Das Problem des Amateurs ist, dass er / sie keinen Grund hat, ein Foto zu machen.

— Terence Donovan

Am 1.7.

  • 1919: Hanns Porst eröffnet sein erstes Fotogeschäft

BENUTZERANMELDUNG

Analog denken, digital fotografieren

Andy Schulz, Munichhattengirl / Goldfinger, 2013Foto alpha 7RWas passiert eigentlich, wenn man einem eingefleischten Analogfotografen eine Digitalkamera vom Schlage einer Sony alpha 7R in die Hand drückt? photoscala hat das mal gemacht: fotografiert hat der Münchner Fine-Art-Fotograf Andy Schulz, wir haben ihn zu seinen Eindrücken befragt:

Andy, du bezeichnest dich als „Fine-Art“-Fotografen. Was muss man sich darunter vorstellen?

Für mich entsteht Fine-Art-Fotografie aus dem Bezug zwischen Kamera, meiner persönlichen Idee und dem besonderen Moment bei der Aufnahme. Obwohl ich meine Bilder sehr sorgfältig inszeniere, lege ich großen Wert auf reportageartige Zufälle – etwa die Wirkung eines Blitzlichts, Portrait Andy Schulz die ich nicht immer exakt voraus bestimmen kann und will. Ihren ganz eigenen Charakter erhalten meine Fotografien aber auch durch meine besondere Präsentationform: Meine großformatigen Abzüge werden hinter Glas kaschiert. Diese Technik ist kostspielig, erzeugt aber einen sehr brillanten und kräftigen Bildeindruck.

Mit deiner jüngsten Foto-Serie „Fairy Tales & Fashion“ transferierst du klassische Märchenszenen in heutige Lebenswelten. Wie findest du deine Themen?

Die Themen kommen eigentlich aus meiner Vergangenheit. Ich sage immer: „Wir sollen uns ein bisschen die Kindheit behalten“. Und natürlich: Immer die Augen offen haben, für besondere Momente. Ich bin ein Fan von Comics und Märchen sowie märchenhaften Figuren wie Mary Poppins. Das sind alles Themen und Figuren, die man sehr modern darstellen kann. Zu meiner Serie „Fairy Tales & Fashion“ hat mich ein Märchenbuch inspiriert, das ich vor Jahren von einem kleinen Mädchen geschenkt bekommen habe. Mit meinen Fotografien übertrage ich die kindlichen und zeitlosen Themen der Märchen in die heutige Welt der Erwachsenen. Also Geld, Macht, Liebe, Missgunst, Obsession; aber auch Witz und Humor.

Bislang hast du vorwiegend mit einer analogen Mittelformat-Kamera gearbeitet. Doch dein jüngstes Werk Munichhattengirl / Goldfinger hast du mit einer digitalen Kleinbildkamera produziert. Was hat dich dazu bewogen?

In der Tat: Mein letztes Werk habe ich mit einer alpha 7R aufgenommen. Diese Kamera ist ungeheuer handlich, was meiner Arbeitsweise sehr entgegenkommt. Auf der anderen Seite bietet sie einen Kleinbildsensor mit 36 Megapixel Auflösung, also genug auch für meine großformatigen Prints. Hinzu kommt, dass sie keinen Tiefpassfilter aufweist, der die Auflösung beschränken würde. Als Künstler gesprochen: Es ist bei dieser Kamera der „volle Wertumfang“ im Bild enthalten. Am Set hat mir die Kamera gefallen, weil sie sich analog anfühlt. So kann ich zum Beispiel mit dem Klappdisplay arbeiten wie mit der Mattscheibe einer Mittelformat-Kamera, also auch von oben auf das Sucherbild schauen.
 

Foto alpha 7R

 
Im Vergleich zu einer Mittelformat-Kamera, ganz gleich ob analog oder digital, kann ich mit der alpha 7R sehr schnell und aktiv fotografieren. So wiegt die Kamera hier mit der kleinen Optik (Anmerkung der Redaktion: Carl Zeiss Sonnar FE 2,8/35 mm) keine 600 Gramm. Die habe ich notfalls sogar in der Hosentasche dabei und kann so ganz spontan eine Bildidee umsetzen. Und durch ihre geringe Größe wirkt die Kamera überhaupt nicht aggressiv. Mit ihr werde ich, um einmal Henri Cartier-Bresson zu zitieren, zum „Fotografen auf Samtpfoten“.

Andy, siehst du denn Auswirkungen der digitalen Arbeitsweise auf deine Bilder?

Das ist ganz interessant: Der Operator, der seit Jahren meine Bilder printet und kaschiert, hat heute gesagt, ich sei auf einem neuen Weg. In meinen neuen Bildern kommen die Farben wahnsinnig intensiv, die Kontraste sind sehr fein abgestuft. Auch ich bin sehr erstaunt, wie gut die Qualität der kleinen Kamera ist. Diese Bewertung kommt bei mir jedoch aus dem Bauch und aus dem Herzen heraus, das ist also mein ganz subjektiver Eindruck.

Als Künstler sind für dich sicherlich ganz andere Eigenschaften einer Kamera wichtig als für einen Gelegenheitsknipser. Worauf legst du besonders Wert?

Für mich muss eine Kamera vor allem leicht bedienbar sein. Da hakte es für mich am Anfang mit der alpha 7R etwas. Andererseits hat mir sehr gefallen, dass ich bei dieser Kamera das Aufnahmeergebnis sofort auf dem Display begutachten kann. Ich kann also sofort prüfen, ob zum Beispiel die Schärfe da liegt, wo ich sie haben möchte.
 

Andy Schulz, Munichhattengirl / Goldfinger, 2013

Munichhattengirl / Goldfinger, 2013
© Andy Schulz
Veröffentlichung auf photoscala mit freundlicher Genehmigung durch www.viviennemodels.com

 
Geradezu begeistert hat mich bei der kleinen Sony, dass ich fast jedes Objektiv an der Kamera adaptieren kann, seien es meine Mittelformat-Optiken, Objektive mit Leica-M-Bajonett oder auch beliebige Kleinbildobjektive. Diese Kamera bringt mehrere Welten zusammen, die digitale Welt mit der alten analogen Welt. Schließlich bekommt man seine besondere Bildsprache vor allem auch durch das Objektiv, mit dem eine Aufnahme entsteht. So ist zum Beispiel mein jüngstes Werk Munichhattengirl / Goldfinger ganz bewusst mit einer alten Optik von Nikon entstanden, weil sie genau dieses Bokeh zeichnet, das ich mir für dieses Bild gewünscht habe.

Und andersherum gefragt: Welche Eigenschaften einer Digitalkamera sind für dich nicht so wichtig?

Gar nicht gebrauchen kann ich, wenn eine Kamera ständig piepst oder andere Töne von sich gibt. Auch auf hunderttausend Untermenüs kann ich verzichten, ich brauche nur drei Grundfunktionen: Zeit, Blende und ISO-Zahl. Und meinetwegen noch die Option, den Autofokus schnell an- beziehungsweise ausschalten zu können. Aber ich merke schon, wie ich mich den neuen Möglichkeiten öffne, die die alpha 7R zu bieten hat. Mal sehen, ob ich mich auf Dauer damit anfreunden kann.

Das klingt ja, als würdest du der digitalen Kleinbildfotografie dauerhaft erhalten bleiben. Hast du denn bereits Ideen für ein nächstes Werk?
 

Andy Schulz, Wildcard, 2013

Wildcard, 2013
© Andy Schulz

 
Sicher werde ich zukünftig weiterhin digital fotografieren, aber auch analog; da bin ich nicht festgelegt. Ich freue mich vielmehr, dass ich mit einer digitalen Kleinbildkamera wie der alpha 7R neue Möglichkeiten erhalte, die ich so bislang nicht hatte, ohne das aufgeben zu müssen, was ich mit meiner Mittelformatkamera habe. Als nächstes Projekt habe ich ein Stilllive in Arbeit, mit einer speziellen Aussage, die sich wie immer bei mir vor allem über den Titel erschließt. Bei diesem Werk möchte ich alte Traditionen und neue Werte in Bezug bringen. Ganz ähnlich wie ich das auch mit meinen Werkzeugen, mit meinem fotografischen Arbeitsgerät mache.
 
 
Über Andy Schulz:
Andy Schulz wurde 1968 geboren, seit 1991 fotografiert er aus Leidenschaft. 1998 wurde das Londoner College of Printing auf ihn aufmerksam, wo er 1998 sein Studium abschloss. In seinen Werken verbindet er die ausdruckstarke Ästhetik der Modefotografie mit seiner sehr persönlichen Interpretation bekannter Motivwelten.
www.andyschulz.net

Ausgewählte Arbeiten von Andy Schulz präsentiert derzeit die Kunstplattform MuniqueART in München, Schleißheimer Str. 26. Immer donnerstags und freitags von 14 bis 20 Uhr oder samstags von 11 bis 20 Uhr (ausgenommen an Feiertagen und am 27./28. Dezember) – bis zum 20. Januar – ist die Ausstellung geöffnet.
www.muniqueart.de
 

Das Interview führte Martin Vieten
 

Werbung, Werbung, Werbung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 12:34

Wer sich mal auf "traumflieger" (Die lassen auch schon etwas nach...) über die 7-er bestätigen lassen hat, was er bereits ahnte, dürfte für diesen Werbe-Coup hier und die Kamera bei photoscala nur Sarkasmus übrig haben.

Plumpe, inhaltlich haarsträubende Werbebotschaften werden hier in Zusammenarbeit mit Herrn Schulz platziert (Wer bekam mehr Geld dafür, Herr Schulz oder photoscala?) und lassen mir einen Hals wachsen...

Mein Fazit, inspiriert von meinen Lieblingskomikern O. Kalkofe und S. Somuncu

"Analog fressen, digital ka**en."

Gut Licht!

Wie kommen Sie denn jetzt auf Traumflieger.de?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 09:32
Gast schrieb:

Wer sich mal auf "traumflieger" (Die lassen auch schon etwas nach...) über die 7-er bestätigen lassen hat, was er bereits ahnte, dürfte für diesen Werbe-Coup hier und die Kamera bei photoscala nur Sarkasmus übrig haben.

Ich habe mir mal das erste Video zur Alpha 7 angeschaut. Puh, da braucht man schon sehr viel Geduld. Ganz erhlich: Das Interview mit Herrn Schulz ist da gehaltvoller.

Was ist gegen das Interview auszusetzen? Herr Schulz beschreibt aus seiner Sicht seine Arbeit und gibt einen - sehr kurzen - Einblick, was ihm an der Kamera gefällt. Nicht mehr, nicht weniger. Mir sagt dieses sehr subjektiv geprägte Interview deutlich mehr zu als als das pseudo-objektive Interview mit ungablich vielen Floskeln, Wiederholungen, Ungenauigkeiten.

Re Traumflieger

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 11:51

als ich mir das letzte mal etwas von deren youtube-Kanal angesehen habe, war auch viel mehr Geschwafel als handfeste Information dabei.
Außerdem scheint der Urheber mit seinen Auslassungen eher das Canon-EOS System pushen zu wollen, als irgendetwas anderes. Ist natürlich deren gutes Recht, dies so zu tun.

Kommt mir nur etwas spanisch vor, wenn Sie jetzt Phtoscala Sony-Werbung nachsagen mit dem Argument, daß ausgerechnet "Traumflieger" eine wesentlich unabhängigere und so sehr viel unvoreingenommenere Informationsquelle wäre??

Ist doch jedem Leser (der sich so ein Produkt leisten kann oder will) zumindest über ausreichend Aufmerksamkeit verfügt, um solches "product placement" als eben solches auch zu erkennen. Ist doch auch nur fair, denn so bekommen solche (für den Leser "kostenlose") Informationsdienste Füllmaterial - und die Eindrücke des Interviewpartners verlieren durch ihre Entstehung in meinen Augen auch nicht unbedingt an Gehalt und Integrität.

Man sollte meiner Meinung nach eben öfter die Verhältnisse betrachten und nicht immer alles zu "bier-ernst" nehmen!

PS-(o.t) die photoscala-Captchas sind teilweise schon wirklich an der Grenze zu unlesbar - manchmal. Heute klappte es aber bereits beim zweiten Versuch - also wesentlich besser als letztes mal ;)

Captchas

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 16:34

Anmelden hilft. Dann fragt er nicht jedes Mal.

Das ist doch kein Geheimnis!

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 07:26
Gast schrieb:

Außerdem scheint der Urheber mit seinen Auslassungen eher das Canon-EOS System pushen zu wollen, als irgendetwas anderes.

Canon Canon über alles! Das ist Traumflieger seit Jahren, mit geringen Abweichungen zur Wahrung des Scheins!
Eine Informationsquelle die ein Nichtcanonuser links liegen lassen kann!

traumflieger = Canon

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 12:50
Hififan schrieb:
Gast schrieb:

Außerdem scheint der Urheber mit seinen Auslassungen eher das Canon-EOS System pushen zu wollen, als irgendetwas anderes.

Canon Canon über alles! Das ist Traumflieger seit Jahren, mit geringen Abweichungen zur Wahrung des Scheins!
Eine Informationsquelle die ein Nichtcanonuser links liegen lassen kann!

Für alle, die heute morgen aus dem Himmel gefallen sind: traumflieger.de ist eine "Canon-Plattform".

Guten Morgen!

Gut Licht!

Dann sollen sie den Rest

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 20:22

sein lassen und sich nur um Canon kümmern!!! Sie gaukeln manchem Unbedarften etwas vor!

Zufriedenheit

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 20:39

kann man nicht kaufen ...

Sony Werbung ?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 12:57

Ist das ein echtes Interview oder ein Pressetext von Sony ?

Über die...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 11:24

...gekünstelten Werke des Artisten kann man ja unterschiedliche Meinungen haben, aber die Tatsache, dass der Herr Sony auf seiner Kundenliste führt, lässt sich ja leicht in seiner Vita nachlesen. Wer sich das Textgeschwurbel mit dem Analog-Gefasel hier ausgedacht hat, geht wohl eher davon aus, dass sich die Leser von photoscala die Hose mit der Kneifzange anziehen...

Man muss jetzt die Fotografien

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 13:51

von Andy Schulz und deren eher oberflächlich wirkende Aussagen nicht unbedingt als prickelnd empfinden. Aber in der Grundaussage der Anwendung der 7R ist es schon erkennbar, was da Sache ist.

SONY hat in dem Fall einfach ein grundsätzlich multipotentes Gerät geschaffen, das nicht nur nach einseitigen Benutzerpräferenzen schielt, wie das bei den meisten DSLRs der Fall ist. Sie ist vor allem für den "leichten", flexiblen Gebrauch in den unterschiedlichsten Situationen entworfen worden.

Und sie kann nahezu alles adaptieren, was im Objektivuniversum so herum schwirrt. Sie lässt sich darüber hinaus wie eine analoge Kamera verwenden, beherrrscht aber auch alle "Features", die die digitale Welt so drauf hat. Ein echter Wurf!

Von der ausreichenden Auflösung will ich in dem Fall gar nicht reden. Für mich fängt eine digitale Kamera in dieser Größenordnung erst an, alles andere war nur Vorgeplänkel zum Eingewöhnen.

zu oberflächlich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 20:04
Gast schrieb:

von Andy Schulz und deren eher oberflächlich wirkende Aussagen nicht unbedingt als prickelnd empfinden. Aber in der Grundaussage der Anwendung der 7R ist es schon erkennbar, was da Sache ist.

SONY hat in dem Fall einfach ein grundsätzlich multipotentes Gerät geschaffen, das nicht nur nach einseitigen Benutzerpräferenzen schielt, wie das bei den meisten DSLRs der Fall ist. Sie ist vor allem für den "leichten", flexiblen Gebrauch in den unterschiedlichsten Situationen entworfen worden.

Und sie kann nahezu alles adaptieren, was im Objektivuniversum so herum schwirrt. Sie lässt sich darüber hinaus wie eine analoge Kamera verwenden, beherrrscht aber auch alle "Features", die die digitale Welt so drauf hat. Ein echter Wurf!

Von der ausreichenden Auflösung will ich in dem Fall gar nicht reden. Für mich fängt eine digitale Kamera in dieser Größenordnung erst an, alles andere war nur Vorgeplänkel zum Eingewöhnen.

