BENUTZERANMELDUNG

CES 2012: Sigma stellt drei neue Objektive vor (aktualisiert)

Foto 2,8/30 mm EX DNMit dem 2,8/19 mm EX DN und dem 2,8/30 mm EX DN mit Anschlüssen für Micro-Four-Thirds- bzw. Sony-Nex-Kameras, und dem fürs Kleinbild-Vollformat ausgelegten APO Macro 2,8/180 mm EX DG OS HSM stellt der japanische Optikhersteller nach längerer Pause drei neue Objektive vor. Preise und Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt:

Mit den beiden EX-DN-Objektiven startet mit Sigma, nach Cosina/Voigtländer, Samyang und Tamron, ein weiterer Hersteller mit Objektiven für spiegellose Systemkameras.
 

Foto vom APO Macro 2,8/180 mm EX DG OS HSM

APO Macro 2,8/180 mm EX DG OS HSM

 
Daneben präsentiert Sigma mit dem APO Macro 2,8/180 mm EX DG OS HSM ein Objektiv, das die Japaner stolz als das weltweit erste 180-mm-Makro-Objektiv beschreiben, das einen Abbildungsmaßstab von 1:1 ohne Zwischenring erreicht. Und wer sich jetzt fragt, was ein Makro-Tele soll: Stichwort „Fluchtdistanz“ – je länger die Brennweite, umso größer ist bei gegebenem Abbildungsmaßstab auch die Aufnahmeentfernung.
 

Technische Daten
  2,8/19 mm EX DN 2,8/30 mm EX DN APO Macro 2,8/180 mm EX DG OS HSM
Brennweite 19 mm 30 mm 180 mm
Lichtstärke 1:2,8 1:2,8 1:2,8
Kleinste Blende 22 22 22
Optischer Aufbau 6 Gruppen, 8 Linsen 5 Gruppen, 7 Linsen 14 Gruppen, 19 Linsen
Bildwinkel 59,3° (MFT)
73,5° (Sony-E)
39,6° (MFT)
50,7° (Sony-E)
13,7°
Zahl der Blendenlamellen 7 7 9
Kürzeste Einstellentfernung 0,2 m 0,3 m 0,47 m
Maximaler Durchmesser 60,6 mm 60,6 mm 95 mm
Länge 45,7 mm 38,6 mm 203,9 mm
Gewicht 140 g 135 g k.A.
Anschluss MFT-Bajonett
Sony-E-Bajonett
MFT-Bajonett
Sony-E-Bajonett
Canon, Nikon, Pentax, Sigma und Sony / Minolta
Filtergewinde 46 mm 46 mm 86 mm
Preis (UVP) k.A. k.A. k.A.

 

Foto 2,8/19 mm EX DN    Foto 2,8/30 mm EX DN

2,8/19 mm EX DN und 2,8/30 mm EX DN

 
Weiter Informationen finden sich bei Sigma Amerika:
2,8/19 mm EX DN
2,8/30 mm EX DN
APO Macro 2,8/180 mm EX DG OS HSM

CJ)
 

Nachtrag (10.1.2012; 16:32 Uhr): Das APO Macro 2,8/180 mm EX DG OS HSM gibt es nicht nur, wie ursprünglich gemeldet, mit Sigma-Bajonett, sondern auch mit Anschlüssen für Canon, Nikon, Pentax und Sony. Sie auch APO Macro 2,8/180 mm EX DG OS HSM bei Sigma Deutschland. Text und Tabelle wurden entsprechend korrigiert. Danke für den Hinweis in den Kommentaren.
 

auch andere Anschlüsse

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 15:25

Laut der deutschen Website von Sigma http://www.sigma-foto.de/produkte/objektive/objektive/180mm-f28-ex-dg-os... soll es das 180mm Objektiv auch für Canon, Nikon, Pentax und Sony geben.

Da fragt man sich....

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 15:35

... was das soll.

Ein 2,8/30 bzw. 2,8/38 - wer will so was?
Ein 2,8/45 bzw. 2,8/60 - wer will so was?

Ein Telemakro nur für Ihre SD1? Wer will so eine Kamera??

OhWeh

Stimmig

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 15:42

is was anderes ... eine recht autistische Objektivpolitik, die hier Platz greift (wobei dem Macro ja hoffentlich noch andere Anschlüsse offen stehen werden).

ahja?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 16:18

1:1 Makros mit 180mm gibt es aber von verschiedenen Herstellern schon lange.

