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Analog und rein mechanisch: Leica M-A

Foto Leica M-AMit der Leica M-A (3850 Euro) stellt der Wetzlarer Kamerahersteller eine analoge Messsucher-Kleinbildkamera ohne jede Automatik vor, die damit einerseits auf einen externen Handbelichtungsmesser angewiesen ist, andererseits aber ohne jede Energiequelle klaglos funktioniert. Und den Schwarzweißfilm gibt's gleich mit dazu:

Ganz neu und unbekannt ist die M-A nicht: Bereits im Mai 2014 hatte Leica diese Kamera vorgestellt – allerdings gab es sie damals nur im auf 101 Exemplare limitierten Set zusammen mit einer digitalen M Monochrom (beide im Edelstahl-Gehäuse). Ab Oktober soll sie nun auch im bekannt schwarz oder silberfarben verchromten Gehäuse und ohne Limitierung erhältlich sein.

Die Presseinformation der Leica Camera AG:

Mechanik pur: LEICA M-A
Das Präzisionswerkzeug für Liebhaber der entschleunigten Fotografie

Die Leica Camera AG, Wetzlar, stellt als einer von wenigen Herstellern bis heute neben digitalen auch analoge Leica M Kameramodelle her. Dabei greift das Unternehmen auf eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Fertigung feinmechanischer Präzisionswerkzeuge zurück. 60 Jahre nachdem die erste Messsucherkamera, die Leica M3, das Leica Werk verließ und die Fotografie maßgeblich verändert hat, erscheint im Jubiläumsjahr ein neues, analoges Kameramodell: Die Leica M-A.
 

Foto Leica M-A
 
 
Foto Leica M-A

 
Als rein mechanisch arbeitende Messsuchersystemkamera steht die Leica M-A für eine Rückbesinnung auf die Fotografie in ihrer ursprünglichsten Form. Ausgestattet ohne Monitor, Belichtungsmesser oder Batterie eröffnet sie Fotografen ganz neue kreative Freiräume. Denn reduziert auf die wesentlichen Kamerafunktionen kann sich der Anwender mit der M-A ganz auf das Motiv, die wesentlichen Parameter der Bildgestaltung wie Brennweite, Blende und Belichtungszeit und den entscheidenden Moment der Aufnahme konzentrieren.

Vom Einstellrad für die Belichtungszeit über die Blendeneinstellung am Objektiv bis hin zum charakteristischen Messsucher für die Entfernungseinstellung - die Leica M-A basiert in ihrer technischen Ausstattung im Wesentlichen auf dem aktuellen analogen Leica MP Modell. Dabei sind alle Funktionen auf absolute Robustheit und Langlebigkeit ausgerichtet und finden in einem aus hochwertigen Materialien und in aufwändiger Handarbeit gefertigten Gehäuse aus Metall Platz. So hält die Leica M-A als besonders wertbeständiges Produkt zuverlässig allen Herausforderungen stand.

Ebenso zeitlos wie die feinmechanischen Funktionsprinzipien im Inneren der Leica M-A ist auch ihr Äußeres. So wurde auf den roten Leica Punkt verzichtet, um die klassische Schlichtheit des Designs zu unterstreichen. Das Seitenprofil der M-A fällt deutlich schmaler aus als das der digitalen M-Modelle.
 

Foto Leica M-A
 
 
Foto Leica M-A

 
Die Kamera ist in zwei verschiedenen Ausführungen lieferbar: Die silbern verchromte Variante führt mit ihrem klassischen Look die Designtradition aus 60 Jahren Leica M-Kameras fort. In der schwarz verchromten Ausführung erinnert die M-A an den Stil der M Monochrom und setzt neue Maßstäbe in Sachen Unauffälligkeit und Diskretion. Während die silbern verchromte M-A mit einer Gravur auf der Oberseite der Kamera ihre Herkunft ausweist, entdeckt man an ihrem durchgängig in mattem Schwarz gehaltenen Schwestermodell den Leica Schriftzug auf dem Blitzschuh erst bei genauerem Hinsehen.

