqualität ca. 75% bis 100% eines KB-Objektivs, sind um ca. 25-40% kleiner/leichter und liefern ein Bild, das nur 25% der Fläche von KB hat. Und mit den mFT Objektiven kann man an den mFT Sensoren mit 16 MP wegen der Diffraktionsverluste nur den Blendenbereich von Offenblende bis maximal f/8 sinnvoll nutzen. Sollte die Sensor-Auflösung/Pixeldichte noch weiter erhöht werden, dann nur noch bis f/5.6. Als Universal-System nicht sinnvoll geeignet. Das Ende der Sackgasse ist erreicht. Noch Fragen?

@Ricoh/Pentax - tot innerhalb von 3 Jahren. Viel zu wenig kritische Masse am Markt und viel zu wenig Geld dahinter.

mehr macht die Welt kaputt!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 15:27
Gast][quote=Gast][quote=Gast schrieb:

mFT: völlig richtig, auf die Objektive kommt es an. mFT Objektive kosten bei vergleichbarer Abbildungsqualität ca. 75% bis 100% eines KB-Objektivs, sind um ca. 25-40% kleiner/leichter und liefern ein Bild, das nur 25% der Fläche von KB hat. Und mit den mFT Objektiven kann man an den mFT Sensoren mit 16 MP wegen der Diffraktionsverluste nur den Blendenbereich von Offenblende bis maximal f/8 sinnvoll nutzen. Sollte die Sensor-Auflösung/Pixeldichte noch weiter erhöht werden, dann nur noch bis f/5.6. Als Universal-System nicht sinnvoll geeignet. Das Ende der Sackgasse ist erreicht. Noch Fragen?

@Ricoh/Pentax - tot innerhalb von 3 Jahren. Viel zu wenig kritische Masse am Markt und viel zu wenig Geld dahinter.

zu mFT - das ist aber reine Theorie, in der Praxis sind mFT Objektive problemlos bis f:11 und sogar f:16 nutzbar ohne sichtbare Einbußen und Olympus arbeitet bereits an Gegenmaßnahmen, an der E-M1 sehen auch Fotos mit f:16 nicht benachteiligt aus und keineswegs schlechter als Aufnahmen mit KB-Vollformat bei f: 22.

16 MP sind schon für die allermeisten Zwecke viel zu viel und 36 MP machen auch keine Aufnahme jemals besser - aber glauben gehört in die Kirche.
Warum sollte ich mit Vollformat Ausschnitte machen um am Ende auf 15 MP zu landen, wo mFT heute schon 16 MP bietet -

die 36 MP FF finden doch allenfalls für Landschaft, Architektur, Studiospielerei und Portraits einen Nutzen.
Und da sollten es dann gerne endlich 60 MP sein und einen neuen Rechner dazu und schnellere Software - da wird man dann von den Herstellern preislich rasiert.

Am Ende kann man nur Fotos auf Tabletts mit 10 " rumzeigen oder auf eine Homepage verweisen, auf die die allermeisten auf unkalibierte 17" bis 21" blicken
- aber selbst 85" 4 K Fernseher kann mFT grandios bedienen, wie ich jüngst ausprobieren konnte…

also wozu?

Immer mehr macht nur die Welt kaputt!

64 MP

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 17:20

nehm ich nur dann in die Hand, wenn ich dann echte 16 MP raus bekomme ... 8-)

mFT und Blenden jenseits f:8

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Januar 2014 - 19:31

Moin auch..

bin übers dslr-Forum hier per Link gelandet.. mein Nick ist NRW-Foto, der Name Gerd Drüppel, von Beruf Fachjournalist & Fotograf und Betreiber einer Fotoschule. Das ich hier als erstes die immer wiederkehrenden gleichen Unwahrheitbehauptungen sehe macht mich beinahe fassungslos und führten zu dieser AW:

SELBST am Kleinbild.. sind Blenden wie F 22 völlig obsolet, weil hier zunehmend die Beugung des Lichts !!! eine Rolle spielt, bei vergleichbarer Wiedergabeauflösung wird natürlich ! ein in der Fläche kleinerer Bildaufnehmer (Sensor) noch deutlich eher sich der Beugung beugen müssen :-)) weshalb mFT sich mittlerweile in den Grenzen der Physik bewegt.. und solange diese eingehalten werden natürlich für immer und ewig damit richtig klasse Leistung abliefert.

Dennoch muss man der Tatsache ins Auge sehen das sich die Fototecnik weiterentwickelt und zwar ohne die mFT-Grenzen.
Die Beugungsunschärfe beginnt nunmal selbst beim im Vergleich riesigen 35mm-KM mit NUR ! 12 Mb Ausflösung sichtbar ! schon ab etwa f16, am APS-Crop mit 12 MB spätestens bei F11 während mFT oberhalb 10 Mb Auflösung schon unter ! f8 mit ereten Beugungserscheinungen zu kämpfen hat.

Der Grund dafür liegt in der Physik
Die "Abtastung" eines Signals (Licht, Pixel, Körner, Bier...) erfolgt nur dann vollständig wenn mindestens die DOPPELTE Abtastrate vorliegt (Sonst passen Extrema (Minnima/Maxima) nicht rein!,) bei einer gegebenen Auflösung wird ein Sensor je kleiner sein Fläche ist also weniger nahe am doppelten Abtastsignal liegen können wie ein grösserer, und ebenso je höher die Auflösung bei gleicher Fläche ist.

Die Beugung.. ist das Ergebnis "nicht mehr ins Abtastsignal" zu passen.
Wie soll das gehen .. ? herungergebracht auf eine GEMEINSAME Bezugsgrösse (Sensorgröße vs Sensorauflösung) .. z.B. 180 Lichtinformationsteile mit nur 100 verfügbaren Rezeptoren zu erfassen.. weil einfach der einzelne Sensorpixel zwecks Auflösung "zu klein" geriet?
D.h. Wenn bei 12 MB Auflösung = f8 Beugungserscheinung, dann bei 10 Mb Auflösung und f8 weniger Beugung!; bei 8 Mb Auflösung (immer gleiche Fläche !!!) noch weniger !, und das geht so weiter BIS die Sensorik die Information auch auflösen kann.. = Weniger ist hier mehr.

Ansonsten: windet sich Licht (tatscählich) an den Ecken eines Hindernisses (Sensor der das nicht aufnehmen kann) herum.. vgl. wie eine Wasserwelle, die sich am Bootssteg bricht.. und DRUMHERUM zu fliessen nicht nur versucht sondern auch tut.

Und das wird dann Teil der Signlabtastung, Signalerfassung, und damit sichtbar Bildwirksam störend.
Und deshalb IST es auch richtig was zuvor geschrieben wurde, das mit zunehmender Auflösung bei kleinen Sensoren wie mFT die überhaupt nutzbare Blendengrösse abnimmt!

Wers nicht glaubt sollte Physikkurse besuchen, das Nyquisttheorem verinnerlichen, ne Fotografenausbildung machen.. aber BITTE nicht solche Halbwahrheiten wie zuvor verbreiten, nur weil nicht sein darf was aber ist...

Wer mit mir in Kontakt tretren möchte, mein Studio ist in 45711, und im dslr-forum.de bin ich unter dem Nick NRW-Foto (mein Studio) erreichbar

LG
Gerd Drüppel
11.1.2014

Gast][quote=Gast][quote=Gast schrieb:
Gast schrieb:

mFT: völlig richtig, auf die Objektive kommt es an. mFT Objektive kosten bei vergleichbarer Abbildungsqualität ca. 75% bis 100% eines KB-Objektivs, sind um ca. 25-40% kleiner/leichter und liefern ein Bild, das nur 25% der Fläche von KB hat. Und mit den mFT Objektiven kann man an den mFT Sensoren mit 16 MP wegen der Diffraktionsverluste nur den Blendenbereich von Offenblende bis maximal f/8 sinnvoll nutzen. Sollte die Sensor-Auflösung/Pixeldichte noch weiter erhöht werden, dann nur noch bis f/5.6. Als Universal-System nicht sinnvoll geeignet. Das Ende der Sackgasse ist erreicht. Noch Fragen?

@Ricoh/Pentax - tot innerhalb von 3 Jahren. Viel zu wenig kritische Masse am Markt und viel zu wenig Geld dahinter.

zu mFT - das ist aber reine Theorie, in der Praxis sind mFT Objektive problemlos bis f:11 und sogar f:16 nutzbar ohne sichtbare Einbußen und Olympus arbeitet bereits an Gegenmaßnahmen, an der E-M1 sehen auch Fotos mit f:16 nicht benachteiligt aus und keineswegs schlechter als Aufnahmen mit KB-Vollformat bei f: 22.

16 MP sind schon für die allermeisten Zwecke viel zu viel und 36 MP machen auch keine Aufnahme jemals besser - aber glauben gehört in die Kirche.
Warum sollte ich mit Vollformat Ausschnitte machen um am Ende auf 15 MP zu landen, wo mFT heute schon 16 MP bietet -

die 36 MP FF finden doch allenfalls für Landschaft, Architektur, Studiospielerei und Portraits einen Nutzen.
Und da sollten es dann gerne endlich 60 MP sein und einen neuen Rechner dazu und schnellere Software - da wird man dann von den Herstellern preislich rasiert.

Am Ende kann man nur Fotos auf Tabletts mit 10 " rumzeigen oder auf eine Homepage verweisen, auf die die allermeisten auf unkalibierte 17" bis 21" blicken
- aber selbst 85" 4 K Fernseher kann mFT grandios bedienen, wie ich jüngst ausprobieren konnte…

also wozu?

Immer mehr macht nur die Welt kaputt!

Wobei

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Januar 2014 - 14:05

der Artikel

www.photoscala.de/Artikel/Wie-viele-Megapixel-verkraftet-eine-Kamera

zwar immer wieder zitiert wird, aber keineswegs zu den Highlights dieser Seiten zählt und mehr Verwirrung stiftet ("Die Experten sind sich selbst nicht einig") denn Aufklärung betreibt... :-(

Hallo Gerd,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Januar 2014 - 14:54

also irgendwas ist da schief gelaufen. Du schriebst:

Gast schrieb:

Das ich hier als erstes die immer wiederkehrenden gleichen Unwahrheitbehauptungen sehe macht mich beinahe fassungslos und führten zu dieser AW:

Geht mir genauso. ;-)

Zitat:

Die Beugungsunschärfe beginnt nunmal selbst beim im Vergleich riesigen 35mm-KM mit NUR ! 12 Mb Ausflösung sichtbar ! schon ab etwa f16, am APS-Crop mit 12 MB spätestens bei F11 während mFT oberhalb 10 Mb Auflösung schon unter ! f8 mit ereten Beugungserscheinungen zu kämpfen hat.

Richtig. Sie wird SICHTBAR. Das heisst also, dass Dein Sensor das Beungungsscheichen auflösen kann. Ist doch eine feine Sache!

Dafür führst Du zwei Gründe an: Zum einen wird das Beugungsscheibchen umso größer, je weiter Du abblendest -- zum anderen wird die Auflösung (Abtastrate) um so höher, je mehr Pixel Du auf eine (kleinere) Fläche packst.

Zitat:

Der Grund dafür liegt in der Physik
Die "Abtastung" eines Signals (Licht, Pixel, Körner, Bier...) erfolgt nur dann vollständig wenn mindestens die DOPPELTE Abtastrate vorliegt (Sonst passen Extrema (Minnima/Maxima) nicht rein!,) bei einer gegebenen Auflösung wird ein Sensor je kleiner sein Fläche ist also weniger nahe am doppelten Abtastsignal liegen können wie ein grösserer, und ebenso je höher die Auflösung bei gleicher Fläche ist.

Wieder richtig. "wenn mindestens die DOPPELTE Abtastrate vorliegt". Was spricht also gegen höhere Abtastraten als nur die doppelte Abtastrate, die, wie Du richtig schriebt, nur das Minimum ist?

Zitat:

Die Beugung.. ist das Ergebnis "nicht mehr ins Abtastsignal" zu passen.

Ooops, wieso vertauschst Du jetzt die Seiten? Willst Du den Sensor mit Licht abtasten oder das Licht (Bild) mit dem Sensor? Ist das Licht Deine Sonde oder der Sensor? In ersterem Fall wäre der Satz richtig, in letzterem Fall falsch. Für Fotografen ist normalerweise der letztere Fall der interessantere.

Zitat:

D.h. Wenn bei 12 MB Auflösung = f8 Beugungserscheinung, dann bei 10 Mb Auflösung und f8 weniger Beugung!; bei 8 Mb Auflösung (immer gleiche Fläche !!!) noch weniger !, und das geht so weiter BIS die Sensorik die Information auch auflösen kann..

Ja, nee, die Beugung hat nichts mit Deinem Sensor zu tun. Wie Du oben schon richtig schriebst: Je höher die Auflösung Deines Sensors, desto besser wird Dein Beigungsscheibschen aufgelöst, bzw. je höher die Auflösung desto kleinere Beugungsscheibchen kann Dein Sensor noch auflösen -- was doch für Deinen Sensor spricht.

Umgekehrt, je weniger Megapixel Du auf eine größere Fläche packst, desto geringer ist die Abtastrate Deines Sensors und irgendwann ist die Abtastrate kleiner als Dein Beugungsscheibchen -- und Du SIEHST es schlicht und einfach nicht mehr. Aber da ist es trotzdem noch.

Zitat:

= Weniger ist hier mehr.

Nö. Wie Du selber oben schriebst. ich zitiere nochmal:

Zitat:

Die "Abtastung" eines Signals (Licht, Pixel, Körner, Bier...) erfolgt nur dann vollständig wenn mindestens die DOPPELTE Abtastrate vorliegt (Sonst passen Extrema (Minnima/Maxima) nicht rein!,)

Also weniger ist weniger: Wenn Du nicht mindestens die doppelte Abtastrate hast, ist die Abtastung nicht mehr vollständig.

Zitat:

Wers nicht glaubt sollte Physikkurse besuchen, das Nyquisttheorem verinnerlichen, ne Fotografenausbildung machen.. aber BITTE nicht solche Halbwahrheiten wie zuvor verbreiten, nur weil nicht sein darf was aber ist...

