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Camera Lens News, Ausgabe 39
Camera Lens News, die Zeiss-Hauszeitschrift rund um den Bereich Fotoobjektive, liegt in Ausgabe 39 als PDF bzw. zum Online-Lesen vor. Interessanten Lesestoff hält v.a. ein Artikel zum Tessar bereit:
Ausgabe 39 von Camera Lens News behandelt u.a. folgende Themen:
- Michael Denker: Faszination Golf-Fotografie
- Riccardo Polini: Zuhause in der Natur (Praxisbericht zu Makro-Planar T* 2/100 ZF.2 und Distagon T* 2,8/21)
- Geschichte des Tessar: Mythos und Erfolg
- Carl Zeiss Fotowettbewerb 2010: Warten auf das perfekte Licht
(thoMas)
Zum Thema:
- Camera Lens News, Ausgabe 38
- Camera Lens News, Ausgabe 37
- Camera Lens News, Ausgabe 34
- Camera Lens News, Ausgabe 31
- Camera Lens News, Ausgabe 33
- Camera Lens News, Ausgabe 36
- Camera Lens News, Ausgabe 32
- Camera Lens News, Ausgabe 30
- Camera Lens News, Ausgabe 35
- Camera Lens News, Ausgabe 27
- Camera Lens News, Ausgabe 28
- Diskutierstoff: Camera Lens News, Ausgabe 26





Sonnar ZM 85/2 eingestellt?
Hallo, interessant finde ich da "zufällige" Herausstellen des Tessar - und still und heimlich findet sich in der ZM-Reihe das Sonnar 85/2 nicht mehr...
Die ZM-Reihe
dürfte sich ohne eigene digitale Anbindung ohnehin erledigen.
Und übrigens: Befand sich das 85er-Sonnar bislang denn überhaupt schon im Verkauf?
Wieso?
Immerhin ist die ZM-Reihe die einzige Reihe bei Zeiss, die überhaupt eine eigene Anbindung hat.
???
Was auch immer Du mit diesem Satz meinst. Zeiss baut schon seit Ewigkeiten keine eigenen Kameras mehr. Die ZM Objektive (Leica M-Bajonett) haben so sehr eine eigene Anbindung wie die ZF (Nikon F-Bajonett) oder ZE (Canon EF-Bajonett) Objektive.
Na,
es gibt doch die Zeiss-Messsucherkamera. Und warum braucht ein Objektivbauer eine eigene Anbindung?
Unbedingt brauchen
tun sie's nicht - aber hilfreich wär's; wenn ich hier an den Hasselblad- bzw. Contax-Abgang erinnern darf. Weil: Im Zweifel greift ein Kamerakäufer dann doch zum Orginalobjektiv (vor allem, wenn mit dem Zeiss einerseits Komforteinbußen, andererseits nicht DER überragende Qualitätsgewinn zu gewärtigen sind).
Wahlverwandtaschaften
Die "Zeiss"-Messsucherkameras baut der Japan-Hersteller Cosina, die Modelle sind eng verwandt mit den sogenannten "Voigtländer"-Kameras. Aus der gleichen Ecke stammte auch die erste digitale Messsucherkamera Epson RD-1 mit Wechselobjektiven (damit nicht wieder ein "Experte" schreibt, die erste Kamera dieser Art entstand bei Leica). Zeiss (Westdeutschland) beendete in den Siebziger Jahren die Produktion der Contaflex-Reihe mit Zentralverschluss (grauenhafte Kameras) und der Contarex (gegen die vielseitigen Japan-Spitzenmodelle Nikon F oder Canon F-1 nicht die geringste Chance auf dem Markt der hochwertigen Spiegelreflexkameras). Jetzt sollen es die einstmals "bösen" Japaner wieder kitten.
es gibt doch die Zeiss-Messsucherkamera. Und warum braucht ein Objektivbauer eine eigene Anbindung?
Die Experten...
Die "Zeiss"-Messsucherkameras baut der Japan-Hersteller Cosina, die Modelle sind eng verwandt mit den sogenannten "Voigtländer"-Kameras. Aus der gleichen Ecke stammte auch die erste digitale Messsucherkamera Epson RD-1 mit Wechselobjektiven (damit nicht wieder ein "Experte" schreibt, die erste Kamera dieser Art entstand bei Leica). Zeiss (Westdeutschland) beendete in den Siebziger Jahren die Produktion der Contaflex-Reihe mit Zentralverschluss (grauenhafte Kameras) und der Contarex (gegen die vielseitigen Japan-Spitzenmodelle Nikon F oder Canon F-1 nicht die geringste Chance auf dem Markt der hochwertigen Spiegelreflexkameras). Jetzt sollen es die einstmals "bösen" Japaner wieder kitten.