In Ihrer Lobrede über die Sony steht nichts, gar nichts von den praktisch nötigen technischen Eigenschaften, die so einen Sony-Knipsblock von einer guten Kleinbildkamera unterscheiden. Nun ja, diese technischen Eigenschaften sollen ja auch erst NACH dem Kauf auffallen. Das alte Spiel der irreführenden Werbung. Ein Klassiker des Marketings.

Gut Licht!

???

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 23:16
Gast schrieb:

In Ihrer Lobrede über die Sony steht nichts, gar nichts von den praktisch nötigen technischen Eigenschaften, die so einen Sony-Knipsblock von einer guten Kleinbildkamera unterscheiden.

Und welche fehlenden technischen Eigenschaften sollen das Deiner Ansicht nach sein?

Er hat noch nicht

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 13:04

verstanden, dass er sich selber ständig im Raum der inhaltslosen, unbewiesenen Behauptungen bewegt. Dafür teilt er ständig kräftig Invektive aus. Wahrscheinlich hilfts dem Ego :-)

Analoger Jurassic Park

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 14:21

"Andererseits hat mir sehr gefallen, dass ich bei dieser Kamera das Aufnahmeergebnis sofort auf dem Display begutachten kann."

Sorry, aber wo hat Herr Schulz die letzten 20 Jahre gelebt?!
Dass es Leute gibt, die - aus was für Gründen auch immer - nach wie vor gerne analog fotografieren, ist ja in Ordnung. Aber aus gewollter Unkenntnis der Digitalfotografie quasi die Tugend eines Profifotografen zu machen und hier "vorzuführen", das mutet im ausgehenden Jahr 2013 schon einigermaßen anachronistisch an.

Das Interview kann man sich nicht viel anders erklären, als dass es eine Werbemaßnahme von/für Sony ist. Was konnte man denn bisher nicht machen, was nun mit der A7R geht? Ok, die Sony ist kleiner als übliche DSLR. Ob sie deshalb auch zwangsläufig handlicher ist, mag mal dahingestellt sein. Aber für jemanden, der bislang hauptsächlich mit analogen Mittelformatkameras (offenbar mit Lichtschacht) zu tun hatte, sollte die Größe einer DSLR mit KB-Sensor kein Hindernis gewesen sein.

Ich habe ebenfalls viel und lange analog fotografiert, auch mit Mittelformat. Aber ich konnte das Argument nie so richtig nachvollziehen, dass man Digital so gaaaaaaaanz anders fotografiert. Niemand wird gezwungen, irgendeine Automatik zu benutzen. An jeder besseren DSLR kann alles manuell eingestellt werden. Freilich, hinterher hat man es mit Bilddateien zu tun, die in der Regel bearbeitet werden wollen. Aber es war doch stets ein Irrtum zu glauben, dass gut ausgeführte Scans von KB und Rollfilm insgesamt weniger Arbeit machten.

Das sind letztlich alles Diskussionen von vor 10 Jahren. Schön, dass photoscala nun noch einmal einen "Gedenkbeitrag" liefert. ;-)

Das nenne ich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 14:54

die Quintessenz:

Zitat:

Ich habe ebenfalls viel und lange analog fotografiert, auch mit Mittelformat. Aber ich konnte das Argument nie so richtig nachvollziehen, dass man Digital so gaaaaaaaanz anders fotografiert. Niemand wird gezwungen, irgendeine Automatik zu benutzen. An jeder besseren DSLR kann alles manuell eingestellt werden. Freilich, hinterher hat man es mit Bilddateien zu tun, die in der Regel bearbeitet werden wollen. Aber es war doch stets ein Irrtum zu glauben, dass gut ausgeführte Scans von KB und Rollfilm insgesamt weniger Arbeit machten.

Das gilt genauso bei der ersten Spiegellosen, die quasi eine DSLR ohne Spiegel und Prisma ist, aber sonst ist alles genauso geregelt, wie bei einer DSLR mit hochgeklappten Spiegel. Der einzige definierte Unterschied ist die permanente Sicht durch den Sucher. Am Display geht das bei beiden Systemmodellen. Ansonsten gibt es keine wirklich definierten Unterschiede.

Ganz meine Rede

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 15:25

Die Digitalfotografie hat an der Fotografie an sich nichts wirklich verändert. Nur die Hersteller sind in die offen sichtliche Verblödung abgetriftet, und haben aus Kameras Playstations mit Optik vorn dran gemacht. Allen voran Sony. Sic.

Damit wird's zwar noch nicht ganz verunmöglicht, damit auch zu fotografieren. Diese "Basisfunktion" wird aber nicht selten unter einem Wust an Technik begraben. Manche Hersteller haben aus dieser verbreiteten Not eine "Tugend" gemacht, um die pure Fotografie zu wenig puristischen Preisen am Markt feil zu bieten ...

Sony beschreitet hingegen den wenig verheißungsvollen Weg: Zurück in die Zukunft; indem sie ihre Playstations zu Altglascontainern "erweitern". Eine Methode, vorprogrammierten Frust zu erzeugen. Optisch wie haptisch. Mein Erstkontakt mit den neuen Sonys, jedenfalls, fiel schlimmer aus, als erwartet: Die Gehäusegröße blieb deutlich unter den ohnehin spärlichen Erwartungen - die Haptik somit überdeutlich auf der Strecke. Von anderen Nogos, wie etwa EVF auf mittelprächtigem Niveau, ganz zu schweigen

Rein grundsätzlich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 17:20

ist eine Kamera mindestens auch sowas wie ein Smartphone, noch besser wie eine Playstation. Der Computer, der in der Kamera drin steckt, ist sicher von der Ausstattung jedenfalls nicht weit davon entfernt, auch wenn die Smartphones und Phablets deutlich höhere Auflösungen bei den Displays anbieten als die derzeit gängigen Digitalkameras. Und das gilt grundsätzlich für alle digitalen Kameras, egal ob die auf Handy, Smarphone, Tablet oder Digitalkamera mit dem Markennamen CaNikon, SONY, Olympus, Panasonic, Samsung, Pentax, Leica, oder sonstwas hören. Alles das Gleiche.

Dass Sie nicht mehr "SoNie" schreiben, ist ja schon ein positiver Wandel. War wohl zu auffällig für einen ausgewiesenen Sonyhasser (...dass es sowas übehaupt gibt?).

SONY hat sicher kein Problem, hervorragende Technik zu entwickeln und zu verkaufen. Dass die auf wenige technophobe, bzw. computerphobe Altanwender einfach keine Rücksicht nehmen können, versteht sich. In 10 bis 15 Jahren, das lässt sich absehen, wird es so gut wie keine DSLRs mehr geben, weil es einfach ein rückwärtsgewandtes Prinzip ist. In der Zeit sind Kameras wie Tablets oder Smartphones ein Teil der digitalen Verarbeitungskette und können im Prinzip alles. Man muss die dann nur noch an einen größeren Monitor anschließen (was ja auch schon heute geht) und ein Speichergerät dazu, dann kann man die Bilder gleich direkt bearbeiten und braucht keinen Laptop mehr.

Rein grundsätzlich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 18:15

verzapfen Sie Dünnpfiff. Eine Kamera ist - will sie von mir Ernst genommen werden - immer noch und in aller erster Linie eine Kamera. Was sie in den Augen verkokster Marketingler sonst noch alles ist, sein soll, zu sein hat, mag zwar die momentane Realität beschreiben - ein erbärmliches Zerrbild entwerfen -, der Fotografie als Medium, über den inflationären Pixelmüll hinaus, besorgt's allenfalls den finalen Crah. 8-)

Das ist die Realität,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 07:45

auch wenn Sie Ihnen nicht passt.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 21:42

das ist Ihre Realität. Mit meiner hat sie gar nix zu tun. Und es bleibt ganz Ihre Realität. Gezwungener Maßen.

Das ist nicht "meine" Realität,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 12:44

sondern das, was in den Geräten drin steckt. Die Platine mit der Elektronik dürfte sich rein grundsätzlich samt der Aufbautechnik kaum von der unterscheiden, die in einem Tablet oder Smartphone drin steckt. Man kann das x-mal verneinen, wird nix helfen. Die Kamera heutiger Tage ist ein tragbarer Computer. Und muss auch so behandelt und gesehen werden, auch wenn die Dinger noch so sehr tun, als wären sie aus einer anderen Zeit.

Nicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 16:46

die Platine bestimmt den Geist, sondern der Geist die Platine ...

Wenn Sie

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 07:04

dran glauben, müssen Sie halt dran glauben (dass das Vorhandensein von Platinen zwangsläufig zu immer dümmeren Gerätschaften führen muss).

Dann motten Sie sich ein paar Geräte und Filme ein.

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 07:33

Damit Sie in absehbarer Zeit noch Ihrer Fotografie frönen können. Sonnst wirds eng!

Gast schrieb:

verzapfen Sie Dünnpfiff. Eine Kamera ist - will sie von mir Ernst genommen werden - immer noch und in aller erster Linie eine Kamera. Was sie in den Augen verkokster Marketingler sonst noch alles ist, sein soll, zu sein hat, mag zwar die momentane Realität beschreiben - ein erbärmliches Zerrbild entwerfen -, der Fotografie als Medium, über den inflationären Pixelmüll hinaus, besorgt's allenfalls den finalen Crah. 8-)

Gibt noch eine andere Möglichkeit

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 08:35

Sich von dieser Art von Fotografie verabschieden ... man muss nur loslassen können. Aber so heiß wird eh nicht gelöffelt ... 8-)

Ja, dann tun Sie das halt,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 14:04

anstatt hier den Blog mit griesgrämigen, unsachlichen Kommentaren zu überziehen. Ist doch ganz einfach.

Der letzte Satz

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 16:35

deutete darauf hin, dass das absolut nicht notwendig ist - und auch nicht sein wird. Für uneingeschränkte Freude an der Fotografie findet sich immer geeignetes Gerät. Wenn auch eher nicht bei Sony ... 8-)

Hab' ich schon mal erwähnt, dass ich die 900er Alpha durchaus ernsnsthaft als Alternative für mich betrachtet habe ... allerdings lag ihre (Über)Lebensdauer nicht mal nahe dem von Sony ansonst gewohnt niedrigem Niveau ... nur damit Sie verstehen, was ich / wir hier, über das rein Technische hinaus, sonst noch so zu Sony anzumerken hätten.

Dass Sie SONY

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 19:00

aus welchen Gründen auch immer, nicht mögen, haben wir sattsam verstanden. Ich glaube kaum, dass das irgend einem Teilnehmer dieses Blogs das nicht klar ist :-)

Es ist nur so, dass wir nicht unbedingt in jeder Beziehung Ihre Meinung teilen und auch zu Ihnen divergente Erfahrungen mit SONY haben.

Na ja

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 20:12

wenn man Sie so liest, könnt man glauben, Sony stünde unmittelbar vor der Übernahme der Weltherrschaft am Kameramarkt. Das dürften auch nicht viele hier so sehen. Dafür überwiegt die Wahrnehmung eines Herstellers, der sich mit agressivem Marketing auf Basis mittelprächtiger Produkte ständig selbst ins Knie schießt. 8-)

Wo lesen Sie das raus?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 09:58

Ich persönlich bin an keiner Weltherrschaft von irgendwas und irgendwem schon gleich gar nicht interessiert. Wo SONY im Ranking steht, interessiert mich absolut nicht. Monopolisierung wäre das Schlimmste, was passieren kann.

Mich interessiert lediglich, dass SONY Produkte herstellt, die für mich die richtige Technik für meine Bedürfnisse darstellen.

Sie verwechseln einfach Ihre persönlichen Präferenzen mit den objektiven Fakten.

Subjektive

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 13:21

Fakten ... wenn überhaupt Fakten: Die Fachwelt ist sich da recht einig, wo's überall bei Sony hapert. 8-)

Mit "Fachwelt"

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 15:01

meinen Sie wohl die gesammelte Riege der DSLR-Freunde :-)

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 17:06
Gast schrieb:

meinen Sie wohl die gesammelte Riege der DSLR-Freunde :-)

Das hat sich auch schon zu Sonys DSLR-Zeiten so dargestellt ... siehe auch meine Anmerkungen zu A 900. 8-)

Verwechselst Du

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 20:13

jetzt die a900 mit der 5DII? Die ist aber von Canon, nicht Sony.

Diese Alpha

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 22:45

hätt' mir durchaus gefallen - wenn man vom wenig überzeugenden Sensor und der mäßigen Erwartungshaltung gegenüber einer dauerhaften Sony-Produktpolitik absieht ... 8-)

Wie bitte?!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 16:58

Der Sensor der a900 war damals das beste was man kaufen konnte -- und auch heute noch macht er eine sehr gute Figur. Allein die JPEG-Engine der a900 ist Müll. Aber wen juckt das schon, wenn man C1 und LR hat? So, what?

Nicht umsonst sind grade viele Canon-Berufsfotografen auf die a900 gewechselt. Und erst vor ein paar Wochen hat mich ein Canon EOS-1D Mensch auf die a900 und die dazugehörigen Objektive angesprochen.

Aber bleib mal blind Canon treu.

Das Problem

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 22:36

ist nicht das, was man auf Umwegen aus der 900er rausholen kann, sondern dass sie unter den Sonys eine verblassende Singularität darstellt. Canon, oder auch Nikon, stehen für ein System, das auch den Namen verdient.

Ja, das ist sicherlich richtig.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 12:56

Und ich gebe zu, ich habe schon mal dran gedacht aus dem Sony System auszusteigen und mich bei Nikons D800E einzukaufen. Aber dann wieder...

Wenn ich dann aber sehe, was Kimio Maki in den letzten 18 Monaten an coolen qualitativ hochwertigen Kameras aus dem Sony Hut gezaubert hat und sagt, dass er noch jede Menge weitere "Crazy Ideas" hat, ich sehe, dass Sony neue KB A-Mount Objektive vorstellt (ohne im Moment ein passendes Gehäuse dafür zu haben) und von einem Sony-Pro-Service für 2014 spricht, dann bin ich gespannt, was wir in den nächsten Monaten als Nachfolger der a900 so zu sehen kriegen...

Ich behalte jedenfalls erstmal meine Sony/Zeiss Linsen. Canikon sehe ich im Moment jedenfalls nicht als Alternative. Die Df ist doch eine Bankrotterklärung ("Uns fällt nichts anderes mehr ein als eine DSLR im Retrodesign zu bauen an der alle alten Nikon Objektive passen. Ihr müsst also nicht zu Sony gehen, wenn ihr euer Altglas weiterverwenden wollt") -- und von Canon haben wir seit der 5DII genau gar nichts Erwähnenswertes mehr gesehen. Da ist sogar Leica mit der M Monochrom innovativer gewesen.

Crazy Ideas

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 14:29

alarmierten mich sehr ... 8-)

Bei Canon und Nikon ist's einfach so, dass hier ein Level erreicht ist, wo nur wirklich Innovatives - also nicht allein der Verzicht auf einen Spiegel - Mehrwert schaffen könnte. Und Sony strampelt halt mit "crazy ideas" hinterher, und erfreut sich der kurzatmigen Aufmerksamkeit einer neuigkeitsgeiler Konsumentenschar.

Interessant.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 12:11

Eine weisse Einsteigerknipse mit viel Tamtam vorzustellen bezeichnest Du also als "wirklich Innovatoves [, das] Mehrwert schaffen könnte". "Faszinierend", würde Mr. Spock sagen.

Unter Crazy Ideas sind solche Dinge zu verstehen, wo jeder erstmal zu Maki-san gesagt hat: "Are you crazy?" Also Dinge, wie einen 1" großen Sensor in eine Kompaktkamera einzubauen. Oder diese Kompaktkamera mit einem 2,8/24-200 äquivalent Objektiv auszustatten. Oder im Video-Mode jedes einzelne Pixel auszulesen und die Auflösung dann durh Binning auf Video-Standards runterzurechnen -- um damit selbst den eigenen Super35 Sensor ihrer professionellen Kameras alt aussehen zu lassen. Oder den jüngeren, die keine tradionelle Kamera anfassen wollen, eine vollwertige RX100 für ihr SmartPhone zu bauen.

http://www.imaging-resource.com/news/2013/12/04/sony-interview-what-does...
http://www.dpreview.com/articles/9689111831/every-six-months-i-want-to-d...

Und was kommt da von Canikon? Ich meine, ausser weissen und Retro-Style Gehäusen?

