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A wie Astrofotografie: Nikon D810A (aktualisiert)

Foto Nikon D810ANikons neue D810A (3799 Euro) wurde speziell für die Astrofotografie konzipiert, was u. a. bedeutet, dass die digitale Kleinbildkamera – bei grundsätzlich denselben Technischen Daten wie die D810 – einen überarbeiteten Infrarot-Sperrfilter hat und Langzeitbelichtungen bis zu 900 s beherrscht:

Pressemitteiltung der Nikon GmbH:

Die außergewöhnliche D810A: Nikons erste digitale Spiegelreflexkamera für die Astrofotografie

Düsseldorf, 10. Februar 2015 – Nikon stellt heute die D810A vor, die erste digitale FX-Format-Spiegelreflexkamera, die für die Astrofotografie entwickelt wurde. Diese Kamera ist mit einer Vielzahl an speziellen Funktionen ausgestattet und liefert mit ihrem 36,3-Megapixel-Bildsensor beeindruckende Fotos des Weltraums.
 

Foto Nikon D810A

 
Die phänomenale D810A ist eine speziell überarbeitete Version der D810, Nikons Spitzenmodell mit überragend hoher Auflösung. Dank ihres überarbeiteten Infrarot-Sperrfilters wartet diese hochspezialisierte digitale Spiegelreflexkamera mit einer viermal höheren Empfindlichkeit für die H-alpha-Spektrallinie auf (mit einer Wellenlänge von ca. 656 nm). Somit ist es nun erstmals möglich, mit einer Nikon-Kamera die tatsächlichen Farben der auf H-alpha-Wellenlänge emittierenden kosmischen Nebelflecken aufzuzeichnen, ohne die Kamera für die Astrofotografie modifizieren zu müssen. Neben dem neuen Filter bietet die Kamera eine extrem hohe ISO-Empfindlichkeit, eine besonders hohe Auflösung sowie eine Vielzahl an speziellen Funktionen, um es Fotografen zu ermöglichen, die Wunder des Kosmos in brillanter Detailschärfe einzufangen.

Stefan Schmitt, Product Manager SLR-System bei der Nikon GmbH: „Die D810A ist ein leistungsstarkes Werkzeug für die Deep-Sky-Fotografie. Da die D810 gegenüber anderen Modellen offensichtliche Vorteile aufweist, lag die Überlegung nahe, die D810 für die Astrofotografie zu erweitern. Für diesen Bereich der Fotografie sind Detailschärfe und höchste Präzision unumgänglich und die D810A überzeugt in beiderlei Hinsicht.“
 

Foto Nikon D810A

 
Astrofotografie in hoher Auflösung
Die D810A ist eine überarbeitete Version der digitalen Nikon-Spiegelreflexkamera mit der höchsten verfügbaren Auflösung. Der speziell für feinste Bilddetails entwickelte 36,3-Megapixel-Sensor im FX-Format liefert kontrastreiche Bilder mit minimierten Falschfarben. Der ISO-Standardbereich von 200 bis 12.800 kann auf bis zu ISO 51.200 erweitert werden und dank der 3D-Rauschunterdrückung gelingen selbst bei hoher ISO-Empfindlichkeit detailreiche, rauscharme Bilder. Nikons schnelle und leistungsstarke Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 4 sorgt für eine herausragende Gesamtleistung der Kamera und minimiert Farbsäume.

Überarbeiteter Infrarot-Sperrfilter
Die D810A überzeugt mit herausragenden Bildergebnissen, die mit einer herkömmlichen digitalen Spiegelreflexkamera nicht zu erzielen sind. Auch die D810 ist beliebt bei Astrofotografen. Sie ist leistungsstark genug, um Aufnahmen des Nachthimmels machen zu können, verfügt jedoch über einen Standard-Kamerasensor, mit dem Aufnahmen von Nebelflecken, die Licht der H-alpha-Wellenlänge emittieren, nicht möglich sind. Optische Filter in herkömmlichen digitalen Spiegelreflexkameras sind darauf ausgelegt, die Durchlässigkeit rötlichen Lichts im Bereich des sichtbaren Lichts zu drosseln. Bei der D810A hingegen wurde der optische Filter dahingehend modifiziert, die Durchlässigkeit rötlichen Lichts aus der H-alpha-Spektrallinie zu verstärken, sodass sie im Vergleich zur D810 viermal höher ausfällt. Dies ermöglicht es Fotografen, die wunderschöne tiefrote Farbe von Nebelflecken einzufangen, die Licht der H-alpha-Wellenlänge emittieren. Und das, ohne Änderungen an der Kamera vornehmen zu müssen. Die Vorteile der D810A überzeugen selbst bei Aufnahmen von Sternenfeldern und Sternenlandschaften.