Jetzt halt doch mal die Füsse still Peter! Langsam wirds
wirklich peinlich. Gerade die RD1 ist in Leica-Kreisen
sehr bekannt als erste digitale für M-Linsen. Und zum Thema
"Experte", wer sich selber auf dem Klappentext seiner Machwerke
als "einer der profiliertesten Nikon-Experten" bezeichnet
sollte aber wenigstens wissen dass sein "Lieblingsobjektiv"
ein "billiges Fremdteil" von Tamron ist! Wusstest Du das nicht
oder hast Du es einfach verdrängt?
Na, komm...
Manchmal hat der Peter ja auch recht. Ist die richtige Antwort auf das verklärte Blahblah vom "Faröer": Die Zeiss Messsucherkamera war/ist so wenig eine Zeiss wie Peters Lieblingsobjektiv ein Nikkor ist oder die V-Lux-2 oder D-Lux 5 eine Leica ist.
Nikon mit Langzeitgarantie
Peter`s Lieblingsobjektiv (er besitzt mehrere Lieblinge, aber hier ist vermutlich das rattenscharfe AF-S Nikkor 2,8/14 mm gemeint), ist ein echtes Nikkor, denn das gleich alte und liederlich verarbeitete Tamron eines Kollegen aus seiner D100-Ära ist dabei, sich scheibchenweise in seine Bestandteile aufzulösen, die automatische Scharfstellung funktioniert bereits nicht mehr. Der Rest ist auch nicht mehr besonders ansehnlich, aber Peter`s Lieblings-Nikkor erhielt am Montag beim NPS-Profitreffen in Düsseldorf von einem Nikon-Mitarbeiter eine Komplettreinigung spendiert, dazu kam die "heilige Ölung" der mechanischen Teile. Das bedeutet aber in diesem Fall nicht das nahende Dahinscheiden, sondern allein schon wegen der hervorragenden Verarbeitung die Garantie für noch jahrelange superweitwinkelige Perspektiven. Das wird sich auszahlen. Nikon sei Dank.
Manchmal hat der Peter ja auch recht. Ist die richtige Antwort auf das verklärte Blahblah vom "Faröer": Die Zeiss Messsucherkamera war/ist so wenig eine Zeiss wie Peters Lieblingsobjektiv ein Nikkor ist oder die V-Lux-2 oder D-Lux 5 eine Leica ist.
Presse?
Also als Pressefuzzi solltest Du schon wissen, dass das im Deutschen "Peters Lieblingsobjektiv" heisst und nicht "Peter`s Lieblingsobjektiv"...
Gast schrieb: Also als
Also als Pressefuzzi solltest Du schon wissen, dass das im Deutschen "Peters Lieblingsobjektiv" heisst und nicht "Peter`s Lieblingsobjektiv"...
Das Pressefuzzi sollten wir noch ein wenig differenzieren,
Peter knipst Fussballspieler, der schreibenden Zunft
gehört er nur hobbymässig an. Ist auch besser so.
Kameras von Zeiss
Die "Zeiss"-Messsucherkameras baut der Japan-Hersteller Cosina, die Modelle sind eng verwandt mit den sogenannten "Voigtländer"-Kameras. Aus der gleichen Ecke stammte auch die erste digitale Messsucherkamera Epson RD-1 mit Wechselobjektiven (damit nicht wieder ein "Experte" schreibt, die erste Kamera dieser Art entstand bei Leica). Zeiss (Westdeutschland) beendete in den Siebziger Jahren die Produktion der Contaflex-Reihe mit Zentralverschluss (grauenhafte Kameras) und der Contarex (gegen die vielseitigen Japan-Spitzenmodelle Nikon F oder Canon F-1 nicht die geringste Chance auf dem Markt der hochwertigen Spiegelreflexkameras). Jetzt sollen es die einstmals "bösen" Japaner wieder kitten.
es gibt doch die Zeiss-Messsucherkamera. Und warum braucht ein Objektivbauer eine eigene Anbindung?
Selten so einen unqualifizierten Unfug gelesen!
1. war die Contaflex in ihren diversen Entwicklungsstufen nicht grauenhaft, sondern einen sehr brauchbare Amateurkamera, die hervorragende Ergebnisse liefern konnte, wenn man mit ihr umzugehen verstand. Daß der Zentralverschluß die Objektivwahl einschränkte, ist unstrittig. Immerhin bot sie 1965 TTL-Offenblendenmessung im Zusammenhang mit abschaltbarer Blendenautomatik bei Anzeige von Blende und Verschlußzeit im Sucher und auf der Gehäuseoberseite.