Genau das meinte ich nicht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 20:15

Da schon alles Sinnvolle in ordentlicher Qualität da ist, produzieren die einfach momentan viel Überflüssiges - in manchen Weltgegenden offensichtlich gut Verkäufliches - aber keineswegs Innovatives ...

q,e.d.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 22:49

Und genau mit dieser Haltung sind Zeiss Ikon und Leica und Kodak und Edixa und wie sie noch alle hiessen untergegangen: "Wir bauen die perfekte Kamera und uns kann niemand was." Bis jemand umd die Ecke kam, und gezeigt hat, dass es noch ein gutes Stück besser geht. Noch steckt die A7R in den Kinderschuhen und noch gibt es keine Systemobjektive. Aber schon in 1-2 Jahren kann sich das Blatt gewendet haben: Wenn die Objektivpalette vollständig ist und die ersten Pulitzerpreisträger mit hautnahen Bildern, wie sie mit keiner DSLR möglich sind, aus Afghanistan, Iran, Syrien, Nordkorea zurückkommen.

Dass uns

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 08:21

Sony von den Dinosauriern befreien wird, hören und lesen wir schon seit Jahren. Und mit jeder Sony-Generation wird alles viel, viel besser ... Nebbich. Das Problem bei Sony ist, dass sie krampfhaft versuchen die Fotografie um- bzw. neuzudeuten. Und damit noch deutlicher scheitern, als die Hersteller, die schon seit Jahrzehnten die Fotografie auf (sehr) hohem Niveau voran getrieben haben (und im Moment halt pausieren).

Wie die Geschichten sich gleichen,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 09:00

wenn den Leuten nichts sinnvolles Neues mehr einfällt: Der eine vergoldet und graviert seine Gehäuse und überzieht sie mit Schlangenleder -- der andere verkauft weisse Gehäuse und der dritte macht auf Retro-Gehäuse und der vierte baut Gehäuse im Lego-Stil....

Beim 24-200 auf 1"

Bild von chris h
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chris h
(Inventar)
am Montag, 16. Dezember 2013 - 07:06

ist's einfach nur schade, dass sich dadurch mehr Videographen angesprochen fühlen dürften, weil der Haptik mit dem Motorzoom wieder mal ein Bärendienst erwiesen wurde. Ansonsten weist dieses Kamerakonzept in eine durchaus interessante Richtung. Eine Umsetzung auf FT- oder APS-Niveau könnte letztlich auch Profis überzeugen (nein, die zwangsläufig größeren Abmessungen sind dort keineswegs ein Hindernis).

Und, nein, weiße Kameras oder Retrogehäuse sind natürlich keine Zukunft, aber, wie schon angemerkt wurde, eher Verlegenheitslösungen auf einem gut bestückten, in wesentlichen Bereichen auch gesättigten Fotomarkt. Dahingehend werte ich aber auch Sonys neue KB-Spiegellosen, die mich keineswegs als Alternative zu bewährtem Gerät überzeugen mochten.

Du hast

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Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 09:45
chris h schrieb:

ist's einfach nur schade, dass sich dadurch mehr Videographen angesprochen fühlen dürften, weil der Haptik mit dem Motorzoom wieder mal ein Bärendienst erwiesen wurde. Ansonsten weist dieses Kamerakonzept in eine durchaus interessante Richtung.

das Prinzip offensichtlich verstanden -- allein, dass Du Dich noch nicht zur Zielgruppe der RX10 zählst: ;-)

Maki-san spricht von der "interchangeable camera": Für den Alltag die RX100 als Immerdabeiknipse in der Hosen-/Jacken-/Hemd-/Handtasche; für den Sonntagsspaziergang im Park: Die RX1. Und wenn es darum geht, die Kinder beim Bolzen zu verewigen oder Bilder und Filme von der Pressekonferenz mitzubringen: die RX10.

Eine

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chris h
(Inventar)
am Montag, 16. Dezember 2013 - 12:49

RX-xy, mit APS-Sensor und 16 MP in Vollfarbe, dazu einem 2,8/16-160 - ohne Motorzoom, dafür mit optischem Sucher -, dann kämen wir der Sache schon etwas näher. Damit geh' ich dann auch auf Weltreise. ;-)

Lichtstarke Universalzooms werden im (semi)professionellen Bereich eine ähnliche Verbreitung und Beliebtheit erfahren können, wie die heute bevorzugten, lichtstarken 24-70 und 70-200; und sie sind auch eine nachvollziehbare Rechtfertigung für Sensoren unterhalb der KB-Größe. Dem APS- oder auch Super35-Format kommt dabei eine sinnvolle Schlüssel- bzw. Mittlerrolle beim Crossover zwischen Foto- und Filmanwendungen zu.

Ein Zoom

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Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 10:23

mit optischem Sucher ...

War etwas verkürzt ...

Bild von chris h
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chris h
(Inventar)
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 18:46

Ein Zoom ohne Motor an einer Kamera mit optischem Sucher, natürlich. ;-)

Ich hab das schon verstanden.

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Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 23:05

Die X10 von Fuji hat so eine Konstruktion. Macht im Prinzip Sinn, solange sich das in überschaubaren Grenzen abspielt. Ansonsten wieder die Ödnis mit DLSR & Co. Sorry, aber irgendwann muss man mal den Blick nach vorne richten ...

Das Thema SLR

Bild von chris h
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chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 08:27

ist, so wie es sich halt darstellt, in der Tat wenig befriedigend. Ausgereizt ist es hingegen keineswegs. Und dass es auch alternativ geht, weiß ich, seit ich vor inzwischen schon 12 Jahren damit fotografieren konnte (Olympus E-10, technisch leider überholt, aber - weil einzigartig - unvergessen).

Sie sagen es:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 14:03
Zitat:

Olympus E-10, technisch leider überholt

Das Teilerprisma ist genauso wie der Spiegel/Pentaprisma eine analog sinnvolle Einrichtung, digital macht das keinen Sinn mehr. Wobei die E-10 als Solches schon eine sehr schöne Kamera war. Die Entsprechung wäre heute die RX 10, konsequent digital umgesetzt und mit einem reduzierten Zoom anstatt Superzoom. Na wer weiß, vielleicht kommts ja noch. In der Partnerschaft Olympus mit SONY könnte Oly u. U. Zugriff auf den 1" Sensor (statt wie bei der E-10 der 2/3 Sensor) bekommen.

Besonders

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Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 15:50

digital macht das ungemein viel Sinn - vom optischen Sucher ganz abgesehen - allein schon, wenn ich auf die blank daliegenden Sensoren der Spiegellosen blicke ... 8-)

Von Olympus

Bild von chris h
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chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 16:06

erwartete ich mir auf dieser Basis jedenfalls einen FT-Sensor, mit einem adäquaten Zoom 2,8 / 12 - 100 mm. Das wäre die mindeste Bringschuld - und eine späte Rechtfertigung für's FT-Format obendrein.

Wenn man mal den

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Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 18:14

1" Sensor von SONY als Referenz für die Kamera nehmen würde, dann steht das Seitenverhältnis 13,2 mm Breite dem 4/3 Sensor von 17,3 mm gegenüber. Das würde bedeuten, dass die Kamera dann weit über 6 K bei gleicher Detektionsgröße hinaus geht.

Ja, nicht schlecht, kann man sagen. Das ist zukunftsorientiert. Wobei es noch die Frage ist, ob man das SONY-Dye so ohne weiteres in Richtung FT konfektionieren kann. Aber SONY wird den 1"er nicht heraus rücken. Dafür ist der einfach zu exzeptionell erfolgreich. Das wird also egal ob so rum oder anders rum nix werden. Leider.

Und FT in seiner jetzigen Ausprägung mit gerade mal 4,6 K in der Breite ist definitiv Vergangenheit. Deshalb muss man keine Geräteklasse mehr einführen.

Es gibt

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Gast
am Samstag, 14. Dezember 2013 - 19:41

eine A99 - als ganz offizieller Nachfolger der A900 - aber die steht wohl aus "guten" Gründen nicht zur Debatte ...

Man darf nicht vergessen,

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Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 11:59

dass SONY zumindest bei der Stillfotografie erst seit wenigen Jahren wirklich ernsthaft dabei ist. Ganz anders als bei der Videografie. Damit kann man nicht von heute auf morgen mit 30-40 Jahre Entwicklungsgeschichte von Wettbewerbern einfach so gleichzienen.

Vorher hat SONY zwar durchaus ambitionierte Geräte gebaut, aber der durchgängige Pfad war nicht so direkt zu erkennen. Auch die SLT-Variante war nicht so der maximale Hit und gehört wohl eher zu den Abwegigikeiten, die sich im Bemühen um innovative Lösungen einschleichen. Das zeigt vor allem, dass es doch sehr lange dauert, bis man einen tragfähigen Produktpfad findet, auch wenn das Unternehmen zu den größten weltweit gehört.

Mit RXen und der A7 hat SONY jetzt quasi ein Fenster aufgemacht, das für meine Begriffe wegweisend auch für andere Marktteilnehmer ist, auch wenn die noch nicht mit entsprechenden Geräten aufwarten können. Jedenfalls ist jetzt plausibel, dass es ein anspruchsvolles Leben jenseits von DSLRs und Co. gibt :-) Das war schon mal wertvoll.

Bedeutet aber im Umkehrschluss noch lange nicht, dass schon alles gegessen ist. Kann auch kaum sein. Die Kameratechnik steht da immer noch am Anfang der eigentlichen Entwicklung. Sowohl bei den Sensoren, als auch bei den Displays/EVFs ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, eher geht es da erst richtig los.

Ich denke, dass in der nächsten Zeit einige neue Kamerakonzepte aus den Fabriken purzeln, die ebenfalls in diese Richtung ticken. Zeit wurde es.

Ich hab auch nicht vergessen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 20:22

dass Sony auf dem gesammelten Kamera-Knowhow von Minolta aufbaut ... den Hersteller haben sie sich wahrscheinlich deswegen unter den Nagel gerissen, weil sich der in den letzten Jahren seiner Existenz in beispielhaft technoiden Kamerabau verstiegen hatte. 8-)

Richtig.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 23:28

Noch so eine Firma, die's zerrissen hat, weil ihnen nichts sinnvolles Neues mehr eingefallen ist.

Es reicht halt nicht, dasslbe wie die Platzhirsche zu machen, nur ein bisschen besser, wie das Beispiel a900 gezeigt hat. Die Masse kauft das, was der Nachbar hat. Nur wenige wagen einen Systemwechsel -- was nicht zuletzt auch eine finanzielle Frage ist. Wer sich eine a900 mit den entsprechenden Objekiven gekauft hat, der wusste sehr genau, was er tat. Aber wieviele Leute gibt es denn davon heute noch?

Also versuchte Sony im Billigsegment im Markt Fuss zu fassen: Aber wenn da eine Plasteknipse von Sony neben einer von Canon und Nikon steht, wird der Kunde zur Plasteknipse von Canikon greifen: Den Namen kennt er ja, und der Nachbar hat ja auch Canikon. Also wieder nix.

Dann kam das SLT Konzept, was wohl besser gelaufen ist als gedacht. Dumm nur, dass das im Billigsegment funktioniert, aber nicht im High-End Segment. Wer sich eine a900 wegen deren klassischen "Kameratugenden" wie strahlend heller Sucher, ein Gehäuse das sich anfühlt wie ein Panzer gekauft hat -- der wird niemals ein Video-Spielzeug wie die a99 kaufen.

Dagegen verkaufen sich die qualitativ und preislich hochwertigen RXen wie warme Semmeln. Schon aufgefallen, das Sony dieses Jahr gar keine Rabattaktionen wie die anderen Kinder fährt, um die Ladenhüter zu Weihnachten unter's Volk zu kriegen? Sony hat im Moment keine Ladenhüter...

Und jetzt warten wir mal ab, was Sony als nächstes Hochwertiges aus den Hut zaubert. Für das neue 2,8/70-200 ruft Sony immerhin satte 3000 Euros auf. Für das Zeiss 1,4/50 mm 1500 Euros. Eins ist jedenfalls klar: den gemeinen Geiz-ist-Geil-Knipser, der seine SLT auf dem Graumarkt kauft und von Zeit, Blende und Service keine Ahnung hat, haben sie damit nicht auf dem Radar....

Ich denke,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 11:56

die Richtung ist ziemlich klar: SONY wird den etablierten Anbietern schon ein wenig in die Parade fahren.

Aber auch das ist für den Fotografen letztendlich nicht entscheidend. Die Entscheidung SONYs, nicht dem üblichen DSLR-Wahn zu folgen und damit auf ein ohnehin sattsam vorhandenes Gerätesegment zu setzen, ist schon mal ein Meilenstein in eine durchgängig digitale Kamerageneration.

Das setzt Zugzwänge, denen sich auf Dauer auch die Marktführer nicht entgegenstellen können und die dann mit hoffentlich entsprechend innovativen Konzepten zumindest mithalten müssen.

Und, es hat noch niemand Samsung auf dem Ticker: da schläft (noch) ein echter Gigant, der vor allem alle Dimensionen des Geschäfts in einer komplett digital ausgebauten Technologie in Händen hält. Mit dem muss man rechnen.

DSLR

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 10:09

ist kein Wahn. Ein Wahn ist es, unbedingt und wider alle Vernunft, alles ganz anders, aber keinesfalls besser, machen zu müssen, um daran nachvollziehbar zu scheitern.

Wer spricht hier von "Scheitern"?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 14:06

Das Thema nimmt doch gerade erst Fahrt auf.

... für die Fahrt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 15:46

durch den Tunnel, wo schon das "Tunnelende" entgegen kommt ... 8-)

Das ist, glaube ich,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Dezember 2013 - 12:42

ist eher das Gefühl, das SLR-Freunde im Anblick des Tunnels haben...

Ach

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 14:50

SLTs werden einem schon nachgeschmissen ...

D.S.P

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 03:41

== digitaler Signal-Prozessor.

Das ist das Herzstück einer digitalen Kamera, das das analog eingefangene Licht des Sensors als multiplen Datenstrom einfängt und als einstrangigen Datenstrom (Datei) auf einen Massenspeicher bannt. Grundsätzlich ginge das auch ohne Bildschirm - aber der ist ja heutzutage fast immer zur Bildanpeilung vonnöten - da man sich gerne den Sucher einspart.

Wenigstens den hat die Sony. Und die wichtigsten Bedienelemente - mit designiertem Belichtungskorrekturrad hat sie auch...

Was macht Sony also falsch? Achja: den Akku muß man mit 5V über USB laden oder extra löhnen. Schon komisch, kein Ladegerät mitzugeben.
Und den lauten Verschluß der 7R versteht kein Mensch.

Darüber hinaus

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 08:47

nehmen sie keine Rücksicht darauf, dass besonders der Umgang mit größeren Sensoren (= größeren Objektiven) zwangsläufig auch die Haptik tangiert - und da haben sie mit den beiden Minis ziemlich ins Klo gegriffen.
Euphemistisch könnte man auch von falscher Bescheidenheit sprechen; stünde dahinter nicht eine agressive Ideologie des Abspeckens und (in der Gestehung billigeren) Vereinfachens um jeden Preis.

Für Großpratzenfans

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 14:11

natürlich ein Griff in die falsche Kiste. Im Übrigen ist die Kamera nicht so klein. Bei größeren Objektiven ist nicht die Kamera der entscheidende Griff, sondern das Objektiv selbst. Aber man sieht immer wieder, dass Fotografen auch bei großen Objektiven nur die Kamera halten. Seltsame Verhaltensweise.

Sie war

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 15:58

bei meinem Erstkontakt erschreckend klein. Dagegen ist selbst eine M ein wahrer Ziegel (mit angemessen dimensionierter und auch eingeschränkter Objektivauswahl, beim R-Adapter wird's auch achon peinlich).
Und natürlich halte ich mein 70-200er - nein, nicht 4,0 sondern 2,8 - nicht allein über die Kamera. Aber einen Gegen-, einen Führungsgriff braucht's ...

Ehre wem Ehre gebührt.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Montag, 09. Dezember 2013 - 23:51
Gast schrieb:

Nur die Hersteller sind in die offen sichtliche Verblödung abgetriftet, und haben aus Kameras Playstations mit Optik vorn dran gemacht. Allen voran Sony. Sic.

In dieser Beziehung hat Samsung ja wohl einen uneinholbaren Vorsprung.
ROG

Samsung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 07:21

verfolgt eher das hoffnungslose Unterfangen, aus Smartphones vollwertige Kameras zu gestalten.
Sony hingegen betreibt die Infantilisierung der Fotografie auf gewohnt technoidem - d.h. auch kurzatmigem - Niveau.