Im Lieferumfang der Leica M-A ist der S/W Film Kodak TRI-X 400 enthalten, der in diesem Jahr ebenfalls sein 60. Jubiläum feiert. Seit seiner Markteinführung im Jahr 1954 gilt er als Klassiker in der Kunst- und Reportagefotografie und wird aufgrund seines unverwechselbaren Looks mit exzellenter Schärfe und Grauwertübertragung, einem extrem hohen Belichtungsspielraum und sehr guter Schattenzeichnung geschätzt.

Die Leica M-A ist ab Oktober 2014 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 3850 Euro im Leica Fotofachhandel erhältlich.
 

Foto Leica M-A

 

Technische Daten Leica M-A
Kamera-Typ Leica M-A (Typ 127) Kompakte Kleinbild-Messsucher-Systemkamera mit mechanisch gesteuertem Verschluss
Objektiv-Anschluss Leica-M-Bajonett
Objektivsystem Leica-M-Objektive von 16–135 mm
Belichtungssteuerung Manuelle Einstellung von Verschlusszeit und Blende nach Angabe eines externen Belichtungsmessers oder Schätzung
Blitzgeräte-Anschluss Über Zubehörschuh mit Mittenkontakt
Synchronisation Auf den 1. Verschlussvorhang
Blitz-Belichtungssteuerung Durch Computersteuerung des Blitzgeräts, oder durch Leitzahlrechnung und manuelle Einstellung der erforderlichen Blende
Sucherprinzip Großer, heller Leuchtrahmen-Messsucher mit automatischem Parallaxen-Ausgleich
Okular Abgestimmt auf -0,5 dptr.; Korrektionslinsen von –3 bis +3 dptr. erhältlich
Bildfeldbegrenzung Durch Einspiegelung von jeweils zwei Leuchtrahmen: Für 28 und 90 mm, oder für 35 und 135 mm, oder für 50 und 75 mm; automatische Einspiegelung bei Einriegeln des Objektivs
Bildfeldwähler Ermöglicht es, die Leuchtrahmen-(Paare) jederzeit manuell einzuspiegeln (z.B. zwecks Ausschnitts-Vergleichen)
Parallaxen-Ausgleich Der horizontale und vertikale Versatz zwischen Sucher- und Objektiv-Achse wird entsprechend der jeweiligen Entfernungseinstellung automatisch ausgeglichen
Übereinstimmung von Sucher- und Filmbild Leuchtrahmengröße entspricht bei der für jede Brennweite kürzesten Einstell-Entfernung einer Bildgröße von ca. 23 x 35mm; bei Unendlich-Einstellung wird, je nach Brennweite, ca. 9% (28mm) bis 23% (135mm) mehr vom Film erfasst, als der jeweilige Leuchtrahmen zeigt
Vergrößerung (Bei allen Objektiven) 0,72-fach
Großbasis-Entfernungsmesser Schnitt- und Mischbild-Entfernungsmesser in der Mitte des Sucherbildes als helles Feld abgesetzt
Effektive Messbasis 49,9 mm (mechanische Messbasis 69,25 mm x Sucher-Vergrößerung 0,72x)
Verschluss Gummituch-Schlitzverschluss mit horizontalem Ablauf; extrem geräuscharm; mechanisch gesteuert
Verschlusszeiten Von 1s bis 1/1000s in ganzen Stufen, B für Langzeit-Aufnahmen beliebiger Dauer
Auslöser Genormtes Gewinde für Drahtausloser integriert
Filmtransport Manuelles Filmeinlegen nach Entfernen des Bodendeckels und Aufklappen der Rückwand
Transport vorwärts Manuell mit Schnellschalthebel oder Leicavit M, oder motorisch durch Leica Motor-M, Leica Winder-M, Leica Winder M4-P, oder Leica Winder M4-2 (ab Fabr. Nr. 10 350)
Rückwicklung Manuell mit ausziehbarem Rückspulknopf, nach Umlegen des R-Hebels auf der Kamera-Frontseite
Bildzählwerk Auf Kamera-Oberseite; automatische Rückstellung nach Abnehmen des Bodendeckels
Kameragehäuse Geschlossenes Ganzmetall-Gehäuse mit aufklappbarer Rückwand; Deckkappe und Bodendeckel aus verchromtem Messing
Stativgewinde A 1/4, DIN 4503 (1/4“)
Rückwand / -ausstattung Merkscheibe für Filmempfindlichkeit
Maße (Länge x Tiefe x Höhe, in mm) ca. 138 x 38 x 77
Gewicht ca. 578 g
Lieferumfang Gehäuse-Bajonettdeckel, Tragriemen

 
(thoMas)
 

Endlich!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 10:18

Endlich keine Angst mehr vor nicht mehr lieferbaren Batterien oder nicht mehr reparabler Elektronik!

