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Da geht was: Sportfotos mit Sigmas 4,5-5,6/120-400 mm
Geht das - Hallensportfotos mit 400 mm Brennweite und Lichtstärke 5,6? „Im Prinzip ja,“ würde Radio Eriwan antworten, „wenn es genug Licht hat und die Kamera empfindlich genug ist.“ Beide Bedingen waren in diesem Fall gegeben:
Anlass für den Test war die Frage eines befreundeten Fotografen, der um meine Meinung zur Schnelligkeit eines 4,5-5,6/80-400 AF-S ED VR Nikkors gebeten hatte. Diese Frage konnte ich ihm zwar nicht beantworten, bewog mich aber, das stabilisierte Sigma 4,5-5,6/120-400 DG APO OS HSM Telezoom fürs nächste Basketballspiel einzupacken. Dieses Zoom war/ist eigentlich „nur“ für ein paar persönliche Urlaubs-Erinnerungsbilder aus Tierparks und Wildgehegen gedacht, aber die Neugier, wie sich so ein lichtschwaches Supertelezoom beim Sport schlägt, war dann doch groß.
Der „Telekom Dome“, Spielort der Bonner Baskets, hat soviel (Fernseh-)Licht, dass sich bei der D300 mit dem 2,8/70-200 VR bei offener Blende und ISO 1000 1/640 s ergeben. Das Gleiche entspricht ja Blende 5,6 bei ISO 4000. Also wurde an der Nikon D700 kurzerhand ISO 5000 gewählt und mit Blende 5,6 bei 1/800 s fotografiert - auch wenn die andern Fotografen, die für Tageszeitungen und andere arbeiten, ob des schrecklichen Amateur(?)zooms „etwas die Augen verdrehten“... Basketball stellt mit seinen schnellen Bewegungen und ständigen Richtungswechseln hohe Ansprüche an das gesamte AF-System Kamera/Objektiv.
Hier kommen ein paar Eindrücke vom Basketballabend. Alle Fotos bevorzugt im Brennweitenbereich 120 bis 300 mm bei Blende 5,6 mit, 1/800 s Verschlusszeit und ISO 5000. Was Sie hier sehen, sind vollkommen unbearbeitete Ausschnitte aus den direkt „out-of-the-cam“-Fotos der D700. Im Original 12 Megapixel, aufgezeichnet im JPEG-Format, höchste Qualitätsstufe.
Ich meine, dass sich das Sigma absolut nicht zu verstecken braucht. Das Exemplar wurde vom Autor ganz normal bei einem namhaften Händler online gekauft. Sigma wird in Foren gerne eine hohe Serienstreuung angedichtet. Was da dran ist, ob mein 120-400 mm ein besonders gutes Exemplar ist - keine Ahnung.
Aber was in der Sporthalle so gut mithalten kann, sollte sich auch im Wildpark bewähren. Und eigentlich auch auf den Fußballplätzen der unteren Ligen. Zumal dann noch die „richtige“ Supertelebrennweite von 600 mm durch die scheinbare Brennweitenverlängerung durch den kleinen 15x22,5 mm APS-C-/DX-Sensor beispielsweise einer Nikon D300 oder entsprechender Kameras dazukommt.
(Ralf Jannke)
Zum Thema:
- Tipp: DX-Objektive an Nikon-Vollformat
- Nikon D3100 - höchstempfindlich
- Hält sich wacker: Nikons D3100 im Kurztest
- Sportfotografie mit der Nikon D5000
- Die Nikon D700 bei extremen Empfindlichkeiten (aktualisiert)
- Das digitale Leben manueller Nikkore
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- Nikons D7000 in der Praxis
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D300
Danke für den Erfahrungsbericht.
Die D300 wird aber deutlich mehr Probleme mit ISO 5000 haben als die D700. So dass es bei in nicht so toll ausgeleuchteten Sporthallen und winterlichen Kreisliga-Fußballspielen dann doch reichlich Probleme geben wird. Erfahrungsgemäß wird es da schwer, bei f/5,6 und 1/800 s noch brauchbare Ergebnisse zu erzielen, wenn man keine D3 oder D700 am Auge hat. Egal, mit welchem Tele.
Schon Wahnsinn...