Na, vielleicht hilft Dir ja auch mein Artikel weiter, wo ich das mit gerechneten Bildern zu veranschaulichen versuche:

www.photoscala.de/Artikel/Von-Megapixeln-Viel-hilft-viel

LG

Randolf

Vielleicht wird's so klarer...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Januar 2014 - 19:42
Ich schrieb:
Gerd Drüppel schrieb:

Die Beugung.. ist das Ergebnis "nicht mehr ins Abtastsignal" zu passen.
Wie soll das gehen .. ?

Ooops, wieso vertauschst Du jetzt die Seiten? Willst Du den Sensor mit Licht abtasten oder das Licht (Bild) mit dem Sensor? Ist das Licht Deine Sonde oder der Sensor? In ersterem Fall wäre der Satz richtig, in letzterem Fall falsch. Für Fotografen ist normalerweise der letztere Fall der interessantere.

Fotografie ist ein Zwei-Schritt-Prozess:

Im ersten Schrit wird das Objekt (Pyramide, Staubkörner, Bier, Mikroben, etc) vom Licht abgetastet. Das ist der von Dir hier genannte erstere Fall, in dem das Licht Deine Sonde ist: Die Wellenlänge des sichtbaren Lichts ist sowas wie ein halber Mikrometer. Mal zwei ergibt somit eine Auflösungsgrenze von rund einem Mikrometer. Dh. in dem Licht, das von den Pyramiden und der Landschaft reflektiert wird, sind alle Informationen bis hinunter zum Staubkorn von einem Mikrometer Größe codiert -- und zwar ganz unabhängig von Deiner Kamera, Sensorgröße und Megapixeln. Dieser erstere Fall ist für Fotografen nur interessant, wenn sie Staubkörner, Bildsensoren, oder Mikroben (durchs Mikroskop) knipsen wollen.

Im zweiten Schritt willst du nun dieses Licht (Bild) mit deinem Sensor abtasten. Dafür muss es sich aber erstmal durch dein Objektiv quetschen -- und kriegt dabei "Beulen" (Beugungsscheibchen). Je kleiner das Loch (d.h. je größer die Blendenzahl), desto größer die Beugungsscheibchen. Trotzdem kann man nun, solange zwei Beugungsscheibchen nicht zu einem einzigen großen Beugungsscheibchen verschmolzen sind und man nur feinfühlig genug (d.h. mit genug Megapixeln pro Fläche) die Beugungsscheibchen abtasteten kann, noch erkennen, ob es sich nun um ein oder zwei Beugungsscheibchen handelt. Dabei kann der Abstand der Beugungsscheibchen durchaus sehr viel geringer ausfallen als der Durchmesser der Beugungsscheibchen selber (wobei die Definition des Durchmessers des Beugungsscheibchens natürlich rein willkürlich ist).

Die höhere Auflösung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Januar 2014 - 15:37

bringt nur dort was, wo die Aufnahmbedingungen genügend kleine Beugungsscheibchen erzeugen - also vor allem bei großen Blendenöffnungen, wo ja auch eine D800 zu überzeugen vermag. Aber auch nur unter der Bedingung, dass sie bombenfest fixiert ist. Ansonsten reduziert auch minimale Verwacklungsunschärfe die gut gemeinte Auflösung auf ein Durchschnittsniveau.

Werter Gerd

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Januar 2014 - 19:05

die physikalischen Tatsachen blieben den meisten Teilnehmern hier eh nicht verborgen - es sind die psychischen Grenzen in Fanboyhirnen, die hier auch die beste Aufklärung zunichte machen ... 8-)

Ja, Vorstellungen sind unterschiedlich,

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 16:23

und wenn die Basis fehlt, sind den Vorstellungen keine Grenzen gesetzt.

Gast schrieb:

Und mit den mFT Objektiven kann man an den mFT Sensoren mit 16 MP wegen der Diffraktionsverluste nur den Blendenbereich von Offenblende bis maximal f/8 sinnvoll nutzen. Sollte die Sensor-Auflösung/Pixeldichte noch weiter erhöht werden, dann nur noch bis f/5.6. Als Universal-System nicht sinnvoll geeignet. Das Ende der Sackgasse ist erreicht. Noch Fragen?

Was wäre denn als Universalsystem sinnvoll geeignet?
Etwa APS-C?
Die sind derzeit bei 24 MPx. Die Pixeldichte auf dem Sensor entspricht bei dieser Auflösung in etwa den 16 MPx von mFT. Das bedeutet, dass die gleichen Beugungsverluste bei APS-C und mFT ab den gleichen Blendenwerten auftreten.
Dummerweise muss ich aber bei APS-C eine Stufe weiter abblenden um die gleiche Schärfentiefe zu bekommen.
Wie wärs dann mit einem KB-Sensor?
Da sind es aktuell 36 MPx. Der Sensor ist knapp 4x grösser dafür die Auflösung im Vergleich zu mFT mehr als doppelt so hoch.
Es bleibt immer noch eine Vorsprung von etwa einer Blende. Der Vorsprung kehrt sich allerdings um, da ich im Gegenzug zwei Stufen abblenden muss, um die gleiche Schärfentiefe wie mFT zu bekommen.
Ganz davon abgesehen, f5,6 bei mFt entspricht f11 bei KB. Bei KB blende ich selten weiter ab als f11 und bei f16 ist sowieso Schluss, wenn ich noch Wert auf eine angemessene Schärfe lege.
Soweit zur Sackgasse.
ROG

Bei Kleinbild

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 17:56

stehen wenigstens Blendenwerte zwischen 1 und 16 brauchbar zur Verfügung - gibt keine anderen Formate, größere wie kleinere, die annähernd diesen Gestaltungsspielraum haben.

völlig richtig beobachtet!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 06:58
Gast][quote=Gast schrieb:
Gast schrieb:

Aber Sony… gute Preis/Leistung? Der Preis sind grauenhaft am Markt vorbei, wie immer bei Sony… die Sensoren kosten doch nicht mehr die Welt und sonst haben die Kameras doch nichts, das teure Prisma, den aufwendigen Spiegel gesparrt, einen rappeligen Verschluss eingebaut, den Sucher bei Epson bezahlt und dann die Wahnsinnspreise für die lichtschwachen Objektive - das alles lässt Canon und Nikon blass aussehen? Von wegen, die wissen, dass das kaum einer bezahlt. Schon gar nicht bei Sony.

zu mFT - hier schreibt auch jemand der nicht kapiert - worauf es bei Kameras ankommt… auf die Objektive! Was soll man da für 95% aller Motive mit Vollformat? Quatsch!
Und Ricoh/Pentax würde ich noch längst nicht totsagen.

@Sony: richtig, die A7 und A7R sind noch keineswegs perfekt. Zu den genannten Defiziten kommt bei beiden Modellen (!) noch ein recht langsamer AF, teilweise langsame Reaktion und eine extrem niedrige Akku-Kapazität (nur gut 200 Aufnahmen, je nach Verwendung. Aber - es sind die ersten wirklich kompakten digitalen Kameras mit KB-Sensor - ausser der Leica M um 7000 Euro. Die A7 kostet 1499,- UVP ist also um 500 Euro preisgünstiger als die Nikon D610 mit ungefähr derselben Bildqualität. Die Nikon ist schneller, die Sony ist kleiner, die Nikon hat einen gerade mal so optischen Sucher, die Sony einen akzeptablen elektronischen Sucher ... das gleicht sich in Summe aus. Und im Gegensatz zu Leica M, Nikon und Canon DSLR kann man an die Sony A7/R noch dazu praktisch jedes Objektiv adaptieren, wenn man will und passendes Glas hat. Und dazu noch die 500 Euro Preisvorteil für das entfallene Prisma und Spiegelgeklappere. Finde ich ein sehr faires Angebot.
Die Sony A7R kommt zur Markteinführung um 2099, die Nikon D800 hat bei Markteinführung ca. 2800 gekostet. Macht also 800 Euro Preisvorteil beim UVP bei der Sony. Ja, aktuell gibt es die D800 ebenfalls schon um 2000 Euro. Kann man sich ja überlegen. Wenn man auf sein Geld schaut und noch eine Zeit mit dem Kauf wartet, bis für die Sony eine Reihe guter, kompakter Objektive verfügbar sind ... dann bekommt man die A7 mit etwas Glück wohl schon für 999,- und die A7R um ca. 1500. In etwa so viel wie eine total marketing-verkrüppelte "Einsteiger"-DSLR mit KB-Sensor (Canon 6D, Nikon D610) also. An der Preisgestaltung der Sony A7/R scheitert es sicher nicht. Völlig absurd war nur der für die RX-1 verlangte Preis von 3000. Darum hat sich diese auch kaum verkauft. Und bei den ZE-Objektiven wird sich Sony auch noch etwas einfallen lassen müssen. ich kaufe auch kein 50/1.8 um 999,- Euro. Egal, ob Zeiss draufsteht oder nicht. Aber diese Preise werden sich auch schon sehr bald nach unten bewegen. :-)

mFT: völlig richtig, auf die Objektive kommt es an. mFT Objektive kosten bei vergleichbarer Abbildungsqualität ca. 75% bis 100% eines KB-Objektivs, sind um ca. 25-40% kleiner/leichter und liefern ein Bild, das nur 25% der Fläche von KB hat. Und mit den mFT Objektiven kann man an den mFT Sensoren mit 16 MP wegen der Diffraktionsverluste nur den Blendenbereich von Offenblende bis maximal f/8 sinnvoll nutzen. Sollte die Sensor-Auflösung/Pixeldichte noch weiter erhöht werden, dann nur noch bis f/5.6. Als Universal-System nicht sinnvoll geeignet. Das Ende der Sackgasse ist erreicht. Noch Fragen?

@Ricoh/Pentax - tot innerhalb von 3 Jahren. Viel zu wenig kritische Masse am Markt und viel zu wenig Geld dahinter.

Völlig richtig beobachtet!

Die A7/R ist keineswegs perfekt - IMHO aber die einzig vorstellbare Zukunft grösserer Sensoren. Eigentlich brauchen sehr viele (mich eingeschlossen) nur einen guten Sensor - und das Konzept beliebige Linsen mittels Adapter anzuschliessen finde ich auch super!

Canon WIRD Marktanteile verlieren. Wahrscheinlich auch mehr also Nikon. Die Frage ist nur nur ob Canon das wirklich stört? Canon scheint eher seine Margen aufwüschen zu wollen statt seine Produkte. Aus Firmensicht völlig nachvollziehbar. Schaut man sich das Produkt Portfolio an - so erkennt mann, dass fast nur noch hochpreisige Nischenprodukte dazu kommen. Die gesamte Cinema Produktlinie bit 10 - 15 k EUR für ein Gehäuse ist definitiv margenträchtiger (da gleiche Technik) als so eine "Billig-DSLR" für 2-3 k EUR

Aus meiner Sicht wird folgendes passieren - viele begeisterte Enthusiasten, die auf ultraflotten AF verzichten können (und das sind die meisten) werden sich so eine A7R angucken und ggfls. auch kaufen - ist ne tolle "immer dabei Kamera" für Geschäftsreisende wie mich bspw. Die DSLR bleibt immer zu Hause und wird nur zum Photographieren raus geholt.

Nikon wird mit der D800E auch weiterhin viele ansprechen - wieviel Gewinn pro Kapitaleinsatz die damit machen? Keine Ahnung - wahrscheinlich deutlich weniger als Canon mit seiner Steinzeit-Sensor-Technologie.

Ich muss dazu sagen, dass ich ein begeisterter 5D II Nutzer bin - gemessen am verpassten Potenzial mit der 5D III bin ich aber masslos enttäuscht, dass Canon einfach alten Wein in neuen Schläuchen verkauft. D.h. nicht dass ich jetzt keine guten Bilder mehr Technik bedingt machen kann - die A7R von Sony beweist aber, dass da sehr wohl Luft nach Oben ist - gut so - ich hoffe dass Canon noch mehr Marktanteile verliert und man den Markt der Enthusiasten wieder für sich entdeckt - am Ende ist es immer eine Frage des Kostendeckungsbeitrages - und der hilft auch den hochpreisigen Produkten. Man kann nicht nur von wenigen Edelprodukten leben - irgend wer muss auch das Brot und Butter Geschäft machen.

Schaumer mal wie lange es dauert bis Canon aufwacht - ich befürchte aber die müssen unter 30 % Marktanteil fallen bevor man einen echten Nachfolger der 5D II raus bringt mit 4x Mpixel und > 13 Stufen Dynamikumfang - dene da wären genügend Ideen da - man wartet einfach nur bis es schlicht nicht mehr geht - die Fabs müssen ja schliesslich komplett abgeschrieben werden - denke das dauert noch ein Busserl - 2015 rechne ich mit einem Gegenentwurf von Canon und vielleicht 2016 mit einer bezahlbaren Kamera auf dem Preisniveau der 5D II aus 2008 und der Technologie der Neuzeit - für mich war die 5D II die erste brauchbare DSLR und es gibt im Canon Universum leider bis heute keinen Nachfolger der ähnlich die Kamera Szene dominiert wie die 5D II vor fünf Jahren - ausser fier A7R - beide haben vieles gemeinsam - beide sind die ersten (bezahlbaren) Ihrer Art und beide haben kleine Macken - nur die kann man locker mittels handwerklicher Qualitäten umgehen.

Sehr gut Sony - setzen sechs Canon!!

An die nikon Fraktion - nein - Eure Objektive locken wirklich niemand hinterm Ofen vor - deshalb immer noch Canon - aber jetzt gibt es den D800E sensor ja auch vor Canon Linsen :-)

Richtig

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 08:47

Bei Canon steckt vieles im Köcher: Extrem hoch auflösende Sensoren, Pixelbinning-Technologie für Vollfarbtauglichkeit, Split-Sensoren-Technik für überzeugenden Sensor-AF oder auch die Erweiterung des Kontrastumfangs, usw.

Die einzig berechtigte Frage ist wohl die, wann das alles auf die Konsumenten los gelassen wird. Das wirtschaftliche Umfeld, auch die verbreitete Nachfrage-Flaute, scheinen denen im Moment nicht attraktiv genug, tatsächlich zukunftsweisende Technologien in Feuerwerken a la Sony zu verheizen. Das unterscheidet Canon, auch Nikon, halt von Sony: Strategien sind dort auf Jahre bis Jahrzehnte, und weniger in Quartalszahlen angelegt.

