Schönheit ist nicht der Ausgangspunkt, sondern das Ziel.

— Auguste Rodin

Am 20.5.

  • 1870: * Arthur Korn (+ 1945); deutscher Physiker (Bildtelegrafie)
  • 1906: * Ellen Auerbach (+ 2004); deutsch-amerikanische Fotografin

BENUTZERANMELDUNG

Automation im Analoglabor: Jobo CPP-3

Foto Jobo CPP-3Jobo kündigt mit dem CPP-3 eine neue Version des seit geraumer Zeit nicht mehr lieferbaren Prozessors CPP-2 für die temperierte Rotationsentwicklung von Farb- und Schwarzweißmaterialien an. Der Preis beträgt knapp 2500 Euro für den Prozessor und knapp 350 Euro für den optional erhältlichen Lift. Beide Komponenten sollen ab Oktober 2012 lieferbar sein:

Der Gummersbacher Hersteller Jobo besinnt sich offensichtlich auf seine analogen Wurzeln und will, nachdem inzwischen auch die Jobo-Chemikalienflaschen wieder lieferbar sind, mit dem neu aufgelegten Prozessor an alte Stärken anknüpfen. Gerade vor dem Hintergrund des inzwischen zur Nische geschrumpften Bereichs „Analogfoto“ machen Laborgeräte zur wirtschaftlichen Verarbeitung auch kleinster Mengen wieder Sinn.

Nachfolgend die Pressemitteilung der Jobo International GmbH:

JOBO stellt neuen CPP-3 Prozessor auf der photokina vor.

Gummersbach, 01. August, 2012

Der Analoge Film-Markt erfährt global betrachtet eine neue Belebung, während Fachlabors weiter zurückgehen.
 

Foto Jobo CPP-3

 
JOBO bedient mit dem neuen CPP-3 Prozessor genau die Bedürfnisse dieses analogen Nischenmarktes, denn nur die bewährte Rotations-Entwicklung bietet:

• Automatische Bewegung
• Automatische Temperatur Kontrolle
• Immer frische Arbeitslösungen
• Wirtschaftlicher Verbrauch der Arbeitslösungen -auch bei sporadischem Gebrauch.
• Zeitkontrolle für die Verarbeitungsschritte.

Der JOBO CPP-3 ist eine verbesserte Version des altbewährten CPP-2 und ist kompatibel für alle JOBO Filmtanks und JOBO Printdrums zur Verarbeitung aller Materialien auf Silberhalogenid-Basis. Mit dem zusätzlichen JOBO Lift auf dem Prozessor montiert, ist ein sauberes und präzises Handling der Arbeitslösungen gewährleistet. In sechs 1-Liter-Flaschen stehen die Arbeitslösungen temperiert in demselben Wassermantelbad, in dem auch die Entwicklungstanks und –Drums rotieren.

Der eingebaute Timer für 10 unterschiedliche Prozesse bietet dem Fine-Art-Photograph für seine unterschiedlichen, individuellen Rezepte für S/W und Colormaterial eine zuverlässige Basis für wiederholbare Ergebnisse; so können die kreativen Analogindividualisten sich voll auf den CPP-3 verlassen.

In einem LC-Display wird die aktuelle Prozesstemperatur des Wassermantelbades angezeigt und den programmierten Soll-Werten gegenübergestellt. Das Back-Light der Anzeige ist abstellbar.

Die höchste Verarbeitungstemperatur ist 40° C und wenn die Raumtemperatur die Prozesstemperatur übersteigt, wird automatisch über ein Magnetventil kaltes Leitungswasser ins Mantelbad geleitet. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Tanks ist ebenfalls einstellbar zwischen 25 und 80 U/min.
 

Foto Jobo CPP-3

 
Johannes Bockemühl sagt: „Fine-Art und Freelance-Photographen sowie Schulen haben weltweit auf das Come-back eines kleinen und sparsam arbeitenden Entwicklungsgerätes gewartet, um ihre wirklich einzigartigen, echten Photos herzustellen, mit denen sie sich von allen digitalen Werken unterscheiden wollen.“

Ein international arbeitendes Netz vertreibt mit dem Entwicklungsgerät das modulare Tank- und Trommelsystem und bietet auch den After-Sales-Service. Der CPP-3 wird zu einem UVP von 2490 EUR vermarktet und der optional erhältliche Lift für 349 EUR inkl. MWSt.

Der JOBO CPP-3 und das modulare Tanksystem wird auf der photokina von JOBO auf dem Stand in Hall 5.1 Stand C – 012 vorgestellt.
 

(CJ)
 

2850 Euronen - Ja, geht's noch?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 09:59

Mein Fachlabor berechnet für einen KB-Diafilm 6,75 € und für einen 120er-Rollfilm 5,55 € (bei Masse gibt's Rabatt). Für den Preis der Jobo-Kiste kann ich also 422,22 Kleinbildfilme oder 513,51 Rollfilme entwickeln lassen. Zu der Jobo-Kiste muss ich auch noch die Chemikalien erwerben und ansetzen; dazu kommt der Wert der zu erbringenden Arbeitsleistung. Beim Fachlabor kommt ausser Hinbringen und Abholen nichts dazu.

Der Jobo-Prteis ist zudem ein Absatzkiller. Ob Pleitier Jobo so wieder nach oben kommt, darf doch sehr bezweifelt werden.

Na klar geht das!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 12:02

Der CPP ist ja für das Fachlabor und nicht für Dich - offensichtlich.

Wenn sich der Kauf für Dich nicht lohnt, dann läßt Du es. Wenn es sich für den Fachbetrieb lohnt, dann kauft er es. So einfach geht das.