 

Foto Nikon D810A

 
Spezielle Funktionen
Die D810A verfügt über eine Reihe spezieller Funktionen, die es Fotografen ermöglichen, einigen der großen Herausforderungen der Astrofotografie wirkungsvoll zu begegnen. Neben den Langzeitbelichtungseinstellungen (B) und (T) ermöglicht ein neuer manueller Langzeitbelichtungsmodus Aufnahmen mit Belichtungszeiten von bis zu 900 Sekunden. Durch die Aktivierung des elektronischen ersten Verschlussvorhangs lassen sich interne Vibrationen minimieren und das Risiko minimaler Verwacklungsunschärfe bei kleinsten Details reduzieren. Im Live-View-Modus unterstützt eine virtuelle Belichtungsvorschau für die Langzeitbelichtungseinstellungen (B) und (T) bei der Fokussierung und der Wahl des Bildausschnitts. Wie auch bei der D810 können Live-View-Bilder bis zu 23-fach vergrößert werden, um eine besonders exakte Überprüfung des Fokus zu ermöglichen. Dank des neuen, rot leuchtenden virtuellen Horizonts kann die Kameraausrichtung bei Aufnahmen durch den Sucher besonders leicht überprüft werden.

Erweiterte Aufnahmeleistung
Das energiesparende Design der D810A ermöglicht die Aufnahme über längere Zeiträume, d. h., es können Tausende von Bildern mit langen Belichtungszeiten aufgenommen werden. Der leistungsstarke Akku EN-EL15 ermöglicht die Aufnahme von bis zu 3.860 Fotos pro Aufladung.¹ Zusätzliche Stromquellen eröffnen sogar die Möglichkeit der Nutzung noch längerer Betriebszeiten. Der optionale Multifunktionshandgriff MB-D12 von Nikon kann problemlos mit der D810A verwendet werden und ermöglicht mit einer Aufladung bis zu 10.660 Fotos.² In welcher Reihenfolge die verschiedenen Akkus eingesetzt werden, kann mithilfe einer Menüoption der Kamera festgelegt werden. Noch längere Aufnahmezeiten ergeben sich durch den Einsatz des optionalen Netzadapters EH-5b mit dem Akkufacheinsatz EP-5B.

NIKKOR-Objektive
Ein besonderer Vorteil der D810A besteht in der Möglichkeit, NIKKOR-Objektive einzusetzen. Mit den unter ambitionierten Astrofotografen weltweit geschätzten NIKKOR-Objektiven lässt sich das volle Potenzial des 36,3-Megapixel-Sensors der Kamera mühelos ausschöpfen. Objektive mit hoher Abbildungsleistung sind ein Muss für eine Kamera mit einer so hohen Auflösung: Von schnellen lichtstarken Weitwinkelobjektiven wie dem AF-S NIKKOR 14–24 mm 1:2,8G ED bis hin zu leistungsstarken Telezoomobjektiven wie dem AF-S NIKKOR 200 mm 1:2G ED VR II überzeugen Objektive im für das FX-Format durch außergewöhnliche hervorragende Ergebnisse.

 

Foto Nikon D810A

 
Wichtigste Ausstattungsmerkmale:
36,3-Megapixel-Sensor im FX-Format: liefert beeindruckende, kontrastreiche Bilder mit minimierten Falschfarben.

Überarbeiteter Infrarot-Sperrfilter: verfügt über eine im Vergleich zur D810 viermal höhere Empfindlichkeit für die H-alpha-Spektrallinie (bei einer Wellenlänge von ca. 656 nm).

Manueller Langzeitbelichtungsmodus: ermöglicht Aufnahmen mit Belichtungszeiten von bis zu 900 Sekunden.

Verschluss mit elektronischem ersten Vorhang: minimiert interne Vibrationen während der Belichtung und sorgt für verwacklungsfreie Bilder.

Beeindruckender ISO-Bereich: Der ISO-Standardbereich von 200 bis 12.800 kann auf bis zu ISO 51.200 erweitert werden.

Unbegrenzte Serienaufnahmen: Option, die die Aufnahme spektakulärer Lichtspurfotos ermöglicht. Es können so viele JPEG-Bilder in hoher Qualität aufgenommen werden, wie es Speicherkarten und Akkukapazität erlauben.