2. vermute ich, daß die allermeisten Experten, die sich hier ein Urteil über die Contarex anmaßen, noch nie mit einer Contarex (super) gearbeitet haben, sonst würden sie hier nicht einen solchen Stuss verbreiten. Eine selektive Offenblendmessung bei Anzeige von Blende und Verschlußzeit im Sucher hatte nicht einmal die Nikon F3 in den 80'ern, sondern erst die F4, also über 20 Jahre später. Im übrigen war die Messung unabhängig von den wechselbaren Einstellscheiben, im Gegensatz zur Canon F1 aus den 70'ern. Daß die Kamera schlecht vermarktet wurde, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
Hmmm.
Selten so einen unqualifizierten Unfug gelesen!
1. war die Contaflex in ihren diversen Entwicklungsstufen nicht grauenhaft, sondern einen sehr brauchbare Amateurkamera, die hervorragende Ergebnisse liefern konnte, wenn man mit ihr umzugehen verstand.
Dann waren wohl die potentiellen Käufer zu blöd gewesen mit ihr "umzugehen". Die haben nämlich mit den Füßen abgestimmt und einfach die innovativen Kameras aus Japan gekauft -- und so Zeiss Ikon innerhalb von nur 6 Jahren von 90% Marktanteil in die Pleite getrieben.
Ungetüm
Richtig! Sehr gute Entgegnung. Wer wollte schon in den Sechzigern eine technisch veraltete und dazu klobige Contarex, wenn andere Hersteller (aus Japan) zeigten, wie es dreimal besser geht. Nebenbei kennt sich dieser "Zeiss-Experte" (da ist er nicht alleine) nur rudimentär im Kamerabereich aus. Nikon hatte schon bei der F2 (die erschien 1971) die Anzeige von Blende UND Zeit im Sucher eingespiegelt, mit der darauf folgenden F2S diese Informationen sogar sehr gut lesbar mit Hilfe einer Leuchtdiodenanzeige (sehr hilfreich bei Theater- oder Konzertaufnahmen). Das natürlich auch auf der Kameraoberseite (wiederum sehr hilfreich bei Stativaufnahmen). Die Messung mit der F2 erfolgte stark mittenbetont. Bei der Gelegenheit noch der Hinweis, dass Nikon in die Spitzenmodelle hochwertige Metallverschlüsse (sogar aus Titanfolie) einbaute, in der Contarex bewegte sich dagegen ein primitiver Tuchverschluß. Wie gesagt, beim Erscheinen war die Contarex schon veraltet, die Quittung durch die Verbraucher und vor allem durch die professionellen Anwender ließ nicht lange auf sich warten. Die wollten dieses lahme Ungetüm nicht. Daß die Kamera "schlecht vermarktet" wurde, ist eine weitere Ausrede. Zeiss investierte viel Geld für Werbung, aber wenn das Produkt es nicht bringt, helfen auch keine buntbedruckten Werbeseiten. Über die Contaflex-Dinger möchte ich mich wirklich nicht äußern, das ist reine Zeitverschwendung. In ein paar Wochen liegen sie wieder auf der größten europäischen Fotobörse in Houten (Niederlande) auf den Tischen, mit defektem Zentralverschluss (Normalzustand) für höchstens einen Zehner (und dafür nimmt sie auch keiner mit).
Selten so einen unqualifizierten Unfug gelesen!
1. war die Contaflex in ihren diversen Entwicklungsstufen nicht grauenhaft, sondern einen sehr brauchbare Amateurkamera, die hervorragende Ergebnisse liefern konnte, wenn man mit ihr umzugehen verstand.
Dann waren wohl die potentiellen Käufer zu blöd gewesen mit ihr "umzugehen". Die haben nämlich mit den Füßen abgestimmt und einfach die innovativen Kameras aus Japan gekauft -- und so Zeiss Ikon innerhalb von nur 6 Jahren von 90% Marktanteil in die Pleite getrieben.
Contarex war eine Kamera der 60'er
Es ist schon bezeichnend, wenn zur Untermauerung Ihres Argumentes, die Contarex sei bei ihrem Erscheinen (1959/60) bereits veraltet gewesen, Beispiele von Kameras aus den 70'ern angeführt werden. Wer den Verschluß der Contarex als primitiv bezeichnet, nur weil er einen Tuchvorhang besitzt hat offensichtlich nur sehr oberflächliche Kenntnisse. Auch ist eine mittenbetonte Messung eben keine Selektivmessung. Letztere arbeitet definitiv präziser und war bei der Contarex super bereits 1967 verfügbar. Klobig ist die Kamera auch nur für den, der mit ihr nie gearbeitet hat. Eine Nikon F mit Photomic und umständlichem RitschRatsch-Bajonett ist für mich umständlicher und langsamer in der Handhabung, aber das ist eben nur meine Meinung. Letzlich gewöhnt man sich wohl auch daran.
