Wir gehen jeden Tag an Wundern vorüber und sehen sie nicht. Wir halten nur bei dem inne, was am lautesten schreit.

— Barbara Bordnick

Am 17.5.

  • 1861: Der schottische Physiker James Maxwell demonstriert der Royal Institution das erste Farbfoto
  • 2000: Canon stellt die erste Digital Ixus vor (USA: Powershot S100)

BENUTZERANMELDUNG

AF-S Nikkor 1,4/85 mm G (aktualisiert)

Foto vom AF-S Nikkor 1,4/85 mm G„Leistung und Konstruktion auf höchstem Niveau“ verspricht Nikon beim AF-S Nikkor 1,4/85 mm G, das Nikons FX-Format – das volle Kleinbildformat mithin – auszeichnet und das ab Anfang September 2010 für rund 1650 Euro lieferbar sein soll:

 
 
 

Foto vom AF-S Nikkor 1,4/85 mm G

 

Technische Daten AF-S Nikkor 1,4/85 mm G
Brennweite 85 mm
Lichtstärke 1:1,4
Optischer Aufbau 10 Linsen in 9 Gruppen
Vergütung Nano-Kristall-Vergütung
Fokussiersystem Autofokus mit Silent-Wave-Motor, M/A Autofokus mit manuell priorisiertem Eingriff, M manueller Fokus; IF-System, interne Fokussierung verändert die Objektivlänge bei der Fokussierung nicht
Kürzeste Aufnahmedistanz 85 cm
Abbildungsmaßstab max: ca. 1:8,3
Abmessungen 84 x 86,2 mm (Länge ab Bajonettanschluss x Durchmesser)
Filtergewinde 77 mm
Gewicht 660 g
Mitgeliefertes Zubehör Gegenlichtblende HB-55, Objektivbeutel CL-1118, Objektivdeckel LC-77, Objektivabschlussdeckel LF-1
Preis (UVP) 1649 Euro

 
(thoMas)
 

Nachtrag (19.8.2010; 13:30 Uhr): Hier die Pressemitteilung von Nikon:

AF-S NIKKOR 85mm 1:1.4G

Die Wiedergeburt einer Legende

Düsseldorf, 19.August2010 – Nikon stellt heute das neue lichtstarke mittlere Teleobjektiv AF-S NIKKOR 85mm 1:1.4G vor. Das Objektiv wartet mit einer vollkommen neuen Konstruktion auf und ersetzt das erfolgreiche Modell AF Nikkor 85 mm 1:1,4 D IF. Mit dem Silent-Wave-Motor (SWM) und der Nanokristallvergütung ist es die perfekte Wahl für Porträt- und Mode-Fotografen. Das neue Modell führt das erfolgreiche Erbe der 85-mm-NIKKOR-Objektive fort und belegt einmal mehr Nikons kontinuierliches Streben nach Innovationen.

Stefan Schmitt, Product Manager SLR-System bei Nikon: »Das AF-S NIKKOR 85mm 1:1.4G setzt neue Maßstäbe in der Porträt-Fotografie. Objektive wie dieses verkörpern die Werte, für die die Marke NIKKOR steht: beeindruckender Kontrast und überragende Auflösung mit einzigartigen Bokeh-Qualitäten. Wir sind überzeugt, dass dieses Objektiv einen neuen Meilenstein setzt – für Fotografen wie auch für die wachsende Anzahl der Videografen, die digitale Spiegelreflexkameras wie die D3S nutzen.«

Meister des Bokehs
Das AF-S NIKKOR 85mm 1:1.4G wurde speziell auf die Anforderungen der professionellen Porträt-Fotografie zugeschnitten. Die hohe Lichtstärke von 1:1.4 bietet hervorragendes optisches Abheben vom Hintergrund, während die Blendenöffnung mit neun abgerundeten Lamellen ein beeindruckendes Bokeh mit sehr sanftem unscharfen Bereich liefert.

Maximale Lichtkontrolle
Das AF-S NIKKOR 85mm 1:1.4G ist mit einem neu entwickelten optischen System aus 10 Linsen in 9 Gruppen ausgestattet und verfügt über die nur bei Nikon erhältliche Nanokristallvergütung, die Geisterbilder und Streulicht drastisch verringert. Das Ergebnis sind intensive und kontrastreiche Bilder selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen.

Reibungsloser Betrieb
Das AF-S NIKKOR 85mm 1:1.4G verfügt über einen speziellen Silent-Wave-Motor (SWM), für eine besonders leise und zuverlässige Fokussierung. Das Fokussierungsgetriebe wurde optimiert und bietet äußerst komfortablen und feinfühligen Betrieb bei manueller Fokussierung.

Für anspruchsvolle Kunden
Das Objektiv ist mit einem robusten NIKKOR-Magnesiumgehäuse ausgestattet, das umfassend vor Staub und Feuchtigkeit schützt und das Fotografieren unter extremsten Bedingungen ermöglicht. Mit seinem Gewicht von 595 g bietet es eine optimale Balance mit den digitalen Spiegelreflexkameras wie der D700 oder den Modellen der D3-Serie.
Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 1.649,- Euro und es wird voraussichtlich ab dem 2. September 2010 verfügbar sein. Im Lieferumfang des Objektivs sind eine Gegenlichtblende HB-55 und eine Weichtasche enthalten.

 

15 Jahre überfällig

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 06:17

endlich hat Nikon ein Einsehen - endlich ein lichtstarkes Porträt-Objektiv mit AF-S.
Hoffentlich fokussiert es schnell und präzise und ist nicht so langsam wie das 50 mm AF-S
und hoffentlich haben sie die CAs unter Kontrolle bekommen...
Der Preis ist saftig und macht es allenfalls für die wenigen verbliebenen Porträt-Studios interessant.
Weiterhin bleibt in dieser wichtigen fotografischen Disziplin Canon weit führend:
USM 1,2/85 mm
USM 1,8/85 mm
USM 2,0/100 mm
USM 2,0/135 mm

Da wird Nikon noch lange brauchen.
Was weiterhin fehlt ist ein Porträt-Zoom, 2,0/35-105 mm -
das wäre dann auch den hohen Preis vielleicht wert.

Ich bin gespannt wie gut das 1,4/85 mm arbeitet...

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 19. August 2010 - 11:49
Gast schrieb:

endlich hat Nikon ein Einsehen - endlich ein lichtstarkes Porträt-Objektiv mit AF-S.
Hoffentlich fokussiert es schnell und präzise und ist nicht so langsam wie das 50 mm AF-S
und hoffentlich haben sie die CAs unter Kontrolle bekommen...
Der Preis ist saftig und macht es allenfalls für die wenigen verbliebenen Porträt-Studios interessant.
Weiterhin bleibt in dieser wichtigen fotografischen Disziplin Canon weit führend:
USM 1,2/85 mm
USM 1,8/85 mm
USM 2,0/100 mm
USM 2,0/135 mm

Du würdest erstaunt sein, wie oft bei Portrait- bzw. Menschenfotografie hundsprofane 50er zum Einsatz kommen. Ausserdem läuft in diesem Bereich nichts ohne Licht. Eine Blitzanlage ist das A und O. Und wichtiger als irgendwelche Grabenkämpfe um die «richtige» Anfangsblende. Ausserdem eignen sich leichte Teles auch vorzüglich für Landschafts- und Architekturfotografie. Man sollte den möglichen Verwendungszweck dieser Brennweiten nicht so eng sehen.

Übrigens hat Nikon mit dem 105/f2 DC und dem 135/f2 DC zwei echt gute Portraitlinsen im Programm.

kein Cent mehr

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 10:03
odysseus schrieb:

Du würdest erstaunt sein, wie oft bei Portrait- bzw. Menschenfotografie hundsprofane 50er zum Einsatz kommen. Ausserdem läuft in diesem Bereich nichts ohne Licht. Eine Blitzanlage ist das A und O. Und wichtiger als irgendwelche Grabenkämpfe um die «richtige» Anfangsblende. Ausserdem eignen sich leichte Teles auch vorzüglich für Landschafts- und Architekturfotografie. Man sollte den möglichen Verwendungszweck dieser Brennweiten nicht so eng sehen.

Übrigens hat Nikon mit dem 105/f2 DC und dem 135/f2 DC zwei echt gute Portraitlinsen im Programm.