Live-View: Live-View-Bilder können bis zu 23-fach vergrößert werden. Zudem ist eine virtuelle Belichtungsvorschau für die Langzeitbelichtungseinstellungen (B) und (T) verfügbar.

Rot leuchtender virtueller Horizont: ermöglicht eine einfache Überprüfung der Kameraausrichtung bei Aufnahmen durch den Sucher.

EXPEED 4: Die Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 4 sorgt für eine herausragende Gesamtleistung der Kamera. Picture Control 2.0: Die Konfiguration »Ausgewogen« erleichtert die Nachbearbeitung und bietet maximalen Dynamikumfang. Details können mit dem Parameter »Detailkontrast« angepasst werden.

Autofokusleistung der Spitzenklasse: AF-System Multi-CAM 3500FX mit 51 Messfeldern, konfigurierbar für eine Schärfeerfassung mit 9, 21 und 51 Messfeldern und mit einer Empfindlichkeit bis zu –2 LW (entsprechend ISO 100, 20 °C).

Monitor mit Farbanpassung: 8 cm (3,2 Zoll) großer RGBW-LCD-Monitor mit ca. 1.229.000 Bildpunkten sowie Antireflexbeschichtung, Farbabgleich und Helligkeitsanpassung

D-Movie mit Bildfeldanpassung: Full-HD-Filmsequenzen (1080p) im FX- und DX-Format mit einer Bildrate von 50p/60p. Während der Videoaufnahme steht der vollständige Lichtempfindlichkeitsbereich zur Verfügung. Außerdem lassen sich Belichtungszeit, Blende und Lautstärke steuern.

RAW-Dateiformat mit Bildgröße S: liefert unkomprimierte 12-Bit-Nikon-NEF-Dateien, die eine schnellere Bildübertragung und eine reibungslose Nachbearbeitung ermöglichen.

Robuster und schneller Verschluss: Der Verschlussmechanismus aus Kevlar-/Kohlefaser-Verbundmaterial mit 52 ms Auslöseverzögerung wurde auf 200.000 Auslösevorgänge getestet und ermöglicht Belichtungszeiten zwischen 1/8.000 und 900 s.

Leistungsstarker Akku EN-EL15: besonders kompakter und leichter Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 1.900 mAh (7,0 V). Pro Aufladung können bis zu 3.860 Fotos1 aufgenommen werden.

Speichermedien: Es stehen zwei Speicherkartenfächer für unterbrechungsfreies Aufnehmen zur Verfügung. Ein CF-Speicherkartenfach für Highspeed-Karten (UDMA 7) und ein SD-Speicherkartenfach für Highspeed-SDXC- und UHS-I-Karten mit hoher Kapazität.

Robustes Gehäuse aus Magnesiumlegierung: Die D810A ist durch eine umfassende Versiegelung unempfindlich gegen Staub und Feuchtigkeit.

Kabelgebundene und kabellose Verbindung: Ethernet- und Wireless-LAN-Unterstützung. Für die Verbindung wird der optionale Adapter UT-1 zusammen mit dem Wireless-LAN-Adapter WT-5 benötigt.

Optionales Zubehör: erweiterte Aufnahmezeit mithilfe des Multifunktionshandgriffs MB-D12 oder des Netzadapters EH-5b mit dem Akkufacheinsatz EP-5B.

Verfügbarkeit und Preis
Die Nikon D810A ist voraussichtlich ab Ende Mai 2015 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 3.799 € bei ausgewählten Nikon Vertriebspartnern (selektive Distribution) erhältlich.

 
 
Siehe auch: Nikon D810A.
 

(thoMas)
 

Nachtrag (10.2.2015; 13:10 Uhr):
 

