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Den Finger am Abzug: „Bewaffnetes Amerika“
„Bewaffnetes Amerika. Waffenbesitzer und ihr Zuhause im Porträt“ ist der schlichte Titel eines sehr ungewöhnlichen Fotobuchs von Kyle Cassidy. Wir sehen: Ein ganzes Land fühlt sich unsicher - hat den Finger am Abzug:
Zwei Jahre lang reiste der amerikanische Fotograf Kyle Cassidy durch die USA, um Menschen mit ihren Waffen zu porträtieren. Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen Waffen besitzen und sich bereitwillig vom Fotografen in ihrer häuslichen Umgebung ablichten ließen:

70 Millionen Waffenbesitzer gibt es in den USA. Mehr als hundert von ihnen stellte Cassidy stets die gleiche Frage: Warum besitzen Sie Waffen? Und so unterschiedlich die Antworten sind, so verschieden sind auch die in diesem Band gezeigten Menschen. Nur wenige entsprechen dem Klischee des US-amerikanischen Waffennarren. Nette Familienväter sind zu sehen, schwule Pärchen, Großväter, ganze Familien posieren mit ihren Waffen, lächeln dabei. Ganz unbefangen, als zeigten sie Pokale des örtlichen Fußballvereins.

Diese Unbefangenheit überrascht - mit der das in der US-Verfassung verbriefte Recht auf Selbstverteidigung eingefordert wird. Kaum, dass sie mit ihren Pistolen und Gewehren posieren würden oder auch nur besonders stolz darauf sind: Die Waffen sind ganz selbstverständlicher Teil ihres Lebens. Die Antworten auf die Frage nach dem Warum - unter den Porträts kann man sie nachlesen - sind ganz unterschiedlich: Manche betonen den Symbolgehalt einer Waffe als Zeichen der Freiheit des Individuums, andere erwähnen das Recht auf Selbstverteidigung - doch stets ist es die Normalität jener zumeist so friedfertig aussehenden Menschen, die verblüfft.

Es ist das Miteinander von lächelnden Kindern, Haustieren, Durchschnittsbürgern, aufgeräumten Wohnungen, Revolvern, Pumpguns und Schrotflinten, das gänzlich Unmartialische, das den Atem stocken lässt. Die USA, so sehen wir hier, ist ein fremdes, ganz fremdes Land, in dem Waffen kultureller Bestandteil sind. „Eine Schusswaffe zu besitzen gibt mir eine Art Gleichgewicht“, sagt einer der Gezeigten.

Dem in Philadelphia lebenden Fotografen ist hier ein kleines Kunststück geglückt: Der Band ist in der Folge der Diskussion um Michael Moores Dokumentarfilm „Bowling for Columbine“ hochbrisant, erstaunt in seiner Bizarrheit und gleichzeitig in der Verweigerung jeder Stellungnahme. Dieser Kunstgriff - einfach nur zu zeigen, was da ist - fordert den Betrachter heraus: Stellung beziehen muss nun er. Zurück bleibt Ratlosigkeit - und Unbehagen.
Wir sehen: Ein ganzes Land fühlt sich unsicher - hat den Finger am Abzug. 10 000 Menschen werden in den USA jährlich erschossen. Tendenz: steigend.
(Marc Peschke)

Kyle Cassidy: Bewaffnetes Amerika (bei amazon.de)
Waffenbesitzer und ihr Zuhause im Porträt
112 Seiten. 100 farbige Abbildungen
Gebunden mit Schutzumschlag. 24 x 30 cm
Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf 2007
ISBN 978-3-89602-810-X
19,90 Euro
Zum Thema:
- Stadt und Land: Dan Nelken und Martin Zeller
- Robert Frank: Geheimnisvoller Alltag
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- Ausgeträumt: Der amerikanische Traum
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Ein ganzes Land fühlt sich unsicher...
Wenn Deutschland über Amerika spricht, kommt es einem immer vor, als wenn ein Blinder künstlerische Farbnuancierungen kommentiert.
Full ACK!
Wenn Deutschland über Amerika spricht, kommt es einem immer vor, als wenn ein Blinder künstlerische Farbnuancierungen kommentiert.
