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CES 2010: Digital Experience
Die erste CES-Veranstaltung, die für Fotografen interessant ist, das ist die „Digital Experience“ am Abend vor der offiziellen Eröffnung der CES. Sie will den Medien einen ersten Blick auf die neuen und - hoffentlich - spannenden Produkte ermöglichen:
Las Vegas bei Nacht
Die vielleicht wichtigste Foto-Ankündigung der CES (Consumer Electronics Show, 7.-10.1.2010 in Las Vegas, USA) ist die Ankunft von Samsungs NX10, die wir bereits auf der letztjährigen PMA als Prototyp sahen. Obwohl Samsung die Kamera natürlich nicht „Micro Four Thirds“ nennt, hat sie doch vergleichbare Eigenschaften; etwa das relativ kleine Gehäuse (mit APS-C-Sensor) und den Verzicht auf den Spiegelkasten. Ich werden sie mir auf dem Messestand noch genauer ansehen.
Die heißen Nachrichten bei Canon, das sind natürlich die EOS 1D Mark IV und das neue 2,8/70-200 mm. Der Vergleich mit der Nikon D3s, was Aufnahmen bei hohen Empfindlichkeiten angeht, verspricht spannend zu werden, insbesondere da die Canon ja keine Kleinbild-Vollformatkamera ist. Canon zeigte daneben auch seinen neuen Kompaktkameras sowie die VIXIA-Camcorder.

Nikon kündigte nichts Neues an, zeigte aber die D3s ebenso wie seine anderen digitalen Spiegelreflexkameras (DSLRs) und Kompaktkameras. Wir können davon ausgehen, dass Nikon bis zur PMA wartet mit den Neuvorstellungen.

Kodak zeigte einige neue Kameras, darunter die Playsport-Videokamera , die 1080p-HD-Video bietet und bis zu 10 Fuß (ca. 3 m) unterwasser funktioniert, was im Sommer einen Menge Spaß machen kann.
Sanyo stellte eine Reihe neuer Xacti-Dual-Camcorder vor. Sie sind zwar teurer sind als die von Kodak, sind aber auch anspruchsvoller ausgestattet. Und sie sind sehr elegant.
Sony war bei der Digital Experience vertreten, zeigte die neuen Digitalkameras dort aber noch nicht. Ich werde dann von deren Stand berichten.
Sehr überrascht hat mich, dass General Imaging auf der Veranstaltung neue, preiswerte Digitalkameras gezeigt hat. Ehrlich, ich wusste nicht, dass die noch Kameras anbieten. Noch erstaunlicher ist, dass nun auch Haier, ein Unternehmen wie GE, das weiße Ware (Haushaltsgeräte) und andere Produkte anbietet, nun auch Digitalkameras im Programm hat. Wie schon die von GI sind auch Haiers Kameras nichts Besonderes; bis auf die Tatsache, dass die Preise recht moderat sind. Beide Unternehmen haben Modelle im Programm, die weniger als 100 US-Dollar kosten.
Vimeo, die vielleicht beste Video-Sharing-Site, hat bekanntgegeben, dass das Angebot für Plus-Mitglieder bis Ende Januar ausgebaut werden soll. Plus-Mitgliedern - das meint eine kostenpflichtige Mitgliedschaft - steht dann die gestreamte 1080p-Wiedergabe zur Verfügung. Außerdem können sie ihre Videos auf Mobilgeräten wie iPhone, Android oder Palm Pre betrachten. Vimeos Popularität hat beachtlich zugenommen und mit der Hinzunahme von 1080p und Mobil-Betrachtung wird die Seite sicher noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Da es nun etliche Kameras mit 20 Megapixeln und mehr gibt, und auch DSLR-Video ständig beliebter wird, brauchen wir auch Speicherkarten mit höherer Kapazität. Sowohl SanDisk wie Lexar waren auf der Digital Experience vertreten und zeigten ihre CompactFlash-Speicherkarten - 32 GB bei Lexar; 32 GB und 64 GB bei SanDisk.
Auch eine Überraschung für mich waren Duracells SD- und CompactFlash-Karten. Weniger überraschend ist deren Sortiment von Akkus und Ladegeräten. Sie bieten nun „Duracell Ultra Advanced AAs“ mit im Akku integrierter Ladeanzeige an, damit man sieht, wie viel Ladung der Akku noch hat. Das ist kein ganz neues Konzept, ich komme aber im Augenblick nicht drauf, ob es Duracell oder Energizer war, der das vor ein paar Jahren einführte.


Energizer zeigt eine Reihe AA-NiMH-Akkulader, darunter einer, der die aktuelle Akkuladung per LED-Monitor anzeigt. Die Firma hat auch den 15-Minuten-Schnelllader überarbeitet, der nun Netz- und KFZ-Adapter enthält.