Ja leider sind viele Einsteiger und Spar-Chaoten immer noch mit 50 mm Objektiven aus weniger als 1 meter Abstand vor den Gesichtern der Menschen unterwegs - die grässlich verzeichneten Gesichter sieht man überall!
Es gibt auch die Schärfefanatiker die ihre Porträts mit den Micro-Nikkoren ablichten müssen - geschmacksssache - und abhängig vom Modell.
Das schönste Licht kommt für mich von der Sonne, Licht und schatten und dank flexiblen Aufhellern ist mir Studiolicht nicht wichtig und keinesfalls unentbehrlich. Und ich würde auch nie Porträts mit f: 8 belichten, weil mir eine Blitzanlage das so vorgibt, ich fotografiere f: 1,2; 1,4; 1,8 und f: 2,0 und der Erfolg gibt mir recht.

Für Landschaft und Architektur wird wohl sehr selten eine große Blendenöffnung nötig sein, deshalb sind Objektive wie das 1,4/85 mm doch spezielle Porträt-Objektive und nichts anderes!

Ja die beiden DC Teles sind extrem gut, aber der AF ist total veraltet und sie werden vermutlich niemals mit Silent-Wave erscheinen - sehr bedauerlich, denn damit erhöht sich für mich die Trefferquote (AF-Feld auf die Pupille bei Offenblende) ganz erheblich.

Jeder muß seinen Weg finden... Nikon auch.
Ob überzogene Preise der richtige sind, da habe ich große Zweifel - ich gebe Nikon keine 1600 Euro für ein 1,4/85 mm!
Da ist kein ED Glas drin, kein VR, nichts besonderes, nicht einmal eine Ganzmetallfassung - es ist mir 1000 Euro maximal wert, kein Cent mehr.

Du irrst.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 11:19
Gast schrieb:

Objektive wie das 1,4/85 mm doch spezielle Porträt-Objektive und nichts anderes!

85 mm entspricht (anders als die 50 mm) einem natürlichen Blickwinkel. Guck Dir irgend einen Gegendstand in egal welcher Entfernung an, dann achte mal darauf, was Du noch alles als in unmittelbarer Umgebung von dem Gegenstand wahrnimmst. Irgendwo ist da eine klare Grenze zum "Rest der Welt". So, nun nimm Dein 85 mm Objektiv an einem KB Film/Sensor/Sucher, und peil den Gegenstand an -- und Du wirst sehen, dass das Objektiv genau diese unmittelbare Umgebung des Objekts erfasst. Nicht mehr, nicht weniger.

Mit anderen Worten: 85 mm entspricht dem natürlichen selektiven Bildausschnitt und ist damit die Standardbrennweite bezogen auf Kleinbild.

Und ein Standard-Immerdrauf-Objektiv kann einfach nicht lichtstark genug sein, um die Lichtreserven schnell zur Hand zu haben. Dagegen ist eine Nahgrenze von 85 cm für ein 85 mm Standardobjektiv vollkommen unpassend und nervig, was eine minimale Objektgröße von ca. DIN A4 ergibt und für viele Standard-Bilder schlicht zu groß ist...

Probier's aus (wohlgemerkt: Immer bezogen auf Kleinbild): Was Du brauchst ist ein 85 mm Objektiv für fast alles, ein 24 mm für Architektur, Innenräume und Landschaft und ein 180 mm Tele (200 mm ist ein Stückle zu lang!) und fertig ist die Laube. Dann nimmste noch einen Telekonverter, der bei den normalerweise eher seltenen Gelegenheiten (Okay, nicht in der Wildlife und Sportfotographie) wo Du ein extremes Tele brauchst, aus den 180 mm 360 mm macht. Mehr braucht's nicht.

(50 mm Linsen sind dagegen purer Geldrausschmiss, wie ich grade wieder erfahren habe... Weder Fisch noch Fleisch und damit für garnix zu gebrauchen...)

Nein, Sie irren

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 12:28

Zwar ist die Definition der Standardbrennweite vorrangig eine rechnerische Größe (etwa die Formatdiagonale des Aufnahmeformats), hat aber in der Praxis den - einzigartigen - Vorteil, Motive in ihren richtigen Proportionen (!) abzubilden. Das tut ein 85er mitnichten - und auch kein 35er (gibt ja auch Leute, die in dieser Richtung ticken).

Was sollen denn "richtige Proportionen" sein?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 17:53

Solche gibt's so allgemein nicht. Für die Proportionen ist die Entfernung zum Motiv bzw. den Motiven entscheidend. Eine "richtige Entfernung" so allgemein gibt's natürlich nicht.

Bei Menschen ist es allerdings so, dass die Proportionen gefälliger erscheinen, wenn eine gewisse Entfernung eingehalten wird, deshalb werden Telebrennweiten oft Portraitbrennweiten genannt.

Gerade bei der Fotografie von -einzigartigen- Menschen verbietet sich aber jede schematische Vorgehensweise und gute -und schlechte- Portraits sind mit allen Brennweiten möglich.

Und Sie wollen hier die Profis sein?

Woher

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 19:08

soll so ein Sport-Proll wie Sie das auch wissen ...
Sind ja alles Deppen, die die Standardbrennweite für die entsprechenden Aufgabenstellingen - eben nicht für "gefällige", sondern für augengerechte (!) Proportionen - verwenden. Und, richtig, von der Entfernung ist das tatsächlich nicht abhängig. :-/

Harte Worte, harte Worte.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 22:17

Sport-Proll und Depp. Ich bin hier wohl in einen laufenden Konflikt hereingeraten, von dem ich nichts weiß.

Aber tatsächlich läßt sich nicht verallgemeinern, welche Proportionen "gefällig" oder "augengerecht" sind. Die üblichen 85, 100 oder 135 mm sind wohl eher eine Konvention, ich habe auch schon gute Portraits mit starken Weitwinkeln gesehen.

Die Darstellung, dass 85 mm (oder irgendeine andere Brennweite) allgemeingültig eine augengerechte Perspektive aufweisen, müsste Begründet werden. Solange es eine solche Begründung nicht gibt, gehe ich davon aus, dass jeder seinen eigenen -individuellen- Tunnelblick hat.

Tunnelblick

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 22:41

triffts wohl. Man könnte es auch Unbedarftheit gegenüber fotografischen Basics nennen ... 8-)

Für Portraits

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 19:18

sollte man deswegen eine Entfernung von etwa 1m nicht unterschreiten, weil der Betrachter die Proportionen von Gesichtern aus dieser oder noch größeren Entfernungen wahrzunehmen gewohnt ist. Praktisch findet bei den sog. Portraitbrennweiten eine Teletypische Verflachung der Perspektive statt, die aber als gefällig gilt. Möcht ich ein Gesicht in seinen richtigen Proportionen fotografieren, dann eben mit der Standardoptik - aber eben auf kürzere Distanz, und somit meist nicht so gefällig ...

Die Größenverhältnisse

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 19:54

und Distanzen, also die Proportionen der Motivteile zueinander, so wie sie das Auge wahrnimmt, das versteht man unter augengerechter Perspektive. Und die Normalobjektive sorgen für die passende Erfassung in diesem Sinne.

Lieber guter Mann,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. August 2010 - 14:09

Augen funktionieren anders als Kameras. Das Blickfeld ist extremer Weitwinkel und die freischwebende Aufmerksamkeit wandert quasi durch das Blickfeld. Das läßt sich nicht in mm umrechnen.

Guter Mann, mein Lieber

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. August 2010 - 15:01

das sagte ich schon - etwas weiter unten ... ;-)

Ja,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 25. August 2010 - 01:35

auf diesen Beitrag wollte ich aus falsch verstandener Höflichkeit nicht eingehen.

Gast schrieb:

Etwa 90 Grad perphäres Sehen kombiniert mit einem scharfen Sehfeld entsprechend einem Supertele. ... Weswegen die Eckdaten der Standardoptik auch an der dem Augeneindruck nächstkommenden Darstellung der Proportionen (fälschlich auch als "Normalperspektive" bezeichnet) festgemacht werden.

Sie müssen zugeben, dass das unglaublich schlecht geschrieben ist. Dazu kommt noch, dass es nicht stimmt.

Die Perspektive hängt vom Abstand ab. Vom Abstand des Fotografen zu den Motiven und vom Abstand der Motive voneinander. Punkt. Besser: full stop.

