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— George Eastman

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

BENUTZERANMELDUNG

Canon: 50 Millionen EOS-Kameras, 70 Millionen EF-Objektive

Stolz meldet Canon, dass in den knapp 25 Jahren, die es das EOS-System gibt, 50 Millionen EOS-Kameras und – per Ende Oktober 2011 – 70 Millionen EF-Objektive produziert wurden. Womit wir nun auch wissen, dass zu jeder EOS-Kamera im Schnitt 1,4 Originalobjektive produziert bzw. verkauft werden:

Presseinformation der Canon Deutschland GmbH:

50 Millionen Canon EOS Kameras und 70 Millionen EF Objektive

KREFELD, 18. Oktober 2011. Mit der erfolgten Fertigung der 50 millionsten Spiegelreflexkamera seiner EOS Serie meldet Canon ein weiteres Highlight bei der Kameraproduktion. Die große Beliebtheit des innovativen Canon EOS Systems wird parallel durch einen zusätzlichen Produktionsrekord gestützt: Ende Oktober 2011 wird das 70 millionstes Canon EF Objektiv produziert sein.

EOS Kameras – wegweisende Qualität
EOS steht für „Electro Optical System“ und ist in der griechischen Mythologie auch der Name der Göttin der Morgenröte. Die Produktion der EOS Kameras begann 1987 in Japan mit der Einführung der EOS 650, der weltweit ersten Spiegelreflexkamera mit elektronischem Bajonettsystem, die heute Kultstatus genießt. In den vergangenen 25 Jahren wurde das EOS System ständig weiterentwickelt, um Fotografen aller Erfahrungsstufen – von Einsteigern bis zu Profis – stets topaktuelle Technologien und außergewöhnliche Bildqualität zu bieten.

Bereits zwei Jahre nach der Vorstellung der ersten EOS präsentierte Canon 1989 seine erste professionelle EOS Spiegelreflexkamera, die EOS-1. Zum zehnjährigen Jubiläum der EOS Serie im Jahr 1997 lag die Zahl der produzierten Kameras bereits bei zehn Millionen, 2003 waren es schon 20 Millionen Kameras. Das war in erster Linie auf leichte und kompakte Modelle wie die EOS 500 (1993) und EOS D30 (2000) zurückzuführen, die den weltweiten Siegeszug der digitalen Spiegelreflexkameras entscheidend mitprägten.
 

Foto: Canon

 
Im Laufe der letzten 25 Jahren stellte Canon immer wieder technologische Innovationen wie etwa den leistungsstarken digitalen DIGIC Bildprozessor oder auch die eigenen CMOS-Sensoren mit ihrer überragenden Bildqualität vor, die nicht zuletzt für den Erfolg des EOS Systems ausschlaggebend waren. Bereits zum zwanzigjährigen EOS Jubiläum im Dezember 2007 erreichte Canon den Meilenstein von 30 Millionen verkauften Kameras, im Mai 2010 die 40-Millionen-Marke und nun, im September 2011, nur ein Jahr und vier Monate später, die aktuelle 50-Millionen-Marke – das ist der bislang mit Abstand schnellste Produktionszyklus in der EOS Geschichte.

Diesen historischen Punkt in seiner Unternehmensgeschichte würdigt Canon mit der Markteinführung einer revolutionären digitalen Profi-Spiegelreflexkamera der nächsten Generation. Die Canon EOS-1D X ist mit ihrer einzigartigen Kombination aus Geschwindigkeit, Auflösung und Bildqualität eine ideale Wahl für Profifotografen aller Art.

EF-Objektive – Präzisionstechnologie für Kreativität und Flexibilität
Die Produktion der renommierten Canon EF Wechselobjektive für EOS Spiegelreflexkameras begann 1987 in Japan, parallel zur Fertigung der ersten EOS Kamera. Entwickelt mit dem Ziel, Fotografen große Flexibilität in allen Aufnahmesituationen zu ermöglichen, umfasst das breitgefächerte EF Objektivsortiment inzwischen mehr als 60 Modelle.

