Die Fotografie kann nie erwachsen werden, wenn sie andere Medien imitiert. Sie muss selbständig sein; muss sie selbst sein.

— Berenice Abbott

BENUTZERANMELDUNG

CES 2010: Samsung NX10 wird offiziell (aktualisiert)

Foto der NX10 von SamsungAngekündigt hat Samsung sein neues Kamerasystem ja bereits vor geraumer Zeit. Anlässlich der Consumer Electronics Show, die vom 7.-10.1.2010 in Las Vegas, USA, stattfindet, will der koreanische Hersteller nun mit der NX10 das erste Kameramodell des NX-Systems zeigen: APS-C-Sensor mit 14,6 Megapixeln, elektronischer Sucher mit VGA-Auflösung, besonders kompaktes Gehäuse, eigenes NX-Bajonett, HD-Filmfähigkeiten und max. 30 B/s - das sind einige der Eckpunkte, die Samsung nennt:

Foto der NX10 von Samsung
Einschub (5.43 Uhr):
Das neue Kamerasystem soll zunächst mit drei Objektiven starten: Den beiden Zoomobjektiven 3,5-5,6/18-55 mm OIS und 4,0-5,6/50-200 mm ED OIS mit integriertem Bildstabilisator sowie der kompakten Festbrennweite 2,0/30 (ohne „Optical Images Stabilizer“). Die drei Objektive waren ja in der Vergangenheit bereits gesichtet worden. (Einschub Ende)

Zu Preisen und Lieferfähigkeit macht Samsung noch keine Angaben, weiß aber schon, dass die NX10 in den Farbvarianten „Noble Black“ und „Titan Silver“ angeboten werden soll.

Die Presseinformation von Samsung Electronics:

Startschuss für eine neue Kamera-Generation: Samsung präsentiert NX10 mit CMOS-Sensor im APS-C-Format

Die Kompaktkamera mit Wechseloptik steht für die Innovationskraft von Samsung im weltweiten Kamerageschäft

CES, Las Vegas / Schwalbach/Ts., 4. Januar 2010 – Im Rahmen der Consumer Electronic Show in Las Vegas präsentiert Samsung mit der NX10 sein neuestes Highlight. Die Kompaktkamera mit Wechseloptik setzt als erste Kamera dieses Segments auf einen Bildsensor im APS-C-Format. Ein hochpräziser elektronischer Bildsucher und der Verzicht auf den Einsatz von Spiegeln ermöglichen eine stabile, kompakte Bauweise. Die Reduktion mechanischer Bauteile bietet ein solides neues Kameraformat, das hohe Bildqualität und zahlreiche Möglichkeiten für ambitionierte Fotografien mitbringt. Mit seinem neuen Kamera-Flaggschiff NX10, einem umfangreichen Konzernumbau und der Integration von Samsung Digital Imaging Co. Ltd. verstärkt Samsung Electronics den Ausbau seines Kamerageschäftes.

Highlights NX10:
• 14,6-Megapixel- CMOS-Sensor (23,4x15,6 mm), APS-C-Format
• 7,62 cm (3 Zoll) AMOLED-Display
• Wechseloptik
• HD-Filmaufnahme
• Smart Auto
• Smart Range
• Beauty Shot
• HDMI-Anschluss
 

Foto der NX10 mit Aufsteckblitz SEF-20A von Samsung

 
Mit der NX10 stellt Samsung Electronics auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) seine Innovationskraft erneut unter Beweis. Die neue Generation der Kompaktkameras bietet hochwertige Fototechnik in bescheidenen, soliden Maßen. Die kompakten Maße der Samsung NX10 erklären sich durch das Fehlen von Spiegeln. Der Verzicht auf dieses Element ermöglicht, dass der Abstand zwischen Optik und Aufnahmesensor deutlich verkürzt ist. Ein hochauflösender, elektronischer Bildsucher macht die Bildgestaltung dabei äußerst komfortabel.

Foto der Rückseite der NX10 von Samsung

Hochwertige Technik für gelungene Aufnahmen
Als erste Kamera ihrer Klasse ist die Samsung NX10 mit einem hochwertigen CMOS- Sensor im APS-C-Format (23,4x15.6 mm) ausgerüstet. Dieser kommt bisher nur in Spiegelreflexkameras, wie etwa der Samsung GX20, zum Einsatz. Im Vergleich zu kleineren Sensoren ist dieser CMOS-Sensor deutlich überlegen und bietet insbesondere mehr kreative Möglichkeiten beim bewussten Spiel mit der Tiefenschärfe. Die Samsung NX10 ist darüber hinaus mit einem Autofokus ausgestattet, der es erlaubt, auch Bewegungen zuverlässig zu erfassen. Der Nutzer kann zwischen Einzelfokus und kontinuierlichem Autofokus wählen. Für individuelle Schärfeeinstellungen ist auch eine manuelle Fokussierung möglich.

Samsung hat in sein neuestes Kamera-Modell seine gesamte Erfahrung in der AMOLED-Technologie eingebracht: Die NX10 verfügt über einen großflächigen, 7,62 cm (3 Zoll) messenden AMOLED-Bildschirm, der eine weitaus hellere und klarere Bildwiedergabe bietet als herkömmliche LCD-Displays. Selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung wird das Motiv in bester Qualität dargestellt. AMOLED-Displays kommen auch bei Samsung Handys erfolgreich zum Einsatz. Die ausgezeichnete Expertise in dieser hochmodernen und kundenfreundlichen Technologie kann Samsung erfolgreich in verschiedenen Segmenten zum Einsatz bringen.

Foto der NX10 mit Objektive 2,0/30 von Samsung

Intelligente Features und manuelle Möglichkeiten
Die Samsung NX10 gibt ihren Nutzern umfassende Möglichkeiten für gelungene Aufnahmen an die Hand. Alle Funktionen können entweder manuell oder ganz einfach mit der Smart Auto-Funktion auf Knopfdruck gesteuert werden. Ist die Smart Auto-Funktion aktiviert, erkennt die Kamera die jeweilige Bildsituation, entscheidet selbsttätig über den richtigen Einstellungsmodus und sorgt für angemessene Belichtung und Schärfe. Sind hellere und gleichzeitig dunkle Passagen im Bild zu erfassen, sorgt die Smart Range-Funktion automatisch für die passenden Einstellungen und ermöglicht eine ausgewogene Bildwiedergabe. Der Picture Wizard bietet zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten wie Retro, Kühl oder Moderat. Und auch bei ungemütlichen Umgebungsbedingungen gewährleistet die NX10 dank des Supersonic Dust Reduction Systems, dass der Sensor in jeder Situation staubfrei bleibt.

Kamera-Innovationen aus dem Hause Samsung
„Die NX10 stellt einen entscheidenden Meilenstein in der unternehmerischen Geschichte unseres Kamerageschäftes dar“, so SJ Park, Geschäftsführer von Samsung DSC. „Der große Erfolg unserer völlig neuartigen Kameras mit zwei Displays im vergangenen August hat uns in unserer Strategie bestätigt, kontinuierlich auf technologische Innovationen und Kundennähe zu setzen, um weitere Marktanteile in neuen und zukünftigen Marktbereichen zu gewinnen. Wir freuen uns, mit der NX10 eine Digitalkamera vorzustellen, die für eine neue, zukünftige Kamera-Generation steht. Die Kompaktkamera mit Wechseloptik ist klein und leicht genug, um jederzeit und an jedem Ort griffbereit zu sein. Gleichzeitig bietet sie hochentwickelte Technologie für Aufnahmen in bester Qualität.“

Großes Leistungspaket für zufriedene Kunden
Mit der Einführung der NX10 hält Samsung ein großes Leistungspaket für seine Kunden bereit: Kunden haben bei der neuen Samsung Kamera die Möglichkeit, die Garantie ihrer NX10 auf fünf Jahre zu erweitern. Darüber hinaus bietet ein Hol- und Bringdienst im Servicefall einen reibungslosen, bequemes Handling und unkomplizierten Ablauf. Verbunden mit der Garantie, dass zur Reparatur abgegebene Kameras nach spätestens eineinhalb Tagen die Werkstatt wieder verlassen, ist der Kunde bei der Samsung NX10 auch im Schadensfall bestens gerüstet. Sollte die Kamera einmal verloren gehen, hat Samsung auch für diesen Fall eine Lösung parat: In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Code-No.com hat Samsung jeder Kamera ein Schild aus gebürstetem Aluminium mit einer Seriennummer beigelegt. Diese kann auf der Kamera angebracht und registriert werden. Somit kann die Kamera auch im Falle des Verlustes problemlos dem Besitzer zugeordnet werden.
 

Foto der NX10 von Samsung mit 2/30 mm
 
 
Foto der Oberseite der NX10 von Samsung

 
Die Marke Samsung – Eine Erfolgsgeschichte
„Die NX10 wird Samsung seinem erklärten Ziel, bis 2012 einen 20prozentigen Marktanteil im weltweiten Kompaktkamera-Markt zu erreichen, einen entscheidenden Schritt näher bringen“, führt SJ Park aus. „2010 stellt in diesem Zusammenhang ein entscheidendes Jahr in unserer unternehmerischen Geschichte dar. Samsung wird in diesem Jahr in sämtlichen Bereichen der Consumer Technologie zahlreiche innovative Produkte auf den Markt bringen, die, wie die NX10, für den Erfolg und das weitere Wachstum der Marke Samsung stehen werden.“

Samsung Electronics hatte im dritten Quartal 2009 den höchsten Geschäftsgewinn seiner Firmengeschichte erzielt. Der Überschuss des Unternehmens verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 2,2 Milliarden Euro. Der Umsatz legte auf 14,1 Milliarden Euro zu.

Am 15. Dezember gab Samsung Electronics bekannt, auch auf globaler Ebene mit Samsung Digital Imaging Co. Ltd. zu verschmelzen, um seine Aktivitäten im CE- Bereich zu bündeln. Durch die Eingliederung vernetzt Samsung seine Produktgruppen umfassend und untermauert die Ambitionen auch im Imaging- Bereich die Marktführerschaft zu erreichen. Mit dem Zusammenschluss beider Unternehmen stellt der führende Hersteller von Unterhaltungselektronik die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft: Samsung führt sein Know-how zusammen, um die Innovationskraft zu stärken und Synergien innerhalb des Unternehmens optimal zu nutzen.

Darüber hinaus hat Samsung einen umfassenden Konzernumbau angekündigt. Die bisherigen beiden großen Geschäftsbereiche Digital Media & Communications und Device Solutions sollen in sieben eigenständige Sparten eingeteilt werden. Ziel ist es, für kürzere Entscheidungswege in den einzelnen Abteilungen, die unabhängig agieren und Investitionsentscheidungen treffen sollen, zu sorgen.

Über Samsung Electronics:
Samsung Electronics Co. Ltd. ist ein weltweit führender Hersteller von Halbleitern, Telekommunikation, digitalen Medien und digitaler Konvergenz-Technologie mit einem Umsatz von rund 96 Milliarden US- Dollar in 2008. Das Unternehmen beschäftigt rund 164.600 Mitarbeiter und wird mit 179 Niederlassungen in 61 Ländern vertreten. Gegliedert ist der Konzern in sieben unabhängige Geschäftsbereiche: Visual Display, Mobile Communications, Telecommunication Systems, Digital Appliances, IT Solutions, Semiconductor und LCD. Samsung ist nicht nur eine der am schnellsten weltweit wachsenden Marken, sondern auch führend in der Produktion von Flachbild-Fernsehern, Speicherchips, Mobiltelefonen und TFT-LCD-Displays. Weitere Informationen finden Sie unter: www.samsung.de

 
 

Technische Daten NX10
Bildsensor
Typ CMOS
Größe 23,4x15,6 mm
Effektive Pixel ca. 14,6 Megapixel
Gesamte Pixel ca. 15,1 Megapixel
Farbfilter RGB Primärfarben-Filter
Objektive
Bajonett Samsung NX-Bajonett
Objektive Samsung NX-Objektive
Bildstabilisierung
Typ Lens Shift (abhängig vom Objektiv)
Staubschutz
Verfahren Super Sonic Drive
Display
Typ AMOLED
Größe 3,0” (7,62 cm)
Auflösung VGA 640x480, 614.000 Bildpunkte (PenTile-Technologie)
Sichtfeld ca. 100 %
Sucher
Typ EVF (Elektronischer Sucher)
Auflösung VGA 640x480, 921.000 Bildpunkte
Sucherbildfeld ca. 100 %
Vergrößerung ca. 0,86x (APS-C, 50 mm, -1 m-1)
Austrittspupille ca. 20,2 mm
Dioptrieneinstellung ca. -4,0 ~ +2,0 m-1
Fokussierung
Typ Kontrast-AF
AF- Messfeldsteuerung Auswahl: Freie Messfeldwahl; Dynamisch: Normal 15 Felder, Nahaufnahme 35 Felder; Gesichtserkennung: bis zu 10 Gesichter
Fokussierungsarten Einzelautofokus, kontinuierlicher Autofokus, manueller Fokus
AF-Hilfslicht Grüne LED
Verschluss
Typ Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss
Verschlusszeiten Auto: 1/4000 sec. – 30 sec. Manuell: 1/4000 sec. – 30 sec. (1/3 EV oder 1/2 EV Stufen) Bulb: (Langzeitbelichtung: max. 8 min)
Belichtungsmessung
Messsystem TTL-Messung mit 19x13 Block-Sensor (247 Felder)
Messart Matrix, Mittenbetont, Spot
Messbereich EV 0 ~ 18 (ISO 100, 30 mm F2.0)
Belichtungskorrektur ±3 EV (1/2 EV, 1/3 EV Stufen)
Messwertspeicher AEL-Taste
ISO Empfindlichkeit Auto, 100, 200, 400, 800, 1600, 3200 (in 1 EV Stufen)
Aufnahme
Aufnahmearten Einzelbild, Serienbild, Burst, Selbstauslöser, Belichtungsreihe (AE, WB, PW)
Serienbild JPEG: 3 B/s bis zu 10 Aufnahmen, Burst mode: 30 B/s, 30 Aufnahmen mit einer Auslösung; RAW: 3 B/s bis zu 3 Aufnahmen
Belichtungsreihe AE-Belichtungsreihe (±3 EV) Weißabgleich-Belichtungsreihe (±3 Stufen) Picture Wizard-Belichtungsreihe (3 Modi wählbar)
Selbstauslöser 2-30 sec. (in Stufen von 1 sec.)
Fernbedienung Drahtgebunden: SR9NX01 (optional)
Blitz
Typ Eingebauter TTL Auto Pop-up Blitz
Blitzarten Smart Flash, Auto, Auto + Rote-Augen-Reduktion, Aufhellblitz, Aufhellblitz + Rote-Augen-Reduktion, 1. Verschlussvorhang, 2. Verschlussvorhang, Aus
Leitzahl 11 (bei ISO 100)
Leuchtwinkel 28 mm Weitwinkel (entsprechend 35 mm KB)
Blitzsynchronisation Kürzer als 1/180 sec.
Blitzkorrektur -2 - +2 EV (in 0,5 EV Stufen)
Externer Blitz Samsung Aufsteckblitz
Synchro-Anschluss Zubehörschuh (X-cube)
Weißabgleich
Einstellungen Auto, Tageslicht, Bewölkt, Leuchtstoffröhre (W, N, D), Glühlampe, Blitz, Benutzerdefiniert, Kelvin
Feinabstimmung k.A.
Picture Wizard
Modi Standard, Lebhaft, Porträt, Landschaft, Natur, Retro, Kühl, Moderat, Klassisch, eigene Einstellung (3)
Eigene Parameter Kontrast, Schärfe, Sättigung, Farbtönung
Aufnahme
Programm Smart Auto, Programm, Blendenautomatik AE, Zeitautomatik AE, Manuell, Nacht, Porträt, Landschaft,
Szene-Programme Beauty, Video, Kinder, Makro, Text, Sonnenuntergang, Dämmerung, Gegenlicht, Feuerwerk, Strand & Schnee
Bildgröße JPEG (3:2): 14.6M (4592x3056), 10M (3872x2592), 6M (3008x2000), 2M (1920x1280), 1.4M (1472x976): nur Burst Mode JPEG (16:9): 12M (4592x2584), 8M (3872x2176), 5M (3008x1688), 2M (1920x1080)
Qualität Superfein, Fein, Normal RAW: 14.6M (4592x3056)
RAW Format SRW
Farbraum sRGB, Adobe RGB
Video
Format MP4 (H.264)
Kompression Video: H.264, Ton: AAC
Videoclip Mit oder ohne Tonaufzeichnung (Max. Aufnahmedauer: 25 Minuten)
Auflösung 1280x720, 640x480, 320x240
Bildrate 30 B/s
Ton Mono
Bearbeitung Einzelbildaufnahme, Schnitt
Wiedergabe
Typ Einzelbild, Vorschaubilder (3/9/20 Bilder), Diaschau, Video
Belichtungswarnung Spitzlichter
Bearbeitung Rote-Augen-Korrektur, Gegenlicht Kompensation, Photo Style Selector, Größenanpassung, Bilddrehung, Retuschierung der Gesichtshaut
Photo Style Selector Weich, Lebhaft, Natur, Herbst, Nebel, Dunkel, Klassisch
Speicher / Aufnahmeformat
Medium SD, SDHC
Dateiformat RAW (SRW), JPEG (EXIF 2.21), Kompatibel zu DCF, DPOF 1.1, PictBridge 1.0
Aufnahmekapazität (bezogen auf 1 GB) Foto: k.A.; Video: 1280x720 : High Quality 15 min., Normal 22 min. 640x480 : High Quality 44 min., Normal 66 min. 320x240 : High Quality 145 min., Normal 210 min. *Gemessen unter Samsung Standards
Sonstiges
Menüsprachen 16 (Koreanisch, Englisch, Dänisch, Deutsch, Niederländisch, Schwedisch, Spanisch, Italienisch, Tschechisch, Französisch, Portugiesisch, Polnisch, Finnisch, Russisch, Chinesisch traditionell und vereinfacht)
Direktdruck PictBridge
Interface Digital Anschluss; USB 2.0 (HI-SPEED); Video-Ausgang, NTSC, PAL (wählbar) HDMI 1.3: (1080i, 720p, 576p, 480p)
Fernauslöser Ja
Stromversorgung DC-Eingang: DC 9,0 V, 1,5 A (100 - 240 V); Li-Ion-Akku: BP1310 (1300 mAh) Ladegerät: BC1310 Netzadapter: AD9NX01 (optional)
Batterielebensdauer 200 min / 400 Aufnahmen
Abmessungen (BxHxT) 123x87x39,8 mm (ohne vorstehende Teile)
Gewicht 353g (ohne Batterie und Speicherkarte)
Betriebstemperatur 0 ~ 40 °C
Feuchtigkeitsbereich 5 ~ 85 %
Software Samsung Master, Samsung RAW Converter 3.1 Adobe Reader, QuickTime Player 7.6

 
Technische Änderungen vorbehalten
 

(thoMas)
 

Nachtrag (5.43 Uhr):
Nachdem sich die obige Pressemitteilung über die neuen NX-Objektive ausschweigt, hatten wir zu den Objektiven zunächst noch Vermutungen anstellen müssen. Inzwischen liegen Informationen zu den ersten drei Wechselobjektiven vor, unsere Einleitung haben wir durch den Einschub dementsprechend konkretisiert.