Richtig....

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 12:28

... und Leitz hat den Autofokus erfunden. Allein, kein Mensch braucht einen Autofokus zum Fotografieren. Drum wurde er auch nie im Markt eingeführt.

Schon spannend, wie die Geschichten sich gleichen....

Noch mehr

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 13:13
Gast schrieb:

... und Leitz hat den Autofokus erfunden. Allein, kein Mensch braucht einen Autofokus zum Fotografieren. Drum wurde er auch nie im Markt eingeführt.

Schon spannend, wie die Geschichten sich gleichen....

gleichen sich die Geschichtsklitterungen. Leica hat uns ja auch vor noch nicht allzu langer Zeit erklärt, dass die Digitalfotografie ... 8-)

Besser nicht!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 11:44

Leitz hat weder den Autofokus, die Kleinbildkamera und die Spiegelreflex erfunden - und die Digitalfotografie? Lassen wir das besser!

Gast schrieb:

... und Leitz hat den Autofokus erfunden. Allein, kein Mensch braucht einen Autofokus zum Fotografieren. Drum wurde er auch nie im Markt eingeführt.

Schon spannend, wie die Geschichten sich gleichen....

Peter,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 16:59

um Peinlichkeiten zu vermeiden, ist es oft besser, Beiträge, die man nicht versteht, nicht zu kommentieren -- egal wie sehr der Pawlowsche Hund in Dir bellt.

Rückblick

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Dezember 2013 - 01:26

Mittlerweile - und das ist ehrlich - akzeptiert auch Leica die historischen Fakten, die belegen, dass sehr lange vor der Leica andere Erfinder auf die gleiche Idee gekommen sind und den sogenannten Kinefilm für die Entwicklung einer Kleinbildkamera nutzten. Autofokus brachten erstmalig die Japaner heraus (Canon erster Prototyp 1963, Nikon Anfang der Siebziger ein Wechselobjektiv als AF-Prototyp, dann die ersten "Verkaufskameras" von Minolta, Olympus und Asahi Pentax). Bei Leitz haben sie die Leica erfunden, das ist doch auch schon etwas!

Gast schrieb:

Leitz hat weder den Autofokus, die Kleinbildkamera und die Spiegelreflex erfunden - und die Digitalfotografie? Lassen wir das besser!

Gast schrieb:

... und Leitz hat den Autofokus erfunden. Allein, kein Mensch braucht einen Autofokus zum Fotografieren. Drum wurde er auch nie im Markt eingeführt.

Schon spannend, wie die Geschichten sich gleichen....

Gast schrieb: ... und Leitz

Eingetragen von
Gast
am Montag, 20. Januar 2014 - 16:32
Gast schrieb:

... und Leitz hat den Autofokus erfunden. Allein, kein Mensch braucht einen Autofokus zum Fotografieren. Drum wurde er auch nie im Markt eingeführt.

Schon spannend, wie die Geschichten sich gleichen....

Darüber wurde schon mal heftig gestritten, ob LEITZ, MINOLTA oder HONEYWELL! Bei Leica, wäre er Überlebensnotwendig, denn jede Taschenknipsi hat heute einen!

Soweit ich mich erinnern kann,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 20. Januar 2014 - 17:45

hat Minolta damals auf richterliche Anordnung an Honeywell Lizenzgebühren gezahlt -- nicht an Leitz...

(Der Originalbeitrag war übrigens eine ironische Anspielung auf den vorherigen Beitrag zu Canons angeblicher Innovationsfreude und fehlender Markteinführung weil angeblich die Gewinnspannen im Moment nicht hoch genug seien, sprich, weil im Moment keiner bereit sei, dafür Geld zu zahlen, sprich, weil's im Moment eh keiner wolle. Genauso wie damals Leitz angeblich den Autofokus erfunden hat, er aber nie in Kameras eingebaut wurde, weil so was eh keiner wolle.)

Hast du den Beitrag evtl. nicht kapiert?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 14:45
Gast schrieb:

zu mFT - hier schreibt auch jemand der nicht kapiert - worauf es bei Kameras ankommt… auf die Objektive! Was soll man da für 95% aller Motive mit Vollformat? Quatsch!
Und Ricoh/Pentax würde ich noch längst nicht totsagen.

Irgendwie den Beitrag nicht verstanden? Es geht hier nicht um das Für und Wider dessen, was mFT kann oder nicht. Nicht um die Frage, wem es reichen müsste und auch nicht um die Qualität, die die Objektive haben! Olympus baut gute Kameras und Objektive, das bestreitet niemand! Nur interssiert das nicht sonderlich viele Konsumenten. Genau da liegt das Problem.

Offensichtlich empfinden viele potenzielle Käufer FT / mFT als "Nicht-Fisch-nicht-Fleisch"-System. Zu sehr dem 4:3-Kompaktkamera-Segment verhaftet für alle, die eine Systemkamera wollen - zu "groß" für Gelegenheitsfotografen. Olympus sitzt einfach zwischen den Stühlen. Mit dem Attribut "Profimarke" - und das ist im Verkauf Gold wert - kann man sich auch nicht schmücken. Da ist die objektive Qualität von untergeordneter Bedeutung. Olympus hat in den letzten zwei Jahrzehnten drei Fehler gemacht:

1. Der vorübergehende Abschied aus dem SLR-Markt in den 90ern.
2. Der Versuch FT/ mFT gegen die beiden Giganten im Markt etablieren zu wollen.
3. Der wenig vertrauensbildende Schritt FT verkümmern zu lassen und mFT zur "Zukunft" zu erklären.

Zusammen volle Punktzahl in Sachen Markting-Dilettantismus!

Besen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 15:29

sollte sich das bewahrheiten… fresse ich einen ….

Nikon soll gut aufgestellt sein?
Womit denn? Mit 5 Einsteiger-Kameras?
Mit 1 vernünftigen Kamera (D7100) die kaum für mehrere RAWs in Folge taugt?
Mit einem teuren Pixelboliden (D800?)
Und einem völlig überteuerten Lifestyle-Produkt (Df)?
Und gewaltigen Lücken im Objektivsortiment und einem komplett veralteten Teleobjektiv-Portfolio?
Mit einer Nikon 1 Serie die völlig an den Interessen desMarktes in dem größten Teil der Welt vorbei gehen?
Wer heute noch Nikon kauft, die sich jetzt auf DSLR-Vollformat eingeschworen haben braucht viel Geld und schon großen Mut!

Canon agiert langsam und die M ist hierzulande ein Flop, doch schaut man sich die Objektive dazu genau an - sieht man dass Canon mit einer konsequenten M-Kamera sofort das beste Potential hat.
Das Nikon so dicht am Marktführer dran sein soll scheint mir ein Hirngespinst zu sein - bezogen auf welche Kameras?
Auf alle, auf DSLR?

Das der Anteil an Sony steigt könnte stimmen, Fotografen die keine Objektive für ihre Kameras brauchen, oder keine guten, oder völlig überteuerte Pseudo-Zeiss-Linsen mit hoher Serienstreuung werden sich Sony rasch kaufen und hoffen.

mFT wird sich nie in der breiten Masse durchsetzen, muß es auch nicht, letztlich ist die Sensorgröße doch heute für die allermeisten Fotos absolut nebensächlich,
zumal wenn man die Fotos auf Monitoren betrachtet. Also wer schleppen will - schleppt "Vollformat-Kleinbild" und alle anderen kaufen lieber Objektive und nutzen ihre Möglichkeiten.
Ich nutze die Sensorgrößen immer je nach Motiv, denn das ist mir das wichtigste.
Ich käme nie auf die Idee Tierporträts mit mFT oder 1" machen zu wollen und komme nicht mehr auf die Idee Macro-Aufnahmen mit Vollformat machen zu müssen etc.

Hier wird mal wieder Sony und Nikon großgeredet und Canon und mFT kleingeredet, dabei ist Nikon eine Futzifirma die ganz schnell weg vom Zukunftsfenster ist, wenn ihre nächsten Kameras nicht einschlagen. Eine Nikon Df ist eine Totgeburt und nur von der D800 kann Nikon kaum überleben.

Gast schrieb: Nikon soll

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 16:37
Gast schrieb:

Nikon soll gut aufgestellt sein?
Womit denn? Mit 5 Einsteiger-Kameras?

Ja, auch damit. Sogar in vielen lustigen Farbvarianten.

Gast schrieb:

Mit 1 vernünftigen Kamera (D7100) die kaum für mehrere RAWs in Folge taugt?

Wer schnelle schnelle Bildfolgen braucht (Presse/Sport), der nutzt in der Regel kein RAW. Aber sei's drum, für schnelle Bildfolgen gibt's die D4.

Gast schrieb:

Mit einem teuren Pixelboliden (D800?)

Wer gerne Vollformat mit weniger Pixeln möchte:
16MP: D4 und Df
24MP: D3X und D610

Gast schrieb:

Und gewaltigen Lücken im Objektivsortiment und einem komplett veralteten Teleobjektiv-Portfolio?

?

??

????????

Mir fallen gerade reichlich neue Telezooms, Tele und Supertele ein, die in den letzten Jahren neu erschienen sind.

Man muss Nikon ja nicht mögen, aber etwas besser kann man sich schon informieren, bevor man hier so'n Quatsch postet.

Alles klar?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 22:20

Sehr gute Antwort! Die Nikon D4 blieb auch 2013 die meistverkaufte Profi-Spiegelreflex der Welt! Zur Begriffsdefinition: Die D4 ist keine Spielzeugkamera! Ein Profi ist ein Fotograf (oder eine Fotografin) der oer die seinen Lebensunterhalt mit der Fotografie bestreitet! Wer nicht weiß, wie viele Objektive zum Nikon-Programm gehören, unter Nikon.de sind alle aufgeführt! Alles klar?

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Nikon soll gut aufgestellt sein?
Womit denn? Mit 5 Einsteiger-Kameras?

Ja, auch damit. Sogar in vielen lustigen Farbvarianten.

Gast schrieb:

Mit 1 vernünftigen Kamera (D7100) die kaum für mehrere RAWs in Folge taugt?

Wer schnelle schnelle Bildfolgen braucht (Presse/Sport), der nutzt in der Regel kein RAW. Aber sei's drum, für schnelle Bildfolgen gibt's die D4.

Gast schrieb:

Mit einem teuren Pixelboliden (D800?)

Wer gerne Vollformat mit weniger Pixeln möchte:
16MP: D4 und Df
24MP: D3X und D610

Gast schrieb:

Und gewaltigen Lücken im Objektivsortiment und einem komplett veralteten Teleobjektiv-Portfolio?

?

??

????????

Mir fallen gerade reichlich neue Telezooms, Tele und Supertele ein, die in den letzten Jahren neu erschienen sind.

Man muss Nikon ja nicht mögen, aber etwas besser kann man sich schon informieren, bevor man hier so'n Quatsch postet.

Gast schrieb: Sehr gute

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 10:02
Gast schrieb:

Sehr gute Antwort!

Danke. Ich habe was gegen Fanboys-Posts jeder Art.

Gast schrieb:

Die Nikon D4 blieb auch 2013 die meistverkaufte Profi-Spiegelreflex der Welt!

Mag sein. Für die obige Statistik ist es sicherlich unbedeutend.

Ein Profi ist ein Fotograf

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 10:57

Ein Profi ist ein Fotograf (oder eine Fotografin) der oer die seinen Lebensunterhalt mit der Fotografie bestreitet!

Genau!!! Und deshalb wird auch jede x-beliebige Kamera zu einer Profi-Kamera, wenn sie eben von jemandem genutzt wird, der mit ihr sein Geld verdient. Aber da wiederhole ich mich natürlich und das schon seit Jahren!!!

Grüße p-o

So einfach ist das!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 12:51

Ja, sicher - aber die Realität ist doch, dass die hier zitierten "Profis" nun einmal andere Erwartungen an ihre Ausrüstung haben (Entschuldigung, bei Amateuren heißt das ja "Equipment"). Da zählen sehr schnelle Bildfolgen, optimale Auflösung, Zuverlässigkeit und exzellente Objektive. Deswegen kaufen die Hauptberuflichen größtenteils (was ich auch regelmäßig auf Fototerminen sehe) Canon- oder Nikon-Vollformat. So einfach ist das!

Oder glauben Sie etwas, dass der heute bundesweit viel veröffentlichte Schnappschuss von der Begrüßung des früheren Bundespräsidenten mit seiner Noch-Ehefrau auf dem Flur des Gerichtssaals mit einer spiegellosen Amateurkamera entstanden ist? So eine Situation kommt nur einmal - und dann muss das Bilder sicher (und knackscharf) im Kasten sein.

Gast schrieb:

Ein Profi ist ein Fotograf (oder eine Fotografin) der oer die seinen Lebensunterhalt mit der Fotografie bestreitet!

Genau!!! Und deshalb wird auch jede x-beliebige Kamera zu einer Profi-Kamera, wenn sie eben von jemandem genutzt wird, der mit ihr sein Geld verdient. Aber da wiederhole ich mich natürlich und das schon seit Jahren!!!

Grüße p-o

Ja Peter...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 12:12
Zitat:

Schnappschuss von der Begrüßung des früheren Bundespräsidenten

Und dieses Bild hat mich auch wirklich sehr berührt. Bilder wie dieses wären eigentlich ein Grund, nie mehr wieder auch nur ein Bild anzusehen. Aber immerhin richtig bemerkt: es ist ein Schnappschuss... Eigentlich eine gute Definition für dicke Boliden wie die D4: Schnappschusskamera - passt auch meistens zum Ergebnis.

Und nun zum Artikel: Wen interessiert welche Marke wie viel Marktanteil hat?! Sind wir hier beim Fußball?!

Wer ist eigentlich Nikon?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 15:37
Gast]Sehr gute Antwort! Die Nikon D4 blieb auch 2013 die meistverkaufte Profi-Spiegelreflex der Welt! Zur Begriffsdefinition: Die D4 ist keine Spielzeugkamera! Ein Profi ist ein Fotograf (oder eine Fotografin) der oer die seinen Lebensunterhalt mit der Fotografie bestreitet! Wer nicht weiß, wie viele Objektive zum Nikon-Programm gehören, unter Nikon.de sind alle aufgeführt! Alles klar? [quote=Gast][quote=Gast schrieb:

Nikon soll gut aufgestellt sein?
Womit denn? Mit 5 Einsteiger-Kameras?