Schade nur, daß im Zeitenrad der Schlitz für Leicameter fehlt, na, das kommt bestimmt zu Weihnachten bei Leica a la Carte für 378,- Aufpreis.

Gast schrieb: Endlich keine

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 13:12
Gast schrieb:

Endlich keine Angst mehr vor nicht mehr lieferbaren Batterien oder nicht mehr reparabler Elektronik!

Wovor haben Sie außerdem noch Angst? Dass Ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte?

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
uncas
(Hausfreund)
am Dienstag, 16. September 2014 - 16:33
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Endlich keine Angst mehr vor nicht mehr lieferbaren Batterien oder nicht mehr reparabler Elektronik!

Wovor haben Sie außerdem noch Angst? Dass Ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte?

...dass es bald keine Filme mehr gibt....

uncas

Politiker sind wie Planeten. In der Opposition strahlen sie am hellsten...

Der eine

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 18:01

den der Durchschnittsuser braucht, der wird eh mitgeliefert ... ;-)

Schlitz für Leicameter

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 13:34
Gast schrieb:

Schade nur, daß im Zeitenrad der Schlitz für Leicameter fehlt

Fehlt nicht - soweit reichte die Erinnerung bei Leica noch. Im Bild der Chromversion ist der Schlitz gut zu erkennen.

Schlitz im Zeitenrad

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 13:41
Gast schrieb:

Schade nur, daß im Zeitenrad der Schlitz für Leicameter fehlt, ...

guck nochmal genau hin.

PS

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 10:20

Die hätten das Batteriefach ruhig als Fach für meine Pillen dran lassen können!

Im Lieferumfang der Leica M-A ist der S/W Film Kodak TRI-X 400

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 10:25

enthalten.

OK. Gekauft!

Film

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 18:06

wird auch immer teurer ... 8-)

Bescheuert...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 10:51

..eine alte M 6, M sonstwas, funktioniert doch auch ohne Batterie;-) - man muss den Beli ja nicht nutzen.

Innovation, auch im Sinne Entschleunigung, geht anders...

Kopf vs. Bauch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 14:02
Gast schrieb:

..eine alte M 6, M sonstwas, funktioniert doch auch ohne Batterie

Ja, absolut richtig. Aber manchmal werden Kameras nach dem Bauchgefühl gekauft ("Wenn schon mechanisch, dann ganz konsequent").

Für meinen Bauch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 17:57

reicht meine FM-2 ... ;-)

Nikon FM-2 - leider nur noch auf dem Gebrauchtmarkt zu haben!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 22:52

Die Nikon FM-2 lässt sich auch rein mechanisch bedienen, dazu einen Handbelichtungsmesser um den Hals gehängt, das versprüht den Charme der völligen Rückständigkeit, sieht aber nostalgisch-professionell aus. Die FM-2 ist aber glücklicherweise keine veraltete Messsucherkamera (stellt man jetzt auf die Nase scharf?), sondern eine Spiegelreflex mit einer kurzen Blitzsynchronzeit (kann die Leica MA nicht) und einem hochwertigen Metallverschluss. Kostet auch deutlich weniger auf dem Gebrauchtmarkt, wenn schon analog, dann auch bitteschön mit einer technisch hochwertigen Kamera!

Gast schrieb:

reicht meine FM-2 ... ;-)

Ach Peter...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 17. September 2014 - 14:38
Gast schrieb:

sondern eine Spiegelreflex mit einer kurzen Blitzsynchronzeit (kann die Leica MA nicht) und einem hochwertigen Metallverschluss.