Die Brennweite bestimmt nur noch den Bildwinkel. Full stop.

Es gibt nun schlicht keine "dem Augeneindruck nächstkommenden Darstellung der Proportionen". Denn das würde bedeuten, dass es einen "Normalabstand" des Fotografen zu seinen Motiven gäbe. Gibt es aber nicht.

Einzig zugegeben sei, dass extreme Weitwinkel und extreme Tele nichts mehr mit "natürlichem Seheindruck" zu tun haben.

Aber mal mit gesundem Menschenverstand: man guckt doch verschieden. Jeder Blick ist anders. Wenn ich Fahrrad fahre, von allen Seiten Kinder auf den Radweg laufen, ich von oben von Greifvögeln attakiert werde und überholdende Radfahrer mir versuchen, die Mütze zu klauen, dann ist mein Blick ganz, ganz weit.

Wenn ich mit meinem Scharfschhützengewehr auf dem Hochsitz ansitze, um einen Hirsch zu ermorden, dieser im Mondschein auf die Wasserstelle zuläuft, ich ihn durch Kimme und Korn beobachte, ja, dann ist mein Blick ganz, ganz tight.

Das sind die Extreme. Jeder Blick ist anders. Normal gibt's nicht.

Verkürzungen sind selten wirklich gut

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 25. August 2010 - 06:45

Das Zusammenreimen persönlicher Subjektivitäten aber auch nicht.

Perspektive ist standortgebunden - hat mal nichts mit Entfernung allein zu tun, sondern mit unterschiedlichen Blickwinkeln und auch (!) Distanzen.

Dass das Auge komplexer funktioniert, als technische Optik, darauf haben wir uns ja schon geeinigt. Dass es aber darüber hinaus sehr wohl auch sowas wie eine "Normalperspektive" des Auges gibt - eben festgemacht an den Größenverhältnissen, den Proportionen, die die Welt für unseren Gesichtssinn abbilden, daran sollten wir noch ein wenig arbeiten. Der ist nämlich gänzlich unabhängig von der Perspektive, dem jeweiligen Standpunkt des Betrachters, und läßt sich eben sehr wohl annähernd (!) technisch abbilden.

Aber dass wir uns darüber hinaus nicht zum Sklaven unseres Gesichtssinns machen (müssen), und menschliches Sehen, genauer, Wahrnehmen mehr als diese physikalische Realität umfasst, darüber brauchen wir nicht zu streiten.

Nein

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 25. August 2010 - 08:07

Perspektive = Standort, Distanz, Blickwinkel des Fotografen zum Motiv. Vom Objektiv unabhängig.
Proportionen = Größenverhältnisse der Motivteile zueinander. Darstellung abhängig vom Objektiv.

Einen "Normalabstand" gibt's in diesem Sinne natürlich nicht. Aber eine "normale", augengerechte Darstellung des Motivs, aus durchaus unterschiedlichen Perspektiven, die gibt's.

Naja...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 22:23
Gast schrieb:

Zwar ist die Definition der Standardbrennweite vorrangig eine rechnerische Größe (etwa die Formatdiagonale des Aufnahmeformats), hat aber in der Praxis den - einzigartigen - Vorteil, Motive in ihren richtigen Proportionen (!) abzubilden. Das tut ein 85er mitnichten - und auch kein 35er (gibt ja auch Leute, die in dieser Richtung ticken).

Also, nach 20 Jahren habe ich mir just aus Jux und Dollerei mal wieder ein 50er Objektiv gekauft. Der Grund war, ich geb's zu, so mancher Kommentar zu "50 mm" und "universell" hier auf photoscala ;-) Und als Ergebnis finde ich weiterhin die selben Vorbehalte wie vor 20 Jahren: Es ist bei Kleinbild weder Weitwinkel noch Tele, der Bildausschnitt entspricht keinem natürlichen Seheindruck, Portraits sind "ballonartig" verzerrt, die Tiefenschärfe zu klein um wirklich alles scharf zu haben und selbst bei 1,4 bei 2 m Entfernung schon zu groß, um das Objekt klar vom Hintergrund zu trennen ...

Beim 85er dagegen passt alles rundum. Gefällige Proportionen, natürlicher Seheindruck, harmonische Trennung von Vorder- und Hintergrund (aufgund von Bouquet und Perspektive). Allein die 85 cm Mindestabstand rauben mir den letzten Nerv (das hat Leica besser gelöst)...

Weder

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 22:54

Weitwinkel noch Tele - das könnte Sie auf die richtige Spur führen ...
Das menschliche Auge, der Gesichtssinn ist in der Tat komplexer als simple technische Optik: Etwa 90 Grad perphäres Sehen kombiniert mit einem scharfen Sehfeld entsprechend einem Supertele. Das kann einen schon ganz schön verwirren. Weswegen die Eckdaten der Standardoptik auch an der dem Augeneindruck nächstkommenden Darstellung der Proportionen (fälschlich auch als "Normalperspektive" bezeichnet) festgemacht werden.

Is halt ein Kreuz

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 23:21

wenn man notorisch Proportionen mit Perspektive verwechselt: Erstere sind halt eine Eigenschaft der jeweiligen Brennweiten auf unterschiedlichen Formaten - verdichten oder weiten die Größenverhältnisse im Bild, oder ergeben die neutrale Wirkung der Normaloptik.
Perspektive ist ausschließlich Fotografenwerk - der Standpunkt, den der Fotograf gegenüber seinem Motiv einnimmt. Die Wahl der Optik - und damit auch die Darstellung der Proportionen innerhalb des Motivs - erfolgt dann aus dem persönlichen Gefallen und/oder der Notwendigkeit heraus.
Und, ja, die Normaloptik zwingt einem gewisser Maßen die Perspektive auf, um z.B. ein Motiv in gewünschter Größe zu erfassen. Weswegen wohl die Normalbrennweite jenen zwiespältigen Ruf besitzt, der sie durch die Geschichte begleitet ...

Super-Teil

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 07:10

Das Vorgängerobjektiv war ja schon "der absolute Hammer", jetzt endlich der Nachfolger ohne Stangenantrieb, das wird dann "noch schneller zupacken". VR braucht in dieser lichtstarken Klasse wirklich nicht zu sein, das gleicht jede D3s (und auch D700) mit ihrem ISO-Spielraum nach oben wieder aus. Der Preis ist natürlich auch weit oben: Nikon lässt sich als Hersteller der weltweit schärfsten Kleinbildobjektive diese optimale Leistung sehr großzügig honorieren. Grrr... Was verkaufe ich denn jetzt dafür??

Alles wird gut, Nikon vielleicht auch!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 11:39
Gast schrieb:

Das Vorgängerobjektiv war ja schon "der absolute Hammer", jetzt endlich der Nachfolger ohne Stangenantrieb, das wird dann "noch schneller zupacken". VR braucht in dieser lichtstarken Klasse wirklich nicht zu sein, das gleicht jede D3s (und auch D700) mit ihrem ISO-Spielraum nach oben wieder aus. Der Preis ist natürlich auch weit oben: Nikon lässt sich als Hersteller der weltweit schärfsten Kleinbildobjektive diese optimale Leistung sehr großzügig honorieren. Grrr... Was verkaufe ich denn jetzt dafür??

Man kann sich ja alles schön reden, ich kenne sonst keinen der das alte AF-D 1,4/85 mm hammergut findet, das war vielleicht mal vor 15 Jahren auf Diafilm.
Die schärfsten Kleinbildobjektive haben immer noch, mit deutlichem Abstand, Leica und Zeiss und dann kommt auch noch nicht unbedingt Nikon.
Nikon hat aber die höchsten Preise nach Leica!
Und die schärfsten Digitalobjektive überhaupt haben Olympus, Panasonic und Leica.
Also Nikon war ja in den 70iger, 80iger Jahren wirklich eine große Hausnummer im Objektivbau - doch das ist lange her, heute hecheln sie 1-2 Jahrzehnte hinter Canon her, mit den meisten Neuheiten und auch optisch tun sie sich nicht immer leicht die Vorlage von zumindest Canon zu erreichen... bei höherem Preis natürlich!
Aber hoffen wir mal dieses wichtige Porträt-Objektiv wird richtig gut!
(Muss es auch bei dem Killerpreis!)