Samsungs NX-System startet mit einem 85 Gramm schweren und kompakten Normalobjektiv 2,0/30 „Pancake“, dem rund 200 Gramm schweren Standardzoom 3,5-5,6/18-55 OIS sowie dem gut 400 Gramm schweren Telezoom 4,0-5,6/50-200 ED OIS:

Technische Daten der Objektive
  2,0/30 3,5-5,6/18-55 OIS 4,0-5,6/50-200 ED OIS
Brennweite 30 18-55 50-200
Kleinbild-äquivalente Brennweite 43 28-85 77-306
Bildwinkel (diagonal) 50,2° 75,9-28,7° 31,4-8,0°
größte Blende f/2,0 f/3,5-f/5,6 f/4,0-5,6
kleinste Blende f/22 f/22 f/22
optischer Aufbau 5 Elemente in 5 Gruppen
darunter 1 asphärisches Element
12 Elemente in 9 Gruppen
darunter1 asphärisches Element
17 Elemente in 13 Gruppen
darunter 2 ED-Elemente
Naheinstellgrenze 25 cm 28 cm 98 cm
Bildstabilisator (OIS) nein ja ja
Filtergewinde 43 mm 58 mm 52 mm
Abmessungen (Länge x Durchmesser) 22 x 62 mm 65 x 63 mm 100 x 70 mm
Gewicht 85 g 198 g 417 g
Streulichtblende optional im Lieferumfang im Lieferumfang

Alle drei Objektive kommen ohne den Marken-Aufdruck von Samsungs Kooperationspartner Schneider-Kreuznach aus. Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit macht der Hersteller noch nicht.

Spiegelreflexobjektive mit Pentax-K-Bajonett, wie sie auch Samsung im Sortiment hat, passen allein schon wegen des 20 Millimeter längeren Auflagemaßes von 25,5 Millimetern nicht ohne Zwischenring auf die NX10 (auch die Mechanik zur Steuerung von Autofokusantrieb und Blende der der K-Bajonett-Objektive fehlt dem NX-Bajonett, Blendenmotor, AF-Motor und Bildstabilisator der NX-Objektiven werden über acht elektrische Kontakte geregelt). Gleichwohl ist ein Adapter für das K-Bajonett geplant: Autofokus sei mit diesem zwar nicht möglich, berichtet „Amateur Photographer“, zur Einstellung der Blende soll es aber einen Blendenring am Adapter geben.

Auch beim Blitzsystem wendet sich Samsung vom eigenen und Pentax' Spiegelreflexkamerasystem ab: Die elektrischen Kontakte im Blitzschuh hat die NX10 nicht von Samsungs Spiegelreflexkameras GX-1L, GX-1S, GX-10 und GX-20 und deren Pentax-Schwestern, sondern von der Digimax Pro815 geerbt, Samsungs Blitzgeräte SEF-54PZF und SEF36-PZF für die Spiegelreflexkameras sind also mit der TTL-Blitzmessung der NX10 ebensowenig kompatibel wie ihre Pentax-Schwestermodelle AF-540FGZ und AF-360FGZ.

Neben dem schon von der Pro815 bekannten Automatikblitzgerät SEF-42A soll es zur NX10 noch ein deutlich kompakteres geben: Das oben abgebildete SEF-20A (mit Leitzahl 20 bei ISO 100, so darf man vermuten).

(mts)

Nicht 3,0/20

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 07:05

sondern 2,0/30 ...

Sich mit fremden Federn schmücken

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 07:54

Auszug aus der Pressemeldung:

Zitat:

Mit der NX10 stellt Samsung Electronics auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) seine Innovationskraft erneut unter Beweis.

Welche Innovationskraft!?! Die NX10 ist auf den ersten Blick nur ein müder Abklatsch der Panasonic GH1 mit nur geringfügig größerem Sensor und sonst ohne richtigen Mehrwert. Richtig innovativ ist das jedenfalls nicht! Aber war zu erwarten, dass alle notorischen Trittbrettfahrer der Branche (Canon und Nikon werden wohl als Letzte folgen) so tun würden, als hätten sie das Konzept der spiegellosen digitalen Wechselobjektivkamera erfunden, obwohl andere (nämlich Panasonic und Olympus) die Pionierarbeit geleistet haben (wie schon bei der automatischen Sensorreinigung und dem Live-View)...

Federschmuck

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 09:11

"nur geringfügig größerem Sensor "

Die Definition von "geringfügig" sollte nachgereicht werde.
Die NX beweist doch,dass das Liliput-4/3-Format nur einen kurzen Augenblick auf dem Fotomarkt verweilen wird.

Sensorgröße

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 11:56
Gast schrieb:

Die Definition von "geringfügig" sollte nachgereicht werde.
Die NX beweist doch,dass das Liliput-4/3-Format nur einen kurzen Augenblick auf dem Fotomarkt verweilen wird.

Tatsache (und das wird durch etliche Tests in der deutschen und internationalen Fachpresse belegt) ist, dass die aktuellen FT/mFT-Kameras trotz etwas kleinerem Sensor in etwa auf dem gleichen Qualitätsniveau liegen wie APS-C-Kameras. Selbst wenn man also subjektiv einen signifikanten Größenunterschied zwischen FT-Sensoren und APS-C-Sensoren sieht, kann der Unterschied in der Bildqualität nicht als solches (d.h. als signifikant) bezeichnet werden. Lediglich die besten APS-C-DSLRs sollen eine leicht bessere Bildqualität aufweisen als die mFT/FT-Kameras, aber gerade die Samsung-Kameras stehen nicht im Ruf, bei der Signalverarbeitung bzw. bei der Bildqualität zu den Klassenbesten zu gehören.

Das beweist auch wieder, dass es weniger auf die Sensorgröße ankommt als auf die Signalausbeute des Sensors und die Qualität der anschliessenden Signalverarbeitung. Und da brauchen sich die mFT/FT-Kameras nicht hinter der APS-C-Konkurrenz zu verstecken! Wenn man den neuesten Gerüchten Glauben schenkt, dürfte die Bildqualität der mFT/FT-Kameras sogar noch einen weiteren Sprung nach Vorne machen, wenn dieses Jahr noch Panasonic und/oder Fujifilm mit neuen Sensortechnologien für FT/mFT-Kameras auf den Markt kommen. Kurzum: Die Bildqualität der mFT/FT-Kameras ist jetzt schon weitestgehend auf APS-C-Niveau und sie wird in Kürze noch besser werden!!!

Ding Dong Dillis kleine Welt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 13:30
DingDongDilli schrieb:

Kurzum: Die Bildqualität der mFT/FT-Kameras ist jetzt schon weitestgehend auf APS-C-Niveau und sie wird in Kürze noch besser werden!!!

Ja nee is klar, (m)FT wird immer besser und APS-C wird von heute an nicht mehr weiter entwickelt.

Richtig ist schon, dass die reine Bildqualität von FT der von APS-C kaum nachsteht, vor allem da wohl kaum einer seine Bilder regelmäßig auf 1x1,5 Meter ausbelichten wird um die Poster dann aus 20cm nach Details und Rauschpixel abzusuchen. Mit der Freistellung ist es aber etwas anderes und auch mit AL, wobei zugegebenermaßen wohl jeder der darauf Wert legt, heutzutage zu Vollformat greifen wird.

Ich persönlich sehe es also nicht so, dass FT vs APS das FT-System bald aussterben wird oder keine Daseinsberechtigung hätte, man sollte aber dennoch die Kirche im Dorf lassen!

Fakten, Fakten, Fakten

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:23
Gast schrieb:

Ja nee is klar, (m)FT wird immer besser und APS-C wird von heute an nicht mehr weiter entwickelt

(m)FT wird defintiv immer besser! Und dass APS-C von heute an nicht mehr weiter entwickelt wird, hab ich bestimmt nicht behauptet. Also legen Sie mir keine Behauptungen in den Mund, die ich nicht so aufgestellt hab!!!!

Zitat:

Mit der Freistellung ist es aber etwas anderes und auch mit AL, wobei zugegebenermaßen wohl jeder der darauf Wert legt, heutzutage zu Vollformat greifen wird.

Meine Güte! Tut doch nicht immer so, als ob mit FT/mFT gar keine Hintergrundunschärfe gäbe und man unter AL nur katastrophale Ergebnisse erzielen würde. Denn das ist schlichtweg falsch!

In der Praxis ist es so, dass die Schärfentiefe/Tiefenschärfe bei mFT und FT zwar etwas größer ist als bei APS-C oder gar Vollformat, aber deutlich geringer als bei Kompaktkameras. Mit meinem 50-200mm/f2.8-3.5 krieg ich jedenfalls problemlos Personen und Objekte freigestellt; selbst mit lichtschwächeren Objektiven kriegt man noch unter bestimmten Bedinungen eine ansehliche Hintergrundunschärfe hin. Und bis ISO 1.600 machen die FT/mFT-Kameras bei AL-Aufnahmen auch keine richtig schlechte Figur; als unbrauchbar würde ich die Aufnahmen jedenfalls nicht bezeichnen!

Zitat:

Ich persönlich sehe es also nicht so, dass FT vs APS das FT-System bald aussterben wird oder keine Daseinsberechtigung hätte, man sollte aber dennoch die Kirche im Dorf lassen!

Sicher sollte man die Kirche im Dorf lassen. Aber umgekehrt sollte man die Freistell- und AL-Fähigkeiten der mFT/FT-Kameras auch nicht schlechter reden als die es in der Praxis sind...!

DingDongDilli schrieb: Aber

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 17:52
DingDongDilli schrieb:

Aber umgekehrt sollte man die Freistell- und AL-Fähigkeiten der mFT/FT-Kameras auch nicht schlechter reden als die es in der Praxis sind...!

Im Vergleich zu VF sind sie geradezu lächerlich. Das ist kein "schlechter reden als es ist", das ist die Realität.

Siehe hierzu auch kürzlich den Artikel bei Photoscala (aus einer Leica Präsentation).

Nix lächerlich

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 22:22
Gast schrieb:

Im Vergleich zu VF sind sie geradezu lächerlich.

1. sie erheben auch nicht den Anspruch, VF in diesem Bereich Konkurrenz zu machen

2. sie sind ausreichend genug, um ansprechende Bildresultate in vielen Aufnahmensituationen zu erzielen

Ich glaube nicht, dass es

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 19:25

Sinn macht, gegen die Primitiv-Phrasen des FT-Hassers von vorhin anzureden. Der spuckt immer nur die gleichen stereotypischen Argumente hervor. Da kann sich die Welt noch so drehen, das wird nix. FT ist bei dem Asche. Irgendwelche technischen Feinheiten hat der einfach nicht mitgekriegt und ernährt sich vorzugsweise von den Phrasen von vor 3 oder 4 Jahren, als FT noch nicht so gut aufgestellt war.

Die wesentlichen Versprechen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 17:09

des FT-Formats - Kompaktheit, bessere Sensoren, optische Überlegenheit - kann dieses nur bedingt einlösen. Stellt es sich dem direkten Vergleich mit APS-C- oder gar dem kleinbild-Format überzeugt es weder im Handling noch bei der Bildqualität - muss aber gegenüber den größeren Formaten deutliche Abstriche im Auflösungsvermögen, der Bildanmutung (Spiel mit Schärfe und Unschärfe) und den Empfindlichkeitsreserven hinnehmen. Und das zu Preisen, die mit den größeren Formaten weitgehend vergleichbar sind. Resultat: Der Fotograf, der in ein überzeugendes GESAMTsystem investiert, wird, ist er nicht ein ideologisch Totalverblendeter, zu kleineren Sensorformaten eine ausreichende Distanz wahren.

P.S.: Ich bin übrigens nicht Jener, den Sie "FT-Hasser" zu nennen belieben (der aber in Wahrheit allenfalls ein FT-Polemiker geheißen werden kann).

Wohl wahr!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Januar 2010 - 15:15
Gast schrieb:

Sinn macht, gegen die Primitiv-Phrasen des FT-Hassers von vorhin anzureden. Der spuckt immer nur die gleichen stereotypischen Argumente hervor. Da kann sich die Welt noch so drehen, das wird nix. FT ist bei dem Asche. Irgendwelche technischen Feinheiten hat der einfach nicht mitgekriegt und ernährt sich vorzugsweise von den Phrasen von vor 3 oder 4 Jahren, als FT noch nicht so gut aufgestellt war.

Ich verwende APS-C-DSLR ebenso wie Vollformat-DSLR und seit einiger Zeit Micro-FourThirds in Form einer GF1 und G1. Mein Eindruck von diesem ach so schlechten "Zwergformat": einfach nur geil!!! Gigantisch, was sich in so kleine Kisten an Qualität reinpacken lässt und wie unbeschwert sich damit bei Topqualität fotografieren lässt. Natürlich hat Micro-4/3 auch Nachteile - aber welches Kamerasystem hat das nicht? Wenn ich ISO 1600 oder darüber in Spitzenqualität haben will, greife ich halt zu einem anderen Werkzeug. Gleiches gilt für das in Amateurkreisen völlig überbewertete "Freistellen". Dennoch: Man könnte glauben, ein gutes Porträt lebt ausschließlich von Blende 1,4 bei Vollforamt. Was für ein Bullshit!
Bei Nennempfindlichkeit sowie bei sorgfältiger Belichtung und Ausarbeitung sind selbst mit der G1/GF1 ein Meter große Bilder in absoluter Topqualität möglich. Wer nur aufgrund seines technischen Halbwissens und der gebetsmühlenartig wiederholten Vorurteile bei (Micro-)FourThirds überheblich die Nase rümpft, kann nicht erwarten, ernstgenommen zu werden von Leuten, die dieses praktische Format aus eigener Anschauung kennen.

Ihnen kann man auch wirklich ALLES...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 13:16

...eintrichtern und Sie werden daran für ewig glauben.

http://www.dpreview.com/learn/?/key=sensor%20sizes
+++++++++++++++++++++++++++++++
Type Aspect Ratio Dia. (mm) Diagonal Width Height

4/3" 4:3 33.867 22.500 18.000 13.500
1.8" (*) 3:2 45.720 28.400 23.700 15.700

1.8" (*) 3:2 45.720 28.400 23.700 15.700
35 mm film 3:2 n/a 43.300 36.000 24.000

(*) Also called "APS-C". Many variants exist. APS-C film measures 25.1 x 16.7 mm, Sony's APS-C measures 21.5 x 14.4 mm, Nikon "DX" sensors measure 23.7 x 15.7 mm, while Canon has several (smaller and larger) variants, e.g. 22.2 x 14.8 mm and 28.7 x 19.1 mm.
++++++++++++++++++++++++++++

Man beachte den gigantischen Größenunterschied in der Bildhöhe von 1,8 mm.
Die neuesten FT-Sensoren sind "übergroß", dh. es gibt bei anderen Verhältnissen wie 4:3 wie zB. 3:2 oder 16:9 keinen "Beschnitt" des Bildkreises mehr, während die APS-C-Sensoren "alle" noch beschnitten werden.

