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Bald kommt sie, die Sony-DSLR alpha #2
Alle Welt bloggt, auch Sony (USA). Und der neueste Eintrag im Sony-Blog beschäftigt sich mit der neuen Sony-Spiegelreflex α #2:
Im Sony Electronics Blog äußert sich Mark Weir, Technologie- und Absatzmanager (Sr. Technology and Marketing Manager) für alpha- und Cyber-shot-Digitalkameras in einem Gastkommentar zu den neuen digitalen Spiegelreflexkameras von Sony, die ja bereits seit der PMA 2007 immer mal wieder als Hinter-Glas-Modell zu sehen sind.
Die Kernaussagen:
Wir nehmen Kundenanregungen sehr ernst, das ist einer der Gründe, warum wir dieses Blog gestartet haben.
Insbesondere die Äußerungen von Minolta-Nutzern nehmen wir ernst, denn wir wollen deren Akzeptanz der alpha.
Sicher würden wir gerne mehr zu den neuen alpha-Kameras sagen, die auf der PMA 2007 zu sehen waren. Aber aufgrund der Konkurrenzsituation im Kamerageschäft können wir nähere Einzelheiten noch nicht preisgeben.
Nichtsdestotrotz möchte ich Ihnen versichern, dass die Modelle im Zeitplan liegen und dass wir alles tun wollen, um Ihre hohen Erwartungen an das alpha-System zu erfüllen.
Wenn sie erst vorgestellt wurden, hoffen wir, dass Sie mit uns einig sind, dass diese neuen Modelle unser langfristiges Engagement für engagierte Fotografen und die digitale Spiegelreflexfotografie beweisen.
Mark Weir schließt mit den Worten: Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Geduld - die werden Sie nicht mehr sehr viel länger brauchen!
Wir wiederum schließen uns einem Kommentar im Sony-Blog an: Lasst jetzt endlich mal die harten Fakten folgen.
(thoMas)
Zum Thema:
- Nachreichungen zur Sony alpha 700
- Firmware 1.04 für Sony alpha 100
- Firmware v1.10 für Sony alpha 230, 330 & 380
- Sonys alpha-System: Neue Indizien zu den Neuheiten
- Geld zurück beim Kauf einer Sony-DSLR
- Es gibt Geld zurück beim Kauf einer Sony alpha 700
- Morgen, Kinder, wird's was geben ...
- Firmware v2 für Sony alpha 700
- Firmware v02 für Sony SLT-A33 & SLT-A55
- Geld zurück beim Kauf einer Sony alpha 700
- Heiße Filme: alpha 33 & 55 von Sony
- Firmware v4 für Sony alpha 700





Das große Gähnen
Na ja. Die beiden neuen Alphas werden auch nur stinknormale digitale Spiegelreflexkameras sein, die sich nur durch ein paar Sony- bzw. Minolta-typische Funktionen von der Masse abheben werden. Sony hatte mit der DSC-R1 ein wirklich interessantes Kamerakonzept im Programm, das mit ein paar Verbesserungen noch attraktiver hätte gestaltet werden können. In den kühnsten Träumen der Fanggemeinde hätte ihre Nachfolgerin einen Wechselobjektivanschluss gehabt und da hätte man sogar ein neues Objektivsystem (nicht kompatibel mit den Minolta-AF-Linsen) akzeptiert, wenn das die Voraussetzung für eine DSC-R2 o.ä. gewesen wäre. Stattdessen bekommt der Sony-Kunde nur DSLR-Einheitsbrei mit Technik von Gestern (= Spiegelreflexsucher) serviert - Sony baut nur noch langweilige Massenware für den gemeinen MediaMarkt- und Saturn-Kunden!
Volle Zustimmung
Dem kann ich nur voll zustimmen! Eine R1 mit besserem Rauschverhalten, verbessertem = schnelleren Autofokus und mit BILDSTABILISATOR hätte ich sogar ohne Wechselobjektivanschluss gekauft - mit natürlich lieber. Das hätte gar kein großes Programm sein müssen - so eine lichtstarke Festbrennweite, äqivalent zu 28 oder 35 mm, ein Zoom 24 bis 120 äquivalent wie gehabt (oder 21 bis 105) und noch eins im Telebereich - 70 bis 300 äquivalent - das hätte doch für die meisten Aufnahmen gereicht. Spiegelrefexkameras, bei denen man NICHT im Sucher sieht, ob der Weißabgleich oder die Belichtung stimmt, bauen doch andere schon genug.
TTL-Sucher = Technik von gestern?
Huh, starker Tobak. Okay, der TTL-Sucher ist schon etwas älter, als LCD-Sucher, ist aber in der Praxis den elektronischen Suchern noch immer haushoch überlegen. Da lob ich mir doch die Technik von gestern. :-D
Elektrosucher, nein danke
Ich staune immer, wenn die elektronischen Sucher gelobt werden: ich komme mit dem geflimmere nicht zurecht. Besonders bei Porträt ist mir das Gepixel viel zu grob; ich habe auch eine gweisse Verzögerung der Anzeige in Erinnerung - vielleicht ist das bei neueren Modellen ja besser: der Spiegelschlag der "richtigen" SLR dagegen ist so kurz, dass ích im Moment der Aufnahme auch mitbekomme, wenn mein "Opfer" gerade geblinzelt hat. Und den rückwärtigen Monitor als Sucher zu verwenden entspricht überhaupt nicht meiner Arbeitsweise. Wenns hell ist, siehste nix, in extremen Haltungen ist ein Nichtklappmonitor nicht hilfreich und für eine ruhige Kamerahaltung sorgen ausgestreckte Arme auch nicht gerade. Der einzige Fall, bei dem m.E. ein "Live-preview" (blöder englischer Ausdruck) nützlich wäre sind die vielen Repro-Serien, die man täglich macht, Kamera direkt an den PC angeschlossen, per Maus ausgelöst :-)
wolfgang
Keine Spielzeuge, sondern Werkzeuge!
Na ich ich weiß nicht recht - eine DSC-R1 bzw. R2 mit einer "vernünftigen" DSLR zu vergleichen!?!?
Ich habe testweise mit der R1 ein Wochenende fotografiert, ansonsten bin ich mit Dynax 7D und Sony Alpha 100 unterwegs. Zwischen den beiden und der R1 liegen Welten. Ich möchte damit nicht arbeiten, ich will einen ordentlichen Sucher (zugegeben: ein zusätzliches Live-View-Bild wäre in manchen Situationen schön) und Wechselobjektive. Die neuen Alphas sollen ja ambitionierte Amateure, Semiprofis und das High-End-Modell Profis locken. Und dann kommst Du mit ner R1-Nachfolgerin. *Kopfschüttel*
Gruss
Georg
Andere Firmen werden das R1-Konzept aufgreifen und fortführen
Na ich ich weiß nicht recht - eine DSC-R1 bzw. R2 mit einer "vernünftigen" DSLR zu vergleichen!?!?
Ich habe testweise mit der R1 ein Wochenende fotografiert, ansonsten bin ich mit Dynax 7D und Sony Alpha 100 unterwegs. Zwischen den beiden und der R1 liegen Welten. Ich möchte damit nicht arbeiten, ich will einen ordentlichen Sucher (zugegeben: ein zusätzliches Live-View-Bild wäre in manchen Situationen schön) und Wechselobjektive. Die neuen Alphas sollen ja ambitionierte Amateure, Semiprofis und das High-End-Modell Profis locken. Und dann kommst Du mit ner R1-Nachfolgerin. *Kopfschüttel*
Gruss
Georg
Also ich habe 30 Jahre mit Spiegelreflexkameras von Pentax, Minolta und Nikon gearbeitet (dazu Leica M). Seit eineinhalb Jahren habe ich die Sony DSC R1 - und sie ist absolut meine Lieblingskamera geworden. Natürlich ist der elektronische Sucher noch weit davon entfernt, optimal zu sein. Aber genau solche Sachen würde sich die R1-Gmeinde als Verbesserungen in einer R2, R3 . . . wünschen. Ich halte den Grundgedanken des R1-Konzeptes für sehr fortschrittlich. Im übrigen hatte auch ich hinsichtlich der Gehäuse-Qualität meine Bedenken. Inzwischen hat sich das gute Stück in Kambodscha und Vietnam eben so bewährt, wie in den skandinavischen Outbacks oder bei einer isländischen Gletscher-Tour.