Ja. Und dann auch noch die Verlogenheit der Deutschen: Es wird in Deutschland wohl als völlig gerechtfertigt angesehen, über die Politik und die gesellschaftlichen Eigenheiten anderer Länder zu lästern bzw. beim Lästern grob zu verallgemeinern (die Amerikaner sind ungebildete bigotte Waffennarren, die Franzosen sind chauvinistische Froschschenkelesser, die Holländer sind auf den Autobahnen daher schleichende Wohnwagen-Nomaden, die Italiener sind kurzbeinige faule kaffeetrinkende Möchtegern-Charmeure usw.), aber wehe es wagt jemand zu sagen/schreiben, dass die Deutschen zum Beispiel immer nur am Meckern/Jammern/Lästern sind, dass der Personenkult und der Gesundheits-/Reinlichtkeitswahn hier besonders ausgeprägt sind oder noch, dass die Deutschen krampfhaft versuchen, lustig zu sein - dann ist die Empörung groß...
Um Ihre persönliche Meinung schert sich keiner
Dies hier ist ein Photoforum.
Klar
Dies hier ist ein Photoforum.
Ach ja. Das typisch deutsche Schubladendenken hatte ich natürlich vergessen...
NASOWAS
Erwin bist du das ?
JA GENAU
Ja und dann ist Deutschland auch noch voll von Besserwissern, Gschaftlhubern und ähnlichem.
Tja und da hab ich mir gedacht , da ich ja auch Deutscher bin, werd ich jetzt auch mal krampfhaft lustig, siehe meinen Namen.
Enorm origenell, oder.
Zu kurz gesprungen.
Eine Kritik an der Waffengesetzgebung der USA sehe ich nicht als lästern an, dazu ist das Thema zu ernst. Ihre Kritik an der Kritik ist selbst grob verallgemeinernd und der Problematik nicht angemessen.
Warum fühlen sich die US Amerikaner denn bedroht? Doch nicht etwa weil dort feindliche Agenten eines anderen Landes ihre Bevölkerung meucheln oder weil sie Risiko laufen von irgendwelchen Raubtieren gefressen zu werden wenn sie nur vor die Türe treten. Es ist doch die Angst, sich nicht wehren zu können, wenn ein Mitbürger seine Waffe auf sie richtet. Eine Waffe, die der sich auf Grund der freizügigen Waffengesetze der USA einfachst besorgen kann. Was ist denn mit den Menschen die getötet wurden, nur weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren? Einfach als Kollateralschaden abhaken?
Keine Waffengesetzgebung der Welt kann verhindern, das einzelne Menschen Amok laufen (das hat mann auch hier in Deutschland erleben müssen) oder Andere ermorden. Die Wahrscheinlichkeit Opfer zu werden ist aber sehr viel geringer als in den USA, dank einer weit restriktiveren Gesetzgebung. Ich sehe es gewiss nicht als Hybris an, dies auch zu benennen.
Aus einer Kritik an der US Waffengesetzgebung den Schluss zu ziehen, dass der Kritiker alle US Amerikaner für ungebildete bigotte Waffennarren hält, ist undifferenziertes simples Schwarz/Weiss-Denken.
ROG
Oh Mann,
jetzt hab ich mir grad gedach, wer schreibt denn so einen verblendeten Quark?! Und dann musste ich fünf Kommentare lesen um zu sehen dass es mal wieder unser selbstkasteiender schwarzweißdenker Dingldulli ist.
Was haben Sie gegen Franzosen und Italiener?! - immerhin kennen Sie ja all die Sprüche, die viele andere noch nie gehört haben? Sie müssen sich ja ordentlich zusammenreißen um weltoffen und liberal rüberzukommen. Aber gibts irgendwo eine entblößte Brust zu sehen, dann ist schluss mit lustig. Warum glauben Sie eigentlich immer, die Deutschen hätten keinen Humor?! Nur weil Sie vieles nicht verstehen. Ernst ist die Domäne der Einfältigen.
Glauben Sie wirklich in anderen Ländern gäbe es keine Vorurteile?! Mein Gott, nicht so verkrampft, das ist halt nuneinmal so...
Und wenn Sie nur halbs so klug sind wie sie glauben, dann sollten gerade Sie nicht ständig andere zurechtweisen und moralisch bewerten.
Das übliche Geseier
Was haben Sie gegen Franzosen und Italiener?!
Gar nichts.
immerhin kennen Sie ja all die Sprüche, die viele andere noch nie gehört haben?
"Die andere noch nie gehört haben"... Alles klar. *LOL*
Sie müssen sich ja ordentlich zusammenreißen um weltoffen und liberal rüberzukommen. Aber gibts irgendwo eine entblößte Brust zu sehen, dann ist schluss mit lustig.
Sie bleiben mir immer noch den Beweis (durch ein eindeutiges Zitat) schuldig, dass ich nackte Körper anstössig finde. Aber Sie geizen ja bekanntlich nicht mit dumm-dämlichen Unterstellungen...
Warum glauben Sie eigentlich immer, die Deutschen hätten keinen Humor?! Nur weil Sie vieles nicht verstehen.