Wer behauptet das?

Wieso sehe ich dann viel mehr Kollegen mit Eos 1Dx und Eos 5D3 als Nikon D4 Fotografen?

Die D800 sehe ich häufig, aber die D4 leistet sich kaum einer, wer eine D3x hat braucht keine D4.
Und Nikon hat weit weniger AF-Objektive produziert, angeboten und verkauft als Canon - das ist leicht belegbar.

Der alte Streit ist keiner - jeder kann mit beiden Systemen Fotos zum verkaufen anfertigen, hat aber bei Canon die größere und ab 100mm weit bessere Objektivauswahl und kann im WW-Beriech auf Zeiss ausweichen.

Nikon bietet für die Berufsfotografin nur wenig, keine Drucker, keine Scanner mehr, keine Monitore, keine professionellen Filmkameras, einen nicht selten bescheidenen Service, Teleobjektive die zu schwer sind, nicht einrasten (hoch und quer), unterlegene Tele-Zooms (bis auf 80-400 mm) , unbefriedigende Konverter und ein problematisches Bajonett - wer ist eigentlich NIKON?

Gast schrieb: Wer behauptet

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 18:04
Gast schrieb:

Wer behauptet das?

Hatte ich mich auch gefragt - und dann vorhin die Quelle gefunden: Nikon pro Heft 12/2013, Seite 5. Dort schreibt Robert Cristina (NPS Manager von Nikon Deutschland), die D4 sei die "meistverkaufte Profi-DSLR der Welt - ihre Verkaufszahlen lagen im Verhältnis 3:2 höher als bei der Konkurrenz". Und bei der Schwinn-WM in Barcelona seien es gar zwei Drittel der Fotografen gewesen, die Nikon nutzten.

Wie auch immer diese Zahlen ermittelt werden, das ist jedenfalls die von unserem Fanboy (nicht) zitierte Quelle.

Gast schrieb:

Wieso sehe ich dann viel mehr Kollegen mit Eos 1Dx und Eos 5D3 als Nikon D4 Fotografen? Die D800 sehe ich häufig, aber die D4 leistet sich kaum einer, wer eine D3x hat braucht keine D4.

Kommt vermutlich auf die konkrete Aufgabenstellung an. Die D4 ist viel schneller als eine D800, was je nach Aufgabenstellung wichtig ist (Sport) oder auch nicht (PK).

Gast schrieb:

hat aber bei Canon die größere und ab 100mm weit bessere Objektivauswahl und kann im WW-Beriech auf Zeiss ausweichen.

Nikon bietet für die Berufsfotografin nur wenig, keine Drucker, keine Scanner mehr, keine Monitore, keine professionellen Filmkameras, einen nicht selten bescheidenen Service, Teleobjektive die zu schwer sind, nicht einrasten (hoch und quer), unterlegene Tele-Zooms (bis auf 80-400 mm) , unbefriedigende Konverter und ein problematisches Bajonett - wer ist eigentlich NIKON?

Mist ... zu spät gemerkt, dass das nur wieder so'n dämliches Fanboy-Posting ist.

Weise Erkenntnis!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 23:23

Die D4 ist schneller als die D800?! Wie sind Sie nur auf diese wahrhaft präzise Erkenntnis gekommen? Gratulation! Zweitens: Der Nikon-Manager wird schon wissen, was er schreibt, jedenfalls sind seine Zahlen belegbar, denn er ist dabei, wenn bei wichtigen Ereignissen die Profis auflaufen. Übrigens: Nikon baut auch keine Kaffeemaschinen! Mir genügt, wenn sie sehr gute Kameras und Spitzenobjektive anbieten. Das reicht mir völlig!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Wer behauptet das?

Hatte ich mich auch gefragt - und dann vorhin die Quelle gefunden: Nikon pro Heft 12/2013, Seite 5. Dort schreibt Robert Cristina (NPS Manager von Nikon Deutschland), die D4 sei die "meistverkaufte Profi-DSLR der Welt - ihre Verkaufszahlen lagen im Verhältnis 3:2 höher als bei der Konkurrenz". Und bei der Schwinn-WM in Barcelona seien es gar zwei Drittel der Fotografen gewesen, die Nikon nutzten.

Wie auch immer diese Zahlen ermittelt werden, das ist jedenfalls die von unserem Fanboy (nicht) zitierte Quelle.

Gast schrieb:

Wieso sehe ich dann viel mehr Kollegen mit Eos 1Dx und Eos 5D3 als Nikon D4 Fotografen? Die D800 sehe ich häufig, aber die D4 leistet sich kaum einer, wer eine D3x hat braucht keine D4.

Kommt vermutlich auf die konkrete Aufgabenstellung an. Die D4 ist viel schneller als eine D800, was je nach Aufgabenstellung wichtig ist (Sport) oder auch nicht (PK).

Gast schrieb:

hat aber bei Canon die größere und ab 100mm weit bessere Objektivauswahl und kann im WW-Beriech auf Zeiss ausweichen.

Nikon bietet für die Berufsfotografin nur wenig, keine Drucker, keine Scanner mehr, keine Monitore, keine professionellen Filmkameras, einen nicht selten bescheidenen Service, Teleobjektive die zu schwer sind, nicht einrasten (hoch und quer), unterlegene Tele-Zooms (bis auf 80-400 mm) , unbefriedigende Konverter und ein problematisches Bajonett - wer ist eigentlich NIKON?

Mist ... zu spät gemerkt, dass das nur wieder so'n dämliches Fanboy-Posting ist.

Gast schrieb: Zweitens: Der

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 15:06
Gast schrieb:

Zweitens: Der Nikon-Manager wird schon wissen, was er schreibt, jedenfalls sind seine Zahlen belegbar

Sind sie? Dann hätte er mal besser die Quelle seiner Zahlen angegeben, wie es allgemein üblich ist.

Na, als ob

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 12:06
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Zweitens: Der Nikon-Manager wird schon wissen, was er schreibt, jedenfalls sind seine Zahlen belegbar

Sind sie? Dann hätte er mal besser die Quelle seiner Zahlen angegeben, wie es allgemein üblich ist.

"Nikon-Manager" nicht genug der Quelle wäre ... die Wirtschaftselite ist heute darauf gepolt, dass man sie tunlichst nicht in Zweifel zieht. 8-)

Nikon ohne moderne Objektive

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 22:49
Gast][quote=Gast schrieb:

N
Wer gerne Vollformat mit weniger Pixeln möchte:
16MP: D4 und Df
24MP: D3X und D610

Gast schrieb:

Und gewaltigen Lücken im Objektivsortiment und einem komplett veralteten Teleobjektiv-Portfolio?

?

??

????????

Mir fallen gerade reichlich neue Telezooms, Tele und Supertele ein, die in den letzten Jahren neu erschienen sind.

Man muss Nikon ja nicht mögen, aber etwas besser kann man sich schon informieren, bevor man hier so'n Quatsch postet.

Welchen Sinn machen denn heute noch Vollformatkameras mit weniger als 20 MP???
Gar keinen - für mich.
Wenn Vollformat dann 50 MP und Stativ und Leica Objektiv.

Objektive:
Im Vergleich zum Marktführer sieht Canon in vielen Bereichen nicht gut aus.
Allenfalls im WW-Bereich sind sie ganz gut aufgestellt.
Wo ist denn ein 17 er TSE
4,0/300 mm VR
4,5/400 mm VR
5,6/600 mm VR
ein leichtes 2,8/400 mm VR
leichtes 4,0/500 mm VR
leichtes 4,0/600 mm VR
ein schnelles 2,0/105 mm
ein schnelles 2,0/135 mm
ein modernes 3,5/180 mm Micro
WW-Zooms die nicht total verzeichnen?

Stand der Technik sieht anders aus, als das was Nikon derzeit bietet!
Gerade einmal das neue 80-400 mm VR ist sehr gelungen und das beste am Markt!

Gast schrieb: 4,0/300 mm

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 09:56
Gast schrieb:

4,0/300 mm VR

Da warten viele drauf, wegen des VR. Ansonsten ist das 300/4 AF-S ziemlich gut.

Gast schrieb:

ein leichtes 2,8/400 mm VR
leichtes 4,0/500 mm VR
leichtes 4,0/600 mm VR

Alle drei bei Nikon seit Jahren im Sortiment und kürzlich aktualisiert.

Gast schrieb:

ein schnelles 2,0/105 mm
ein schnelles 2,0/135 mm

Das Nikon 135/2 DC gefällt mir optisch gut und fokussiert an den großen Bodies schnell.
Das Nikon 105/2 DC habe ich noch nicht benutzt, sollte aber sehr ähnlich sein.

Gast schrieb:

ein modernes 3,5/180 mm Micro

Was spricht gegen das 200/4 Micro?

Gast schrieb:

WW-Zooms die nicht total verzeichnen?

14-24. Das verzeichnet wenig und ist überhaupt optisch geut gelungen-

Gast schrieb:

Stand der Technik sieht anders aus, als das was Nikon derzeit bietet!

Mag sein. Mir selbst fehlt bei Nikon nichts mehr im Objektivsortiment, was ich konkret kaufen wollte. 135/2 und 200/2 VR und 400/2.8 habe ich in älteren Versionen und die sind für meine Zwecke prima. Was ich vermisst hatte (lichtstarke WW-Festbrennweiten und ein neues 85/1.8 und ein handliches WW-Zoom) gibt's inzwischen. Alles da, was ich brauche.

Vergleiche

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 15:47
Gast schrieb:
Gast schrieb:

4,0/300 mm VR

Da warten viele drauf, wegen des VR. Ansonsten ist das 300/4 AF-S ziemlich gut.

Gast schrieb:

ein leichtes 2,8/400 mm VR
leichtes 4,0/500 mm VR
leichtes 4,0/600 mm VR

Alle drei bei Nikon seit Jahren im Sortiment und kürzlich aktualisiert.

Gast schrieb:

WW-Zooms die nicht total verzeichnen?

14-24. Das verzeichnet wenig und ist überhaupt optisch geut gelungen-

Gast schrieb:

Stand der Technik sieht anders aus, als das was Nikon derzeit bietet!

Mag sein. Mir selbst fehlt bei Nikon nichts mehr im Objektivsortiment, was ich konkret kaufen wollte. 135/2 und 200/2 VR und 400/2.8 habe ich in älteren Versionen und die sind für meine Zwecke prima. Was ich vermisst hatte (lichtstarke WW-Festbrennweiten und ein neues 85/1.8 und ein handliches WW-Zoom) gibt's inzwischen. Alles da, was ich brauche.

Zu den Superteles: die Nikkore wurden vor 3-4 Jahren aktualisiert und sind erheblich schwerer als die des weißen Riesen, weniger scharf bei Offenbarende, weniger Konvertertauglich, mit schwächerem VR.
Ich kaufe mir in dieser Region stets das beste und hatte vorher Nikkor 4/200-400 mm und 4,0/500 mm - doch beide sehen gegen die Canon-Konstruktionen sehr blass aus.
Nicht einmal das 2,98/300 mm VR II kann mit Konvertern an die Brillanz und Offenblendschärfe des Canon 2,8/300 mm LIS II mit Konverter heran kommen.

Das 2,8/14-24 mm ist ein Trümmer und eben nur gut, bestenfalls.
Es wird Zeit das scharfe 4,0/14-24 mm Zooms konstruiert werden, die kompakt genug sind für die Reportertasche.
Solange nehme ich lieber 2,8/14 mm und 3,5/18 mm Zeiss.

Nikon hinkt im Teilbereich immer eine Generation hinterher oder braucht 2 Anläufe mehr, siehe Versionen des 2,8/80-200 mm bzw. 2,8/70-200 mm oder 4,5/500 mm

Fanträume

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 18:08

Man merkt, dass du keines der Objektive in den Fingern hattest, sondern nur rumträumst.

Canon und Nikon: Optisch die Spitzengruppe!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 07:41

So ist es, bestimmt ein Amateur, der hier sein angelesenes Prospektwissen weiter reicht. Sollen wir ihn einmal fragen, wo denn der "Profi" seine Objektive verwendet? Besser nicht, denn da können wir lange auf eine Antwort warten. Könnte er sich die Objektive leisten, würde er hier nicht dieses Geplapper abliefern. Anonym den Profi heraus hängen lassen, das ist einfach!

Canon ist neben Nikon nach wie vor die Topmarke bei den Printmedien, keine Frage. Beide Objektivprogramme sind konkurrenzlos im Bereich Brennweitenangebot, Lichtstärke und Abbildungsleistung. Wer sich für Nikon- oder Canon-Vollformat entscheidet, wird gute Gründe dafür haben.

Das 2,8/14-24 gehört übrigens zu den optischen Spitzenleistungen, im Profibereich ist es neben dem 2,8/24-70 das Standardobjektiv.

Gast schrieb:

Man merkt, dass du keines der Objektive in den Fingern hattest, sondern nur rumträumst.

Wie erwartet!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 08:49

"Seine" Objektive existieren eben nur in seinem Wunschdenken. Wie erwartet, gab über seine fotografische Tätigkeit keine Antwort. Können wir also abhaken, nur ein "Märchenerzähler!"

Gast schrieb:

Man merkt, dass du keines der Objektive in den Fingern hattest, sondern nur rumträumst.

WELTWEIT

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 19:57

Genau so ist es. Übrigens, was hier einige Schreiber nicht verstanden haben: Die D4 ist WELTWEIT die meistverkaufte Profi-Kamera der Welt. Noch einmal: WELTWEIT! Da bestehen von Land zu Land erhebliche Unterschiede. Die USA ist beispielsweise "Nikon-Land", da bevorzugen die Profis D3x und D4, aber die Vollformat-EOS spielt auch in den Staaten eine dominierende Rolle. In China sieht das möglicherweise anders aus, in Schweden, Iltalien, Frankreich, Brasilien und Indien wechselt das auch. In Deutschland ist Canon sehr stark im gehobenen Amateurbereich vertreten, denn die bauen ebenfalls gute Kameras, keine Frage. Vielleicht dürften die GFK-Zahlen im Frühjahr mehr aussagen.