Auch die LUMIX DMC-LX3, welche einen wesentlich kleineren Sensor als FT nutzt, arbeitet bereits mit "übergroßem" Sensor. s. http://www.dpreview.com/reviews/panasonicdmclx3/

http://a.img-dpreview.com/reviews/panasonicDMCLX3/images/asp/AR.jpg

Die aktuell verbauten FT-Sensoren dürften bereits genauso groß sein wie die APS-C-Sensoren von Canon.

Das ist es genau. Es gibt hinsichtlich Sensorgröße keine Unterschiede mehr. Es gibt nur 1 großen Unterschied.

- Für FT gibt es bis auf weiteres die besten Objektive teilweise "mit Abstand" besten Objektive va. Kitlenses auf dem Markt.

Über ungelegte Eier nörgeln

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 10:02
DingDongDilli schrieb:

Auszug aus der Pressemeldung:

Zitat:

Mit der NX10 stellt Samsung Electronics auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) seine Innovationskraft erneut unter Beweis.

Welche Innovationskraft!?! Die NX10 ist auf den ersten Blick nur ein müder Abklatsch der Panasonic GH1 mit nur geringfügig größerem Sensor und sonst ohne richtigen Mehrwert. Richtig innovativ ist das jedenfalls nicht! Aber war zu erwarten, dass alle notorischen Trittbrettfahrer der Branche (Canon und Nikon werden wohl als Letzte folgen) so tun würden, als hätten sie das Konzept der spiegellosen digitalen Wechselobjektivkamera erfunden, obwohl andere (nämlich Panasonic und Olympus) die Pionierarbeit geleistet haben (wie schon bei der automatischen Sensorreinigung und dem Live-View)...

- und dabei Anderen andauerndes Nörgeln vorzuwerfen - das muss Dir in dieser "Qualität" einmal Einer nachmachen. "Respekt".

Die Brandstifter sind wieder am Werk!

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 12:01
Gast schrieb:

Über ungelegte Eier nörgeln - und dabei Anderen andauerndes Nörgeln vorzuwerfen - das muss Dir in dieser "Qualität" einmal Einer nachmachen. "Respekt".

Und wieder mal ein erbärmlich blöder Provokationsversuch! Und wenn die Diskussion deswegen wieder ausartet, ist es der böse/dumme/inkonsequente/etc. DingDongDilli, der mit dem Streit angefangen hat, gell?!?

Und dann

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 12:23

hupft er auch noch wie das enttarnte Rumpelstilzchen von Fettnapf zu Fettnapf ... ;-)

Ach wie gut

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:08
Gast schrieb:

hupft er auch noch wie das enttarnte Rumpelstilzchen von Fettnapf zu Fettnapf ... ;-)

dass jeder weiß, dass ich DingDongDilli heiß ... :-)))

DingDongDilli schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 14:12
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

Über ungelegte Eier nörgeln - und dabei Anderen andauerndes Nörgeln vorzuwerfen - das muss Dir in dieser "Qualität" einmal Einer nachmachen. "Respekt".

Und wieder mal ein erbärmlich blöder Provokationsversuch! Und wenn die Diskussion deswegen wieder ausartet, ist es der böse/dumme/inkonsequente/etc. DingDongDilli, der mit dem Streit angefangen hat, gell?!?

"Dumm, böse", einverstanden. Sie haber noch "peinlich" und "armselig" vergessen.

Peinlich und armselig

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:26
Gast schrieb:

"Dumm, böse", einverstanden. Sie haber noch "peinlich" und "armselig" vergessen.

Nein, hab ich nicht vergessen! Diese beiden Adjektive sind extra für Sie reserviert!!!

Also ehrlich, DDD

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 16:06

Sie sind doch alleine so peinlich wie die ganzen anderen zusammen.
So dumm, böse, peinlich, armselig und was noch immer kann normalerweise ein Mensch alleine gar nicht sein.
Aber Sie schaffen es.
RESPEKT!

Immerhin bringen Sie dem ThoMas jede Menge Klicks, denn in anderen Foren lacht man auch schon über Sie.

Insofern ist so ein Forenclown natürlich wichtig und nützlich.

Weiter so!
Auch die gutmenschen wollen einen haben, über den sie herzlich lachen können, ohne daß sie ihn verletzen. Denn Sie sind ja resistent und befreit.

Forenclown vs. Foren-Pharisäer

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 09:35

Jetzt tun Sie nicht so, als ob sie über die ganze Sache/Diskussion so erhaben wären. Das nimmt Ihnen keiner ab! Jeder, der auch nur ein bisschen gesunden Menschenverstand besitzt, durchschaut Sie schnell und entlarvt Sie und Ihresgleichen als armselige kleine Brandstifter, die sich auf höchst schizophrenste Art und Weise hier durch eine geschwollene bzw. pseudo-geistreiche Ausdrucksweise zum absolut souveränen Diskussionsteilnehmer aufspielen (was Ihnen aber nur sehr mäßig gelingt), aber im Hintergrund (Sie sind ja sogar zu ***FEIGE***, sich zu registrieren) sticheln und provozieren. Sie sind gar nicht an einem sachlichen Verlauf der Diskussion bzw. an einer Deeskalation interessiert – der beste Beweis dafür ist, dass sie z.B. in diesem Diskussionsfaden nicht auf die durchaus vorhandenen sachlichen Argumentationen meinerseits eingehen, sondern nur auf die Beiträge von mir eingehen, die Ihnen eine Steilvorlage für Ihre persönlichen Angriffe bieten.

Ihnen geht doch regelrecht einer ab, wenn ich auf Ihre billigen Provokationen eingehe. Sie sind wie solche dummen und verzogenen Gören, die mit Steinen und/oder Stöcken nach Hunden werfen und dann auch noch die Verlogenheit haben, allen zu erzählen wie böse/aggressiv doch der Nachbarshund ist, weil der laut gebellt und geknurrt hat... Insofern treffen die Adjektive dumm, böse, peinlich, armselig und was noch immer auch perfekt auf Sie zu; ich mag mich vielleicht dadurch, dass ich auf Ihre Provokationen eingehe lächerlich machen, aber Sie sind keinen Deut besser als ich!!!

DingDongDilli schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 11:42
DingDongDilli schrieb:

Ihnen geht doch regelrecht einer ab, wenn ich auf Ihre billigen Provokationen eingehe.

Na nun nehmen Sie sich als "stadtbekannten" Forentrottel mal nicht so wichtig...

Wird Zeit, dass Tourette heilbar wird!

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 15:08
Gast schrieb:

Na nun nehmen Sie sich als "stadtbekannten" Forentrottel mal nicht so wichtig...

Und es geht "fröhlich" weiter mit den billigen Provokationen und Sticheleien... Was für ein erbärmliches Leben müssen Sie führen, wenn Sie nichts Besseres zu tun haben!?!

er will aber immer das letzte wort haben

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 17:21

ohne geht wohl nicht.

DingDongDilli schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 17:43
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

Na nun nehmen Sie sich als "stadtbekannten" Forentrottel mal nicht so wichtig...

Und es geht "fröhlich" weiter mit den billigen Provokationen und Sticheleien... Was für ein erbärmliches Leben müssen Sie führen, wenn Sie nichts Besseres zu tun haben!?!

Wen meinen Sie denn jetzt? Ich glaube Sie merken gar nicht, das Sie sich hier mit jedem zweiten streiten...

Nein Nein!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 21:03

So wie es nur einen DingDongDilli geben kann, kann es auch nur einen Gast geben.

Manchmal

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Januar 2010 - 07:13
Gast schrieb:
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

Na nun nehmen Sie sich als "stadtbekannten" Forentrottel mal nicht so wichtig...

Und es geht "fröhlich" weiter mit den billigen Provokationen und Sticheleien... Was für ein erbärmliches Leben müssen Sie führen, wenn Sie nichts Besseres zu tun haben!?!

Wen meinen Sie denn jetzt? Ich glaube Sie merken gar nicht, das Sie sich hier mit jedem zweiten streiten...

gerät er sogar in Widerstreit mit sich selbst ...

Keine Alternative.

Bild von der Profi
Eingetragen von
der Profi
(Inventar)
am Montag, 04. Januar 2010 - 10:15
DingDongDilli schrieb:

Auszug aus der Pressemeldung:

Zitat:

Mit der NX10 stellt Samsung Electronics auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) seine Innovationskraft erneut unter Beweis.

Welche Innovationskraft!?! Die NX10 ist auf den ersten Blick nur ein müder Abklatsch der Panasonic GH1 mit nur geringfügig größerem Sensor und sonst ohne richtigen Mehrwert. Richtig innovativ ist das jedenfalls nicht! Aber war zu erwarten, dass alle notorischen Trittbrettfahrer der Branche (Canon und Nikon werden wohl als Letzte folgen) so tun würden, als hätten sie das Konzept der spiegellosen digitalen Wechselobjektivkamera erfunden, obwohl andere (nämlich Panasonic und Olympus) die Pionierarbeit geleistet haben (wie schon bei der automatischen Sensorreinigung und dem Live-View)...

Eigentlich ist der Sensor der GH1 sogar wesentlich größer, es wird nur nie die ganze Fläche genutzt.
Die Filmfähigkeit der Samsung ist mit Ntsc konformen 30 Bilder/sec nur marginal und nicht wirklich brauchbar. Zum Filmen aus spannenden Blickwinkeln fehlt ausserdem der schwenkbare Display.

Leider hat man die Kompatibilität mit Pentax beinahe völlig beendet. Nicht einmal die eigenen Blitze passen noch an diese Kamera und die Verwendbarkeit der Pentax Objektive ist nicht besser als wenn man sie mit einem mechanischen Adapter an eine Panasonic anschließt. Kein Autofokus und nur manuelle Blendensteuerung.

Hoffentlich macht Pentax den Einstig in die EVIL Welt ein wenig konsequenter.

Ein weiterer Schritt in die Spiegellose Zukunft aber keine Alternative zu MFT.

Nicht erster…

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 10:37

…aber nur die logische Folge in der Entwicklung.
Dass Olympus und Panasonic die Vorreiter gewesen sein sollen erschließt sich mir nicht. Zuerst war da die Sigma DP1. Die hat(te) zwar kein Wechselobjektivsystem, war aber die erste "Kompakte" ohne Spiegel aber mit großem Sensor.

Die NX10 ist zudem nur ein weiterer Beweis, dass die angeblichen Vorteile von Four Thirds (vornehmlich Kompaktheit) in der Praxis nur Schall und Rauch sind. Mit dem idiotischen Seitenverhältnis von 4:3 war FT schon immer auf dem falschen Dampfer. Durch Kameras wie die NX10 brauchen sich nun auch diejenigen, die eine Kompakte mit großem Sensor und Wechselobjektivsystem haben wollen, nicht mehr über dieses dämliche 70er-Jahre-Fernsehformat ärgern.

Leider unzutreffend

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 11:40

Bitte reden Sie nicht vom "idiotischen" Seitenverhältnis. 4:3 war das ursprüngliche Filmformat (24 mal 18 mm) beim Filmen. Durch die Verdopplung auf 36 x 24 mm bei der Erfindung der Leica ist das ästetisch unbefriedigende Handtuchformat 3:2 entstanden. Sie finden auch im Mittelformat (beim Film) nirgendwo 3:2. Ich fotografiere gerne im Hochformat und 3:2 ist dann praktisch unbrauchbar. Ja was glauben Sie denn, warum ich mir eine Panasonic GH1 gekauft habe? Hauptsächlich, um von Leicas Handtuch wegzukommen!

Aber sicher doch,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:01
Gast schrieb:

Bitte reden Sie nicht vom "idiotischen" Seitenverhältnis. 4:3 war das ursprüngliche Filmformat (24 mal 18 mm) beim Filmen. Durch die Verdopplung auf 36 x 24 mm bei der Erfindung der Leica ist das ästetisch unbefriedigende Handtuchformat 3:2 entstanden. Sie finden auch im Mittelformat (beim Film) nirgendwo 3:2. Ich fotografiere gerne im Hochformat und 3:2 ist dann praktisch unbrauchbar. Ja was glauben Sie denn, warum ich mir eine Panasonic GH1 gekauft habe? Hauptsächlich, um von Leicas Handtuch wegzukommen!

beim Film sind sie auch schon des Längeren bei den Klopapierformaten (?) a la Cinemascope angekommen - vom bösen Fernsehen mit seinem unsäglichen 16:9-HD-Format ganz zu schweigen ...

Gast schrieb: Bitte reden

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 22:37
Gast schrieb:

Bitte reden Sie nicht vom "idiotischen" Seitenverhältnis. 4:3 war das ursprüngliche Filmformat (24 mal 18 mm) beim Filmen. Durch die Verdopplung auf 36 x 24 mm bei der Erfindung der Leica ist das ästetisch unbefriedigende Handtuchformat 3:2 entstanden. Sie finden auch im Mittelformat (beim Film) nirgendwo 3:2. Ich fotografiere gerne im Hochformat und 3:2 ist dann praktisch unbrauchbar. Ja was glauben Sie denn, warum ich mir eine Panasonic GH1 gekauft habe? Hauptsächlich, um von Leicas Handtuch wegzukommen!

Komisch, ist mir die letzten 50 Jahre Fotografie gar nicht aufgefallen, daß das Kleinbildformat ein unerträgliches "Handtuchformat" war. Ich fand (und finde es) klasse. Alternative wäre ein echtes Quadrat (Hasselblad). Alles dazwischen halte ich für weniger genial.

Wieder mal

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 17:34
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Bitte reden Sie nicht vom "idiotischen" Seitenverhältnis. 4:3 war das ursprüngliche Filmformat (24 mal 18 mm) beim Filmen. Durch die Verdopplung auf 36 x 24 mm bei der Erfindung der Leica ist das ästetisch unbefriedigende Handtuchformat 3:2 entstanden. Sie finden auch im Mittelformat (beim Film) nirgendwo 3:2. Ich fotografiere gerne im Hochformat und 3:2 ist dann praktisch unbrauchbar. Ja was glauben Sie denn, warum ich mir eine Panasonic GH1 gekauft habe? Hauptsächlich, um von Leicas Handtuch wegzukommen!

Komisch, ist mir die letzten 50 Jahre Fotografie gar nicht aufgefallen, daß das Kleinbildformat ein unerträgliches "Handtuchformat" war. Ich fand (und finde es) klasse. Alternative wäre ein echtes Quadrat (Hasselblad). Alles dazwischen halte ich für weniger genial.

ein Eulenträger ... ;-)
Das Quadrat als Aufnahmeformat vermisse auch ich schmerzlich - dafür muss man sich auf Pixel und Millimeter vorrechnen lassen, wie universell und "groß" die multiformatige Micro-FT-Welt doch sei (und sich dabei stirnrunzelnd denken, wie Micro doch manches Weltbild beschaffen ist).

Ansichtssache

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 12:07
Gast schrieb:

Dass Olympus und Panasonic die Vorreiter gewesen sein sollen erschließt sich mir nicht. Zuerst war da die Sigma DP1. Die hat(te) zwar kein Wechselobjektivsystem, war aber die erste "Kompakte" ohne Spiegel aber mit großem Sensor.

Nur ist die Möglichkeit, die Objektive zu wechseln ein ausreichend wichtiger Faktor (wenn nicht wesentlich), dass man Panasonic und Olympus durchaus eine Vorreiterrolle zuschreiben kann!

Zitat:

Mit dem idiotischen Seitenverhältnis von 4:3 war FT schon immer auf dem falschen Dampfer. Durch Kameras wie die NX10 brauchen sich nun auch diejenigen, die eine Kompakte mit großem Sensor und Wechselobjektivsystem haben wollen, nicht mehr über dieses dämliche 70er-Jahre-Fernsehformat ärgern.

An einem Bildformat bzw. Seitenverhältnis kann nichts idiotisch/dämlich sein! Neue Bildformate eröffnen neue Gestaltungsmöglichkeiten und übrigens erlauben Kameras wie die Panasonic DMC-GH1 das Umschalten auf andere Bildformate (mit 3:2- oder 16:9-Seitenverhältnis) ***ohne*** Qualitätseinbussen bzw. Auflösungsverlust...

4:3 ist und bleibt ein Anachronismus

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:19

Natürlich wird jeder FT-Fan oder -Anbeter alles erdenkliche tun, um sich einzureden, dieses fast quadratische Format wäre der Stein der Weisen, aber in Bezug auf eine vernünftige Bildaufteilung ist und bleibt es nüchtern betrachtet einfach Murks. Umschalten auf andere Formate geht immer mit irgend einer Form der Konvertierung einher, weil der Sensor nun mal 4:3 ist und keine Gummipixel hat, die in eine beliebige Form morphen können!