Mag schon sein, dass die R1 speziell einen besonderen Typus von Fotografen anspricht. Aber nur DSLRs für die wahren Kameras zu halten, ist meiner Meinung nach deutlich zu kurz gesprungen. Man muss die R1 als das sehen, was sie hätte sein können: Die Urmutter einer neuen Kamera-Generation. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass eine andere Firma in absehbarer Zeit ein vergleichbares Konzept auflegen und weiter entwickeln wird.
Gruß
MUC
Andere Firmen werden das R1-Konzept aufgreifen und fortführen
Na ich ich weiß nicht recht - eine DSC-R1 bzw. R2 mit einer "vernünftigen" DSLR zu vergleichen!?!?
Ich habe testweise mit der R1 ein Wochenende fotografiert, ansonsten bin ich mit Dynax 7D und Sony Alpha 100 unterwegs. Zwischen den beiden und der R1 liegen Welten. Ich möchte damit nicht arbeiten, ich will einen ordentlichen Sucher (zugegeben: ein zusätzliches Live-View-Bild wäre in manchen Situationen schön) und Wechselobjektive. Die neuen Alphas sollen ja ambitionierte Amateure, Semiprofis und das High-End-Modell Profis locken. Und dann kommst Du mit ner R1-Nachfolgerin. *Kopfschüttel*
Gruss
Georg
Also ich habe 30 Jahre mit Spiegelreflexkameras von Pentax, Minolta und Nikon gearbeitet (dazu Leica M). Seit eineinhalb Jahren habe ich die Sony DSC R1 - und sie ist absolut meine Lieblingskamera geworden. Natürlich ist der elektronische Sucher noch weit davon entfernt, optimal zu sein. Aber genau solche Sachen würde sich die R1-Gmeinde als Verbesserungen in einer R2, R3 . . . wünschen. Ich halte den Grundgedanken des R1-Konzeptes für sehr fortschrittlich. Im übrigen hatte auch ich hinsichtlich der Gehäuse-Qualität meine Bedenken. Inzwischen hat sich das gute Stück in Kambodscha und Vietnam eben so bewährt, wie in den skandinavischen Outbacks oder bei einer isländischen Gletscher-Tour.
Mag schon sein, dass die R1 speziell einen besonderen Typus von Fotografen anspricht. Aber nur DSLRs für die wahren Kameras zu halten, ist meiner Meinung nach deutlich zu kurz gesprungen. Man muss die R1 als das sehen, was sie hätte sein können: Die Urmutter einer neuen Kamera-Generation. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass eine andere Firma in absehbarer Zeit ein vergleichbares Konzept auflegen und weiter entwickeln wird.
Genau so felsenfest bin ich davon überzeugt, dass Spiegelreflex im herkömmlichen Sinn eine aussterbende Gattung ist: Ich gehe davon aus, dass Objektive und Chips eine perfekt aufeinander abgestimmte Einheit bilden werden und dass die eigentlichen Kameras lediglich "Griff" mit Kameraelektronik (samt EVF) sein werden. Die lärmende Spiegel-Mechanik wird es dann nicht mehr geben.
Gruß
MUC
Wieso Gähnen?
Na ja. Die beiden neuen Alphas werden auch nur stinknormale digitale Spiegelreflexkameras sein, die sich nur durch ein paar Sony- bzw. Minolta-typische Funktionen von der Masse abheben werden. Sony hatte mit der DSC-R1 ein wirklich interessantes Kamerakonzept im Programm, das mit ein paar Verbesserungen noch attraktiver hätte gestaltet werden können. In den kühnsten Träumen der Fanggemeinde hätte ihre Nachfolgerin einen Wechselobjektivanschluss gehabt und da hätte man sogar ein neues Objektivsystem (nicht kompatibel mit den Minolta-AF-Linsen) akzeptiert, wenn das die Voraussetzung für eine DSC-R2 o.ä. gewesen wäre. Stattdessen bekommt der Sony-Kunde nur DSLR-Einheitsbrei mit Technik von Gestern (= Spiegelreflexsucher) serviert - Sony baut nur noch langweilige Massenware für den gemeinen MediaMarkt- und Saturn-Kunden!
Keine Ahnung, was die "fortschrittlichen" Leute gegen den Spiegelreflexsucher haben. Ich habe bis dato keinen elektronischen Sucher gesehen, der es nur annährend mit einem optischen SLR-Sucher aufnehmen könnte. Der R1-Sucher war da kein Deut besser. Wo der große Fortschritt im R1 System gelegen haben sollte, vermag ich auch nicht zu erkennen. Kompaktheit, Stabilität, Qualität sicher nicht. Die Optik hat zwar einen guten Ruf, dennoch habe ich angesichts der Gehäusequalität, das Teil beim Händler gleich wieder weggelegt.
Meiner Ansicht nach ist Sony mit der Aufgabe der R1 zugunsten eines guten DSLR-Systems mit hoffentlich guten Suchern, stabilem Gehäuse und guten Optiken genau auf der richtigen Linie. Die stromfressenden, schlechten elektronischen Sucher waren jedenfalls bislang immer genau *der* Grund vom Kauf solcher Kameras wie der R1 Abstand zu nehmen.
Gruß
Thomas
Stärke 10
Eine Sony-FF, gepaart mit einem,
bis in die Ecken scharfem,
lichtstarkem Zeiss-WW [20-24mm],
wären mind. 10 Einheiten auf der nach oben
offenen Erwartungsskala der digitalen Fangemeinde.
Wird es nicht geben
Eine DSLR mit echtem Vollformatsensor (24 x 36 mm) wird es von Sony nicht geben, weil Sony auf Anti-Shake-Sensoren setzt. Damit die funktionieren, muss der Bildkreis aber deutlich größer sein, als es bei Kleinbild-Objektiven der Fall ist. Ein Crop-Faktor von 1,1 oder 1,2 wäre wohl das höchste der Gefühle.
Aber warten wir's ab.
Warum nicht?
Eine DSLR mit echtem Vollformatsensor (24 x 36 mm) wird es von Sony nicht geben, weil Sony auf Anti-Shake-Sensoren setzt. Damit die funktionieren, muss der Bildkreis aber deutlich größer sein, als es bei Kleinbild-Objektiven der Fall ist. Ein Crop-Faktor von 1,1 oder 1,2 wäre wohl das höchste der Gefühle.
Das glaube ich nicht. Anti-Shake funktioniert im Nanometerbereich: 100 Pixel hoch / runter und seitlich rechts / links das dürften so 0,005 oder 0,05 mm sein. Ich mag jetzt nicht genau rechnen, aber vom Prinzip her brauche ich nur ganz geringe Bewegungen, um schon ganz viele Pixel zu verschieben.
der besucher
Na, wer sagts denn:
immer die gleichen Verlautbarungen aus der immer gleichen Ecke. FF als Maß der Dinge, obwohl doch schon sehr deutlich klar ist, dass das eben nicht DAS Maß ist, sondern eher ein kleinerer Sensor mit hoher Auslesegeschwindigkeit, höherer Packungsdichte (50 Mpx auf ASP-C) der Rezeptoren und 100%iger Ausrichtung auf das Zusammenspiel Sensor/Objektive. Aber gut. Dass die R1 sehr wohl ein neuer, wesentlich besserer und vor allem digital-konformer Weg ist, Kameras zu bauen, die ein hohes Maß an ergonomischen Möglichkeiten bietet, können sich die meisten "konservativen" DSLR-Nutzer eben nicht vorstellen. Da muss "professionell" immer gepaart sein mit starrem Sucher und Spiegelkasten. Da muss immer alles genau so sein, wies war. Leider hat sich SONY nicht getraut, die sichtgebenden Schnittstellen so zu gestalten, dass sie den effektiven Anforderungen genügen, also hohe Auflösung und schneller Bildaufbau bei TFT/EVF. Zu kurz gesprungen und gegenüber der DSLR-Gemeinde eingeknickt. Schade. Aber, vielleicht kommts ja mal wieder, wenn der DSLR-Pfad weitgehend ausgelutscht ist.
Gelten Nutzer digitaler SLRs jetzt schon als konservativ?