Um es kurz zu machen: Nur weil Ihnen eine Kamera persönlich nicht zusagt, muß sie deshalb nicht schlecht sein. Oder fühlen Sie sich dann besser?
Typische Leica-Argumentation
"Wir bauen die besten Kameras der Welt, und wenn die anderen das nicht kapieren, sind die zu blöd."
Ist ja schön für SIE, dass SIE diese barocke Knipse gut fanden. Die Mehrheit der Kamerakäufer sah das halt anders....
Die Kameras für den Untergang
Der Niedergang von Zeiss Ikon-Feuchtländer hatte Ursachen, das Spitzenmodell klobig und viel zu teuer, das Zubehör bescheiden, denn es gab für die Contarex weder einen Sportsucher, noch ein Makroobjektiv oder Shift. Die Contaflex technisch durch den Zentralverschluß völlig daneben und mit stark eingeschränktem Wechselobjektivangebot, die eigentlich sehr schöne Icarex ohne Motoranschluß, die Contaflex 126 für die Instamatic-Kassetten ein Flop von Anfang an, die M42-Icarex kam zu spät. Fünf verschiedene Objektivanschlüsse für fünf verschiedene Kameras von einem Hersteller, das schaffte nur Zeiss Ikon. Bei Nikon hatten Nikon F, Nikkorex F und Nikkormat ein Bajonett für alle Objektive vom 8-mm-Fischauge bis zum Tele 1200 mm (später erschien noch ein Spiegelobjektiv 2000 mm). Dann noch zu den Zeiss-Objektiven einen Satz: Wer sehen möchte, wie die Zeiss Ikon dafür warb, sollte sich den Gesamtprospekt von 1971 besorgen. Auf der Rückseite eine Reitergruppe abgebildet, die schwarzen Reiterkappen wurden mit schwarzer Farbe nachretuschiert (?), damit bei dem abgesoffenen Bild überhaupt noch etwas zu erkennen ist. Kein Wunder, dass die Profis und Amateure sich bei Asahi Pentax, Canon, Edixa, Konica, Minolta, Nikon, Leica (Leicaflex) und sogar Praktica bedienten. Da war das Geld dreimal besser angelegt.
"Wir bauen die besten Kameras der Welt, und wenn die anderen das nicht kapieren, sind die zu blöd."
Ist ja schön für SIE, dass SIE diese barocke Knipse gut fanden. Die Mehrheit der Kamerakäufer sah das halt anders....
Makrozubehör
So spärlich war das Zubehör zu Crex gar nicht. Es gab 2 Makros (50 und 115mm), 5 Lupenobjektive (Luminare 16, 25, 40, 63 und 100 mm) diverse Nahlinsen und das Tessovar Lupen-Zoom. Des weiteren ein Shift (Schneider), etliche Sucherscheiben, Reprogeräte, ein verzeichnungsfreies 15mm Weitwinkel (gab's bei Nikon oder Canon weder für Geld noch für gute Worte) etc.. Daran kann es also nicht gelegen haben.
Die o.g. 5 verschiedenen Kameraanschlüsse, die untereinander nicht kompatible Objektive nötig machten (für Schlitzverschluß, Hinterlinsen-Weitverschluß sowie Satzobjektive) bedingten eine völlig unrationelle Fertigung, durch die für Zeiss nichts mehr zu verdienen war, egal ob sie Kameras verkauften oder nicht. Hier lag das eigentliche Problem.
Aber für sich genommen war die Crex eine tolle Kamera, mit Hochleistungsobjektiven, von deren Qualität die Nikonianer allenfalls träumen konnte. Ich hatte das Vergnügen, einige gegeneinander zu vergleichen, und das sah für die Nikkore gar nicht gut aus. Das System hatte natürlich seinen Preis, den damals nicht jeder bezahlen wollte oder konnte.