Schließlich ist mir noch Wink Photostrip von Shutterfly aufgefallen. Ganz wie die alten Fotostreifen aus dem Passbildautomaten zeigt er 3-5 Fotos per Streifen. Es gibt auch eine Wink-App fürs iPhone. Die Fotostreifen können über die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter weitergereicht werden, und ein Ausdruck kann für 2,50 US-Dollar an irgendeinen Ort der Welt versandt werden. Das ist wirklich ziemlich cool, und toll für Fotohandys.
Nun bin ich gespannt, was mir die diesjährige CES zu bieten hat, die mittlerweile offiziell eröffnet ist ...
(Theano Nikitas)
Zum Thema:
- Kamera-Konzepte und Supertele-Objektive: PhotoPlus 2010 in New York (aktualisiert)
- PMA 2010: Vorschau und erste Eindrücke
- CES 2009: Eröffnungs-Eindrücke
- 25 Jahre PhotoPlus Expo
- Erste Eindrücke von der PMA 2009
- PMA 2009: Sigmas DP2 und SD15 in Sicht (2x aktualisiert)
- PhotoPlus 2009
- CES 2010: Volle Messehallen, viel zu sehen (aktualisiert)
- Nikon D3s bei ISO 102.400/51°
- PMA 2010: Rundgang
- PMA 2010: Sony zeigt Kamera-Konzepte (mehrfach aktualisiert - jetzt mit Illus!)
- PMA 2008: Der Gang durch die Gänge; Teil 1





Den Nagel auf den Daumen getroffen
Obwohl Samsung die Kamera natürlich nicht „Micro Four Thirds“ nennt, hat sie doch vergleichbare Eigenschaften; etwa das relativ kleine Gehäuse (mit APS-C-Sensor)
Eben! wg. APS-C! Kein m4/3.


Das bringt Platz für größere Pixel. Leider hat sich Samsung bei der 2 Jahre währenden Entwicklung der NX10 seinerzeit an der Lumix G1 orientiert und ist inzwischen von der Entwicklung (GF1, Pen E-P) überholt worden, so das am Ende nur ein hässlicher Kloben rausschaut. Und bei den Objektiven hinken sie m4/3 auch drastisch hinterher.
"I love my job, it's the work, I hate."
NX10
Zur NX10:
stimmt, leider haben die Entwickler vielleicht ein wenig geschlafen. Eher wurden sie wohl vom Rotstift der Kaufleute und von der Rezession gebremst. In einem so großen Werk sind die Wege oft kaum nachzuvollziehen. Diese Unbeweglichkeit ist bei unseren Automobil Werken ebenso vorhanden.
Deswegen bin ich auf den Verkaufspreis neugierig. Der muss nach den Eckdaten weit unter einer Einsteigerreflex liegen. Wenn er mit Optik über Euro 300,- liegt ist die NX10 auf dem Markt nicht durchsetzbar.
Wenn man schon keinen Spiegel hat, könnte doch wenigstens der Sucher nach oben schwenkbar sein. Dann könnte man sie wenigstens in Bodennähe oder am Reprogerät, Mikroskop einsetzen. Nicht eine neue Idee ist in das Stück eingeflossen.
Die einzige Hoffnung, Bildqualität wegen dem größeren Sensor. Schneider Objektive? Die Tests und der Markt werden entscheiden.
Fred
Unfassbar
Zur NX10:
stimmt, leider haben die Entwickler vielleicht ein wenig geschlafen. Eher wurden sie wohl vom Rotstift der Kaufleute und von der Rezession gebremst. In einem so großen Werk sind die Wege oft kaum nachzuvollziehen. Diese Unbeweglichkeit ist bei unseren Automobil Werken ebenso vorhanden.
Deswegen bin ich auf den Verkaufspreis neugierig. Der muss nach den Eckdaten weit unter einer Einsteigerreflex liegen. Wenn er mit Optik über Euro 300,- liegt ist die NX10 auf dem Markt nicht durchsetzbar.
Wenn man schon keinen Spiegel hat, könnte doch wenigstens der Sucher nach oben schwenkbar sein. Dann könnte man sie wenigstens in Bodennähe oder am Reprogerät, Mikroskop einsetzen. Nicht eine neue Idee ist in das Stück eingeflossen.
Die einzige Hoffnung, Bildqualität wegen dem größeren Sensor. Schneider Objektive? Die Tests und der Markt werden entscheiden.