Jedes Format, bzw. Seitenverhältnis ist selbstverständlich ein Kompromiss, der in Abhängigkeit zum Motiv steht und ggf. angepasst werden muss. Genau da ist 3:2 aber aber der mit Abstand flexiblere Kompromiss. Bei 4:3 muss für eine ausgewogene Bildkomposition, die sich in den meisten Fällen an gängigen Regeln wie dem Goldenen Schnitt, sowie der menschlichen Perzeption orientiert, fast immer beschnitten werden, um eine vernünftige Bildkomposition zu erhalten. Oder hat schon mal jemand in Kunst- oder Fotogalerien Bilder in exakt 4:3 gesehen? Das dürfte ein äußerst seltenes "Erlebnis" sein, weil es einfach ein Gurkenformat ist.

Liebe FT-Fans, betet ruhig weiter euren Gott an, aber bitte verschont uns Normalfotografierende mit eurem Religionsgeschwafel vom Heiland FT.

Reine Einstellugssache

Bild von der Profi
Eingetragen von
der Profi
(Inventar)
am Montag, 04. Januar 2010 - 18:00
Gast schrieb:

Natürlich wird jeder FT-Fan oder -Anbeter alles erdenkliche tun, um sich einzureden, dieses fast quadratische Format wäre der Stein der Weisen, aber in Bezug auf eine vernünftige Bildaufteilung ist und bleibt es nüchtern betrachtet einfach Murks. Umschalten auf andere Formate geht immer mit irgend einer Form der Konvertierung einher, weil der Sensor nun mal 4:3 ist und keine Gummipixel hat, die in eine beliebige Form morphen können!

Jedes Format, bzw. Seitenverhältnis ist selbstverständlich ein Kompromiss, der in Abhängigkeit zum Motiv steht und ggf. angepasst werden muss. Genau da ist 3:2 aber aber der mit Abstand flexiblere Kompromiss. Bei 4:3 muss für eine ausgewogene Bildkomposition, die sich in den meisten Fällen an gängigen Regeln wie dem Goldenen Schnitt, sowie der menschlichen Perzeption orientiert, fast immer beschnitten werden, um eine vernünftige Bildkomposition zu erhalten. Oder hat schon mal jemand in Kunst- oder Fotogalerien Bilder in exakt 4:3 gesehen? Das dürfte ein äußerst seltenes "Erlebnis" sein, weil es einfach ein Gurkenformat ist.

Liebe FT-Fans, betet ruhig weiter euren Gott an, aber bitte verschont uns Normalfotografierende mit eurem Religionsgeschwafel vom Heiland FT.

Ich glaube, die Sympathie für ein Seitenverhältnis, hat sehr viel mit Gewohnheit zu tun.
Ich habe jahrelang nur mit 3.2 fotografiert und fand das Mittelformat mit 6:7, Anfangs echt eigenartig. Ich musste mich neu orientieren was den goldenen Schnitt und die gesamte Bildeinteilung anbelangte. Als ich mit der Hasselblad digital zu arbeiten begann war der Umstieg dann kein Problem mehr. Als kleines System war mir das 4:3 der Olympus dann auch wesentlich angenehmer weil ich mich nicht ständig umstellen musste.
Zum Filmen und auf Reportagen benutze ich heute zusätzlich eine GH1 die ich anfangs auf 3:2 eingestellt hatte weil ich mir einbildetete, ich würde damit weniger Beschnitt produzieren, aber ich bin es nicht mehr gewohnt und so habe ich wieder auf 4:3 umgestellt, was bei der Panasonic mit ihrem übergroßem Sensor ohne Interpolation und Bildkreisbeschnitt möglich ist.
In Kunst- oder Fotogalerien war ich mit meinen Fotos noch nie Vertreten und kann daher den Vorteil von 3:2 gegenüber 4:3 nicht beurteilen.
Mein Lieblingsverhältnis ist immer noch 1:1. Meiner Meinung nach ist das Quadrat an Wucht im Ausdruck nicht zu überbieten und das Sehen ist von jedem Hoch- und Querformat Denken befreit.

Bin Gespannt wer den ersten übergroßen quadratischen Chip auf den Markt bringt, der dann jedes Seitenverhältnis zulässt.

3:2-Dogma

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 18:12
Gast schrieb:

Natürlich wird jeder FT-Fan oder -Anbeter alles erdenkliche tun, um sich einzureden, dieses fast quadratische Format wäre der Stein der Weisen, aber in Bezug auf eine vernünftige Bildaufteilung ist und bleibt es nüchtern betrachtet einfach Murks.

Definieren Sie "vernünftige Bildaufteilung". Welches ist denn das einzig Wahre Seitenverhältnis in der Fotografie?!? 3:2 etwa? Was ist dann z.B. mit solchen Mittelformatkameras, die mit 6x6cm-Film (Seitenverhältnis von 1:1) oder gar 4,5x6cm-Film (mit dem angeblich so unsinnigen Seitenverhältnis von 4:3) arbeiten? Ist das dann auch "Murks"!?!

Zitat:

Umschalten auf andere Formate geht immer mit irgend einer Form der Konvertierung einher, weil der Sensor nun mal 4:3 ist und keine Gummipixel hat, die in eine beliebige Form morphen können!

Die Panasonic G1 hat zwar keine Gummipixel, aber einen überdimensionalen Bildsensor (aus dem je nach Seitenverhältnis-Einstellung ein entsprechend großer Pixelbereich heraus gelesen wird), so dass keine Konvertierung stattfinden muss. Die Bildgröße variiert nur geringfügig (4000 x 3000 Bildpunkte bei 4:3, 4128 x 2752 Bildpunkte bei 3:2 und 4352 x 2448 Bildpunkte bei 16:9), so dass die Auflösung auch in etwa dieselbe bleibt.

Zitat:

Bei 4:3 muss für eine ausgewogene Bildkomposition, die sich in den meisten Fällen an gängigen Regeln wie dem Goldenen Schnitt, sowie der menschlichen Perzeption orientiert, fast immer beschnitten werden, um eine vernünftige Bildkomposition zu erhalten.

Der goldene Schnitt ist ***NICHT*** der Bildästhetik letzter Schluss! Und die menschliche Perzeption ist sehr flexibel. Jedenfalls kann man eine "vernünftige Bildkomposition" nicht an der Einhaltung des goldenen Schnitts bzw. an einem bestimmte Bildformat festmachen.

Zitat:

Oder hat schon mal jemand in Kunst- oder Fotogalerien Bilder in exakt 4:3 gesehen? Das dürfte ein äußerst seltenes "Erlebnis" sein, weil es einfach ein Gurkenformat ist.

Sagen Sie das mal denjenigen Fotografen, die im 4,5x6cm-Format fotografiert haben...

Zitat:

Liebe FT-Fans, betet ruhig weiter euren Gott an, aber bitte verschont uns Normalfotografierende mit eurem Religionsgeschwafel vom Heiland FT.

Aha. Jetzt gibt es also "Normalfotografierende" und diese bösen bösen FT-Abweichler?!? Niemand hat geschrieben, dass das 4:3-Format bzw. das mFT/FT-System das Mass aller Dinge ist – vielmehr sind Sie es, der sich mit seinen fotografischen Rassentrennungstheorien (3:2 vs. 4:3, Normalfotografierende vs. FT-Abweichler etc.) der Dogmatik schuldig macht...!

Hört Ihr die Signale?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 19:03

Hört Ihr die Signale?

Demnächst kommt also Samsung mit der NX 10. Etwas schmalbrüstiger elektronischer Sucher und 3"-Display nicht schwenkbar, proprietäres Samsung-Bajonet, was ich so lese. Informativen Vorabtest fand ich bei:

http://www.dpreview.com/news/1001/10010402samsungnx.asp

Alles eigentlich nicht so spektakulär, davor müssen Canon, Nikon und Co. nicht zittern, aber schwitzen werden sie schon müssen: Samsung verwendet (endlich) das (mengenmäßig) etabliertes digitale APS-C Format, für ein zeitgemäßes Kamera-System mit Wechselobjektiven ohne den historischen Ballast der Spiegelreflex-Konstruktion. Ein Anriff von David auf die Goliaths insbesondere auf ihr Objektiv-Monopol. Sigma, Tokina und Tamron hingegen werden sich freuen, ihr Kapital geschützt zu wissen.

Der eigentliche Impuls kam von den FourThird Protagonisten. Ihnen gebührt höchste Anerkennung für den Mut, nicht nur weiter zu denken sondern auch das Risiko des Handeln einzugehen. Eigentlich sollte allen klar sein: Die Geschichte der Kameratechnik bleibt nicht bei der Spiegelreflex stehen. Hier ein kurzer Rückblick.

1896 entstand bei Hüttig&Sohn in Dresden die erste einäugige Spiegelreflexkamera (noch für Fotoplatten) die „Zeus-Spiegel-Kamera“.

1936, vierzig Jahre später, wurde auf der Leipziger Frühjahrsmesse von Ihagee die erste (einäugige) Kleinbild-Spiegelreflexkamera der Welt, die Kine-Exakta, vorgestellt. Kriegsbedingt erst 30 Jahre später, in den 60er Jahren begann der Siegesfeldzug der "SLR" (Single Lens Reflex). Wechselobjektive und Sucherbild mit intuitiver visueller Schärfekontrolle waren die unwiderstehlichen Anreize.

1981, wiederum 45 Jahre später stellt Sony mit seiner "Mavica" das erste filmlose Kamerasystem mit elektronischem CCD-Sensor und Wechselobjektiven vor. Doch erst 15 Jahre später, Mitte der 90er Jahre, begann der Siegesfeldzug der digitalen Fotografie. Parallel dazu hatte Autofocus inzwischen die visuelle Schärfekontrolle der SLRs enttrohnt. Sensor- und Speicher-Chips sowie die Weiterverarbeitung am Computer waren so weit fortgeschritten, dass zur Schnelligkeit auch die bessere Bildqualität kam. Der chemische Film starb. Minikameras eroberten den Markt und die SLRs rüsteten ab 1995 elektronische Sensoren nach. Den SLRs blieb unter anderem der Vorteil der Wechselobjektive, nämlich dass man sie wechseln konnte und dass man schon welche davon hatte.

Heutzutage, 20 Jahre nach der Vorstellung der filmlosen Fotografie kam 2008 mit der DMC G1 von Panasonic endlich eine System-Kameras mit Wechselobjektiven auf den Markt, die den Spiegelkasten und das voluminöse Umkehr-Spiegelsystem über Bord wirft und durch einen im Videobereich längst üblichen elektronischen Sucher ersetzt. Minolta versuchte das mit der "Dimage 7" schon vor zehn Jahren, allerdings ohne Wechselobjektive und Olympus 2009 auch mit Wechselbajonet jedoch unter Verzicht auf Durchsichtsucher und Blitz um Platz zu sparen.

Wie geht es weiter?

Selbst wenn alle Kamerahersteller von heute auf morgen auf Systeme mit Wechseloptiken ohne Spiegelreflexkasten mit kurzem Auflagemaß umstellen würden, hätte der Verbraucher davon anfangs bestenfalls gewisse, derzeit noch nicht überzeugende Volumenvorteile (abgesehen von Imageaspekten). Ich vermute jedoch, dass sich die Weiterentwicklung immer mehr auf diese neueren Systeme konzentrieren wird und dass dort der Fortschritt stattfinden wird. Den Bildern, die man damit macht, wird das weiterhin egal sein.

Gut finde ich jedoch, dass heute Menschen ohne technische Ambitionen aber mit einem guten Auge für Augenblicke und Erlebnisse Bilder knipsen und bewahren können, die früher dem Bereich der hohen Kunst der ausgebildeten Fotografen vorbehalten waren. Und die neueren Systeme werden immer bezahlbarer.

Eine solche Kamera

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 10:28

lässt sich nur über den Preis verkaufen, für 400 Euro im Kit wird sie schon Abnehmer finden.
Panasonic ruht sich noch auf zu hohen Preisen aus, wenn Samsung auf unserem Markt eine Preisanpassung bewirkt, ist die Kamera schon ein Gewinn.
Sonst finde ich den Bruch mit Pentax und mit Schneider-Kreuznach als Namensgeber sehr unglücklich.
Samsung ist zweifelsohne eine aufstrebende Marke, aber mich interessiert eine solche Kamera nicht.
Samsung kann noch viel lernen um besser zu werden.

Preispolitik

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 12:12
Gast schrieb:

Panasonic ruht sich noch auf zu hohen Preisen aus...

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Nur weil andere Firmen (allem voran Canon) die Marktpreise regelrecht kaputt gemacht haben bzw. ihre Kameras quasi zu Dumpingpreisen verkaufen (fragen Sie mal Ihren Fotohändler, wie beschissen seine Marge besonders bei Canon-Produkten ist), bedeutet das noch lange nicht, dass die Preise von Panasonic und Olympus zu hoch sind! Die Preise letzterer sind, ganz im Gegenteil, ***ANGEMESSEN*** – auch wenn der von der Geiz-ist-Geil-Mentalität geprägte Kunde das nicht einsehen will!

So ein

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:07
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

Panasonic ruht sich noch auf zu hohen Preisen aus...

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Nur weil andere Firmen (allem voran Canon) die Marktpreise regelrecht kaputt gemacht haben bzw. ihre Kameras quasi zu Dumpingpreisen verkaufen (fragen Sie mal Ihren Fotohändler, wie beschissen seine Marge besonders bei Canon-Produkten ist), bedeutet das noch lange nicht, dass die Preise von Panasonic und Olympus zu hoch sind! Die Preise letzterer sind, ganz im Gegenteil, ***ANGEMESSEN*** – auch wenn der von der Geiz-ist-Geil-Mentalität geprägte Kunde das nicht einsehen will!

STUSS.

Argumentationsschwäche

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 17:38
Gast schrieb:

So ein STUSS.

Ihnen steht natürlich frei, meine Behauptung durch stichhaltige Gegenargumente zu widerlegen...

Wer könnte das schon ernsthaft

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 18:11
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

So ein STUSS.

Ihnen steht natürlich frei, meine Behauptung durch stichhaltige Gegenargumente zu widerlegen...

nicht ohne DDD eine "angemessene" Plattform für die Selbstverherrlichung seiner Singularität zu bieten ...

Deeskalation, nein Danke!

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 09:08
Gast schrieb:

Wer könnte das schon ernsthaft nicht ohne DDD eine "angemessene" Plattform für die Selbstverherrlichung seiner Singularität zu bieten ...

Ja, ja. Schön weiter sticheln/provozieren. Damit lenkt man schön von der Tatsache ab, dass man einem die Gegenargumente fehlen bzw. zeigt allen ganz klar, dass man nicht an einem sachlichen Verlauf der Diskussion interessiert ist...

DingDongDilli schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 11:32
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

Wer könnte das schon ernsthaft nicht ohne DDD eine "angemessene" Plattform für die Selbstverherrlichung seiner Singularität zu bieten ...

Ja, ja. Schön weiter sticheln/provozieren. Damit lenkt man schön von der Tatsache ab, dass man einem die Gegenargumente fehlen bzw. zeigt allen ganz klar, dass man nicht an einem sachlichen Verlauf der Diskussion interessiert ist...

Bei der Zeit, die Sie hier mit sinnlosen Kommentaren verschwenden, sind Sie entweder Beamter, Vollinvalide oder Langzeitarbeitsloser...

Was bin ich

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 22:46
Gast schrieb:

Bei der Zeit, die Sie hier mit sinnlosen Kommentaren verschwenden, sind Sie entweder Beamter, Vollinvalide oder Langzeitarbeitsloser...

Bei dem geistigen Niveau das Sie hier aufzeigen, sind Sie entweder pubertätsgeplagter Teenie, Vollidiot oder Versuchsperson für Lobotomie-Experimente...

Lobotomie

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Januar 2010 - 07:01
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

Bei der Zeit, die Sie hier mit sinnlosen Kommentaren verschwenden, sind Sie entweder Beamter, Vollinvalide oder Langzeitarbeitsloser...

Bei dem geistigen Niveau das Sie hier aufzeigen, sind Sie entweder pubertätsgeplagter Teenie, Vollidiot oder Versuchsperson für Lobotomie-Experimente...

Aha, daher kommt's. Sie demonstrieren uns hier ja auf's Bestürzenste, was dabei rauskommt.

Ein wares Wort!!!

Bild von der Profi
Eingetragen von
der Profi
(Inventar)
am Montag, 04. Januar 2010 - 18:19
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

Panasonic ruht sich noch auf zu hohen Preisen aus...

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Nur weil andere Firmen (allem voran Canon) die Marktpreise regelrecht kaputt gemacht haben bzw. ihre Kameras quasi zu Dumpingpreisen verkaufen (fragen Sie mal Ihren Fotohändler, wie beschissen seine Marge besonders bei Canon-Produkten ist), bedeutet das noch lange nicht, dass die Preise von Panasonic und Olympus zu hoch sind! Die Preise letzterer sind, ganz im Gegenteil, ***ANGEMESSEN*** – auch wenn der von der Geiz-ist-Geil-Mentalität geprägte Kunde das nicht einsehen will!