Für mich - als Fotograf - zum Beispiel lohnt sich so ein Entwicklungsprozessor schon aus Bequemlichkeit und Zuverlässigkeit der Ergebnisse. Und ich kann meine Entwicklung optimal auf meine Arbeitsweise abstimmen. Ein gutes Fachlabor kann das auch, nimmt dafür aber - völlig zu Recht - einen Aufpreis. Bei meiner eigenen Entwicklung kostet das nichts extra.

Jobo Preis

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 12:26

Im Prinzip und nach der Mathematik hast Du schon recht. Es gibt aber sone und sone, also beispielsweise gibt es Leute, die ausrüstungsmäßig oversized sind, also viel Geld für eine kaum benutzte Kamera ausgeben - und ehrlich: was ist der Euro,nur rein gefühlsmäßig, denn eigentlich noch wert? Und was mer hat, das hat mer ...also für die ganz dunkelschwarze analoge Zukunft. Kauft Leute! the end is at hand

Lieber ein außgemustertes Großlabor aus der Bucht!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 04. August 2012 - 10:05
Gast schrieb:

Mein Fachlabor berechnet für einen KB-Diafilm 6,75 € und für einen 120er-Rollfilm 5,55 € (bei Masse gibt's Rabatt). Für den Preis der Jobo-Kiste kann ich also 422,22 Kleinbildfilme oder 513,51 Rollfilme entwickeln lassen. Zu der Jobo-Kiste muss ich auch noch die Chemikalien erwerben und ansetzen; dazu kommt der Wert der zu erbringenden Arbeitsleistung. Beim Fachlabor kommt ausser Hinbringen und Abholen nichts dazu.

Der Jobo-Prteis ist zudem ein Absatzkiller. Ob Pleitier Jobo so wieder nach oben kommt, darf doch sehr bezweifelt werden.

Ich glaube, wenn man sich ein ausgemustertes Großlabor kauft, dann kommt man billiger. Die gibt's doch momentan wie Sand am Meer.

Noch nicht mal mit Wi-Fi

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 10:44

Ich lache mich schlapp, das Ding kostet ja fast so viel wie ich mal für meine PENTAX K-D bezahlt habe.

Die ewig gestrigen sterben wohl nicht aus!

Schlapp lachen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 12:04
Gast schrieb:

das Ding kostet ja fast so viel wie ich mal für meine PENTAX K-D bezahlt habe.

Schauen wir uns den Gebrauchtpreis Deiner Digipentax in ein paar Jahren an, vergleichen ihn mit dem Gebrauchtpreis für den CPP-3 und sehen dann, wer sich schlapp lacht, einverstanden?

Die ewig gestrigen sterben

Eingetragen von
Händler
(Hausfreund)
am Freitag, 03. August 2012 - 14:03

Die ewig gestrigen sterben wohl nicht aus![/quote]

Und die ewig blöden Kommentare auch nicht !!

Gast schrieb: Ich lache

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Freitag, 03. August 2012 - 14:41
Gast schrieb:

Ich lache mich schlapp, das Ding kostet ja fast so viel wie ich mal für meine PENTAX K-D bezahlt habe.
Die ewig gestrigen sterben wohl nicht aus!

Besser wär 'ne Pentax K gewesen.

Pentax K

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 04. August 2012 - 20:22
Plaubel schrieb:

Besser wär 'ne Pentax K gewesen.

Am besten gleich das Profimodell K2DMD. Wenn schon, denn schon.

Irgend jemand muss

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 19:23
Gast schrieb:

Die ewig gestrigen sterben wohl nicht aus!

das intellektuelle Niveau auf photoscala schließlich hoch halten.

Sehr willkommen!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 10:52

Jobo ist ein Qualitätsbegriff im Fotolabor.

Früher fand ich den Preis des CPP-Prozessors noch ziemlich happig.
Aber verglichen mit dem Geld, das heute für eine einzelne brauchbare DSLR gefordert wird, ist der CPP-3 heute geradezu ein Schnäppchen.
Und er bleibt fotokompatibel für Jahrzehnte, auch dann noch, wenn Microsoft, Adobe und Apple längst nach Asien verkauft worden sind und Intel seine Prozessoren in Oman entwickeln wird.

Und meine zwölf Jahre alten Jobo-Dosen dürften sogar noch in den CPP-3 passen.
Also ich bin dabei.

Kurzsichtig

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 12:13
Gast schrieb:

Und er bleibt fotokompatibel für Jahrzehnte

Ihre Filme müssen Sie dann aber auch gleich selbst ansetzen. Fragen Sie doch mal bei Kodak, ob die Ihnen nicht eine Produktionsstraße günstig abgeben wollen... Hahaha

Langfristig

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 12:55

Die völlig aufgeblähte Filmauswahl bei Kodak war immer ein Ergebnis schlecht verstandenen Marketings und nicht ein wirkliches Bedürfnis der Fotografen. Auch schon zu Zeiten, als Kodak es nicht "nötig hatte", seine Strategie zu hinterfragen.

Da die wichtigsten Produkte den Agfa-Crash überlebt haben und weiter produziert werden, gehe ich auch bei Kodak davon aus, dass Produkte, für die es einen wirklichen Markt gibt ebenfalls weiter produziert werden.

Die Kosten für die Produktionsstrassen für Filme sind nur dann "hoch", wenn alle Einnahmen in ein aufgeblasenes Management und Marketing gepumpt werden.

Sobald Kodak aus der Lizenz für eine externe Fertigung von Portra oder Tri-X Geld verdienen könnte, würden sie das auch machen. Je mehr Kodak insolvent ist, desto eher.