Aber wenn wir schon dabei sind, jetzt noch kurz vor dem "Fest" eine gute Nachricht. Die "Df" läuft fantastisch, einige Händler müssen die Kunden auf eine Lieferung ins neue Jahr vertrösten. Ich ahnte, diese professionelle Retro-Kamera wird ein Erfolg (und das trotz des hohen Preises)!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

4,0/300 mm VR

Da warten viele drauf, wegen des VR. Ansonsten ist das 300/4 AF-S ziemlich gut.

Gast schrieb:

ein leichtes 2,8/400 mm VR
leichtes 4,0/500 mm VR
leichtes 4,0/600 mm VR

Alle drei bei Nikon seit Jahren im Sortiment und kürzlich aktualisiert.

Gast schrieb:

ein schnelles 2,0/105 mm
ein schnelles 2,0/135 mm

Das Nikon 135/2 DC gefällt mir optisch gut und fokussiert an den großen Bodies schnell.
Das Nikon 105/2 DC habe ich noch nicht benutzt, sollte aber sehr ähnlich sein.

Gast schrieb:

ein modernes 3,5/180 mm Micro

Was spricht gegen das 200/4 Micro?

Gast schrieb:

WW-Zooms die nicht total verzeichnen?

14-24. Das verzeichnet wenig und ist überhaupt optisch geut gelungen-

Gast schrieb:

Stand der Technik sieht anders aus, als das was Nikon derzeit bietet!

Mag sein. Mir selbst fehlt bei Nikon nichts mehr im Objektivsortiment, was ich konkret kaufen wollte. 135/2 und 200/2 VR und 400/2.8 habe ich in älteren Versionen und die sind für meine Zwecke prima. Was ich vermisst hatte (lichtstarke WW-Festbrennweiten und ein neues 85/1.8 und ein handliches WW-Zoom) gibt's inzwischen. Alles da, was ich brauche.

Schade

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 11:49
Gast schrieb:

Aber wenn wir schon dabei sind, jetzt noch kurz vor dem "Fest" eine gute Nachricht. Die "Df" läuft fantastisch, einige Händler müssen die Kunden auf eine Lieferung ins neue Jahr vertrösten.

Ärgerlich. Für uns Kunden wäre es besser gewesen, wenn der Absatz schlecht läuft und die Preise schnell sinken.

Nicht gut.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 14:26
Gast schrieb:

Im Vergleich zum Marktführer sieht Canon in vielen Bereichen nicht gut aus.

Freudscher Verschreiber?

Ist aber was Wahres dran. Nikon Objektive heissen heute AF-S Nikkor. Das letzte Objektiv ohne Ultraschall-AF wurde vor 10 Jahren vorgestellt, was reichlich spät genug war. Auch der Spielzeugautomotor, wie einst von Canon eingeführt, war nur in den 90ern kurz im Einsatz. Die AF-I Nikkore dürften nie sonderlich verbreitet gewesen sein, denn sie waren erstens exotisch (300mm f/2.8, 400mm f/2.8, 500mm f/2.8, 600mm f/4) und zweitens damals technisch tatsächlich deutlich hinter Canon zurück.

Seit dieser dunklen Periode in den Nikon Geschichtsbüchern, in welcher man die ernsthaften Fotografen in Scharen zu Canon getrieben hat, haben sich die Verhältnisse teilweise sogar umgekehrt. Sowohl Canon als auch Nikon haben immer noch Einiges an 80er Jahre Objektivgurken im Programm. Da Canon allerdings anno 1987 der gesamten Konkurrenz um gut 10 Jahre voraus war, meinten sie überhaupt nichts mehr tun zu müssen und sind erst in den letzten Jahren unter dem Druck eines schrumpfenden Vorsprungs wieder aufgewacht.

Heute ist es längst eine Legende, dass Canon bei den Spitzenobjektiven noch einen wesentlichen Vorsprung hätte. Die Diskussion verdeckt aber, dass es am unteren Ende der Skala um nichts besser aussieht. Sowohl bei Canon als auch bei Nikon sind die noch vorhandenen moderat lichtstarken Festbrennweiten optisch teilweise Relikte aus der MF Zeit. Lediglich bei den hochlichtstarken Festbrennweiten gibt es Neuentwicklungen. Die 24er, 28er und 35er mit Schraubenzieherantrieb oder Rappelmotor taugen vielleicht ganz gut für eine aus der Bucht gefischte F80 oder EOS-30, aber sicher nicht für Kameras des 3. Jahrtausends. Da würden beide Hersteller gut daran tum, diesen alten Müll endlich raus zu kippen. Da auch keiner der Fremdhersteller darauf anspringen möchte, die Schwäche der Marktführer bei kompakten Festbrennweiten zu nutzen, besteht offensichtlich kein Bedarf mehr.

Immerhin ist die Df so tot...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 16:43

...dass sie weltweit ausverkauft ist bzw. in Kürze sein wird, wenn man den aktuellen Meldungen glaubt.

Nikon Df: Nach dem Fest ist vor dem Fest!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 20:59

Das Weihnachtsfest warte ich noch ab, Anfang des Jahres (nach den Inventuren) lässt die Nikon Df im Preis bestimmt etwas nach, dann gehört sie mir - aber ohne das Normalobjektiv, das ist völlig überflüssig!

Gast schrieb:

...dass sie weltweit ausverkauft ist bzw. in Kürze sein wird, wenn man den aktuellen Meldungen glaubt.

Man muss nur etwas Geduld haben

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 23:43

Die ebenfalls in Japan hergestellte Coolpix A wird bei Amazon aktuell um 40% unter UVP angeboten. Denke, die Preisentwicklung wird bei der Df ähnlich verlaufen. Ist nur eine Frage der Zeit.

Nikon Df. Es läuft doch gut!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 07:49

40 Prozent? Das ist eine Übertreibung, denn zur Zeit ist die "Df" gefragt und wird auch gut verkauft. Die Mischung aus "klassischen" Bedienelementen und moderner Digitaltechnik macht die Kamera zu einem begehrenswerten Objekt. Fast jeder Fotograf (und jede Fotografin) begann seine Karriere bei den Printmedien mit einer Nikon F2, FM, FE oder F3.

Sehr vorteilhaft ist die Verwendung von mechanischen Alt-Nikkoren an der neuen Kamera.

Nur ein Beispiel: AI-Objektive lassen sich auch sehr gut an meiner Nikon-Vollformat verwenden, die Scharfstellung ist durch den hellen Sucher problemlos, aber in der Bedienungsanleitung empfiehlt Nikon, das Extrem-Tele 11/1200 mm und die anderen Objektivköpfe (400, 600 und 800) nicht mit der Einstellfassung AU-1 zu verwenden. Gerade diese langen Rohre bringen es aber immer noch. Gleiches betrifft auch die immer noch ausgezeichneten Brennweiten 3,5/16 mm Fisheye, 2/28 mm, 1,8/85 mm, 2,8/180 mm und Zoom 50-300 mm. Deswegen steht die Df auf der Einkaufsliste im nächsten Frühjahr.

Die "Spiegellosen" gefallen mir nicht, vor allem die Sucherdarstellung ist negativ, außerdem habe ich Bedenken, ob die Strahlung bei regelmäßigem Gebrauch nicht das Augenlicht schädigt.

Gast schrieb:

Die ebenfalls in Japan hergestellte Coolpix A wird bei Amazon aktuell um 40% unter UVP angeboten. Denke, die Preisentwicklung wird bei der Df ähnlich verlaufen. Ist nur eine Frage der Zeit.

Realitätsverlust

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 13:07
Gast schrieb:

Gerade diese langen Rohre bringen es aber immer noch. Gleiches betrifft auch die immer noch ausgezeichneten Brennweiten 3,5/16 mm Fisheye, 2/28 mm, 1,8/85 mm, 2,8/180 mm und Zoom 50-300 mm.

Schöne Lobhudelei, wenn sie nicht so übermässig dick (trollig) aufgetragen wäre.

Als Freund und Sammler alter Nikkore benutze ich diese Objekive. Feine Objektive, aber die Ergebnisse im Vergleich zu modernen Optiken als "ausgezeichnet" zu bezeichnen zeugt von Realitätsverlust.

Gutes bleibt!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 15:21

Das ältere Fischauge 16 mm mit der Lichtstärke 3,5 kennen Sie vermutlich nicht? Sollten Sie einmal an Ihrer Nikon-Vollformatkamera ausprobieren. Immer noch Spitze! Über das Zoom 50-300 können wir reden, damals das erste Zoomobjektiv mit dieser gigantischen "Brennweitenbrücke". Das 50-300 ED dagegen kann es noch immer mit modernen Objektiven dieser Art aufnehmen. Besonders gerne verwende ich das Zoom-Nikkor 180-600 mm. Ebenfalls Top! Etwas Nostalgie "als fotografische Ablenkung" muss sein - außerdem sind die Alt-Nikkore hervorragend verarbeitet!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Gerade diese langen Rohre bringen es aber immer noch. Gleiches betrifft auch die immer noch ausgezeichneten Brennweiten 3,5/16 mm Fisheye, 2/28 mm, 1,8/85 mm, 2,8/180 mm und Zoom 50-300 mm.

Schöne Lobhudelei, wenn sie nicht so übermässig dick (trollig) aufgetragen wäre.

Als Freund und Sammler alter Nikkore benutze ich diese Objekive. Feine Objektive, aber die Ergebnisse im Vergleich zu modernen Optiken als "ausgezeichnet" zu bezeichnen zeugt von Realitätsverlust.

Gast schrieb: Das ältere

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 18:16
Gast schrieb:

Das ältere Fischauge 16 mm mit der Lichtstärke 3,5 kennen Sie vermutlich nicht?
Sollten Sie einmal an Ihrer Nikon-Vollformatkamera ausprobieren. Immer noch Spitze!

Steht hier im Regal, S/N 290715
An der D800 finde ich es alles andere als Spitze.

Gast schrieb:

Über das Zoom 50-300 können wir reden, damals das erste Zoomobjektiv mit dieser gigantischen "Brennweitenbrücke". Das 50-300 ED dagegen kann es noch immer mit modernen Objektiven dieser Art aufnehmen.

Steht hier im Regal, S/N 290715.
Zugegeben, dafür gibt's keine wirklich passende moderne Alternative, die man fair vergleichen könnte. Ist optisch ordentlich, aber nicht mehr.

Nur die Praxis zählt!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 09:22

Die D800 besitze ich nicht, das Fischauge 3,5/16 ist an den anderen Nikon-Vollformatkameras immer noch exzellent, das betrifft auch das 50-300ED. Mein Tipp: Raus aus dem Regal und damit an die frische Luft gehen!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das ältere Fischauge 16 mm mit der Lichtstärke 3,5 kennen Sie vermutlich nicht?
Sollten Sie einmal an Ihrer Nikon-Vollformatkamera ausprobieren. Immer noch Spitze!

Steht hier im Regal, S/N 290715
An der D800 finde ich es alles andere als Spitze.

Gast schrieb:

Über das Zoom 50-300 können wir reden, damals das erste Zoomobjektiv mit dieser gigantischen "Brennweitenbrücke". Das 50-300 ED dagegen kann es noch immer mit modernen Objektiven dieser Art aufnehmen.

Steht hier im Regal, S/N 290715.
Zugegeben, dafür gibt's keine wirklich passende moderne Alternative, die man fair vergleichen könnte. Ist optisch ordentlich, aber nicht mehr.

Immer noch.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 11:25
Gast schrieb:

Das ältere Fischauge 16 mm mit der Lichtstärke 3,5 kennen Sie vermutlich nicht? Sollten Sie einmal an Ihrer Nikon-Vollformatkamera ausprobieren.

Ich bin zwar nicht "Sie", aber ich habe das Fisheye Nikkor 16mm f/3.5 (Version mit Filterrad) an der D700 ausprobiert. Die Ergebnisse bezeichne ich als "desillusionierend", selbst bei kräftiger Abblendung. Leider war ein AF 16mm f/2.8 zwar deutlich besser, aber bezüglich Unschärfe eines weiten Bereiches um die Bildmitte bei offener Blende gleichfalls nicht ausreichend. Trotzdem muss ich auf die Bildwirkung eines guten Fisheye, welche ich an der Mamiya schätzen gelernt habe, auch im digitalen Zeitalter nicht verzichten. Das Sigma 15mm f/2.8 erfüllt meine Anforderungen an ein Hochleistungsobjektiv in allen Punkten. In der Bildmitte um einen Wimpernschlag weniger scharf als das Nikkor, aber gleichmäßig hohes Niveau über die gesamte Bildfläche bereits bei offener Blende. Mehr brauche ich nicht für technisch einwandfreie Ergebnisse. Den Rest macht der Fotograf.

30- 40% Minus in einen Jahr

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 14:24

Wollen wir wetten? Selbst eine D800 liegt zur Zeit um ca 28% unter dem ursprünglichen Preis. Die ist aber kein Nischenprodukt. Natürlich wird sich die Df erst einmal gut verkaufen. Wenn die Fan-Boys ihr Spielzeug haben, wer kauft dann die Kamera noch ? Vom Preis/Leistungsverhältnis ist die D610 die bessere Alternative und wer 36 MP braucht, greift zur D800.

Gast schrieb: Vom

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 18:10
Gast schrieb:

Vom Preis/Leistungsverhältnis ist die D610 die bessere Alternative und wer 36 MP braucht, greift zur D800.

Wer hätte das gedacht.

Ja Peter

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 12:20
Zitat:

außerdem habe ich Bedenken, ob die Strahlung bei regelmäßigem Gebrauch nicht das Augenlicht schädigt.

Du solltest dringend weniger Schnaps trinken - der schadet den kleinen grauen Zellen...

Egal

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 18:03
Gast schrieb:
Zitat:

außerdem habe ich Bedenken, ob die Strahlung bei regelmäßigem Gebrauch nicht das Augenlicht schädigt.