[...] Dass die R1 sehr wohl ein neuer, wesentlich besserer und vor allem digital-konformer Weg ist, Kameras zu bauen, die ein hohes Maß an ergonomischen Möglichkeiten bietet, können sich die meisten "konservativen" DSLR-Nutzer eben nicht vorstellen. Da muss "professionell" immer gepaart sein mit starrem Sucher und Spiegelkasten. Da muss immer alles genau so sein, wies war. Leider hat sich SONY nicht getraut, die sichtgebenden Schnittstellen so zu gestalten, dass sie den effektiven Anforderungen genügen, also hohe Auflösung und schneller Bildaufbau bei TFT/EVF. Zu kurz gesprungen und gegenüber der DSLR-Gemeinde eingeknickt. Schade. Aber, vielleicht kommts ja mal wieder, wenn der DSLR-Pfad weitgehend ausgelutscht ist.
Wir konservativen DSLR-Nutzer haben möglicher Weise keine Fantasie und können uns deshalb nicht vorstellen, dass die R1 ein "wesentlich besserer und [...] digital-konformer Weg" sein soll. Vielleicht ist uns aber die Bildqualität und die Gestaltungsmöglichkeit beim Fotografieren wichtiger als "ergonomische Möglichkeiten". Und Sony hat mit der Einstellung der R-Produktlinie und der Weiterführung der Alpha-Linie nicht etwa auf Kundenanforderungen reagiert. Nein, die sind gegenüber uns bornierten, fantasielosen, konservativen, fortschrittsfeindlichen DSLR-Nutzern geradezu eingeknickt.
Muss man da jetzt
noch was dazu sagen?
Es ist halt so, dass die R1 ein wegweisendes "Konzept" für die digitale Ausrichtung zukünfiger Kameras darstellt, bei der - leider - SONY es nicht fertig gebracht hat, die technischen Details soweit zu perfektionieren, dass es für die DSLR-Freaks nicht mehr möglich ist, das Konzept als abwegig hinzustellen. Was aber an der Grundtatsache nichts weiter ändert. Nur der Satz ". . .die sind gegenüber uns bornierten, fantasielosen, konservativen, fortschrittsfeindlichen DSLR-Nutzern geradezu eingeknickt", muss man vorbehaltslos akzeptieren.
Ich denke, dass in der nahegelegenen Zukunft für beide, bzw. mehreren Varianten genügend Entwicklungraum gibt, wie vorher bei den vielen Ansätzen bei der Filmfotografie auch. Man denke nur an die vielen Sucher-, Lichschachtsucher-, Doppellinsen- und SLR-Suchersysteme. Alle für sich genommen plausibel und für den einen oder anderen Anwender das absolut Beste. Man muss ja nicht das nehmen, was einem nicht gefällt, bzw. nicht zur Hand geht.
Genau so...
...ist es.
Vollformat
Vollformat- Alles andere wäre eine Enttäuschung.
Natürlich normale DSLRs, was sonst?
Das Sony die DSLR nicht neu erfinden wird, ist doch logisch. Ein paar interessante Neuerung müssen die neuen Kameras aber schon bringen. Wenn ich mir ansehe, wie die Elektronikriesen Sony und Panasonic noch vor ein paar Monaten getönt haben und mit was sie jetzt am Markt sind... Canon, Nikon, Pentax und Olympus bieten mehr fürs Geld. Somit kann ich mich dem zitierten Kommentar nur anschließen: "Lasst jetzt endlich mal die harten Fakten folgen." Gelabert wird im Internet schon genug.
Modularität
Es ist bekannt, dass Blogs besser als alles andere ermöglichen eine Bild der Nachfrage am Markt zu erhalten. Desweiteren ist dies umsonst.
Es ist ebenfalls bekannt, dass heutzutage viele Pro-/Pro-Consumer/Consumer-Produkte modular aufgebaut sind. Dies trifft insbesondere auf D-SLRs mit Wechselobjektiv zu. Beispiel Canon EOS 20D. Höherwertigerer Spiegelkasten der EOS 10D raus und den minderwertigeren Plastik-Schrott der EOS 300D rein. Anderer Sensor und Blau-Rot-Linien-Auflösungsprobleme mindern...Fertig ist die "preiswertere" Canon EOS 20D.
Sony macht es eben nicht billig sondern professionell wie bei der Sony Alpha A100. Basierend auf Blogs und anderem das Gesamtpaket basierend auf Modularität zusammenstellen ist möglich. Sony genauso wie Olympus hat im Gegensatz zu Canon als Kunden ja nicht massenweise Beta-Tester die es nicht merken, dass was immer noch nicht stimmt.
Mal sehen wieviel Marktanteil diesmal auch incl. Deutschland dem Canon flöten geht. In Japan waren es ca. 20% und dies alleine von Canon abgezwackt durch NUR 1 Sony-Produkt, sprich der Sony Alpha A100, gegen ca. 5 Best-Seller von Canon.
Schau mer mal !
Naja...
Sony macht es eben nicht billig sondern professionell wie bei der Sony Alpha A100.
Also ich habe mir die Sony alpha mal von einer Kollegin lassen. Muß sagen, der erste Eindruck war ziemlich ernüchternd, alles andere als "professionell". Für mich, der sich noch nicht endgültig auf ein DSLR System festgelegt hat, war Sony erst mal komplett aus dem Rennen. Hat Sony mittlerweile Objektive mit eingebauten AF Motoren, oder geht immer noch alles via Stangenantrieb?
Re: Naja...
Sony macht es eben nicht billig sondern professionell wie bei der Sony Alpha 100.
Also ich habe mir die Sony Alpha mal von einer Kollegin zeigen lassen. Muß sagen, der erste Eindruck war ziemlich ernüchternd, alles andere als "professionell".
Dann kennst du etliche Sony-Alpha-Objektive nicht.
Hat Sony mittlerweile Objektive mit eingebauten AF-Motoren, oder geht immer noch alles via Stangenantrieb?
Haben Sie. Allerdings verbaut Sony die SSM-Motoren nur dort, wo es tatsächlich sinnvoll ist. Und der Motor im Objektiv ist kein Selbstzweck.
stimmt
Der Spiegelreflexsucher(mit klapperndem Schwingspiegel) ist Technik von Vorgestern.Die Industrie hätte doch nun wahrlich genug Zeit gehabt einen adäquaten
EVF zu entwickeln.Leider sind die elektronischen Sucher selbst in Spitzenmodellen so erbärmlich schlecht,dass ich reuemütig zur Uralttechnik zurückgekehrt bin.Die Brillianz und die Schärfebeurteilung eines Spiegelreflexsuchers sind nach wie vor unübertroffen.
Ja leider,
so ist der Status Quo!. Aber, damit darf man sich nicht zufrieden geben. Der Spiegelkasten samt Prisma ist schlicht Uralttechnik, deren Berechtigung aus der fehlenden Möglichkeit, das Motiv direkt durch das Objektiv zu sehen, resultiert. Das ist ja nun nicht mehr so. Im Gegenteil. Aber, die Industrie ist noch nicht bereit, analog zu den digitalen Möglichkeiten, gut funktionierende Suchersysteme einzubauen, die den digitalem Möglichkeiten entsprechen. Obwohl das alles bereits in hervorragender Weise vorhanden ist. Stattdessen wird der Kunde mit minderfunktioneller Ware abgespeist. Und DSLR-Freaks intonieren unterdessen munter ihr immer gleiches Mantra.
Die Spiegelsucher Urtalttechnik ist
eine der Genialsten Erfindungen der Fotogeschichte. Sie ist so genial, dass sie ähnlich wie das Rad, nach wie vor unersätzlich ist. Relativ einfach und dennoch mit maximaler Wirkung. Tausend Jahre lang wird man noch versuchen ein Digitales Pendant zum Spiegelsucher zu finden und es wird nicht gelingen.
:-}
senfi
Noch genialer ...
... war nur der Sucher der Olympus E-10: Spiegelsucher ohne Spiegel. Geräuschlos, erschütterungsfrei, kein Staubproblem (auch wenn sie keine fix eingebaute Optik gehabt hätte) und großzügige Suchervergrößerung (im Verhältnis zur Chipgröße) - genial halt ...
An sich toll, nur blöd, dass sich die Lichtmenge aufteilt
und das Prisma zusätzlich dämpft...was kein Thema wäre, hätte man Sensoren die nicht rauschen würden. Doch vielleicht kommt das ja wieder. Einen gewissen Charme hätte es schon.