Fred
Hallo Fred
Ich fasse es nicht, "Sucher nach oben schwenken", "Klappdisplay", "integrierter Zigarettenanzünder".....Mein Gott was ihr alle für Wünsche habt???, das soll eine möglichst kompakte und leichte DSLR-Alternative sein mit möglichst ebenbürtiger Bildqualität, die Voraussetzungen hat sie jedenfalls, durch den großen Sensor, wenn dann noch die Objektive passen, wäre das doch super, da mache ich mir doch keinen Kopf ob da irgend ein Schnick-Schnack dran ist, Tzz-Tzz. Das soll keine Spezialkamera sein, geschweige denn ein Mikroskop...., wieso nicht gleich mit Schlauch dran, zur Darmspiegelung für Daheim.
Fassungslose Grüße
Jürgen
Abwegige Wünsche!?!
Ich fasse es nicht, "Sucher nach oben schwenken", "Klappdisplay", "integrierter Zigarettenanzünder".....Mein Gott was ihr alle für Wünsche habt???
Warum nicht!?! Gab und gibt es doch schon alles bei anderen Kameras. Der nach oben schwenkbare Sucher gab es schon bei der Minolta Dimage 5 und ihren Nachfolgerinnen sowie beim Aufsteck-EVF der GF1 und EP-2. Klappdisplays gibt es auch bei etlichen Kameramodellen. Und der praktische Nutzen solcher Vorrichtungen steht ausser Frage. Also warum nicht, wenn es das Fotografieren bequemer macht!?!
das soll eine möglichst kompakte und leichte DSLR-Alternative sein
Nur weil seine DSLR-Alternative darstellt, muss sie nicht auch wie eine DSLR aussehen bzw. dieselben eingeschränkten Möglichkeiten haben! Gerade die Verabschiedung vom Spiegelkonzept und vom optischen Sucher ermöglicht doch ganz neue Kameradesigns (wo z.B. der Sucher nicht in der selben Achse mit dem Spiegel und der Objektivfassung sein muss. Die aktuellen Kameradesigns sind da noch sehr/zu konservativ.
Das soll keine Spezialkamera sein, geschweige denn ein Mikroskop...., wieso nicht gleich mit Schlauch dran, zur Darmspiegelung für Daheim.
Auch hier die Frage: Warum nicht!?! Für die Makrofotografie und andere Aufnahmesituationen wäre das bestimmt sehr nützlich, wenn man das Kamera/Objektiv-Gebilde flexibler wäre. Dass der Gedanke nicht ganz so abwegig ist, zeigt folgende Designstudie:
http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/0912/72050.html
Es ist einer der bestechensten Eigenschaften
des überwiegenden Teils der Menschen, sich nur Dinge vorstellen zu können, die man direkt und unmittelbar sieht, oder gesehen hat, bzw. selber ausprobiert oder angewendet hat. Die Vorstellung, dass mit dem Wegfall der früher notwendigen Beziehung Optik > Film > Sucher in einer optischen Linie durch die Elektronik ganz andere Sortierungen möglich sind, ist für viele Leute offensichtlich nur schwer zu begreifen. Durch den Wegfall der Achsenbeziehung aller Systemteile lassen sich maximal flexible Geräte bündeln. Sowohl Sucher (EVF/Display) als auch der Body (Logik/Energie) als auch die Optik (Objektiv/Sensor) lassen sich im Prinzip mehr oder minder physisch getrennt über Schnittstellen betreiben. Man braucht das starre Konzept der Filmkamera absolut nicht mehr!
Die Hersteller sind aus gutem Grund sehr zurückhaltend, wenn es um die Herausgabe von ganz anderen Designansätzen geht. Die Anwender sind extrem reserviert, wenn sie sich ihnen unlogisch erscheinenden Geräten gegenüber sehen. "Logisch" ist, was man schon mal gesehen und in der Hand gehabt hat. Eingeprägte Sichtweisen werden hartnäckig und zählebig weiter verfolgt, ohwohl das in neuen Sinnzusammenhängen überhaupt keinen "echten" Sinn mehr macht.
Die gesamte Diskussion über DSLR, KB-VF, MF/Digibacks, optische Sucher vs. EVF usw. speist sich vor allem aus dieser Verhaltensweise. Allein das zähe Festhalten nicht weniger SLR-Liebhaber an den starren Bezügen einer (D)SLR, das schon beinahe als albern zu bezeichnende Festhalten vieler Fotografen an alten Objektiven, obwohl nun eigentlich schon klar sein müsste, dass die halt nur mit krassen Einschränkungen noch einstetzbar sind, zeugt von dieser Verhaltensweise. Auch die Formatdiskussion ist von diesen Vorstellungen überzogen. KB-VF ist da ein überkommenes Format, keine Referenz. Eigentlich müsste es ein Format geben, das aus der Logik der Chiphersteller in Korrelation zu einer möglichst universell benutzbaren Optik hergestellt wird. Also so wie früher für Film, jetzt für Sensor. Dieses Halbformat/Vollformat/Mittelformat sind Formatgespenster aus einer anderen Zeit, die eigentlich nur weiter existieren, weil s. oben zuviele Fotografen noch immer von ihren tollen alten Objektiven träumen.