Ich liebe mein

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Donnerstag, 19. August 2010 - 12:33

AF Nikkor 85mm 1:1,8D!!! Nun gut ich nehme es nicht mit ins Bett aber wenn das nicht scharf ist weiß ich nicht! Kostet zur Zeit neu um 380€ und ist an einer Nikon mit Stangenantrieb immer noch top!

Referenz

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 13:24

Kann ich nur beipflichten. Das "normale" AF-Nikkor 1,8/85 mm ist immer noch weltweit das Referenzobjektiv in diesem kurzen Telebereich. Diese irrsinnig gute Schärfe überzeugt bei jedem Termin, leider gibt es da noch einen ernsthaften Konkurrenten, das Makro-Nikkor 2,8/100 mm, nicht so lichtstark, aber ebenfalls superscharf. Das neue 1,4/85 mm wird bestimmt die wenigen Profis überzeugen, für die es gedacht ist, da wird es seinen Weg in die Sporthallen finden. Bin gespannt, wie Nikon und Canon als die führenden Objektivhersteller auf der photokina ihre Top-Linsen präsentieren.

Hififan schrieb:

AF Nikkor 85mm 1:1,8D!!! Nun gut ich nehme es nicht mit ins Bett aber wenn das nicht scharf ist weiß ich nicht! Kostet zur Zeit neu um 380€ und ist an einer Nikon mit Stangenantrieb immer noch top!

Mal wieder Braczko

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 17:42

Mal wieder das Wunschdenken des Trolls Peter Braczko. Führend sind N und C nur nach Stückzahlen,
qualitativ hängt der Hammer woanders. Apo-Summicron und Planar sind hier die Referenzen wenngleich
ohne AF natürlich nicht für die Zielgruppe Sportfotografen.

Braczko schrieb:

Kann ich nur beipflichten. Das "normale" AF-Nikkor 1,8/85 mm ist immer noch weltweit das Referenzobjektiv in diesem kurzen Telebereich. Diese irrsinnig gute Schärfe überzeugt bei jedem Termin, leider gibt es da noch einen ernsthaften Konkurrenten, das Makro-Nikkor 2,8/100 mm, nicht so lichtstark, aber ebenfalls superscharf. Das neue 1,4/85 mm wird bestimmt die wenigen Profis überzeugen, für die es gedacht ist, da wird es seinen Weg in die Sporthallen finden. Bin gespannt, wie Nikon und Canon als die führenden Objektivhersteller auf der photokina ihre Top-Linsen präsentieren.

Was heißt hier "mal wieder"

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 19:20

Der nervt doch immer und ständig mit seinen unterirdischen Kommentaren. Zur Sache hat er leider selten was beizutragen. Naja, es wird schon seinen Grund haben, dass er lieber anonym bleiben will.

Gast schrieb: Der nervt

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 23:15
Gast schrieb:

Der nervt doch immer und ständig mit seinen unterirdischen Kommentaren. Zur Sache hat er leider selten was beizutragen. Naja, es wird schon seinen Grund haben, dass er lieber anonym bleiben will.

Das wird er aber nicht schaffen, seine Postings sind ja an den immergleichen Floskeln
und daran wie er sich sein Weltbild zurechtbiegt recht einfach zu erkennen. Schöner
wärs dennoch wenn man hier nur mit Anmeldung schreiben könnte.

Fragen über Fragen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 21:33

Das Summicron ist Referenz? An einer digitalen Spiegelreflexkamera? An welcher denn? Die KB-Reflex-Leicas gibt`s doch nicht mehr - und der Kameralieferant Minolta hat auch seine Produktion eingestellt. Was bleibt da denn noch?

Gast schrieb:

Mal wieder das Wunschdenken des Trolls Peter Braczko. Führend sind N und C nur nach Stückzahlen,
qualitativ hängt der Hammer woanders. Apo-Summicron und Planar sind hier die Referenzen wenngleich
ohne AF natürlich nicht für die Zielgruppe Sportfotografen.

Braczko schrieb:

Kann ich nur beipflichten. Das "normale" AF-Nikkor 1,8/85 mm ist immer noch weltweit das Referenzobjektiv in diesem kurzen Telebereich. Diese irrsinnig gute Schärfe überzeugt bei jedem Termin, leider gibt es da noch einen ernsthaften Konkurrenten, das Makro-Nikkor 2,8/100 mm, nicht so lichtstark, aber ebenfalls superscharf. Das neue 1,4/85 mm wird bestimmt die wenigen Profis überzeugen, für die es gedacht ist, da wird es seinen Weg in die Sporthallen finden. Bin gespannt, wie Nikon und Canon als die führenden Objektivhersteller auf der photokina ihre Top-Linsen präsentieren.

Die kleine Welt des Peter B.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 00:21
Gast schrieb:

Das Summicron ist Referenz? An einer digitalen Spiegelreflexkamera? An welcher denn? Die KB-Reflex-Leicas gibt`s doch nicht mehr.

Und - plopp - haben sich alle Leicas in Luft aufgelöst? Von heute auf morgen kann man kein Leica-Objektiv mehr auf meine Canon setzen?
[/quote]Kameralieferant Minolta hat auch seine Produktion eingestellt.[/quote]a) Woher wissen Sie, was Minolta bzw. Konica Minolta noch produziert?
Die haben sich aus dem Endkundengeschäft mit Kameras zurückgezogen, soweit richtig. Und für Leica haben die ohnehin keine Kameras gebaut, waren allenfalls vor Jahren mal ein Zulieferer.
Herr B, wie tief wollen Sie eigentlich noch sinken?

Können geht schon.......

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 10:21
Gast schrieb:

Von heute auf morgen kann man kein Leica-Objektiv mehr auf meine Canon setzen?

....aber einmal darfste raten, warum so viele Leicalinsen komplett mit Canonadapter in der Bucht rumschwimmen......

Welche Sporthalle meinst Du?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 19:13
Gast schrieb:

Das neue 1,4/85 mm wird bestimmt die wenigen Profis überzeugen, für die es gedacht ist, da wird es seinen Weg in die Sporthallen finden.

Von welchem Sport redest Du da? Skat? Schach? Nasebohren? Kampftrinken?
Aber dafür würde ich dann eher ein stinknormales 50er oder 24er nehmen...

Sport?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 21:29

Nasebohren und Kampftrinken ist Sport? Ach ja, die Provinzamateure kennen da andere Disziplinen.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das neue 1,4/85 mm wird bestimmt die wenigen Profis überzeugen, für die es gedacht ist, da wird es seinen Weg in die Sporthallen finden.

Von welchem Sport redest Du da? Skat? Schach? Nasebohren? Kampftrinken?
Aber dafür würde ich dann eher ein stinknormales 50er oder 24er nehmen...

Ach Herr Bra..o

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. August 2010 - 22:26

warum reden Sie sich Ihren Stand denn immer so schlecht? Wer möchte denn die liebenswerten Nikon Dorfheinis mit Ihren Fotowesten missen?

Geschichte

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 13:16

Jetzt kommt wieder das übliche Gelaber über die Gläser von Leica und Zeiss. Relativ gut waren die einmal in den Fünfzigern, in den Siebzigern ging es bereits rapide bergab, im Objektivbereich mussten die sich dann von Minolta beliefern lassen, weil es da nicht mehr weiter ging. Fischauge, Zoom, Spiegelobjektiv - das hatten die nicht im Programm, die Japan-Rokkore mussten es ausgleichen. Zeiss lief dann weiter unter Yashica-Regie, wo die jetzt gelandet sind, ist bekannt.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das Vorgängerobjektiv war ja schon "der absolute Hammer", jetzt endlich der Nachfolger ohne Stangenantrieb, das wird dann "noch schneller zupacken". VR braucht in dieser lichtstarken Klasse wirklich nicht zu sein, das gleicht jede D3s (und auch D700) mit ihrem ISO-Spielraum nach oben wieder aus. Der Preis ist natürlich auch weit oben: Nikon lässt sich als Hersteller der weltweit schärfsten Kleinbildobjektive diese optimale Leistung sehr großzügig honorieren. Grrr... Was verkaufe ich denn jetzt dafür??