Aber

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 17:54

(noch) nicht mit Blende 2,8 ...

1:1 + 1:2,8

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 17:56

Ja, 180er 1:1 Macros gibt es schon lange - aber eben nicht mit 2,8: This is the world's first 180mm macro lens incorporating a magnification ratio of 1:1 and a large maximum aperture of F2.8. Ca 1990 gab es ein Macro 2,8/180 von Sigma, aber das schaffte nur 1:2.

1:1 Macro von Anderen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 19:50

Das simmt zwar, sogar SIGMA hatte vor gar nicht langer Zeit noch ein 3,5/180 im Programm.

Allerdings - und da hat SIGMA meiner Meinung nach Recht:
Es ist das erste 180er Macro, daß 1:1 bei größter Öffung 2,8
bietet.

So, so

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 20:46
Gast schrieb:

1:1 Makros mit 180mm gibt es aber von verschiedenen Herstellern schon lange.

Ja, aber nicht mit Lichtstärke 1:2,8. Das gibt es bislang nicht.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Alles für die Katz ???

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 17:25

Noch viel mehr als die leidige klassische Umsetzung der KB-Festbrenweiten in MFT Stigmata interessiert mich ob die neuen Objektive endlich ohne Farbsäume abbilden oder ob nach wie vor erst im RAW-Konverter nachgearbeitet werden muss. Oder erkennen die neuen Nexen und Panas das Objektiv zwecks Fehlerbeseitigung bereits im Kameracomputer?

Das ist doch die wirklich ausschlaggebende Frage. Wenn man nach wie vor im Konverter Fehlerbeseitigung machen muss, dann scheinen mir einige Euro mehr für das jeweilige Original die bessere Wahl.

Gast schrieb: Noch viel

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Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 18:56
Gast schrieb:

Noch viel mehr als die leidige klassische Umsetzung der KB-Festbrenweiten in MFT Stigmata interessiert mich ob die neuen Objektive endlich ohne Farbsäume abbilden oder ob nach wie vor erst im RAW-Konverter nachgearbeitet werden muss. Oder erkennen die neuen Nexen und Panas das Objektiv zwecks Fehlerbeseitigung bereits im Kameracomputer?

Das ist doch die wirklich ausschlaggebende Frage. Wenn man nach wie vor im Konverter Fehlerbeseitigung machen muss, dann scheinen mir einige Euro mehr für das jeweilige Original die bessere Wahl.

Zu viel LSD genommen?

Der Spaniel. Wau!

Nachhilfe...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 01:53

Der Spanier scheint einiges nicht zu wissen, er glaubt noch an den Weihnachtsmann und daran das immer alle Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht haben. Nein haben sie oftmals nicht. Dafür werden später Firmware oder Updates nachgeschoben um diverse Fehler zu beseitigen. Das ist jetzt mal ganz nüchtern betrachtet zum Beispiel mit den für Lightroom nachgelieferten Objektiv Profilen von Sigma oder anderen Herstellern der Fall. Die Fehler vom eigenen Original kennt man ja und kann sie bereits in der Kamera herausrechnen. Also ist die Frage ob Sigma vom jeweiligen Anschluss erkannt wird eine sehr wichtige Frage.

Es wundert mich das in den ach so seriösen Testberichten keiner die elektronische Objektiv Optimierung anspricht, obwohl sie entscheidend das erzielbar Ergebnis beeinflusst.

Anscheinend hat da jemand diesen Umstand wegen eigenen Wahrnehmungsstörungen noch nicht mitbekommen und schließt von sich auf andere.

Gast schrieb: Der Spanier

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 17:25
Gast schrieb:

Der Spanier scheint einiges nicht zu wissen, er glaubt noch an den Weihnachtsmann und daran das immer alle Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht haben. Nein haben sie oftmals nicht. Dafür werden später Firmware oder Updates nachgeschoben um diverse Fehler zu beseitigen. Das ist jetzt mal ganz nüchtern betrachtet zum Beispiel mit den für Lightroom nachgelieferten Objektiv Profilen von Sigma oder anderen Herstellern der Fall. Die Fehler vom eigenen Original kennt man ja und kann sie bereits in der Kamera herausrechnen. Also ist die Frage ob Sigma vom jeweiligen Anschluss erkannt wird eine sehr wichtige Frage.