Und behindert darüber hinaus die Entwicklung in sich logischer Module und Systeme, die sich in optimaler Weise den neuen Möglichkeiten digitaler Bilderfassung hinwenden. Man muss Geduld haben!
Tja...
...mit der vermeintlichen Einfältigkeit der Masse kann man sich eigentlich alles erklären, und dabei die erhöhte Warte des sachlichen Analytikers einnehmen:
des überwiegenden Teils der Menschen, sich nur Dinge vorstellen zu können, die man direkt und unmittelbar sieht, oder gesehen hat, bzw. selber ausprobiert oder angewendet hat. Die Vorstellung, [...] ist für viele Leute offensichtlich nur schwer zu begreifen. [...]
Die Hersteller sind aus gutem Grund sehr zurückhaltend, wenn es um die Herausgabe von ganz anderen Designansätzen geht. Die Anwender sind extrem reserviert, wenn sie sich ihnen unlogisch erscheinenden Geräten gegenüber sehen. "Logisch" ist, was man schon mal gesehen und in der Hand gehabt hat. Eingeprägte Sichtweisen werden hartnäckig und zählebig weiter verfolgt, ohwohl das in neuen Sinnzusammenhängen überhaupt keinen "echten" Sinn mehr macht.
Die gesamte Diskussion über DSLR, KB-VF, MF/Digibacks, optische Sucher vs. EVF usw. speist sich vor allem aus dieser Verhaltensweise. Allein das zähe Festhalten nicht weniger SLR-Liebhaber an den starren Bezügen einer (D)SLR, das schon beinahe als albern zu bezeichnende Festhalten vieler Fotografen an alten Objektiven, obwohl nun eigentlich schon klar sein müsste, dass die halt nur mit krassen Einschränkungen noch einstetzbar sind, zeugt von dieser Verhaltensweise. [...]
Nee! Von einigen Early-Adoptern abgesehen, wägen die meisten Menschen (hier Fotografen vom Anfänger bis zum Profi) erstaunlich sachlich ab, ob sie in ein neues System (z.B.: FT/mFT) investieren, wenn sie eine Verbesserung der Qualität und/oder Nutzbarkeit nicht deutlich erkennen. Och nöö, dann behalten sie doch lieber ihre alten Gläser und investieren in eine DSLR des Herstellers, den sie schon aus Non-AF-Zeiten kennen. Und sooo schlecht ist die Qualität ja auch nicht, dass sie völlig unakzeptabel wäre. Das Investment ist überschaubar und der Wechsel allein zur digitalen Technik wird schon als Quantensprung empfunden. Na ja, und wird doch mal ein Objektiv als untauglich erkannt, dann wird das -vielleicht- ausgetauscht. Klar, kleine Schritte, weil sich große nicht lohnen...auch deshalb nicht, weil der Rest der Produktionskette nicht stimmt oder nicht ausgereizt wird. Oftmals bleibt's halt bei 10x15 Abzügen vom Discounter, vielleicht wird's mal ein Photobuch...die meisten werden auf der Festplatte vergessen...
Und behindert darüber hinaus die Entwicklung in sich logischer Module und Systeme, die sich in optimaler Weise den neuen Möglichkeiten digitaler Bilderfassung hinwenden. Man muss Geduld haben!
Ja, stimmt. Aber das liegt nicht an der geistigen Trägheit oder Phantasielosigkeit des Anwenders, sondern an der mangelnden Risikobereitschaft der Firmen, was "ganz Anderes" mit tatsächlich oder zumindest gefühlt deutlichem Mehrwert anzubieten. Das iphone von Apple dürfte -Ihrer Argumentation folgend- eigentlich nur mit einer W48-Wählscheibe erfolgreich sein.
Hatte ich hier schon mal gesagt: Ich hätte das Sucherbild gerne in meine Brille eingespiegelt...aber bitte mindestens genauso gut, wie ich es jetzt von meiner DSLR oder meiner MF-SLR gewohnt bin.
orginelle kostüme
davon hätt ich gern ein paar mehr fotos
Der Sensor der NX10 ist zwar
Der Sensor der NX10 ist zwar größer, leider wurde aber auch die Auflösung wieder erhöht. Dass die Kamera ein neues Bajonett hat ist auch nicht grade der Hit. Schöne Auflistung oben, aber was ist eigentlich mit Panasonic? Von denen hab ich bisher kaum was neues gelesen?
CMOS vs. LiveMOS
...
Das bringt Platz für größere Pixel. ...
Samsung hat denselben CMOS-Typen wie Canon, Nikon, Sony und Co. im Einsatz, dh. für jeden belichteten Photodetektor ist ein weiteres Zwillings-Pixel im Einsatz. Dieser CMOS-Typ benötigt 2 Pixel-Äquivalente um 1 Pixelwert zu erzeugen. LiveMOS nutzt pro Pixelwert nur 1 belichteten Photo-Detektor.