Man kann sich ja alles schön reden, ich kenne sonst keinen der das alte AF-D 1,4/85 mm hammergut findet, das war vielleicht mal vor 15 Jahren auf Diafilm.
Die schärfsten Kleinbildobjektive haben immer noch, mit deutlichem Abstand, Leica und Zeiss und dann kommt auch noch nicht unbedingt Nikon.
Nikon hat aber die höchsten Preise nach Leica!
Und die schärfsten Digitalobjektive überhaupt haben Olympus, Panasonic und Leica.
Also Nikon war ja in den 70iger, 80iger Jahren wirklich eine große Hausnummer im Objektivbau - doch das ist lange her, heute hecheln sie 1-2 Jahrzehnte hinter Canon her, mit den meisten Neuheiten und auch optisch tun sie sich nicht immer leicht die Vorlage von zumindest Canon zu erreichen... bei höherem Preis natürlich!
Aber hoffen wir mal dieses wichtige Porträt-Objektiv wird richtig gut!
(Muss es auch bei dem Killerpreis!)

Au weia

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 16:59
Gast schrieb:

Jetzt kommt wieder das übliche Gelaber über die Gläser von Leica und Zeiss. Relativ gut waren die einmal in den Fünfzigern, in den Siebzigern ging es bereits rapide bergab, im Objektivbereich mussten die sich dann von Minolta beliefern lassen, weil es da nicht mehr weiter ging. Fischauge, Zoom, Spiegelobjektiv - das hatten die nicht im Programm, die Japan-Rokkore mussten es ausgleichen. Zeiss lief dann weiter unter Yashica-Regie, wo die jetzt gelandet sind, ist bekannt.

Da hast du viele Fakten durcheinander geworfen.

Peter B.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 00:26

Sind seine Bücher genauso?

Gast schrieb: Sind seine

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 00:52
Gast schrieb:

Sind seine Bücher genauso?

Ja, Fanatismus pur. Vor allem wenn es darum geht andere Marken zu
diskredieren, in erster Linie Leica und Zeiss, ist er besonders kreativ.

Zeiss, Leica, Nikon

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 00:26
Gast schrieb:

Jetzt kommt wieder das übliche Gelaber über die Gläser von Leica und Zeiss. Relativ gut waren die einmal in den Fünfzigern, in den Siebzigern ging es bereits rapide bergab, im Objektivbereich mussten die sich dann von Minolta beliefern lassen, weil es da nicht mehr weiter ging. Fischauge, Zoom, Spiegelobjektiv - das hatten die nicht im Programm, die Japan-Rokkore mussten es ausgleichen.

Und welche Spiegeltele hat Nikon für Fanboys wie Sie im Programm? Welche Objektive lässt Nikon zuliefern?

Gast schrieb:

Zeiss lief dann weiter unter Yashica-Regie, wo die jetzt gelandet sind, ist bekannt.

Ist bekannt. 13.000 Mitarbeiter, mehr als 2 Milliarden Euro Jahresumsatz.

Also die Spiegeltele

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 05:47

von Nikon waren legendär.

Alternative

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. August 2010 - 08:36

...selbst das alte Spiegeltele 8/500 mm ist an einer ditialen D700 eine echte Alternative, ein Traumobjektiv auch der deutlich kompaktere Nachfolger mit gleicher Brennweite und Lichtstärke. Mit Speicherkarte noch überzeugender, als mit Film und mit 12,3 Zentimeter Baulänge einschließlich Sonnenblende passt es in jeden Fotorucksack. Ob Nikon von dieser Bauart einen Nachfolger mit Autofokus anbietet, wage ich zu bezweifeln, mittlerweile ist die Konkurrenz aus dem eigenem Haus sehr stark. Diese Lücke füllt bespielsweise das immer noch begehrte AF-Zoom 80-400 mm VR. Optisch in jedem Bereich überzeugend und vom Preis durchaus erschwinglich, deswegen nicht nur bei den Naturfotografen beliebt.

Gast schrieb:

von Nikon waren legendär.

Canon

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 19. August 2010 - 13:41

Ich halte es für ein Gerücht, dass Canon-Optiken besser seien als Nikkore. Trotz des grösseren Bajonetts haben ja grade EF-Linsen oft mit ausgeprägten Vignettierungs- und Randunschärfeproblemen zu kämpfen. Die Güte der verwendeten Linsen unterliegt bei Canon leider auch grösseren Schwankungen. Zeiss wiederum lebt hauptsächlich vom Ruhm vergangener Tage. Die unkritischen Brennweiten im Telebereich leisten natürlich ganz Grosses. Andersrum sind gerade die Normal- und Weitwinkel-Optiken nicht gerade dermassen herausragend, dass sie den Mehrpreis rechtfertigen würden.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 13:46
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das Vorgängerobjektiv war ja schon "der absolute Hammer", jetzt endlich der Nachfolger ohne Stangenantrieb, das wird dann "noch schneller zupacken". VR braucht in dieser lichtstarken Klasse wirklich nicht zu sein, das gleicht jede D3s (und auch D700) mit ihrem ISO-Spielraum nach oben wieder aus. Der Preis ist natürlich auch weit oben: Nikon lässt sich als Hersteller der weltweit schärfsten Kleinbildobjektive diese optimale Leistung sehr großzügig honorieren. Grrr... Was verkaufe ich denn jetzt dafür??

Man kann sich ja alles schön reden, ich kenne sonst keinen der das alte AF-D 1,4/85 mm hammergut findet, das war vielleicht mal vor 15 Jahren auf Diafilm.
Die schärfsten Kleinbildobjektive haben immer noch, mit deutlichem Abstand, Leica und Zeiss und dann kommt auch noch nicht unbedingt Nikon.
Nikon hat aber die höchsten Preise nach Leica!
Und die schärfsten Digitalobjektive überhaupt haben Olympus, Panasonic und Leica.
Also Nikon war ja in den 70iger, 80iger Jahren wirklich eine große Hausnummer im Objektivbau - doch das ist lange her, heute hecheln sie 1-2 Jahrzehnte hinter Canon her, mit den meisten Neuheiten und auch optisch tun sie sich nicht immer leicht die Vorlage von zumindest Canon zu erreichen... bei höherem Preis natürlich!
Aber hoffen wir mal dieses wichtige Porträt-Objektiv wird richtig gut!
(Muss es auch bei dem Killerpreis!)

Ohje... wenn ich das lese...Nikon hechelt Canon hinterher im Objektivbau? Tut mir leid, dem ist nicht so. Beide Firmen haben tolle Optiken, aber ich kenne dutzende Canon-Profi-Kunden, die einem Nikon 14-24/24-70 hinterherweinen, weil es von Canon kein vergleichbares, optisch gleichwertiges Objektiv gibt. Dazu ist das alte 85er ein Augenweide auf Vollformatsensoren. Selber benutze ich es mit der D3 & D3x. Dieses Objektiv erschreckt mich immer wieder, Schärfe und Abbildungsleistung sind absolut klasse (trotz des Alters). Kann def. diesem Statement hier nichts abgewinnen. Jeder Profi weiss wovon ich rede. Achso...viele Test mit einem Zeiss 85er ZF2 haben mir bewiesen, das es eben nicht schärfes ist wie ein Nikon AF-85er. Natürlich ist bei Zeiss die Mechanik, Feintrieb, "das ANFASSEN" ein Traum. Besser fand ich es nicht. Nunja...muss eben jedes selber für sich testen ;)

LG

Noch ein Nikon-Blinder

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 10:51
Gast schrieb:

Dazu ist das alte 85er ein Augenweide auf Vollformatsensoren. Selber benutze ich es mit der D3 & D3x. Dieses Objektiv erschreckt mich immer wieder, Schärfe und Abbildungsleistung sind absolut klasse (trotz des Alters). Kann def. diesem Statement hier nichts abgewinnen. Jeder Profi weiss wovon ich rede.

