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CES 2006: Best in Show
Die Consumer Electronics Show in Las Vegas ist zu Ende gegangen und da darf natürlich auch eine Kür der Besten nicht fehlen
Gewinner der Kategorie Kameras und Camcorder ist die Sanyo Xacti HD1; Fotokameras allerdings scheinen weder die Besucher noch die Redakteure von CNET besonders beeindruckt zu haben. Trotz der vielen Neuvorstellungen, über die auch hier bei photoscala berichtet wurde, findet sich weder bei den Gewinnern noch unter den Finalisten eine einzige Digitalkamera: CES 2006 - Best in Show.
(thoMas)
Zum Thema:
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Hinten (!) kackt die Ente!
Wen wundert's da noch; es ist halt in Sachen Digitalkameras nichts dabei, was auch nur annähernd einer Auszeichnung wert wäre. Bei den Produkten dieser kopflosen und beidseitig linkshändigen Fotobranche kann der Endnutzer lediglich entscheiden, welche Mängel an einer Digitalkamera er bereit ist, für eine - offensichtlich längere - Durststrecke zu ertragen und was er bereit ist, dafür zu zahlen. Das Käuferverhalten zeigt, dass man da gerade bereit ist, die mehrfach reduzierten Schnäppchenpreise in den Geiz-ist-gleil- und Blöd-Märkten zu akzeptieren. Was darüber hinaus entweder taugen könnte (Mamiya) oder bereits offeriert wird (Hasselblad, Sinar) ist entweder noch nicht lieferbar oder überirdisch teuer bzw. nicht bezahlbar.
Im Bereich der SLR-Kameras wäre es schön gewesen, wenn Lösungen gefunden worden wären, vorhandene Objektivbestände weiter nutzen zu können (zumindest bei Canon, Minolta, Nikon, olympus, Pentax). Offensichtlich ist das technisch nicht oder nur halbherzig umsetzbar. Ich habe mich schon damit abgefunden, die von mir bevorzugten Brennweiten (KB 24 mm, 35 mm, 100 mm Makro, 200 mm o.ä.) zu einer zukünftigen digitalen SLR neu erwerben zu müssen.
Bleibt der Blick nach vorn; in wenigen Monaten ist photokina und für die Industrie die Gelegenheit zu zeigen, dass man Signale verstanden hat und in die Hufe gekommen ist: Mit Kameras, die eine extrem kurze Auslöseverzögerung, eine minimale Einschaltverzögerung, einen Realbildsucher und einen Anschluss für externe Blitzgeräte haben und die vorrangig dazu da sind, extrem gute Ergebnisse für den Bildbereich zu liefern. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. So long BB
@BB: Alles Geisterfahrer!
irgendwie erinnert mich obige Argumentation an den Witz mit dem Opa, der sich auf der falschen Autonahnseite über die ganzen Geisterfahrer wundert, die ihm entgegen kommen.
Es wurden 2005 mit rund 100 Millionen Kameras mehr Kameras denn je verkauft. Müssen nach der BB-Argumentation lauter Blöde sein.
L.C.W.
L.C.W.: Der Witz hat zur Realität
absolut keinen Bezug und an keiner Stelle habe ich einen Kamerakäufer für blöd erklärt. Manchmal muss man notgedrungen mit dem zufrieden sein, was der Markt bereit hält, und ggf. auf bessere Zeiten und bessere Produkte warten. Und wenn der einzelne Kunde mit dem zufrieden ist, was er erwarb - umso besser. Und wenn Industrie und Handel mit dem Absatz der Kameras zufrieden ist -noch viel besser für uns alle. Und mit einem Grundvorteil sind ja alle Produkte ausgestattet: Sie und ich müssen diese nicht zwanghaft erwerben! In Sachen Digitalkameras nehme ich gerne diesen Grundvorteil in Anspruch. So erhält am Ende auch jeder das, was er verdient - ob er Sonntags- oder Geisterfahrer ist. So long, BB