...was mit hohen ISO Zahlen heute möglich ist. Abgesehen davon glaube ich auch, das Sigma zu Unrecht einen schlechten Ruf genießt. (Das sage ich als jemand, der sowohl Canon L, als auch teure Nikkore, als auch diverse Leica und Zeiss Objektive in seinem Fotografenleben besessen hat...)
Sportfotos
Das sollten sich mal die Lernresistenten Oly.de Fotografen anschauen , die es nicht glauben wollen das das Olympus System in der
Sackgasse steckt .
Die Dummheit grassiert schon wieder!
Das sollten sich mal die Lernresistenten Oly.de Fotografen anschauen , die es nicht glauben wollen das das Olympus System in der
Sackgasse steckt .
Was bitte hat das mit Olympus zu tun? Wer sich Beruflich ständig in Sporthallen herumtreibt kommt an einer D700 sowieso kaum vorbei. Für die meisten anderen Anwendungen reicht Ft locker!
Oh, was ist das denn?
Was bitte hat das mit Olympus zu tun? Wer sich Beruflich ständig in Sporthallen herumtreibt kommt an einer D700 sowieso kaum vorbei. Für die meisten anderen Anwendungen reicht Ft locker!
Man kann hier beim Lesen vermuten, dass auch andere Systeme als FT eine Existenzberechtigung haben. Welch ein Anflug von Toleranz!
Wäre ich Sportreporter und müsste meine Brötchen in schlecht belüfteten, lauten Sporthallen mit Fotos verdienen, damit diese von Sportfans konsumiert werden, würde ich mir dieses despektierliche "Rumtreiben" allerdings verbitten.
Ich beneide diese Berufsgruppe nicht und bin sehr froh, Fotografie als Hobby zu betreiben zu können.
Feindbild?
Was bitte hat das mit Olympus zu tun? Wer sich Beruflich ständig in Sporthallen herumtreibt kommt an einer D700 sowieso kaum vorbei. Für die meisten anderen Anwendungen reicht Ft locker!
Man kann hier beim Lesen vermuten, dass auch andere Systeme als FT eine Existenzberechtigung haben. Welch ein Anflug von Toleranz!
Wäre ich Sportreporter und müsste meine Brötchen in schlecht belüfteten, lauten Sporthallen mit Fotos verdienen, damit diese von Sportfans konsumiert werden, würde ich mir dieses despektierliche "Rumtreiben" allerdings verbitten.
Ich beneide diese Berufsgruppe nicht und bin sehr froh, Fotografie als Hobby zu betreiben zu können.
Jetzt verstehe ich deine Olyphobie! Nur Hobbyfotografen hetzen auf andere Systeme. Ein Profi ist froh wenn es genug Auswahl an Kameras und Konkurrenz am Markt gibt damit mann alle nur Erdenklichen Kundenwünsche abdecken kann und was glaubst du würde eine Nikon kosten wenn sie allein am Markt wäre. Dann wäre dein Hobby wohl kaum noch zu finanzieren!
...oder doch ein Missverständnis?
Jetzt verstehe ich deine Olyphobie! Nur Hobbyfotografen hetzen auf andere Systeme. Ein Profi ist froh wenn es genug Auswahl an Kameras und Konkurrenz am Markt gibt damit mann alle nur Erdenklichen Kundenwünsche abdecken kann und was glaubst du würde eine Nikon kosten wenn sie allein am Markt wäre. Dann wäre dein Hobby wohl kaum noch zu finanzieren!
Amateure freuen sich auch über eine Markenvielfalt, aus o.g. Gründen. Ich auch. Ich habe weder eine Olyphobie, noch habe ich die Produkte von Olympus jemals als untauglich bewertet. Ich habe nur keine und muß keine kaufen.(Markenvielfalt, s.o.) Allerdings reibe ich mich gerne an diesem kleinen, arroganten und verblendeten FT-Spritzer, der meint, alle Nicht-Olympus-Anwender wären mit einem Klammersack gepudert.
Es ödet schon an...
...wenn jeder noch so interessante Beitrag zum Anlaß genommen wird, den Markenschwachsinn untereinander auszutragen!
Dieses ewige Gebrabbel der Pro- und Kontra-Grabenkrieger einzelner Kameramarken drückt das Niveau dieser ansonst recht angenehmen und unterhaltsamen Plattform auf ein teilweise unerträgliches Minimum.