Ach so! Der deutsche Humor ist also eine "höhere Form" des Humors, die nur Eingeweihte bzw. Personen ab einem bestimmten Intelligenzquotient verstehen können!?! Das ändert natürlich alles. Dass noch niemand drauf gekommen ist...
Glauben Sie wirklich in anderen Ländern gäbe es keine Vorurteile?!
Doch. Aber in anderen Ländern geht man auch souveräner mit Kritik um...
Und wenn Sie nur halbs so klug sind wie sie glauben, dann sollten gerade Sie nicht ständig andere zurechtweisen und moralisch bewerten.
Ich hab hier nur auf die Heuchlerischkeit einiger Personen hingewiesen. Das ist mir offenbar nicht erlaubt, aber wenn andere die Amerikaner wegen ihres Waffenbesitzes kritisieren, dann ist das Zurechtweisen und moralisch Bewerten plötzlich erlaubt... Soviel zum Thema "mit zweierlei Maß handeln/denken"!
DINGDONGDINGSBUMS ist Deutschland!
weil er souverän mit Kritik umgehen kann und auch nicht gleich ausfällig wird !
Im Gegenteil, durch die geschickte Wahl des liebenswerten und fein ironisierenden Wortes "Geseier" lädt er uns alle zu einer fröhlichen Kaffeerunde ein, grenzt dabei Andersdenkende bewußt nicht aus und sorgt durch sein integratives Wesen zu einer gesamteuropäischen Erhöhung des Zufriedenheitsspiegels.
Jaja, Herr DDD, die Souveränität der anderen sieht man ja zum Beispiel in den USA, wo jegliche Kritik längst durch die politcal correctness ersetzt ist.
Aber DingDongDingsbums erklärt uns seine kleine Welt ...
Aberischhabegarkeinfotoapparat
Warum muss ich bei Ihnen immer an Götz v. Berlichingen denken?!
weil er souverän mit Kritik umgehen kann und auch nicht gleich ausfällig wird !
Ich bin auch nicht perfekt! ;O)
Im Gegenteil, durch die geschickte Wahl des liebenswerten und fein ironisierenden Wortes "Geseier" lädt er uns alle zu einer fröhlichen Kaffeerunde ein, grenzt dabei Andersdenkende bewußt nicht aus und sorgt durch sein integratives Wesen zu einer gesamteuropäischen Erhöhung des Zufriedenheitsspiegels.
Na ja. Immer noch besser, "Geseier" zu schreiben, als wie Sie krampfhaft und erfolglos zu versuchen, geistreich zu sein...
Jaja, Herr DDD, die Souveränität der anderen sieht man ja zum Beispiel in den USA, wo jegliche Kritik längst durch die politcal correctness ersetzt ist.
Dafür braucht man nicht bis in die USA zu reisen. Dass die politische Korrektheit um sich wütet, sieht man hierzulande auch an solchen Beispielen wie die Eva-Hermann-Affäre...
Aber DingDongDingsbums erklärt uns seine kleine Welt ...
Gern geschehen.
"Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten"
daran muß ich bei Ihnen denken.
Mensch, Sie schreiben doch manch Sinnvolles. Warum müssen Sie nur immer wieder Ihre Kraftausdrücke benutzen?
Stammtisch
Servus Max,
du darfst auch kommen, musst net immer vorm Pc sitzen.
Stammtisch
Erwin,
der nächste Stammtisch ist diesmal nicht beim Schuxnwirt, sonderm im Korbiniansstüberl.
Net vergessen.
Achja
Der Photograph ist Amerikaner.
Das ist der Beweis!
Ich habe Humor! Juchhu!
Ischhabe nämlich über den DingDongDingsbums wieder mal herzlich lachen können.
Könnte es daran liegen, daß ich kurzbeinig bin?
Immerhin binischnicht so kurzbeinig, daß es bei mir nur zum Wadlbeißn glangen daad - siehe Foto ganz oben.
Aberischhabegarkeinfotoapparat
Dass Sie Probleme
in Bezug auf "Personenkult und der Gesundheits-/Reinlichtkeitswahn" haben, haben Sie oft genug gesagt. Auch, dass Sie zu viel essen. Aber he, nicht die Anderen für die eigene Situation verantwortlich machen. Einmal die Woche duschen, etwas weniger Futter und ein wenig Sport für die Gesundheit und man steht wieder mitten in der Gesellschaft.
Und wenn Sie meinen nur hier wäre der Personenkult ausgeprägt, dann waren Sie noch nicht in den USA... ;-)
Gratulation
Selten sowas verschwurbeltes gelesen.
