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ATL ade - Jobo gibt Dunkelkammergeräte auf, entwickelt (sich) aber weiter
Jobo will die Produktion von Autolab, Printlab, ProDry, Papiertrocknern und Colorprozessoren einstellen. Als Grund wird der deutliche Rückgang im analogen Fotomarkt genannt. Tanks, Spiralen, Schalen usw. soll es aber auch weiterhin von Jobo geben:
Jobo Pressemitteilung:
11. Mai 2006
Wir entwickeln weiter
Gummersbach. Die JOBO AG wird zur diesjährigen photokina mit Partner DigePrint eine eigene Minilab Entwicklung präsentieren. Das LumeJet 1500 kombiniert 80 Jahre JOBO Prozessor-Kompetenz mit neuester Imaging-Technology von DigePrint. Ein erstes Gerät wird zur photokina 2006 in Köln in Halle 6, C020/024 auf dem JOBO-Stand vorgestellt.
Im Zuge dieser Entwicklung wird JOBO zur photokina die eigenen Dunkelkammergeräte abkündigen. Eingestellt werden die Produktion der Geräteserien Autolab, Printlab, ProDry, Papiertrockner und sämtliche Colorprozessoren. Diese weichen der neuen, digitalen Entwicklung des LumeJet.
In den vergangenen Jahren ist im analogen Fotomarkt ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, den JOBO frühzeitig mit digitalem KnowHow und innovativen digitalen Produkten kompensieren konnte. Das digitale Geschäft macht heute schon 85 % des Gesamtumsatzes aus. Die Produktion der traditionellen analogen Maschinen ist für den Mittelständler nicht mehr profitabel zu gestalten, so dass sich JOBO-Vorstand Johannes Bockemühl-Simon schweren Herzens von diesem Produktsegment trennen wird.
JOBO passt sich zwar damit den Rückgängen im Filmgeschäft an, freut sich aber, die bewährte JOBO-Prozessor-Technik in die digitale Bilderwelt zu retten. Es fällt uns nicht leicht, uns von einem Geschäftszweig zu trennen, der den Grundstein unseres Geschäftserfolges gebildet hat und ohne den unsere hervorragende Marktpositionierung heute nicht denkbar wäre. Umso mehr sehe ich der Markteinführung des JOBO/DigePrint Minilab mit Spannung entgegen und bin überzeugt, dass wir ein marktgerechtes Produkt entwickelt haben., so Bockemühl-Simon selbst. Zubehör wie die traditionellen JOBO-Tanks, Spiralen, Schalen, etc. werden weiter im JOBO-Lieferprogramm zu finden sein. Auch werden weiterhin Ersatzteile für die seit Jahrzehnten im Markt befindlichen Geräte erhältlich sein. Im doppelten Sinne gilt also: Wir entwickeln weiter. Zum einen neue Technologien und zum anderen auch (weiterhin) Photos.
So geht die JOBO ATL-Ära zwar zu Ende, wird aber durch den LumeJet 1500 in die neue, digitale Fotowelt transferiert. Mit dem neuen System setzen JOBO und DigePrint auf vollen digitalen Input und exzellente Qualität beim analogen Output in 400 dpi Auflösung.
(thoMas)
Zum Thema:
- photokina 2006: Jobo zeigt Minilab
- Jobo stellt SD-Karte mit 150-facher Geschwindigkeit vor
- 3D-Bilderrahmen von Jobo
- Jobo Digital Enlarger
- Jobo: Gedeih und Verderb
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- PMA 2007: Jobo zeigt Neues
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Jobo
Abkündigen bedeutet "von der Kanzel (Kirche) verkünden"!
Wenn ein Hersteller bekannt gibt, dass er eine Produktreihe einstellt, so ist das immer noch die gute alte Ankündigung!
Gruß Leo
...
nach solchen Nachrichten aus der Realität liest sich ein Artikel indem ein bekannter Fotograf sein Festhalten an der analogen Technik beschwört erst recht wie das Gefasel eines Ewiggestrigen...
Gruß Björn
Siehe....
....." Durst stellt analoge Gerätelinie ein", Gast/2.05/ 17: 59 :
Genau das meinte ich. Also noch einer.
Jobo
In den letzten 15 Jahren habe ich 2 ATL im Einsatz gehabt. Die dritte steht seit gut 2 Jahren gesäubert im Labor. Davor waren es MAFI Geräte - wer kennt die noch.
Welcher Industriekunde zahlt denn noch für 13x18cm - 9x12cm oder gar für 8x10inch Dias? Mit der Digitalfotografie ist auch hier der "ex und hopp" Gedanke verbreitet.
Es bleibt zu hoffen, daß Jobo mit den Plänen erfolgreicher ist als mit den bisherigen Versuchen im Digitalbereich mit Handelsware oder Eigenentwicklungen Fuß zu fassen.
Gruß Heiwa
Schade, bleibt zu hoffen das
Schade, bleibt zu hoffen das die neue Reihe wieder mehr Erfolg bringt, und das wenigstens der Heimlabor-Bereich mit Unitanks usw. überleben wird.
RL