LG

Wieso wissen nur Profis, wovon Sie reden?
Definieren Sie erst einmal Profi für sich, für mich sind es Berufsfotografen die den größten Teil nichts anderes machen als ihre Fotogeräte als Werkzeug zu nutzen.
Von welchem 85 mm sprechen Sie, beim 1,8/85 mm gebe ich ihnen noch recht, beim 1,4 sicherlich nicht.
Das Nikon bei wichtigen Objektiven 20 Jahre braucht um einen leisen und vermeindlich schnellen Motor einzubauen ist ja schon peinlich genug
und die armen Kolegen die einen Trümer wie das 2,8/14-24 mm mitschleppen müssen, sind kaum zu beneiden.
Mehr Schall als Rauch, genau wie beim Nikkor 4,0/200-400 mm VR wo jetzt noch schnell der VR nachgebessert wurde, für einfache Anforderungen bei f: 5,6 gut genug, aber mehr auch nicht.
Die absolute Mehrheit der Berufsfotografen hat 20 Jahre gut mit Canon gelebt und da muß Nikon noch viel überarbeiten um da mithalten zu können. Auf ein 1,8/85 mm A-S und 4/300 mm mit VR und 80-400 mm mit AF-S und ein 1,4/30 mm und 1,2/50 mm und 2,0/135 mm AF-S und eine 1-5x Lupenobjektiv, auf ein 5,6/800 mm VR und ein leichtes 4/400 mm VR warten die Nikon Jünger doch jetzt weitere 5-20 Jahre.
Als nächstes wird es Zeit das Nikon mal endlich ein 4/50-300 mm bringt.... immer nur Abwarten - das ist Nikon.

Und gleich...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 07:15

... wird das Geplärre losgehen, warum kein VR. Die Linse hat keinen und das ist auch gut so.

Warum?

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Donnerstag, 19. August 2010 - 18:37
Gast schrieb:

... wird das Geplärre losgehen, warum kein VR. Die Linse hat keinen und das ist auch gut so.

Warum ist das gut so? Wo wäre der Nachteil?

OhWeh

Komische Ansicht!

Bild von der Profi
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der Profi
(Inventar)
am Freitag, 20. August 2010 - 17:51

Ich frage mich auch was gut daran sein soll, wenn man keinen Stabi hat der den brachialen Nikon-Spiegelschlag rausrechnet und die Freihandgrenze erweitert!
Ich habe den Stabi in der Sony mit dem 1,4/85er Zeiss schon schätzen gelernt, obwohl die Sony den Spiegel ungewöhnlich weich bewegt.

Ich lach mich scheckig!

Bild von Hififan
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Hififan
(Inventar)
am Samstag, 21. August 2010 - 21:08

Brachialer Nikon-Spiegelschlag. Nicht schlecht, muß ich aufpassen, das es mir die Cam nicht aus der Hand schlägt beim "abdrücken". Also Stabi ist sehr gut, aber ich komme auch ohne gut aus. Na ja ausser bei dem Spiegelschlag!

Hififan schrieb: Brachialer

Bild von der Profi
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der Profi
(Inventar)
am Montag, 23. August 2010 - 09:28
Hififan schrieb:

Brachialer Nikon-Spiegelschlag. Nicht schlecht, muß ich aufpassen, das es mir die Cam nicht aus der Hand schlägt beim "abdrücken". Also Stabi ist sehr gut, aber ich komme auch ohne gut aus. Na ja ausser bei dem Spiegelschlag!

Fest zupacken nützt bei Nikon immer und die halten das auch aus.
Ob sich der Spiegelschlag auf das Bildergebnis auswirkt hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Je nach Brennweite und Verschlusszeit können sich beachtliche „Verreisser“ im Bild bemerkbar machen. Kann man auch austesten. Einfach die Spiegelvorauslösung aktivieren und abdrücken, auch Freihand, zeigt sich kein Unterschied, dann wirkt sich der Spiegelschlag nicht aus. Bei Nikon gibt es aber noch ein Problem. Die Zeit der Spiegelvorauslösung beträgt je nach Kamera nur eine Sekunde, dass ist oft zu wenig um die Kamera Objektiv Einheit zur Ruhe kommen zu lassen.
Die Olympus 5xx Serie konnte den Spiegelschlag selbst mit Bildstabilisator nicht herausrechnen. Erst mit Spiegelvorauslösung wurden die Bilder im Telebereich scharf. Freihand natürlich unbrauchbar. Die E-3 hingegen arbeitete perfekt.

Bei meiner Nikon

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Montag, 23. August 2010 - 20:23

hat sich bisher der Spiegelschlag wissentlich noch nie auf das Bildergebnis ausgewirkt! Auch nicht bei unstabilisierten Objektiven!

Schnecke

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. August 2010 - 08:50

"Brachialer Spiegelschlag" - mit welcher Kamera? Die "blöden Profis" bevorzugen trotzdem Nikon, die Sony-Kisten will doch keiner, liegt unter anderem an dem "Schnecken-Autofokus". Wenn schon, dann richtig!

der Profi schrieb:

Ich frage mich auch was gut daran sein soll, wenn man keinen Stabi hat der den brachialen Nikon-Spiegelschlag rausrechnet und die Freihandgrenze erweitert!
Ich habe den Stabi in der Sony mit dem 1,4/85er Zeiss schon schätzen gelernt, obwohl die Sony den Spiegel ungewöhnlich weich bewegt.

Dummschwätzer

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. August 2010 - 18:09
Gast schrieb:

"Brachialer Spiegelschlag" - mit welcher Kamera? Die "blöden Profis" bevorzugen trotzdem Nikon, die Sony-Kisten will doch keiner, liegt unter anderem an dem "Schnecken-Autofokus".

Wie gut, dass Sie sich mit Dingen auskennen, die Sie offensichtlich gar nicht kennen. Nun, die welt ist ja auch deutlich einfacher, wenn man sich nicht die Mühe machen muss, über den eigenen kurzen Horizont hinauszublicken.
Sie stehen doch so auf die Testergebnisse der Fotofachpresse, oder? Zumindest, wenn Sie die für geeignet halten, die angebliche Überlegenheit Ihrer Nikon-Produkte zu begründen. (Die nachträgliche Rechtfertigung der Investition und selektive Informationsaufnahme ist ja auch ganz natürlich, um derart teure Investitionsentscheidungen schönzureden. Aber bei Ihnen ist es schon krankhaft, da müssen Sie nicht alle Welt dran teilhaben lassen.) Laut Colorfoto fokussieren die Alpha 850 und 900 das 2,8/24-70 auf jeden Fall schneller, als das erheblich teurere D3 hinkriegt. Andere Medien kommen da zu ähnlichen Ergebnissen. Frei zugänglich sind zum Beispiel die Testergebnisse der Popular Photography.

OhWeh schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. August 2010 - 16:30
OhWeh schrieb:
Gast schrieb:

... wird das Geplärre losgehen, warum kein VR. Die Linse hat keinen und das ist auch gut so.

Warum ist das gut so? Wo wäre der Nachteil?

OhWeh

Das ist deswegen gut, weil das 85/1.4 als Portraitobjektiv auf weiches Bokeh optimiert sein wird. Ein VR steht diesem Ziel entgegen, da er nicht selten für ein deutlich unruhigeres Bokeh sorgt.

????

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. August 2010 - 17:43
Gast schrieb:

Das ist deswegen gut, weil das 85/1.4 als Portraitobjektiv auf weiches Bokeh optimiert sein wird. Ein VR steht diesem Ziel entgegen, da er nicht selten für ein deutlich unruhigeres Bokeh sorgt.

Ich weiss ja nicht von welchen Billichlinsen und VR Du redest: Aber mein Zeiss 85/1,4 ZA liefert mit oder ohne Stabi das gleiche wunderschöne Bild. Allein: Mit Stabi geht da noch locker 1/2 Sekunde aus freier Hand...

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. August 2010 - 23:57
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das ist deswegen gut, weil das 85/1.4 als Portraitobjektiv auf weiches Bokeh optimiert sein wird. Ein VR steht diesem Ziel entgegen, da er nicht selten für ein deutlich unruhigeres Bokeh sorgt.

Ich weiss ja nicht von welchen Billichlinsen und VR Du redest: Aber mein Zeiss 85/1,4 ZA liefert mit oder ohne Stabi das gleiche wunderschöne Bild. Allein: Mit Stabi geht da noch locker 1/2 Sekunde aus freier Hand...

Sehr witzig, da ist ja auch nicht das Objektiv stabilisiert, sondern die Kamera bewegt den Sensor. Ein völlig anderes System; Nikon bewegt Linsen im Objektiv.

Doch...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. August 2010 - 09:24

Ich find's trotzdem witzisch, dass "the best european professional portrait lens of next year" noch nicht mal eine Bildstabilisierung vorweisen kann, bzw. wenn es sie vorweisen könnte, dann nur auf Kosten der Bildqualität.

Meiner Ansicht nach ist das Gemurkse auf höchstem Leica-Niveau...

Peinlich, peinlich....

