Es sieht so aus, als könne nur der Fotoapparat das moderne Leben abbilden.

— Alexander Rodtschenko

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

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Deconstructive Nudes von Tomas Erhart

Foto Tomas Erhart, Herself, Berlin 2007Nackte Körper, deren Posen man teils nur erahnt – in Hamburg werden jetzt neue Werke des Berliner Fotokünstlers Tomas Erhart gezeigt:

Presseinformation:

Tomas Erhart: Deconstructive Nudes

Unter dem Titel „Deconstructive Nudes“ präsentiert die Hamburger Agentur Inner Circle Consultants ab dem 12. Juni 2012 neue Werke des Berliner Fotokünstlers Tomas Erhart. Gezeigt werden zehn großformatige Fotoarbeiten sowie sieben sequentielle Werke; alle in der Tradition seines ersten digitalen Fotoprojektes „5PM“

 

Foto Tomas Erhart, Herself, Berlin 2007

Tomas Erhart, Herself, Berlin 2007
© Tomas Erhart
 
 
„Wie gern wüssten wir, was morgen sein wird! Vielleicht sehen wir es auf diesen Fotos, die so sehr von heute sind. Zum Beispiel, wie traurig wir sind, dass wir gestern, als heute war, versuchten, glücklich zu sein. Dass wir die Nähe zu jemandem andern im Sex suchten und fanden und gleich wieder verloren. Was wird also morgen sein? Die Erinnerung und eine neue Hoffnung – und die schönen, poetischen, melancholischen Bilder von Tomas Erhart“. (MAXIM BILLER, Schriftsteller)

 
Bereits 2009 hatte Tomas Erhart die Berliner Kunstszene begeistert und bewegt: Mit „CellPhonology“ schuf er ein neues Genre, die „mobile diaries“. Als einer der ersten weltweit dokumentierte Erhart – lediglich mit einer simplen Handykamera bewaffnet – die vielen Facetten seines bewegten Lebens. Das strikte Konzept des Projekts war der Verzicht auf jegliche Inszenierung: Reisen, Begegnungen, intime Momente, ebenso wie Portraits von sich und anderen hielt er für die „CellPhonology“-Serie in tausenden authentischen Aufnahmen fest.

Eine ähnliche Dynamik, jedoch geprägt von erhöhter Sinnlichkeit und sexuellem Inhalt, zeichnen die Arbeiten in Erharts neuer Serie „Deconstructive Nudes“ aus. Es ist eine intensive Entdeckungsreise, auf die uns der Künstler einlädt: Endstation Sehnsucht. Und Leidenschaft.

In verstörenden Bildkompositionen verschmelzen Gegenstände und Personen in einer ganz eigenen malerischen Ordnung im Raum. Farben verwischen. Formen überblenden. Die Abbildungen nackter Körper, deren Posen man teils nur erahnt, teils erst nach längerem Betrachten erkennt, erinnern an die Bilderwelten eines David Hamilton; die Motive in ihrer Brisanz an die eines Terry Richardson.
 

Foto Tomas Erhart, Sequenz V, VI, Berlin 2008

Tomas Erhart, Sequenz V, VI, Berlin 2008
© Tomas Erhart

 
Tomas Erhart, Jahrgang 1964, ist seit über 20 Jahren erfolgreich als Spielfilm- Kameramann tätig. Seine Credits umfassen mehr als 60 Filme mit Regisseuren wie Oskar Röhler und Volker Schlöndorff.

In der ihm eigenen „ästhetischen Vermählung von Einzeleinstellungen und laufenden Bildern“ (Uwe Goldstein) verbindet Erhart zwei wesentliche Aspekte des Filmemachens und transformiert seine jahrzehntelange Erfahrung als preisgekrönter Kameramann in das Medium Fotografie. Während sich der Betrachter zwangsläufig in einen Voyeur verwandelt, provoziert und lockt der Künstler und setzt die üblichen Sehgewohnheiten außer Kraft. So gelingt Tomas Erhart mit seinen „Deconstructive Nudes“ eine raffinierte wie erfrischend neue Interpretation des klassischen Akts.
 