Mit Filmen hat Kodak noch verdient

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 04. August 2012 - 18:05
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Und er bleibt fotokompatibel für Jahrzehnte

Ihre Filme müssen Sie dann aber auch gleich selbst ansetzen. Fragen Sie doch mal bei Kodak, ob die Ihnen nicht eine Produktionsstraße günstig abgeben wollen... Hahaha

Sinnigerweise war die analoge Filmsparte einer der wenigen Bereiche mit Gewinn! Natürlich war Umsatz und Gewinn auf niedrigem Niveau, aber immerhin! Wenn die vielen anderen (digitalen) Sparten wenigstens eine schwarze 0 geschafft hätten, wäre Kodak nicht pleite...

Dass ich das noch erleben darf

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 11:20

Dass ich das noch erleben darf, dass tatsächlich neue Rotationsprozessoren auf den Markt kommen.

Das eine große Nachfrage herrscht, sieht man ja an den in den letzten Monaten stark gestiegenen bzw. konstanten Gebrauchtpreisen, insbesondere für Geräte mit Lift.

Der Preis des neuen Geräts hat meine Freude allerdings ein wenig gedämpft. Klar es handelt sich nur um eine UVP, der Straßenpreis wird hoffentlich tiefer angesiedelt sein.
Aber in meinen Augen ist dieser auch bei zu erwartenden kleinen Stückzahlen schwer nachzuvollziehen. Es fällt mir wirklich schwer, den "Neuerungen" einen Wert beizumessen, der den Preis rechtfertigt.

Klar, die CPP-2 war auch nicht billig. Aber ich frage mich, wieso Jobo sich seine Zielgruppe so stark beschneidet, indem der Preis so unattraktiv hoch angesetzt wird.

Setzt man halt

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 12:44
Gast schrieb:

Klar, die CPP-2 war auch nicht billig. Aber ich frage mich, wieso Jobo sich seine Zielgruppe so stark beschneidet, indem der Preis so unattraktiv hoch angesetzt wird.

für ein Jahr mit dem angeblich so viel versprechenden Update des Digitalkameraparks, der Rechenkapazität und von Photoshop aus, und hat mehr als genug Geld übrig für den Prozessor mit Lift, Filme und Entwickler für Jahre.

Ich verstehe einfach nicht, wie man sich angesichts des Preiswahnsinns in der digitalen Fotoschiene über irgendwelche Preise für Analoggeräte aufregen kann.
Man kauft sich einfach keine EOS 5D III oder keine D800E und hat dann nach dem Prozessorkauf sogar noch reichlich Geld übrig.
Und neben Kleinbildfilm stehen dann sofort auch die Qualität von Rollfilm und Planfilm zur Verfügung.
Mit dem oben eingesparten Geld kann man sich noch eine gebrauchte 6x9 Rollfilmkamera kaufen und hat dann Qualitätsreserven, die man kaum noch praktisch auszureizen vermag.

Wie kann man bei der analogen Fotografie immer noch über Preise jammern?

Ich jammere

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 21:09

ja auch nicht über Preise - schon gar nicht von Digitalkameras; ich jammerte allenfalls über die Qualität - von Filmen ... 8-)

Jammerlappen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 11:14
8-) schrieb:

ja auch nicht über Preise - schon gar nicht von Digitalkameras; ich jammerte allenfalls über die Qualität - von Filmen ... 8-)

Jammern ist das Kennzeichen des Laien und unterscheidet ihn vom Profi - und vom Amateur.

Weswegen ich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 12:48

den Konjunktiv bevorzuge ... und die Filme klaglos den Laien überlasse. 8-)

Es war der Imperfekt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 21:31

und nicht die Lerche, wollte sagen: nicht der Konjunktiv.

Doch bei allem Klügeln,
Wird Ihr Talent wohl nicht genügeln,
Auf Film zu zeigen, was Sie können,
Was mehr wär', als die Alten konnten.
Das Flackerbild wir Ihnen gönnen,
Und derweil selbst die Silbergötter zügeln.

Du meine Güte

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 11:46

ich hab' schon vor 20 Jahren Theater- und Bühnenfotografie auf Diafilm betrieben - glauben Sie mir, ich weiß, a) wie's geht, und b) was ich nicht vermisse ... und über den Imperfekt jammerte ich auch dann nicht, wenn er inperfekt wäre. 8-)

Das Beste

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 17:08

an der Digitalfotografie sind die Filmsimulationsmodi - zur "wirklichkeitsgetreuen" Verschlechterung der Abbildungsqualität. ;-)

Gast schrieb: ich hab'

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. August 2012 - 14:01
Gast schrieb:

ich hab' schon vor 20 Jahren Theater- und Bühnenfotografie auf Diafilm betrieben

Jetzt verstehe ich Sie besser: Drei Fehler auf einmal.

Der falsche Film für das falsche Motiv zur falschen Zeit.

1.) Diafilm ist von vornherein eher ungeeignet für hoch kontrastreiche Motive. Da kann schon mal nichts Gutes bei herumkommen.

2.) Theater und Bühne sind nun mal extrem kontrastreiche Motive. Wer dort Diafilm benutzt, hat eigentlich schon verloren. Außerdem sind Diafilme für Kunstlicht immer immer technologisch hinter den Tageslichtemulsionen zurückgeblieben. Der einzige sinnvolle Einsatz für Kunstlichtdiafilm lag immer im Großformat.
Oder man benutzt Tageslichtfilm mit Filtern und leidet dann natürlich unter dem Lichtverlust. So oder so ist Frustration vorprogrammiert.