Abhilfe sehe ich nur darin, daß für jeden Redaktionsbeitrag nur ein Kommentar pro Absender zugelassen wird. Ein normalgebildeter Mensch hat im allgemeinen nur EINE Meinung, die er hier veröffentlichen kann.
Volle Zustimmung!
Dieses ewige Gebrabbel der Pro- und Kontra-Grabenkrieger einzelner Kameramarken drückt das Niveau dieser ansonst recht angenehmen und unterhaltsamen Plattform auf ein teilweise unerträgliches Minimum.
Dem schließe ich mich ohne wenn und aber an. Mittlerweile frage ich mich, wenn ich durch die heimische Fussgängerzone bummele, wer von den Leuten, die mir dort über den Weg laufen, auch zu denen gehört, die in Beiträgen wie diesem hemmungslos intellektuell die Hosen runter lassen. Mir wird jetzt auch klar, weshalb die Zukunft unseres Landes in Bildung und Medienkompetenz liegt und wie weit der Weg ist, den wir noch zurücklegen müssen.
Schlimm, wie ... ein Teil unserer Mitmenschen ist!
Man da geht was
Sigma 120-400/4.5-5.6 DG OS APO HSM
Filtergröße (mm) 77
Maße (mm)
Durchm. X Länge 92, x 203,5
Gewicht (g) 1750
UVP: 999,- €
Im vorliegenden Fall bei ISO5000 auf einer Nikon D700 arbeitend.
ZUIKO DIGITAL ED 50-200mm 1:2.8-3.5 SWD
Filterdurchmesser 67 mm
Abmessung 86.5 mm Ø, 157 mm
Gewicht 995 g
UVP 1.499,- €
Bei Anfangsöffnung 1:1,7...2,1 "lichtstärker dh. ~1/3 oder ~1/4 der Belichtungszeit wie beim Sigma möglich oder eben anstatt ISO5000 eben ~ISO1140...1730.
Joh, nech! Da geht was!
Komische Rechnung
Was genau wollen Sie uns sagen? Dass das Zuiko deutlich weniger Objektiv fürs Geld bietet? Der Preisvorteil der E-3 gegenüber der D700 geht bei der aktuellen Marktlage zur Hälfte allein für den Aufpreis des Olympus-Objektivs wieder drauf.
Bei Anfangsöffnung 1:1,7...2,1 "lichtstärker dh. ~1/3 oder ~1/4 der Belichtungszeit wie beim Sigma möglich oder eben anstatt ISO5000 eben ~ISO1140...1730.
Auch die Rechnung geht irgendwie nicht auf. Das erwähnte Olympus-Objektiv ist etwa 1,3 Blenden lichtstärker. Die E-3 müsste ich also auf ISO 2000 hochziehen. Da würde, vom Gewichtsvorteil der E-3 mal abgesehen, der Vergleich wohl zugunsten der D700 bei ISO 5000 ausgehen...
Korrekte Rechnung
To/Ts ~ ISOo/ISOs (o: Olympus, s: Sigma)
To ~ Ts * 2,8^2/4,5^2 = ca. 0,387 Ts = ca. 0,387 ISOs = ca. ISO 1935
Bei der langen Brennweiten sind es ca. ISO1953.
Dh. ca. ISO2000 ist der Arbeitsbereich. Bekanntlich für Hallensport-Aufnahmen mit einer E-3 im Vergleich zu ISO5000 bei einer D3 oder D700 "einwandfrei".
Bei Sigma bekommt man für weniger Geld mehr Gewicht und Abmaße.
Desweiteren ist der UVP beim Olympus ZUIKO Digital der bereits bedingt durch den Yen nach oben korrigierte Preis.
Sie wissen das definitiv aber was soll's bringt ja nix, gell.
widdewiddewitt
und drei mach neune ich mach`mir dir Welt - widdewidde wie sie mir gefällt
Wieso?
Teil 1 geht doch auf. Die Formel ist zwar kaum verständlich, aber das Ergebnis bestätigt doch genau das, was im Text oben drüber steht: Man müsste unter vergleichbaren Bedingungen die Olympus mit dem Four-Thirds-Objektiv auf 2000 hochziehen.