Du solltest dringend weniger Schnaps trinken - der schadet den kleinen grauen Zellen...

wer das ursprünglich gepostet hat - die Frage nach den körperlichen Auswirkungen überproportionalen Bildschirmkonsums wird sich in absehbarer Zeit wohl stellen.

Jaja...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 14:46

Sie können ja mal die goße Menge der augenkranken Tibeter nach ihren Gewohnheiten bei der Bildschirmnutzung befragen - viel Spass dabei, aber vielleicht ist der Grund für die meisten Augenleiden doch eher ein anderer...

Mangelernährung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 16:29

und Bildschirmabstrahlung sind zwar zweierlei Paar Schuh, die Auswirkungen könnten aber recht ähnlich ausfallen.

Oh jeh...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 07:43

Nicht Mangelernährung, sondern dünne Luft und große Höhen - hohe UV-Strahlung und äußerst niedrige Luftfeuchtigkeit.
Bei heutigen Monitoren mit LED-Beleuchtung ist der UV-Anteil zu vernachlässigen - sonst dürften Sie niemals mehr ans Tageslicht...

Ja, auch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 10:39

gibt aber sicher noch ein Dutzend "guter" Gründe, die das Augenlicht nicht übermäßig günstig beeinflussen - auch wenn man vorzugsweise immer die gerade genehmen im Auge hat.

Und welche?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 07:49

Interessiert mich tatsächlich. Was sind Ihrer Meinung nach die die üblichen/häufigsten "guten" Gründe für Augenleiden (die schwierig zu trennende erbliche Vorbelastung ausgenommen)?

Tatsächlich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 10:28

Mangelernährung - an die ich vorderhand dachte, ohne die spezifischen Probleme großer Höhen und intensiver UV-Strahlung zu bedenken. Bildschirmarbeit ist noch nicht lang genug ein Thema, um signifikante Aussagen treffen zu können. Aber es ist ein Thema.

Zur Kamera kann ich nur noch (auch persönlich) anmerken, dass konzentrierte, einäugige Bildbetrachtung (über viele Jahre) sehr wohl Auswirkungen auf das Sehvermögen hat. Nicht zuletzt deswegen empfinden "gestandene" Fotografen elektronische Sucher so negativ - gesellt sich hier zur anstrengenden Okularbetrachtung auch noch ein äußerst reduziertes Auflösungsvermögen, dessen (langfristige) Auswirkungen aufs Sehvermögen, kombiniert mit den getätigten Erfahrungen der Vergangenheit, sich "schön" interpolieren lassen (woraus Sie auch ablesen können, dass es keineswegs die Strahlung ist, die mir Kopfzerbrechen bereitet). Weswegen Fotografen auch so sehr wirklich gute, große optische Sucher schätzen, oder gleich zur großflächigen Monitorbetrachtung wechseln (was auch die meisten Besitzer von Systemkameras bevorzugen, wie ich aus eigener Anschauung recht gut weiß - was aber, auch erfahrungsgemäß, nicht sehr praxisgerecht ist).

aber ohne das

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 11:00

aber ohne das Normalobjektiv, das ist völlig überflüssig!

Schade, Normalobjektive sind selten überflüssig - ich fotografiere seit fast 40 Jahren fast ausschließlich mit einer 50mm Brennweite - das kommt meiner Sicht der Dinge am Nächsten

Grüßle p-o

Lieber nicht!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 15:10

Fast nur mit dem Normalobjektiv? Diese Bilder möchte ich nicht sehen!

Gast schrieb:

aber ohne das Normalobjektiv, das ist völlig überflüssig!

Schade, Normalobjektive sind selten überflüssig - ich fotografiere seit fast 40 Jahren fast ausschließlich mit einer 50mm Brennweite - das kommt meiner Sicht der Dinge am Nächsten

Grüßle p-o

Gast schrieb: Fast nur mit

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 16:41
Gast schrieb:

Fast nur mit dem Normalobjektiv? Diese Bilder möchte ich nicht sehen!

Gast schrieb:

aber ohne das Normalobjektiv, das ist völlig überflüssig!

Schade, Normalobjektive sind selten überflüssig - ich fotografiere seit fast 40 Jahren fast ausschließlich mit einer 50mm Brennweite - das kommt meiner Sicht der Dinge am Nächsten

Grüßle p-o

Ich schon! (ernsthaft)

Schnarch

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 23:12

Vielleicht als Schlafmittel!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Fast nur mit dem Normalobjektiv? Diese Bilder möchte ich nicht sehen!

Gast schrieb:

aber ohne das Normalobjektiv, das ist völlig überflüssig!

Schade, Normalobjektive sind selten überflüssig - ich fotografiere seit fast 40 Jahren fast ausschließlich mit einer 50mm Brennweite - das kommt meiner Sicht der Dinge am Nächsten

Grüßle p-o

Ich schon! (ernsthaft)

Jepp - warum denn nicht...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 07:51

Haben Sie Recht. Alles <24 und >90 ist meist nur der Versuch den Mangel an Motiv durch Effekt zu kompensieren.
Besser die Kohle in Lufthansa oder gute Schuhe investiert, anstatt einen dicken Objektivpark - das ist eher was für Sammler.

Manchmal

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 15:01

ist es gut, wenn manche Objektive unterschätzt oder gar abschätzig beurteilt werden: Man hat selbst mehr Freude dran - und erspart sich die Diskussionen mit Idioten ... 8-)

kein Wunder

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 21:37
Gast schrieb:

...dass sie weltweit ausverkauft ist bzw. in Kürze sein wird, wenn man den aktuellen Meldungen glaubt.

Raten Sie mal, warum die Dinger schnell ausverkauft sind? Na weil es nur ein paar davon gab... ... Und was hat das also mit der Qualität oder dem Markt zu tun? Sie merken: selektive Wahrnehmung verzerrt die Dinge immer dahin, wohin man sie gern haben möchte.

Gut Licht!

Gast schrieb: Und was hat

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 13:11
Gast schrieb:

Und was hat das also mit der Qualität oder dem Markt zu tun?

Nix. dem Post steht auch nichts von "Qualität" oder "Markt", sondern nur eine Feststellung, dass die Df keineswegs in den Händlerregalen verstaubt.

Auch als ehemals leidenschaftlicher

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 20:13
Gast schrieb:

dabei ist Nikon eine Futzifirma die ganz schnell weg vom Zukunftsfenster ist, wenn ihre nächsten Kameras nicht einschlagen. Eine Nikon Df ist eine Totgeburt und nur von der D800 kann Nikon kaum überleben.

Nikon Nutzer muss ich Ihnen mehr als Recht geben! Wenn Nikon nicht alsbald neue gute, innovative und bezahlbare Kameras auch für den Amateur oder Semiprofi bringt wird es rapide abwärts gehen. Das gleiche trifft aber auch für den sogenannter "Marktführer", aber nur nach verkauften Kameras zu!
Sollten die selbsternannten Platzhirsche wie in den letzten 3-5 Jahren weiter schlafen krempelt sich der Digitalkamera-Markt komplett um. Es ist nicht nur ein Trent das es um kleine Systemkameras mit möglicht "großem" Sensor geht. Das Portfolio dazu haben derzeit andere Hersteller aber NICHT Canon oder Nikon!

Ich schätze Hersteller

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 20:17

die nicht jedem Hype hinterherhecheln. Und dass sie das Potenzial dazu haben, müssen sie auch nicht wirklich unter Beweis stellen.

Zweifelhafte Vorhersagen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 17:06

gibt es nicht nur beim Wetter sondern auch in der Industrie. Es ist wie das Pfeifen im Walde, es dient zur eigenen Beruhigung. Prognosen dieser Art gleichen den kommunistischen Fünfjahresplänen, hören sich gut an sind aber weit von der Realität entfernt.

Die Foto Industrie ist Weltmeister in der Wertevernichtung, alle 3 Monate eine neue Kamera die eigentlich niemand wirklich braucht. Was Fotografen gerne hätten wird gar nicht erst ermittelt, lieber baut man Konsumer Kameras in Massen für den Wühltisch.

Nur wenige Hersteller produzieren ihren Aufnahme Chip selbst, aller anderen sind davon abhängig was sie dazu kaufen können. Das Aufnahme Medium bestimmt was machbar ist. Dazu kommen noch Börsen notierte Firmen die ihre Energien lieber in Vierteljahresberichten für die Aktionäre, statt in ihren Produkten bündeln und schon haben wir das Dilemma.

Was immer im nächsten Jahr, von wem auch immer, angeboten wird ändert nichts am unbeweglichen System.

Jessas,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 17:26

wenn ich jetzt der Spaniel wäre, würde ich schreiben: "Heul doch!".

Wo ist der überhaupt?
Also, bald ist Weihnachten, da sollte doch der Weltenfrust irgendwie der Freude weichen :-)

Sehr schön gesagt:

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 17:21
Zitat:

Die Außenseiterrolle schließlich kommt Leica zu: praktisch nicht existent, was die Weltmarktanteile angeht (wir schätzen mal, um oder unter 1 %, ist die Firma wirtschaftlich sehr gut aufgestellt; sprich, verdient gut in der Mini-Nische). Anderen, die viel mehr Kameras verkaufen, geht es nicht so gut. Am Ende des Tages ist eben nicht der Umsatz entscheidend, sondern der Gewinn.

Nicht die schiere Masse ist entscheidend, sonder eher das, was am Ende übrig bleibt.
Man darf gespannt sein, wie das mit der neuen Systemkamera, die in letzer Zeit in diversen Medien auftaucht, geht. Ich denke, Leica ist auf dem Weg in eine fundierte Zukunft, auch jenseits des Mainstreams.

Nikon, Systemkameras?

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 20:14

Hab ich hier in Deutschland was verpasst oder gibt es in Asien die RICHTIGEN Systemkameras von Nikon?! Es ist ja vieles Geschmackssache aber die Nikon-Winzlinge welche sich Systemkameras nennen wollen sind ein Witz gegenüber der Konkurrenz! Da hilft auch kein Auslösen und Aufnehmen bevor man den Auslöser drückt! Das kann zwar interessant sein ist aber eher ein Softwarewitz! Da mag ich eher Sony, oder ganz speziell den Rest! Der hat auch noch sehr gute Objektive dazu!

Mehr noch

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 20:05

solltest Dich bzgl. Systemkameras über Canon wundern ... ;-)

Systemkamera

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 06:11

auch eine z.B. EOS 70D oder eine D600 ist eine Systemkameras. Ich interpretiere den Artikel so, dass mit Systemkameras solche gemeint sind, die Wechselobjektive und anderes Zubehör anbieten.

Dann passt's ja wieder

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 07:25

mit Nikon und Canon ...

Entschuldigung ich meine

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 09:19

Spiegellose Systemkameras. Den Spiegelschlag habe ich außer bei meiner Nikon schon eine weile hinter mir gelassen. Daher denke ich persönlich bei Systemkameras an Modelle ohne Klapperatismus!

Systemkameras

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 09:58
Gast schrieb:

Ich interpretiere den Artikel so, dass mit Systemkameras solche gemeint sind, die Wechselobjektive und anderes Zubehör anbieten.

Das wird jeder so verstehen, außer er möchte es mutwillig missverstehen.

Unterschieden wurde bisher;

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 10:32

Kompaktkameras
Spiegelreflexkameras (sind natürlich Systemkameras)
Kompakte (Spiegellose) Systemkameras
-------
-------
-------

Nach dem dem Mainstream Spiegellose Systemkameras ausdrücklich als Systemkameras und Spiegelreflex als eine eigene Klasse verkauft werden ist es nicht verwunderlich das diese die Systemkamera-Klassen nicht einheitlich definieren.
Gehen Sie in den Fachhandel und Sie werden dies bestätigt finden.

Der wahre Jakob

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 08:12
Hififan schrieb:

Hab ich hier in Deutschland was verpasst oder gibt es in Asien die RICHTIGEN Systemkameras von Nikon?! Es ist ja vieles Geschmackssache aber die Nikon-Winzlinge welche sich Systemkameras nennen wollen sind ein Witz gegenüber der Konkurrenz! Da hilft auch kein Auslösen und Aufnehmen bevor man den Auslöser drückt! Das kann zwar interessant sein ist aber eher ein Softwarewitz! Da mag ich eher Sony, oder ganz speziell den Rest! Der hat auch noch sehr gute Objektive dazu!

Die Nikon 1 ist doch DIE spiegellose Systemkamera schlechthin.Kompakt und super Bildqualität.

Wenn Sie meinen!

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 14:23
Gast schrieb:

Die Nikon 1 ist doch DIE spiegellose Systemkamera schlechthin.Kompakt und super Bildqualität.

Glaskugel

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 07:13

immerhin hat das Glaskugelreiben von Photoscala mal wieder alle Profi-Fotografen hinter dem Ofen hervor gelockt die dazu noch spitzen Marktbeobachter und keine Fan -Boys sind ;-)

Ich wünsche in 2014 allen bessere Fotos egal womit!

Die Experten sind wieder los!!! :-)

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 10:31

Nicht der Löwe, nein die Experten. Selbsternannte, sie haben keine Ahnung, aber davon genug. :-)))))

Der Kaffee ist schon gekocht, es wird wieder lustig hier.

Und achja, bevor ich es vergesse, "am Ende des Tages" wird bestimmt das Unwort, oder der Satz des Jahres. :-)))

VG, Peter

Klarstellung

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 13:51

Der Beitrag (der Kaffee ist gekocht) ist nicht von mir, zu erkennen an der fehlerhaften Rechtschreibung.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende - der "richtige" Peter

Gast schrieb:

Nicht der Löwe, nein die Experten. Selbsternannte, sie haben keine Ahnung, aber davon genug. :-)))))

Der Kaffee ist schon gekocht, es wird wieder lustig hier.

Und achja, bevor ich es vergesse, "am Ende des Tages" wird bestimmt das Unwort, oder der Satz des Jahres. :-)))

VG, Peter

Ja Peter...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 12:24

Es wird schon noch einen zweiten deutschsprachigen Peter da draußen geben..

Tatsächlich...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 13:57

...ist es wieder entnervend, wenn die Fanboys von CANON und NIKON sich gegenseitig technischen Blödsinn um die Ohren schlagen, aber natürlich absolut einig sind, daß alle anderen Hersteller sowieso den größten Unfug bauen.