Das Thema Metallverschluss kommt aber auch jedesmal von Dir, also
dann erklär uns Unwissenden doch endlich mal wie eine Kamera mit
einem Metallverschluss verwöhnt? Darunter kann ich mir irgendwie
nichts vorstellen.

FM2

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 17. September 2014 - 08:12
Gast schrieb:

reicht meine FM-2 ... ;-)

Das freut mich. Alle zufrieden, was will man mehr?

So ist es!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 17. September 2014 - 21:23

Wer eine Nikon FM-2 besitzt, kann auch wirklich zufrieden sein. Jetzt kam eine FM-3A dazu - auch nicht von schlechten Eltern!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

reicht meine FM-2 ... ;-)

Das freut mich. Alle zufrieden, was will man mehr?

Gast schrieb: reicht meine FM-2 ... ;-)

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Mittwoch, 17. September 2014 - 21:37

Ja, die ist und bleibt klasse. Wem es um Fotografie geht, ist dies eine Kamera fürs Leben.

Knipsgerät!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 19. September 2014 - 00:44

Und die FM-2 blitzt auf Wunsch mit einer 1/250s. Bei der M-A nur 1/50s? Technisch völlig veraltet!

Plaubel schrieb:

Ja, die ist und bleibt klasse. Wem es um Fotografie geht, ist dies eine Kamera fürs Leben.

Gast schrieb: Technisch

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Dienstag, 30. September 2014 - 23:21
Gast schrieb:

Technisch völlig veraltet!

Jahaa, aber mit ihr machen wir noch vor dem Frühstück drei Bilder wie Cartier-Bresson.

Immer noch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 11:52

so viele Ersatzteile im Keller, dass man daraus ganze Kameras bauen kann ?

Wo ist der rote Punkt ?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 13:44

Ich würde nie eine Leica ohne roten Punkt kaufen !

Ich auch nicht.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 17:25
Gast schrieb:

Ich würde nie eine Leica ohne roten Punkt kaufen !

Weil dann habe ich nichts zum Abkleben!

Ha-ha, der war gut!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 18. September 2014 - 11:28

Der war gut! Mehr davon!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Ich würde nie eine Leica ohne roten Punkt kaufen !

Weil dann habe ich nichts zum Abkleben!

Für den Witz

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 18. September 2014 - 12:33

verlangt Leica glatt 500 Euro.

Sonne lacht, Blende 8

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 15:00

Sonne lacht, Blende 8

Der Rolleiflexer

Wer außer Leica...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 19:16

...kann es sich leisten eine analoge Kamera in dieser Zeit auf den Markt zu bringen?
Bin mal gespannt ob das Schule macht.

Ein Hersteller

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 22:38
Gast schrieb:

...kann es sich leisten eine analoge Kamera in dieser Zeit auf den Markt zu bringen?
Bin mal gespannt ob das Schule macht.

der die Lager-Restbestände versilbert. Glaub nicht, dass das Schule macht.

Da fehlt mir

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 19:22

der Selbstauslöser zum Selberknipsen, weil, so lange Arme hab ich nicht. Da bleib ich bei meiner Yashica T5.

Shocking!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 22:55

Eine Cam ohne Selfie-Modus - das geht gar nicht. ;-)

Schon bald kommt ein Schwestermodell

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 19:55

Gut informierte Kreise wissen von einer M-B. Das Besondere an diesem Schmuckstück hessischer Abzocktechnik ist, dass sie OHNE Verschluss und Messsucher auskommt. Beides würde den bekennenden Gläubigen nur ablenken und verwirren. Die M-B wendet sich an M-Liebhaber, denen es völlig genügt, durch einen Sucherfenster zu sehen und sich das Foto vorzustellen, das man aufnehmen könnte, hätte man denn einen Verschluss und einen Messsucher. Der Preis soll mit 4200 Euro nur moderat über dem der M-A liegen.

Es lässt sich noch steigern!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. September 2014 - 23:46

Das Objektiv lässt sich auch einsparen, denn es steigert nur das Gewicht, ein Dummy des 1,1/50 mm (Normalobjektive sind bei Leica immer gaaaanz wichtig) ohne Linsen-Innenleben soll dann den Hauptzweck erfüllen: Schön funkeln!