Bei Teil 2 darf man seine Zweifel haben. Die E-3 liefert bei ISO 2000 für viele Zwecke brauchbare Ergebnisse. Die Frage, ob sie besser als die Ergebnisse der D700 bei ISO 5000 sind, darf aber erlaubt sein.
Und Teil 3 darf dem Anwender eigentlich egal sein. Der Preisunterschied (erwähnte Objektive plus Kamera) liegt derzeit bei rund 400 Euro. Und das, nachdem sowohl Nikon als auch Sigma ihre Preise schon erhöht haben. Ob auch Olympus seine UVP schon erhöht hat, ist doch Wurscht, es zahlt eh keiner die UVP.
Für mich wäre die Wahl klar...
Also, nachdem ich sowohl das Sigma 120-400 mm als auch das Olympus 50-200 mm aus der Praxis kenne, steht mein Urteil (als Nicht-4/3-System-Benutzer) fest: Oly 50-200 mm. Dieses Zoom spielt in einer anderen Qualitätsliga als das zweifellos schöne Amateurzoom von Sigma. Als Systemneueinsteiger würde ich mir allerdings nicht eine E-3 zulegen, sondern eher die E-30, Metall hin, Plaste her. Die E-30 genügt völlig und hat den moderneren Sensor sowie die aktuelleren Algorithmen. In puncto Preisleistungsverhältnis dürfte die E-620 die E-30 jedoch noch einmal schlagen Das am Gehäuse gesparte Geld ist im Objektiv besser angelegt.
E-3 vs. E-30
Als Systemneueinsteiger würde ich mir allerdings nicht eine E-3 zulegen, sondern eher die E-30, Metall hin, Plaste her. Die E-30 genügt völlig und hat den moderneren Sensor sowie die aktuelleren Algorithmen.
Wir sind jetzt völlig off-topic. Aber allein der bessere Sucher wäre mir die 150 Euro Aufpreis für die Olympus wert.
Exakt...
...Dieses Zoom spielt in einer anderen Qualitätsliga...
...das ist es. Aktuell fällt der Blick noch auf Luminanz- und Farbrauschen anstatt dem was als Nutzsignal noch vorhanden ist.
Das Rauschen tritt auf dem Computermonitor wesentlich deutlicher aus den Nutzsignale hervor als beim Print. Ein Poster welches aus der Nähe betrachtet das Rauschen noch sichtbar zeigt würde aus der Entfernung betrachtet quasi wie eine schöne große Postkarte an einer Wand sich zeigen und dies incl. "verschlucktem" Rauschen, während die Nutzinformation hervortritt.
Canon zB. hat/hatte ein genauso hohes meßbares Rausch-Niveau wie die von vielen kritisiert Olympus E-500. Deren Rauschen war visuell einfacher wahrnehmbar, weil hin zu niedrigeren Frequenzen liegend.
Prints von zB. 350...450D an die Wand und einen Print der E-500 daneben. Aus der Nähe wäre das Rauschen der E-500 einfacher wahrnehmbar. Aus dem normalen Betrachtungsabstand begutachtet versinkt das Rauschen und das psychovisuelle System des Menschen pickt sich vornehmlich die Nutzinformation heraus.
Plastischer wirkt die Aufnahme aus der E-500, weil der Sensor wie ein Imager-Sensor arbeitet und nicht bereits auf dem Sensor radikal entrauscht wird und dabei auch wertvolle Nutzinformation abrasiert wird.
Die Plastizität, Brillianz, etc. einer Aufnahme wird va. auch vom Objektiv bestimmt.
Aktuell liegt aber quasi voll im Trend die Rauschfreie Aufnahme.
So gesehen wird man bei solchen "Rauschfreien" Kameras kaum unterscheiden können wie gut das Glas des Objektives ist, denn Vignettierung und Randunschärfe sowie CA lassen sich auch mit billigem Plastiklinsen korrigieren.
Wo es bei Plastiklinsen oder billigen Glas völlig in die Hose geht ist idR. bei fein schattierten farbigen Texturen. Bei einige reicht schon von der Sonne hell ausgeleuchtetes saftiges Gras aus was dann völlig ins gelbliche kippt.