Erschreckend
Der Waffenwahnsinn dieser Menschen muss uns erschrecken, vor allem wenn man die Konsequenz, die Brutalität dieses Volkes sich vor Augen hält... Sie hat den Irakkrieg und den heutigen Terror erst möglich gemacht. Die Aufnahmen von Cassidy haben dies deutlich gemacht, ob bewusst oder unbewusst....?!
Schockierend...
Völlig schockierend, diese Fotos, vor allem wenn man die Kleinkinder auf den Fotos sieht.
In keinem anderen Land der Welt wird soviel getötet wie in Amerika, business as usual, es ist beschämend für die Amerikaner. Gratulation an den Fotografen, der diese Absurdität eingefangen hat.
Waffen
Bevor hier jemand über die Verhältnisse in den USA herzieht:
In Deutschland sind nach Schätzung des BKA etwa 20 Millionen illegale, also unregistrierte Waffen unterwegs, d. h. das im Schnitt jeder 4. eine illegale Knarre im Schrank hat..
Und noch ein Denkanstoß:
Nach dem weitgehenden Verbot von privaten Handfeuerwaffen in UK ist die dortige Gewaltkriminalität au das 4- fache gestiegen....
Die meisten Morde passieren übrigens mit Messern (meist Küchenmesser), Äxten, Hämmern und was der Baumarkt sonst so hergibt.
Wenn einer verkrampft mit dem Thema umgeht sind es die Deutschen.
Viele Grüße
Michael
Achja
Der Photograph ist Amerikaner
Großvater
Ganz tolles Buch! Wirklich eine Vorstellung wer. Übrigens, der Opa, der hier als erstes abgebildet ist, das ist einer der wenigen Nicht-Waffennarren im Buch. Die Pistolen als Lampenständer sind jahrhundertealte Erbstücke. Sie dokumentieren schön, wie tief der Waffenbesitz auch in "ganz normalen" amerikanischen Familien verwurzelt ist.
Die Waffen sind weniger erschreckend …
… als die Leute, die sie besitzen.
In dem Wohnzimmer mit den Sammeltassen und Hunden wäre ich gerne mal ein paar Minuten mit der Waffe allein, und auch wenn ich manchen Kommentar hier lese, könnte ich so meine Gewaltphantasien entwickeln …
Die auch in den Fotos offensichtliche Koinzidenz von Waffen- und Hundebesitz wäre ne psycholgische Untersuchung wert. Vielleicht halten sich bei uns so viele ihren Köter, weil die Waffengesetze so restriktiv sind.
(Katzenliebhaber)
: : :
Rumpi, Rumpi, mit Dir möcht ich auch mal allein in einem Zimmer sein . . .
Das Argument
"Es ist nicht die Waffe, die tötet, sondern der Mensch" verleitet zu falschen Schlüssen. Es ist vor allem der freie Zugang zu Waffen, der dafür sorgt, dass die Mordrate in der US-Gesellschaft so unfassbar hoch ist im Vergleich zu anderen (zivilisierten) Ländern.
Waffennarren haben es nicht gerne, wenn man ihnen das Gemüt verstimmt, indem man ihnen die Waffen wegnehmen will, aber der Schutz der Bürger geht vor der Manie einiger vernarrten.
Der Bürger wird nicht sicherer, wenn es mehr Waffen gibt. Er wird sicherer, wenn KEINE Waffen im Umlauf sind. Eine Weissheit, die der US-Amerikaner vermisst.
Aber dass alles ist ein Spezialproblem der US Kultur, das uns hierzulande eher weniger berührt. Wir hier in Europa sind zum Glück etwas klüger als die Amerikaner, wir haben nämlich erkannt: Keine Waffen in Bürgerhänden = weniger "Unfälle", basta.
Wir sollten an einem STRIKTEN Waffenverbot ohne Ausnahmen um jeden Preis festhalten, um nicht in die Gefahr zu kommen, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen, wie die Amerikaner. Selbst in Amerika gibt es viele Leute, die wissen, dass die Waffenpräsenz das Hauptproblem ist und fordern deshalb einen weitgehenden Verbot. Aber sie werden nie Erfolg haben, den dieser Kampf ist für die US Gesellshaft längst verloren, die Waffenlobby viel zu mächtig und etabliert. Horrornachrichten made in USA werden wir mit sicherheit auch in Zukunft empfangen.
Das US-Sozialsystem ist ein knallhartes Jeder-Ist-auf-sich-selbst-gestellt-System, und ich glaube, folglich ist die Waffe in den USA auch so eine Art Beseitigungsgerät für sozialen Abfall. Dort wo der (Sozial-)Staat versagt, erledigt u.a. die Waffe den Rest.