Rod
Das Rad könnte auch neu erfunden werden
eine der Genialsten Erfindungen der Fotogeschichte. Sie ist so genial, dass sie ähnlich wie das Rad, nach wie vor unersätzlich ist.
Bis zu dem Tag, wo sich Fahrzeuge nicht mehr auf Rädern fortbewegen, sondern fliegen oder sich z.B. auf einem Luftkissen fortbewegen...
Auf solche Einfälle kann man vermutlich nur kommen...
Bis zu dem Tag, wo sich Fahrzeuge nicht mehr auf Rädern fortbewegen, sondern fliegen oder sich z.B. auf einem Luftkissen fortbewegen...
...wenn man zu viele Science-Fiction-C-Movies gesehen hat. Hier werden so langsam die benötigten Energien für die Vorwärtsbewegung knapp und Sie glauben, daß man demnächst auch noch Resourcen verschwendet, um dabei zusätzlich und unnötigerweise die Schwerkraft zu überwinden? Und über Luftkissenfahrzeuge im Stop-and-Go-Verkehr sollte man wohl auch nicht ernsthaft nachdenken. :-))
Bloss nicht über den eigenen Tellerrand hinweggucken!
...wenn man zu viele Science-Fiction-C-Movies gesehen hat. Hier werden so langsam die benötigten Energien für die Vorwärtsbewegung knapp und Sie glauben, daß man demnächst auch noch Resourcen verschwendet, um dabei zusätzlich und unnötigerweise die Schwerkraft zu überwinden? Und über Luftkissenfahrzeuge im Stop-and-Go-Verkehr sollte man wohl auch nicht ernsthaft nachdenken. :-))
Ähnliche "Argumente" hatten wohl auch die Pferdekutschenbesitzer als die ersten Automobile die Straßen eroberten...
Dieser Vergleich...
Ähnliche "Argumente" hatten wohl auch die Pferdekutschenbesitzer als die ersten Automobile die Straßen eroberten...
...hinkt gewaltig!
Es geht mir nicht darum, gegen sinnvolle Neuentwicklungen zu argumentieren, aber welchen Vorteil sollte es haben, jede Menge Energie für einen sinnlosen Schwebezustand von Automobilen zu verschwenden?
Welche Verkehrsüberwachung sollte wohl in der Lage sein, einen fliegenden Individualverkehr zu regeln?
Wie sähe es mit der Feinstaubbelastung aus, wenn wir alle mit Luftkissenfahrzeugen unterwegs wären?
Vielleicht sollten Sie demnächst doch etwas genauer nachdenken, bevor Sie so unpassende Vergleiche anstellen. ;-)
Wie wärs mit ein bisschen mehr Phantasie?!?
Es geht mir nicht darum, gegen sinnvolle Neuentwicklungen zu argumentieren, aber welchen Vorteil sollte es haben, jede Menge Energie für einen sinnlosen Schwebezustand von Automobilen zu verschwenden?
Zur Zeit ist es noch tatsächlich so, dass dafür jede Menge Energie "verschwendet" werden müsste, aber das kann sich mit fortschreitender Entwicklung von heute auf morgen ändern. Siehe:
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2007/08/06/nlevitat...
Und es ist auch typisch für Deutsche, neuere Entwicklungen deren Reichweite sie wegen akutem Mangels an Vorstellungskraft bzw. Weitsichtigkeit nicht absehen können, als "sinnlos" oder unnütz abzustempeln. Das ist auch der Grund, warum die deutsche Industrie Hybridautos oder Russpartikelfilter lange belächelt hat und jetzt bei der technologischen Entwicklung den anderen hinterher hinkt...
Selbst wenn diese Schwebetechnik möglich wäre...
Zur Zeit ist es noch tatsächlich so, dass dafür jede Menge Energie "verschwendet" werden müsste, aber das kann sich mit fortschreitender Entwicklung von heute auf morgen ändern. Siehe:
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2007/08/06/nlevitat...
Und es ist auch typisch für Deutsche, neuere Entwicklungen deren Reichweite sie wegen akutem Mangels an Vorstellungskraft bzw. Weitsichtigkeit nicht absehen können, als "sinnlos" oder unnütz abzustempeln. Das ist auch der Grund, warum die deutsche Industrie Hybridautos oder Russpartikelfilter lange belächelt hat und jetzt bei der technologischen Entwicklung den anderen hinterher hinkt...
...ohne Unmengen von Energie zu verschwenden, was sollte uns das bringen? Präzises Steuern, Beschleunigen und Bremsen sind eine andere Baustelle als Schweben.
Was die deutsche Automobilindustrie angeht, sollte man auch mal schön auf dem Teppich bleiben. Solange nicht klar ist, daß der Kunde bereit ist, für teure Umwelttechnologie zu zahlen, hält sie sich oftmals tatsächlich zu lange zurück, aber ein Großteil der neuen Technologien wurde auch in den letzten 20 Jahren noch in Deutschland zur Serienreife entwickelt. Ein paar Beispiele?
ABS
ESP
Allrad in PKW
DSP-Getriebe
TDI
FSI
u.s.w.
Ich habe nicht gesagt
dass der Spiegelsucher oder das Rad in zukunft nicht ersetzt werden können, ich meinte nur, dass es mindestens tausend jahre dauern wird.
Ja, wenn ich 1958 gesagt hätte, dass ich im jahr 2007 ein kleines telefon in minitachengrösse mit mir überall hinnehmen könnte, da würden manche leute auch wehement zweifeln (wo willst du die grossen Batterien verstecken, den langen kabel, die riesige antenne... etc) Mann kann sich die Zukunft nicht mit dem jetztwissen ausmalen.
Generell gilt: Neue Erfindungen schaffen in der Zukunft neue möglichkeiten und somit eine neue Welt. In hundert jahren wird es dinge auf der Welt geben, die wir heute für absolut unmöglich halten.
senfi
Den Levitron-Schwebekreisel ...
Es geht mir nicht darum, gegen sinnvolle Neuentwicklungen zu argumentieren, aber welchen Vorteil sollte es haben, jede Menge Energie für einen sinnlosen Schwebezustand von Automobilen zu verschwenden?
Zur Zeit ist es noch tatsächlich so, dass dafür jede Menge Energie "verschwendet" werden müsste, aber das kann sich mit fortschreitender Entwicklung von heute auf morgen ändern. Siehe:
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2007/08/06/nlevitat...
Und es ist auch typisch für Deutsche, neuere Entwicklungen deren Reichweite sie wegen akutem Mangels an Vorstellungskraft bzw. Weitsichtigkeit nicht absehen können, als "sinnlos" oder unnütz abzustempeln. Das ist auch der Grund, warum die deutsche Industrie Hybridautos oder Russpartikelfilter lange belächelt hat und jetzt bei der technologischen Entwicklung den anderen hinterher hinkt...
... kann ich ihnen auch ganz problemlos bei mir Zuhause vorführen ... so ähnlich werden sie sich wohl fortbewegen, die UFOs der Gegenwart und Zukunft.
Der Typ mit dem grossen Gähnen
geistert mit seiner beschränkten Fortschrittsgläubigkeit schon seit langem in diesem Forum. Noch lange werden sich Spitzen-DSLR-Modelle daran messen müssen,
a) wie schnell sie im Stande sind aus zu lösen (einschliesslich Scharfeinstellung);
b) ob sie einen optischen Sucher bzw. Spiegelreflexsucher haben (alles andere kann ja ggf. auf einem separaten Monitor angezeigt werden);
c) ob sie einen separaten Blitzanschluss haben (z.B. zum Betrieb einer Studioblitzanlage);
d) ob ein hochwertiges Objektivprogramm (original und/oder fremd) vom Weitwinkel bis zum Tele zur Verfügung steht (mindestens die Brennweiten auf KB bezogen: 20/24 mm, 35 mm, 100 mm Makro, 200 mm).
Wir werden noch sehen, wer in zukunft diesen Grundidealen am nächsten kommt. Wie viele andere Gäste auch, kann dem nur zugestimmt werden, dass für die Durststrecke / Wartezeit eine Canon EOS 400 D oder eine Nikon D 40x tauglich ist und schon mit diesen Modellen genug Geld für einen Übergangskompromiss rausgehauen wird. Und für die Fingerübungen stehen z.B. mit Fuji FinePix F31d, Casio Exilim EX-Z1050, Ricoh Caplio GX 100 zumindest akzeptable Ersatzlösungen zum Erhalt digitaler Fotos zur Auswahl. Und Sony soll spätestens zur IFA mal in die Hufe kommen und Butter zu den Fischen tun.