Stimm,t

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 09:21
Gast schrieb:

verfolgt eher das hoffnungslose Unterfangen, aus Smartphones vollwertige Kameras zu gestalten.
Sony hingegen betreibt die Infantilisierung der Fotografie auf gewohnt technoidem - d.h. auch kurzatmigem - Niveau.

In der Kürze des Hypes liegt das Geschäftsmodell Sony. 8-)

Der Hype

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 13:35

ist das praktisch immerwährende Begleitinstrument der Produktentwicklung bei fast allen elektronischen Consumergeräten, also auch bei Kameras. Ohne diesen ständigen Hype würden wir heute keine so ausgereiften Kameras im Handel haben, von denen fast alle Fotografen profitieren. Der Nachteil ist natürlich die ständige, schnelle Veralterung der gerade gekauften Geräte.

Die Mehrzahl der Kamerahersteller geht ohnehin konservativ vor. D. h. sie bauen Kameras, die sich wie alte analoge Kameras aussehen und bedienen lassen, aber auch die digitalen Eigenschaften anbieten, mehr oder minder. Die Frage ist nur, wie lange noch.

Man liest, dass die jüngeren Fotografen nicht mehr wissen, wie analoge Fotoapparate funktionierten, wie man sie bedient (hat). Die orientierten sich von vorneherein an den Bedienungsgrundlagen, die iOS, Android und Konsorten vorgeben.

Die grafische Benutzeroberfläche, das hochauflösende Display (F HD) sind für diese Nutzergruppe eine deutlich klarere Alternative, als irgendwelche Funzelsucher und Mickerdisplays, egal wie sich die jetzt am Ende nennen und ob die nun analog oder digital sind.

Die Bildqualität sind selbst bei so Mikrosensoren, die heute in Smartphones eingebaut werden, schon mehr als gut. Die Dinger hat man immer dabei und kann die Bilder sowohl sofort bearbeiten, als auch verteilen, wenn man will.

Der Einzeltäter mit Hang zur Dunkelkammer (im wahrsten Sinne des Wortes) ist bei diesen Zielgruppen passe. Und darauf wird die Industrie ganz eindeutig mit entsprechenden Produkten reagieren. Wenn man z. B. auf Samsung schaut, dann gehen die mit einigen Produkten bereits konsequent diesen Weg. Ich hatte neulich eine Kamera von Samsung in der Hand, das eigentlich ein Smartphone ist: GALAXY S4 zoom. Das Ding ist definitiv sehr gut zu bedienen und zeigt vor allem auf dem qHD-Display kristallklare Bilder von den visierten Ausschnitten. Eine Digitalkompakte als Smartphone mit einer Vielzahl von Möglichkeiten der Anwendung. Das ist mit Sicherheit die Vorlage für eine weitere Range von Produkten mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Fotoapparate im herkömmlichen Sinne, das ist auf die nächste Dekade zu erwarten, sind trotz allem eine aussterbende Spezies.

Es sollte Ihnen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 21:25

zu Denken geben, wenn junge Fotografen mit den banalen Grundlagen der Fotografie nicht mehr zu Rande kommen, als hier ihr Marketinggeplärre bis zum Erbrechen vorzubringen. Die Anforderungen haben sich nicht verändrt, nur die Werkzeuge taugen nix mehr.

Tun die das?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 12:59

Wenn man sich so umschaut, kann man das nicht feststellen. Die haben vielleicht kein tragfähiges Sujet, oder keine brauchbare Sicht auf nachvollziehbare Ästhetik, wenn man das überhaupt will. Aber sonst?

Aber was ganz bestimmt nicht fehlt, ist die Fähigkeit zur Verarbeitung des Bildmaterials. Das ist eben heute (und genauso früher in der Dunkelkammer) das Können in Sachen digitaler Verarbeitung. Vieles von dem, was man früher zwangsweise machen musste (stürzende Linien ausgleichen beispielsweise) kann man heute in Maßen elektronisch erledigen, ohne Klimmzüge beim Fotografieren. Kissen- oder tonnenförmige Verzeichnung? Schnee von gestern. Usw.

Aufs Ganze betrachtet muss man sagen, dass nach einer anfänglich etwas schwächlichen Performance der Digitalisierung der Fotografie, die "Werkzeuge" schon einen recht überzeugenden Stand erreicht haben. Und wir sind grob geschätzt, erst beim ersten Drittel des Potentials der Technik angekommen. Da kommt noch eine andere Sensorform und mit Sicherheit deutlich mehr Elektronik/Software.

Nicht alles

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 16:44

was gekauft wird, erfüllt seinen Zweck. Nicht selten persifliert es ihn sogar.

Das wäre dann

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 17:31

ja schon mal was - wenn's auf Software-Ebene bliebe. Aber wahrscheinlich glaubt dann irgendein Obergescheiter, dass für intelligente Software auch an dutzenden Stellrädchen geschraubt (oder meinetwegen auch gewischt) werden muss. Hingegen sollte einfach ein Ein-Aus-Schalter reichen. wäre es tatsächlich intelligente Software. Also von wirklich intelligenten Menschen programmierte.

Sie bemühen sich redlich

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 07:41

und Ihren Beiträgen zu dem Thema muss man nichts hinzufügen. Aber die die aus ihrer Starre nicht herauskommen kann man nicht überzeugen! Das sind dann wohl die neuen Nerd, weil der Rest wächst in die Materie ein und ist dann mehr oder weniger Normalo!

Ja, das ist klar,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 14:19

die kann man nicht überzeugen. Die will ich eigentlich auch nicht überzeugen, weil das nicht lohnt.

Aber, es gibt ja doch viele Leute, die nach Orientierung suchen und denen will ich zumindest sagen, dass es auch andere Sichtweisen gibt. Außerdem glaube ich schon dran, dass auch Produktplaner auf die Diskussionslinien achten. Wenn dann nur diese Hardcore-Freaks auftauchen, verschiebt das die Wahrnehmung einseitig.

Wobei man im Prinzip schon recht einfach erkennen kann, wer sich um differenzierte Sicht bemüht und wer nur seine engen Vorstellungen permanent bestätigt haben will, ohne Rücksicht auf mögliche andere Aspekte.

Wir argumentieren hier

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 16:03

nicht aus Marketinginteresse - in welche Richtung soll das wohl die Aufmerksamkeit verschieben? - sondern aus persönlicher Erfahrung; im schlechteren Fall aus Betroffenheit.

Der hypokratische Eid

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 13:31

des Marketings: Stets die geistige Versehrtheit des Menschen nach Kräften zu fördern ... 8-)

Ich gehe mal davon aus,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 16:20

dass Sie sich noch nie mit "Marketing" auseinander gesetzt haben.

Leute wie Sie übersetzen "Werbung" mit Lügen. Menschen vorsätzlich falsche Dinge erzählen, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Kann so sein, ist es aber in den seltensten Fällen. Weil Lügen oder falsche Wahrheiten sehr genau beobachtet werden und nicht nur von staatlichen oder anderen Institutionen, sondern vor allem von seiner Majestät, dem Kunden. Und wenn der reagiert, kann man den Laden u. U. zu machen. Also lieber nicht lügen. Was aber nicht bedeuten kann, dass man sein Produkt in den Schatten stellt und Asche auf sein Haupt streut.

Außerdem ist es ein Hang zu verqueren Wahrheiten, wenn man seine persönlichen Präferenzen als einzig denkbare Wahrheit verkauft und andere Ansätze als "Marketing", also als "Lüge" bezeichnet. Das wirft ein ziemlich schräges Licht und führt zu der Frage: "Was will uns der Schreiber damit verkaufen?". Ich persönlich wäre nicht geneigt, das als alberne Lächerlichkeit einfach so durchgehen zu lassen.

Und immer schön dran denken: Das Marketing ist einer der größten Arbeitgeber für Fotografen.

Dazu

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 08:31

- für dieses Verständnis - reicht ein Werbebloch zur Hauptsendezeit. Und dazu einige aufschlussreiche Gespräche mit Marketinglern, abseits der hohlen Phrasen - off records, natürlich ...

Das Marketing

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 08:54

ist analong der größte Arbeitsplatzvernichter für Fotografen ... seit man überrissen hat, dass selbst der beste Fotograf nicht gegen ein gepflegtes Rendering anstinken kann. 8-)

Also auf gut Deutsch:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 13:52

die wollten von Ihnen bearbeitete Bilder sehen und die haben Sie nicht liefern können (oder wollen, weil ja nur das hehre Wahre usw.). Blöd gelaufen. Da heißt es, sich einen guten Bildbearbeiter zu zu legen, oder selbst die Sache erlernen.

Nein

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 15:55
Gast schrieb:

die wollten von Ihnen bearbeitete Bilder sehen und die haben Sie nicht liefern können (oder wollen, weil ja nur das hehre Wahre usw.). Blöd gelaufen. Da heißt es, sich einen guten Bildbearbeiter zu zu legen, oder selbst die Sache erlernen.

Sie Blödel, erstens arbeite ich nicht in der Werbung, und zweitens ist das eine ganz einfache Kosten-Nutzen-Rechnung für einen Auftraggeber (abgesehen davon, vertrauen die auch den besten Fotografen heute nur noch so weit, wie die Fähigkeiten der Graphikabteilung reichen).

Du weisst aber schon,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 19:19

dass Rendering/Raytracing so viel mit Lichtbildern zu tun hat, wie Analogkäse mit Käse, ja?

Für Auftraggeber

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Dezember 2013 - 19:27
Gast schrieb:

die wollten von Ihnen bearbeitete Bilder sehen und die haben Sie nicht liefern können (oder wollen, weil ja nur das hehre Wahre usw.). Blöd gelaufen. Da heißt es, sich einen guten Bildbearbeiter zu zu legen, oder selbst die Sache erlernen.

eine simple Kosten-Nutzen-Rechnung ... für Fotografen schlicht nicht machbar, weil als Objekt gar nicht vorhanden ... und wenn doch machbar, dann gerade mal so weit von der Leine, als es die Graphikabteilung glattzubügeln vermag. 8-)

Und, ja, Analogkäse ist Käse ... 8-)

Der Fotograf

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Dezember 2013 - 21:23

ist im richtigen Leben so etwas wie das Auge der Grafikabteilung, der Kreation oder Artdirection. D. h. er liefert die Grundlagen für das Bildmaterial, das grafisch zum Einsatz kommt, was man nicht in irgendeiner Form aus Bilddatenbanken saugen kann. Das kann sehr weitreichend sein, aber auch durchaus begrenzt, je nach Thematik.

Das "Material" wird je nach Anforderungen sehr starkt bearbeitet, verformt, geglättet, farbreduziert und und und...

Das Motiv lässt sich so wie die Anforderungen gestellt werden, oft gar nicht fotografieren. Also muss man noch was dazu "dichten". In der Autoindustrie werden die Fahrzeuge nur noch selten als Objekt fotografiert, sondern aus CAD-Daten in eine Landschaft gestellt, weil Licht und Schattenwürfe, Reflexionen usw. so einfach besser beherrschbar sind. Renderings sind heute die hohe Schule des elektronischen Modellierens und damit Bestandteil des "Publishings" ganz allgemein. Wer das schon nicht versteht, hat da nichts verloren.

Die Aufgabe der Fotografen ist es, dieses Material so zielgenau wie möglich zu liefern. Das kann von einer Landschaftsaufnahme bis zu einem kryptischen Produktshot so ziemlich alles sein. Auch dafür gibt es Spezialsten, vom Schmuckfotografen über Mode bis zu Autos oder elektronischen Geräten, ganzen Industrieanlagen oder Firmengebäude. Nicht jeder kann alles. Die Sahnestückchen sind natürlich u. U. sowas wie Reisefotografie oder Stills für Lifestyle-Magazine, aber auch die mit der härtesten Konkurrenz, weil es inzwischen umzählige Amateure gibt, die auch wissen, wie man "schön" fotografiert.

Leute, die da mit so seltsamen Vorstellungen antanzen, wie das hier von so manchem Forenten intoniert wird, sind bei den Auftraggebern, die ihrerseits ziemlich unter Erfolgsdruck stehen, ganz bestimmt nicht diskussionsfähig, wenn klar ist, das das nicht geliefert werden kann. Das geht dann ratz-fatz.

Danke für den Lacher!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 13:01
Gast schrieb:

dass Sie sich noch nie mit "Marketing" auseinander gesetzt haben.

Leute wie Sie übersetzen "Werbung" mit Lügen. Menschen vorsätzlich falsche Dinge erzählen, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Kann so sein, ist es aber in den seltensten Fällen. Weil Lügen oder falsche Wahrheiten sehr genau beobachtet werden und nicht nur von staatlichen oder anderen Institutionen, sondern vor allem von seiner Majestät, dem Kunden. Und wenn der reagiert, kann man den Laden u. U. zu machen. Also lieber nicht lügen. Was aber nicht bedeuten kann, dass man sein Produkt in den Schatten stellt und Asche auf sein Haupt streut.

Außerdem ist es ein Hang zu verqueren Wahrheiten, wenn man seine persönlichen Präferenzen als einzig denkbare Wahrheit verkauft und andere Ansätze als "Marketing", also als "Lüge" bezeichnet. Das wirft ein ziemlich schräges Licht und führt zu der Frage: "Was will uns der Schreiber damit verkaufen?". Ich persönlich wäre nicht geneigt, das als alberne Lächerlichkeit einfach so durchgehen zu lassen.

Und immer schön dran denken: Das Marketing ist einer der größten Arbeitgeber für Fotografen.

"Leute wie Sie übersetzen "Werbung" mit Lügen. Menschen vorsätzlich falsche Dinge erzählen, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Kann so sein, ist es aber in den seltensten Fällen."

Woher kommen Sie? Aus dem Wald? :-D
Ich könnte Ihnen jeden Tag die Dauerlügen zeigen und erklären - das Problem wäre allein, dass Sie den intellektuellen Horizont besitzen müssten, die Zusammenhänge auch verstehen zu können. Sprachkundigkeit ist sicherlich eine Domäne gebildeter Menschen.

Es ist nun mal so: Es gibt schlaue und es gibt dumme Menschen, dazwischen ist noch eine Grauzone. So ist sie, die Natur. Und genau von diesen "natürlichen" Gegebenheiten profitieren alle, die etwas verkaufen wollen oder dazu beitragen, dass etwas verkauft wird.

Gut Licht!

Ja, wieder mal ein klassischer Gut Licht!-Kommentar:

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 14:35

jede Menge Invektive und ansonsten durch nichts belegte Behauptungen. Darüber hinaus halten Sie auch Ihr Geschwurbel auch noch für die Offenbahrung sprachlicher Anwendung. (Dafür zitieren Sie einmal per Kasten und dann auch gleich noch mal so. Als wären wir dem Verdacht ausgesetzt, dass wir allesamt Alzheimerbefall hätten :-)

Was ich verstanden habe: Sie halten sich für gebildet und intellektuell und sind die verfolgte reine Unschuld, die von bösen Marketing-Menschen permanent verfolgt wird, weil die nicht das machen, was Sie für das einzig Wahre halten. Armer Kerl!

Vertuschung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 14:57
Gast schrieb:

dass Sie sich noch nie mit "Marketing" auseinander gesetzt haben.

Leute wie Sie übersetzen "Werbung" mit Lügen. Menschen vorsätzlich falsche Dinge erzählen, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Kann so sein, ist es aber in den seltensten Fällen. Weil Lügen oder falsche Wahrheiten sehr genau beobachtet werden und nicht nur von staatlichen oder anderen Institutionen, sondern vor allem von seiner Majestät, dem Kunden. Und wenn der reagiert, kann man den Laden u. U. zu machen. Also lieber nicht lügen. Was aber nicht bedeuten kann, dass man sein Produkt in den Schatten stellt und Asche auf sein Haupt streut.

Außerdem ist es ein Hang zu verqueren Wahrheiten, wenn man seine persönlichen Präferenzen als einzig denkbare Wahrheit verkauft und andere Ansätze als "Marketing", also als "Lüge" bezeichnet. Das wirft ein ziemlich schräges Licht und führt zu der Frage: "Was will uns der Schreiber damit verkaufen?". Ich persönlich wäre nicht geneigt, das als alberne Lächerlichkeit einfach so durchgehen zu lassen.