Da alle APS-C-Sensoren soweit CMOS auf diesen Typen setzen haben APS-C-Sensoren eine fast doppelt so hohe Pixeldichte wie LiveMOS-Sensoren.
APS-C-Sensoren und größere Pixel als FT/LiveMOS ist ein Märchen!
Dort wo ein Pixelwert erzeugt wird steht mehr Fläche zur verfügung stimmt zwar aber es ist eben dort definitiv recht eng für das letztendlich belichtete Pixel. Und diese Fläche des belichteten Pixel ist relevant für die optische Güte des Sensors.
Würde man CMOS in APS-C-Größe so bauen wie LiveMOS in FT-Größe würde man erkennen wie veraltet der CMOS gegenüber dem modernen NMOS (LiveMOS) von Panasonic/Maicovicon/Olympus ist. Canon tut sich ja bereits extrem schwer Gelb bei HighISO auch als Gelb zu zeigen.
Der CMOS ist an der Oberfläche gegenüber dem LiveMOS schlecht entrauscht nur eben wird dieser CMOS-Typ durch das maskierte Zwillings-Pixel direkt am Pixel effektiv entrauscht. Dem LiveMOS fällt dafür weniger Dreck ins Pixel und deshalb sieht man Gelb auch wesentlich kräftiger bei HighISO. Luminanzrauschen ist eben sichtbar höher und va. so grob wie es für NMOS typisch ist. Sieht auch bei NMOS von Hamamatsu fast wie Filmkorn eines Kodak T-MAX aus.
Der Wettbewerb schraubt nur noch das "nach" was Panasonic und Olympus (und bald auch Fujifilm) vortanzt. Panasonic und Olmypus haben hier den modernen LiveMOS und Fujifilm einen völlig neuen SuperCCD-Typen namens "SuperCCD EXR". CCDs nutzen auch nur 1 Pixel um 1 Pixelwert zu erzeugen. Eine Kamera mit SuperCCD erzeugt stets 2 Bilder und zwar 2 RAW-Bilder. Wie die RAW-Bilder in zB. 24MPx oder 12MPx-Aufnahmen umgewandelt werden entscheidet der Benutzer durch die Modus-Einstellung. Die Fujifilm Klasse EXR dürfte im 12MPx-Modus die bestperforming Low- bis HighISO-Cam am Markt werden.
Hatte der SuperCCD noch das ein oder anderen Nikon F-Objektiv überfordert werden auf FT-Bildkreis gerechnete Objektive durch den 24MPx SuperCCD endlich einmal gefordert. Das dürfte für Nikon D3X und Sony A900 im LowISO-Bereich recht eng ausgehen, wenn die Fujifilm Klasse EXR im 24MPx-Modus arbeitet, denn ein SuperCCD EXR wird nicht interpoliert sondern die 2 RAW nebeneinander gelegt so wie die Pixel-Arrays nebeneinander auf dem Sensor liegen.
FT-/mFT-Systeme machen 2010 den Sack zu!!!
Zukunft?
...
Das bringt Platz für größere Pixel. ...
Samsung hat denselben CMOS-Typen wie Canon, Nikon, Sony und Co. im Einsatz, dh. für jeden belichteten Photodetektor ist ein weiteres Zwillings-Pixel im Einsatz. Dieser CMOS-Typ benötigt 2 Pixel-Äquivalente um 1 Pixelwert zu erzeugen. LiveMOS nutzt pro Pixelwert nur 1 belichteten Photo-Detektor.
Da alle APS-C-Sensoren soweit CMOS auf diesen Typen setzen haben APS-C-Sensoren eine fast doppelt so hohe Pixeldichte wie LiveMOS-Sensoren.
APS-C-Sensoren und größere Pixel als FT/LiveMOS ist ein Märchen!
Dort wo ein Pixelwert erzeugt wird steht mehr Fläche zur verfügung stimmt zwar aber es ist eben dort definitiv recht eng für das letztendlich belichtete Pixel. Und diese Fläche des belichteten Pixel ist relevant für die optische Güte des Sensors.
Würde man CMOS in APS-C-Größe so bauen wie LiveMOS in FT-Größe würde man erkennen wie veraltet der CMOS gegenüber dem modernen NMOS (LiveMOS) von Panasonic/Maicovicon/Olympus ist. Canon tut sich ja bereits extrem schwer Gelb bei HighISO auch als Gelb zu zeigen.