Gast schrieb:

Gut informierte Kreise wissen von einer M-B. Das Besondere an diesem Schmuckstück hessischer Abzocktechnik ist, dass sie OHNE Verschluss und Messsucher auskommt. Beides würde den bekennenden Gläubigen nur ablenken und verwirren. Die M-B wendet sich an M-Liebhaber, denen es völlig genügt, durch einen Sucherfenster zu sehen und sich das Foto vorzustellen, das man aufnehmen könnte, hätte man denn einen Verschluss und einen Messsucher. Der Preis soll mit 4200 Euro nur moderat über dem der M-A liegen.

Leider viel schlechter als eine M3

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 17. September 2014 - 01:08

Hätte die M-A den Sucher der M3, würde ich sie sofort kaufen. Wer einmal durch den hellen 0,91x Sucher mit einzeln eingeblendeten Leuchtrahmen der M3 geschaut und scharf gestellt hat, weiß wovon ich rede: ich habe meine MP und M9 verkauft und zwei M3 gekauft. Seit 1968 will Leica keinen so guten Sucher bauen, wie in der M3, obwohl sie die am meisten verkaufte M-Kamera ist. Schade.

Mein Gott

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 17. September 2014 - 07:43

Leica kann doch nicht alle denkbaren Sondermodelle gleichzeitig ausliefern ... die Wertschröpfung würde nachhaltig darunter leiden. 8-)

Für mich nicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 17. September 2014 - 18:54
Gast schrieb:

Hätte die M-A den Sucher der M3, würde ich sie sofort kaufen.

Ich nicht. Für Weitwinkel einen Suchervorsatz (35mm mit Sucherbrille) oder externe Sucher nutzen zu müssen, das war schon damals umständlich.

Gast schrieb:

Wer einmal durch den hellen 0,91x Sucher mit einzeln eingeblendeten Leuchtrahmen der M3 geschaut und scharf gestellt hat, weiß wovon ich rede: ich habe meine MP und M9 verkauft und zwei M3 gekauft. Seit 1968 will Leica keinen so guten Sucher bauen, wie in der M3, obwohl sie die am meisten verkaufte M-Kamera ist. Schade.

Jeder wie er meint, aber die wiederholten Lobhudeleien zum M3 Sucher kann ich nicht nachvollziehen. Mehr Suchervergrößerung (für mich als Brillenträger bei 50mm nur knap zu überblicken), aber sonst? Ich finde den modernen Sucher (MP) viel praxistauglicher und er ist auch heller als den Sucher meiner M3DS.

Gucki

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 17. September 2014 - 23:11

Eine M3 besitze ich (aus Nachlass). Das soll ein guter Sucher sein? Vielleicht war das so 1954!

Gast schrieb:

Hätte die M-A den Sucher der M3, würde ich sie sofort kaufen. Wer einmal durch den hellen 0,91x Sucher mit einzeln eingeblendeten Leuchtrahmen der M3 geschaut und scharf gestellt hat, weiß wovon ich rede: ich habe meine MP und M9 verkauft und zwei M3 gekauft. Seit 1968 will Leica keinen so guten Sucher bauen, wie in der M3, obwohl sie die am meisten verkaufte M-Kamera ist. Schade.

Belichtungsmesser - A Match in Heaven

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 20. September 2014 - 22:09

Der stilechte, zuverlässige und handliche Belichtungsmesser zur Leica M-A ist der Sekonic L 398 Studio Deluxe III - natürlich ebenfalls ganz ohne Batterie. Und genauso "ausentwickelt" und kinderkrankheitenfrei, wie die M-A.

Gibt's übrigens für unter 200 Euro (neu).

Nur wer sein Noctilux ganz ausreizen möchte, wird vielleicht besser zum gebrauchten und deutlich größeren Profisix greifen, der dank Batterie und bester Ingenieurskunst noch bei Dunkelheiten zuverlässig messen kann, bei denen auch mit dem Noctilux aus der Hand alles verwackelt.

Nicht Ihr Ernst

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 21. September 2014 - 07:27

Wer nicht konsequent schätzt, weiß den elenden Purismus Leicas einfach nicht zu schätzen.