Contarex keine Alternative
Danke für die Berichtigung, sie ist aber nicht ganz korrekt. Zeiss reagierte relativ träge auf die Invasion aus Japan. Wie wir alle wissen, überzeugten die japanischen Produzenten nicht nur mit sehr guten Kameras, sondern auch mit hervorragenden Objektiven, so schafften es gerade Nikon, Canon, Minolta, Topcon und Pentax, mit bisher nicht gekannten Brennweitenvariationen die aufmerksamen und kritischen Verbraucher auf ihre Seite zu ziehen. Ob das Zeiss (West) noch gelang, da bleiben im Rückblick starke Zweifel. Das "Makro" S-Planar 4/50 mmm beispielsweise hatte auch deutliche Nachteile, denn es ließ sich "nur" im Nahbereich verwenden, das Micro-Nikkor dagegen ging herunter bis in den Nahbereich und erlaubte auch eine Verwendung im Unendlichbereich. Die weitere Zeiss-"Alternative" Tessar 3,5/115 mm funktionierte nur in Verbindung mit dem Balgengerät, so etwas hatte Nikon auch zusätzlich im Programm. Zeiss versuchte sich später an einem Tessar 3,5/115 mm mit Einstellmöglichkeiten von Unendlich bis 1:1, es blieb aber nur bei einer Prototypenausführung, dagegen brachte Nikon das Micro 105 mm mit diesen Vorgaben erfolgreich in den Handel. Mit dem Nikkor 2,8/45 GN erschien ebenfalls ein Blitzobjektiv. Sehr beliebt im medizinischen Bereich machte sich das Medical-Nikkor 5,6/200 mit verschiedenen Vorsatzlinsen und eingebautem Blitz (!), ein wichtiges Kaufargument bei Medizinern, denen es auf die Ausleuchtung von Körperhöhlen ankam. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ein befreundeter Zahnarzt mit einer vom Vater vererbten Contarex die Gebissfotos einiger Patienten fotografieren wollte (was mit der Zeiss-Kamera wirklich nicht besonders gut gelang). Nach dem Tipp, es versuchsweise mit dem Medical-Nikkor zu versuchen, hatte er plötzlich überraschend scharfe Bildergebnisse bei verhältnismäßig einfacher Handhabung und sehr wenigen Ausschußbildern. Die Ausleuchtung war perfekt. Danach gab er die komplette Contarex-Ausrüstung in Zahlung und kaufte sich eine motorisierte Nikon F2 mit dem beschriebenen Nikon-Medical, dazu alternativ das ebenfalls von der Abbildungsqualität sehr hochwertige Micro-Nikkor 3,5/55 mm. Diese Entscheidung hatte er niemals bereut. Nebenbei: Lupenobjektive, Nahlinsen und Zwischenringe hatte Nikon auch im Programm.
Wer sich für das Zeiss-Contarex-System interessiert und es nicht bei unwissender Plapperei belassen möchte, kann sich fundiert in den Büchern "Auf den Spuren der Contax" und "Contaflex/Contarex" von Hans-Jürgen Kuc informieren. Sie erschienen alle im Wittig-Fachbuchverlag Hückelhoven.
So spärlich war das Zubehör zu Crex gar nicht. Es gab 2 Makros (50 und 115mm), 5 Lupenobjektive (Luminare 16, 25, 40, 63 und 100 mm) diverse Nahlinsen und das Tessovar Lupen-Zoom. Des weiteren ein Shift (Schneider), etliche Sucherscheiben, Reprogeräte, ein verzeichnungsfreies 15mm Weitwinkel (gab's bei Nikon oder Canon weder für Geld noch für gute Worte) etc.. Daran kann es also nicht gelegen haben.
Die o.g. 5 verschiedenen Kameraanschlüsse, die untereinander nicht kompatible Objektive nötig machten (für Schlitzverschluß, Hinterlinsen-Weitverschluß sowie Satzobjektive) bedingten eine völlig unrationelle Fertigung, durch die für Zeiss nichts mehr zu verdienen war, egal ob sie Kameras verkauften oder nicht. Hier lag das eigentliche Problem.
Aber für sich genommen war die Crex eine tolle Kamera, mit Hochleistungsobjektiven, von deren Qualität die Nikonianer allenfalls träumen konnte. Ich hatte das Vergnügen, einige gegeneinander zu vergleichen, und das sah für die Nikkore gar nicht gut aus. Das System hatte natürlich seinen Preis, den damals nicht jeder bezahlen wollte oder konnte.
Gast schrieb: Danach gab er
Danach gab er die komplette Contarex-Ausrüstung in Zahlung und kaufte sich eine motorisierte Nikon F2 mit dem beschriebenen Nikon-Medical, dazu alternativ das ebenfalls von der Abbildungsqualität sehr hochwertige Micro-Nikkor 3,5/55 mm. Diese Entscheidung hatte er niemals bereut. Nebenbei: Lupenobjektive, Nahlinsen und Zwischenringe hatte Nikon auch im Programm.