In der Anonymität laufen ja einige von denen zu Höchstform auf, die sonst keine offene Rede vor einem Publikum von 5 Personen halten können...

Zudem halte ich die Statistik für Unsinn: Sie erfasst nur "Systemkameras", nicht aber das gesamte Portfolio eines Kameraherstellers!
Das wiederum besagt gar nichts!
Wie ein Hersteller sein Portfolio streut, ist einzig und allein seine unternehmerische Freiheit!
Und ob er nun ausgerechnet mit den teuersten Entwicklungsbomben seinen Top-Umsatz macht, oder mit irgendwelchen billigen Hutschachteln, besagt auch noch nichts über Wissen und Können dieses Produzenten.
Aussagekräftiger, wo die Reise hingeht, sind da schon Äußerungen und Interviews, wie die von Kimio Maki (Sony)in imaging-resource zur Zukunft der Fototechnik.
Soetwas zusätzlich zusammengetragen von Canon, Nikon, Fuji,...wäre sicherlich im höchstem Maß interessant.

mehr Infos

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 15:15
Gast schrieb:

Zudem halte ich die Statistik für Unsinn: Sie erfasst nur "Systemkameras", nicht aber das gesamte Portfolio eines Kameraherstellers!
Das wiederum besagt gar nichts!

Ausführlichere Infos gibt es unter dem im Artikel eingebetteten Link.
Dort gibt's auch Anteile der Spiegellosen vs. DSLR und viele anders Daten.

http://www.futuresource-consulting.com/2013-11Cameraspressrelease.html

"Pentax" hört sich einfach bescheuert an

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 22:15

Der Name "Pentax" klingt einfach komplett behämmert. Das war schon in den frühen 80ern einer der Hauptgründe, weshalb meine erste Spiegelreflexkamera von einer anderen Marke kam, obwohl mir der Händler eine Pentax aus glaubwürdiger Überzeugung empfahl.

Das Blöde ist nur: "Ricoh" hört sich auch nicht unbedingt viel besser an, vor allem weil man es kaum mit Kameras in Verbindung bringt.

Tut mir leid für das System, dass es nicht gescheit auf die Hufe kommt, denn eigentlich ist es stimmig. Vielleicht bis auf die Menügestaltung und das Fehlen eines Vollformatgehäuses.

Namen sind Schall und Rauch!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 09:17

In der Tat, Leica hört sich klangvoller an, aber die Kameras? Dagegen waren die Spiegelreflexen von Asahi Pentax (der frühere Name) technisch deutlich besser!

Gast schrieb:

Der Name "Pentax" klingt einfach komplett behämmert. Das war schon in den frühen 80ern einer der Hauptgründe, weshalb meine erste Spiegelreflexkamera von einer anderen Marke kam, obwohl mir der Händler eine Pentax aus glaubwürdiger Überzeugung empfahl.

Das Blöde ist nur: "Ricoh" hört sich auch nicht unbedingt viel besser an, vor allem weil man es kaum mit Kameras in Verbindung bringt.

Tut mir leid für das System, dass es nicht gescheit auf die Hufe kommt, denn eigentlich ist es stimmig. Vielleicht bis auf die Menügestaltung und das Fehlen eines Vollformatgehäuses.

Pentax

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 09:32

hat über all die Jahrzehnte gute Kameras und Objektive gebaut. Nur mit dem Verkaufen - dem Auftritt, dem System, dem Service - haben sie sich in unseren Breiten immer schon schwer getan.
Inkonsistenz im Auftritt und Inkompetenz in der Betreuung reichen allein schon als Erklärung, ohne sich an einem traditionsreichen Namen vergreifen zu müssen.

Aber von einer gewissen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 13:01

Aber von einer gewissen Häßlichkeit und/oder technischen Abseitigkeit waren sie auch immer. Zum Beispiel die Auto 110, die PC-333, das bunte Plastik der K-r, die zu kleinen Q oder zuletzt die K-01. Auch die MZ-S mit ihren Pseudo-Analoganzeigen war ein Knaller. Und die MX-1 sieht halt aus als ob jemand das Prisma bei einer SLR abgesägt hätte. Die 67 war gut, der Holzgriff links wieder Blödsinn, die 645 extrem verbaut - wollte auch keiner haben.
Ok, diesen und anderen Blödsinn gibt es anderswo auch - aber Pentax hat es irgendwie geschafft, dauerhaft damit verbunden zu werden.

Aber zu Ricoh passen sie - deren Kameras waren ja grundsätzlich noch schlimmer.

Die Auto 110

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 15:24

ist der beste Beweis dafür, dass man auch schlechte Ideen nur so lange wälzen muss, bis die Zeit dafür reif, der Konsument ausreichend mürbe ist, sich dagegen zur Wehr zu setzen ... 8-)

Deutsche kaufen Kameras nach dem Klang der Marke

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 16:23

Deshalb hat Minolta damals in Deutschland auch viel mehr Kameras verkauft, als in anderen Ländern. Die Masse glaubte wohl, die hätten etwas mit Minox zu tun. Und als sie dann noch für Leitz produzierten, wurde der Klang noch besser.

Das ist international.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 16:39

Nikon hat sich nicht ohne Grund 1988 umfirmiert. Nippon Kogaku K.K. klingt international halt nicht so gut.
ROG

Kleiner Geschichtsausflug

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 18:08

Das betraf aber die Umfirmierung auf "Nikon Corporation", die Kameras nannten sich vom ersten Modell an "Nikon". Als sich diese japanische Top-Marke durch die legendäre Widerstandsfähigkeit des Spitzenmodells Nikon F und der technischen Vielseitigkeit (Motorbetrieb, Titanverschluss, auswechselbare Sucher, umfangreiches Objektivangebot für alle fotografischen Aufgaben) sehr erfolgreich zur bevorzugten Kameramarke für die professionelle Fotografie entwickelte, wechselte Anfang der Sechziger Jahre die Gravur auf den Nikon-F-Kameras von "Nippon Kogaku" auf "Nikon". Hat ihnen nicht geschadet!

ROG schrieb:

Nikon hat sich nicht ohne Grund 1988 umfirmiert. Nippon Kogaku K.K. klingt international halt nicht so gut.
ROG

Ganz so konsequent

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 22:33

haben sie es nicht betrieben. Meine erste Nippon Kogaku Spiegelreflex nannte sich jedenfalls Nikkormat EL. Daneben gab es noch die Nikomat mit einem k und ohne r, jeweils in den Ausführungen als EL, FTN sowie FT2 und FT3.
Das Nikon stand schon auch drauf, verschämt und klein auf der Rückseite.
ROG

Japan-Version

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 23:58

Nikomat ist die Version, die nur auf dem japanischen Markt verkauft wurde, die erschien nicht in Deutschland.

ROG schrieb:

haben sie es nicht betrieben. Meine erste Nippon Kogaku Spiegelreflex nannte sich jedenfalls Nikkormat EL. Daneben gab es noch die Nikomat mit einem k und ohne r, jeweils in den Ausführungen als EL, FTN sowie FT2 und FT3.
Das Nikon stand schon auch drauf, verschämt und klein auf der Rückseite.
ROG

Die Theorie hinkt

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 19:46

Ich kaufte einst Minolta trotz der klanglichen Nähe zu Miranda ... dass es eigentlich die Orginal-Leicas waren, machte sie erst später attraktiv. 8-)

Tarnung ist alles!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 21:59

Die Lieferung von Minolta-Kameras nach Wetzlar (Minolta XE1 gleich Leica R3, Minolta XD-7 gleich Leica R4) war eine Augenwischerei für die Fotoverbraucher. 1.000 DM mehr verlangen für eine "umgestrickte" Minolta, das Spielchen hatten viele Spiegelreflex-Kunden schnell durchschaut. Bei den Objektiven die gleiche Nummer. Leica konnte kein Fischauge, also ging das Minolta-Rokkor 2,8/16 mm als Fisheye-Elmarit 2,8/16 mm in den Verkauf. "Attraktiv" war das bestimmt nicht, nur viel teurer!

Gast schrieb:

Ich kaufte einst Minolta trotz der klanglichen Nähe zu Miranda ... dass es eigentlich die Orginal-Leicas waren, machte sie erst später attraktiv. 8-)

Gast schrieb: Die Lieferung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 10:27
Gast schrieb:

Die Lieferung von Minolta-Kameras nach Wetzlar (Minolta XE1 gleich Leica R3, Minolta XD-7 gleich Leica R4) war eine Augenwischerei für die Fotoverbraucher. 1.000 DM mehr verlangen für eine "umgestrickte" Minolta, das Spielchen hatten viele Spiegelreflex-Kunden schnell durchschaut. Bei den Objektiven die gleiche Nummer. Leica konnte kein Fischauge, also ging das Minolta-Rokkor 2,8/16 mm als Fisheye-Elmarit 2,8/16 mm in den Verkauf. "Attraktiv" war das bestimmt nicht, nur viel teurer!

Wenn man Lügen nur oft genug wiederholt werden sie irgenwann wohl
für viele zur Wahrheit. Die XE kostete 1299,- DM und die R3 1599,-,
dafür gab es als Mehrwert neben dem R-Bajonett die umschaltbare
Spotmessung mit Messwertspeicher und den damals noch wirklich
hervorragenden Leitz-Service.

Die R4 hatte zwar in der gemeinsamen Entwicklung dieselben Wurzeln
wie die XD7, abgesehen von der Filmtransportmechanik waren es aber
zwei verschiedenen Kameras. Umgelabelt war sie auch nicht, die Produktion
erfolgte komplett bei Leitz, Minolta lieferte lediglich das Grundchassis
mit der Transportmechanik zu, ähnlich wie heute der Jaguar S-Type auf
eime Chassis von Lincoln aufbaut.

Fischauge hätte Leitz sicher auch gekonnt, ob eine Eigenentwicklung
bei den kleinen Stückzahlen aber sinvoll,m gewesen wäre ist zu bezweifeln,
selbiges gilt für die wenigen anderen zugekauften Linsen wie Shift oder
Spiegeltele.

Um Peterchens Märchen mal wieder die klaren Fakten entgegenzustellen:

Zitat:

Die R4 und die XD7 entstammen der Kooperation Leitz-Minolta zu der beide Firmen
ihren Beitrag leisteten aber von weitgehend baugleich kann nicht die Rede sein!
Dieser von einigen gebetsmühlenartig verbreitete Unsinn ist wohl nicht auszurotten.
Bei Gelegenheit werde ich dazu einen ausführlichen Beitrag für das Wiki schreiben.

Gleichteile finden sich insbesondere beim Filmtransport und bei den Sucheranzeigen.
Der in beiden Kameras identische Verschluss wurde von Leitz entwickelt und von
Copal oder Seiko gebaut. Weiter übernahm Minolta u.a. auch die Technik der
Schwarzverchromung für die Gehäuse der XD-Modelle, ein Novum bei japanischen
SLRs. Schwarze Kameras waren zu dieser Zeit üblicherweise lackiert.
Neben sichtbaren Unterschieden wie der praxisgerechteren Auslegung der
Bedienungselemente (z.B. grosser Abblendhebel oder Umschaltung der Betriebsart
ohne die Kamera vom Auge zu nehmen) unterscheiden sich Konstruktion und
Ausstattung erheblich.

Die wichtigsten Unterschiede sind:

Bajonett:

Wohl klar…

Elektronik:

R4: Leitz-Entwicklung, von Ferranti gefertigter ULA-Chip.

Sucher:

R4: 0,85fach, 92%
XD7: 0,87fach, 94%

Anzeigen:

R4: Betriebsart und Messcharakteristik mittel LED im Sucher
XD7: keine Anzeige der Betriebsart

Spiegel:

R4: teildurchlässiger Spiegel mit separatem Hilfsspiegel für Belichtungsmessung
XD7: Standardspiegel

Spiegeldämpfung:

R4: Leitz-Kurbelschleifengetriebe ohne Anschlag
XD7: Standard mit pneumatischer Anschlagdämpfung

Mattscheibe:

R4: Leitz-Scheibe, selber wechselbar
XD7: Minolta-Microwabenscheibe, nur von Kundendienst wechselbar

Messung:

R4: Integral und Selektiv umschaltbar, 1 Messzelle im Spiegelkasten
XD7: Integral, 2 Messzellen links und rechts vom Okular

Messwertspeicherung:

R4: Bei Selektivmessung durch Druckpunktnahme des Auslösers (Leitz-Patent)
XD7: kein Messwertspeicher

Belichtungssteuerung:

R4: manuell, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Programmautomatik
XD7: manuell, Zeitautomatik, Blendenautomatik

Selbstauslöser:

R4: elektronisch mit Ablaufkontrolle über LED
XD7: mechanisch

Batteriekontrolle:

R4: Taste mit LED-Anzeige
XD7: keine Batteriekontrolle

Motor:

R4: Motor Drive (4B/s) oder Winder (2B/s)
XD7: ausschliesslich Winder (2B/s)

Fernauslöser:

R4: mech. Drahtauslöser an Camera und elektr. Fernauslöser mit Rückmeldung
der Auslösung und Stromversorgung für Intervalltimer an Motor und Winder
XD7: mech. Drahtauslöser und elektr. Fernauslöser an Camera

Gehäuse:

R4: Magnesium-Druckguss
XD7: gefrästes Metallgehäuse

Rückwand:

R4: Filmpatronensichtfenster
XD7: Memohalter

Gast schrieb: Ich kaufte

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Montag, 16. Dezember 2013 - 07:45
Gast schrieb:

Ich kaufte einst Minolta

igitt

Das war

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 08:24

zu Zeiten von SRT, XE und XD ... 'tschuldigung. 8-)

sorry

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Montag, 16. Dezember 2013 - 13:25

Ästhetische Verbrechen allesamt

Du

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 14:54
Plaubel schrieb:

Ästhetische Verbrechen allesamt

könntest ja auch noch auf Hinterglasmalerei umsteigen ...!? 8-)

XD.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Dezember 2013 - 09:31
Gast schrieb:

Das war zu Zeiten von SRT, XE und XD ... 'tschuldigung. 8-)

Die XE-5 war meine erste Kamera. Die war gerade im Abverkauf zum Sonderpreis mit 2 Objektiven und ich war damals als Berufseinsteiger finanziell unflexibel. Mit drei weiteren Objektiven, Stativ und Blitzgerät bin ich dann los marschiert und habe die Fotos für mein erstes Buch gemacht. Nach 1.5 Jahren begann die Kamera zu schwächeln und ließ sich manchmal nicht mehr auslösen. Gott sei Dank kannte ich mich mit Feinmechanik aus. Ein Blick ins Innere fand schnell die Ursache. Eine Feder hatte nachgegeben und gab nach dem Verschlussspannen den Auslöser nicht merh frei. Nachgebogen und ging wieder zuverlässig. Aber das Vertrauen war weg. Nach 1.5 Jahren und kaum 200 Filmen schon erste Mängel? Konnte ja nicht sein. Fassen wir uns kurz. Von vier weiteren Minoltas (XG-2, XD-7, XD-5, XM!!!) hat keine Weitere das Ende der Garantiezeit erlebt. Der Minolta Service Wien war inkompetent bis zum Abwinken. Teilweise funktionierten "reparierte" Kameras bereits beim Funktionstest bei der Abholung schon wieder nicht. Dazu ein Serviceleiter, für welchen massive persönliche Beleidigungen gegenüber hartnäckigen Kunden kein Tabu waren. Trotzdem war der Umstieg auf Nikon - das kurze Intermezzo mit Canon lassen wir beiseite - kein emotionsloser. Der überragenden Qualität der Minolta Objektive habe ich noch lange nachgetrauert. Nikon war damals nur in der Oberklasse wirklich gut. Die mittelpreisigen Objektive lieferten durchschnittliche Qualität zu Premiumpreisen. Andererseits sind von 3 Kameras nach 3 Jahrzehnten noch 2 einsatzfähig. Die dritte habe ich in den späten 80ern verkauft, wegen Wechsel ins Mittelformat. Vielleicht läuft sie auch noch irgendwo, soweit halt noch auf Film geknipst wird.