Und immer schön dran denken: Das Marketing ist einer der größten Arbeitgeber für Fotografen.

Lügen ist ein böses Wort - auch unsere Politiker lügen ja fast nie - aber Marketing besteht doch in erster Linie daraus, zu vertuschen und zu beschönigen und zu verschweigen, welche Nachteile ein Produkt je nach Anwendung haben kann.
Viel spannender ist doch hier nicht was die Sony Alpha 7 können soll - sondern was verschwiegen wurde und sich dann erst in der Praxis heraus stellt (sehr kurze Accu-Laufzeit, harter Verschluss, sichtbares Bildrauschen und Farbreduktion im Vergleich zu anderen Produkten bei hoher Empfindlichkeit, ein unbefriedigender Griff, ein falsch platzierter Auslöser und vieles mehr) - und deshalb ist und bleibt Marketing mit großer Vorsicht zu genießen

und wer für Marketing arbeiten muß, kann einem fast leid tun, wie auch der Autor dieses Berichtes hier.

Marketing

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 16:56

ist auch nicht dazu da, dem Käufer alle Arbeit abzunehmen.

Den Vergleich zwischen den Produkten, den Produkteigenschaften und auch -lässlichkeiten muss sich der Käufer schon selber zusammen suchen. Und es gibt heute weiß Gott jede Menge Möglichkeiten, sich einen Überblick zu verschaffen. Wer nicht vergleicht, oder sich von vorneherein einer Produktlinie verschreibt, hat sicher den Vorteil, dass man sich keinem Vergleichsstress aussetzen muss, aber man muss dann auch u. U. mit den Nachteilen leben.

Und da neigt dann so mancher dazu, seine einmal gefällte Entscheidung als einzig richtige zu glorifizieren und alles andere in den Orkus zu wünschen. (Übrigens durchaus eine Eigenschaft, die sich Markenartikler zu Nutze machen, um Kunden möglichst eng an sich zu binden.) Wer in Ausschließlichkeiten lebt, hat ständig das Gefühl, von bösen Mächten umringt zu sein, die das, was man für sich als richtig erkannt hat, in Frage stellen. Im Grunde sind das ängstliche Naturen, die Varianz nicht zulassen können, weil sie selbst so eng aufgestellt sind.

Letztendlich ist das alles relativ simpel: Wirt A stellt ein Schild mit der Aufschrift "Superguter Schweinebraten mit Ködeln für 9.80 EUR" auf die Straße. Der schreibt jetzt ganz sicher nicht "Eher mittelmäßgier Schweinebraten mit Ködeln für 9.80 EUR etwas weniger gut wie bei Wirt B gleich gegenüber" auf die Tafel. Das muss der Kunde schon selber raus kriegen ;-) Am besten einmal da und einmal gegenüber ausprobieren.

Noch was: es ist durchaus eine schöne Aufgabe, im Marketing zu arbeiten und am Verkauf von Produkten mitzuwirken. Es ist nicht umsonst so, dass das Thema Marketing eines der zentralen Aufgabenstellen in Unternehmen ist. Ohne Marketing würden viele Unternehmen überhaupt nicht (mehr) existieren. Das fängt an beim ersten Produktentwurf, der Preisgestaltung, dem Vergleich im Wettbewerb, die Alleinstellungsmerkmale, bis zur technischen Produktaussage im Detail. Eine Fülle von Informationen, die da sinnvoll auf den unterschiedlichsten Kanälen den Kunden erreichen sollen.

Von wegen "leid tun" keine Spur. Das zeigt nur die Unbedarftheit des Schreibers.

So lang man sich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 19:25

mit "wohlmeinenden" Lügen auf der einzig "wahren" Seite wähnt, ist man auch vor unbedarften Schreibern mit einem Minimalanspruch auf Wahrhaftigkeit gefeit ... schön, wenn man sich hinter dem eigenen Schmäh in Sicherheit wiegen kann, gell !? 8-)

"Einzig wahr"

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 14:46

ist eine Vokabel der Ausschließlichkeitsartisten und Meinungsdiktatoren. Es gibt keine einzige Wahrheit, auch nicht in Österreich.

Darum

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 17:16
Gast schrieb:

ist eine Vokabel der Ausschließlichkeitsartisten und Meinungsdiktatoren. Es gibt keine einzige Wahrheit, auch nicht in Österreich.

hab' ich's auch unter Anführungszeichen geschrieben - und, für den Einen oder Anderen erkennbar, keineswegs auf mich bezogen. Mit Österreich hat's auch nix zu tun ... allenfalls gestehe ich zu, dass das ein wahrhaft schönes Land ist ... 8-)

aussterbende Spezies?

Bild von possi
Eingetragen von
possi
(Hausfreund)
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 19:18
Gast schrieb:

Fotoapparate im herkömmlichen Sinne, das ist auf die nächste Dekade zu erwarten, sind trotz allem eine aussterbende Spezies.

In Manchem mögen Sie recht haben, aber mit Ihrem letzten Satz garantiert nicht. Weder eine Playstation, noch ein Telefon eignet sich zum wirklich zum Fotografieren.

Ein ideales Werkzeug hat eine spezielle Funktion und ist dem Anwender für diese Funktion in die Hand gebaut.

Das kann für die ernstzunehmende Fotografie nur ein ergonomisch gestalteter Fotoapparat leisten. Egal ob digital oder analog.

Zum Gelegenheitsknipsen reicht natürlich das Telefon, aber dafür sind wir hier wohl nicht im Forum?

Gruss
Possi
www.possi.de
fine art:
www.possi.eu

... aber dafür sind wir hier wohl nicht im Forum?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 23:01

DER schon. 8-)

Das habe ich auch nicht gesagt,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 14:40

sondern, dass der Fotoapparat herkömmlicher Ausprägung schön langsam aber sicher seine Berechtigung verliert, weil die Technik anders aussieht, die drin ist. Das lässt andere Kombinationen von Body, Objektiv, Griff, Sucher usw. zu. Das ist alles. Es muss einfach nicht mehr aussehen, wie eine SLR vor anno Tobak.

Nein, muss er nicht

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 15:52

Aber genauso funktionieren, das sollte er denn doch noch. Weil, die Fotografie funktioniert immer noch so, wie vor hundert Jahren - und auch in weiteren hundert Jahren. Und all die ach so dringlichen Draufgaben, die halt so auf Platinen Platz finden, sind einfach nur Ballast.

Da haben Sie recht,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 17:12

rein von der optischen Seite funktioniert Fotografie wie eh und je. Und daran wird sich rein grundsätzlich nichts ändern, höchstens bei den proportionalen Größen.

Was sich allerdings schon ändert, ist die Technik, die hinter der Frontlinse und dem Okular, bzw. dem Display liegt. Da hat sich ein grundlegender Wandel vollzogen und es dauert immer noch an. Der Sensor ist ein Medium, der seine Information in Form von elektrischen Signalen weiter gibt, ganz im Gegenteil zum Film. Da reicht ein Kabel, wo früher zwingend eine optische Beziehung/Konstruktion nötig war. Das reicht, um ganz andere Möglichkeiten anzugehen und final können wir heute mit wesentlich kleinerem, flexibleren Equipment wesentlich mehr erreichen, als zu analogen Zeiten mit Film.

Ihre euphemistischen Annahmen

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 18:44

gehen offen sichtlich stets davon aus, dass es zwischen Kamera und Mensch keine unmittelbare Beziehung mehr gibt bzw. geben muss. Ein grundlegender Irrtum, der Ihnen hier den Stand so schwer macht.
Dass heutige Kameratechnik Optionen (!) bietet, die früher verschlossen waren, oder einen überproportionalen Aufwand erforderten, das bestreitet niemand.
Nur dass sich der Mensch an die Technik anzupassen hätte - und nicht vielmehr Technik aus der Perspektive des Menschen gestaltet sein sollte -, diese von Ihnen (von Sony?) breitgetretene Meinung ziehe ich, wohl nicht allein, ernsthaft in Zweifel.

Das ist eher sogar

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 10:16

anders herum.

Verflossene analoge Technik war um vielfaches komplizierter und schwierig zu beherrschen. Das was man heute unter Usability versteht, war noch vor ca. 20-30 Jahren so gut wie kein Thema. Damals hat man extreme Spezialisten an eine Maschine gestellt, musste man wochenlange Einübungen für einen relativ (aus heutiger Sicht) simplen Effekt absolvieren.

Dass man mit heutigen digitalen Geräten eine Beziehung aufbaut, sieht man schon daran, dass es endlos viele Leute gibt, die mit ihren Smartphones in enger Kontaktnahme leben. Ohne geht nicht mehr. Da sind Kameras eher harmlose Menschenfolger :-)

Das ist doch Unsinn

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 12:21

Viele analoge Kameras waren selbsterklärend, für den Gebrauch einfach gestrickt und ganz im Sinne ihrer Funktion gut nutzbar. Das weiß ich deswegen besonders gut, weil es mir u.a. seit bald 20 Jahren obliegt, Interessierten die Fotografie und ihre Gerätschaften eingehend nahe zu bringen. Und unter diesem Aspekt sind die Kameras von Generation zu Generation vollgestopfter, und hinsichtlich der Anwendung auch "dümmer" geworden. Nicht zuletzt diese Erfahrung hat mich im Sommer dazu bewogen, meine Vorstellungen bzgl. des Neudenkens von Kameras umd ihrer Bedienung in diesem Forum zu veröffentlichen.

Ja, ja, das kennen wir.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 13:36

Die Fotografiertechnik ist in der Tat eher im Verhältnis zu anderen analogen Techniken ein Meilenstein in der Bedienung (gewesen). Der Abgleich per Lichwaage ist in der Tat eine recht einfache Möglichkeit, profund belichtete Bilder zu produzieren. Der nachgelagerte Prozess ist, wenn man die Filme nicht ins Labor gegeben hat, dagegen alles andere als trivial.

Das ist im Prinzip Vergangenheit, garantiert nicht Zukunft, es sei denn, man bleibt ganz bewusst beim Film (und das kann ja gar nicht schlecht sein).

Digitale Bilder folgen einem anderen Erstellungs- und Verarbeitungspfad. Da öffnet sich die Verzweigung der Möglichkeiten exzessiv. Nicht nur, dass man Bilder praktisch universell verändern kann, man kann sie auch auf sehr viel unterschiedlicheren Medien ausgeben. Stillbild und Bewegtbild sind heute nur noch einen Knopfdreh weit entfernt. Jeder der es will, kann heute beliebig viele Werke nicht nur erstellen, sondern auch maximal verbreiten. Da limitiert bestenfalls das Talent oder die Ambition die Möglichkeiten.

Im Grunde ist es so, wie bei der Einführung der Personelcomputer: die waren anfangs auch reichlich sperrig und errinnerten an Nichts, was vorher in der Welt an Geräten zu bedienen war. Viele meiner Generation (52) ist daran erst einmal gescheitert (heute ist das für die Mehrzahl auch kein Problem mehr). Und genauso ist das mit den Digitalkameras. Wobei die den Vorteil haben, dass die ja weitgehend ohnehin, wenn man es will, sich zumindest bei der Bilderstellung wie ein klassisches Gerät bedienen lassen. Aber hinterher kann man eben das Bild schon manipulieren, ausdrucken oder sogar verändern. Und das wird eher zunehmen.

Also, wo liegt da jetzt eigentlich das Problem?
Die Industrie bietet ohnehin nahezu klassisch aussehende Fotoapparate, die sich auch weitgehend so bedienen lassen und zwar beinahe durch die Bank. Was leider zu Lasten eines kreativeren Gerätedesigns geht.

Das bisschen Menüs, das man da bedienen muss, ist ja beinahe lächerlich. Schon eher weniger trivial sind, wenn man es macht, sehr genau abgestimmte Presets für die eigenen Bedürfnisse einzustellen, da ist noch viel Luft gegenüber den Standardeinstellungen der Hersteller. Das erfordert einen anfänglich etwas höheren Aufwand. Aber dann?

Die Vokabel "dümmer", muss man wohl dahingehend quittieren, dass Ihnen das Angebot, das Ihnen die SW macht zu übermächtig ist. Tja, vielleicht kommt bald eine Kameraserie heraus, die dann in etwa so geht, wie die heutigen Seniorenhandys, die mit schönen großen Knöpfen und ganz wenig verzweigte Menüs sich ganz hervorragend zum einfach Telefonieren eignen.

Ich frag mich ja auch

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 15:06

wie es mir immer noch gelingt, mit meinen Kameras im Prinzip so zu arbeiten, wie noch vor 20 Jahren ...
Gut, die ISO kann ich jetzt beliebig verstellen, und der Weißabgleich ist dazu gekommen. Und was sonst noch? Ach ja, die Ver- bzw. Bearbeitung der Bilder hat sich in den Computer verlagert - was ich ausdrücklich begrüße.

Worüber ich mich dann beklage? Nun, ICH WEISS, wie ich mit meiner Kamera umgehen muss, um noch so arbeiten zu können. Nicht zuletzt ist auch meine Kamerawahl darauf ausgerichtet gewesen. Aber Anfänger, Einsteiger, Umsteiger werden mit einem Technik-Overkill sondergleichen weitgehend überfordert, bisweilen schlicht verarscht: Dann nämlich, wenn sich Basisfunktion nur noch über Menüs oder Untermenüs erschließen lassen; wenn sie dutzende (Automatik)Optionen vorgesetzt bekommen, die oft nicht mal widmungsgemäß funktionieren, und/oder ein und dieselbe Aufgabenstellung auf vielfältigen Pfaden erschließen; was die Bedienung der Kameras nicht sonderlich fördert, bisweilen geradezu sabotiert. Und was letzlich dafür sorgt, dass die Probanden nicht nur keine Lust mehr haben, sich mit dem (vermeintlich notwendigen) Wust an Technik auseinanderzusetzen, sondern sich lieber, mehr der Not als dem Verstand gehorchend, der Vollautomatik anvertrauen.

Ach ja, erwähnen möchte ich noch, wie es mir trotzdem gelingt, die Grundlagen der Fotografie und die tatsächlich notwendigen Herangehensweise zu vermitteln: Vereinfacht gesagt, lasse ich die mir Anvertrauten alles abschalten, was über die (manuelle) Einstellung von Zeit, Blende, ISO und Weißabgleich hinaus geht. Natürlich fordern auch noch ein paar andere, nicht ganz unwesentliche "Details" ihre Aufmerksamkeit ...
Letztlich resultiert daraus eine meist willkommene Reduzierung - nicht selten der erwünschte Aha-Effekt - was dann auch öfter mal Niederschlag in der Wahl von geeigneterem Fotogerät findet.

Naja, die Schüler

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 14:59

sind eben gescheiter wie Sie, die fotografieren gleich mit Automatik :-)

Im Ernst: die Geräte sind nur komplexer im Prinzip geworden. Bei Kameras, die wesentliche Einstellungen in kryptischen Menüs untergebracht haben, sollte man sich eben die einfachste Einstellungsmöglichkeit heraus suchen, oder sich eine Kamera kaufen, die das etwas besser handled. Was unerlässlich bleibt, wenn man sich mit dem Thema überhaupt auseinander setzen will, dass man sich durch die Einstellungspfade durchklickt und auch verschiedene Einstellungsparameter ausprobiert.

Aber, ganz ehrlich: das Meiste ist doch eher Pillepalle. Da ist nix dran, was einen halbwegs intelligenten Menschen überfordert. Wobei eben die meisten Anwender sich mit dem Plumptasch erst gar nicht groß rumschlagen wollen, sondern einfach drauf los knipsen. Die Ergebnisse sind in nahezu allen Fälle durchaus zufriedenstellend bis hervorragend. Ein Hoch auf die Automatik. (Das Grauen für die Kontrollfreaks!)

Menüs

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 17:00

sind nicht per se schlecht. Sie sind nur oft ohne (fotografischen) Verstand programmiert. Doppel- und Mehrfachgleisigkeiten sind da nur die schlimmsten Nogos.

Auch Automatiken sind nicht per se schlecht. Sie funktionieren nur nicht so, wie sie funktionieren sollten, vielleicht auch könnten, weil schlicht die Voraussetzungen für eine sinngemäße Funktion nicht gegeben oder falsch vorgegeben sind.

Ich weiß nicht,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 18:08

ob Sie eine Vorstellung von der Erstellung von Programmen haben (muss man nicht wirklich haben).