Der CMOS ist an der Oberfläche gegenüber dem LiveMOS schlecht entrauscht nur eben wird dieser CMOS-Typ durch das maskierte Zwillings-Pixel direkt am Pixel effektiv entrauscht. Dem LiveMOS fällt dafür weniger Dreck ins Pixel und deshalb sieht man Gelb auch wesentlich kräftiger bei HighISO. Luminanzrauschen ist eben sichtbar höher und va. so grob wie es für NMOS typisch ist. Sieht auch bei NMOS von Hamamatsu fast wie Filmkorn eines Kodak T-MAX aus.
Der Wettbewerb schraubt nur noch das "nach" was Panasonic und Olympus (und bald auch Fujifilm) vortanzt. Panasonic und Olmypus haben hier den modernen LiveMOS und Fujifilm einen völlig neuen SuperCCD-Typen namens "SuperCCD EXR". CCDs nutzen auch nur 1 Pixel um 1 Pixelwert zu erzeugen. Eine Kamera mit SuperCCD erzeugt stets 2 Bilder und zwar 2 RAW-Bilder. Wie die RAW-Bilder in zB. 24MPx oder 12MPx-Aufnahmen umgewandelt werden entscheidet der Benutzer durch die Modus-Einstellung. Die Fujifilm Klasse EXR dürfte im 12MPx-Modus die bestperforming Low- bis HighISO-Cam am Markt werden.
Hatte der SuperCCD noch das ein oder anderen Nikon F-Objektiv überfordert werden auf FT-Bildkreis gerechnete Objektive durch den 24MPx SuperCCD endlich einmal gefordert. Das dürfte für Nikon D3X und Sony A900 im LowISO-Bereich recht eng ausgehen, wenn die Fujifilm Klasse EXR im 24MPx-Modus arbeitet, denn ein SuperCCD EXR wird nicht interpoliert sondern die 2 RAW nebeneinander gelegt so wie die Pixel-Arrays nebeneinander auf dem Sensor liegen.
FT-/mFT-Systeme machen 2010 den Sack zu!!!
Ihr Wort in irgend eines Gottes Ohr!
Klingt irgendwie interessant und auch machbar, aber wenn sich die Herrn der Ft-Fraktion nicht beeilen, muß ich ihnen trotzdem was pfeiffen, meinen Krempel verkaufen und das Lager wechseln.
Neuheitenwahn
Klingt irgendwie interessant und auch machbar, aber wenn sich die Herrn der Ft-Fraktion nicht beeilen, muß ich ihnen trotzdem was pfeiffen, meinen Krempel verkaufen und das Lager wechseln.
Und warum das?!? Muss ein Kamerahersteller Sie als Kunde mit regelmäßigen Neuheiten "bei Laune halten", damit Sie Ihre Ausrüstung behalten? Davon abgesehen wird es dieses Jahr bestimmt noch Neuigkeiten im FT/mFT-Bereich geben – schliesslich gibt es dieses Jahr noch die PMA und die Photokina. Also nicht so ungeduldig sein!!!
Es drängt!
Klingt irgendwie interessant und auch machbar, aber wenn sich die Herrn der Ft-Fraktion nicht beeilen, muß ich ihnen trotzdem was pfeiffen, meinen Krempel verkaufen und das Lager wechseln.
Und warum das?!? Muss ein Kamerahersteller Sie als Kunde mit regelmäßigen Neuheiten "bei Laune halten", damit Sie Ihre Ausrüstung behalten? Davon abgesehen wird es dieses Jahr bestimmt noch Neuigkeiten im FT/mFT-Bereich geben – schliesslich gibt es dieses Jahr noch die PMA und die Photokina. Also nicht so ungeduldig sein!!!
Olympus hat in 8 Jahren gerade 2 "Semiprofikameras" auf den Markt gebraucht. Das ist wirklich nicht viel.
Während die billig Knipsen regelmässig erneuert werden, tut sich im höher qualitativen Bereich so gut wie gar nichts.
Mein Problem ist, das ich mich diversifiziert habe.
Die Werbefotografie ist am Zusammenbrechen. Es werden kaum noch Preise gezahlt, viele Produktfotos werden heute bereits in Zusammenarbeit mit den Entwicklungsstudios auf 3-D Programmen erstellt und weitere Fotos direkt in den Produktionsländer fotografiert.
Bin ich in meinen Bereich bisher mit den 10 Mpix und den schwachen Dynamikbereich der E-3 ausgekommen, ist das in meinem neuen Betätigungsfeld einfach zu wenig.
Sollte Olympus erst zur Photokina mit einer neuen Profikamera erscheinen, ist sie frühestens zu Weihnachten 2010 erhältlich.
Ich bin gezwungen, Geld zu verdienen und noch ein weiteres System einkaufen will ich wirklich nicht.
Jeder Hersteller hat seine eigenen spezifischen Bedienungsmuster. Haben sie schon einmal versucht in der Hitze des Gefechtes zwischen einer Nikon, einer Hasselblad und einer Olympus zu wechseln? Das ist echter Stress!