Dass meine XE-5 eine Tante der Leica R3 gewesen war, war mir damals bekannt. Genützt hat es mir nichts, denn die Idee, eine R3 mit Teilen der XE auf Minolta Anschluss rückzubauen, habe ich wieder verworfen. Die Vision einer hochwertigen Kamera mit hochwertigem Service zu bürgerlichen Preisen wäre damit wohl auch nicht realisierbar gewesen. Es ist für mich bis heute eine Vision geblieben. Wobei ich mit der Servicequalität bei Nikon in jüngster Zeit wieder vermehrt positive Erfahrungen gemacht habe. Schau mer mal.

Gast][quote=Gast schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Dezember 2013 - 11:04
Gast][quote=Gast schrieb:

Mit drei weiteren Objektiven, Stativ und Blitzgerät bin ich dann los marschiert und habe die Fotos für mein erstes Buch gemacht. Nach 1.5 Jahren begann die Kamera zu schwächeln und ließ sich manchmal nicht mehr auslösen. Nach 1.5 Jahren und kaum 200 Filmen schon erste Mängel?

Hahaha. 1,5 Jahre, 200 Filme = 1 Buch. Soll ich nachfragen?

Fragen.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Dezember 2013 - 12:03
Gast schrieb:

Soll ich nachfragen?

Kein Problem, Kleines. Nach 200 Filmen war die Kamera im Arsch, aber das war natürlich noch nicht das Ende der Welt. XD-7 und XD-5 nach ca. 70 Filmen am Ende. Haben vermutlich die 2 Bilder pro Sekunde bei Winderbetrieb nicht verkraftet. XG-2 war out of the box ein Wrack und XM ging nach 6 Wochen und 2 Reparaturen zurück in den Laden. Mit dem ganzen Rest vom Equipment. Der Händler, dem ich die XD-7 angedreht habe, hasst mich heute noch. Angeblich war die nach mir noch 8 mal in Reparatur.

Von den in Summe zigtausend Fotos kamen nur etwa 80 ins Buch. Nicht weil der Rest so schlecht war, sondern weil Bücher dünn genug sein müssen, um unter den Weihnachtsbaum zu passen. Ist nun mal so.

Von der Leicaflex zur Leica XE-1/R3

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Dezember 2013 - 18:47

Liest sich durchaus erfrischend! Bei der Wahl der Kamera standen damals viele Alternativen zur Verfügung: Konica erwies sich als sehr gute Kamera mit Blendenautomatik, es gab aber keine brauchbare Motorkamera, Asahi Pentax konnte auch gefallen, die LX ist immer noch eine Top-Kamera und beinhaltete auch eine Zeitautomatik, aber die kam erst 1980. Canon hatte mit der F-1 eine wirklich sehr gute Kamera im Programm, dazu die reichliche Auswahl an FD-Objektiven, zwei gute Motorantriebe und Wechselsucher. Contax wollte ich nicht, denn die Yashicas überzeugten mich nie. Leica baute nur veraltete Entfernungsmesserkameras und die Leicaflex, für den Motorbetrieb boten die nur eine spezielle Motorkamera an, trotz des hohen Preises (1800 DM) hatte die Leicaflex SLmot aber keine wechselbare Sucher und Mattscheiben (wie bei Canon und Nikon). Also warteten viele Kunden auf ein Leicaflex-Nachfolgemodell, die kam dann, sah aber aus wie die Minolta XE-1? Aufklärung brachte die Leica-Werkszeitschrift (ein Bekannter arbeitete dort). Hier konnten wir lesen, dass Leica keine konkurrenzfähige Spiegelreflex MIT Automatik im Programm hatte und sich deshalb etwas einfallen lassen musste. Bereits 1970 (so in der Werkszeitschrift Leitz-objektiv) suchten sie sich auf der Photokina einen geeigneten Kamerazulieferer. Da kam dann Minolta ins Spiel, denn, so die Leica-Zeitschrift: "Der gute Ruf, den die Minolta SR-T 101 auf dem europäischen Markt gewonnen hatte, war Leitz nicht unbekannt geblieben!" Ach so!?

1971 gab es bereits eine kleine Sucherkamera, die CL, in den USA offen verkauft mit der Gravur Leitz-Minolta. Dann kam der Wunsch nach einer Spiegelreflex und einer Lieferung aus Japan, denn die bei Minolta konnten das! Das wurde in Wetzlar groß gefeiert, die Minolta ging mit marginalen Veränderungen als Leica R3 in den Verkauf (später wurde die Minolta XD-7 eine Leica R4). Die Minolta-Chefs reisten zur Vertragsunterzeichnung persönlich an. Sie pflanzten in Wetzlar ein Bäumchen und die Werkskapelle spielte dazu - und alle freuten sich. Endlich hatte Leitz auch eine Automatik-Kamera!

Nur einige Leica-Sammler zeigten sich nicht so begeistert. Als Leica zwei goldene Kameras auflegte (eine M und die Minolta-Version R3 mit Edelmetall-Aussenhaut), da kauften sie gerne die goldene M-Ausgabe, aber die Gold-R3 fand nicht so schnell im luxusverliebten Sammlerbereich ihre Liebhaber. Zitat eines der größten Fans: "Was soll ich 10.000 DM für eine goldene Minolta ausgeben?" Verständlich! Nachfrage: Was will man mit einer goldenen Kamera?

Irgendwie war das dann doch nicht meine Kamera, die XM gefiel mir besser, die hatte dann Wechselsucher und Wechselmattscheiben, aber auch hier bot Minolta für den Motorbetrieb nur eine Spezialversion an (die extrem teure XM-Motor). Deswegen blieb nur das, was fast alle Profis kauften: Die Nikon F2. Endlich stimmte alles: Ein schneller und robuster Motor, Wechselmattscheiben, auswechselbare Sucher, sehr interessantes Zubehör und Superobjektive vom Fischauge bis zum Zweitausender. Automatik hatte sie durch die ansetzbare Blendensteuerung. Trotzdem kaufte ich mir zusätzlich (und nur so) günstig eine XM. Die läuft immer noch, von Minolta stehen hier noch das schöne Fischauge (das übernahm Leica auch in das eigene Programm), das 1,8/35 mm und ein Rokkor 100-500 mm, ein sehr schönes Objektiv. Das Rennen im Profibereich gewannen letztendlich Nikon und Canon, die Grundlagen dafür legten sie schon sehr früh! Das zahlte sich aus!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das war zu Zeiten von SRT, XE und XD ... 'tschuldigung. 8-)

Die XE-5 war meine erste Kamera. Die war gerade im Abverkauf zum Sonderpreis mit 2 Objektiven und ich war damals als Berufseinsteiger finanziell unflexibel. Mit drei weiteren Objektiven, Stativ und Blitzgerät bin ich dann los marschiert und habe die Fotos für mein erstes Buch gemacht. Nach 1.5 Jahren begann die Kamera zu schwächeln und ließ sich manchmal nicht mehr auslösen. Gott sei Dank kannte ich mich mit Feinmechanik aus. Ein Blick ins Innere fand schnell die Ursache. Eine Feder hatte nachgegeben und gab nach dem Verschlussspannen den Auslöser nicht merh frei. Nachgebogen und ging wieder zuverlässig. Aber das Vertrauen war weg. Nach 1.5 Jahren und kaum 200 Filmen schon erste Mängel? Konnte ja nicht sein. Fassen wir uns kurz. Von vier weiteren Minoltas (XG-2, XD-7, XD-5, XM!!!) hat keine Weitere das Ende der Garantiezeit erlebt. Der Minolta Service Wien war inkompetent bis zum Abwinken. Teilweise funktionierten "reparierte" Kameras bereits beim Funktionstest bei der Abholung schon wieder nicht. Dazu ein Serviceleiter, für welchen massive persönliche Beleidigungen gegenüber hartnäckigen Kunden kein Tabu waren. Trotzdem war der Umstieg auf Nikon - das kurze Intermezzo mit Canon lassen wir beiseite - kein emotionsloser. Der überragenden Qualität der Minolta Objektive habe ich noch lange nachgetrauert. Nikon war damals nur in der Oberklasse wirklich gut. Die mittelpreisigen Objektive lieferten durchschnittliche Qualität zu Premiumpreisen. Andererseits sind von 3 Kameras nach 3 Jahrzehnten noch 2 einsatzfähig. Die dritte habe ich in den späten 80ern verkauft, wegen Wechsel ins Mittelformat. Vielleicht läuft sie auch noch irgendwo, soweit halt noch auf Film geknipst wird.

Dass meine XE-5 eine Tante der Leica R3 gewesen war, war mir damals bekannt. Genützt hat es mir nichts, denn die Idee, eine R3 mit Teilen der XE auf Minolta Anschluss rückzubauen, habe ich wieder verworfen. Die Vision einer hochwertigen Kamera mit hochwertigem Service zu bürgerlichen Preisen wäre damit wohl auch nicht realisierbar gewesen. Es ist für mich bis heute eine Vision geblieben. Wobei ich mit der Servicequalität bei Nikon in jüngster Zeit wieder vermehrt positive Erfahrungen gemacht habe. Schau mer mal.

Minolta: Sehr gute Kameramarke!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 12:08

Wieso "igitt?" Nikon-Kameras bevorzuge ich seit Jahren wegen der Zuverlässigkeit und der Qualität der Objektive, aber Minolta hat doch auch sehr gute Kameras und Linsen hergestellt. Die technisch hochwertige SR-T 101 war damals auf dem Fotomarkt "der Renner", der Inbegriff einer japanischen Qualitätskamera. Die XM hatte Wechselsucher, die XD-7 bot als erste Spiegelreflex Zeit- und Blendenautomatik plus manueller Einstellung. Die Objektive auch Spitze: Hier steht noch ein wirklich gutes Zoom 100-500 mm, das Fischauge 16 mm ist ebenfalls sehr empfehlenswert, weiterhin besonders begehrt die Rokkore 4/17 mm, 2,8/21 mm, 1,8/35 mm, 1,7/85 mm und das Zoom 24-50 mm. Bei "igitt" fallen mir andere Marken ein!

Plaubel schrieb:
Gast schrieb:

Ich kaufte einst Minolta

igitt

Igitt?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 13:13
Gast schrieb:

Bei "igitt" fallen mir andere Marken ein!

Etwa solche, die den Minolta-Schriftzug auf genannten Linsen überpinselt haben?

Auftragsfertigung!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 22:48

Die Minolta-Objektivfertigung an Leica erstreckte sich auf das Rokkor 2,8/16 mm (verkaufte als Fisheye-Elmarit 2,8/16 mm), das Minolta-Rokkor 8/500 mm verkaufte Leica als MR-Telyt-R 8/500) und das Minolta-Zoom-Rokkor 4,5/80-200 mm bot Leica an als Vario-Elmar-R 80-200. Das Vario-Elmar-R 3,5-4,5/28-70 mm ist übrigens kein Minolta-Objektiv, das stammt vom Fremdobjektivhersteller Sigma.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Bei "igitt" fallen mir andere Marken ein!

Etwa solche, die den Minolta-Schriftzug auf genannten Linsen überpinselt haben?

Minox? Auch das noch!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 15:52

Minolta hatte in Deutschland Verkaufserfolge, weil sie in fast allen Preisklassen sehr gute Spiegelreflex- und Sucherkameras herstellten. Die zweiäugige Minolta Autocord CdS konnte sich auch sehen lassen, eine 6x6 mit CdS-Außenmessung, das schaffte Rollei damals nicht! Aber was hat das mit Minox zu tun?

Shitop schrieb:

Deshalb hat Minolta damals in Deutschland auch viel mehr Kameras verkauft, als in anderen Ländern. Die Masse glaubte wohl, die hätten etwas mit Minox zu tun. Und als sie dann noch für Leitz produzierten, wurde der Klang noch besser.

gut aufgestellt !?!??

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 22:43

Weder Canon, noch Nikon, noch Sony sind gut aufgestellt. Das sind alles Staubfänger ! Das einzige vernünftige System, das taugt, das resistent ist gegen Schmier, Feuchtigkeit und Staub beim Wechseln, ist das Konzept von Polaroid : iM 1836. Das mit einem klappbaren Spiegel (und / oder mit einem Viewer) und in vernünftiger Qualität ist der Hammer. Da lasse ich alles andere in den Matsch fallen !