Wo er Recht hat, hat er Recht!

Bild von der Profi
Eingetragen von
der Profi
(Inventar)
am Samstag, 21. August 2010 - 19:30

Daran habe ich noch gar nicht gedacht.
Ist mir bei den Canon-Systemen beim 200/2,0 schon aufgefallen.
Bei einem 85/1,4 vielleicht wirklich nicht sinnvoll!
Ein weiteres Argument für die Sensor-Stabilisierung!

Schau mer mal

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 10:53

Na ja, ganz nett - der Preis im Vergleich zum Vorgänger aber auch. Ich werde dennoch nicht gleich mit Schwitzehändchen mein altes Nikkor AF 1,4/85 mm verticken, dazu ist es einfach zu gut und mir mehr als ausreichend schnell und genau genug. AF-S ist nicht alles. Erst muss das neue 85er beweisen, dass es das optische und mechanische Niveau des Vorgängers erreicht. In dieser Beziehung ist das AF-S 1,4/50 mm nun wirklich alles andere als überzeugend...

Hurra

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 15:57

Ich freue mich darauf, denn genau auf dieses Objektiv habe ich längst gewartet!!!

Freude

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 22:16

Kann die Freude gut verstehen. Zur Abrundung noch ein neues Kameramodell, so preislich zweitausend Ocken unter dem EISA-Sieger Nikon D3s. Das wäre es.

Gast schrieb:

Ich freue mich darauf, denn genau auf dieses Objektiv habe ich längst gewartet!!!

Liebe Entwicklerinnen und Entwickler bei Nikon

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 16:21

nun bringt doch bitte noch eine neue Super-Weitwinkel-Festbrennweite raus. Wie waer's mit einem ulrakompakten 4/18er, oder einem neuen 2.8/20er?

Zeiss

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 17:03

Ich bin mit meinem Zeiss Planar 1.4/85 ZF hoechst zufrieden. Ich sage nur T*-Verguetung - Streulichtresistenz erster Sahne. Zudem ist mein Zeiss mit 570 g viel leichter als dieser neue schwere Nikkor-Brocken :-)

Schon richtig, aber...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 20:13
Gast schrieb:

Ich bin mit meinem Zeiss Planar 1.4/85 ZF hoechst zufrieden. Ich sage nur T*-Verguetung - Streulichtresistenz erster Sahne. Zudem ist mein Zeiss mit 570 g viel leichter als dieser neue schwere Nikkor-Brocken :-)

Ich kenne das 85er von Zeiss aus eigener Benutzung und habe das AF-Nikkor. Optisch wie mechanisch ist das Zeiss wirklich klasse, aber ist bei einem AF-Objektiv die Zahl der Treffer bei (fast) Offenblendenaufnahmen mit einem derartigen 85er einfach höher. Viele Anwender zogen gerade deshalb das alte AF-Nikkor 1,4/85 mm dem schönen Zeiss vor.

Wer suchet, der findet (manchmal)

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. August 2010 - 21:26

Wer nicht nur optische, sondern auch mechanische Spitzenqualität erleben möchte, sollte sich das "alte" MF-Nikkor 1,4/85 mm ansehen. Es wird aber schwierig sein, das Teil zu finden, wer es einmal hatte, gibt es nicht wieder her. Da stimmt alles. Leider ist es nur ganz selten bei ebay zu finden, ab und zu taucht es auf bei den großen und wichtigen europäischen Kamerabörsen in Houten (NL), Doesburg (NL), Lichtensteig (Schweiz), Biévres bei Paris, Gladbeck und Köln. kleiner Tipp: Doesburg läuft übrigens am kommenden Sonntag kostenfrei in der gesamten Innenstadt. Ich hoffe, ich finde noch eines.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Ich bin mit meinem Zeiss Planar 1.4/85 ZF hoechst zufrieden. Ich sage nur T*-Verguetung - Streulichtresistenz erster Sahne. Zudem ist mein Zeiss mit 570 g viel leichter als dieser neue schwere Nikkor-Brocken :-)

Ich kenne das 85er von Zeiss aus eigener Benutzung und habe das AF-Nikkor. Optisch wie mechanisch ist das Zeiss wirklich klasse, aber ist bei einem AF-Objektiv die Zahl der Treffer bei (fast) Offenblendenaufnahmen mit einem derartigen 85er einfach höher. Viele Anwender zogen gerade deshalb das alte AF-Nikkor 1,4/85 mm dem schönen Zeiss vor.

T*- Vergütung

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Donnerstag, 19. August 2010 - 21:00

ist nach meinen Erfahrungen nicht mehr das Maß der Dinge! Jetzt werden hier einige einen Tobsuchts Anfall bekommen, aber die beste Vergütung die ich im Moment kenne kommt aus Korea!

Ach ja…

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 19. August 2010 - 22:55

Na, wenn die T*-Vergütung Streulichtresistenz «allererster Sahne» sei, weshalb haben dann all die mit Zeiss-Linsen bewehrten Hasselblad-Fotografen vom hauseigenen Kompendium geschwärmt? Ich sage Dir weshalb: Weil die T*-Vergütung nur ein lasches Pflästerchen gegen Streulicht ist. Nikon N-Coating oder Canons Super-Spectra sind mindestens genau so gut. Aber eine Streulichtblende oder ein Kompendium zu ersetzen vermag keine der erwähnten Lösungen.

Zeissreferenz

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 00:34

Wennde mit nem Kompendium arbeiten willst, bitte, dann mach's doch.

T* ist uebrigens die Referenzklasse.

das geht lustig so weiter

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 10:58
Gast schrieb:

Wennde mit nem Kompendium arbeiten willst, bitte, dann mach's doch.

T* ist uebrigens die Referenzklasse.

T* vergütung ist schon seit aufkommen der SMC vergütung kein ausgesprochenes Qualitätsmerkamal mehr. Zeiss ist nur einfach kühler abgestimmt, das mag manchem kontrastreicher erscheinen!
Sowohl die neuesete Olympus-Vergütung, als auch die Von Hoy-Pentax und erst recht Canon und Nikon haben fleissig verbessert und tun sich nicht weh.
T* Vergütung ist ein allter Mythos, der sich in der Praxis kaum je gezeigt hat.
Und wer will allenernstes noch mit einem Lichtriesen manuell scharf stellen???
Klar geht das heute besser mit starker Vergrößerung am Monitor vom Stativ aus, solange das Modell nicht zuckt - aber mit AF-C und dem Messfald auf der Pupille geht es bei f: 1,2 und 1.4 immer noch am einfachsten und besten!

Ich!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 17:48
Gast schrieb:

Und wer will allenernstes noch mit einem Lichtriesen manuell scharf stellen???
Klar geht das heute besser mit starker Vergrößerung am Monitor vom Stativ aus, solange das Modell nicht zuckt - aber mit AF-C und dem Messfald auf der Pupille geht es bei f: 1,2 und 1.4 immer noch am einfachsten und besten!

Aber ich hab ja nur ein Zeiss 1,4/85 ZA an einer a900. Ich weiss schon, das taugt nichts. Da springt mir der Fokuspunkt einfach so direkt ins Gesicht -- noch bevor ich das Messfeld auf die Pupille gerichtet habe. Durch Zäune, Gitter und Haarstränen hindurch. Stative benutze ich dagegen eher selten, dafür hat mir der Bildstabilisator schon viele gute Dienste erwiesen.

Aber iss schon klar: Wer einen Bildstabilisator bei 1,4/85 verwendet ist ein Weichei und Dein Nikon-AF ist bestimmt so intelligent, dass er nicht auf die Haarstränen vor dem Auge scharfstellt, sondern durch die Stränchen hindurch auf die Pupille scharfstellt....

Gewicht

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 21:29

Kein Wunder, minderwertiges Glas wiegt eben weniger.

Gast schrieb:

Ich bin mit meinem Zeiss Planar 1.4/85 ZF hoechst zufrieden. Ich sage nur T*-Verguetung - Streulichtresistenz erster Sahne. Zudem ist mein Zeiss mit 570 g viel leichter als dieser neue schwere Nikkor-Brocken :-)

Erzählen Sie mehr!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 22:27

Nikon verwendet Glas mit einer höheren Dichte als Zeiss und Cosina?