3.) Vor zwanzig Jahren war der Anfang der 1990er. Damals war klargeworden, daß Kodak den E6-Prozeß auf keinen Fall technologisch weiterentwickeln wollte, um aufkeimenden Konkurrenten durch die Prozeßumstellung im Labor kein Einfallstor zu eröffnen.
Also mußten die Diafilme immer konstrastreicher arbeiten, um wenigstens etwas feinkörniger und farbgesättigter werden zu können. Für Theater und Bühne völlig kontraproduktiv.
Die einzige Ausnahme war der Agfachrome 1000 mit halbwegs weicher und natürlicher Farb- und Kontrastwiedergabe. Aber dieser Film war so körnig, daß er nur als Rollfilm sinnvoll einzusetzen war.

Die richtige Lösung für das Theater konnte deshalb nur hochempfindlicher Farbnegativ sein. Der war bei vergleichbarer Empfindlichkeit damals wesentlich feinkörniger, brauchte nicht farbgefilter zu werden, wenn man die Empfindlichkeit angemessen berücksichtigte und konnte einen Objektumfang aufzeichnen, der bei Bühnenfotos noch lange nicht ausgereizt wurde.

Entscheidend war natürlich die richtige Belichtung: Bei Kunstlicht konnte man einen Ektar 1000 nur bei etwa ISO 640 belichten einen Neopress 1600 bei ISO 800. Durch Pushentwicklung ging auch noch mehr, aber ich will Ihre Geduld nicht überstrapazieren.

Diese Empfindlichkeiten reichten auf jeden Fall, um bei der Generalprobe - also im Aufführungslicht - bei Blende 2 auf gut brauchbare Verschlußzeiten zu kommen.
Übersichten, die größere Schärfentiefe verlangen, wollen die Theatermacher normalerweise nicht von schnelle Szenen, sondern von Aufstellungen. Da läßt sich dann also noch weiter abblenden.

Ich kann gut verstehen, wenn Sie mir Ihrer Filmwahl Enttäuschungen erlebt haben. Aber, wie es schön in allen Fotoforen dieser Welt heißt, das Problem lag doch eher hinter der Kamera.

Mensch, sind Sie gescheit

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. August 2012 - 17:52

Oder nur verbildet?
Vor 20 Jahren gab's tatsächlich Auftraggeber, die einfach DIAS wollten, ohne sich um technische Begrenzungen zu scheren. Und, nein, keine gestellten Szenen - richtige Theater-Actionfotografie, Rock- und Klassik-Konzerte. Also hab' ich, haben wir (gab' auch Andere) geliefert. Punkt.
Und wenn Sie schon so schlau sind, um die Grenzen von Diafilm zu wissen, dann könnten Sie auch würdigen, was wir unter den damaligen Umständen geleistet haben. Dass das natürlich nicht das einzige Metier war, in dem man sich damals Dia-mäßig umtrieb, hielt ich nicht für so bedeutsam zu erwähnen: es war schlicht normal.

Der Konjunktiv

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 13:02
Gast schrieb:

den Konjunktiv bevorzuge ... und die Filme klaglos den Laien überlasse. 8-)

wenn es denn einer gewesen wäre, paßt auch viel besser zur Digitalfotografie.
Da ist alle nur möglich, aber nichts wirklich. Keiner legt sich fest und nichts hat Bedeutung. Alles ist schon verronnen, noch bevor es wirklich werden konnte.
Man sollte die digitale Geistlosigkeitshaltung tatsächlich als "Konjunktifotografie" bezeichnen. Da paßt der Schreibfehler mal wirklich zum "Nie! wo?".

Der Silberfotografie gehört dagegen die Welt des Indikativ, des Wirklichen. Das Bild wird Zeugnis dessen, der zur Zeit da war.
Und wer es kann, erzeugt aus dem Silberbild den Imperativ, der als einziger den Konjuntiv in den Indikativ überführen kann.

Denn die Welt wird nicht, was wir wollen, wenn wir nicht das bessere Mögliche wirklich machen.

--

Na komm schon! Klick weiter, wenn Du es nicht kannst!

Fehlt nur noch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 15:30

eine Lobhudelei auf die neue Rechtschreibung - in Frakturschrift - und das Zerrbild vom Teutschen Germanisten wäre perfekt. 8-)

Lassen Sie's

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 15:36

Über die Wirklichkeit der Wirklichkeit haben schon Andere schlecht philosophiert ...

Nachfrage?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 12:15

So lange es Gebrauchtgeräte für läppische 200 Euro gibt: http://www.ebay.de/itm/JOBO-CPE2-film-Print-processor-unit-2840-Print-dr...

...würde ich mich nicht trauen, eine lauwarme Neuauflage für das zehnfache anzubieten.

Gast schrieb: So lange es

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 12:43
Gast schrieb:

So lange es Gebrauchtgeräte für läppische 200 Euro gibt: http://www.ebay.de/itm/JOBO-CPE2-film-Print-processor-unit-2840-Print-dr...

...würde ich mich nicht trauen, eine lauwarme Neuauflage für das zehnfache anzubieten.

Es gibt gewisse Unterschiede zwischen CPE und CPP - so wie zwischen A- und S-Klasse ...

Solange

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 13:00

es Filme für 5 Euro gibt, würde ich mich nicht trauen, neue Digitalkameras für das Tausendfache anzubieten.

Es läßt sich alles verkaufen. Aber es bleibt eine Frage der Halbwertszeit.

Witzig

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 19:33
Gast schrieb:

es Filme für 5 Euro gibt, würde ich mich nicht trauen, neue Digitalkameras für das Tausendfache anzubieten.