Seit Produktionsbeginn im Jahr 1987 gab es im EF Objektivbereich die Entwicklung von einer Vielzahl innovativer Technologien. Highlights waren zum Beispiel das weltweit erste mit Ultraschallmotor (USM) betriebene Wechselobjektiv für Spiegelreflexkameras und die Bildstabilisator-(IS)-Technologie. Alle Innovationen führten zu einem neuen, höheren Leistungsniveau und zu einer rasch zunehmenden Nachfrage bei den EF Objektiven, die 1995 die Produktionsgrenze von 10 Millionen und 2001 von 20 Millionen durchbrachen.

Die Produktion erreichte 2006 die Zahl von 30 Millionen Exemplaren und nur zwei Jahre später, im April 2008, die 40-Millionen-Marke. Aufgrund der steigenden Popularität der EOS Serie wurde die Produktion weiter erhöht, so dass im Dezember 2009 die 50- und im Januar dieses Jahres die 60-Millionen-Marke verkündet werden konnte. Im Oktober 2011, gerade einmal neun Monate später, überschreitet Canon mit Erreichen der 70-Millionen-Marke den nächsten 10-Millionen-Zyklus. Verantwortlich hierfür sind unter anderem so innovative Objektive wie das neue EF 8-15mm 1:4L Fisheye USM – das weltweit erste Fischaugen-Zoom-Wechselobjektiv mit kreisrunder Abbildung bei Vollformat oder Abbildung im gesamten Format.
 
 
Bleibt nur eine Anmerkung: Durchkopplung! (Wikipedia: „Die nicht durchgekoppelte Schreibung – meist mit nur einem Bindestrich vor dem Grundwort – ist im Deutschen einer der häufigsten Rechtschreibfehler.“ Und den machen beileibe nicht nur die Texter bei Canon gerne.)
 

(thoMas)
 

Objektive

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Oktober 2011 - 15:02

Wenn die Canon-Objektive nicht wären, wäre ich längst in meine alte "Heimat" Nikon zurückgekehrt...

MfG

_____________________________
Wissen ist Macht.

[Francis Bacon, 1561 - 1626]

Gutes Werbefoto

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Oktober 2011 - 17:50

Gutes Werbefoto, so wird`s gemacht, da waren Profis und keine Amateure am Werk. Eine Augenweide!

Wie bitte, Peter?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Oktober 2011 - 22:53
Gast schrieb:

Gutes Werbefoto, so wird`s gemacht, da waren Profis und keine Amateure am Werk. Eine Augenweide!

Ich finde es bezeichnend, wenn du das für ein gutes Foto hälst. Da hat jemand einen Haufen Produktabbildungen zusammenkopiert. Die Vorlagen gibt es ja bei Canon selbst zum Download.

Beim Peter gilt halt immer

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Oktober 2011 - 08:13

"prefer more to less". Leider kann er mit dem Mehr nicht umgehen, ein zutiefst menschliches Problem. Fotografische Weiterentwicklung erlangt man nur durch Verzicht am Material und nicht durch frühkindlichen Technikspieltrieb.

Sind Sie

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Oktober 2011 - 13:44
Zitat:

Eine Augenweide!

völlig durchgeknallt?

Damit

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Mittwoch, 19. Oktober 2011 - 08:10

kommen auf jede Kamera 1,4 verkaufte Objektive. Es wird wohl einen "Bodensatz" von Leuten geben, die Kamera mit Kitobjektiv kaufen und benutzen und anderes nicht kennen.

Wird wohl auch

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Oktober 2011 - 11:16

einen Bodensatz an Experten geben, die Milchmädchenrechnungen für bare Münze nehmen ... 8-)

Fremdhersteller?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Oktober 2011 - 17:43
Der Faröer schrieb:

kommen auf jede Kamera 1,4 verkaufte Objektive. Es wird wohl einen "Bodensatz" von Leuten geben, die Kamera mit Kitobjektiv kaufen und benutzen und anderes nicht kennen.

Die Fremdhersteller nicht vergessen! Die Schlussfolgerung ist so nicht ganz korrekt...