Rauschen tun solche Aufnahmen nicht aber dafür "Stinken" die Farben.
Bei Aufnahmen im Labor mit Kodak-Templates paßt dann wieder alles. Aber das sind eben auch monochrome Farbfläche ganz ohne Schattierung und die Farbmischung ist im Gegensatz zur Natur auch eine andere Mischung. Hat eine Plastiklinse oder ein billiges Glas nur eine Filterwirkung an der falschen Stelle kippen in der Praxis die Farben.
Erst Geld ins Glas stecken bzw. in das Objektiv, die Abbildungsleistung auf kompletten Bildkreis beachten und dann überlegen welche Rädlein der intelligente Objektiv-Deckel benötigt. Wie groß der Sensor ausfällt ist heute für die meisten Anwender/Anwendungs-Fälle nebensächlich.
Der Große Schritt kommt erst mit digitalem Mittelformat oder einer Leica S2.
Ganz spannend wird werden was die Leica R10 bringt. Da schon 100% fest steht, dass völlig neue Objektive kommen während die R10 die bisherigen R-System-Objektive noch unterstützt ist davon auszugehen, dass hier eine D-SLR "Made in Germany" anstatt Nutzsignale eben den Wettbewerb im KB-VF-Segment "glatt-/wegbügelt".
Diese Chance könnte sich aus meiner Sicht Leica deutlich vesalzen, wenn man den Zwang/das Muss zum "LiveView" in diesem Segment mittels eines klassischen 4T-/5T-CMOS anbietet.
Ist Foveon X3 "liveview"-fähig? Ja!
Ist SuperCCD Extreme "liveview"-fähig? Ssss...N...Ja! (Vertikales Blooming wird wohl nicht akzeptiert werden und Kontrast-AF-Performance wird darunter leiden)
Was ist mit LiveMOS? Ja und es wird wohl der einfachste Weg sein bei Panasonic einen großen LiveMOS fertigen zu lassen.
Leica wird es sich hier NICHT nehmen lassen über die R10 in die noch tiefere Expertise für Sensoren einzusteigen.
Im Falle Leica wiegt am schwersten die Qualität der Objektive und dank Leica wird auch die 100% Digitalisierung der Objektive nochmals in der Bedeutung für das Aufnahme-Ergebnis verdeutlicht werden.
Die Digitalfotografie betont und fördert eigentlich die Stärken von Leica.
Hierfür benötigt es jedoch einer Reifestufe der Digitalfotografie, welche keiner der Großen bisher erreicht hat. Die bedienen sich auch in vielen Punkten an dem was die Industrie anbietet oder Stand der Forschung und Vorentwicklung ist. Die bauen dann das Werkzeug zusammen und Leica hat eben das was es auf dem Markt bisher gab nur für eine Digitalback oder den All-Time-Star im eigenen Sortiment der Leica M gereicht.
Die SLR ist das Kreativ-Werkzeug incl. Makro-Fotografie. µFT bringt die Makro-Fotografie zwar in Leica M-Objektiv-Sortiment aber das ist für Leica kein großer Auftritt der für Furore sorgt.
Die Leica S2 ist der Eisbrecher. Aufräumen wenn auch in kleinen Stückzahlen aber dafür umso lauter wird die R10.
Das Objektiv / Die Leica-Objektive machen das Bild!
Der Sensor darf nicht mehr viel an dem was er an Ladungen aufgesammelt hat herumpopeln. Nahe am Original. Nahe an dem was das Objektiv geliefert hat.
Daß man mit Rechenpower viel "schönen" kann stimmt aber man merkt es nicht nur sobald man mit dem Bildmaterial richtig arbeiten muß. Man merkt es wenn man den Print an die Wand hängt und die wesentlichen Schritte weit genug zurück geht.
Für's Fotoalbum reicht 9x13 was ja auch seinen Sinn und Zweck hat.
Mal sehn...
...was man davon hält.
T ~ (f/d)^2; T = Belichtungszeit, f = Brennweite, d = Blendenöffnung
Anfangsöffnung bzw. Lichtstärke = f/d
Blendenzahl = f/d*
Somit kann man ausgehend von einer Lichtstärke bzw. eigenstellten Blende sich zB. die Belichtungzeit notieren und die resultierende Belichtungszeit bei einer andere Lichtstärke oder Blendeneinstellung ausrechnen.