Es läßt sich alles verkaufen. Aber es bleibt eine Frage der Halbwertszeit.

gell !?

Dumm

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 22:53
Gast schrieb:

es Filme für 5 Euro gibt, würde ich mich nicht trauen, neue Digitalkameras für das Tausendfache anzubieten.
.

Muss Ihnen noch jemand erklären wie schwachsinnig Ihr Vergleich ist, oder kommen Sie mit etwas Nachdenken selber drauf ... ?

Wieso?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 11:03

Er hat doch recht.

Die Chance

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 12:47

das Ding auch gleich mit 'nem Trommelscanner zu kombinieren - wieder vertan ... 8-)

Klasse!

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Freitag, 03. August 2012 - 13:58

Nicht für mich, ich bin volldigital am fotografieren.

Aber wer analog mehr als nur SW mit Kaffee entwickeln will, der sollte sich sowas anschaffen. Nach einigem Austesten gelingen dann sogar Dias ohne Farbstich, also mit perfektem Grautönen.

Ob sich das ganze noch lohnt, nachdem Agfa schon lange und Kodak dieses Jahr aufgehört haben, Filme zu produzieren? Das muß jeder selbst entscheiden.

OhWeh

Trollversuch oder nur was überlesen?

Eingetragen von
Zarl
(Liebhaber)
am Freitag, 03. August 2012 - 14:34
OhWeh schrieb:

Ob sich das ganze noch lohnt, nachdem Agfa schon lange und Kodak dieses Jahr aufgehört haben, Filme zu produzieren? Das muß jeder selbst entscheiden.

http://photoscala.de/Artikel/Das-Aus-fuer-Kodak-Diafilme
"Dies betrifft nicht die KODAK PROFESSIONAL Farbnegativfilme oder KODAK PROFESSIONAL Schwarzweißfilme, die als wichtiger Teil des KODAK PROFESSIONAL Film-Portfolio beibehalten werden.
Beachten Sie: E-6 Chemikalien sind ebenfalls weiterhin erhältlich."

Und selbst wenn: Fujifilm macht prima Filme, und gerade im SW-Bereich sieht man ja, dass es auch Ersatz für Agfa-Produkte gibt.

Mittlerweile treffe ich immer öfter auf junge Menschen, die ganz bewusst Film verwenden. Also auch die Zielgruppe wird nicht so schnell aussterben, wie oft aus der reinen Digi-Ecke geunkt wird. Und wo eine (kleine, feine) Zielgruppe, da auch ein Investor / Markt. Siehe Jobo-Revival.

Mein Fazit: eine tolle Entwicklung!

Kein Trollversuch - falsch erinnert.

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Freitag, 03. August 2012 - 15:07
Zarl schrieb:

"Dies betrifft nicht die KODAK PROFESSIONAL Farbnegativfilme oder KODAK PROFESSIONAL Schwarzweißfilme, die als wichtiger Teil des KODAK PROFESSIONAL Film-Portfolio beibehalten werden.
Beachten Sie: E-6 Chemikalien sind ebenfalls weiterhin erhältlich."

Prima!

Zarl schrieb:

Und selbst wenn: Fujifilm macht prima Filme, und gerade im SW-Bereich sieht man ja, dass es auch Ersatz für Agfa-Produkte gibt.

Nur auf einen Hersteller wollte ich mich nicht verlassen (Monopole sind schlecht für Preis und Qualität). Dass es jede Menge SW-Filmhersteller gibt ist mir klar.

OhWeh

Digitale Monopole

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 18:58
OhWeh schrieb:

Nur auf einen Hersteller wollte ich mich nicht verlassen

Das ist doch genau das, was jeder Digitalfotograf ohne Murren tut, oder?

Man hat die Wahl

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 21:11

zwischen den Herstellern. Das reicht.

Lol!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 04. August 2012 - 10:03
OhWeh schrieb:
Zarl schrieb:

"Dies betrifft nicht die KODAK PROFESSIONAL Farbnegativfilme oder KODAK PROFESSIONAL Schwarzweißfilme, die als wichtiger Teil des KODAK PROFESSIONAL Film-Portfolio beibehalten werden.
Beachten Sie: E-6 Chemikalien sind ebenfalls weiterhin erhältlich."

Prima!

Zarl schrieb:

Und selbst wenn: Fujifilm macht prima Filme, und gerade im SW-Bereich sieht man ja, dass es auch Ersatz für Agfa-Produkte gibt.

Nur auf einen Hersteller wollte ich mich nicht verlassen (Monopole sind schlecht für Preis und Qualität). Dass es jede Menge SW-Filmhersteller gibt ist mir klar.

OhWeh

Vielfalt im Digitalbereich. Nikon Cameras mit Sony Sensoren. Lol!

Also mir fallen spontan mindestens 6 Sensorhersteller ein

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Montag, 06. August 2012 - 11:24
Gast schrieb:

Vielfalt im Digitalbereich. Nikon Cameras mit Sony Sensoren. Lol!

Und zwar für Digitalkameras bzw. Videokameras (also nicht für den Industrie- oder Überwachungs-Bereich): Kodak, Canon, Sony, Panasonic, On-Semiconductor(ehemals Cypress), Samsung, und noch ein paar kleine aber sehr feine.

So viele Hersteller von Umkehrfilmen gab es früher nicht. Besonderheiten wie einen SW-Umkehrfilm gab es meines Wissens nur von einem Hersteller.

OhWeh

Da empfiehlt sich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 11:07
OhWeh schrieb:

Bsonnderheiten wie einen SW-Umkehrfilm gab es meines Wissens nur von einem Hersteller.

doch dringend die Aktualisierung Deines Wissens auf den Stand der Dinge.