Ja. Ich glaube an den Fortschritt!
geistert mit seiner beschränkten Fortschrittsgläubigkeit schon seit langem in diesem Forum.
Was spricht auch dagegen, an den Fortschritt zu glauben?!? Ist in der Technik immer noch besser, als sich an alte/überholte Werte festzuhalten bzw. nicht über den traditionalistischen/konservativen Tellerrand blicken zu können...
a) wie schnell sie im Stande sind aus zu lösen (einschliesslich Scharfeinstellung);
Wenn man sich die Fotos ansieht, die die DSLR-Befürworter so machen (wenn sie beim ständigen herumpolemisieren in den Foren überhaupt noch Zeit haben, Fotos zu machen), dann sind das zu 99,9% statische Motive (irgendwelche Burgen/Schlösser, Sonnenuntergänge, Studio-Porträts, Katzenbilder etc.) bei denen man wahrlich nicht auf einen superschnellen AF angewiesen ist. Also tut nicht so, als ob man überhaupt einen AF vom Schlage einer EOS 1D Mark III unbedingt brauchen würde, um gute Fotos zu machen. Der AF der DSC-R1 war zwar noch nicht schnell genug für die Sport- und Actionfotografie, aber für Alltagsaufnahmen wage ich mal zu behaupten, dass die Scharfstellgeschwindigkeit mehr als ausreichend war/ist. Spätestens mit der nächsten Signalprozessorgeneration wäre der AF sowieso noch ein Stück schneller geworden; die Kontrastmessmethode ist mit den heutigen Prozessoren schnell genug, um den reellen Bedürfnissen (nicht den imaginären Bedürfnissen) der Mehrzahl der Amateurfotografen zu genügen!
b) ob sie einen optischen Sucher bzw. Spiegelreflexsucher haben (alles andere kann ja ggf. auf einem separaten Monitor angezeigt werden);
Auch hier ist alles relativ. Der optische Sucher bzw. Spiegelreflexsucher einer Mark III mag vielleicht einem EVF haushoch überlegen sein, aber wenn man sich die typische Ausrüstung des gemeinen DSLR-Besitzers anschaut (Einsteiger-DSLR mit engem Suchereinblick, Pentaspiegel-System, nur mittelmäßig lichtstarke Suchermattscheibe, lichtschwachem Super-/Universalzoom etc.), dann kann ein guter EVF (wie z.B. der des GX100-Aufstecksuchers) durchaus mithalten!
Und man bedenke auch: Die LCD/EVF-Technik ist noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung angelangt. Die SLR-Suchertechnik hingegen schon. Viel hellere Pentaprismen oder Pentaspiegel kann man nicht mehr herstellen und auch bei den Suchermattscheiben sind seit Minolta-Zeiten keine wirklichen Fortschritte mehr gemacht worden. Die LCD-Technik entwickelt sich hingegen ständig weiter und eigentlich ist es nicht die Frage, ob es schon gute EVFs gibt, sondern wann sie endlich in entsprechende Kameras verbaut werden...
c) ob sie einen separaten Blitzanschluss haben (z.B. zum Betrieb einer Studioblitzanlage);
Was hat der Blitzanschluss mit der (D)SLR-Architektur zu tun?!?
d) ob ein hochwertiges Objektivprogramm (original und/oder fremd) vom Weitwinkel bis zum Tele zur Verfügung steht (mindestens die Brennweiten auf KB bezogen: 20/24 mm, 35 mm, 100 mm Makro, 200 mm).
Auch hier gilt: Nichts spricht (technisch gesehen) gegen eine EVF-Kamera mit Wechselobjektivanschluss. Oder anders ausgedrückt: Wechselobjektive sind nicht unbedingt das Alleinstellungsmerkmal von DSLRs!
Wir werden noch sehen, wer in zukunft diesen Grundidealen am nächsten kommt. Wie viele andere Gäste auch, kann dem nur zugestimmt werden, dass für die Durststrecke / Wartezeit eine Canon EOS 400 D oder eine Nikon D 40x tauglich ist und schon mit diesen Modellen genug Geld für einen Übergangskompromiss rausgehauen wird. Und für die Fingerübungen stehen z.B. mit Fuji FinePix F31d, Casio Exilim EX-Z1050, Ricoh Caplio GX 100 zumindest akzeptable Ersatzlösungen zum Erhalt digitaler Fotos zur Auswahl.
Da ist mir auch eine GX100 tausend Mal lieber als eine 400D.
Und Sony soll spätestens zur IFA mal in die Hufe kommen und Butter zu den Fischen tun.
Was Sony auch tun mag: In dieser Diskussion ging es nicht darum, eine "DSLR vs. EVIL"-Kontroverse vom Zaun zu brechen. Man fragt sich eben nur, warum die DSLR-Fraktion immer so aggressiv und/oder überheblich reagiert (so nach dem Motto "DSLRs sind das einzig Wahre"), wenn mal hier Wünsche oder Vorstellungen geäussert werden, die nicht in Richtung klassischer DSLR gehen. Es ist doch so, dass es derzeit X-verschiedene klassische DSLR-Systeme auf dem Markt gibt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Also hört bitte auf, euch wie kleine verwöhnte Kinder zu benehmen, die immer "mehr!!!" wollen und anderen nichts gönnen und lasst Leute mit anderen Vorstellungen von dem was Fortschritt ist auch mal ihre Wünsche äussern, ohne ihnen ständig erklären zu wollen, dass es sowieso nichts Besseres als DSLRs gibt und sie nur Naivlinge/Träumer sind. Denn auf dem Markt gibt es sehr wohl Platz und Bedarf für neue/unkonventionelle Ideen und ein bisschen mehr "Artenvielfalt" würde dem Kameramarkt bestimmt nicht schaden...
Die "komm-spielen-Boomer" haben SLR als neu entdeckt
Ist doch klar, warum manche so scharf reagieren: Für sehr viele ist die (D)SLR eine absolut neue Entdeckung. Ich gebe zu, auch mir hat in den Anfangsjahren (damals kamen überhaupt die ersten brauchbaren SLRs auf den Markt) das reine Spielen mit meiner jeweiligen Spiegelreflex-Ausrüstung viel Spaß gemacht - da sind manchmal sogar die Bilder glatt in den Hintergrund gerückt. Heute suche ich mir optimale Kosten-Nutzen-Kombinationen, die zum gewünschten Ergebnis führen. Ich weiß nämlich, wie schnell SLR-Systeme Schränke mit Dingen füllen, die man letztlich nur ungern mitschleppen möchte (will jemand was kaufen . . . .???) Inzwischen ist es mir viel wichtiger, mich um meine Motive zu kümmern, als um meine Ausrüstung. Denn ich weiß ja, wie ich auch schwierige Situationen in den Griff bekomme: Und das geht fast immer nur, wenn ich alles auf "M" stelle. Da Aufnahmetechnik heute spielerisch leicht geworden ist (selbst ohne Elementarkenntnisse zu haben, werden die meisten Bilder korrekt belichtet), wundert es mich um so mehr, dass die Präsentation der Fotos gerade auch in den Diskussionen höchstens eine untergeordnete Rolle spielt. Ich frage mich, ob wirklich so viele Menschen ihre mit teurer und aufwendiger Technik hergestellten Bilder wirklich nur auf eher mittelmäßigen PC-Bildschirmen anschauen oder gar zeigen wollen.
Gruß
MUC
Argumente nicht nachhaltig
Auch hier ist alles relativ. Der optische Sucher bzw. Spiegelreflexsucher einer Mark III mag vielleicht einem EVF haushoch überlegen sein, aber wenn man sich die typische Ausrüstung des gemeinen DSLR-Besitzers anschaut (Einsteiger-DSLR mit engem Suchereinblick, Pentaspiegel-System, nur mittelmäßig lichtstarke Suchermattscheibe, lichtschwachem Super-/Universalzoom etc.), dann kann ein guter EVF (wie z.B. der des GX100-Aufstecksuchers) durchaus mithalten!