Ich greife momentan immer wieder auf Leihequipment zurück und wäre froh wieder ein Zuhause zu finden.
8 Jahre ?
...
Olympus hat in 8 Jahren gerade 2 "Semiprofikameras" auf den Markt gebraucht. Das ist wirklich nicht viel....
Die E-1 kam 2004 auf den Deutschen Markt. Einige hatten wohl das Glück bereits 2003 eine E-1 samt den ersten Objektiven zu besitzen.
Die E-1 war klar eine Innovation als sie herauskam. Alles was in einem Zeitraum von 7 Jahren danach passiert ist idR. das ausrollen einer Roadmap ohne Innovationen, welche tatsächlich einer E-1-Nachfolgerin gleichkämen. Die E-3 gehört zur E-1-Roadmap. Man muß idR. 7 Jahre warten bis der nächste Hammer kommt und die E-1 war definitiv ein mutiger wie vorsichtiger Einstieg. Mutig wg. völlig neuem Bajonett und Format. Vorsichtig hinsichtlich der von den Entwicklern bevorzugten Qualitäten.
2010 - 2004 = 6 Jahre. Global betrachtet muß man aber für die Photokina 2010 ganz klar mit 2003 rechnen.
Also erst wenn zur Photokina 2010 die Augen immer noch nicht Glänzen, dann darf man Olympus in den A... treten.
Dank mFT wird es wohl aber doppelt kommen. Dh. 2 richtige Hämmer. Mind. 1 "richtige" E-1-Nachfolgerin.
Darf ich?
...
Olympus hat in 8 Jahren gerade 2 "Semiprofikameras" auf den Markt gebraucht. Das ist wirklich nicht viel....
Die E-1 kam 2004 auf den Deutschen Markt. Einige hatten wohl das Glück bereits 2003 eine E-1 samt den ersten Objektiven zu besitzen.
Die E-1 war klar eine Innovation als sie herauskam. Alles was in einem Zeitraum von 7 Jahren danach passiert ist idR. das ausrollen einer Roadmap ohne Innovationen, welche tatsächlich einer E-1-Nachfolgerin gleichkämen. Die E-3 gehört zur E-1-Roadmap. Man muß idR. 7 Jahre warten bis der nächste Hammer kommt und die E-1 war definitiv ein mutiger wie vorsichtiger Einstieg. Mutig wg. völlig neuem Bajonett und Format. Vorsichtig hinsichtlich der von den Entwicklern bevorzugten Qualitäten.
2010 - 2004 = 6 Jahre. Global betrachtet muß man aber für die Photokina 2010 ganz klar mit 2003 rechnen.
Also erst wenn zur Photokina 2010 die Augen immer noch nicht Glänzen, dann darf man Olympus in den A... treten.
Dank mFT wird es wohl aber doppelt kommen. Dh. 2 richtige Hämmer. Mind. 1 "richtige" E-1-Nachfolgerin.
Ich würde Olympus aber so gerne schon früher in den A... treten!
Frühzeitiger Tritt...
...dann aber im Kollektiv.
Nikon D3x
Warum zwischen einer wenig zuverlässigen Olympus (wer nimmt denn so etwas für den Job??) oder der viel zu teuren und wenig handlichen Hasselblad hin- und herwechseln? Eine Nikon D3x reicht doch - und das für a l l e Aufträge!
Klingt irgendwie interessant und auch machbar, aber wenn sich die Herrn der Ft-Fraktion nicht beeilen, muß ich ihnen trotzdem was pfeiffen, meinen Krempel verkaufen und das Lager wechseln.
Und warum das?!? Muss ein Kamerahersteller Sie als Kunde mit regelmäßigen Neuheiten "bei Laune halten", damit Sie Ihre Ausrüstung behalten? Davon abgesehen wird es dieses Jahr bestimmt noch Neuigkeiten im FT/mFT-Bereich geben – schliesslich gibt es dieses Jahr noch die PMA und die Photokina. Also nicht so ungeduldig sein!!!
Olympus hat in 8 Jahren gerade 2 "Semiprofikameras" auf den Markt gebraucht. Das ist wirklich nicht viel.
Während die billig Knipsen regelmässig erneuert werden, tut sich im höher qualitativen Bereich so gut wie gar nichts.
Mein Problem ist, das ich mich diversifiziert habe.
Die Werbefotografie ist am Zusammenbrechen. Es werden kaum noch Preise gezahlt, viele Produktfotos werden heute bereits in Zusammenarbeit mit den Entwicklungsstudios auf 3-D Programmen erstellt und weitere Fotos direkt in den Produktionsländer fotografiert.