Und alle Filme passen in dieselbe Kamera. Herrlich!

Und wie

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 13:10

bekommt man den Sony-Sensor in die Canon-Kamera, weil nur Canon die geeigneten Objektive für meinen Auftrag hat?

Man kauft sich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 19:50
Gast schrieb:

bekommt man den Sony-Sensor in die Canon-Kamera, weil nur Canon die geeigneten Objektive für meinen Auftrag hat?

eine Nikon ...

Und wie

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 13:27
Gast schrieb:

Man kauft sich eine Nikon ...

bekommt man das 17er TS-E, das MP-E 65, die 4er Zooms und das 800er daran?

OK, gilt alles nicht, weil das 800er-Nikkor ja schon bemunkelt wird. Kann also nur noch wenige Jahre dauern.

Aber sonst? Nee, nee, alles Ausdruck von Monopolen und nicht von freier Auswahl.

Nicht, dass Nikon schlecht wäre. Aber der Werbeetat liegt dort halt immer weit über dem Forschungsetat. Da weiß man nie, ob das Produkt hält, was die Reklame verspricht.

Machen Sie's wie ich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 16:22

Kaufen Sie sich 'ne Canon, und lassen Sie Nikon Sony sein, oder so ... ach ja, die Bilder machen übrigens Sie. 8-)

Zarl schrieb: Mittlerweile

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 22:57
Zarl schrieb:

Mittlerweile treffe ich immer öfter auf junge Menschen, die ganz bewusst Film verwenden.

Jaja, subjektive Wahrnehmung. Auf 1000 Rentner, die wegsterben oder eine Digitalkamera nutzen, die ihnen die Kinder geschenkt haben, kommt ein 20 jähriger Hipster mit einer Lomo. Das ist doch alles pillepalle. Stellen Sie sich so die Zukunft von Film vor?

Als letzte Alternative

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. August 2012 - 13:36
Gast schrieb:

Stellen Sie sich so die Zukunft von Film vor?

zum iPhone sofort.

Am

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Freitag, 03. August 2012 - 14:43
OhWeh schrieb:

Nicht für mich, ich bin volldigital am fotografieren.

Das spricht für sich.

Sie mich auch !

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Freitag, 03. August 2012 - 15:08

OhWeh

Kann nix,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 19:25
OhWeh schrieb:

Sie mich auch ! OhWeh

schmollt aber?

Oh, weh!

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Freitag, 03. August 2012 - 20:07
OhWeh schrieb:

Sie mich auch!

Gehört dieses Niveau zur volldigitalen Existenz?

Besonders hier

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 21:46

besser digital als analog ... 8-)

Hallo

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 15:45
OhWeh schrieb:

Nicht für mich, ich bin volldigital am fotografieren.

Aber wer analog mehr als nur SW mit Kaffee entwickeln will, der sollte sich sowas anschaffen. Nach einigem Austesten gelingen dann sogar Dias ohne Farbstich, also mit perfektem Grautönen.

Ob sich das ganze noch lohnt, nachdem Agfa schon lange und Kodak dieses Jahr aufgehört haben, Filme zu produzieren? Das muß jeder selbst entscheiden.

OhWeh

Es gibt da noch die AGFA Gevaert in Belgien, die u.a. noch viele SW-Filme herstellen!

Das ist doch super!

Bild von Der Spanier. Viva.
Eingetragen von
Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Freitag, 03. August 2012 - 15:23

Das ist doch super! Ich freue mich, dass in das traditionelle Aufnahmemedium wieder Schwung kommt, obwohl ich nicht der 'Chemie-Panscher' bin.

Ich schicke meine Filme zum Fachlabor - die Mitarbeiter dort können das besser und sollen auch leben. In diesem Sinne die besten Grüsse an die Mannschaft von EuroColor Gera für den Super-Service!

Und Jobo wünsche ich alles Gute auf dem Weg in die neue Zukunft!

Nebeneinander ist richtig....

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 15:38

Wenn es mir wieder mal reicht und mich das digitale Rückteil ankotzt setze ich das alte Rollfilmrückteil an um einige „Entspannungsbilder“ zu machen. Meistens hilft es um wieder auf den Teppich zu kommen.

Für den der die Eigenheiten von Film zu nutzen weiß ist die Jobo CPP-3 Maschine eine gute Sache. Über den Preis kann man geteilter Meinung sein. Aber man hat schon viel weniger nützliches für den Betrieb angeschafft was eben so viel gekostet hat. Alleine der Spaßfaktor ist den Preis der Jobo CPP-3 schon wert.

Kein vernünftiger Mensch braucht ein Cabrio, trotzdem macht das Fahren mit so einem Teil Spaß. Und es ist immer teurer als ein Vernunft Auto. Bald werden wir ohne Benzin fahren, leise und komfortabel. Wer will das wirklich? Kein Motorengeräusch, es riecht nicht nach Spirt alles steril und ohne Persönlichkeit.

Es wird hoffentlich sowohl Filme als Verbrennungsmotoren noch länger nebeneinander geben.

Update richtig

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 18:19

Der schalter an der CPA2 hatte macken. hab deshalb aus vorsicht eine funktion aufgegeben.
Auf Youtube gibts wunderbare instruktionen und DIY-lösungen. Werde die machine bald wieder einsetzen. Auch E6 ist damit sehr einfach. beim C41 kann man einfach konstraststeuerungen machen, evtl. in kombi mit vorbelichtung. Keine bangen momente mit zerkratzten und verlorengegangenen filmen. filme in 30 min. entwickelt-ohne trocknung. Bravo Jobo. Hoffentlich gibts wieder interessante spulen. ro-kits.