Streiten sich zwei Buben im Sandkasten, fliessen Tränen, gibt man ihnen Waffen, fliesst Blut.
MfG, Gast
Was sind Waffen?
Der Bürger wird nicht sicherer, wenn es mehr Waffen gibt. Er wird sicherer, wenn KEINE Waffen im Umlauf sind. Eine Weissheit, die der US-Amerikaner vermisst.
Wir sollten an einem STRIKTEN Waffenverbot ohne Ausnahmen um jeden Preis festhalten, um nicht in die Gefahr zu kommen, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen, wie die Amerikaner. Selbst in Amerika gibt es viele Leute, die wissen, dass die Waffenpräsenz das Hauptproblem ist und fordern deshalb einen weitgehenden Verbot.
MfG, Gast
Verehrter Herr (Frau?) Gast
Sie haben Was gegen Waffen- kann ich verstehen.
Nur was sind Waffen?
Ist es das Küchenmesser das ein betrogener Ehemann sener Frau in die Brust rammt?
Ist es der Schraubenzieher mit dem ein 14- jähriger Hauptschüler auf seinen Lehrer losgeht, von dem er sich ungerecht behandelt fühlt?
Sind es die Baseball- Schläger, mit der eine Jugendgang auf eine rivalisierende Gruppe losgeht?
Ist es der scharf gemachte Schäferhund irgend eines Schlägertyps?
Ist es womöglich das Designer- Nudelholz aus edlem Carara- Marmor welches eine Frau ihrem fremdgehenden Gatten über den Schädel zieht?
oder ist es gar das Auto, mit dem zur Fußball- WM ein durchgeknallter Amok Fahrer in die Fan- Meile gerast ist?
Oder ist es doch nur der böse 44er Magnum in der Hand eines gefährlichen mehrfach überprüften Sportscchützen?
Oder glauben Sie einfach den Müll, der täglich über die Matscheibe täglich auf uns einflutet
Das die Kriminalität in den USA so hoch ist liegt am allerwenigsten an der leichten Verfügbarkeit von Schußwaffen sondern an den extremen sozialen Gegensätzen und die jahrhundertlange Ausgrenzung vieler Volksgruppen und dem im Gegensatz dazu hemmungslosen zur Schau stellen von Reichtum.
Übrigens das Auto ist die gefährlichste Waffe der heutigen Zeit, allein in Deutschland hat es seit 1960 weit über eine halbe Million Menschen getötet....
Viele Grüße
Michael
Extreme soziale Gegensätze und
die jahrhundertlange Ausgrenzung vieler Volksgruppen und dem im Gegensatz dazu hemmungslosen zur Schau stellen von Reichtum sollen die wahre Ursache für den täglichen Mega Mord und Totschlag in den USA sein???
Momentmal, gibt es "extreme soziale Gegensätzen und jahrhundertlange Ausgrenzung vieler Volksgruppen und dem im Gegensatz dazu hemmungslosen zur Schau stellen von Reichtum" nicht ÜBERALL und auch bei uns?
Und das mit dem Automobil stimmt genau, und wissen Sie was? Ob Sie es glauben oder nicht, die Zahl der Verkehrstoten würde praktisch auf Null fallen, wenn es ein stricktes Automobilverbot geben würde. Und genau hier sieht man das Problem, (ich danke Ihnen für dieses Beispiel), Autos sind praktisch und notwendig, ein Verbot deshalb nicht sinnvoll. Aus diesem Grund versucht man den Verkehr durch technische Lösungen immer Sicherer zu machen, um Unfälle so weit wie möglich zu vermeiden. (TÜV, Sicherheitsgurte, Ampeln...), aber bei Waffen kann man keine inteligenten Kugeln bauen, die erkennen auf was sie zufliegen oder welche Absicht der Schütze hegt.
Eine Schusswaffe ist ein Werkzeug, das in den richtigen Händen nützlich ist aber in den falschen nicht, deshalb muss man GENAU prüfen in welche Hände man Schusswaffen gibt.
Waffen für Grenzschützer, Polizisten, Militär - ja. Schusswaffen für Jederman - nein.
Es ist scheusslich, dass da einige Waffennarren absolut rück- und verantwortungslos nur darauf besinnt sind ihrer perversen Manie nachzugehen, und eine Kampagne zu betreiben in der Schusswaffen als "harmlos" und "Grundrecht für Jederman" zu inszenieren. Für diese Leute ist die Waffe eine Art Spielzeug, das Schiessen (und Töten) ein Sport, eine Art Macht- Herrschafts- oder Stärkebeweis. Dabei sind Schusswaffen nichts anderes als Werkzeuge mit dessen Hilfe JEDER einen anderen mit einem Fingerzuck umbringen kann.