Es wundert mich das in den ach so seriösen Testberichten keiner die elektronische Objektiv Optimierung anspricht, obwohl sie entscheidend das erzielbar Ergebnis beeinflusst.

Anscheinend hat da jemand diesen Umstand wegen eigenen Wahrnehmungsstörungen noch nicht mitbekommen und schließt von sich auf andere.

Komisch, der Spanier hat hier doch garnicht geschrieben?!? Also doch selber starke Wahrnehmungsstörungen!? Natürlich sind alle Sigma Linsen total voll mit CAs, stand bestimmt in der CHIP oder im DSLR-Forum, gelle?

Lustig.

Der Spaniel. Wau!

Objektive für Ahnungslose

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 17:56

Sigma wendet den geringsten Aufwand an, um irgendetwas in Vitrinen der großen Elektroketten zu bekommen, das dann relativ billig an Ahnungslose verkloppt wird.

In diesem Segment sind die Margen eben am höchsten und "lichtstärker" und "kompakter" als das Kit Zoom sind diese öden Linsen allemal.

Gast schrieb: Sigma wendet

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Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 21:47
Gast schrieb:

Sigma wendet den geringsten Aufwand an, um irgendetwas in Vitrinen der großen Elektroketten zu bekommen, das dann relativ billig an Ahnungslose verkloppt wird.

In diesem Segment sind die Margen eben am höchsten und "lichtstärker" und "kompakter" als das Kit Zoom sind diese öden Linsen allemal.

Stand das auch in der CHIP? Oder hast Du das in einem der vielen DSLR-Forum Sigma-Bashing-Threads gelesen? Immer dieses Pixelpeepergerede....bäh.

Der Spaniel. Wau!

Erwartet wurden

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Januar 2012 - 19:36

4,5/500 mm OS
2,8/300 mm OS
4,0/16-35 mm
4,0/24-120 mm OS
1,8/20 mm DG
1,8/24 mm DG
1,8/35 mm DG
2,0/60 mm Macro DG

und was bringt Sigma, ein Nischen-Macro - das kaum jemand je unbedingt braucht,
denn mit Sigma 2,8/150 mm OS und event. Konverter lässt sich hervorragend arbeiten.
Das 180 mm wird noch viel schwerer als 1 Kilo und die 30 mm bzw paar cm mehr Abstand bringen es auch nicht
und Schmetterlinge lassen sich ganz prima mit allen 5,6/70-300 mm einfangen, wenn man weiß wie.

Und wqenn die zwei System-Linsen jemanden locken sollen...
dann allenfalls mit Lichtstärke 1,9 in Pan-Bauweise... die billig Schiene decken alle Kamerahersteller prima ab,
da braucht man Sigma nicht mehr!

Sigma hat seine Stärken, die Macros, das 120-300, das 50-500 mm, die Fisheyes etc...
aber was da seit Jahren an Kameras und Gummilinsen erschaffen wird...
und jetzt - 3 Jahre nach dem Start von mFT ungeignete Brennweiten - einfach langweilig!

Mal bei Sigma im Katalog schauen..

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 08:25

Ein 1,8/20mm gibt es bereits von Sigma, ein 1,8/24mm ebenfalls.

Ein 2,0/35mm bieten die Originalhersteller auch für geringe Preise an,eine halbe Blendenstufe mehr bringt es da nicht mehr wirklich. Also wenn, dann bitte schon ein 1,4/35mm.

Ein 2,8/180mm Macro mit OS mag sicher teuer sein (ich tippe mal so auf 1800 Euro) und es ist gross und schwer. Ein Filterdurchmesser von 86mm wird den Einsatz eines Ringblitzes kaum möglich machen, da müßten die Hersteller erst Ringblitze mit großem Durchmesser bauen. Zudem sind Filter mit diesem Durchmesser nicht ganz billig, so man denn Heliopan oder B&W ins Auge fasst.

Tatsache ist, dass ein 2,8/180mm Macro OS ein sehr vielseitiges Objektiv ist. Ob man sich nun entscheidet ein 2,8/200mm ohne OS zu kaufen und zusätzlich noch ein 2,8/150 Macro mit OS, bzw. ein 3,5/180 Macro ohne OS soll jedem selbst überlassen bleiben. Die Möglichkeit nur ein Objektiv mitzunehmen und gleichzeitig ein respektables Tele und ein langbrennweitiges Macro mit Abbildungsmaßstab bis 1:1 zu haben, und das bei hoher Lichtstärke und mit OS, finde ich sehr erfreulich. Dazu noch ein 1,4fach Konverter, das ist dann perfekt.

Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass Canon so einen Boliden bringt. Mein gutes, altes EF 3,5/180mm Macro ist nun schon etwas in die Jahre gekommen und wünscht sich einen Nachfolger. Die eventuell 500Euro Aufpreis, die Canon gegenüber einer Sigma-Linse wohl einfordern würde, wäre ich bereit zu zahlen.

Sicherlich ist ein 180mm Macro an einer APS-C Kamera "sehr lang". So ein Objektiv macht primär Sinn an einer Vollformat-DSLR. Wenn man es an einer APS-C-DSLR verwendet, dann sicher nicht als Makro-Objektiv, sondern als klassisches Tele mit hoher Lichtstärke und OS.

Natürlich kann man Schmetterlinge auch mit einem 4.0-5,6/70-300mm Zoom knipsen. Das konnte man schon 1982 mit einem Canon FD 4.0/70-210mm mit "Macro-Einstellung" bis zum Maßstab 1:4. Für Fotografen, die nur gelegentlich mal eine Nahaufnahme machen wollen, reicht das auch. Für ambitionierte Tier- und Naturfotografen ist das aber schlichtweg nicht akzeptabel.

Fazit: Mit dem 2,8/180mm Macro OS beweist sich Sigma mal wieder als Innovationsträger im Bereich der Sonderobjektive. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Originalhersteller dadurch herausgefordert fühlen.

Missdeutung

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 11:46
Gast schrieb:

Ein 1,8/20mm gibt es bereits von Sigma, ein 1,8/24mm ebenfalls.

Ein 2,0/35mm bieten die Originalhersteller auch für geringe Preise an,eine halbe Blendenstufe mehr bringt es da nicht mehr wirklich. Also wenn, dann bitte schon ein 1,4/35mm.

Sicherlich ist ein 180mm Macro an einer APS-C Kamera "sehr lang". So ein Objektiv macht primär Sinn an einer Vollformat-DSLR. Wenn man es an einer APS-C-DSLR verwendet, dann sicher nicht als Makro-Objektiv, sondern als klassisches Tele mit hoher Lichtstärke und OS.

Natürlich kann man Schmetterlinge auch mit einem 4.0-5,6/70-300mm Zoom knipsen. Für Fotografen, die nur gelegentlich mal eine Nahaufnahme machen wollen, reicht das auch. Für ambitionierte Tier- und Naturfotografen ist das aber schlichtweg nicht akzeptabel.

klar hat Sigma schon lange drei hochlichtstarke WW-Festbrennweiten, aus der ersten AF-Serie, sehr langsam und nicht mehr zeitgemäß und hohe Sensorauflösungen schreien nach besseren Objektive!
Daher werden einige WW-Objektive auch von Sigma erhofft!

Macro am Vollformat?
Kann man machen, aber wozu noch?
Kleinere Formate bringen die Auflösung, größere Schärfentiefe, leichtere, erschütterungsminimierte Systeme, bewegliche Monitore mit Auslösung und viele Vorteile mehr!
Man kann sich alles auch schwer machen...

Ich bin seit jeher Tier-Fotograf und habe schon zahlreiche Schmetterlingsaufnahmen verkauft, die mit Zoom gemacht wurden, natürlich mit entsprechendem Know-How - mit "Knipsen" und "geringem Anspruch" hat das nichts zu tun. Es wird ja nicht immer Maßstab 1:1 benötigt.

Sigma schließt hier erfolgreich die Lücken, die bei Canon und Nikon und Sony bestehen, nur wäre ein leichtes 4,5/200 mm Macro 1:1 vielleicht eher willkommen...

optisch schlecht?

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 18:37

Zumindest das 20 mm 1,8er zeigt an meiner Kamera wirklich viele Details. Gut, für scharfe Ecken muß man etwas abblenden. Aber für dem Bildwinkel ist es wirklich sehr gut. Ich glaube kaum, dass das leicht zu toppen ist.
Und bei langen Makros sind doch die 180 mm mit f 3,5 kein schlechter Kompromiss. Grade bei langem Auszug wird es ja schnell mal dunkel im Sucher. Die gebotenen 2,8 wäre natürlich noch etwas heller, machen aber ein 180er schnell recht unhandlich.