 
Ausstellung:
Tomas Erhart
Deconstructive Nudes
12. Juni bis 15. August 2012

Inner Circle Consultants
Rothenbaumchaussee 21/23
20148 Hamburg
 

Foto Tomas Erhart, Catwalking, Berlin 2008

Tomas Erhart, Catwalking, Berlin 2008
© Tomas Erhart

 
(thoMas)
 

Leider ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 18:32

sind die Bilder total verwackelt. Man erkennt ja fast gar nichts. Da würde evtl. ein etwas lichtstärkeres Objektiv Abhilfe schaffen.

Armer Fotograf,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 22:57

wer schenkt dem Mann mal ein Stativ?
Aber mal im Ernst: Immer dann, wenn es unscharf ist, ist es also Kunst; hab ich das jetzt richtig verstanden??

Ich habe hier schon neulich geschrieben, dass ich nicht definieren kann, was Kunst ist.
Ich kann aber sehr wohl für mich persönlich entscheiden, was (für mich) Verarschung ist!

kein Ahnung

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juni 2012 - 16:02

"Der Fotograf macht das Foto, nicht die Kamera"

Mit sieben Bier

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 19:17

mache ich auch solche Bilder

Sieben Fässer Wein

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Juni 2012 - 10:07
Gast schrieb:

Mit sieben Bier mache ich auch solche Bilder

probiers doch mal und zeig uns dann die Bilder, aber nicht die von deiner Kotze.

Merke:
Kunst ist so lange einfach bis man es selber versucht.

Add:
außerdem sind die Bilder nicht verwackelt sondern durch Bewegungsunschärfe des Modells verwischt. (zumindest das Bild "Catwalk")

Puzzle

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Juni 2012 - 13:19
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Mit sieben Bier mache ich auch solche Bilder

probiers doch mal und zeig uns dann die Bilder, aber nicht die von deiner Kotze.

Merke:
Kunst ist so lange einfach bis man es selber versucht.

Add:
außerdem sind die Bilder nicht verwackelt sondern durch Bewegungsunschärfe des Modells verwischt. (zumindest das Bild "Catwalk")

Leider zerlällt "catwalking" in objekt, zufälligen raum und bildunterschrift, das motiv in soße, die beschränkung in "herself" scheint eine nicht widerkehrende wohltat

Mache ich auch.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Juni 2012 - 12:35
Gast schrieb:

mache ich auch solche Bilder

http://www.lomu.net/bilder/lomu_letsbeuys/kannstdunicht_435.jpg

Ist das Kunst, oder kann das

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 19:47

Ist das Kunst, oder kann das weg?

Das kann weg!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Juni 2012 - 10:43

Das kann weg!

Gast schrieb:

Ist das Kunst, oder kann das weg?

...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 20:37

Wohl eher "Deconstructive Art".

-O

Nacktheit

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 21:48

zu dekonstrukturieren ist zweifellos Kunst ... 8-)

Thomas Maschke /thoMas

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 23:04

wird uns hier demnächst wissen lassen, dass er eine Fotozeitschrift mit ausschließlich analoger Fotografie unter dem gestelzten Namen "PhotoKlassik" herausbringt. Dieser Beitrag hier - und vorausgehende- sind vermutlich Fingerübungen.

Kunst?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Juni 2012 - 08:44

Man nehme ein beliebiges Fotobearbeitungsprogramm, stelle die Person frei und kopiere sie ein paarmal transparent rechts und links, fertig. Ach ja, ein Farbstich kann auch nützlich sein.
Kunst oder eher Handwerk?

Nur das Ergebnis zählt

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Juni 2012 - 13:33
Gast schrieb:

Man nehme ein beliebiges Fotobearbeitungsprogramm, stelle die Person frei und kopiere sie ein paarmal transparent rechts und links, fertig. Ach ja, ein Farbstich kann auch nützlich sein.
Kunst oder eher Handwerk?

Nur das Ergebnis zählt, nicht der Weg wie das Bild entstanden ist.

Und noch ein Vorurteil sollte widerlegt werden.

Kunst kommt NICHT von Können sondern von dem althochdeutschen kunnen = Wissen. Dieser Wortstamm findet sich auch in Kunde, Erdkunde, Sachkunde usw.