Ganz besonders nützlich sind Waffen natürlich für diejenigen, die Geschäfte betreiben, die keiner betreiben darf. Mafiosi, Drogen- und Menschenhändler, Räuber, Serienkiller, sie alle sind auf Schusswaffen selbstverständlich angewiesen zum Schutze ihrer selbst und ihrer dunklen Geschäfte. Aber ist auch das nicht ein Grund mehr, um den Waffenbesitz so schwer wie möglich zu machen?
Und natürlich sind da auf der anderen Seite auch noch diejenigen, die mit dem herstellen und vertreiben von Waffen Geld verdienen. Zu diesem Aspekt brauche ich eigentlich nicht weiter zu schreiben. Diese Leute reiben sich jedesmal die hände, wenn irgendwo in der Welt ein Konflikt ausbricht. Je größer die Schiesserei desto grösser der Reibach. Leuchtets?
Ich versuche jetzt das Kernproblem mal auf den punkt zu bringen:
Wenn Schusswaffen für Jederman leicht erreichbar sind, dann besteht die Gefahr, dass ein "braver" Bürger, bei irgendeinem Privaten Konflikt, (Ehestreit, Nachbarstreit, Geldprobleme, Trunkenheit, etc) die Nerven verliert und auf jemanden mit seiner Waffe schiesst. Das passiert in den USA so oft, dass darüber nichtmal das Lokalfernsehen berichtet. Nachts, wenn es dunkel ist, grassieren in Amerika Jugendbanden. Jugendbanden gibt es bei uns auch, blos die amerikanischen Youngsters haben Revolver und Gewehre. Die schiessen einen tot, wenn sie durch ihr Revier ziehen, bei uns verpassen sie einem in der Regel "nur" eine blutige Nase, weil sie eben nicht an Waffen rankommen.
Und zum Schluss komme ich noch auf das obige Fotoprojekt zu sprechen. Hier sieht man recht gut, wozu das massive Waffenaufgebot innerhalb der US-Zivilgesellschaft geführt hat. Eine fiese Art der Sozialphobie, bei der sich der normalbürger dermassen von seiner Umwelt bedroht fühlt, dass er denkt er müsse das Gesetz selbst in die Hand nehmen und zwar in der Form einer Waffe. Wenn man glaubt, dass jeder den man falsch anguckt, gleich einen Revolver zuckt, dann möchte man selbst auch einen besitzen. Wenn man nicht ruhig schlafen kann, weil man Angst hat, dass ein Bewaffneter Einbrecher in das Haus eindringt, dann legt man sich eben eine Shotgun unter das Kissen.
Man sieht also (auch in diesen Bildern), zu was für einer Massen-Schitzofrenie die Waffenvernarrtheit der Amis geführt hat. Die Leute haben Angst.
MfG,
Gast
Sie scheinen ja ei prinzipienfester Mensch zu sein...
die jahrhundertlange Ausgrenzung vieler Volksgruppen und dem im Gegensatz dazu hemmungslosen zur Schau stellen von Reichtum sollen die wahre Ursache für den täglichen Mega Mord und Totschlag in den USA sein???
Momentmal, gibt es "extreme soziale Gegensätzen und jahrhundertlange Ausgrenzung vieler Volksgruppen und dem im Gegensatz dazu hemmungslosen zur Schau stellen von Reichtum" nicht ÜBERALL und auch bei uns?
noch nicht ganz, aber wir sind auf den besten Weg dorthin
Und das mit dem Automobil stimmt genau, und wissen Sie was? Ob Sie es glauben oder nicht, die Zahl der Verkehrstoten würde praktisch auf Null fallen, wenn es ein stricktes Automobilverbot geben würde. Und genau hier sieht man das Problem, (ich danke Ihnen für dieses Beispiel)
Einfach nur falsch! Auch vor der Erfindung des Autos sind Leite von Fuhrwerken überrollt worden (Pierre Curie ist das prominenteste Opfer), von Pferden gefallen oder von durchgehenden Pferden niedergetrampelt worden.
Eine Schusswaffe ist ein Werkzeug, das in den richtigen Händen nützlich ist aber in den falschen nicht, deshalb muss man GENAU prüfen in welche Hände man Schusswaffen gibt.
Waffen für Grenzschützer, Polizisten, Militär - ja.
