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Adobe nennt erste Einzelheiten zu Photoshop CS6
Adobe hat in vier Videos einige Neuerungen von Photoshop CS6 vorgestellt. Die neue Bildbearbeitungssoftware soll im Jahresverlauf für Mac OS X und Windows auf den Markt kommen:
Demnach erhält das Programm ein dunkleres Oberflächendesign, was die Konzentration auf das Bild erhöhen soll. Ein Umschalten auf hellere Designs ist laut Adobe aber jederzeit möglich.
Auch der neue Rohdatenentwickler Camera Raw 7.0, der bereits in Photoshop Lightroom 4.0 zum Einsatz kommt und zusätzliche Bearbeitungsmöglichkeiten bietet, ist zu sehen. Als weitere Neuerungen für Photoshop CS6 verspricht Adobe das Speichern im Hintergrund und einen beschleunigter Verflüssigen-Filter, der zudem größere Pinsel erlaubt.
In einem weiteren Video zeigt die Photoshop-Produktmanagerin Zorana Gee eine Funktion zur Erstellung von gepunkteten und gestrichelten Linien mit nur einem Mausklick. Damit komme man einem häufig geäußerten Anwenderwunsch nach, so Adobe.
Nach Angaben von Bryan O'Neil Hughes, Photoshop Senior Product Manager, erhält Photoshop CS6 die Funktion "Content-Aware Move" zum einfachen Verschieben von Objekten innerhalb eines Bilds. Die frei gewordene Fläche wird automatisch kontextabhängig gefüllt.
Preis und Systemanforderungen von Photoshop CS6 sind noch nicht bekannt.
(sw)
Zum Thema:
- Adobe: Photoshop Lightroom 4.0 ab sofort erhältlich
- Carousel - Neue Abo-Fotosoftware von Adobe
- Adobe: Fotosoftware Carousel jetzt für Mac OS X und iOS erhältlich (aktualisiert)
- Exposure 3.0: Schneller, 64-Bit-Unterstützung
- Final: Adobe Photoshop Lightroom v3.6 und Camera Raw v6.6
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- Final: Adobe Photoshop Lightroom v3.5 und Camera Raw v6.5
- Beta-Version von Adobe Photoshop Lightroom 4
- Objektivkorrektur in Lightroom 3, Photoshop CS5 und Camera Raw 6
- Photoshop Lightroom - deutsche Demo ist online
- Adobe kündigt Photoshop Lightroom 4.1 an
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Off Topic
Wohin denn sonst mit so einem schönen Fundstück?
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,814998,00.html
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Content-Aware Move
"Content-Aware Move" ist eine tolle Sache, denn sie spart wieder eine Menge Zeit - ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Funktion neu ist. Die "Content-Aware"-Technologie ist seit CS5 bekannt...
MfG
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Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
Der bessere Content-Aware-Move
bestünde in einem überlegteren Zugang zum Motiv ... fallweise im Verzicht darauf. 8-)
Kein Verzicht
bestünde in einem überlegteren Zugang zum Motiv ... fallweise im Verzicht darauf. 8-)
Ihnen ist sicherlich nicht bewusst, wie viele Möglichkeiten es heute gibt, Bilder zu präsentieren - unter dieser Prämisse ist Ihr Kommentar verständlich.
Ich möchte Ihnen nur eine einzige (von ganz vielen...) Bearbeitungssituation mitteilen, in der bspw. ein Content-Aware SCALING äusserst hilfreich ist:
Ich hatte im vorletzten Jahr eine Aufarbeitung von oft um die 50 Jahre alten Bildern aus einem offiziellen Archiv. Diese Bilder wurden für ein besonderes Printprodukt (Stückpreis 25 EUR) in einer großen Auflage hergestellt. Dieses Produkt zeichnete sich im übrigen durch eine sehr hochwertige EBV aus.
Eine der vielen besonderen Bedingungen war es, eines der wertvollsten Motive für das passende Bildformat im besonderen Seitenverhältnis zu beschneiden, wobei etwas Inakzeptables passierte: Ein Drittel dieses Motivs, nämlich ein (bildbestimmendes) großflächliches Markenlogo am oberen Bildrand, verschwand so stark, dass das Gesamtbild in seinem Ausdruck schwer gestört war. Besser gesagt: Das Bild war verloren.
Natürlich ging das gar nicht und so war ich sehr glücklich darüber, dass ich mir gerade ein frisch am Markt befindliches Adobe CS5 Design Premium-Paket gekauft hatte. Ich setzte o.g. Content-Aware Scaling ein und hatte damit eine ganz phantastische Lösung. In gerade mal 2 Stunden Arbeit. (Ich schätze die Arbeit ohne CAS auf ca. 8 Stunden... Ausgang ungewiss...)
Ich möchte Sie gewiss nicht schulmeistern und ich schätze auch Ihre Kommentare hier ganz besonders, aber ich möchte Sie bitten, daran zu denken, dass es heute vielerorts um mehr als den geraden Weg der Klick-zu-Print-Fotografie geht. Damit unterscheide ich mich auch von vielen Durchschnittsangeboten.
Es gibt heute die Werkzeuge, mehr leisten zu können und somit auch Fotografien besser anbieten zu können. Dazu muss man aber auch bereit sein, an der entscheidenen Stelle JA sagen zu wollen.
So, wie früher viele Fotografen vielleicht zu faul waren oder nicht genügend Kenntnisse hatten, Motive über diverse Papiere anzupassen und die beste Ausarbeitung anzubieten, so sind heute viele Leute vielleicht gar nicht mal zu faul, aber einfach nicht mehr in der Lage, solche hochentwickelten EBV-Werkzeuge zu benutzen, um ihre Bilder weitaus besser anbieten zu können, als dies ohne die geeignete Bearbeitung passieren würde.
MfG
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Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
Ich will ja gar nicht
bestreiten, dass es für jedes nur denkbare Werkzeug auch die passende Anwendung gibt, wo eben gerade dieses spezielle Werkzeug sinnvoll zum Einsatz kommt ... weswegen mein Einwand auch den rund 99% aller Fälle galt, wo diese Funktion wohl mehr der Verschlimmbesserung misslungener Aufnahmen dient. 8-)