Elend

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. September 2014 - 12:07
Gast schrieb:

Wer nicht konsequent schätzt, weiß den elenden Purismus Leicas einfach nicht zu schätzen.

sind die Lebensbedigungen der Arbeiter in der asiatischen Elektronikindustrie.

Aber wer bei dem Wort "Musik" an iPod statt an Steinway oder Fender denkt, der verwechselt auch Dummheit mit Können.

Leica paart sich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. September 2014 - 13:37

nicht unbedingt mit fotografieren können, sondern mit es sich leisten können.

Nicht unbedingt.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. September 2014 - 15:34
Gast schrieb:

Leica paart sich nicht unbedingt mit fotografieren können

Aber oft.

Wenn auch das Instrument nicht über die Qualität des Musikers entscheidet, zeigt die Geschichte der Musik doch gewisse Vorlieben.

Und wer so gut fotografiert, dass er sich davon eine Leica leisten kann, ist normalerweise nicht damit beschäftigt, Leica zu hassen.

Diejenigen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. September 2014 - 17:56

die sich eine Leica leisten (können), können sich auch einen Steinway leisten, und tun das auch, ganz ohne von Noten beleckt zu sein. Aber der nötigenfalls beschworene Leicahass ist nur das Echo des Gelächters derer, die sich ernsthaft schon lang nicht mehr mit Leica beschäftigen. Möglicher Weise deshalb, weil sie mehr von der Muse geküsst, als von der Kohle befleckt sind. ;-)

Die bittere Wahrheit

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. September 2014 - 12:27

ist, dass die junge Muse das Geld küsst.

Entgegen den Selbststilisierungen vermeintlicher Talente, deren "Werke" nicht mal die Dumpingpreise rechtfertigen, mit denen sie allen Ernstes in den Markt drängen wollen..

Das Geld küssst

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. September 2014 - 13:48

nur dort, wo sich hemmungslos vermarkten läßt. Da weint die Muse, und weicht dem Müssen.

Völlig richtig.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. September 2014 - 14:43

Bin auch gegen das Geld.

Seit ich aber angefangen habe, mein Einkommen in Brotlaiben herumzutragen, bleibt in meiner Kameratasche praktisch kein Platz mehr übrig. Es paßt nur eine Leica M-A hinein.
Bloß deshalb bin ich für Leica.

Wenn einer gut fotografiert

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. September 2014 - 21:07

dann weiß er, dass ihm Leica nix mehr zu bieten hat ... und wenn er nicht wüßte, dass es eh keine Armen trifft, empfände er grad noch Mitleid mit deren Kunden. Was es psychologisch bedeutet, offensichtlich komplett überteuerte Produkte anzuhäufen, weiß ich nicht, aber latenten Selbsthass würd ich nicht ausschließen. 8-)

Wer bei Holz an Kaminfeuer denkt,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. September 2014 - 14:23

dem muß auch ein Steinway völlig überteuert erscheinen.
Weshalb er dessen Käufer dann wohl Selbsthass unterstellt.

Holz kann aber nicht nur knistern, sondern auch klingen.

Beim Fotografieren ist das meiner Erfahrung nach so, dass Leica mehr als fünfzig Prozent aller Geräte defekt ausliefert. Sobald diese Fehler aber behoben sind, bieten diese Geräte Möglichkeiten, die anderen Ausrüstungen weitgehend verschlossen sind. Für diese Fälle benutzt man sie.
Für andere Anwendungen verwendet man anderes Gerät.

Warum tut man sich das an? Weil z.B. Nikon seine Geräte mit Konstruktions- oder Designfehlern ausliefert, die NICHT behoben werden können. Der Stangen-AF konnte niemals genau genug arbeiten. Der äußere Blendenmitnehmer mußte Probleme machen. Ein Motor-Drive, das die Filmlasche zwangsweise in die Patrone spult, kostet wertvolle Zeit. Einen Reflexsucher, der bei einer 36Mpx DSLR keine Mattscheibe mit Schnittbildindikator oder Mikroprismen bietet, kann man gleich weglassen.
Die Leica S muß man nicht mögen, ich tu's jedenfalls nicht. Aber sie bietet die erforderlichen Mattscheiben. (Na klar, zu Minolta-Zeiten hat Leica für die R3 auch noch geleugnet, dass ein Mattscheibenwechsel nützlich sein könne für die Qualität. Die R3 besaß aber wenigstens ab Werk die erforderlichen Hilfen.)
Und sogar das neue Kind in der Straße der 36Mpx-Klasse, die Pentax 645 Z, kommt mit auswechselbaren Mattscheiben - wenn auch noch nicht mit Mikroprisma. Ein Mangel, der aber jederzeit behoben werden kann.