Falsch. Offenbar fehlt Dir hier einfach die Erfahrung mit entsprechenden Kameras. Selbst der lausigste TTL-Sucher, wie z. B. in manchen Four/Thirds-Modellen, ist jedem EVF haushoch überlegen. Und zwar aus folgenden gründen:
1. Optische Sucher haben keinen limitierten Dynamikumfang. Sie zeigen das Bild vielleicht dunkler und kleiner, als mit dem normalem Auge, haben aber keine Probleme mit hellen oder dunklen Umgebungen, wie bei elektronischen Suchern. Überstrahlungen oder abgesoffene Schatten gibt es damit nicht.
2. TTL-Sucher haben keine stark limitierte Auflösung wie die winzigen LC-Displays in EVFs.
3. TTL-Sucher zeigen keine typischen Videofehler wie Bildruckeln bei Schwenks oder bei bewegten Motiven.
4. TTL-Sucher haben keine elektronisch bedingten Farbabweichungen. Sie zeigen das Bild so, wie es durch die Optik fällt.
5. TTL-Sucher benötigen keinen Weißabgleich.
6. TTL-Sucher zeigen keine Kantenfehler wegen zu geringer Auflösung (okay, zählt mit zu den vielen typischen Videoproblemen)
Davon abgesehen ist der erwähnte Aufstecksucher der GX100 offensichtlich nicht so der Knüller, wie im aktuellen Test bei DPReview nachzulesen ist. Aber das war auch nicht zu erwarten, denn er verfügt über keine besonderen technischen Highlights, die ihn über andere EVFs stellen würde.
Naja,
soweit wieder ein weitschweifender Kommentar zu Status Quo. Na und? Das heißt ja nicht, dass das nicht anders geht. Im Gegenteil. Im Übrigen kann man EVFs ja auch so bauen, dass man einen sehr kleinen, hochauflösendenen TFT mit einer weit öffnenden und stark vergrößernden, allseitig umschlossenen Sucherlupe nimmt. Inzwischen gibts ja schon Anbieter, die sich diese "Marktlücke" zu nutze machen und Vergrößerungsaufsätze für zu klein geratene TFTs anbieten. Was deren derzeitiges Auflösungsvermögen deshalb aber auch nicht besser macht. So was kann man nahezu grenzenlos optimieren! Man muss es nur fordern.
Tut mir Leid…
… wenn ich da widersprechen muss, aber man kann eben NICHT einfach einen besseren Electronic Viewfinder bauen, weil die nötige Technologie dafür nicht existiert, um an die Qualitäten eines optischen Suchers heranzukommen. Selbst der beste, geilste, teuerste EVF hat all die Probleme, die ich im Kommentar zuvor aufgezählt habe. Das ist nun mal Stand der Dinge.
Ich befürchte, Du willst Dir hier etwas schönreden. Das sieht man auch an der Aussage, man könne ja "Vergrößerungsaufsätze für zu klein geratene TFTs anbieten". Damit sieht man höchstens noch besser die Unzulänglichkeiten der Displays, aber besser wird garantiert nichts. Auch der Spruch "man muss es nur fordern" erscheint mir reichlich naiv. Das soll jetzt nicht beleidigend sein, aber für mich klingt das, wie ein bockiges Kind, das meint, es bekommt was es will, wenn es nur lange und laut genug danach schreit. Aber das klappt höchstens bei einer zu nachgiebigen Mutti, nicht bei Technologien, die es nicht gibt. Mag ja sein, dass EVFs irgendwann mal all ihre heutigen Nachteile abstreifen, aber bis dahin ist's noch ein langer Weg und ich werde in der Zwischenzeit mit den Vorteilen meines guten alten TTL-Suchers Vorlieb nehmen. ;-)
Na danke für die belehrenden
pappihaften Worte an das unwissende Kind.
Es ist nur leider nicht so, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, das noch ein wenig genauer nachzurecherieren. O.K. wird wohl keiner, ders nicht für nötig hält, tun. Ihm reicht ja schon das Vorhandene. Es ist aber durchaus so, dass der Stand der Technik deutlich höher ist, als derzeit in Kameras verbaut. Es gibt beispielsweise eine israelische Firma, die deutlich höher auflösende Bauteile für Brillen und VR-Headmounts anbietet, samt entsprechend schnellen Grafikcontrollern. Die Technik ist auf jeden Fall da, weil das auch auf anderen Gebieten durchaus erforderlich ist. In dem Moment, wo es eine gravierende Nachfrage nach derartigen Bauteilen gibt, wird natürlich auch entsprechend entwickelt. Solange sich der Markt in relativ homöopatischen Dosen bewegt, sind die Teile sauteuer und eine Weiterentwicklung kommt nur für z. B. militärische Anwendungen in Frage. Die Vergrößerungsaufsätze für TFTs kann man in den einschlägigen Versender- und Fotozubehörkatalogen nachschauen. Viel Spaß beim Stöbern!
Gegenargumente auch nicht
Falsch.
Warum so kategorisch?!?
Offenbar fehlt Dir hier einfach die Erfahrung mit entsprechenden Kameras.
Ohne falsche Bescheidenheit: Ich fotografiere schon seit über 20 Jahren, davon mindestens 10 Jahre berufsmässig. Ich kenne sowohl die Sucher von MF-SLRs als auch die von analogen und digitalen AF-SLRs. Die Arbeit mit Mittelformat- und Großbild-Kameras ist mir auch nicht fremd und ich bleibe bei meiner Behauptung, dass gute EVFs den Spiegelreflexsuchern von Einsteiger-DSLRs mindestens ebenbürtig sind. Das magst Du vielleicht anders sehen (ist ja schliesslich Ansichtssache), aber deine Art, das Know-How bzw. die Erfahrung der Menschen in Frage zu stellen, die deine Ansichten nicht teilen, zeugt nicht gerade von einem deeskalations- und toleranzgerichteten Diskussionsstil...
Selbst der lausigste TTL-Sucher, wie z. B. in manchen Four/Thirds-Modellen, ist jedem EVF haushoch überlegen.
Das magst Du vielleicht so sehen, sieht aber nicht jeder so.
1. Optische Sucher haben keinen limitierten Dynamikumfang. Sie zeigen das Bild vielleicht dunkler und kleiner, als mit dem normalem Auge, haben aber keine Probleme mit hellen oder dunklen Umgebungen, wie bei elektronischen Suchern. Überstrahlungen oder abgesoffene Schatten gibt es damit nicht.
Optische Sucher zeigen dafür nur den vom Auge wahrgenommenen Dynamik- bzw. Kontrastumfang des anvisierten Motivs. Sprich: Sie zeigen dir zwar, was dein Auge sehen kann, aber nicht das was aufs Bild kommt. Insofern hilft es wenig, wenn Du mit deinem Auge einen Kontrastumfang von z.B. 1:500 wahrnehmen kannst, wenn der Dynamikumfang des Sensors in deiner ach so tollen DSLR deutlich geringer ist...
2. TTL-Sucher haben keine stark limitierte Auflösung wie die winzigen LC-Displays in EVFs.
Ich wage mal zu behaupten, dass die "stark limitierte" Auflösung von EVFs völlig ausreicht, um einen Eindruck darüber zu gewinnen, ob die Scharfstellung geglückt ist oder nicht.
3. TTL-Sucher zeigen keine typischen Videofehler wie Bildruckeln bei Schwenks oder bei bewegten Motiven.
So ausgeprägt sind diese Fehler selbst beim schlechtesten EVF nicht, dass sie wirklich stören würden bzw. eine Aufnahme unmöglich machen würden.
4. TTL-Sucher haben keine elektronisch bedingten Farbabweichungen.
Was aber nicht bedeutet, dass sie in jedem Fall farbneutral sind...
5. TTL-Sucher benötigen keinen Weißabgleich.
Und das soll ein Vorteil sein!?! Das ist doch gerade eine der Stärken von EVFs, dass man den Weißabgleich auch schon im Voraus kontrollieren kann! Bei einer DSLR musst Du zuerst auslösen und in den Wiedergabemodus schalten um festzustellen, ob der Weißabgleich korrekt war oder nicht.
6. TTL-Sucher zeigen keine Kantenfehler wegen zu geringer Auflösung (okay, zählt mit zu den vielen typischen Videoproblemen)
Auch hier gilt: So ausgeprägt sind die nicht, dass sie wirklich stören würden.