Das kann ich nur unterschreiben!!!

Das Problem bei vielen von uns ist, dass man noch nicht verstanden hat wer bei zu niedrigen Preisen der Verlierer ist.
Wir selbst sind es!
Einkäufer verhandeln immer grössere Rabatte aus und die Hersteller müssen Einsparungen und Effizienz Steigerungen vornehmen und wer hat das zu büssen?
Die Arbeiter. Sie sind letztendlich immer die Leidtragenden.
Wir opfern unsere Lebensqualität zu Gunsten des niedrigsten Preises.
Hat eigentlich einer eine Ahnung was ein Berufsfotograf ohne grossen Namen in einem Werbestudio in Deutschland verdient?
Knapp unter 1000 Euro netto!
Und glaubt mir. Sich einen Namen zu machen ist Schwerstarbeit, ausserdem werden heute viele Werbefotos bereits in den Schwellenländern gemacht, wo man als Assistenten Sklaven zur Verfügung hat die so gut wie gar nichts verdienen. Selbst die selbstständigen Fotografen verdienen in diesen Ländern wenig, weil der Lebensstandard und die Lebenserhaltungskosten dort so niedrig sind.
Ja auch die Fotografen in der EU haben die Preise durch gegenseitiges Unterbieten total ruiniert. Heute kann ein Fotograf auf Überstundenpauschale 60 Stunden pro Woche schuften um sich seine Wohnung leisten zu können.
Das alles sollten wir bedenken, wenn wir in die Geiz ist Geil Mentalität verfallen!

Wenn wir eines Tages bereit sind einen fairen Preis für eine Ware zu bezahlen, kommen wir vielleicht aus dieser Abwärtsspirale wieder heraus und finden zu einer neuen Lebensqualität.

Aber womöglich ist es dazu längst zu spät!

?!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 21:47

Die Preise hat wohl eher Nikon mit seiner D40 kaputt gemacht...

DingDongDilli schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 11:23
DingDongDilli schrieb:

Auszug aus der Pressemeldung:

Zitat:

Mit der NX10 stellt Samsung Electronics auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) seine Innovationskraft erneut unter Beweis.

Welche Innovationskraft!?! Die NX10 ist auf den ersten Blick nur ein müder Abklatsch der Panasonic GH1 mit nur geringfügig größerem Sensor und sonst ohne richtigen Mehrwert. Richtig innovativ ist das jedenfalls nicht! Aber war zu erwarten, dass alle notorischen Trittbrettfahrer der Branche (Canon und Nikon werden wohl als Letzte folgen) so tun würden, als hätten sie das Konzept der spiegellosen digitalen Wechselobjektivkamera erfunden, obwohl andere (nämlich Panasonic und Olympus) die Pionierarbeit geleistet haben (wie schon bei der automatischen Sensorreinigung und dem Live-View)...

Naja, immerhin kein Krüppelsensor wie bei Olympus. Insofern schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Wortwahl

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:30
Gast schrieb:

Naja, immerhin kein Krüppelsensor wie bei Olympus. Insofern schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Krüppelsensor!?! Na ja, wer sich eines solchen Vokabulars bedient, outet sich selbst als Hirnkrüppel...

Krüppelwachstum

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 18:26

= Wachstum, das sich auf Grund äußerer Einflüsse nicht voll zu entfalten vermag; bzw. sich auf Grund evolutionärer Regression oder Zuchtwahl selbst bescheidet.

Krüppel aus dem Sack

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 09:04

Danke für diese höchst aufschlussreiche und pädagogisch wertvolle Definition bzw. Erläuterung. Jetzt sind wir alle ein gutes Stück schlauer geworden (natürlich nicht so schlau wie Sie)... *seufz*

Keine Ursache

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 17:36
DingDongDilli schrieb:

Danke für diese höchst aufschlussreiche und pädagogisch wertvolle Definition bzw. Erläuterung. Jetzt sind wir alle ein gutes Stück schlauer geworden (natürlich nicht so schlau wie Sie)... *seufz*

aber mit Botanik werf ich in Foto-Foren normaler Weise nicht so um mich ...

EVF?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 08:29

Auflösung nur VGA?

EPSON EVF: High resolution * High pixel density with SVGA resolution (800 x RGB x 600, 1.44 megapixels) (z.B. in der Panasonic GH1)
vs. VGA 640x480, 921.000 Bildpunkte bei der NX10.

Das hört sich nicht gut an.

So rein insgesamt hat die Kamera zwar eine höhere Auflösung, als die derzeitigen Konkurrenten, aber sonst scheint mir die Sache noch nicht unbedingt auf dem Stand zu sein, der derzeitig möglich ist. U. a. kann ich nicht verstehen, dass Samsung die NX10 so voluminös baut. Schon allein die Tulpenstreulichtblende baut weit nach vorne raus und stört massiv. Da gibts deutlich Besseres (s. Leica). Ein Klappdisplay fehlt auch, obwohl das gerade für diesen Typ Kamera eine segensreiche Einrichtung ist. Und die Auflösung von dem eingebauten Display ist auch nicht gerade der Hit.

Als so richtigen Wettbewerber bei den EVIL-Kameras kann ich die NX10 noch nicht sehen. Sorry.

.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 09:08

Bisschen halbherzig. Ich sehe das Problem eher bei den Objektiven: Die kurze Schnittweite würde die Kameras für Superweitwinkelzooms prädestenieren, so wie damals die Sony-Bridgekamera mit dem (equiv.) 24-120er von Zeiss. Jetzt als Standardobjektiv bloss ein 0815-mäßiges 28-85er (equiv.) anzubieten - so führt man doch kein neues System erfolgreich ein!
Da fehlt es offenbar an den Resourcen in der Opotik-Abteilung.

Also ich

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 08:58

brauche in 80% der Fälle nur ein Objektiv! Und das 30mm lächelt mich so an :-)!!! Diesen ganzen Zoom Mist habe ich verbannt und benutze es nur noch in Ausnahme Ausnahmesituationen! Ich bin mit meinem 28mm richtig richtig glücklich :-)!!!

Daten des pancake korrekt angegeben?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 09:46

Im Einschub sollte es wohl heißen 1:2/30 mm statt 3,0/20.
Kommt der optische Aufbau tatsächlich mit 5 Elementen aus?

Stimmt, danke

Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 10:54

wurde korrigiert.

(thoMas)

Schneider?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 10:06
Zitat:

Alle drei Objektive kommen ohne den Marken-Aufdruck von Samsungs Kooperationspartner Schneider-Kreuznach aus.

Wie war das? Die „Kooperationspartner“ erlauben ihren Namen auf die Optiken zu drucken, sofern sie den jeweiligen Qualitätsansprüchen des jeweiligen „Kooperationspartners“ entsprechen? Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Eine Innovation auf dem Markt wäre mal eine Wechseloptikkamera wie z.B. diese, aber mit Bildfrequenzen, die eine ordentliche Zeitlupe erlauben! Dann würde das Filmen richtig Spaß machen! Aber das dauert wohl noch etwas, wie?

Leuchten Kinooptiken für 35 mm Film auch APS-C aus? Sonst sind da Olympus bzw. Panasonic wohl attraktiver. … hmmmm, eine GH1 mit ≥60 bps, das wär was!

Bemerkenswerte

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 10:14

- Flache Kamera mit relativ großem Sensor (und wieder mal ein Punkt gegen FT)
- Prächtig großer OLED-Bildschirm (dagegen wirkt der OLED-Winzling, oder saftig aufpreispflichtiges, dafür sinnloses Saphirglas einer Leica S2 ziemlich erbärmlich - und nicht zuletzt maßlos überteuert)
- Ein Pancake-Objektiv, das sehr wohl hohe Lichtstärke, längere Brennweite und größeren Bildkreis zu vereinen weiß (Gelle, Olympus bzw. Leica)

Details, auf denen man aufbauen kann (weil der Rest ist dann auch nicht so ganz das gelbe vom Ei - aber das Bemühen ist zu würdigen)

Bemerkenswerte zweite, lichtstarke Festbrennweite?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 11:30

Nach Amateur Photographer scheint auch ein Portrait-Objektiv 50 mm f/1,8 in Planung zu sein.

Das kommt davon,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 12:15

wenn man technische Daten nicht so richtig lesen und bewerten kann (s. oben), da kommt dann so ein Stuss raus!

Systembashing

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:31
Gast schrieb:

und wieder mal ein Punkt gegen FT

Ja, ja. Hauptsache gegen FT, gell!?! *kopfschüttel*

Nischendasein !!!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 10:41

Ein eigenes NX-Bajonett wird bedeuten, dass diese Kamera eher ein Nischendasein fristet. Mit einem elektronischen Sucher kann ich mich zur Zeit nicht so recht anfreunden, eine Nikon D3X–Nachfolgerkamera mit elektronischem VGA-Sucher!?!

Aus der Nische

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 11:07

läßt sich's besser auf die Großen giften - da ist dann schnell ein Sündenbock bei der Hand, wenn's nicht so läuft. ;-)
Und, bitte, nein - kein D3X-Nachfolger mit VGA-Sucher! LiveView reicht komplett, um einen optischen Sucher noch mehr zu würdigen ...

Dauert noch

Eingetragen von
StefanKomarek
(Liebhaber)
am Montag, 04. Januar 2010 - 12:41
Gast schrieb:

eine Nikon D3X–Nachfolgerkamera mit elektronischem VGA-Sucher!?!

Kommt schon noch. Nicht sofort, aber in der D5 oder D6. Dann sicher mit 2 Mio. oder mehr Pixeln. Die Möglichkeiten einer kompakten Bauweise sind zu verlockend.

  • die kompakte Bauweise bietet neue Möglichkeiten für UWW-Objektive
  • Nikon kann sein Bajonett-Problem lösen (das derzeitge Bajonett ist zwar seit 50 Jahren kompatibel, dafür aber zu eng für lichtstarke Objektive wie 1.4/24 oder 1.2/50)
  • konfigurierbares Display: Wasserwage, Histogramm, goldener Schnitt, alles kann eingeblendet und beliebig positioniert werden
  • derzeit: die Sensoren werden immer empfindlicher, aber der AF kommt nicht mit. Neues AF-System kann das umgehen

Die spiegellosen Kams werden erst in der Einsteigerklasse kommen und dann nach oben durch marschieren.

Die fertigen Fotos schauen wir ja auch auf LCD-Displays an, warum sollte das bei der "Arbeit" nicht möglich sein?

Fortschritt?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 13:24

EVF-Kameras bauen die Firmen, deren Entwicklungsabteilungen das Know-How für eine anständige Spiegelmechanik fehlt. Techniksüchtigen Amateuren wird das dann erfolgreich als Neuheit und Fortschritt verkauft.
Ich kann mir auch eine Videokamera auf den Balkon stellen und meine Fenster durch Flachbildschirme ersetzen. Nur würde das niemand intelligent finden.

Spiegelreflexsucher

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 14:43

bauen heute diverse Anbieter, die vorher damit nicht allzuviel damit zu tun hatten. Die Mechanik und das Know-How kann man sich einkaufen. So wie ein elektronischer Sucher samt Controller eben auch eingekauft wird.

Wobei die Mehrzahl der Hersteller in Sachen digitale Technik eher Probleme haben, das richtig umzusetzen. Vor Kurzem gab es da noch praktisch bei allen Optikherstellern Konversionsprobleme. Da blieb man lieber erst mal bei konventioneller Technik beim Sucher. Eine grafikverarbeitende Engine mit einwandfreier Wiedergabe der Bilder und ruckelfreier Ausgabe der Videodaten an ein Display hatten noch nicht alle so gut drauf. Seit EPSON sich des Themas angenommen hat, dürfte das innerhalb kurzer Zeit einen relativ flotten Innovationsschub bei den grafischen Schnittstellen geben, sowohl bei den EVFs als auch bei den FTFs, MOLEDs usw. Und EPSON wird sicher nicht der einzige Anbieter bleiben.

Das ist einfach deshalb der Zug der Zeit, weil heute eine Kamera nicht mehr einfach ein Lichtkasten ist, sondern ein Computer mit Optik. Die sich daraus ergebenden Konvergenzen bei der Ansteuerung optischer Schnittstellen lassen ganz andere Möglichkeiten zu, als das jemals mit einem konventionellen Sucher möglich gewesen wäre. Die Verschmelzung von Video- und Stilldaten werden ein Übriges tun, dass diese Technologien zusammenwachsen.

Der Spiegelreflexsucher, das kann man mit Sicherheit sagen, wird da über kurz oder lang einfach nur noch ein Relikt aus der Vorzeit sein.

Vorurteile !

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 14:44
Gast schrieb:

EVF-Kameras bauen die Firmen, deren Entwicklungsabteilungen das Know-How für eine anständige Spiegelmechanik fehlt. Techniksüchtigen Amateuren wird das dann erfolgreich als Neuheit und Fortschritt verkauft.
Ich kann mir auch eine Videokamera auf den Balkon stellen und meine Fenster durch Flachbildschirme ersetzen. Nur würde das niemand intelligent finden.

Schon mal in den Sucher der Panasonic GH1 geschaut? Auch wenn ich mich wiederhole: um Längen besser als die optischen Tunnelsucher der meisten APS-C DSLRs. Auf folgender Seite in dpreview wird's deutlich:

http://www.dpreview.com/previews/SamsungNX10/page5.asp

Der Sucher der GH1 ist derzeit einer größten am Markt (kommt an den der Vollformat EOS 1Ds MK III schon recht nahe heran).

Lasst doch endlich die Vorurteile mal beiseite. Die Praxis zeigt schlicht und einfach, dass ein EVF mit entsprechend hoher Auflösung (d.h. wie in der GH1) absolut praxistauglich ist und neben Nachteilen (Stromverbrauch, Reaktionszeit noch verbesserungsbedürftig aber nicht schlecht, steiler Kontrast) auch Vorteile hat (Größe, 100%, funktionale Aspekte, Lupenfunktion, Helligkeit, Benutzerfreundlichkeit bei schwachem Licht). Die nächste EVF Generation wird schon wieder um einiges besser sein.

Leider erreicht der EVF der Samsung NX 10 technisch nicht das Niveau der Panasonic G1/GH1: geringere Auflösung und Größe, wirklich schade. Was das in der Praxis bedeutet kann nur der erste Blick durch die Kamera zeigen, alles andere ist Spekulation.

Beste Grüße

Thomas

Gast schrieb: EVF-Kameras

Eingetragen von
panda
(Hausfreund)
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:45
Gast schrieb:

EVF-Kameras bauen die Firmen, deren Entwicklungsabteilungen das Know-How für eine anständige Spiegelmechanik fehlt. Techniksüchtigen Amateuren wird das dann erfolgreich als Neuheit und Fortschritt verkauft.
Ich kann mir auch eine Videokamera auf den Balkon stellen und meine Fenster durch Flachbildschirme ersetzen. Nur würde das niemand intelligent finden.

Und welche Firma bietet denn eine "anständige" Spiegelmechanik an?
Die Spiegelmechnik ist inzwischen z.B. durch Sekundärspiegel für den AF bei der Herstellung und Justierung nicht mehr im Griff.
Die Foren sind seit langem voll von Klagen über Front- und Backfocus.
Das schärfste ist die Lösung: bei Spitzenmodellen kann der Anwender jetzt seine Kamera mit jedem Objektiv selbst justieren. Wow, wenn das kein Offenbarungseid ist...
Wo sind denn da die Vorteile der Mechanik? Den Spiegelschlag habe ich in einem anderen Beitrag schon erwähnt.

Ja! Fortschritt.

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 16:18
Gast schrieb:

EVF-Kameras bauen die Firmen, deren Entwicklungsabteilungen das Know-How für eine anständige Spiegelmechanik fehlt. Techniksüchtigen Amateuren wird das dann erfolgreich als Neuheit und Fortschritt verkauft.
Ich kann mir auch eine Videokamera auf den Balkon stellen und meine Fenster durch Flachbildschirme ersetzen. Nur würde das niemand intelligent finden.

Der Vergleich hinkt, weil die EVF-Technik tatsächlich einen Mehrnutzen bringt. Die Liste der Vorteile ist lang:

- kleinere und schlankere Kamerakonstruktionen durch Wegfall der Spiegelmechanik
- geringere Produktionskosten (die Spiegelmechanik ist aufwändig und bedarf einer absolut präzisen Justage)
- prinzipiell auch ganz neue Kameradesigns möglich (bei denen der Sucher auch nicht zwangsläufig in einer Achse mit dem Spiegel und der Objektivfassung sein muss)
- Einblendung beliebiger Informationen im Sucher möglich (weit über die Gitternetz-Einblendung mancher Nikon-DSLRs hinaus gehend)
- elektronische Bildlupe einblendbar für absolut präzise manuelle Scharfstellung (ganz wichtig bei Makroaufnahmen)
- keine Front-/Backfocus-Probleme
- prinzipiell simplere Objektivkonstruktionen möglich (keine Retrofocus-Designs mehr nötig)
- Belichtungs- und Weißabgleich-Vorschau in Echtzeit möglich
- keine Notwendigkeit mehr, zur Bildkontrolle das Auge vom Sucher zu nehmen (weil Bildwiedergabe auch im Sucher möglich)
- 100%ige Bildfeldabdeckung (bei SLRs und DSLRs nur in der obersten Preisklasse gegeben)

usw.