Software ist das Ergebnis von vielen Programmierstunden, noch viel mehr Testrunden und z. kleinen Teil der Erstellung von grafischer Oberfläche. Wenn man sich anschaut, wie beipielsweise Apps erstellt werden, weiß man, dass das doch sehr aufwändig ist, aber absolut kein Vergleich mit der Erstellung eines OS, das die Grundlage für alle weiteren Anwendungen ist.

Bei den meisten Kameraherstellern ist da leider immer noch die Vorstellung verankert, dass ein eigens programmiertes Tool die beste Möglichkeit ist (oder besser, man versucht die Kunden an das eigene Programmgewächst zu gewöhnen). Bei den Handys/Smartphones war lange Zeit das Symbian der Antrieb. Das war zwar nicht schlecht, aber insgesamt einfach viel zu dürftig für die eigentlichen Anforderungen, die heute Kleincomputer beherrschen. Die Technik ist bei Smartphones und Kameras heutiger Entwicklungsstufe nahezu identisch. Ledigliche die Software hat sich nicht parallel mit entwickelt, sondern dümpelt noch immer bei vielen Herstellern auf Sympbian-Niveau. Entsprechend sieht auch die Useability aus.

Darüber hinaus ist es so, dass Hersteller, die keine Produkte auch in der anderen Welt haben, also im Bereich Kleincomputer, sich mit der Pflege der Software nicht so leicht tun. Das machen i. d. R. externe Firmen. Entscheidend ist aber die Basis, auf der SW, aufbauend auf viele tausende Mannstunden, zugreifen kann. Nur auf dieser Basis lässt sich überhaupt kostentechnisch machbar SW erstellen. Und das OS muss heute aus glasklaren Gründen modular aufgebaut werden. Also so wie iOS oder Android oder sowas wie Tizen oder Jolla z. B.

Man muss feststellen, dass z. B. DSLRs einen glasklaren Nachteil bei der Useability haben. Sie können während des Fotografierens keinerlei softwaretechnische Effekte nutzen. Deshalb bleibt bei der Sorte Gerät auch einfach das OS auf einem analogen Stand. So etwas, sie beispielsweise die Lichtwaage "eingespiegelt" auf das Display/EVF macht bei diesem Kameratyp praktisch keinen Sinn. Da haben Spiegellose glasklar Vorteile, weil die eben "Apps", die eine schöne grafische Oberfläche haben, natürlich nutzen können. Eingespiegelte Lichwaage, Motiv, Scharfstellung und Auslösung direkt vor Augen, das wäre dann eine "moderne" Useability.

Software

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 22:24

um der Software willen, ist offensichtlich der Ausfluss von Leuten, die keinen blassen Schimmer von Fotografie haben. 8-)

Diejenigen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 15:58

die heute Kameramenüs programmieren müssen, scheinen in Ihrer Praxisferne so unübertrefflich zu sein, dass sie noch nicht mal ansatzweise verstehen, warum Fotografen die Ergebnisse ihrer uninspirierten Arbeit als weitgehend dumm wahrnehmen müssen ... 8-)

Jetzt steht zwei Mal hintereinander

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 15:58

der gleiche Quark, aus dem man eigentlich nur raus lesen kann, dass Ihnen die elektronische Verzweigung der Kameras zu komplex angelegt ist. "Dumm" heißt in dem Fall übersetzt einfach nur zu "komplex".

Aus diesem permanent wiederholenden, tautologischen Ringschluss sollen jetzt alle Fotografen, die hier mitlesen, verstehen, dass alles, was nicht irgendwie in das Schemal DSLR (wobei die für meine Begriffe kaum anders angelegt sind) rein passt, irgendwie bei Ihnen und damit für den Rest der Welt von abgrundtiefer "Dummheit" geprägt ist, nur weil Sie keinen Bock haben, oder sonst wie nicht geneigt sind, sich durch die paar Menüs, die es gibt, durchzuklicken?

Als wären wir alle mitsamt digitale Dödis, die mit sowas nicht spielend fertig werden, bzw. sich das so einrichten, dass es ohne großes Trara benutzbar ist. Lächerlich!

Zwischen komplex

Eingetragen von
Gast
am Montag, 16. Dezember 2013 - 16:43

und kompliziert gibt's aber schon einen Unterschied ... ist auch keine engere Frage der Technik, ob eine einfache Sache kompliziert gestaltet sein muss, oder ob ein komplexer Zusammenhang einfach aufbereitet ist. Das ist eher eine Frage des waltenden (Un)Geistes ... 8-)

Es gibt auch den Begriff "Simplex",

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 10:22

also die Reduktion von komplexen Vorgängen auf einfache Grundparameter zur (intuitiven) Anwendung.

Smartphones und auch Digitalkameras gehören zur Sorte simplexer Geräte. Was aber nicht bedeutet, dass, aufgrund der Verzweigung, nicht ein gewisses Maß an Einarbeitung und Training erforderlich macht. Man muss sich der Sache annähern und es treten sicher immer wieder Situationen auf, wo man erst mal wieder nachschauen muss, wie das eigentlich geht.

Smartphones vielleicht

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 18:59

Die meisten Digitalkameras nicht. Das liegt daran, dass (auch) Digitalkameras von Haus aus tatsächlich einer simplen Funktion gehorchen sollten - nämlich nach relativ wenigen, recht eindeutig festgelegten Parametern Motive auf Sensoren zu bannen -, allein die Ausstattung mit (zu) vielen kamerafernen Funktionen dies wirkungsvoll vereitelt. Smartphones hingegen bündeln (sehr) viele unterschiedliche Funktionen auf einer relativ einfach verständlichen, intuitiv handhabbaren Oberfläche. Weswegen ich inzwischen auch Kameras mit Touchscreens anderen Konzepten vorziehe - wenigstens hinsichtlich der kamerafernen Funktionen - aber auch da gibt's "Apple" und "Andreoid" ... ;-)

Das ist das Phänomen,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Dezember 2013 - 23:49

das ich vorher schon mal beschrieben habe: DLSRs und ähnliche arbeiten noch mit einer Symbian-ähnlichen Oberfläche, sind im Prinzip eher primitiv vom Aufbau und in der Verzweigung.

Dagegen ist iOS sowieso und Android in Maßen sehr gut gestaltete Benutzeroberflächen, die ganz andere Möglichkeiten anbieten. Schon allein die komplette Implementierung von HtmL 5 gewährleistet ganz tolle optische Effekte, die vorher so überhaupt nicht möglich waren. Usw.

Darüber hinaus kann man die Steuerfunktionen ganz genauso auf einem Display/EVF "imitieren", wie das vorher in einem Sucher ausgesehen hat, inkl. Betätigung von Blenden- und Zeitringen usw. Das ist heute mit den elektronischen Schnittstellen überhaupt kein Problem. Gleichzeitig kann man alle Einstellungsparameter und Highlightning von allen möglichen optischen Hilfsmitteln zur Scharfstellung inkl. Lupe nutzen.

Das Problem ist die Unentschiedenheit, mit der nicht wenige Kamerahersteller an die Implementierung von SW heran gehen. Einerseits möchte man Kompliziertheiten vermeiden, anderer seits ist natürlich der Durchschnittsfotograf schon so orientiert, dass er nicht auf alle Funktionen verzichten will, die Kameras im Prinzip anbieten können.

Moderne SW von Kameras wie Smartphones sind modular angelegt. D. h. der Benutzer kann sich die Teile heraus suchen, die er für sich bevorzugt. SW wie iOS oder Android kann man sich dann eben aus u. U. mehreren Foto-Apps die App heraus picken, die einem das bietet, was man persönlich am besten findet. Die Chance besteht derzeit mit den geschlossenen Tools nicht, bzw. man muss das lustig finden, was der Hersteller ausgebrütet hat.

Im Grunde wäre es Zeit, so etwas wie einen Simulator für Kameraoberflächen per Internetseite in Leben zu rufen. Das ist ein blinder Fleck, den ein Kamerakäufer nur notdürftig auprobieren kann, wenn man in einen der üblichen Läden geht. Dann wäre es auch sehr viel einfacher, in aller Ruhe am PC die verschiedenen SW-Systeme zu testen und sich die grafische Oberfläche voher auf Tauglichkeit zu prüfen.

Erst mal

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 08:24

Reduktion, dann Adaption, das wäre mein Zugang zum Thema. Auch wenn ich, aus den gegebenen Umständen heraus, für mich die Touchoberfläche "entdeckt" habe; um dem Wust aus Ausstattung besser Herr zu werden, stünde für mich doch eher die sinnvolle Reduktion (auch Organisation!) der Ausstattung an, bevor ich dranginge das Angebot optimal aufzubereiten.

Ansloge Kameras

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 07:47

waren nicht nur selbsterklärend, sondern auch weitgehend ähnlich gestrickt. D.h. man mußte nicht Handbücher wälzen oder sich rudimentäre Programmier-Kenntnisse zu Eigen machen, um mit unterschiedlichen Kameras, auch unterschiedlicher Hersteller, selbstverständlich klar zu kommen.

Ja, bei einer

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 12:16

Fuji SW 645 ist das so. Simple Lichtwaage im Sucher: fertig.

Aber bei einer Hexar war schon ein kräftiges Büchlein dabei und bei einer Nikon f801 ein noch deutlich dickeres. Wobei in den Fällen von wirklich kryptischen Einstellungen reden würde, die man einmal einstellt und dann sofort wieder vergisst.

Bei den meisten Digitalkameras wühlt man sich in einer stillen Minute durch das Menüangebot und schaut mal nach, was einem an plausiblen Einstellungen so vor kommt. In der Regel ist das nicht übermäßig spannend. Ab und zu muss man mal nachschauen, wenn es was zum Einstellen gibt, was man selten braucht. Aber sonst: abdrücken und nachschauen, was aufschwimmt.

Was kann daran schon so übermäßig Erklärungsbedürftig sein?

Dafür

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 12:18

musste man solche komplizierten Dinge wie Verschlusszeit, Blende, Empfindlichkeit, Brennweite, Perspektive, Schärfe, etc lernen.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 20:07
Gast schrieb:

musste man solche komplizierten Dinge wie Verschlusszeit, Blende, Empfindlichkeit, Brennweite, Perspektive, Schärfe, etc lernen.

heute reicht's aus, ein Aff zu sein ... also ein Stück Kamera wenigstens halten zu können. Und je affiger das Trumm, desto besser. 8-)

Danke

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Montag, 16. Dezember 2013 - 06:06
Gast schrieb:

musste man solche komplizierten Dinge wie Verschlusszeit, Blende, Empfindlichkeit, Brennweite, Perspektive, Schärfe, etc lernen.

besser hätte ich den Ungeist, der heute oft die Fotografie begleitet, auch nicht auf den Punkt bringen können.

Sie sollten zusammen mit

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 13:47

der ...8) ein Duett mit dem Namen "Ungeist" aufmachen, da wäre dann kompakt alles beisammen :-)

Die Ungeister

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 15:58

die er rief, werden dadurch nicht geistvoller ... 8-)

Sorry

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 20:15

Aber wo er Recht hat, hat er Recht, unsere "Doppelnull" ... ;-)

Doppel Null

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Dezember 2013 - 10:53

ergibt immer noch nix, noch nicht mal doppelt :-)

Quasi

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Dezember 2013 - 14:47

die Lizenz zum Verarschen ... aber ja doch, gelingt immer wieder. 8-)

Das wär

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Samstag, 21. Dezember 2013 - 15:32
Gast schrieb:

ergibt immer noch nix, noch nicht mal doppelt :-)

jetzt auch nicht so sehr die (Be)Deutung einer "Doppelnull". ;-)

Gast schrieb: ...und final

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 19:50
Gast schrieb:

...und final können wir heute mit wesentlich kleinerem, flexibleren Equipment wesentlich mehr erreichen, als zu analogen Zeiten mit Film.

Es sind solch abgrundtief dumme Verallgemeinerungen die mich nicht an Gott glauben lassen. Denn wie könnte ein Gott so etwas zulassen?

Das finde ich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 10:01

eine erstaunliche Erweiterung!

Es gibt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Dezember 2013 - 11:54
Plaubel schrieb:
Gast schrieb:

...und final können wir heute mit wesentlich kleinerem, flexibleren Equipment wesentlich mehr erreichen, als zu analogen Zeiten mit Film.

Es sind solch abgrundtief dumme Verallgemeinerungen die mich nicht an Gott glauben lassen. Denn wie könnte ein Gott so etwas zulassen?

viele Zimmer im Hause des Herrn. Sogar für grießgrämige ältere Herrn im Retrostyle ...

Das eigentliche "Problem" ist der freie Wille, quasi unsere göttliche Mitgift. ;-)

Gast schrieb: eine SLR vor

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 19:53
Gast schrieb:

eine SLR vor anno Tobak.

Also die Zeit, in der jene Bilder entstanden sind, die so viel besser sind, als die des Gastes.

Zu den Kommentatoren

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 14:33

Zu den Kommentatoren bislang: Die Neider kriechen aus ihren Löchern ...

Werter Zeitgenosse

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Montag, 09. Dezember 2013 - 15:41
Gast schrieb:

Zu den Kommentatoren bislang: Die Neider kriechen aus ihren Löchern ...

Die Metapher vom Neid - vorzugsweise bei mäßigen Publikumsreaktionen - hat schon Leica für sich antizipiert. Aus guten Gründen, wohl: Ist doch der Neid das Spiegelbild zur Gier.

Frage der Zeit

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 16:40
Gast schrieb:

Zu den Kommentatoren bislang: Die Neider kriechen aus ihren Löchern ...

Auch dieser Kommentar war nur eine Frage der Zeit... Wie war das noch: "Eure Armut ko... mich an"

Zur Sache: Was für ein fummeliges Teil vor der Nase. Dann das Vollformat doch weiterhin mit Klapperspiegel in der steinzeitlichen DSLR. OK, es ist (bald) Weihnachten. Bis dahin soll, muss (?) ja schon die eine oder andere Sony unterm Baum liegen.

Die Armut

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 18:18

- vor allem die geistige - liegt hier aber ganz auf der Seite des Herstellers und seiner Marktschreier ... 8-)

Sie sollten es merken,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 07:47

wann sich ein Beitrag hysterisch-schrill anhört...

???

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 12:20

Neid? Worauf? Auf spiegellose Kameras? Etwa auf Sony?

Gast schrieb:

Zu den Kommentatoren bislang: Die Neider kriechen aus ihren Löchern ...

Na und ? Was ist daran

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 14:48

Na und ? Was ist daran schlimm, wenn man fürs Loben von Produkten Geld bekommt, solange das offensichtlich ist?

Was meint Ihr wohl, wieviel ich bekomme , damit ich immer die Rolleiflex erwähne?

Nebenbei: die Sony würde ich mir eher kaufen, als die Nikon DF, wenn ich gerade noch unbedingt einen weiteren Fotoapparat bräuchte. Das Design der Sony ist schön klar und aufgeräumt.

Allerdings ist verwunderlich, daß Sony einen Berufsfotografen, der zugibt, immer noch auf Film zu fotografieren, als Testimonial nimmt.

Der Rolleiflexer

Loben, aber mit Stil

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 20:09
Gast schrieb:

Na und ? Was ist daran schlimm, wenn man fürs Loben von Produkten Geld bekommt, solange das offensichtlich ist?

Was meint Ihr wohl, wieviel ich bekomme , damit ich immer die Rolleiflex erwähne?

Nebenbei: die Sony würde ich mir eher kaufen, als die Nikon DF, wenn ich gerade noch unbedingt einen weiteren Fotoapparat bräuchte. Das Design der Sony ist schön klar und aufgeräumt.

Allerdings ist verwunderlich, daß Sony einen Berufsfotografen, der zugibt, immer noch auf Film zu fotografieren, als Testimonial nimmt.

Der Rolleiflexer

Sony erweist sich einen Bärendienst, mit dümmlichen Argumenten ihre Kamera von einem Fotografen anpreisen zu lassen. Aber andererseits wird hier auch die Zielgruppe klar herausgestellt: Anfänger, Laien, Möchtegerns und Intelligenzallergiker sowie Sprachexperten, denen die deutsche Sprache so fremd ist wie die Rückseite des Mondes.

Gut Licht!