Davon abgesehen ist der erwähnte Aufstecksucher der GX100 offensichtlich nicht so der Knüller, wie im aktuellen Test bei DPReview nachzulesen ist.
Die Tests von DPreview sind zwar sehr fundiert und professionell gestaltet, aber sie sind auch nicht der Weisheits letzter Schluß.
Aber das war auch nicht zu erwarten, denn er verfügt über keine besonderen technischen Highlights, die ihn über andere EVFs stellen würde.
Doch. Er ist einer der letzten EVFs seit der Kyocera Finecam M410, die von der ferroelektrischen LCD-Technik Gebrauch machen. Das hat Simon Joinson vergessen zu erwähnen, genauso wie die Tatsache, dass bei solchen EVFs kein Pixelraster zu erkennen ist, weil es keine Zwischenräume zwischen den einzelnen Pixeln gibt. Aber soll sich jeder sein eigenes Urteil bilden und selbst den EVF der GX100 ausprobieren...
Um es kurz zu machen…
… alles hat seine Vor- und Nachteile. Aber Du kannst mir und sicher auch keinem anderen erfahrenen Fotografen einreden, ein EVF könnte einen TTL-Sucher beim heutigen Stand der Technik ersetzen. No way.
Die Vorteile eines elektronischen Suchers lassen sich heute ja zum Glück mit dem Live View in einigen SLRs ergänzen, ohne dass man gleich auf die Vielzahl von Vorteilen eines TTL-Suchers verzichten muss.
Ansonsten gehe ich einfach davon aus, dass die Hersteller sicher nicht so dumm sind und den Fehler begehen, beim heutigen Stand der Technik in Wechselobjektiv-Kameras auf einen EVF anstatt einen TTL-Sucher zu setzen. Zum Glück zeichnet sich das auch bei keinem Hersteller ab. Auch nicht bei Sony.
Übrigens: Der Verzicht auf einen Spiegel (um mal wieder auf die "veraltete" Technik zurückzukommen) hätte auch noch andere Nachteile, als nur den Verzicht auf TTL-Sucher. Auch der AF mit Phasenvergleich würde wegfallen und man müsste auf die wesentlich schlechtere Kontrastmethode von Kompaktkameras zurückgreifen, was einen dramatischen Rückschritt in der AF-Leitung bedeuten würde.
Okay, nun war der Kommentar doch nicht so kurz. Sorry.
Der Kommentator von vorhin
redet einfach nur Blech: ". . .Selbst der lausigste TTL-Sucher, wie z. B. in manchen Four/Thirds-Modellen, ist jedem EVF haushoch überlegen"! Ich arbeite mit so einen "lausigen TTL-Sucher und kann feststellen, dass das Sucherbild zwar vielleicht ein wenig kleiner, dafür gestochen scharf, sehr übersichtlich und gut zu erfassen ist, nur so nebenbei. Einer der Gründe, warum ich mich für diesen Kameratyp entschieden habe. Hab natürlich vorher noch einige andere ausprobiert: Deutliche Farbabweichungen, dunkel, schlecht einsehbar - so wie man das halt aus der Vergangenheit von SLRs gewohnt war. Diese Jubelarien von den SLR/DSLR-Freunden kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Und wenn dieses Getüm aus analogen Zeiten ersetzt wird durch ein Instrument, das eine effektivere Bildbeurteilung möglich macht, weg damit so schnell wie möglich!
Ja, ja, ...
... Geduld ist eine Tugend. Also, laßt uns weiterhin brav tugendhaft sein.
DSC R1 statt Mittelformat
Ich habe mir bewußt seinerzeit die DSC R1 anstelle einer DSLR gekauft, um meine Mittelformatausrüstung zu ersetzen, mit der ich bis dato gearbeitet habe, und deren Filme für Druckvorlagen durch den Scanner gingen.
Der LCD-Sucher ist die einzige Möglichkeit, alle Bildparameter VOR der Aufnahme zu beurteilen!
(Was die Studiofotografen mit ihren DSLRs so lösen, daß sie diese über Firewire an ihren PC hängen und jedes geschossene Bild nachträglich am Bildschirm beäugen).
Und der Vorteil der festen Optik: NIE Staub auf dem Sensor !
Mit dem Live-Sucher, dem guten APS-Sensor und der hervorragenden WW-Optik war die R1 ein erstklassiges Angebot, es gab leider nur zu wenig intelligente Kunden, die dies zu schätzen wußten.
Mit einem schnelleren und größeren Sucher wäre sie auch für typische DSLR-Einsatzgebiete, Sport ausgenommen, einzusetzen.
Schade !
Für Studiofotografie kann
Für Studiofotografie kann ich mir die R1 wirklich gut vorstellen. Und wie sie schon sagen für Sport nicht. Viele sehen nur ihr Einsatzgebiet und machen alles was da nicht passt schlecht. Für mich wäre die R1 nix - na und?
Das einzige Fotoevent,
für das ich mir die R1 bestens vorstellen könnte wäre allenfalls der Sonntagnachmittagspaziergang mit Tante Greta und der anschliessende Enkelkindergeburtstag bei MC Donalds. Oder meinen Sie mit "Studiofotografie" das Kleine Brenner-Katalog-Lichtzelt auf dem Wohnzimmerkoutchtisch. Wenn ja, dann haben Sie mit sicherheit meine vollste Zustimmung.
Naivlinge?
"Auch hier ist alles relativ. Der optische Sucher bzw. Spiegelreflexsucher einer Mark III mag vielleicht einem EVF haushoch überlegen sein, aber wenn man sich die typische Ausrüstung des gemeinen DSLR-Besitzers anschaut (Einsteiger-DSLR mit engem Suchereinblick, Pentaspiegel-System, nur mittelmäßig lichtstarke Suchermattscheibe, lichtschwachem Super-/Universalzoom etc.), dann kann ein guter EVF (wie z.B. der des GX100-Aufstecksuchers) durchaus mithalten"
Selbst der Sucher der billigsten DSLR schlägt einen EVF um Längen.Da war ich wirklich lange genug auf der Suche.Liebend gerne würde ich eine High-Tech Kamera mit EVF und Wechselobjektiven kaufen.Aber was bietet uns denn die Industrie an?Hauptsache viel Brennweite und technischen Schnickschnack wie z.B.Gesichtserkennung,die kein Mensch braucht.
Ansichtssache
Selbst der Sucher der billigsten DSLR schlägt einen EVF um Längen.
Ansichtssache. Aber bestimmt keine Tatsache.
....und technischen Schnickschnack wie z.B.Gesichtserkennung,die kein Mensch braucht.
Wer sagt das?!? Ich selbst brauche auch keine Gesichtserkennung, aber ich habe Verwandten kürzlich eine Kamera mit Gesichtserkennung empfohlen. Bevor man denen nämlich erklären muss, wie man das AF-Messfeld-Automatik ausschaltet und das zentrale AF-Messfeld gezielt auf das bildwichtigste Teil legt, kauft man ihnen lieber eine Kamera mit Gesichtserkennung, bei der die Messfeldwahl - im Gegensatz zu den Messfeld-Automatiken anderer Kameras - nachvollziehbar funktioniert. Sprich: Hauptsache die Kamera stellt dort scharf, wo es wichtig ist und das tun Kameras mit Gesichtserkennung eigentlich schon sehr gut...!
Beim Thema bleiben
"Wer sagt das?!? Ich selbst brauche auch keine Gesichtserkennung, aber ich habe Verwandten kürzlich eine Kamera mit Gesichtserkennung empfohlen. Bevor man denen nämlich erklären muss, wie man das AF-Messfeld-Automatik ausschaltet und das zentrale AF-Messfeld gezielt auf das bildwichtigste Teil legt, kauft man ihnen lieber eine Kamera mit Gesichtserkennung, bei der die Messfeldwahl - im Gegensatz zu den Messfeld-Automatiken anderer Kameras - nachvollziehbar funktioniert. Sprich: Hauptsache die Kamera stellt dort scharf, wo es wichtig ist und das tun Kameras mit Gesichtserkennung eigentlich schon sehr gut...!"
Wir reden hier von digitalen Spiegelreflexkameras und High-Tech Digicams,die(noch) keinen gescheiten EVF haben und nicht von Tante Gretas Sonntagnachmittagsbildchen.