Durchaus

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Oktober 2011 - 20:45

eine stolze Bilanz. Glückwunsch!
Für Canon hat es sich spätestens im Digitalzeitalter voll gerechnet, dass die seinerzeit Verantwortlichen das alte FD-Bajonett aufgegeben haben und das deutlich weitere EF-Bajonett eingeführt haben. Nikon muss bei seinen Vollformatkameras an den Bildrändern tief in die elektronische Trickkiste greifen, um die nachlassende Bildqualität elektronisch nachzubessern. Schuld ist das im Durchmesser viel zu kleinen Bajonett. Canon hat zwar für den Wechsel aufs erheblich größere EF-Bajonett seinerzeit viel Prügel von den Fotografen bezogen - richtig war die Entscheidung dennoch.

aber

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Oktober 2011 - 21:33

die ersten mit elektronischem Bajonett waren sie nicht, sondern Rollei (die SLX! wisst ihr noch?) gut 10 Jahre vorher!

Jo

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Oktober 2011 - 07:23

und die Einen haben halt was draus gemacht, und die Anderen nicht.
Der erste AF kam übrigens von Leica, wisst ihr noch ...!?

Das Märchen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Oktober 2011 - 09:54
Gast schrieb:

Der erste AF kam übrigens von Leica, wisst ihr noch ...!?

scheint wohl nicht totzukriegen zu sein.

Die erste käuflich erwerbbare SLR mit TTL-Autofokus war die Pentax Me F 1981, das Modul stammt von Honeywell. Da der Motor aber im Objektiv war, war die kein Verkaufsschlager. Die wurde erst die Minolta 7000 im Jahre 1985 -- was dann aber von einem Patentrechtsstreit mit Honeywell überschattet wurde. Minolta hat dann entsprechende Entschädigungszahlungen an Honeywell geleistet.

Den klobigen Leitz Correfot Prototypen hat dagegen niemanden interessiert. Und nein, der Minolta AF basiert nicht auf dem Correfot, wie es sich die Leica-Fanboys erzählen, sondern offenbar auf dem Honeywell-AF (s. Entschädigungszahlungen).

Der Rest der Geschichte ist hinlänglich bekannt: Die offizielle Leitz-/Leica-Haltung zum AF war immer: "Kein Mensch braucht einen Autofokus zum photographieren". Die S2 ist die erste und bislang einzige bei Leitz zusammengeschraubte Kamera mit AF. Nein, nicht ganz: Die X1 hat angeblich auch AF -- sofern man das, was sie bietet, AF nennen mag.

Entwicklungen gehen den Bach runter

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Oktober 2011 - 11:52

wenn sie auf überproportional viel Unverstand und Hochmut treffen ... 8-)

Märchen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Oktober 2011 - 12:55

Und Sie glauben die Märchen, die Sie sich zusammenstricken?
Machen Sie sich mal ernsthaft mit den Honeywell-Prozessen vertraut. Nur weil Minolta am Ende zahlen musste, heißt das noch lange nicht, dass der Minolta-AF „offensichtlich“ auf „dem“ Honeywell-AF basiert.
Und Sie meinen sicherlich die Leica Camera AG, nicht Leitz. AF-Kameras gab es beispielsweise auch in Form der Minilux.

Von glauben

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Oktober 2011 - 23:20

kann gar keine Rede sein. Der Aberglaube ist es, der mich treibt ... 8-)

Gast schrieb: AF-Kameras

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 26. Oktober 2011 - 09:50
Gast schrieb:

AF-Kameras gab es beispielsweise auch in Form der Minilux.

Sicherlich, die D-LUX sind ja auch eine AF Kameras und die Digilux 3 auch... Aber die Rede war ja hier von von Leitz oder Leica zusammengeschraubt und nicht von umgelabelten Panasonics.

Und?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 28. Oktober 2011 - 23:10
Gast schrieb:
Gast schrieb:

AF-Kameras gab es beispielsweise auch in Form der Minilux.

Sicherlich, die D-LUX sind ja auch eine AF Kameras und die Digilux 3 auch... Aber die Rede war ja hier von von Leitz oder Leica zusammengeschraubt und nicht von umgelabelten Panasonics.

Und Sie wisen, was eine Minilux ist?