Man merkt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 20:21

Du hattest die Sony noch nicht in der Hand ... nimm weiter die Kohle von F&H - ist ehrlich verdientes Geld. 8-)

so, so

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 14:48

Herr Schulz schaut also bei der 7r nach eigenen Worten im Stile einer Mittelformatkamera von oben auf das Display.
Wie macht er das denn bei seiner gezeigten Hochformataufnahme? Bringt er Model und Hintergrund um 90 Grad in die Horizontale?
Der Junge ist entweder unbedarft und hat jahrelang die technische Entwicklung verschlafen oder es ist ein -sehr seltsam dummer- Pressetext von Sony.

Sehr witziger Fehler

Bild von schmittikin
Eingetragen von
schmittikin
(Stammgast)
am Montag, 09. Dezember 2013 - 15:12

Was lese ich da? "Über Andy Schulz: Andy Schulz wurde 1968 geborgen, seit 1991 fotografiert er aus Leidenschaft."
Vielleicht ist er auch gebohrt worden, oder geborgt (von Sonie?). Von bohren ist dann die Fehlerkette zu borniert nicht mehr weit. Hat was mit Scheuklappen zu tun oder mit dem eigenen Tellerrand.
Der "Operator" (tolles Wort für den, der die Drecksarbeit macht) hat es richtig erkannt: Der Meister (Ommmm) ist endlich in der Jetztzeit angekommen und erbringt endlich zeitgemäße Qualität. Was ich nur auf die Bilddaten beziehe, nicht auf die Bilder selbst und schon garnicht auf dieses Gefasel und die Selbstbeweihräucherung.
BTW: Das Foto mit der plattgedrückten Nase ist ja sowas von Klasse!

... wurde stillschweigend

Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Montag, 09. Dezember 2013 - 15:48

... wurde stillschweigend korrigiert ...

(thoMas)

Sony mit Zeiss: Mehr davon - oder besser nicht?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 19:30

Das Foto mit dem Titel "Wildcard" ist ein Top-Beispiel für die optimale Farbwiedergabe mit Sony und Zeiss, also wirklich, dazu die malerischen Schatten, die am Hintergrund kleben und der "abgesoffene" Rest des putzigen Motivs. Hat die Kamera etwa einen eingebauten Blitz? Über die roten Zuckerwasserdosen möchte ich mich nicht auslassen, da könnte die Farbwiedergabe einigermaßen stimmen. Nach diesen Sony-Werbefotos bleibe ich lieber beim Nikon-Vollformat mit Klapperspiegel!

schmittikin schrieb:

Was lese ich da? "Über Andy Schulz: Andy Schulz wurde 1968 geborgen, seit 1991 fotografiert er aus Leidenschaft."
Vielleicht ist er auch gebohrt worden, oder geborgt (von Sonie?). Von bohren ist dann die Fehlerkette zu borniert nicht mehr weit. Hat was mit Scheuklappen zu tun oder mit dem eigenen Tellerrand.
Der "Operator" (tolles Wort für den, der die Drecksarbeit macht) hat es richtig erkannt: Der Meister (Ommmm) ist endlich in der Jetztzeit angekommen und erbringt endlich zeitgemäße Qualität. Was ich nur auf die Bilddaten beziehe, nicht auf die Bilder selbst und schon garnicht auf dieses Gefasel und die Selbstbeweihräucherung.
BTW: Das Foto mit der plattgedrückten Nase ist ja sowas von Klasse!

Gast schrieb: Das Foto mit

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 21:38
Gast schrieb:

Das Foto mit dem Titel "Wildcard" ist ein Top-Beispiel für die optimale Farbwiedergabe mit Sony und Zeiss, also wirklich, dazu die malerischen Schatten, die am Hintergrund kleben und der "abgesoffene" Rest des putzigen Motivs. Hat die Kamera etwa einen eingebauten Blitz? Über die roten Zuckerwasserdosen möchte ich mich nicht auslassen, da könnte die Farbwiedergabe einigermaßen stimmen. Nach diesen Sony-Werbefotos bleibe ich lieber beim Nikon-Vollformat mit Klapperspiegel!

Das angemäkelte Foto hat hier 73 KB, das Original 36 MB. Oder in Pixeln ausgedrückt: 700x525 kontra 7360x4912.

Da entblößt sich der "Wissende", der anhand von 1/500 der Datenmenge auf die tatsächliche Qualität schließt ... Viel Spaß mit Ihrer "Vollformat"-Nikon, es würde aber für Sie auch keinen Unterschied machen, wenn Sie eine Nikon 1 oder eine Coolpix L27 benutzten, bei dem Qualitätsbegriff und -verständnis.

der besucher

Murks mit Farbstich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 22:06

Ist doch klar, eine Ausrede für schlechte Qualität findet sich immer!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das Foto mit dem Titel "Wildcard" ist ein Top-Beispiel für die optimale Farbwiedergabe mit Sony und Zeiss, also wirklich, dazu die malerischen Schatten, die am Hintergrund kleben und der "abgesoffene" Rest des putzigen Motivs. Hat die Kamera etwa einen eingebauten Blitz? Über die roten Zuckerwasserdosen möchte ich mich nicht auslassen, da könnte die Farbwiedergabe einigermaßen stimmen. Nach diesen Sony-Werbefotos bleibe ich lieber beim Nikon-Vollformat mit Klapperspiegel!

Das angemäkelte Foto hat hier 73 KB, das Original 36 MB. Oder in Pixeln ausgedrückt: 700x525 kontra 7360x4912.

Da entblößt sich der "Wissende", der anhand von 1/500 der Datenmenge auf die tatsächliche Qualität schließt ... Viel Spaß mit Ihrer "Vollformat"-Nikon, es würde aber für Sie auch keinen Unterschied machen, wenn Sie eine Nikon 1 oder eine Coolpix L27 benutzten, bei dem Qualitätsbegriff und -verständnis.

der besucher

Der Farbstich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 13:08

ist gewollt. Mann sollte das erkennen können.

Ach soooo

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 21:47

Die an die Wand geknallten Schatten sind dann bestimmt auch so gewollt??

Gast schrieb:

ist gewollt. Mann sollte das erkennen können.

Das waere

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 10:01

mit Deiner "Nikon Vollformat mit Klapperspiegel" (und Sony Sensor) oder Nikon 1 (ohne Sony Sensor) auch passiert.

Er erkennt es nicht:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 13:03

ja, das ist so gewollt und gemeint. Der Fotograf möchte das so haben, wie es die Fotowelt der abgebildeten Personen widerspiegelt (sozusagen wie mit dem Smartphone selber fotografiert). Aber wie gesagt, man muss das nicht unbedingt super finden.

Selphies

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 23:02

finden nur Egomanen super.

Da brat mir doch einer einen Storch!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 15:18

Da entlocken doch echte Analogis wie A. Schulz der Alpha 7 einige Bildchen und zeigen sich über die Farbwiedergabe sowie über die Adaptionsmöglichkeiten für Objektive erstaunt. Na, wenn das mal keine Neuigkeiten im Jahr 2013 sind. Ein schöner Erfahrungsbericht von jemandem, der nach einer zehnjährigen Reise durch die Galaxie offensichtlich erst gestern wieder auf die Erde zurückgekehrt ist.

Hurz

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 16:13

Erinnert mich an "Hurz!"

Genauer

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 19:18
Gast schrieb:

Erinnert mich an "Hurz!"

Eine Kombination aus Hurz und Stonk ... 8-)

Schtonk

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 21:08

aber Stunk ginge auch, bei all den Skunks ... ;-)

Jaja, "Stilllive"...

Eingetragen von
Zarl
(Liebhaber)
am Montag, 09. Dezember 2013 - 16:31

Leider gibt es neue Kameras nicht im Bundle mit einer aktuellen Duden-Ausgabe: es heisst still life (von mir aus auch noch in einem Wort, so genau nehme ich es auch nicht) oder Stilleben. Ein 'v' hat in dem Wort aber gewiss nichts verloren.

Aber auch inhaltlich stimmt bei diesem "Interview" irgendwas nicht. Etwa die nette Kurz-Biografie: da wird ein College auf ihn aufmerksam, er musste sich also vermutlich nicht wie jeder andere dort bewerben.

Die Kamera ist ja wirklich nicht schlecht, aber das "Interview" ist ein ganz schlechter PR-Stunt und wertet die Kamera eher ab. Über den Fotografen habe ich mir noch kein abschliessendes Urteil gebildet.

Der Fotograf sollte mal an seiner Kamera-Handhabung arbeiten. So macht er jedenfalls Bilder mit tollem Bokeh seines Fingers.

Ein Geschäftsführer eines

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 17:05

Ein Geschäftsführer eines bekannter Fotohandels hat jetzt zu einem Profi gesagt, der sich die neue SONY A7 / A7R angeschaut hatte, bleiben Sie doch besser bei ihrer jetzigen Kameramarke, denn mit einer SONY können sie sich bei ihrer Kundschaft doch nicht sehr lassen. Der Fotohändler vergaß dazu aber zu sagen, dass er seine Jahres-Absatzmarge auch nur bekommt, wenn er genug Kameras von dieser Marke übers Jahr verhökert. Dieses Problem besteht auch bei den anderen Mitbewerbern! Als wenn die Auftraggeber vorher anfragen, mit welcher Kamera der Auftrag fotografiert wird. So weit sind wir auch schon! Prost Mahlzeit, die Puppe kotzt!

Many puppets

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 21:00

on many strings. So sade ... 8-)

Passt doch!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 21:58

Das braucht kein Fotohändler verbreiten, das wissen die Profis selber besser. Die Spiegellosen sind durchaus eine Marktbelebung, sollen sich die Amateure die doch kaufen, aber ein Profi zieht nun einmal nicht mit Digitalspielzeug auf die Wochenendtermine.

Die Jobs im Printbereich verlangen viel von den Fotografen, aber auch von der Kameraausrüstung. Canon- und Nikon-Vollformatkameras sind absolut perfekt und vor allem zuverlässig. Passt doch!

Gast schrieb:

Ein Geschäftsführer eines bekannter Fotohandels hat jetzt zu einem Profi gesagt, der sich die neue SONY A7 / A7R angeschaut hatte, bleiben Sie doch besser bei ihrer jetzigen Kameramarke, denn mit einer SONY können sie sich bei ihrer Kundschaft doch nicht sehr lassen. Der Fotohändler vergaß dazu aber zu sagen, dass er seine Jahres-Absatzmarge auch nur bekommt, wenn er genug Kameras von dieser Marke übers Jahr verhökert. Dieses Problem besteht auch bei den anderen Mitbewerbern! Als wenn die Auftraggeber vorher anfragen, mit welcher Kamera der Auftrag fotografiert wird. So weit sind wir auch schon! Prost Mahlzeit, die Puppe kotzt!

Gast schrieb: Das braucht

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 17:31
Gast schrieb:

Das braucht kein Fotohändler verbreiten, das wissen die Profis selber besser. Die Spiegellosen sind durchaus eine Marktbelebung, sollen sich die Amateure die doch kaufen, aber ein Profi zieht nun einmal nicht mit Digitalspielzeug auf die Wochenendtermine.

Die Jobs im Printbereich verlangen viel von den Fotografen, aber auch von der Kameraausrüstung. Canon- und Nikon-Vollformatkameras sind absolut perfekt und vor allem zuverlässig. Passt doch!

Gast schrieb:

Ein Geschäftsführer eines bekannter Fotohandels hat jetzt zu einem Profi gesagt, der sich die neue SONY A7 / A7R angeschaut hatte, bleiben Sie doch besser bei ihrer jetzigen Kameramarke, denn mit einer SONY können sie sich bei ihrer Kundschaft doch nicht sehr lassen. Der Fotohändler vergaß dazu aber zu sagen, dass er seine Jahres-Absatzmarge auch nur bekommt, wenn er genug Kameras von dieser Marke übers Jahr verhökert. Dieses Problem besteht auch bei den anderen Mitbewerbern! Als wenn die Auftraggeber vorher anfragen, mit welcher Kamera der Auftrag fotografiert wird. So weit sind wir auch schon! Prost Mahlzeit, die Puppe kotzt!

Den Punkt mit der Zuverlässigkeit, kann man bei den beiden CANIKON's auch infrage stellen! Es wird auch da nur mit Wasser gekocht!

Gast schrieb: Das braucht

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 17:38
Gast schrieb:

Das braucht kein Fotohändler verbreiten, das wissen die Profis selber besser. Die Spiegellosen sind durchaus eine Marktbelebung, sollen sich die Amateure die doch kaufen, aber ein Profi zieht nun einmal nicht mit Digitalspielzeug auf die Wochenendtermine.

Die Jobs im Printbereich verlangen viel von den Fotografen, aber auch von der Kameraausrüstung. Canon- und Nikon-Vollformatkameras sind absolut perfekt und vor allem zuverlässig. Passt doch!

Gast schrieb:

Ein Geschäftsführer eines bekannter Fotohandels hat jetzt zu einem Profi gesagt, der sich die neue SONY A7 / A7R angeschaut hatte, bleiben Sie doch besser bei ihrer jetzigen Kameramarke, denn mit einer SONY können sie sich bei ihrer Kundschaft doch nicht sehr lassen. Der Fotohändler vergaß dazu aber zu sagen, dass er seine Jahres-Absatzmarge auch nur bekommt, wenn er genug Kameras von dieser Marke übers Jahr verhökert. Dieses Problem besteht auch bei den anderen Mitbewerbern! Als wenn die Auftraggeber vorher anfragen, mit welcher Kamera der Auftrag fotografiert wird. So weit sind wir auch schon! Prost Mahlzeit, die Puppe kotzt!

Was der Profi nicht kennt, dass frisst er auch nicht! Der sogenannte Profi lutscht doch heute zumeist am Daumen und hat doch heute meistens kein Geld um sich eine anständige kleine Kamera zu kaufen. Er muss halt oft so lange damit leben, bis der Leasing-Vertrag abgelaufen ist, damit er sich dann eine gescheite neue Kamera neu leasen kann!

Wer least denn

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 22:08

Kameras? Leica-Fotografen, vielleicht. Oder Hasselbladianer. Aber dagegen wollen Sie den Sony-Tand doch nicht ernsthaft antreten lassen? Canon oder Nikon sind übrigens in Preisregionen angesiedelt, wo Profi sie sich gerne als Abschreibposten zu Eigen macht. Also: So nie.

Bilder, Bilder, Bilder!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 08:03

So stellt sich der Provinzknipser den professionellen Alltag vor. Dazu eine klare Ansage: Gute Bilder werden gebraucht, täglich! Für Zeitungen, Zeitschriften, Werbeagenturen, PR-Büros, Internet usw. Fotografieren Sie weiter Sonnenuntergänge und Vögelchen am See. Das ist ja ganz nett - aber bringt keine Honorare!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das braucht kein Fotohändler verbreiten, das wissen die Profis selber besser. Die Spiegellosen sind durchaus eine Marktbelebung, sollen sich die Amateure die doch kaufen, aber ein Profi zieht nun einmal nicht mit Digitalspielzeug auf die Wochenendtermine.

Die Jobs im Printbereich verlangen viel von den Fotografen, aber auch von der Kameraausrüstung. Canon- und Nikon-Vollformatkameras sind absolut perfekt und vor allem zuverlässig. Passt doch!

Gast schrieb:

Ein Geschäftsführer eines bekannter Fotohandels hat jetzt zu einem Profi gesagt, der sich die neue SONY A7 / A7R angeschaut hatte, bleiben Sie doch besser bei ihrer jetzigen Kameramarke, denn mit einer SONY können sie sich bei ihrer Kundschaft doch nicht sehr lassen. Der Fotohändler vergaß dazu aber zu sagen, dass er seine Jahres-Absatzmarge auch nur bekommt, wenn er genug Kameras von dieser Marke übers Jahr verhökert. Dieses Problem besteht auch bei den anderen Mitbewerbern! Als wenn die Auftraggeber vorher anfragen, mit welcher Kamera der Auftrag fotografiert wird. So weit sind wir auch schon! Prost Mahlzeit, die Puppe kotzt!

Was der Profi nicht kennt, dass frisst er auch nicht! Der sogenannte Profi lutscht doch heute zumeist am Daumen und hat doch heute meistens kein Geld um sich eine anständige kleine Kamera zu kaufen. Er muss halt oft so lange damit leben, bis der Leasing-Vertrag abgelaufen ist, damit er sich dann eine gescheite neue Kamera neu leasen kann!