Der MD2 hat bestimmt den Zaharztbohrer übertönt!
Marktführer im medizinischen Bereich war damals
übrigens Olympus.
Wer sich für das Zeiss-Contarex-System interessiert und es nicht bei unwissender Plapperei belassen möchte, kann sich fundiert in den Büchern "Auf den Spuren der Contax" und "Contaflex/Contarex" von Hans-Jürgen Kuc informieren. Sie erschienen alle im Wittig-Fachbuchverlag Hückelhoven.
Wenn das Buch auf demselben Level liegt wie die ebenfalls
dort verlegten Braczko-Machwerke würde ich da nicht so viel
drauf geben. Man sollte den Verlag mal drauf hinweisen was
unser Peter hier so alles an vorsätzlich falschen Behauptungen
über andere Marken loslässt und die mal fragen ob die ihm
wirklich weiter eine Bühne bieten wollen. Das schadet ja den
anderen Autoren und auch dem Renommee des Verlages ganz
erheblich.
Gast schrieb: Es ist schon
Es ist schon bezeichnend, wenn zur Untermauerung Ihres Argumentes, die Contarex sei bei ihrem Erscheinen (1959/60) bereits veraltet gewesen, Beispiele von Kameras aus den 70'ern angeführt werden. Wer den Verschluß der Contarex als primitiv bezeichnet, nur weil er einen Tuchvorhang besitzt hat offensichtlich nur sehr oberflächliche Kenntnisse. Auch ist eine mittenbetonte Messung eben keine Selektivmessung. Letztere arbeitet definitiv präziser und war bei der Contarex super bereits 1967 verfügbar. Klobig ist die Kamera auch nur für den, der mit ihr nie gearbeitet hat. Eine Nikon F mit Photomic und umständlichem RitschRatsch-Bajonett ist für mich umständlicher und langsamer in der Handhabung, aber das ist eben nur meine Meinung. Letzlich gewöhnt man sich wohl auch daran.
Um es kurz zu machen: Nur weil Ihnen eine Kamera persönlich nicht zusagt, muß sie deshalb nicht schlecht sein. Oder fühlen Sie sich dann besser?
Darum gehts unserem Nikonpeter doch gar nicht, es ist einfach
sein falsch verstandener Nikon-Fanatismus der ihn immer wieder
dazu zwingt über andere Marken, besonders Leitz und Zeiss,
herzuziehen und es mit der Realität dabei nicht so genau zu nehmen.
Einfach drauflosbashen, irgendwas wird schon bei den so
geschmähten Marken hängenbleiben. Tuchverschluss ist dabei
eines seiner Reizthemen, das haben nur "umständliche Oldtimer".
Tunnelblick at its best! Leider wird ihm immer wieder eine
Bühne für sein Geschreibsel geboten.
Zeiss Contarex - der Untergang
Mit einer Nikon in der Hand fühle ich mich tatsächlich besser, weil sie die bessere Kamera ist - in jedem Bereich. Die Nikkore damals waren vielseitiger und von der Abbildungsqualität dreimal schärfer, als diese Zeiss-Objektive, nebenbei auch noch 1A verarbeitet. Mit der klobigen Contarex ging Zeiss verständlicherweise unter, die Icarex konnte es dann auch nicht mehr richten, auch der Versuch, noch schnell eine Icarex mit M42-Schraubgewinde (??) aufzulegen, brachte nicht die Kehrtwende zum Erfolg, erst die Wiederauflage der Contax unter Yashica-Regie ließ die Marke wieder eine Zeit lang aufblühen. Dazu brachten die auch eine Sucherkamera heraus, die Contax G2. Technisch deutlich besser und hochwertiger als die veraltete Konkurrenzkamera Leica M6. Ein wirklich gelungenes Beispiel japanischer Präzisionsarbeit (natürlich mit Metallverschluß). Aber auch das ist vorbei. Nikon steht dagegen sehr gut da, unter anderem erreicht durch den Erfolg der Nikon F, gefolgt von der F2, F3, F4 usw. Alles weltweit Erfolgskameras. Nebenbei bemerkt, selbst die preiswerte Nikkormat konnte einen fortschrittlichen Metallverschluß vorweisen, das schaffte Zeiss einfach nicht, die blieben in diesem Bereich bei der Technik von 1937 stehen. Für einen Sammler ist das vielleicht nicht wichtig, aber in der fotografischen Praxis von Vorteil.