Und das sind nur die Vorteile, die mir spontan einfallen! Ein optischer Sucher ist bei digitalen Kameras einfach nur ein Anachronismus; da braucht man kein "techniksüchtiger Amateur" zu sein, um das zu erkennen!!!!

SLR Tod!!

Bild von der Profi
Eingetragen von
der Profi
(Inventar)
am Montag, 04. Januar 2010 - 18:40
Gast schrieb:

EVF-Kameras bauen die Firmen, deren Entwicklungsabteilungen das Know-How für eine anständige Spiegelmechanik fehlt. Techniksüchtigen Amateuren wird das dann erfolgreich als Neuheit und Fortschritt verkauft.
Ich kann mir auch eine Videokamera auf den Balkon stellen und meine Fenster durch Flachbildschirme ersetzen. Nur würde das niemand intelligent finden.

Ich befürchte, das man eher früher als später auf EVF umstellen wird. Die Vorteile sind einfach zu erdrückend.

Keine Front- und Backfokus Probleme mehr.
Kein Spiegelschlag.
Sofortige Kontrolle des Bildergebnisses.
Schwenkbare Sucher für Makrofotografie.
Umschalten zwischen Film und Fotografie ohne das Auge vom Sucher zu nehmen.
Individuell konfigurierbare Sucheranzeigen usw...

Ich liebe den Einblick in einen perfekten Spiegelreflex Sucher.
Vor allem eine Hasselblad oder eine Leica ist da eine Offenbarung, aber auch die FF Canon`s und Nikon`s sind ein Traum und ich hoffe in diesem Bereich werden sich die Glasprismen auch noch lange halten, aber im Amateursegment werden sie aussterben. Ob uns das gefällt oder nicht.

Die Entwicklung der EVF`s hat ja gerade erst begonnen und wer weis ob wir nicht eines Tages einen EVF haben, der so groß, hell und hochauflösend ist, dass wir die SLR gar nicht mehr vermissen.

Das wird wohl so sein,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 18:56
der Profi schrieb:
Gast schrieb:

EVF-Kameras bauen die Firmen, deren Entwicklungsabteilungen das Know-How für eine anständige Spiegelmechanik fehlt. Techniksüchtigen Amateuren wird das dann erfolgreich als Neuheit und Fortschritt verkauft.
Ich kann mir auch eine Videokamera auf den Balkon stellen und meine Fenster durch Flachbildschirme ersetzen. Nur würde das niemand intelligent finden.

Ich befürchte, das man eher früher als später auf EVF umstellen wird. Die Vorteile sind einfach zu erdrückend.

Keine Front- und Backfokus Probleme mehr.
Kein Spiegelschlag.
Sofortige Kontrolle des Bildergebnisses.

Schwenkbare Sucher für Makrofotografie.
Umschalten zwischen Film und Fotografie ohne das Auge vom Sucher zu nehmen.
Individuell konfigurierbare Sucheranzeigen usw...

Ich liebe den Einblick in einen perfekten Spiegelreflex Sucher.
Vor allem eine Hasselblad oder eine Leica ist da eine Offenbarung, aber auch die FF Canon`s und Nikon`s sind ein Traum und ich hoffe in diesem Bereich werden sich die Glasprismen auch noch lange halten, aber im Amateursegment werden sie aussterben. Ob uns das gefällt oder nicht.

Die Entwicklung der EVF`s hat ja gerade erst begonnen und wer weis ob wir nicht eines Tages einen EVF haben, der so groß, hell und hochauflösend ist, dass wir die SLR gar nicht mehr vermissen.

Aber selbst im hochwertigen Film-Video-Bereich verzichtet man ungern auf einen optischen Sucher (der aber in der Regel auch nicht mit einem durchaus abturnenden SLR-Klapperatismus einher geht) - weil wenigstens DIE wissen, was sie tun ...

richtig

Eingetragen von
panda
(Hausfreund)
am Montag, 04. Januar 2010 - 14:33
StefanKomarek schrieb:

Die Möglichkeiten einer kompakten Bauweise sind zu verlockend.
Die spiegellosen Kams werden erst in der Einsteigerklasse kommen und dann nach oben durch marschieren.

Ich gehe davon aus, dass bei den "großen" auch derzeit bereits an solchen Lösungen gearbeitet wird.
Wenn man sich die Entwicklung der Auflösung bei den Kamerasensoren anschaut läßt sich leicht erahnen, dass eine ähnliche Entwicklung bei den Displaychips der elektronischen Sucher stattfinden wird.
In 1 bis 2 Jahren werden wir wahrscheinlich Sucher haben bei denen die Auflösung so hoch sein wird, dass das Auge keine Pixel mehr erkennen kann.
M.E. haben diese Sucher dann keine Nachteile mehr gegenüber den optischen Suchern. Und vor allem ist der Spiegelschlag dann endlich weg!

Na ja,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:05

EIN entscheidender Nachteil bleibt, egal wie hoch auch immer die Auflösung ausfallen wird: die Zeitparalaxe - und die ist wirklich inakzeptabel (wenn man nicht filmt, sondern den "entscheidenden Augenblick" ins Bild fassen will).

Gleichspiel

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 17:36
Gast schrieb:

EIN entscheidender Nachteil bleibt, egal wie hoch auch immer die Auflösung ausfallen wird: die Zeitparalaxe - und die ist wirklich inakzeptabel (wenn man nicht filmt, sondern den "entscheidenden Augenblick" ins Bild fassen will).

Mal davon abgesehen, dass man die Zeitparalaxe bei der Antizipation des "entscheidenen Augenblick" mit einberechnen kann, ist die Schaltzeit moderner EVF-Schaltkreise so gering (in der Größenordnung von 0,5 ms oder kürzer), dass das nicht länger ist als der Spiegelschlag bei konventionellen (D)SLR-Konstruktionen. Ergo: die Auslösezeit ist ungefähr gleich lang/kurz; bei beiden Systemen gibt es eine Latenzzeit.

Sorry,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 18:14
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

EIN entscheidender Nachteil bleibt, egal wie hoch auch immer die Auflösung ausfallen wird: die Zeitparalaxe - und die ist wirklich inakzeptabel (wenn man nicht filmt, sondern den "entscheidenden Augenblick" ins Bild fassen will).

Mal davon abgesehen, dass man die Zeitparalaxe bei der Antizipation des "entscheidenen Augenblick" mit einberechnen kann, ist die Schaltzeit moderner EVF-Schaltkreise so gering (in der Größenordnung von 0,5 ms oder kürzer), dass das nicht länger ist als der Spiegelschlag bei konventionellen (D)SLR-Konstruktionen. Ergo: die Auslösezeit ist ungefähr gleich lang/kurz; bei beiden Systemen gibt es eine Latenzzeit.

aber die Latenzzeit bezieht sich schon auf den Moment der Sucherbetrachtung - zu dem sich dann noch jene der Auslöseverzögerung dazuaddiert ...

Störfaktor

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 08:54
Gast schrieb:

aber die Latenzzeit bezieht sich schon auf den Moment der Sucherbetrachtung

Das stimmt. Aber die ist – wie schon geschrieben – so kurz, dass sie in den meisten Aufnahmesituationen bzw. bei Alltagsaufnahmen gar nicht auffällt. Da muss man schon schnelle Schwenks machen und/oder Sportfotograf (was eh nicht die Zielgruppe der mFT-Kameras ist), damit man das als störend empfindet.

Sie müssen uns hier nicht ums Verrecken beweisen,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 16:50

dass sie auch von Reportage-, Sport- und/oder Tierfotografie keine Ahnung haben (meine Kollegen und ich haben das schon zur Genüge erprobt - aber es taugt hierfür einfach nicht, außer man mag sich in Hellsehen üben ...)

Ich lach mich schlapp!

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 22:40
Gast schrieb:

Sie müssen uns hier nicht ums Verrecken beweisen,dass sie auch von Reportage-, Sport- und/oder Tierfotografie keine Ahnung haben (meine Kollegen und ich haben das schon zur Genüge erprobt - aber es taugt hierfür einfach nicht, außer man mag sich in Hellsehen üben ...)

Ich hab keine Ahnung!?! Ohne falsche Bescheidenheit: Ich kann auf mehr als 11 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Reportagefotografie zurückblicken. Ich hab Prominente wie Yassir Arafat, Tina Turner, Michael Jackson oder Oliver Stone fotografiert und hab Veröffentlichungen in diversen Magazinen und Tageszeitungen gehabt. Ich hab Auslandsreportagen (u.a. in Israel) gemacht und hab mit zahlreichen bekannten Fotografen (u.a. dem Cheffotograf der Washington Post) eng zusammen gearbeitet. Da lasse ich mir von einem kleinen Licht wie Ihnen nicht unterstellen, keine Ahnung zu haben!

Falsche Bescheidenheit

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Januar 2010 - 07:03
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

Sie müssen uns hier nicht ums Verrecken beweisen,dass sie auch von Reportage-, Sport- und/oder Tierfotografie keine Ahnung haben (meine Kollegen und ich haben das schon zur Genüge erprobt - aber es taugt hierfür einfach nicht, außer man mag sich in Hellsehen üben ...)

Ich hab keine Ahnung!?! Ohne falsche Bescheidenheit: Ich kann auf mehr als 11 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Reportagefotografie zurückblicken. Ich hab Prominente wie Yassir Arafat, Tina Turner, Michael Jackson oder Oliver Stone fotografiert und hab Veröffentlichungen in diversen Magazinen und Tageszeitungen gehabt. Ich hab Auslandsreportagen (u.a. in Israel) gemacht und hab mit zahlreichen bekannten Fotografen (u.a. dem Cheffotograf der Washington Post) eng zusammen gearbeitet. Da lasse ich mir von einem kleinen Licht wie Ihnen nicht unterstellen, keine Ahnung zu haben!

Und die haben sie alle mit EVF-Knipsen fotografiert. Respekt. :-/

Eigentlich sollte man sie

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Januar 2010 - 07:05

vom Inventar zum Avatar befördern ...

Und nach dieser Vita

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Januar 2010 - 07:06
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

Sie müssen uns hier nicht ums Verrecken beweisen,dass sie auch von Reportage-, Sport- und/oder Tierfotografie keine Ahnung haben (meine Kollegen und ich haben das schon zur Genüge erprobt - aber es taugt hierfür einfach nicht, außer man mag sich in Hellsehen üben ...)

Ich hab keine Ahnung!?! Ohne falsche Bescheidenheit: Ich kann auf mehr als 11 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Reportagefotografie zurückblicken. Ich hab Prominente wie Yassir Arafat, Tina Turner, Michael Jackson oder Oliver Stone fotografiert und hab Veröffentlichungen in diversen Magazinen und Tageszeitungen gehabt. Ich hab Auslandsreportagen (u.a. in Israel) gemacht und hab mit zahlreichen bekannten Fotografen (u.a. dem Cheffotograf der Washington Post) eng zusammen gearbeitet. Da lasse ich mir von einem kleinen Licht wie Ihnen nicht unterstellen, keine Ahnung zu haben!

vertrotteln sie in solch einem Forum. Eine Schande.

EVF-Auflösung

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Montag, 04. Januar 2010 - 15:40
panda schrieb:

In 1 bis 2 Jahren werden wir wahrscheinlich Sucher haben bei denen die Auflösung so hoch sein wird, dass das Auge keine Pixel mehr erkennen kann.

Das ist ***JETZT*** schon der Fall. Einfach mal in den Sucher einer G1/GH1 oder EP-2 rein gucken und sich selbst davon überzeugen! Das setzt natürlich voraus, dass man dem technischen Fortschritt gegenüber aufgeschlossen ist bzw. vorurteilsfrei an die Sache herangeht...

Der einzige Nachteil gegenüber optischen Suchern ist bei aktuellen EVFs zugegebenermaßen noch das Rauschen bei schwachem Licht und/oder Darstellungsprobleme bei harten Motivkontrasten. Aber was den Stromverbrauch, die Reaktionszeit und vor allem auch die Auflösung angeht, sind aktuelle EVFs schon mehr als gut genug (eine Pixelstruktur kann man bei manchen EVFs übrigens eh nicht sehen, weil es je nach Displaytechnik erst gar keine Pixelstege gibt!!!).

Pixel gabs schon bei KonicaMinolta 2004 nicht mehr zu sehen!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 16:19

Der EVF der Dimage A2 war schon damals "glasklar" (922000 Bildpunkte), aber zu teuer: die A200 hatte ein Jahr später wieder einen normalen Sucher (235000), der bei den meisten Modellen (z.B von Fujifilm) aber noch heute Standart ist. Ist eben doch eine Frage des Preises...
Der Sucher der G1 ist genial...

DingDongDilli schrieb:
panda schrieb:

In 1 bis 2 Jahren werden wir wahrscheinlich Sucher haben bei denen die Auflösung so hoch sein wird, dass das Auge keine Pixel mehr erkennen kann.

Das ist ***JETZT*** schon der Fall. Einfach mal in den Sucher einer G1/GH1 oder EP-2 rein gucken und sich selbst davon überzeugen! Das setzt natürlich voraus, dass man dem technischen Fortschritt gegenüber aufgeschlossen ist bzw. vorurteilsfrei an die Sache herangeht...

Der einzige Nachteil gegenüber optischen Suchern ist bei aktuellen EVFs zugegebenermaßen noch das Rauschen bei schwachem Licht und/oder Darstellungsprobleme bei harten Motivkontrasten. Aber was den Stromverbrauch, die Reaktionszeit und vor allem auch die Auflösung angeht, sind aktuelle EVFs schon mehr als gut genug (eine Pixelstruktur kann man bei manchen EVFs übrigens eh nicht sehen, weil es je nach Displaytechnik erst gar keine Pixelstege gibt!!!).

G1

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 22:21

Der Sucher der G1 ist aus meiner Sicht schlecht. Ich habe vor ca. einem halben Jahr in einem Fotogeschäft die Kamera kurz in den Händen gehalten. Drinnen war der Sucher unbrauchbar. Draussen schon besser aber hat mich nicht überzeugt. Ich weiss nicht ob die GH1 schon einen besseren Sucher hat...

Aber es gibt ja noch Messsucher! :-)

Gast schrieb: Der Sucher

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 03:12
Gast schrieb:

Der Sucher der G1 ist aus meiner Sicht schlecht. Ich habe vor ca. einem halben Jahr in einem Fotogeschäft die Kamera kurz in den Händen gehalten. Drinnen war der Sucher unbrauchbar. Draussen schon besser aber hat mich nicht überzeugt. Ich weiss nicht ob die GH1 schon einen besseren Sucher hat...

Aber es gibt ja noch Messsucher! :-)

Unbrauchbar? Schlecht?

Da wollen wir aber doch mal nicht übertreiben. Die GH1 hat einen marginal besseren Sucher. Beide Sucher von G1 und GH1 sind aber sehr brauchbar, da hell, groß (vergleichbar mit Vollformat Suchern) und bei schlechtem Licht trotz Rauschen allemal besser, weil die Helligkeit angehoben wird.

Bei meinen ersten Versuchen im Fotogeschäft hatte ich zunächst auch einen schlechteren Eindruck, der vermutlich von in Geschäften häufig anzutreffenden Leuchtstoffröhren herrührt. Hier hatte ich das Gefühl, dass der Sucher stärker "flackert".

Generell "Unbrauchbarkeit" zu attestieren, zeugt von starker Voreingenommenheit. Wie Sie ja selbst bemerkt haben, hatten Sie die Kamera offenbar nur kurz in den Händen, was offenbar für eine solch krasse Bewertung schon ausreicht.

Augen auf, fair bleiben und etwas mehr überlegen, bevor ein Beitrag gepostet wird.

Beste Grüße

Thomas

G1-Sucher

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 08:56
Gast schrieb:

Der Sucher der G1 ist aus meiner Sicht schlecht. Ich habe vor ca. einem halben Jahr in einem Fotogeschäft die Kamera kurz in den Händen gehalten. Drinnen war der Sucher unbrauchbar. Draussen schon besser aber hat mich nicht überzeugt.

Da die Qualität des Sucherbildes bei der G1/GH1 sehr stark von den Kameraeinstellungen abhängt, empfehle ich das Experiment zu wiederholen (eventuell auch die Zeit mitnehmen, andere Einstellungen auszuprobieren) bevor Sie sich ein definitives Urteil bilden.

Hat sie nicht!

Bild von der Profi
Eingetragen von
der Profi
(Inventar)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 17:24
Gast schrieb:

Der Sucher der G1 ist aus meiner Sicht schlecht. Ich habe vor ca. einem halben Jahr in einem Fotogeschäft die Kamera kurz in den Händen gehalten. Drinnen war der Sucher unbrauchbar. Draussen schon besser aber hat mich nicht überzeugt. Ich weiss nicht ob die GH1 schon einen besseren Sucher hat...