Apropos Duden...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 13:01
Zarl schrieb:

Leider gibt es neue Kameras nicht im Bundle mit einer aktuellen Duden-Ausgabe: es heisst still life (von mir aus auch noch in einem Wort, so genau nehme ich es auch nicht) oder Stilleben. Ein 'v' hat in dem Wort aber gewiss nichts verloren.

Stimmt, ein Duden wäre von Vorteil. Es sollte aber unbedingt ein aktueller sein, damit das Wort "Stillleben" auch die richtige Anzahl an "l"s bekommt. Schifffahrt schreibt man mittlerweile auch mit 3 "f".

Liebe photoscala-Redaktion,

Bild von Sekundogenitur
Eingetragen von
Sekundogenitur
(Hausfreund)
am Montag, 09. Dezember 2013 - 23:49

dieser Artikel ist nicht wirklich ernst gemeint, oder?

ba - umf

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Montag, 09. Dezember 2013 - 19:37

schampa wulla wussa ólobo

Noch nicht angekommen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 22:17

Sony scheint auch noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen zu sein. Wenn schon ein EVF, warum dann an dieser zu Spiegelreflexzeiten notwendigen Stelle? Damit man sich die Nase auch so dämlich platt drückt und zudem noch das Display verschmiert? Wie es ergonomischer geht, hat Leitz schon vor Jahrzehnten gezeigt und Minolta mit der DiMage A2 und dem genialen eingebauten Klapp-EVF für das digitale Zeitalter vorgestellt. Stattdessen ein einfallsloser Retro"look" und die Möglichkeit die Objektivpalette des Amount Systems nun ohne Bildstabilisator zu verwenden. Toller Fortschritt!
Wird wahrscheinlich genauso schnell wieder verschwinden wie das SLT-Konzept.

Wenn wer

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 09:25

angekommen ist, im Digitalzeitalter, dann Sony: Fragmentiertes Produktportfolio auf Megahype-Niveau ... 8-)

Uiii,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 13:25

das hat den Canon-Fanboy aber getroffen....

Ja, panta rei. Leica ist gekommen und gegangen. Canon ist gekommen und ist am gehen. Und Sony kommt grade erst. Die Zeiten der Plasteknipsen, über die man bedenkenlos lachen konnte, sind vorbei. Sony ist die neue Leitz Camera (also bis 1954): Innovative hochwertige Produkte: Erst die RX100 dann die RX1 und RX10 -- und nun wird der Plattenkamera, ähm, DSLR, mit der Ur-Leica, ähm a7R, der Garaus gemacht.

es gibt nur einäugige Menschen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 12:39
Gast schrieb:

Sony scheint auch noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen zu sein. Wenn schon ein EVF, warum dann an dieser zu Spiegelreflexzeiten notwendigen Stelle? Damit man sich die Nase auch so dämlich platt drückt und zudem noch das Display verschmiert? Wie es ergonomischer geht, hat Leitz schon vor Jahrzehnten gezeigt und Minolta mit der DiMage A2 und dem genialen eingebauten Klapp-EVF für das digitale Zeitalter vorgestellt. Stattdessen ein einfallsloser Retro"look" und die Möglichkeit die Objektivpalette des Amount Systems nun ohne Bildstabilisator zu verwenden. Toller Fortschritt!
Wird wahrscheinlich genauso schnell wieder verschwinden wie das SLT-Konzept.

ich kenne viele Fotografen die mit dem linken Auge in die Kamera schauen - wollen Sie die alle wegbeamen?

Ein Kamerasucher war schon immer in der Mitte am besten aufgehoben und wird es bleiben,
alles andere sind Briketts und kaum ernsthafte Kameras :-)

Erst denken, dann schreiben...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 16:04
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Wie es ergonomischer geht, hat Leitz schon vor Jahrzehnten gezeigt und Minolta mit der DiMage A2 und dem genialen eingebauten Klapp-EVF für das digitale Zeitalter vorgestellt. Stattdessen ein einfallsloser Retro"look" und die Möglichkeit die Objektivpalette des Amount Systems nun ohne Bildstabilisator zu verwenden. Toller Fortschritt!
Wird wahrscheinlich genauso schnell wieder verschwinden wie das SLT-Konzept.

ich kenne viele Fotografen die mit dem linken Auge in die Kamera schauen - wollen Sie die alle wegbeamen?

Ein Kamerasucher war schon immer in der Mitte am besten aufgehoben und wird es bleiben,
alles andere sind Briketts und kaum ernsthafte Kameras :-)

Sie sitzen wohl in einer Marketingabteilung?
Bei Spiegelrefexen war er früher immer in der Mitte, konstruktionsbedingt!
Auch als Linksgucker und Rechtshänder wäre ich froh, denn bisher kam ich mit meiner Nase nicht nur aufs Display sondern oft genug auch auf irgendwelche Knöpfe oder meinem Daumen in die Quere so würde ich nur noch das Display verschmieren und bei einem klappbaren elektronischen Sucher könnte ich mir den Winkelsucher sparen.
Für mich als Fotograf wär das ein Fortschritt.

So lang

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. Dezember 2013 - 18:47

Okulare so direkt am Gehäuse sitzen, wird immer irgendwer irgendwie Probleme mit dem Einblick haben. Ein nach hinten verlegter Einblick, ein Fernrohrsucher, schaffte hier tatsächlich wirkungsvolle Abhilfe.

Künstler, halt.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. Dezember 2013 - 22:48

Ich bin mir sicher, der Andy Schulz meint das voll und ganz ernst, was er sagt, ganz ohne Remunerierung von Sony . Sein Duktus erinnert mich sehr stark an die Duktusse von anderen Künstlern, die ich so kenne: Die leben in einer ganz eigenen Welt, ganz ohne Fakten... Jeglicher Versuch, mit denen über Fakten, wie zum Beispiel Messetermine und Abgabefristen o.ä zu diskutieren, scheitert grandios...

So auch bei Andy Schulz:

Andy Schulz schrieb:

Auch ich bin sehr erstaunt, wie gut die Qualität der kleinen Kamera ist. Diese Bewertung kommt bei mir jedoch aus dem Bauch und aus dem Herzen heraus, das ist also mein ganz subjektiver Eindruck.

Seine Bewertung hat also überhaupt nichts mit Fakten, wie Ganzmetallgehäuse, Dynamikumfang, haptisches Gefühl, Auflösung und Dynamikumgang des Sucherbilds, etc zu tun, sondern schlicht was sein Bauch und sein Herz ihm sagt.

Der Schuss

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Montag, 09. Dezember 2013 - 23:39

ist nach hinten losgegangen.
Dabei ist die A7r doch eine sehr leistungsfähige Kamera, die eine derartig dümmliche Promotion nicht nötig hat.
Lieber hätte ich einen Beitrag über einen Fotografen gelesen, der gezeigt hätte, dass die A7r für seine Art von Aufnahmen das beste Werkzeug ist.
Das trifft auf Andy Schulz leider nicht zu.
Für seine inszenierten Aufnahmen hätte er genauso gut eine SLR wie die D800E verwenden können. Selbst auf sein altes Nikon Objektiv, dessen Bokeh ihm so wichtig ist, hätte er nicht verzichten müssen.
Teilweise ist Sony aber auch selber schuld. Hätten sie darauf verzichtet, optisch eine SLR nachzubauen, hätte der Sucher links angeordnet werden können (Wie bei der NEX 6/7).
Da hätten sie zeigen können dass es möglich ist durch den Sucher einer Systemkamera zu blicken, ohne sich die Nase platt zu quetschen. (Wie es Herr Schulz so schön demonstriert)
So sieht man nur, dass die A7r gegenüber einer SLR zumindest in diesem Bezug den gleichen Nachteil hat.
ROG

Hätte die Kamera

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 06:40

überhaupt Format - äußerliches nämlich - könnte erst gar nicht der Eindruck einer Spielzeugkamera entstehen, verbunden mit der Haptik eines Guckis.
Und allen Herstellern wäre die Besinnung auf die Qualitäten eines Fernrohrsuchers anzuraten - egal wo der dann sitzt am Gehäuse.

Ja, das kann man

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 07:53

so sehen. Der Sucher sitzt an der falschen Stelle. Das konnte - musste man - an einer SLR noch akzeptieren, an einer Digitalkamera ohne optische Achse braucht man das nicht mehr.

Digitalkamera ohne optische Achse?

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 08:39

Wie bitte soll gehen ohne Achse optische?

Heute

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 09:15

braucht man eigentlich nur noch eine Drohne, einen Joystick, und eine ungefähre Zielvorstellung. Könnte man zumindest meinen, betrachtet man den Markt ironiefrei.

Achse optische

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 11:26

ist nur noch für Leute mit Objektiv und Spiegel usw. kann schauen durch, sonst geht nicht. Braucht A7 nicht mehr. Sucher kann sein, wo er will. Ist wie bei Display auch bei DSLRs.

genau!

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 13:11

Das Objektiv kann auch irgendwo sein. Muss man gar nicht mehr dranmachen (macht aber mehr Spaß, vor allem mit Adapter u. aus alten Voigtländers ausgebauten Zentralverschlussobjektiven, ist wie Fischertechnik, wisst ihr noch?). Die Kamera hat eine eingebaute Bilddatenbank und einen Umgebungssensor. Die Gesichter werden aus der NSA-Datenbank geladen (deshalb W-Lan). Auf Knopfdruck setzt sie dann das passende Bild zusammen und schickt es auf die Monitore. Deswegen braucht die A7 keine optische Achse!

Gast schrieb:

ist nur noch für Leute mit Objektiv und Spiegel usw. kann schauen durch, sonst geht nicht. Braucht A7 nicht mehr. Sucher kann sein, wo er will. Ist wie bei Display auch bei DSLRs.

Die leidige Sucher-Anordnung-Diskussion

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 09:30

HÄTTE die Kamera irgendwo einen Sucher, HÄTTE irgend jemand noch einen Kritikpunkt mehr.

ROG schrieb:

hätte der Sucher links angeordnet werden können.....
Da hätten sie zeigen können dass es möglich ist durch den Sucher einer Systemkamera zu blicken, ohne sich die Nase platt zu quetschen.
ROG

Ich benutze im übrigen mein linkes Auge beim Fotografieren und da ist es mir wurscht wo der Sucher angebracht ist. Meine Nase wird so oder so an der Kamerarückseite platt gedrückt. Und dann frage ich mich, es HÄTTE ja auch sein KÖNNEN, das es Linkshänder gibt, die eben nicht mit dem rechte Kameragriff zurecht kommen. Die HÄTTEN ja allen Grund sich zu beschwere, warum der immer auf der rechten Kameraseite ist. Auch wenn die manchmal zu "sperrig" sind, mach ich lieber gute Bilder mit den Kameras die es gibt.
sperrig

Meine Werke...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 05:41

Mein letztes Werk habe ich auch mit einer alpha 7R aufgenommen. Mein nächstes Werk werde ich auch mit einer alpha 7R aufnehmen. Da könnt ihr lästern soviel ihr wollt.

Gute Zeiten
Erwin

Ein richtiger

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 09:19

Gewerke ... 8-)

vita

Bild von andreas h.
Eingetragen von
andreas h.
(Stammgast)
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 10:48

aus: http://www.andyschulz.net/?page_id=36 (vita):

Schulz worked for following companies:
BMW Magazine, Hypo Vereinsbank, Sony Europe Ltd., ...

bescheiden

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 12:48

die Sony Alpha 7r liegt bescheiden in der Hand,
zu wenig Griff, der Auslöser zu weit hinten - für Menschen die gerne fotografieren ist das nichts.

Was soll die nackte linke Schulter der Kamera? Hässlich.

Der Sucher gefällt sehr gut, die Infos über und unter dem Sucherbild aufgereiht - wenigstens nicht im Bild!

Die Auslösung ist noch sehr laut und der Verschluss nicht erschütterungsfrei.

Mit dem Zoom-Objektiven der Lichtstärke f:4,0 wird sie schon wieder mächtig und ist schnell aus der Balance,
an f:2,8 gar nicht zu denken - auf einem Stativ wirkt sie aber schon wieder sehr verspielt.

Bei aller Innovationsfreude - Sony hätte hier endlich den quadratischen 3,6x3,6 oder besser 4x4 cm Sensor einführen sollen - der ist viel zu lange überfällig -
Format 2:3 ist ein Hindernis bei den meisten Fotos - freies Gestalten geht nur mit dem Quadrat und dann lassen sich auch alle Objektive richtig ausnutzen.

Sony - wenn schon dann bitte richtig und für 2000€ darf man das schon erwarten.

Naja, er ist

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 13:01

ein richtiger Fotoprofi: der fotografiert das, was seine Auftraggeber spannend finden. Wobei er im Gegensatz zu seinen Kollegen wegen seiner eigenen Bildsprache engagiert wird und nicht deshalb, weil der Kunde ein bestimmtes Bild seiner Anschauung braucht. Das ist ein gewisser Unterschied, den man sich erarbeiten muss.

Dass dieses Sujet etwas flach wirkt, ist so gewollt und inszeniert. Das zickt sich mit der bewusst unprätentiösen Form der Bilder und macht sich sperrig. Aber man muss das nicht unbedingt für besonders wichtig und wertvoll halten. Es reicht, wenn irgendwelche Modemenschen und deren Käufer das so sehen.

"Kunst"

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 21:58
Gast schrieb:

ein richtiger Fotoprofi: der fotografiert das, was seine Auftraggeber spannend finden. Wobei er im Gegensatz zu seinen Kollegen wegen seiner eigenen Bildsprache engagiert wird und nicht deshalb, weil der Kunde ein bestimmtes Bild seiner Anschauung braucht. Das ist ein gewisser Unterschied, den man sich erarbeiten muss.

Dass dieses Sujet etwas flach wirkt, ist so gewollt und inszeniert. Das zickt sich mit der bewusst unprätentiösen Form der Bilder und macht sich sperrig. Aber man muss das nicht unbedingt für besonders wichtig und wertvoll halten. Es reicht, wenn irgendwelche Modemenschen und deren Käufer das so sehen.

die sich erklären lassen muss, ist so erotisch, wie Telefonsex mit einem Paartherapeuten.

so also

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 13:05

was regt ihr euch über den armen Schulz so auf? Das ist doch nur ein Job! Und lasst die Kameras im Regal, die euch nicht gefallen!

andreas h. schrieb:

aus: http://www.andyschulz.net/?page_id=36 (vita):

Schulz worked for following companies:
BMW Magazine, Hypo Vereinsbank, Sony Europe Ltd., ...

ich ...

Bild von andreas h.
Eingetragen von
andreas h.
(Stammgast)
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 17:49

reg mich nicht auf.

Na ja...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 15:55

...was soll man davon halten?!

Aber immerhin ist der Schulz objektiver als unser Nikonpeter, Gut Licht und die rollende 8 zusammen, die sich schon wieder die Finger wund schreiben. Die Alpha 7 macht nen schlanken Fuß und das ist mir auf Reisen und speziell im respektvollen Umgang mit Menschen als Fotomotiv wichtig. Könnt Ihr Euch noch ne Weile das Maul über Kameras für echte Männerhände usw. fusselig reden - ich kauf mir das Ding - kost quasi nix und macht bestimmt viel Spass und Bilder in mehr als ausreichend guter Qualität.

Na ja

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Dezember 2013 - 22:19

Nun ja. Wie halt so manche Subjektivität, bei objektiver Betrachtung, weniger für einen schlanken Fuß, denn für eine lange Nase sorgt ... und den respektvollen Umgang heben wir uns für die Reise auf, gelle. 8-)

Langweilige Wiederholungen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. Dezember 2013 - 08:58

Vorab, ich habe mir die Fotos von Herr Schulz angeschaut. Absolut perfekt, allerdings auch vollkommen steril und emotionslos. Bei einigen Aufnahmen frage ich mich gar, warum man sie überhaupt gemacht hat?
Die aufgelisteten Fakten(klein, kompakt, alle Objektive adaptierbar usw.) sind die, welche seit erscheinen dieser Kamera in allen Foren und Werbeblättern in Endlosschleifen vorgetragen werden.
Auch möchte ich Herr Schulz nach seiner Hosenmarke befragen, in die er A7 und 35mm Objektiv unterbringt. :) Was hier geschrieben steht ist eine geballte Werbung für Sony und die Bilder von Fine Art Fotograf Andreas Schulz und dem, was wir schon lange wissen.

Schöne Grüße