Und mit den letzten Filmen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 18:29

lassen sich dann vielleicht noch die letzten Verbrennungsmotoren betreiben ... 8-)

piiep

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 19:46
Gast schrieb:

...

Es wird hoffentlich sowohl Filme als Verbrennungsmotoren noch länger nebeneinander geben.

Die nächsten Generationen werden sich herzlich bedanken. Hoffentlich ist auch noch genug Atommüll, verseuchtes Wasser und abgeholzter Wald im Angebot - das hat Charakter, da kann der Mensch noch Mensch sein.

MfG

___________________________________
Wissen ist Macht.

[Francis Bacon, 1561 - 1626]

Piepmatz

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 20:57

Wer ständig sein Gift auf photoscala verspritzt, ohne dabei irgendeinen bleibenden Wert zu produzieren, sollte auf ältere Kulturansätze nicht so geringschätzig herabzublicken versuchen.

Bei manchen Leuten ist die Wand, vor der sie stehen, die Kulturstufe vom Primitivling zum Kulturmenschen. Und sie wissen nicht, wie sie hinauf kommen sollen.

Verrennungsmotoren

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 04. August 2012 - 10:59

und Atomkraftwerke zählen sicher nicht zu den bleibenden kulturellen Werten ...

500.000

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 12:36

Jahre strahlt der Atommüll. Das kann man wohl als "bleibend" bezeichnen.

Aber wir können natürlich etwas dagegen tun:
Beim Internet ist es wie mit dem Autofahren in Deutschland. 90% allen Surfens und aller Autofahrten sind Selbstzweck ohne weiteren Nutzen als sinnlos Auto zu fahren und zu Surfen.

Verzichten wir also auf alle sinnlosen Kommentare in Foren, schalten Google, Bing und Facebook ab. Und schon können wir ein paar Atomkraftwerke einsparen.

Dann bleibt auch mehr Zeit zum Fotografieren.
- Pardon. Zum Kamera Testen, AF Justieren und Bücherregale Ablichten.

Eine Kooperation von Ikea und Adobe will zur photokina übrigens ein spezielles Bücherregal für "Fotografen" anbieten, bei dem die Buchrücken eine besonders ebene Fläche bilden und Adobe für Lightroom und Photoshop endlich gedruckte Handbücher ausliefert, auf deren Rücken Testmuster aufgedruckt sind, mit deren Hilfe die brandneue Software Adobe Trial die Abbildungsgüte der Objektive bestimmen kann.

Die ersten 500.000 Lizenzen für Trial werden umsonst sein.
(Bezahlt natürlich von allen nachfolgenden Generationen von Adobe-Kunden.)

Die allein in Deutschland

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 20:07

installierte Solarenergie liefert schon heute (!) das Äquivalent von 20 Atomkraftwerken ... Noch Fragen!?

Das ist wie beim Welthunger: Alles eine Frage der individuellen Gier, einerseits; einem Versagen in Organisation und Verteilung, auf der anderen Seite.

"Noch Fragen!?"

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 13:19
Gast schrieb:

Das ist wie beim Welthunger: Alles eine Frage der individuellen Gier, einerseits; einem Versagen in Organisation und Verteilung, auf der anderen Seite.

Ein löblicher Gedanke!

Sie sollten sich daranmachen, das in Asien, Afrika und Nordamerika populär zu machen.

Mit der dabei gewonnenen Erfahrung können Sie sich dann auf den Weg nach Frankreich und Rußland machen.
Und die UNO könnte auch mal wieder aufgefrischt werden.

Nicht, daß hier in Deutschland nicht noch ebenfalls jede Menge zu tun wäre. Aber ich habe den Eindruck, daß Detailfragen Sie zu sehr langweilen könnten.

Bin ich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 15:34

die UNO?
Aber die Alternativen dazu fallen uns dann ohnehin bald auf den Kopf ...

Gast schrieb: Wer ständig

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Samstag, 04. August 2012 - 14:11
Gast schrieb:

Wer ständig sein Gift auf photoscala verspritzt, ohne dabei irgendeinen bleibenden Wert zu produzieren, sollte auf ältere Kulturansätze nicht so geringschätzig herabzublicken versuchen.

Bei manchen Leuten ist die Wand, vor der sie stehen, die Kulturstufe vom Primitivling zum Kulturmenschen. Und sie wissen nicht, wie sie hinauf kommen sollen.

Vorsicht! Gleich erklärt er dir beleidigt, wie schlau er ist und analysiert gleich noch kostenlos dazu deine psychischen Probleme. Unser guter Francis Bacon Fan!

Der Spaniel. Wau!

Viel Geld..

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 19:25

für eine tote Technologie...

Ich bezweifle, dass JOBO damit am Markt bestehen kann...

Jobo

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 21:04

wird niemals soviel Verlust einfahren, wie Microsoft im vergangenen Quartal. Aber man kann sein Geld ja schließlich auch in Facebook stecken.

Genau!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 04. August 2012 - 21:06
Gast schrieb:

wird niemals soviel Verlust einfahren, wie Microsoft im vergangenen Quartal. Aber man kann sein Geld ja schließlich auch in Facebook stecken.

Wenn Microsoft 100 Mio. Dollar Verlust macht, dann ist das wie das Rauschen im Wald. Wenn Jobo 100.000 Euro Verlust macht, dann rauscht der Insolvenzverwalter an.

Auch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 11:34

ein großer Irrtum bleibt ein Irrtum.