Aber es gibt ja noch Messsucher! :-)

Der GH1 und G1 Sucher sind meines Wissens nach gleich und bei manchen Leuchtstoffröhren kann er schon mal flackern, aber sonst...

Ich bin normalerweise ja mächtige MF Sucher gewohnt und war ein wenig skeptisch als ich auf meine Reportage mit nur einer einzigen GH1 unterwegs war (alle anderen waren ausverkauft und die GF1 noch nicht erhältlich).
Schon nach kurzer Eingewöhnung war ich vom GH1 Sucher fasziniert.
Ich konnte den 3" Display immer zugeklappt lassen um ihn vor Kratzern zu schützen, weil ich jede Kontrolle sofort im Sucher habe.
Ausserdem ist das Fotografieren mit alten mechanischen Objektiven einfach ein Traum. Die Schärfe liegt immer auf Sensor Ebene ( kein back- oder frontfokus Fehler). Die Lupe ermöglicht die Schärfe auf den Punkt zu legen und die Veränderung der Schärfentiefe ist sofort ersichtlich.
In dunkelsten Räumen ist immer noch eine genaue Scharfstellung möglich, das Rauschen im Sucher ist zwar störend aber immerhin sieht man noch genug.
Ich hatte die Kamera unter extremsten Bedingungen im Einsatz und nie habe ich einen SLR Sucher vermisst.

Am Ende meiner Reise ärgerte es mich, das meine Hasselblad nach dem Schuss nicht sofort eine Bildkontrolle im Sucher zeigt, so wie die GH1! ;-)

Das Sucherbild der GH1

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 21:01

Das Sucherbild der GH1 rauscht insgesamt deutlich weniger als dasjenige der G1. Ob das unmittelbar mit dem verbesserten Sensor zusammenhängt oder seine Ursachen auch in einem weiter entwickelten Sucher hat, weiß ich nicht. Mir ist das aufgefallen, weil ich eine kurze Zeit lang beide Kameramodelle benutzt hatte.

Ansonsten kann ich die Beobachtung von "der Profi" nur bestätigen, der Sucher ist sehr gut. In der GH1 ist bei dunkler Umgebung auch der hellgraue Bildrahmen sehr hilfreich, weil die Bildbegrenzung besser erkennbar ist. Diesen Rahmen gab es bei der G1 auch noch nicht.

Viele Grüße

Thomas

Dass

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 17:43
DingDongDilli schrieb:
panda schrieb:

In 1 bis 2 Jahren werden wir wahrscheinlich Sucher haben bei denen die Auflösung so hoch sein wird, dass das Auge keine Pixel mehr erkennen kann.

Das ist ***JETZT*** schon der Fall. Einfach mal in den Sucher einer G1/GH1 oder EP-2 rein gucken und sich selbst davon überzeugen! Das setzt natürlich voraus, dass man dem technischen Fortschritt gegenüber aufgeschlossen ist bzw. vorurteilsfrei an die Sache herangeht...

Der einzige Nachteil gegenüber optischen Suchern ist bei aktuellen EVFs zugegebenermaßen noch das Rauschen bei schwachem Licht und/oder Darstellungsprobleme bei harten Motivkontrasten. Aber was den Stromverbrauch, die Reaktionszeit und vor allem auch die Auflösung angeht, sind aktuelle EVFs schon mehr als gut genug (eine Pixelstruktur kann man bei manchen EVFs übrigens eh nicht sehen, weil es je nach Displaytechnik erst gar keine Pixelstege gibt!!!).

EVF's überhaupt Strom brauchen, sollte einen beim Schönfärben eigentlich schon stutzig machen - von den anderen angestreiften Einschränkungen ganz zu schweigen (die bewerten nämlich Profis nochmals etwas weniger kuhäugig, als konsumgeeichte Amateure) ...

Stromverbrauch

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 22:30
Gast schrieb:

Dass EVF's überhaupt Strom brauchen, sollte einen beim Schönfärben eigentlich schon stutzig machen - von den anderen angestreiften Einschränkungen ganz zu schweigen (die bewerten nämlich Profis nochmals etwas weniger kuhäugig, als konsumgeeichte Amateure) ...

Kleine Technikkunde für Ignoranten: Ihr heissgeliebter Schwingspiegel braucht auch Strom um zu funktionieren! Und zwar weil in allen moderneren (D)SLR-Kameras der Schwingspiegel auf elektro-magnetischer Basis funktioniert... Dabei dürfte der Stromverbrauch sogar ähnlich hoch wie bei EVFs sein, da moderne EVFs nur noch sehr wenig Strom verbrauchen (in der Größenordnung von ca. 75-90 mW)!!!

Aber doch nicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Januar 2010 - 07:10
DingDongDilli schrieb:
Gast schrieb:

Dass EVF's überhaupt Strom brauchen, sollte einen beim Schönfärben eigentlich schon stutzig machen - von den anderen angestreiften Einschränkungen ganz zu schweigen (die bewerten nämlich Profis nochmals etwas weniger kuhäugig, als konsumgeeichte Amateure) ...

Kleine Technikkunde für Ignoranten: Ihr heissgeliebter Schwingspiegel braucht auch Strom um zu funktionieren! Und zwar weil in allen moderneren (D)SLR-Kameras der Schwingspiegel auf elektro-magnetischer Basis funktioniert... Dabei dürfte der Stromverbrauch sogar ähnlich hoch wie bei EVFs sein, da moderne EVFs nur noch sehr wenig Strom verbrauchen (in der Größenordnung von ca. 75-90 mW)!!!

für die alleinige BILDBETRACHTUNG - da hab' ich noch gar kein Bild belichtet - Du DingDongDolm!

Samsung - Kameras ohne Charakter

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 17:33

Bei Samsung hab ich immer das Gefühl, dass es Kameras ohne Seele und ohne Charakter sind. Könnte mir nice vorstellen mit so einer "Samsung" zu fotografieren. Die sollen weiter ihre LED-Ferseher produzieren, aber Kameras? Nein danke.

Gast schrieb: Bei Samsung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Januar 2010 - 22:40
Gast schrieb:

Bei Samsung hab ich immer das Gefühl, dass es Kameras ohne Seele und ohne Charakter sind. Könnte mir nice vorstellen mit so einer "Samsung" zu fotografieren. Die sollen weiter ihre LED-Ferseher produzieren, aber Kameras? Nein danke.

Samsung ist ein (wachsender) Elektronikriese, der Hauptsache verkaufen will, egal was. Könnten auch Mikrowellen, Toaster oder Blue Ray Player sein. Sobald der Markt nicht mehr lukrativ ist, wird sich Samsung von dem proprietären NX System verabschieden und der Anwender ist der Dumme. Auf der anderen Seite erwarte ich bei dem Plastikzeug sowieso eine Halbwertzeit von höchstens 5 Jahren...

Halbwertzeit

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 14:52

bedeutet das das beschriebene Objekt (Muß ja nicht alles radioaktiv sein!) in dieser Zeit die Hälfte seines Wertes, in was auch immer verliert. Na das wird ein langes Spiel! Und selbst 5 Jahre sind für den wahrscheinlich angepeilten Preis ordentlich! Ich bin auch nicht der Meinung das Samsung eine Milchkannenbude ist und wie erkannt wächst. Es gibt meines Erachtens im Moment nicht viel Samsungschrott. Das war vor 14 Jahren ganz anders. Ich vergleiche Samsung mit Panasonic und denke das dies reell ist.

mFT vs NX

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 00:32

Es mag vielleicht ein Nachteil sein, dass der FT/mFT Sensor kleiner ist als APS-C - vorwiegend beim Spiel mit Tiefenschärfe.

Dies erreich man aber wohl nicht mit Set und Kit Objektiven mit 4.0-5.6. Das trifft dann auch für einen APS-C oder 24x36 Sensor zu. Dazu brauchen alle Systeme (mFT/FT, APS-C, FF) schon andere Lichtstärken ... das haben wohl schon mFT und NX erkannt und Objektive mit 2.0 und 1.7 beigestellt.

Was mich eher am mFT beeindruckt hat, ist dass der LV-AF deutlich schneller ist, als bei den APS-C Kameras mit LV (Alpha-LV ausgenommen).

Nun hat aber die NX einen APS-C Sensor, wie auch eine 50D, D90 oder K-7 ... und deren LV-AF ist nicht gerade berauschend. Spannend die Frage, wie Samsung das in den Griff bekommen hat, sodass der NX LV-AF in der Praxis eingesetzt werden kann.

Es ist interessant, dass mFT einen Konkurrenten im NX System bekommen hat.

Persönlich finde ich, dass NX nicht mehr bietet als mFT. Im Sinne der Zielgruppe solcher Systeme, wird wohl der kleinere mFT Sensor ausreichend sein. (Der 14MPx Sensor hatte sowieso nur den Dynamik-Umfang der FT-Sensoren, falls es der schon bekannte aus der K20D und K-7 ist).

Interessanter finde ich allerdings das Konzept von Ricoh, sogar den Sensor zu wechseln. Zum einen kann man einen kleinen Sensor mit kompakten Objektiv (halbe FT-Sensorgröße) anschliessen, aber auch einen mit APS-C + Makro-Objektiv.
Denkbar hier auch eine mFT Einheit, die dann Objektiv und Sensor wiederum trennt. Eigentlich könne man für jedes erdenkbare Bajonett mit entsprechender Sensorgröße eine Sensorheinheit herstellen ...

Vielleicht gibt es dann in Zukunft auch spiegellose System für professionelle Anwender mit Format 60x45 oder 60x90 mm einem 5" Monitor mit geeigneter Auflösung zur Scharfeinstellung, Wechseloptik (die ja nicht auf einen Spiegel oder Messsucher Rücksicht nehmen muss). Dabei hätte die Kamera nicht die Ausmaße einer Fuji GX680 oder Pentax 67, aber deren Format in einem kompakteren Gehäuse. Hier hätte man dann auch mit Lichtstärken um 4.0 genügend Freiraum mit dem Spiel der Tiefenschärfe.

Im Prinzip

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 09:22
Zitat:

Vielleicht gibt es dann in Zukunft auch spiegellose System für professionelle Anwender mit Format 60x45 oder 60x90 mm einem 5" Monitor mit geeigneter Auflösung zur Scharfeinstellung, Wechseloptik (die ja nicht auf einen Spiegel oder Messsucher Rücksicht nehmen muss). Dabei hätte die Kamera nicht die Ausmaße einer Fuji GX680 oder Pentax 67, aber deren Format in einem kompakteren Gehäuse. Hier hätte man dann auch mit Lichtstärken um 4.0 genügend Freiraum mit dem Spiel der Tiefenschärfe.

gibt es das eigentlich schon: ALPA. Nur, dass ALPA noch nicht in der Lage ist, ein konsequent digitales System anzubieten. Da wird in dem Fall ein Digiback, das alle digitalen Eigenschaften bereitstellt, hinter den Lichtkasten gepackt. Das könnte man auch anders machen, indem sich die Brücke, also die eigentliche Kamera, als Komponententräger mit digitalen Schnittstellen und als zentrale Logikeinheit anbietet. Die Satelliten sind dann das Back (nur Sensor), die visuellen Schnittstellen in Form eines EVFs (z. B. RED Bomb) und/oder eines 5" Displays (flexibel oder starr) und natürlich eine Objektiveinheit, die dann die vollständigen Einstelldaten übergibt oder auch annimmt. Das Format wäre in dem Fall eigentlich nicht so entscheidend. Ein Sensor in der Größe der S2 würde eigentlich für die meisten Fotografen dann schon ausreichen. Wobei es dann sicher auch die entsprechende Optik dafür geben müsste, und zwar kompromisslos angepasst, mit entsprechendem Bildkreis, der Tilt und Shift ohne Abschläge schafft. Derzeit passt sich der Sensor eher mühseelig auf ein analog vorgegebenes Format aus Filmzeiten an. Da wäre es auf die nächste Zukunft besser, ein für die überwiegende Mehrzahl der Anwendung gemeinsam verträgliches Format raus zu gehen, das dann auch aufgrund der höheren Auflagen deutlich günstiger angeboten werden kann. Für Spezialfälle wie den Breitbildsensor der RED ist dann immer noch Platz.

Ich bin mal neugierig, wann einer der großen Hersteller die Lücke erspäht und so etwas für die Profiklientel auf den Markt bringt.

Gast schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 17:42
Gast schrieb:
Zitat:

Vielleicht gibt es dann in Zukunft auch spiegellose System für professionelle Anwender mit Format 60x45 oder 60x90 mm einem 5" Monitor mit geeigneter Auflösung zur Scharfeinstellung, Wechseloptik (die ja nicht auf einen Spiegel oder Messsucher Rücksicht nehmen muss). Dabei hätte die Kamera nicht die Ausmaße einer Fuji GX680 oder Pentax 67, aber deren Format in einem kompakteren Gehäuse. Hier hätte man dann auch mit Lichtstärken um 4.0 genügend Freiraum mit dem Spiel der Tiefenschärfe.

gibt es das eigentlich schon: ALPA. Nur, dass ALPA noch nicht in der Lage ist, ein konsequent digitales System anzubieten. Da wird in dem Fall ein Digiback, das alle digitalen Eigenschaften bereitstellt, hinter den Lichtkasten gepackt. Das könnte man auch anders machen, indem sich die Brücke, also die eigentliche Kamera, als Komponententräger mit digitalen Schnittstellen und als zentrale Logikeinheit anbietet. Die Satelliten sind dann das Back (nur Sensor), die visuellen Schnittstellen in Form eines EVFs (z. B. RED Bomb) und/oder eines 5" Displays (flexibel oder starr) und natürlich eine Objektiveinheit, die dann die vollständigen Einstelldaten übergibt oder auch annimmt. Das Format wäre in dem Fall eigentlich nicht so entscheidend. Ein Sensor in der Größe der S2 würde eigentlich für die meisten Fotografen dann schon ausreichen. Wobei es dann sicher auch die entsprechende Optik dafür geben müsste, und zwar kompromisslos angepasst, mit entsprechendem Bildkreis, der Tilt und Shift ohne Abschläge schafft. Derzeit passt sich der Sensor eher mühseelig auf ein analog vorgegebenes Format aus Filmzeiten an. Da wäre es auf die nächste Zukunft besser, ein für die überwiegende Mehrzahl der Anwendung gemeinsam verträgliches Format raus zu gehen, das dann auch aufgrund der höheren Auflagen deutlich günstiger angeboten werden kann. Für Spezialfälle wie den Breitbildsensor der RED ist dann immer noch Platz.

Ich bin mal neugierig, wann einer der großen Hersteller die Lücke erspäht und so etwas für die Profiklientel auf den Markt bringt.

Das Problem bei ALPA ist die 2/8" Flansch, an die sich die Phase One backs eben leider nicht richtig anflanschen lassen (seit der Beta). Eventuell über Rail Systeme, aber die kenne ich nur analog, ob es da schon digitale Schnittstellen gibt, ich glaube es kaum... Das Auflagenmaß ist ein weiterer kritischer Faktor. Mal sehen ob sich ein geschlossenes System wie Leica S am Markt durchsetzen kann. Eventuell ist das die Zukunft und modulare Systeme werden über kurz oder lang verschwinden.

Das ist schon fast alles richtig,

Bild von Hififan
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Hififan
(Inventar)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 10:47

aber nur fast! Ich empfehle die D90 und möglicherweise auch andere Cams mal mit lichtstarker Festbrennweite auszuprobieren! Dann ist der LV-AV schon mächtig gut! Im Halbdunkeln ist meine D90 zB um Welten schneller als meine ehemalige R1 und das ohne Hilfslicht!

Die kleinen Systeme kommen

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HENNIGArts
(Hausfreund)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 10:34

Olympus / Panasonic mit mFT, Ricoh mit der GXR, nun Samsung mit NX - nach und nach erscheinen mehr kleine, leichte Kamerasysteme.

Interessant finde ich, wie unterschiedlich diese neuen Systeme aufgenommen werden. Dabei gab es doch auch zu den Zeiten des Kleinbildfilms neben den SLR kompaktere Kameras mit Wechselobjektiven, teils im Halbformat (Olympus Pen), teils als Sucherkameras (Contax G, Leica M). In meinen Augen ist es nur logisch, dass neben Kompaktkameras, SLR und Mittelformat nun auch dieser Marktbereich mit digitalen Werkzeugen erschlossen wird. Solch ein kleines System soll sicher nicht von heute auf morgen die KB/FX-DSLR eines Sportfotografen ersetzen oder das Mittelformat eines Modefotografen. Aber es gibt auch andere Anwendungsfälle und Fotografen und da kann gute Qualität in kleinem Packmaß durchaus überzeugen.