Nun wenn ich allein an die Kolateralschäden im Irakkrieg denke (offiziell 200 000 getötete Iraker).
da sollte man eher das Militär entwaffnen,
Es ist scheusslich, dass da einige Waffennarren absolut rück- und verantwortungslos nur darauf besinnt sind ihrer perversen Manie nachzugehen, und eine Kampagne zu betreiben in der Schusswaffen als "harmlos" und "Grundrecht für Jederman" zu inszenieren. Für diese Leute ist die Waffe eine Art Spielzeug, das Schiessen (und Töten) ein Sport, eine Art Macht- Herrschafts- oder Stärkebeweis. Dabei sind Schusswaffen nichts anderes als Werkzeuge mit dessen Hilfe JEDER einen anderen mit einem Fingerzuck umbringen kann.
Nun sie scheinen ja die Psyche von Waffenbesitzern sehr gut zu kennen, offensichtlich verkehren sie häufiger in diesen Kreisen.....
Die die ich kenne, betreiben das Schießen als ernsthaften Sport bis hin zu olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Ein guter Freund von mir ist amtierender Weltweister und startet für Deutschland bei den Paraolympics.
Von denen Läuft auch keiner mit einer Kanone in der Hose rum, das verbietet in Deutschland das Waffenrecht.
Ganz besonders nützlich sind Waffen natürlich für diejenigen, die Geschäfte betreiben, die keiner betreiben darf. Mafiosi, Drogen- und Menschenhändler, Räuber, Serienkiller, sie alle sind auf Schusswaffen selbstverständlich angewiesen zum Schutze ihrer selbst und ihrer dunklen Geschäfte. Aber ist auch das nicht ein Grund mehr, um den Waffenbesitz so schwer wie möglich zu machen?
Richtig erkannt!
nur die kaufen sich nicht eine registrierte Waffe (auch in den USA werden Waffen registriert), wo mann anhand von Spuren auf Geschossen oder Hülsen zum Käufer zurückverfolgen kann, sondern bedienen sich aus illegalen Kanälen die auch in Deutschland interessierten Kreisen offen stehen. Man denke nur an die Reste der Konflikte im ehemaligen Jugoslavien.
Selbst ein totales Waffenverbot kostet diese Leute nur ein müdes Lächeln- siehe Großbritannien.
Und natürlich sind da auf der anderen Seite auch noch diejenigen, die mit dem herstellen und vertreiben von Waffen Geld verdienen. Zu diesem Aspekt brauche ich eigentlich nicht weiter zu schreiben. Diese Leute reiben sich jedesmal die hände, wenn irgendwo in der Welt ein Konflikt ausbricht. Je größer die Schiesserei desto grösser der Reibach. Leuchtets?
Genau deshalb zuerst das Militär entwaffnen, dort wird das Geld gemacht!!!
Ich versuche jetzt das Kernproblem mal auf den punkt zu bringen:
Wenn Schusswaffen für Jederman leicht erreichbar sind, dann besteht die Gefahr, dass ein "braver" Bürger, bei irgendeinem Privaten Konflikt, (Ehestreit, Nachbarstreit, Geldprobleme, Trunkenheit, etc) die Nerven verliert und auf jemanden mit seiner Waffe schiesst. Das passiert in den USA so oft, dass darüber nichtmal das Lokalfernsehen berichtet. Nachts, wenn es dunkel ist, grassieren in Amerika Jugendbanden. Jugendbanden gibt es bei uns auch, blos die amerikanischen Youngsters haben Revolver und Gewehre. Die schiessen einen tot, wenn sie durch ihr Revier ziehen, bei uns verpassen sie einem in der Regel "nur" eine blutige Nase, weil sie eben nicht an Waffen rankommen.
Die vorfälle in den letzten Jahren vergessen, wo Leute die nicht deutsch aussahen von durchgeknallten Typen halb oder ganz tot geschlagen wurden???? Als Waffe wird immer das verwendet, was gerade vorhanden ist (bei Affekthandlungen), da tun es auch ein Taschenmesser, ein zufällig rumliegender Stein oder Springerstifel.
Für geplante Verbrechen sind Schußwaffen eher unbrauchbar, da viel zu laut.
Leider ist es so, das die Leute das was jeden Tag über die Glotze flimmert als Abbild der Wirklichkeit sehen.
Die Tatsachen sehen ganz anders aus. Nur wenige Prozent der Tötungsdelikte werden mittels Schußwaffen verübt, und davon 99% mit illegalen Waffen.
Ps. ein Wiener Kriminologe hat mir erzählt, das er mit Fällen zu tun hatte, wo ein Ehepartner den anderen mit einem Küchenmesser erstochen hat, obwohl Schußwaffen im Haus greifbar waren. Wan wollte den Andern einfach leiden sehen....
Das eine Kamera in den Händen gewissenloser Paparazzi zur tötlichen Waffe werden kann, dürfte zumindest seit dem Tot von Lady Die allgemein bekannt sein.