Sie vertragen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 13:00
Gast schrieb:

Wenn Microsoft 100 Mio. Dollar Verlust macht, dann ist das wie das Rauschen im Wald.

die Drogen nicht, die Sie nehmen.

Gehen Sie mal wieder durch den Wald. Ganz ohne Elektronik. Das hilft.
Und Finger weg von allen Pilzen, die Sie unterwegs finden.

Esoterik

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 19:40

Einfach noch eine Weile warten, dann sind Aufnahmen mit einem chemischen Film per se Kunst.

*lol*

MfG

___________________________
Wissen ist Macht.

[Francis Bacon, 1561 - 1626]

Kirchensturm

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 21:00

Einfach den nächsten Gerätezyklus in drei Monaten abwarten, dann ist das ganze "aktuelle" digitale Gelumpe Sondermüll.

Diese Pauschalierung

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 04. August 2012 - 11:04
Gast schrieb:

Einfach den nächsten Gerätezyklus in drei Monaten abwarten, dann ist das ganze "aktuelle" digitale Gelumpe Sondermüll.

gilt schon seit Jahren nicht mehr. Im Gegenteil: Jede neue Heneration schwemmt mehr als brauchbaren "Müll" auf den Gebrauchtmarkt ...

Die Pauschalisierung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 11:32

wird durch die Gebrauchtschwemme nicht widerlegt sondern belegt.

Nein,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 12:46

weil dieser Gebrauchtmarkt ein funktionierender, heißt, Gebrauchsfähiges liefernder, ist (im Gegensatz zu dem, der noch vor einigen Jahren das Bild bestimmte).

Und

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. August 2012 - 21:50

wer will noch digitale Geräte von vor einigen Jahren haben?

Daß die Geräte noch gebrauchsfähig sind, sagt nichts den Wertverfall aus.

Bis zurück

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 11:54

zur EOS 40D werden die Canons (hier weiß ich's gewiss) nach wie vor gerne von Amateuren gekauft, denen die aktuellen Modelle zu teuer oder auch schon zu technoid sind. Und sie kaufen gut und preiswert.

Meine Güte!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 17:19

40D? Das war ja schon 2007! So etwas fassen Sie noch an?

Aber Spaß beiseite. Eine fünf Jahre alte gebrauchte Linhof wird z.B. zum Neupreis gehandelt. Ihre 40D auch?

Verstehen Sie jetzt vielleicht, was ich mit Halbwertszeit meine?

Eine 5 Jahre alte Linhof?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. August 2012 - 19:54

Gebraucht zum Neupreis!? - Da hat aber irgendwer irgendwen mächtig veräppelt!
Und, nein, natürlich gibt's die Canons nicht zum Neupreis - das macht sie ja gerade so attraktiv, für Ein- und Aufsteiger ...

Veräppelt beim Canon-Neupreis

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. August 2012 - 15:51

würde ich sagen.

Nicht mißbrauchte Fachkameras behalten ihren Wert. Mach Dich mal schlau.

Hab' ein halbes Jahr lang

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. August 2012 - 16:18

das Inserat für eine gebraucht GF-Ausrüstung verfolgt ... hätt' ich's brauchen können, wär' sie wohl sehr reizvoll gewesen, preislich. Aber es wollt' sie auch sonst niemand (is ja auch nicht der Kamera-Preis, der abschreckt, sondern die Investition in ein ordentliches Digi-Back - und kommen Sie mir ja nicht mit Film!) ...

Garantiert

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. August 2012 - 21:18

Das Kapital irrt nie! ;-)

Da ist mal eine schöne

Eingetragen von
ZoneV
(Hausfreund)
am Samstag, 04. August 2012 - 12:12

Da ist mal eine schöne Überraschung!
Zwar bin ich primär digital unterwegs, und in Hamburg kann man seine Film auch noch entwickelt bekommen.
Aber schon in kleineren Großstädten dürfte es problematisch werden z.B. Mittelformatfilm innerhalb 24 Stunden entwickelt zu bekommen - es sei denn man nutzt einen Kurier oder fährt selbst.

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www.4photos.de - Fotoequipment selbst bauen und reparieren!

JaJa Ebay, und neu braucht

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 04. August 2012 - 13:45

JaJa Ebay, und neu braucht das keiner...

Es gibt so viele Leute, die müssen nicht auf ein paar Tausender gucken. Und ein paar davon haben vielleicht Spaß daran, sich so eine Jobokiste neu zu gönnen, weil z.B. ihr Fachlabor um die Ecke zugemacht hat.

Im Vergleich zu den meisten anderen Steckenpferden, ist z.B. das Belichten, Entwickeln und Betrachten von Großformat Dias nun wirklich erschwinglich.

Für Jobo lohnt es sich wahrscheinlich schon, wenn sie im Jahr 50 Stück davon verkaufen. Ich wünsche diesem Nischenprodukt Erfolg, weil ich die Vielfalt liebe.

Der Rolleiflexer

Sehr mutig, aber auch sehr teuer...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 04. August 2012 - 18:11

Auch wenn ich jedes Angebot im analogen Bereich toll finde, sind manche Preisvorstellungen doch sehr abgehoben. Wenn vor 20 Jahren das CPP2 für 5000,- DM in der Preisliste gestanden hätte, wären die Verkäufe wahrscheinlich fast gleich null gewesen.

Aber: Wer heute so ein Gerät braucht kann es nun wieder einfach kaufen, für die nicht so gut betuchten Liebhaber bleibt immer noch der Fotoflohmarkt: Dort findet man viele Geräte (ohne Elektronik) für kleines Geld, zur Not baut man aus 2 Geräten ein funktionierendes zusammen, das ist mit der alten Technik kein Problem!