Das geht dann so:
T1/T2 ~ (f1/d1)^2 / (f2/d2)^2 bzw. T1 ~ T2 * (f1/d1)^2 / (f2/d2)
Dieselbe Proportionalität gilt auch für die ISO-Empfindlichkeit.
ZB.:
Oly 1:2,8 vs. Sigma 1:4,5
To ~ Ts 2,8^2/4,5^2 (@ISO = konst.)
bzw.
ISOo ~ ISOs 2,8^2/4,5^2 (@ T = konst.)
Man erkennt unschwer, dass beim Olympus-System bedingt durch die höhere Lichtstärke bei gleicher Empfindlichkeit mit kürzerer Belichtungszeit gearbeitet werden kann oder bei identischer Belichtungszeit mit niedrigerer ISO.
Die Aussage geht va. eher in die Richtung, dass die größeren Sensoren ein um n EV besseres Rauschverhalten anbieten müssen, da
a) entweder die FT-Objektive lichtstärker sind oder
b) bei identischer kreativ eingesetzter Schärfentiefe (FT: f4 vs. KB-VF: f8) die aktuell eingestellte und wirkende Lichtstärke des Systems mit dem kleineren Sensor höher ist.
Es gibt aus meiner Sicht noch andere Böcke bei den sog. "Kamera-Tests".
ZB. vergleicht man die lp/mm-Auflösung quer durch die Bank mit 50mm Brennweiten bzw. vergleicht die Kameras im Falle von Zooms bei identischer Brenweite (die auf dem Objektiv steht).
Hierbei sitzt dann eine Kamera mit KB-VF-Objektiv dem Testmuster am nähesten und FT am weitesten davon entfernt um denselben Ausschnitt aufzuzeichnen. Dh. die Fokuseinstellung ist untersch. und jedes Objektiv hat bei untersch. Arbeitsabständen untersch. Auflösungsleistung.
Nimmt man zB. ein Nikkore AiS 2/135 wird man erkennen, dass es im Nahbereich nicht so gut ist wie für zB. Landschaftsaufnahmen bei denen man zB. ein Schloss am Rhein im konzentrierten Blick eingefangen hat. Hingegen ist das ZUIKO Digital 14-54 im Nahbereich kaum schlagbar aber bei vergleichbaren Aufnahmen eines Schlosses in weiterer Entfernung definitiv nicht so gut wie das neue ZUIKO Digital 12-60.
Für mich zwar Erbsen-Zählerrei aber im Labor können solche "Arbeitsabstände" einige 100lp/mm ausmachen.
Mein Tipp deshalb. Um das Thema "Bildqualität" in Gänze zu erleben, nicht nur auf reine Schärfe achten. Wenn ein zB. System mit geringerer Auflösung im Helligkeitsbereich (ist der theoretischen Auflösung eines Sensors am nähesten) durch eine gute Detailsdurchzeichnung farbiger Texturen besticht kann das bei den meisten Motiven zu einem erstaunlichen visuell erlebbaren Detailsreichtum führen.
Falls man noch keine paßende Speicherkarte für die in die engere Auswahl fallenden Kameras hat eine kleine (Speicherkapazität) passende kaufen, zum Fotofachhändler gehen, sich Kamera samt Objektiv ausleihen, Aufnahmen machen, Kamera samt Objektiv zurückgeben und die Aufnahmen zuhause am PC nicht nur anschauen sondern auch mal skalieren. Das mit versch. Kameras durchmachen.
Man wird erkennen, dass was auf den ersten Blick sauber und scharf aussieht sich als Kopfschmerzen-bereitendes Bildmaterial für Skalierungen entpuppt. So kann es passieren, dass man aus 10MPx mehr rausholt als aus 15MPx.
Es geht hier um Erkenntnisse die man im Bereich der FT, APS-C, APS-H und KB-VF erleben wird.
Natürlich gibt es verdammt gute 2/3"-Systeme aber da muß man wohl bei Fujifilm noch auf den SuperCCD Extreme in einer All-in-One warten bis die unübersehbaren Blausäume weg sind. Das ist aber ein anderes Thema.
Also, immer gutes Licht!