Da stimme ich zu..

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Januar 2012 - 07:56

ich habe das 1,8/20mm von Sigma UND das 2,8/20mm von Canon. Das Sigma bringt gute Ergebnisse (Canon EOS 5D und Canon EOS 5D II). Eine Neuauflage dieses Objektives wünsche ich mir eher weniger. Ich würde mir wünschen, dass DXO endlich das Sigma 1,8/20mm als Korrekturmodul zur Verfügung stellt.

Die heutigen Makro-Objektive arbeiten ohne Auszugsverlängerung, diese Objektive arbeiten mit Innenfokussierung oder Rear-Focus. Somit wird aus einem 180mm Macro kein langes Rohr, wenn man auf 1:1 geht.

Korrekt, ein 3,5/180mm ist ein sehr gutes Makro-Objektiv. Es muss jeder aber selber entscheiden, ob der nun etwas mehr Gewicht schleppen will (Lichtstärke 1:2,8) oder auf etwas Flexibilität verzichten will (Lichtstärke 1:3,5). Es ist schön, dass die Fotoindustrie hier für jeden Geschmack was anzubieten hat.

Sehr langsam und nicht mehr zeitgemäß ?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Januar 2012 - 08:10

Sie fotografieren also ultraschnelle Action und Sport mit ihrem Sigma 1,8/20mm ??????? Deshalb brauchen sie bei einem Ultraweitwinkelzoom auch eine superschnelle Fokussierung ??? Haben sie sich schon mal den Fokusweg eines 20mm Ultraweitwinkelobjektives im Vergleich zum Fokusweg eines 2,8/300mm L IS USM angeschaut ????? Als Tierfotograf, der seine Bilder kommerziell vermarktet haben sie ja so ein Objektiv. Es ist ja für uns Tier- und Naturfotografen das Brot- und Butter-Objektiv.

Was die Schmetterlingsfotos angeht: Auch mit entsprechendem "know how" werden sie aus einem Amateur-Telezoom kein Makroobjektiv machen. Das wäre so als wenn sie mit einem 120PS Kompaktwagen ein Rennen gegen einen 450PS Sportwagen gewinnen wollen und behaupten, das würde schon klappen, weil sie ein guter Autofahrer sind.

Und was die kleineren Formate angeht: Es gilt das, was auch schon zu Zeiten des analogen Films gegolten hat. Die Größe des Aufnahmeformates hat eine direkte Auswirkung auf die Bildqualität. Nach wie vor bevorzugen Agenturen, Verlage und andere kommerzielle Nutzer von Bildern das Vollformat. Auch wenn die APS-C Kameras inzwischen ganz ordentliche Bilder hinbringen.

Und es gilt auch immer noch die alte Lebensweisheit: Qualität kommt von "sich quälen". Wer eine Top Qualität will, der muss halt etwas mehr Gewicht in Form von Vollformatkameras und großen, schweren Objektiven mit sich rumschleppen. Das muss aber dann jeder mit seinen eigenen Qualitätsansprüchen in Einklang bringen, einer will mehr Qualität, der andere will es lieber etwas bequemer und schraubt lieber seine Qualitätsansprüche etwas runter.

Wobei

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Januar 2012 - 11:06

die Größe der Objektiv vorrangig vom Auflagemaß und der Lichtstärke der Optik bestimmt wird und nur indirekt über die Brennweite vom Aufnahmeformat...

Die APS-C Fans vergleichen halt Funzeln wie ein 3,5-5,6/18-55 Plastikobjektiv mit einen 2,8/24-70 Metall-Glas-Objektiv.

MFT als Abfallprodukt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 09:14

Die beiden kleinen Festbrennweiten sind meiner Meinung nach komplett für die NEX konzipiert worden (Größe, Bildfeld). Bei der Sony besteht ja auch noch der größte Handlungsbedarf an Objektiven.
Das diese Linsen auch für MFT angeboten werden erscheint mir eher ein Abfallprodukt der Sony-Entwicklung zu sein. Speziell für MFT wurden sie sicher nicht entwickelt, sonst würden sie wegen des Bildkreises nicht an die NEX passen.