Viele Grüße
Michael
Ja super! Sie haben mich überzeugt!
Waffen sind HARMLOS und sollten im Kiosk nebenan an alle verkauft werden, schliesslich sind die ganzen Mordstatistiken aus den USA ja sowieso alles TV MÜLL und eh nur Panikmache. Wenn jeder bewaffnet ist, dann sind wir alle Garantiert sicher und es kann nichts mehr passieren.
MfG, Gast
Und sollte mich doch jemand blöd Angrinsen, dann hol ich meinen Panzer aus der Garage und dann kann der Bursche was erleben...
Gast schrieb: Waffen sind
Waffen sind HARMLOS und sollten im Kiosk nebenan an alle verkauft werden, schliesslich sind die ganzen Mordstatistiken aus den USA ja sowieso alles TV MÜLL und eh nur Panikmache. Wenn jeder bewaffnet ist, dann sind wir alle Garantiert sicher und es kann nichts mehr passieren.
MfG, Gast
Und sollte mich doch jemand blöd Angrinsen, dann hol ich meinen Panzer aus der Garage und dann kann der Bursche was erleben...
Es lebe der informierte Bürger! oder auch "BILD dir deine Meinung"
Es gibt Momente, wo ich über das restriktive deutsche Waffenrecht froh bin....
mfg
Jetzt verstehe ich,
warum Dingldulli immer sagt die Deutschen hätten keinen Humor...
Diese Ganze Diskussion...
...betrifft wohl nicht die Sportschützen, mit deren Spezialwaffen praktisch nie jemand getötet oder verletzt wird. Das Problem an sich folgt einer einfachen Logik:
1.) Sind KEINE Feuerwaffen im Umlauf, so werden Konflikte (kaltblütiger Mord gehört hier nicht dazu) im schlimmsten Fall mit Messern, etc. gelöst. Sind auch keine Messer im Umlauf, dann mit den Händen oder sonstwas. Die Mittel der Konfliktparteien gleichen sich nach unten immer mehr an und die Warscheinlichkeit, dass es zu Todesfällen kommt ist bei einem Faustkampf unwarscheinlicher, als bei einer Schießerei.
2.) Im anderen Fall wird das Aufrüsten für die eigene Sicherheit keine Grenzen kennen (siehe die Bilder mit Schnellfeuergewehren in Kinderhand) und da sich bei Konflikten leider oft des stärksten Mittels bedient wird können Sie sich leicht ausrechnen was freier Waffenbesitz auch für unsere Gesellschaft bedeuten würde!
Rod
Als Amerikaner
... schäme ich mich. Es ist gut, dass der Fotograf die Bilder, Motive, so "naiv" präsentiert hat; vielleicht kapieren manche so am besten, wieviel Wahnsinn hinter diesem Waffenkult steckt! Hoffentlich...
Ein Extrem jagt das andere.
Ein Extrem jagt das andere. Die Amerikaner gehen recht ungewungen mit großen Kalibern um, bei uns hingegen ist seit gestern selbst das Mitführen von Taschenmessern verboten.
Nein, das ist kein Aprilscherz.
Gast schrieb: Bei uns
Bei uns hingegen ist seit gestern selbst das Mitführen von Taschenmessern verboten.
Das ist doch Humbug!
Die Regierungskoalition hat im Gesetzgebungsverfahren eine weitere Initiative eingebracht, die der Kriminalitätsbekämpfung dient:
* Hieb- und Stoßwaffen, nicht verbotene Springmesser und feststehende Messer mit einer Klingenlänge von mehr als 12 cm dürfen künftig nicht mehr zugriffsbereit in der Öffentlichkeit geführt werden.
* Das unsachgemäße Führen von Einhandmessern und Messern mit einer feststehenden Klinge von über 12 cm Länge soll als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.
Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Gewalttaten mit Messern zurückgeht, wenn sie nicht mehr in der bisherigen Form zugriffsbereit mitgeführt werden dürfen.
Das Führen bei berechtigtem Interesse, insbesondere bei der Berufsausübung, der Brauchtumspflege, dem Sport oder zu einem allgemein anerkannten Zweck wird weiter erlaubt sein. Die Koalition schränkt den rechtstreuen Bürger in seiner Berufsausübung oder anerkannten Freizeitbeschäftigung nicht ein und erkennt an, dass der sozialadäquate Gebrauch von Messern durch das Führensverbot nicht verhindert werden soll.
Quelle: http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_188634/Internet/Content/Nachrichten/Pr...
Ja ist doch richtig
ich habe keine Lust, von besoffenen Jugentlichen niedergestochen zu werden.