Tante Gretas Sonntagnachmittagsbildchen
Wir reden hier von digitalen Spiegelreflexkameras und High-Tech Digicams,die(noch) keinen gescheiten EVF haben und nicht von Tante Gretas Sonntagnachmittagsbildchen.
Und digitale Spiegelreflexkameras sowie High-Tech Digicams sind wohl nur einer kleinen erlesenen Gruppe von Anwendern vorbehalten, die pauschal den AF abschalten, nur im manuellen Belichtungsmodus fotografieren und auch nur RAW-Aufnahmen machen (die sie dann stunden-/tagelang auf dem Computer bearbeiten, auf dem natürlich nur Photoshop laufen darf), was?!?
Diese überhebliche bzw. pseudo-elitäre Einstellung mancher Kamerabesitzer (ich sage bewusst nicht Fotografen) lässt mich einfach nur den Kopf schütteln. Aber es war (leider) schon immer so: Es gab schon immer Leute, die sich für was Besseres gehalten haben, weil sie technischen Entwicklungen anfangs immer ablehnend gegenüber stehen. Und wenn sie dann Jahre später selbst die Vorzüge der neuen Technik entdecken, dann tun sie in heuchlerischster Art so, als ob sie von Anfang an mit dabei gewesen wären und die neue Technik vor allen anderen entdeckt hätten. So zum Beispiel beim Autofokus oder - früher noch - bei der Programmautomatik: Anfangs von den Pseudo-Kennern verschmäht und heute von denselben Menschen intensivst benutzt. Die ganz Scheinheiligen verschmähen weiter AF, P-Modus, eingebauter Blitz, Motivprogramme & Co. und kaufen sich dann eine Leica M um weiter auf dicke Hose zu machen (glücklicherweise sind nicht alle Leica-M-Besitzer so).
Ich finde die Gesichtserkennung Klasse und kann mir auch vorstellen, sie selbst mal zu benutzen. Man sollte neuen Entwicklungen etwas offener gegenüber stehen; es ist keine Schande, mal Fotos auf die gleiche Art wie Tante Greta zu machen...
Nur so zu nachdenken.
Wie wärs denn mit...
... einer EVF-Weitwinkelkamera? Sagen wir ein Rodenstock 30mm HR mit einem elektronisch steuerbaren Verschluss, ein 36*48mm Sensor mit Live Video und mit einem brauchbaren elektronischer Sucher kombiniert? Ist ja eigentlich alles vorhanden, nicht? Vielleicht mal bei Alpa nachfragen? Ob das Ding dann 22 oder 39 Mpix hat, ist mir im Moment noch wurscht...
He, nicht gleich
so krass rüberhauen! Das können sich die Leutchen von der DSLR-Ecke nicht so richtig vorstellen. "Und das soll professionell sein?" Alpa statt Optik-FV dann mit EVF oder/und TFT-Display über flexible Schnittstelle? Ich lach mich viereckig, wenn demnächst Alpa oder Sinar mit sonnem Teil daher kommen. Aber logisch und folgerichtig ists.
Die Jungs/Mädels von der Consumercam-Ecke lachen sich sowieso halb scheckig über diesen Unsinn mit den SLR-Suchern und fotografieren frisch-fröhlich mit den digitalen Displays, schön groß und vielleicht noch geklappt ums Eck, von oben oder von ganz unten aus der Froschperspektive, da, wo der SLR-Freund zur Giraffe oder zum Bodenlieger wird.
Sinar ...
... braucht nicht kommen - die sind schon da: Livebild-Modus gehört dort schon zum guten Ton. Wenngleich nicht auf MickyMaus-Displays, sondern auf ausgewachsenen Monitoren - vorzüglich im Studio ...
Sorry,
ist klar, die haben das längst. Wäre ja auch lachhaft. Der Kunde will am Monitor den bildgebenden Prozess verfolgen. Und zwar hochauflösend. Alles andere ist plumpaquatsch.
Die Jungs und Mädels ...
... aus der Consumercam-Ecke, die noch einen annähernden Begriff von Fotografie - eigentlich Photographie - haben, das sind Diejenigen, die der Foto-(sic!)Industrie gerade den SLR-Boom bescheren ...
Ein EVF könne eine feine Sache sein - aber solange als Billigsucher missbraucht, kann ich gern und gut darauf verzichten (und begnüge mich mit einem bisweilen brauchbaren Live-View auf dann doch schon etwas "erwachseneren" Displays).
Ich mache mir ehrlich gesagt ernsthafte sorgen
um den guten alten Spiegelsucher. Früher waren sie einfach spitze, wurden durch hellere Mattscheiben immer besser. Seit dem APS-C Digitalformateinzug, ist der allgemeine Spiegelsucher so schlecht, dass die vielen Leihen einen ECHTen überhaupt nicht mehr kennen. Sie glauben dann, dass ein Spiegelsucher ein kleines unscharfes dunkles guckloch ist, und wünschen sich dann einen "grossen hellen LCD-EVF" oä.
Kleine, dunkle gucklöcher gab es früher allenfalls bei PENTACON, ZENIT, REVUE und LEICA (M). CANON- und NIKONsucher waren dagegen eine Erleuchtung.
dunkle Gucklöcher
Leica (M) steht aber nicht wirklich zur Debatte. Es ging ja um SLR-Sucher.
Es ist doch sehr von der Situation abhängig, welcher Suchertyp praktischer ist. Oder worum geht es sonst?
Ich fände eine Kamera ideal, welche eine Betriebsart mit EVF (wäre meine Grundoption) und eine SLR-Betriebsart für Dunkelheit oder "Action" (SLR ist momentan einfach heller und bietet noch die Möglichkeit schnellerer Fokussierung.) bietet. Oder eben notfalls zwei Kameras, die aber mit dem selben Zubehör arbeiten. Bis das jemand anbietet kann diese Aussage aber im Prinzip schon überholt sein!
Ein Firmwareupdate könnte wahrscheinlich schon aus der R1 heute eine deutlich bessere Qualtität holen. Die langsame Datenübertragung zur Karte (relevant besonders bei RAW) bleibt dann halt, bzw ließe sich nur in Grenzen optimieren.
Ein Adapter für den von Minolta übernommenen Blitz wäre überfällig, wenn Sony Kunden ernst nähme. Was die zur R1 anbieten reicht mir nicht. Wo doch, reicht mir schon der interne. Damit würde die Kamera ein SLR System sinnvoll ergänzen.
Für den Einsatzzweck, für den ich sie eigentlich gekauft habe, bräuchte ich mehr Tele. Der erhältliche 1,5-fach Konverter (real, Sony gibt-1,7 fach an) ist zu wenig. Eine SLR mit 2,8 70-200mm Zoom ist beinah handlicher und bietet hier deutlich mehr. Sie ist aber zu laut, da sie im Radio und für anwesende Zuhörer nicht stören soll. Mir ist oft schon das Auslösen der R1 beinah zu laut, aber gerade noch OK. Ich verfolge dabei das Geschehen quasiparallel im Monitor und direkt, um die zeitliche Paralaxe zu relativieren, da man die Verzögerung im EVF doch deutlich merkt.
Da ich meine analogen aber kaum mehr verwende, ist sie einfach qualitativ noch das beste, was ich momentan einsetze. Ich mag mich einfach nicht mehr mit Labors herumärgern, solange es sich vermeiden läßt. Und selber Labor war mir immer zu zeitaufwändig und stinkig wenngleich manchmal faszinierend. Daher verwende ich sie auch für andere Bereiche sehr gern. Hier wäre aber oft eine SLR praktikabler. Meist nur wegen mehr Tele, manchmal auch Weitwinkel oder eben wegen des zu dunklen EVF in der Dämmerung.
Zusammengefaßt sind doch die Hauptunterschiede folgende:
- Der EVF ist vom Bildergebnis her wesentlich "vorausschauender" (obwohl er bei Bewegungen deutlich hinterher hinkt) und macht die Kamera leiser.
- Der Reflexsucher ist heller, schneller (sowohl vom AF, als auch für den richtigen Auslösemoment bei bewegten Motiven) und verursacht mehr störende Geräusche und Überraschungen beim Bildergebnis.
Oder fällt jemandem wesentlicheres ein?
Ich wünsch EUCH ALLEN schöne Bilder und ein friedliches Miteinander...