Wenn man ein kompaktes System wirklich ausnutzen will, darf man keine Kompromisse machen. Sony macht für mich z.B. den Fehler viel zu große Objektive an die sehr kleinen NEX zu setzen. Panasonic hat zwar einige Zeit gebraucht, zeigt jetzt aber was mit den X-Objektiven möglich ist. Das ist auch der Maßstab an andere Hersteller (Fremd und Original). Sigma hat die Chance im MFT Bereich erstmal vertan...

Mhm.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 14. Januar 2012 - 12:24
Gast schrieb:

komplett für die NEX konzipiert

Vermutlich muss man irgendwelche Standards erfüllen, um etwas mFT nennen zu dürfen. Das dürfte die Telezentrie betreffen, vielleicht auch noch Auflösungsvermögen, ganz vielleicht sogar Verzeichnung.

Dass Sigma hier auf zwei Hochzeiten tanzt, ist offensichtlich. Dass es sich aber nur für eine hübsch macht, das denke ich nicht.

Telezentrie

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Januar 2012 - 12:56

spielt bei mFT sicher keine Rolle mehr - und es wirkt trotzdem. Erstaunlich.

erstes 1:1 180er macro

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 10:19

na das ist definnitv falsch! Sigma hatte schon selbst (!) in Ende der 80er Jahre (damals noch manuell zu fokusieren) ein solches 2,8/180mm Macro mit 1:1. Ich hatte diese Optik damals für meine Olymus-Ausrüstung als Allround-Optik für Libellen und Motorsport. Schon komisch, daß sich Sigma da selbst nicht mehr dran erinnert....

Sigma 2,8/180 von ca. 1990

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 11:30

Das damalige Sigmamacro 2,8/180 bot, da bin ich mir sehr sicher, nur 1:2. Insofern kennen die Sigma-Leute die eigne Produktgeschichte. Als kleine Alternative gab es damals ein Macro 5,6/180 mit 1:2, das auch digital durchaus verwendbar ist (lauter AF, ziemlich gegenlichtempfindlich, aber gute Schärfe und Farben). So etwas könnte man auch mal renovieren und neu auflegen!

Das ist bereits die zweite

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 12:51

Das ist bereits die zweite Auflage gewesen. Die hatte einen kleinern Durchmesser der Frontlinse und eben AF! Ich spreche von der ersten, manuellen Version. Die hatte als kürzeste Einstellenfernung eine halben Meter und das wären dann ebenso Maßstab 1:1

Groß, schwer und Gegenlicht-empfindlich...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 19:54

... war das alte 2,8/180 mm APO Macro kein übermäßig universelles Objektiv, zumal als kleinste Blende nur f/22 eingestellt werden konnte, was gerade bei dieser Brennweite nicht ausreicht. Mir ist auch nur die Version bis 1 : 2 bekannt.

Erstens

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Januar 2012 - 08:00
Gast schrieb:

... war das alte 2,8/180 mm APO Macro kein übermäßig universelles Objektiv, zumal als kleinste Blende nur f/22 eingestellt werden konnte, was gerade bei dieser Brennweite nicht ausreicht. Mir ist auch nur die Version bis 1 : 2 bekannt.

sind die meisten Sensoren heute schon mit Blende 22 überfordert, und zweitens hängt die erzielbare Schärfentiefe nicht von der Brennweite, sondern vom Abbildungsmaßstab ab.

Aha...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Januar 2012 - 10:58
Gast schrieb:

sind die meisten Sensoren heute schon mit Blende 22 überfordert,

Das war mir neu.

Alles mal wieder Experten hier.

Wenn Du

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Januar 2012 - 17:46

mit einem Kleinbild-Sensor schon bei Blende 11 an der Beugungsgrenze entlangschrammst, kannst Du Dir ausrechnen, wie das mit den dichter bepackten APS- oder gar FT- Sensoren ausschaut ... nix Expertenwissen, kann man nachlesen und auch -schauen.

Gast schrieb: sind die

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Donnerstag, 12. Januar 2012 - 22:29
Gast schrieb:

sind die meisten Sensoren heute schon mit Blende 22 überfordert

Tatsächlich fordern die kleinen Blenden die Sensoren weniger. Wegen der Beugungsunschärfe.

Der Begriff

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Januar 2012 - 05:49

Beugungsunschärfe hat's grad noch auf die Insel geschafft - seine Bedeutung leider nicht mehr ...

Ja.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 14. Januar 2012 - 12:33

Dann klären Sie doch die interessierte Öffentlichkeit (mich) auf.