Es ist schon bezeichnend, wenn zur Untermauerung Ihres Argumentes, die Contarex sei bei ihrem Erscheinen (1959/60) bereits veraltet gewesen, Beispiele von Kameras aus den 70'ern angeführt werden. Wer den Verschluß der Contarex als primitiv bezeichnet, nur weil er einen Tuchvorhang besitzt hat offensichtlich nur sehr oberflächliche Kenntnisse. Auch ist eine mittenbetonte Messung eben keine Selektivmessung. Letztere arbeitet definitiv präziser und war bei der Contarex super bereits 1967 verfügbar. Klobig ist die Kamera auch nur für den, der mit ihr nie gearbeitet hat. Eine Nikon F mit Photomic und umständlichem RitschRatsch-Bajonett ist für mich umständlicher und langsamer in der Handhabung, aber das ist eben nur meine Meinung. Letzlich gewöhnt man sich wohl auch daran.
Um es kurz zu machen: Nur weil Ihnen eine Kamera persönlich nicht zusagt, muß sie deshalb nicht schlecht sein. Oder fühlen Sie sich dann besser?
Ach,
und warum war es dann auf dem zweiten Gemini Flug eine Contarex die als erste Kamera die Außenaufnahmen eines Weltraumspaziergangs machte - und eben keine Nikon?
Ach,
und warum war es dann auf dem zweiten Gemini Flug eine Contarex die als erste Kamera die Außenaufnahmen eines Weltraumspaziergangs machte - und eben keine Nikon?
und wen interessiert das, Captain Kirk?
na den
Bratzko oder so...
Fortschritt
Das stimmt, aber die Contarex machte es da oben nicht lange, vielleicht ist sie bereits beim zweiten Einsatz zerbröselt, denn dann kam Hasselblad (Kamera) und Minolta (Belichtungsmessung). Das Ergebnis: Sehr gute Bilder, auch von der Mondlandung, der erste Fußabdruck entstand beispielsweise mit der Schwedin. Was viele nicht wissen: Bei diesem Weltraumfotoserien entstand auch auch irrsinnig viel Bilder-Ausschuß - und das auf 6x6. Für spätere Weltraumexkursionen mußte ein anderes System her, warum nicht die amerikanische Profikamera Nr. 1 nehmen, dachte sich die NASA und entschied sich für die Nikon F. Danach kam die F3 mit 250-er Magazin und später die vielseitige und präzise Nikon F4. Zur Zeit verwenden sie digitale Nikon-Systeme, die Welt möchte gute Bilder sehen.
und warum war es dann auf dem zweiten Gemini Flug eine Contarex die als erste Kamera die Außenaufnahmen eines Weltraumspaziergangs machte - und eben keine Nikon?
Markentäuschung
Zeiss Ikon steht nur `drauf, es ist aber eine japanische Cosina-Messsucherkamera, auf den anderen Kameras dieses Herstellers ist als Bezeichnung "Voigtländer Bessa" angebracht, die stammen aber ebenfalls von Cosina. Was soll`s, auf Panasonic-Kameras sitzt auch das rote Leica-Emblem, auf koreanischen Autos steht Chrevrolet usw. Wenn es den Verbraucher nicht stört....
es gibt doch die Zeiss-Messsucherkamera. Und warum braucht ein Objektivbauer eine eigene Anbindung?
Vergessen ???
Haben Sie da nicht Nikon und Canon vergessen, die 'irgendwo' in China-Läden fertigen lassen? (haben die überhaupt schon Namen?)
Also dann würde ich schon lieber auf Japan (Cosina) zurückgreifen ;-)
Spitzenkameras
Das stimmt, Canon und Nikon lassen auch in China, Thailand und auf den Philippinen fertigen, aber wir reden hier nicht von der fotografischen Massenware, sondern von Spitzenkameras aus der Abteilung "High-Tech-Spiegelreflex", die kommen nach wie vor aus Japan - und das ist gut so. Eine Nikon D3 beispielsweise braucht gut geschulte Produktionsexperten, die sie präzise zusammensetzen!
Haben Sie da nicht Nikon und Canon vergessen, die 'irgendwo' in China-Läden fertigen lassen? (haben die überhaupt schon Namen?)
Also dann würde ich schon lieber auf Japan (Cosina) zurückgreifen ;-)
Entwickler <> Fertiger = Täuschung??
Die ZI wurde von Zeiss auf Basis der Cosina-Voigt entwickelt und wird von Cosina nach Zeiss-Vorgaben in Japan gefertigt. Es handelt sich also nicht um eine "Cosina"-Kamera, genausowenig wie eine Nikon oder Canon, die von einem Auftragsfertiger xyz außerhalb Japans gefertigt wird, dann xyz heißt. Deshalb muß sie aber nicht minderwertig sein.