Bin ich in meinen Bereich bisher mit den 10 Mpix und den schwachen Dynamikbereich der E-3 ausgekommen, ist das in meinem neuen Betätigungsfeld einfach zu wenig.
Sollte Olympus erst zur Photokina mit einer neuen Profikamera erscheinen, ist sie frühestens zu Weihnachten 2010 erhältlich.
Ich bin gezwungen, Geld zu verdienen und noch ein weiteres System einkaufen will ich wirklich nicht.
Jeder Hersteller hat seine eigenen spezifischen Bedienungsmuster. Haben sie schon einmal versucht in der Hitze des Gefechtes zwischen einer Nikon, einer Hasselblad und einer Olympus zu wechseln? Das ist echter Stress!
Ich greife momentan immer wieder auf Leihequipment zurück und wäre froh wieder ein Zuhause zu finden.
Reicht nicht!
Die D3x könnte teilweise die Hassi ersetzen aber nie die E-3!
Das liegt an zwei Besonderheiten.
1. E-3 hat ein perfektes Staubreinigungssystem die D3X keines
2. D3x- viel zu große Daten für kleine Freisteller
Wenn dann eben D3s und D3x.
PS.:Über die Zuverlässigkeit kann ich nicht klagen.
Kein einziger Defekt in 10 Jahren mit Olympus.
Wenn eine Kamera...
...alle Aufträge befriedigen kann und wie typisch auch nirgendwo mehr als nur die Mindestanforderungen erfüllt, dann zeigt eine Firme nur eines
- Bewährtes verfeinern
und das ist im Vergleich zur E-3 eben zuwenig.
Die E-3 kann vieles wesentlich besser als es die Mindestanforderungen ins Lastenheft schreiben.
Mit großem Sensor viele Pixelwerte liefern und bei größeren Pixeln niedrigeres Rauschen ist keine Kunst zuletzt aber auch unterste Stufe der Verfeinerung.
Neue Optiken sollte nicht erforderlich werden weil eine neue D-SLR mit einem neuen Sensor es schlechter kann sondern weil man damit mehr kann als bisher.
Die D3X hat zumindest einen in der Kennlinie ordentlichen Sensor. Richtig meckern sollte man erst bei den anderen KB-VF-Kameras. Hier sind es einige Festbrennweiten in Kombination mit dem Gehäuse die etwas bringen aber ansonsten kann ein solches "System" mit dem System auf einer E-3 aufgesetzt bei weitem nicht konkurrieren. Ein System muß auch bei niedrigen ISO gut sein und nicht nur bei höheren ISO besser. Man muß auch hoch korrigierte UWW-WW-Zooms kaufen können anstatt vergeblich darauf warten. Gibt es nicht oder geht nicht bedeutet eben weit abgeschlagen von einem komplett ausgestatteten FT-System. mFT setzt oben noch eine drauf, denn es sind eben nochmals kompaktere Zooms mit demselben Sensorformat in Kombination. Es kommen durch die Baugrösse der Zooms neue Qualitäten dazu wie bessere Streu- und Gegenlicht-Robustheit.
KB-VF ist weiter abgehängt als vieles das erkennen können oder mögen. Eine E-3 mit der KB-VF-Kamera zu vergleichen ist eigntlich ein Hohn. Das ist wie Rennpferd mit einem Ackergaul auf Krücken vergleichen betrachtet man das Angebot von Zooms va. im UWW-WW-Bereich. Die neuen Nikkore sind schonmal nicht hochkorrigiert und trotzdem Monster die kein Reporter nutzen kann/mag.
Die machen wohl eher den Laden zu
Der derzeitigen Rntwicklung auf dem APS-C und VF Sektor können die längst nichts mehr entgegen setzen. D3s und 7d haben die Latte zu hoch gesetzt. Der Preisverfall bei FT ist gigantisch. Die E3 kostet neu auf EBAY nur noch 800 EURO. Aus die Maus
Alle Leute wollen am liebsten die Canon/Nikon Schmankerl haben. Vollformat, high ISO, Bokeh, und HD-Video in CINEMA-QUALITY.
Leica S3? Kauft KEINE Sau.
Ist aber jetzt wunderbar,
dass Sie das alles so genau wissen. Respekt!
Die D3s fährt beispielsweise bei uns allen anderen aber eher unter der Rubrik "netter Sonderfall" bei Verkaufszahlen jenseits der Nachweisgrenze (wenn man sich auf den Massenmarkt bezieht). Verkauft werden vor allem günstige DSLRs der mittleren Preisklasse, mit heftiger Tendenz zum Preisverfall egal von welchem Hersteller. Und Leica S2 kauft so jemand wie Sie ganz sicher nicht. Die haben andere im Visier. Sie müssen sich keine Sorgen machen!
Fachleute unter sich
Schön wenn man nichts anderes zu tun hat als über so einen "Schmarren" zu diskutieren.