Das größte Manko ist in meinen Augen die derzeit noch recht eingeschränkte Objektivauswahl. Pancake, Standardzoom, Telezoom, Superzoom, Superweitwinkel(zoom), lichtstarkes Standardzoom, Portraitobjektiv, Makro - das wäre so ungefähr der minimal von einem ernsthaften System abzudeckende Bereich. Da bietet mFT bisher am meisten (6 von 8 wenn ich richtig gezählt habe), NX hat 3 Objektive, GXR bisher nur 2 Module.

Panasonic war der erste auf diesem Markt und kann daher am meisten anbieten. Doch gerade Samsung ist ein sehr großer Konzern, der sicher eine Menge leisten kann, wenn er nur richtig will. Für Ricoh wird es sicher deutlich schwerer. Aber vielleicht finden sich ja noch weitere Unterstützer für die jeweiligen Formate? Was ist zum Beispiel mit Fujifilm? Fest steht eigentlich nur, dass sich hier ein interessantes Angebot entwickelt und etwas Konkurrenz den Markt belebt.

HENNIGArts

HENNIGArts schrieb: Dabei

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 11:30
HENNIGArts schrieb:

Dabei gab es doch auch zu den Zeiten des Kleinbildfilms neben den SLR kompaktere Kameras mit Wechselobjektiven, teils im Halbformat (Olympus Pen), teils als Sucherkameras (Contax G, Leica M).

Contax G und Leica M sind - wie Sie vermutlich wissen - kompakte Kameras bei allerdings unverändertem Aufnahmeformat (!) gegenüber den größeren SLRs. Heute gibt es Kompakt nur mit kleineren Sensoren, abgesehen von der kostspieligen M9. Das ist der Unterschied zwischen damals und heute und macht die Sache eben nicht historisch vergleichbar...

HENNIGArts schrieb:

Das größte Manko ist in meinen Augen die derzeit noch recht eingeschränkte Objektivauswahl.

Richtig. Jeder Hersteller bringt offenbar erst mal zwei lichtschwache Universalzooms, wie sie es schon gefühlt tausend andere gibt. Dann noch den Effekt des kleineren Sensors einberechnet und schon sind die Möglichkeiten sinnvoll mit Tiefenschärfe zu arbeiten dahin.

Warum bringt Olympus nicht mal mutig ein 25/1.0 als Standardbrennweite?

Vergleiche

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HENNIGArts
(Hausfreund)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 14:35
Gast schrieb:

Contax G und Leica M sind - wie Sie vermutlich wissen - kompakte Kameras bei allerdings unverändertem Aufnahmeformat (!) gegenüber den größeren SLRs. Heute gibt es Kompakt nur mit kleineren Sensoren, abgesehen von der kostspieligen M9. Das ist der Unterschied zwischen damals und heute und macht die Sache eben nicht historisch vergleichbar...

Sicher ist das so. Allerdings wurden auch die analogen Kompakten mit KB-Film betrieben, die digitalen hingegen haben noch wesentlich kleinere Sensoren als mFT. Trotzdem kann man sie miteinander vergleichen und sie werden auch für die gleichen Aufgaben eingesetzt. Das Aufnahmeformat ist sicher ein wichtiges Kriterium, aber nicht das einzige.

Gast schrieb:

Warum bringt Olympus nicht mal mutig ein 25/1.0 als Standardbrennweite?

Oder Panasonic mit dem Label (und dem Bokeh) "Leica". Das würde mir gut gefallen. Noch weiter oben auf meiner Wunschliste steht aber ein 50/1.2.

HENNIGArts

Nix Da!

Bild von der Profi
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der Profi
(Inventar)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 17:34
HENNIGArts schrieb:
Gast schrieb:

Contax G und Leica M sind - wie Sie vermutlich wissen - kompakte Kameras bei allerdings unverändertem Aufnahmeformat (!) gegenüber den größeren SLRs. Heute gibt es Kompakt nur mit kleineren Sensoren, abgesehen von der kostspieligen M9. Das ist der Unterschied zwischen damals und heute und macht die Sache eben nicht historisch vergleichbar...

Sicher ist das so. Allerdings wurden auch die analogen Kompakten mit KB-Film betrieben, die digitalen hingegen haben noch wesentlich kleinere Sensoren als mFT. Trotzdem kann man sie miteinander vergleichen und sie werden auch für die gleichen Aufgaben eingesetzt. Das Aufnahmeformat ist sicher ein wichtiges Kriterium, aber nicht das einzige.

Gast schrieb:

Warum bringt Olympus nicht mal mutig ein 25/1.0 als Standardbrennweite?

Oder Panasonic mit dem Label (und dem Bokeh) "Leica". Das würde mir gut gefallen. Noch weiter oben auf meiner Wunschliste steht aber ein 50/1.2.

HENNIGArts

So ein Objektiv wird wohl nie kommen, da bauen die vorher noch ein paar "noch" billigere Plastiklinsen.

Olympus sind die Profis so was von Egal, das es schon weh tut!

der Profi schrieb: Olympus

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 18:42
der Profi schrieb:

Olympus sind die Profis so was von Egal, das es schon weh tut!

Wie kommen Sie zu dieser Annahme? Nur weil Olympus kein 25/1.0 und 50/1.2 im Programm hat?!?

Ein solches Objektiv anzubieten, würde darauf hinauslaufen die Nische in der Nische in der Nische zu bedienen. Und zwar deshalb, weil Profifotografen im Allgemeinen eh schon eine Randgruppe darstellen (das dicke Geschäft wird selbst bei Canon und Nikon nicht im Profibereich gemacht), innerhalb dieser Randgruppe eh nur wenige mit mFT fotografieren und die wenigen Profis die das tun beileibe nicht alle einen dringenden Bedarf für die o.g. Optiken empfinden...

Diese Aussagen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 19:19

von "der Profi" muten einem schon reichlich bizzarr an. Wer zur Hölle braucht solche Objektive? Diese Art von Objektive mögen ja für wenige Spezialanwendungen vielleicht gut sein. Der Rest wird wohl, egal wie gut das Objektiv ist, gleich abblenden. Also was soll das? Pures Geschwätze. Und das dann auch noch mit der Behauptung zu verknüpfen, Olympus wären die "Profis" egal, ist schon ne heftig daneben geschossene Nummer. Wobei eins 100%ig sicher klar ist: der Profimarkt ist immer ein Referenzmarkt - das Geld wird wo anders verdient, jedenfalls bei Herstellern wie CaNiSoPaFuOly-sonstwas. Profihersteller reinsten Wassers sind Firmen wie ALPA, Linhof, RED usw. Die bedienen ausschließlich eine professionelle Klientel - entsprechend sind dann auch die Preise und die Nutzung ist in der Regel auf sehr bestimmte Effekte festgelegt. Nichts für einen Breitenmarkt.

Zahlreiche weitere Details zur NX 10

Bild von Christoph Jehle
Eingetragen von
Christoph Jehle
(Stammgast)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 11:10

finden sich bei focus numerique (http://www.focus-numerique.com/news_id-1695.html).
Neben Abbildungen des 50-200 mm Objektivs, der vorhandenen Anschlusse, Akku und Kartenslot gibt es dort auch ein kurzes mp3 file mit dem Auslösegeräusch der NX 10.

(CJ)

hahaha

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 16:32

NX is nix...

Wer nicht so

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Dienstag, 05. Januar 2010 - 18:16

borniert ist weiß, das sich die Mitbewerber, auch wenn sie schneller am Markt waren warm anziehen müssen! Bezeichnend ist das Gesamtkonzept mit integriertem el. Sucher und integriertem "Behelfsblitzlicht". Sollte die Bildqualität der NX den Panas, Olympus ec. nicht nachstehen wäre das für so manche "ein Schlag ins Gesicht". Vor allem wenn sie borniert sind und nachrechnen was sie ausgegeben haben! Ansonnsten können diese doch froh sein vor den NX Besitzern Spass gehabt zu haben! Ansonnsten reimt sich der Beitrag nicht mal!

Soso, naja, aha.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Januar 2010 - 03:56

Was man hier so alles lernt:

2:3 ist also das "bessere" Bildformat und FT kann keine Freistell-Tiefenunschärfe.

Ist mir noch gar nicht aufgefallen.

Vielmehr aber, dass es in Camera RAW und Photoshop ja doch schon ein Schneidewerkzeug gibt, mit dem ich mir jedes Bild in jedes Bildverhältnis schneiden kann, vorausgesetzt ich hab' bei der Aufnahme bissel mitgedacht und den Ausschnitt genügend gross gewählt.

Und bis jetzt finde ich das 4:3-Verhältnis - da ich oft Portraits und Gesichter fotografiere - ziemlich praktisch, da ich links und rechts vom Motiv damit weitaus weniger bild-unrelevante Details mit auf dem Bild habe.
In letzter Zeit schneide ich sogar oftmals noch auf 4:5-Format oder Quadrat.
Und Hochformat-Portrait mit 2:3-Format..., naja....

Für mich nicht nachzuvollziehender Käse, wieso 2:3 jetzt das "bessere" Format sein soll.
Oder ist das nur, weil Analog-Kleinbild das Format hatte, und Analog-Kleinbild ja das Maß aller Dinge ist und sein muss?!?!?

Für Landschaften, und Bilder in denen ich Breite betonen will sicherlich geeigneter, aber für andere Motive ebenso weniger geeignet.

Und wo ist denn das Problem seine Bilder am Rechner zu beschneiden?!?

Ja, ich weiss schon: jetzt kommen sicher gleich die ganzen Testkurvenfanatiker, die um jeden Pixel heulen, aber mal ehrlich:
Die Masse der DSL-Käufer sind Hobbyfotografen, die nicht jede Woche A2-Abzüge für laufende Ausstellungen machen, und für Abzüge in der A5-A4-A3-Gegend geht das locker klar.
Die Rezipienten gucken sich das ja eh nicht mit der Lupe an, und achten da sowieso mehr auf andere Dinge, wie Motiv und Message.
Und die meisten Rezipipenten hat man als Hobbyfotograf dann ja auch sowieso bloss mit seinen 500/600px hohen/breiten Screen-Copies auf der Website oder dem Flickr-Profil.
(Wo auch das 4:3-Format gut geeignet ist, zumindest für SVGA-Bildschirme).
Wofür also der ganze kindische Affront?!?

Ich sch**ß jetzt einfach mal auf die 1,8mm, und meine: APS-C ist nicht größer als FT, sondern halt einfach mal nur breiter. Die Höhe ist (fast) die gleiche, und wer jetzt nicht der große Freund und Nutzer des breiten Bildauschnitts ist, dem kann's echt egal sein. Punkt.

Ansonsten füllen die µFT-Kameras jedoch genau die Bedürfnisse aus, von Leuten die vielleicht auch mal "ohne der großen Kamera- und Kameratasche" gute (und eventuell später dann doch "professioneller" weiterverwertbare) Bilder machen wollen, die mit Kompaktkameras mit 1/1,8"-Sensoren einfach mal nicht drin sind.
Mit denen man zwar auch den Schnappschuß und das Motiv auf die Karte kriegt, sich hinterher aber öfters ärgert, dass man gerade dieses und jenes Motiv nicht mit einer vernünftigeren Kamera aufgenommen hat bzw. aufnehmen konnte, was dann oftmals sehr schade ist.

Und 'ne M9 oder 8 ist dann halt schon doch bissel arg teuer, und mit denen wäre auch bissel der Vorteil, einer Kamera, die man überall dabei haben kann, hin.
Weil die nimmt man dann vielleicht eben ja doch nicht überall mit hin und hat sie überall dabei.

Und 800 € für 'ne G(F)1 oder Pen ist in meinen Augen auf jeden Fall besser angelegtes Geld, als 400-600 € für 'ne Canon G11 oder Panasonic LX3, und die 2-300 € wären an der falschen Stelle gespart, um nicht zu sagen, an der entscheidenden (wegen der Sensor-Größe).

Ansonsten fällt mir bei den "FT-Marken" auch noch auf, dass die beim Kamerabau und -Planung echt mitzudenken scheinen, also auf nutzen-orientierter Praxisebene, und sich an relevanten Nutzer-Vorteilen orientieren.

Für mich ist das z.B. der anwinkelbare eingebaute Blitz der Panasonic L1.
Wo ich mich echt frage, warum nicht jede Einsteiger-DSLR so'n Ding dran hat, da sich zum einen die wenigsten Einsteiger-DSLR-Kit-Kunden einen externen Blitz zulegen, und zum anderen, man ja auch nicht immer mehr mitschleppen will, als dringend notwendig, und für 'ne kleene Feier von Oma's 72. oder so ein kleiner winkelbarer Blitz voll ausreichen würde und perfekt ist, und damit Bilder hinbekommt, die ohne schwenkbaren externen Blitz nicht annähernd so drin wären.

Oder der schwenkbare Display, wie ihn die meisten aktuellen Olympus-DSLR's haben und auch die zwote DSLR von Panasonic hatte (auch wenn der bei DSLR-Live-View jetzt nicht gerade die "all-the-time"-Funktionalität hat, wie bei Kameras ohne Spiegelkasten).

Und einfach mal total super ist, wenn man z.B. auf Konzerten fotografiert und keine 2,10m gross ist, oder man mal eine Blumenwiese mit langen Gräsern von ganz unten nach oben aufnehmen will, ohne sich in den Dreck oder die naße Erde zu legen.
Und für Videofunktionalität sowie unersätzlich.

Keine Ahnung was Canon für Gründe haben ihrer EOS500D keinen schwenkbaren Display dranzubauen (und für was für 'ne Art von Videofunktionalität das konzipiert sein soll) - jede Videokamera hat so etwas jedenfalls (und sicher nicht nur zum Spass) dran, und jeder der schon mal Filme gedreht hat, weiss auch warum und wofür.

Also bevor ich mich über das kaltstichige Sucherbild der G1 (im neonbeleuchteten Grossfachmarkt) oder das arg langsame Shutter-Speed-Rad an der GF1 aufregen würde, frage ich mich eher, warum Canon oder Nikon nicht annähernd sowas in der Art von Kamera im Programm haben.

Und wenn die Canon G11 die Antwort darauf sein soll, dann ist diese entweder schwach (hinsichtlich Sensorgröße) oder recht spät (hinsichtlich Panasonic Lx3).
Auch wenn die ein super Gehäuse und -Design hat, und endlich mal einen schwenkbaren Live-Display.

Mir persönlich isses jedenfalls relativ Wurst, ob APS-C oder FT verbaut wird - mich interessiert nur die Gesamtkonzeption einer Kamera, und da können sich diverse Firmen noch 'ne dicke Scheibe Abschneiden bei Panasonic (und Olympus),
die im übrigen auch für jede Neuerung der letzten Jahre verantwortlich waren (und die jetzt auch kein Canon- und Nikon-Kunde missen mag), und man sich fragt, warum das eigentlich nicht die Marktführer tun.
Und genügend gute Bildqualität bringen alle Kameras mit größer-formatigem Chip.

In Sachen "kompaktere Kamera mit trotzdem DSLR-Bildqualität" haben die Marktführer jedenfalls im Moment nix anzubieten, und µFT die Nase vorn.

Und ob Samsung da was Relevantes in die Runde wirft bleibt abzuwarten.
Wenn ich an deren sinnlose NV30- oder NV100-Kompaktkameras denke, die zwar vor Schnick-Schnack nur so strotzen und nerven (Touchscreen), aber ansonsten auch nur furchtbare Bildqualität drauf haben (14MP! mit brutalem Chroma-Noise), dann bin ich da eher skeptisch.

Und Wachstumswille reicht allein warscheinlich auch nicht aus für gute Kameras.
Sondern braucht Entwickler die mitdenken, durchdenken und Nutzer-Empathie besitzen.

Ich meine, haben Samsung nicht noch vor kurzem erst die Bridge-Kamera "erfunden", wo Panasonic ihre langjährigen Top-Geräte FZ50 und FZ28 schon längst aus dem Programm genommen, und schon längst durch was besseres ersetzt haben....?!?

Bin gespannt.

Das wird nix mehr

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Januar 2010 - 09:00

Zu viele Worte ...

bin mal gespannt..

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Januar 2010 - 16:52

..ob die "entwicklung" eines eigenen bajonetts kein fehler war. mit dem PK hatten sie wenigestens die möglichkeit die linsen von pentax, sigma oder sonst wem zu nutzen.
mit den im moment 3 linsen bleibt die eigentliche freiheit der spiegelreflex doch eher dem gefängsnis gleich, bei dem man mal auf den hof darf, aber nicht die mauern verlassen kann.

dennoch bin ich gespannt wie sich das weiterentwickelt. das kameras ohne spiegel auch was können zeigt sich ja mit der bereits erwähnten dp1s.
Gruß Jan

Es könnten

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Samstag, 09. Januar 2010 - 18:46

eh keine anderen Objektive bei der Konstruktion verwendet werden! Das funktioniert Optisch nicht. Es müßten immer im Verhältnis zur Kamera gesehen monströse Adapter verwendet werden. Und wer will einen Adapter mit dran hängender Kamera + Fremdobjektiv, welches meist größer wäre als ein original passendes Objektiv mit sich herumschleppen! Man, das 30mm Objektiv mit dranhängender Cam :-) lächelt mich schon in meinen Träumen an!