Wenn Hass auf das verwendete Werkzeug aufkommt, hat man entweder das falsche Werkzeug für die Aufgabe ergriffen, den falschen Beruf gewählt, oder sich eine Beratung beim Psychiater verdient.

Nicht der Steinway ist überteuert

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. September 2014 - 14:44

Er ist nur oft eine vor die Säue geworfene Perle ... wogegen sich die Leica gar nicht mehr die Mühe macht, wenigstens als Perle zu erscheinen. 8-)

Oder man kauft

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. September 2014 - 14:58

sich frei, vom Bauchgefühl, grad über's Ohr gehauen worden zu sein. Muss ja gut sein ...

Phantsielos

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. September 2014 - 15:26

Bei Holz denk ich an meine Jagdhütte, die Planken meiner Jacht, auch die Innenausstattung meines Rolls. Aber darüber hinaus bevorzuge ich Bösendorfer, und am Kaminfeuer den knackigen Arsch meiner Gespielin. Mit den Kameraklischees von Leica hat das alles nichts zu tun.

Du bist eben

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2014 - 12:21
Gast schrieb:

Bei Holz denk ich an [...] den knackigen Arsch meiner Gespielin.

der Hasselblad-HV-Typ.

Eine rein mechanische Leica kann Dich nicht erregen. Völlig in Ordnung.

Kennst Du übrigens schon die Hasselblad Lunar? Holzgriff Deluxe, nur für Dich.

Allenfalls

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2014 - 13:32

den Holzgriff allein ... als Dildo. 8-)

Hasselblad Luna - das wärs doch....

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2014 - 14:56

genau - Hasselblad-Luna - Kamera für "echte Trottel"

... sofern Sie

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. September 2014 - 13:42

über echte Kohle verfügen ...

Das Elend Leicas

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. September 2014 - 14:01

besteht darin, dass sie kaum was anderes verstehen, als alten Wein in neue Schläuche zu gießen.

Milchtrinker?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. September 2014 - 15:28
Gast schrieb:

dass sie kaum was anderes verstehen, als alten Wein in neue Schläuche zu gießen.

Im Gegensatz zur Milch trinke ich beim Wein gerne den etwas älteren.

Zum Kochen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. September 2014 - 17:50

taugt dieser "Wein" eher - als Essig.

Eine Film-Leica

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. September 2014 - 14:29

wird zum Glück niemals Essig.

Im Gegensatz zur schon vor der Einführung abgekündigten Digitalware. Da ist es mit Support und "Connectivity" ganz schnell Essig.

Womit wir dann

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. September 2014 - 16:19

beim neuen Wein in alten Schläuchen wären. Noch schlimmer.

jaja

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 30. September 2014 - 14:06

...dieser Forent hat natürlich seinerseits schon mindestens 10 Bilder auf Cartier-Bresson Niveau gemacht und verkauft und seither erkannt, dass es ja so keinesfalls weitergeht und deshalb fürderhin jährlich Kamera/Computer/Objektive/Drucker gewechselt..

Bei den neuen M-Objektiven

Eingetragen von
TinCan
(Inventar)
am Sonntag, 21. September 2014 - 14:44

denkt Leica endlich auch an seine älter werdende Clientel, derer Halsmuskulatur nicht mehr in vollen Kräften steht und graviert die Frontringe so, dass man sie auch ohne Kopfverdrehen lesen kann. Eine Innovation aus Wetzlar, die praktisch nicht beachtet wurde.

ohne jede Automatik

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Dienstag, 30. September 2014 - 23:19

Wir sollten diese Neuerung begrüssen wie wir alles Neue begrüßen: Mit Fackeln und Mistgabeln.
Götter wie wir.