Beugung

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Januar 2012 - 13:14

ändert nichts am Auflösungsvermögen des Sensors, sondern verhindert, dessen volles Auflösungspotenzial auszuschöpfen.
Wobei die bei kleinen Blenden erweiterte Schärfentiefe zwar prinzipiell vorhanden ist, vom Sensor aber nicht adäquat dargestellt werden kann.
Ein kleines Bonmot noch zur Ergänzung: Die maximal erzielbare Schärfentiefe, die noch nicht beugungsbegrenzt erzielt werden kann, ist bei ALLEN Formaten in etwa gleich groß ...

Sach ich doch.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Sonntag, 15. Januar 2012 - 22:19
Gast schrieb:

Wobei die bei kleinen Blenden erweiterte Schärfentiefe zwar prinzipiell vorhanden ist, vom Sensor aber nicht adäquat dargestellt werden kann.

Zugegben, etwas vereinfacht.

Beugung

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Januar 2012 - 13:52

ist ein Wellenphänomen, das auftritt wenn eine Welle (hier: Licht) auf ein Hindernis (hier: Eintrittspupille, Blendenöffnung) trifft. Selbst wenn der Rest des Objektives perfekt sein sollte, wird die Auflösung spätestens durch die Beugung begrenzt ("Beugungsgrenze").

Der Sensor hat damit überhaupt nichts zu tun, bzw. nur insofern, dass es (abgesehen von Oversampling) keinen großen Sinn ergibt, einen Sensor zu bauen, der höher auflöst, als das Objektiv aufgrund seines Blenden-/Pupillendurchmessers auflösen kann.

Man kann die Kette natürlich auch rückwärts vom Sensor aus betrachten: Was ist der Mindestdurchmesser des Strahlengangs, den ich brauche, damit ein perfektes Objektiv besser auflöst als der Sensor? Oder kürzer formuliert: Welche Sensorauflösung entspricht welcher Blendenzahl? (Faustformel: maximale Blende = 2 x Pixelgröße in µm)

Das erste Macro weltweit mit f:2,8/180 mm 1:1

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 11:35
Gast schrieb:

na das ist definnitv falsch! Sigma hatte schon selbst (!) in Ende der 80er Jahre (damals noch manuell zu fokusieren) ein solches 2,8/180mm Macro mit 1:1. Ich hatte diese Optik damals für meine Olymus-Ausrüstung als Allround-Optik für Libellen und Motorsport. Schon komisch, daß sich Sigma da selbst nicht mehr dran erinnert....

Die Lichtstärke ist entscheidend!!! F: 3,5 hat ja fast jeder Hersteller gehabt!

Keine neuen Kameras ?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 15:46

Sigma verliert immer mehr an Boden. Während man bei der neuen Canon G1 X wenigstens darüber diskutieren kann, ob ein 24mm Weitwinkel Sinn gemacht hätte, glänzt Sigma
hier durch Abwesenheit. Sigma einfach eine G1 X kaufen, kopieren und einen Foveon-Sensor reinbauen.

Wo sie doch

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 17:40

gerade eine D4 mit Foveon-Sensor vorgestellt haben - zumindest preislich ... man kann nicht alles habe, und schon gar nicht sofort. 8-)

D4

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Januar 2012 - 22:55
Gast schrieb:

gerade eine D4 mit Foveon-Sensor vorgestellt haben - zumindest preislich ... man kann nicht alles habe, und schon gar nicht sofort. 8-)

Ja, die sollten sie mal dem CEO von Sigma um die Ohren hauen, damit der weiß was man für den Preis bauen kann. Denke hier an Gehäuse, Display etc.. Da kann/muss Sigma noch viel lernen.

Sigma ist ein inhabergeführtes Unternehmen

Eingetragen von
TinCan
(Stammgast)
am Donnerstag, 12. Januar 2012 - 15:36
Gast schrieb:

Ja, die sollten sie mal dem CEO von Sigma um die Ohren hauen, damit der weiß was man für den Preis bauen kann. Denke hier an Gehäuse, Display etc.. Da kann/muss Sigma noch viel lernen.

Sigma ist wie manch anderes optische Unternehmen in Japan auch, ein Familienunternehmen. Der Eigentümer führt das Unternehmen selbst und trägt damit auch persönlich das Risiko für seine Entscheidungen.