Äh
ja.
Kommentare die keiner braucht
dürfte sich ohne eigene digitale Anbindung ohnehin erledigen.
Und übrigens: Befand sich das 85er-Sonnar bislang denn überhaupt schon im Verkauf?
Ich habe das Objektiv und benutze es an meiner M 9 . Dazu brauche ich keine Anbindung.
Zur der weiteren Feststellung ob es sich schon einmal im Verkauf befunden hat,ich habe es 2007 gekauft.
Also er Recherche und dann diese Kommentare
Ja eben
an der M9 ... und schön übrigens, dass Sie offensichtlich mit einem Prototypen herumwerkeln dürfen. 8-)
Gast schrieb: an der M9 ...
an der M9 ... und schön übrigens, dass Sie offensichtlich mit einem Prototypen herumwerkeln dürfen. 8-)
Boris in Nürnberg und Monochrom haben die "Prototypen"
am Lager und sofort lieferbar. Zum Glück befindet sich
das Smiley 8-) hinter dem Posting und kennzeichnet den
Inhalt als Bullshit, sonst glaubt diesen Unsinn womöglich
noch jemand.
2007
war es, ganz ohne Scherz, jedenfalls nicht zu bekommen ... 8-)
Gast schrieb: Gast
dürfte sich ohne eigene digitale Anbindung ohnehin erledigen.
Und übrigens: Befand sich das 85er-Sonnar bislang denn überhaupt schon im Verkauf?
Ich habe das Objektiv und benutze es an meiner M 9 . Dazu brauche ich keine Anbindung.
Zur der weiteren Feststellung ob es sich schon einmal im Verkauf befunden hat,ich habe es 2007 gekauft.
Also er Recherche und dann diese Kommentare
Ich habe mein 85mm auch 2007 gekauft und keinen Prototype.
Was erzählen bzw. schreiben sie hier für einen Unfug.
Vor 2 Jahren noch
galt das Sonnar in meinen Breiten als (noch) nicht lieferbar ...
Sonnar 2/85 real existent
Merkwürdig, ich habe mein Sonnar 2/85 ebenfalls 2007 erhalten (nachdem ich es allerdings bereits 2005 bestellt hatte).
Ab 2007 war es offensichtlich auch allgemein (in D) verfügbar. Es ist nach meinen Erfahrungen das beste Kurztele das ich bisher benutzt habe. Vor allem bei offener Blende gibt es derzeit wohl nichts Besseres (Kontrast, Schärfe, Bokeh). Es wäre schade, wenn Zeiss dieses Traumteil aus dem Programm nehmen würde. Die Gründe dafür würden mich allerdings auch interessieren. Es ist nicht teurer als das 2/90 von Leica, hat aber im Nahbreich durch die Verwendung von Floating-Elements Vorteile und wird (wurde?) wie das Leica in D hergestellt.
Das wohl beste Kleinbildobjektiv vom "Tessar"-Typ...
... war allerdings das 45 mm f/2,8 Nikkor Ai-P, das von 2001 bis 2006 produziert wurde und im Test besser als das Tessar für Contax/Yashica abschnitt.
Mitunter wird das Tessar eigentlich als Abkömmling des Tripletts angesehen, ebenso wie das Heliar von Voigtländer. Dank der Mehrschichtvergütung muß man freilich nicht mehr die Zahl der Glas-Luft-Grenzflächen so niedrig wie möglich halten.
Weiter so, das brauchen wir
Die guten Testergebnisse von Nikon überraschen nicht, das schafften die seit den Siebziger Jahren, denn sie brachten (und bringen) nicht nur hervorragende und zuverlässige Kameras auf den Markt (für Einsteiger, Amateure und Profis), sondern sie entwickelten auch absolute Spitzenobjektive in allen Brennweitenbereichen. Das legendäre Nikkor 2,5/105 mm war schon damals "das" Referenzobjektiv in puncto Abbildungsleistung, an dem sich andere Hersteller messen konnten, falls es die noch gab....
... war allerdings das 45 mm f/2,8 Nikkor Ai-P, das von 2001 bis 2006 produziert wurde und im Test besser als das Tessar für Contax/Yashica abschnitt.
Mitunter wird das Tessar eigentlich als Abkömmling des Tripletts angesehen, ebenso wie das Heliar von Voigtländer. Dank der Mehrschichtvergütung muß man freilich nicht mehr die Zahl der Glas-Luft-Grenzflächen so niedrig wie möglich halten.