Veraltetes Bajonett

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 10:39

Große Linsendurchmesser, voluminöse Objektive und das alles mit einem gnadenlos veralteten Bajonett mit viel zu kleinem Durchlass.

Nikon kann einem leid tun weil sie das nicht ändern können ohne von ihren eigenen Anhängern gesteinigt zu werden.

Gast schrieb: Große

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 12:24
Gast schrieb:

Große Linsendurchmesser, voluminöse Objektive und das alles mit einem gnadenlos veralteten Bajonett mit viel zu kleinem Durchlass.

Nikon kann einem leid tun weil sie das nicht ändern können ohne von ihren eigenen Anhängern gesteinigt zu werden.

Nikon ist ja selber schuld. Nachdem sie jahrelang gegen Canon gehetzt haben wegen der Bajonettänderung, kommen sie von ihrem eigenen Fehler nicht runter.

Jetzt zeigt sich. dass die damalige Entscheidung von Canon, das Bajonett zu vergrößern, richtig und vorausschauend war.

Referenz

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. August 2010 - 08:45

Die Nikon-Anhänger sind begeistert, ein Super-Objektiv in jeder Hinsicht. Damit werden wir viele Bilder in Zeitungen und Zeitschriften sehen, vor allem im Sportbereich. Der Preis ist auch OK, wer optische Referenzobjektive herstellt, kann nicht ALDI-Preise bieten.

Gast schrieb:

Große Linsendurchmesser, voluminöse Objektive und das alles mit einem gnadenlos veralteten Bajonett mit viel zu kleinem Durchlass.

Nikon kann einem leid tun weil sie das nicht ändern können ohne von ihren eigenen Anhängern gesteinigt zu werden.

Optische Referenzobjektive?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. August 2010 - 18:10

Gibt es auch andere als optische Objektive?

kleiner Fehler

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 00:26

Sie haben Recht, ein unnötiger Formulierungsfehler, vielen Dank für den Hinweis.

Gast schrieb:

Gibt es auch andere als optische Objektive?

Köstlich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 13:33
Gast schrieb:

ein unnötiger Formulierungsfehler

Nominierung

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. August 2010 - 22:03

Da ist er ja, der Kandidat für die nächste EISA-Wahl in der Kategorie "europäisches bestes professionelles Objektiv": Das neue lichtstarke Nikkor 1,4/85 mm. Wir werden der Nominierung mit Spannung entgegen sehen. Näheres in den Oktober-Ausgaben der Fotozeitschriften.

Ist ganz nett. Leider wieder

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. August 2010 - 08:34

Ist ganz nett.
Leider wieder eine Nahgrenze von 0,85.

Wenn sie wenigstens 0,75 gebaut hätten.

Drum

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. August 2010 - 07:22

fotografier ich Portraits auch lieber mit dem Macro ...

Aufgabenbereiche

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 00:24

In der Tat, das Makro-Nikkor 2,8/100 mm eignet sich auch sehr gut für Portraits, es von in der Detailschärfe wirklich ausgezeichnet (ich besitze noch die Vorgängerversion mit Blendenring) und stellt mich in jedem Bereich zufrieden. Positiv ist auch die Eignung im Zusammenspiel mit starken Blitzanlagen, obwohl sich - und das ist ein Nachteil - viele Studiobetreiber eine Blendenerweiterung auf den Wert 45 gut vorstellen könnten. Das Micro-Nikkor geht heran bis zu einem Mindestaufnahmeabstand von 31,4 Zentimeter. Das ist beachtlich (Abbildungsmaßstab 1:1) und reicht wirklich aus, aber das 1,4/85 mm ist eben ein ganz anderes Objektiv und soll bestimmte Aufgabenbereiche erfüllen, z. B. in schlecht beleuchteten Sporthallen noch mit der Anfangsblende oder höchstens Blende 2 das Höchstmögliche herauskitzeln. Es macht sich auch sehr gut bei Reportagen, bei denen ein Blitzlicht schnell die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf den Fotografen lenken würde. Extrem lichtstarke Objektive mit Makrofunktion, das wird vorläufig ein Wunschtraum bleiben, obwohl sich auch das 1,4/85 mm (wenn`s denn sein muß) auch mit einem Zwischenring kombinieren lässt.

Gast schrieb:

fotografier ich Portraits auch lieber mit dem Macro ...

Wir habens begriffen Peter....

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. August 2010 - 22:35

...

schnell

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 22:51

Ging ja diesmal schnell...

Gast schrieb:

...

Fragt sich nur,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 08:06

was die Fußballfans für einen Meinung von dem Teil haben?! Die sind ja bekanntlich Ihre Referenz Herr B.

Nun ja

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 09:51

bei der Tischfußball-DM könnte es seine Stärken voll ausspielen ... 8-)

vorteile und Nachteile

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 19:33

Das Makro eignet sich bestimmt auch für den Tischfußball. Diese Sportart bietet bestimmt viele Vorteile: Die Hauptakteure bewegen sich nicht besonders schnell (könnte deshalb sogar ein Leica-Amateur schaffen), die Wetterlage ist konstant, die Lichtverhältnisse auch, es darf sogar geblitzt werden, es ist keine Anmeldung/Akkreditierung erforderlich und das Schleppen von langen AF-S-Rohren erübrigt sich auch. Leider möchte die Bilder hinterher wirklich kein Leser sehen (und Honorar gibt`s dann auch nicht). Das Leben ist hart! Noch eine Frage: In welcher Liga spielen die denn?

Gast schrieb:

bei der Tischfußball-DM könnte es seine Stärken voll ausspielen ... 8-)

Schon auch in der Profi-Liga.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 21:13

Die sich im Übrigen durch eine angemessene Diskretion auszeichnet. Und Öffentlichkeit ausschließlich im Rahmen von Lehraufträge beansprucht ... 8-)

Hier hat wohl jemand

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. August 2010 - 22:51

den Film "Absolte Giganten" nicht gesehen. Sonst wüßte er, wie gut Tischfußball aussehen kann. Ein schönes Tischfußballfoto ist übrigens auch origineller, als das 10.000te Ballack-Bild.

Der Peter lebt halt in seiner

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. August 2010 - 08:15

Traumwelt mit rattenscharfen Tüten an der D3s und Fotoweste am Spielfeldrand. Dabei lamentiert er hier über Dinge, bei denen er maximal mitREDEN kann. Profisport und Fotografie - beides hat er erwiesenermaßen nicht drauf, denn er hält weder sportliche Rekorde, noch findet man irgendwelche von ihm erzeugten Bilder (außer seine lächerlichen Selbstportraits) im Netz. Aber wie schon ein berühmter Philosoph gesagt hat: "Deine Zunge ist schnell, aber kannst du auch mit den chucks umgehen...?"

Feige

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. August 2010 - 23:11

Der Angesprochene arbeitet immer noch hauptberuflich als Presse- und Auftragsfotograf (WAZ-Mediengruppe). Und womit verdient der Kritiker sein Geld? Von Labereien im Internet kann er bestimmt nicht seine Brötchen kaufen. Jetzt kommt bestimmt wieder keine Antwort - und für die Nennung seines Namens ist er bestimmt auch zu feige. BRA

Gast schrieb:

Traumwelt mit rattenscharfen Tüten an der D3s und Fotoweste am Spielfeldrand. Dabei lamentiert er hier über Dinge, bei denen er maximal mitREDEN kann. Profisport und Fotografie - beides hat er erwiesenermaßen nicht drauf, denn er hält weder sportliche Rekorde, noch findet man irgendwelche von ihm erzeugten Bilder (außer seine lächerlichen Selbstportraits) im Netz. Aber wie schon ein berühmter Philosoph gesagt hat: "Deine Zunge ist schnell, aber kannst du auch mit den chucks umgehen...?"

Ach Peter,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 27. August 2010 - 10:16
Zitat:

Jetzt kommt bestimmt wieder keine Antwort - und für die Nennung seines Namens ist er bestimmt auch zu feige. BRA

jetzt beschweren Sie sich doch nicht über meine Anonymität, wo Sie doch selbst hier nie ihren Namen zeigen. Sie müssen übrigends auch nicht immer von sich in der dritten Person schreiben. Nun zu mir. Ich verdiene mein Geld mit der Entwicklung von Messtechnik für den militärischen Bereich. Nebenbei arbeite ich aus Lust und Dollerei für ein Marketinginstitut als Fotograf auf Honorarbasis.