Technische Daten D810A
Typ Digitale Spiegelreflexkamera
Bajonettanschluss Nikon-F-Bajonett (mit AF-Kupplung und AF-Kontakten)
Effektiver Bildwinkel Nikon-FX-Format
Bildsensor CMOS-Sensor, 35,9 mm x 24,0 mm (FX-Format)
Gesamtpixelzahl 37,09 Millionen
Staubreduzierungssystem Bildsensor-Reinigung, Referenzbild für Staubentfernung (Software Capture NX-D erforderlich)
Effektive Auflösung 36,3 Millionen Pixel
Bildgröße (in Pixel)1 FX-Format (36 x 24), (L) 7.360 x 4.912, (M) 5.520 x 3.680, (S) 3.680 x 2.456, 1,2 x (30 x 20), (L) 6.144 x 4.080, (M) 4.608 x 3.056, (S) 3.072 x 2.040; DX-Format (24 x 16), (L) 4.800 x 3.200, (M) 3.600 x 2.400, (S) 2.400 x 1.600; 5:4 (30 x 24), (L) 6.144 x 4.912, (M) 4.608 x 3.680, (S) 3.072 x 2.456; im Film-Live-View aufgenommene Fotos im FX-Format, (L) 6.720 x 3.776, (M) 5.040 x 2.832, (S) 3.360 x 1.888; im Film-Live-View aufgenommene Fotos im DX-Format, (L) 4.800 x 2.704, (M) 3.600 x 2.024, (S) 2.400 x 1.352
Datenspeicherung – Dateiformat NEF (RAW): 12 oder 14 Bit; verlustfrei komprimiert, komprimiert oder unkomprimiert; in kleiner Größe erhältlich (ausschließlich 12 Bit unkomprimiert), TIFF (RGB), JPEG: JPEG-Baseline-Komprimierung; Qualitätsstufen: »JPEG Fine« (ca. 1:4), »JPEG Normal« (ca. 1:8) und »JPEG Basic« (ca. 1:16) (angegebene Komprimierungsraten bezogen auf die Einstellung »Einheitliche Dateigröße«); Einstellung »Optimale Bildqualität« wählbar, NEF (RAW)+JPEG: Duales Dateiformat (Aufnahmen werden sowohl im NEF-(RAW-)Format als auch im JPEG-Format gespeichert)
Picture-Control-System Konfigurationen »Standard«, »Neutral«, »Brillant«, »Monochrom«, »Porträt«, »Landschaft« und »Ausgewogen«; individuelle Anpassung möglich; Speichermöglichkeit für benutzerdefinierte Picture-Control-Konfigurationen
Datenspeicherung – Speichermedien CompactFlash (CF) (Typ I, UDMA-kompatibel), SD, SDHC (UHS-I-kompatibel), SDXC (UHS-I-kompatibel)
Doppeltes Speicherkartenfach Eine CompactFlash (CF)- und eine Secure Digital (SD)-Speicherkarte, von denen jede als primäre Speicherkarte, für Sicherungskopien oder beim dualen Dateiformat zur getrennten Speicherung von Bildern in den Formaten NEF (RAW) und JPEG verwendet werden kann; die Bilder können von einer auf die andere Speicherkarte kopiert werden
Dateisystem DCF 2.0, DPOF, Exif 2.3, PictBridge
Sucher Spiegelreflex-Pentaprismasucher mit fester Position der Austrittspupille
Bildfeldabdeckung FX (36 x 24): ca. 100 % horizontal und vertikal, 1,2-fach (30 x 20): ca. 97 % horizontal und vertikal, DX (24 x 16): ca. 97 % horizontal und vertikal, 5:4 (30 x 24): ca. 97 % horizontal und 100 % vertikal
Vergrößerung ca. 0,7-fach (50-mm-Objektiv mit Lichtstärke 1:1,4, Fokuseinstellung auf unendlich und –1,0 dpt)
Lage der Austrittspupille 17 mm (bei –1,0 dpt; ab Mitte der Okularlinsenoberfläche)
Dioptrienanpassung –3 bis +1 dpt
Einstellscheibe Typ B BriteView-Einstellscheibe (Mark VIII) mit Markierung des AF-Messfeldbereichs und Gitterlinien
Abblendtaste Ja. Die Abblendtaste (Pv) schließt die Blende bis zur eingestellten Blendenstufe (Tiefenschärfenkontrolle). Bei Zeitautomatik (A) oder manueller Belichtungssteuerung (M und M*) wird die Blende manuell vom Benutzer vorgegeben, bei Programmautomatik (P) oder Blendenautomatik (S) wird sie von der Kamera eingestellt.
Blende Elektronisch gesteuerte Springblende
Kompatible Objektive Kompatibel zu AF-NIKKOR-Objektiven, einschl. Objektiven vom Typ G, E oder D (bei einigen PC-NIKKOR-Objektiven bestehen Einschränkungen), DX-Objektiven (Bildfeldoption DX-Format (24 × 16 mm, 1,5-fach)), AI-P-NIKKOR-Objektiven und Objektiven ohne CPU (nur mit Zeitautomatik (A) und manueller Belichtungssteuerung (M oder M*)). IX-NIKKOR-Objektive, Objektive für die F3AF und manuelle Objektive ohne AI sind nicht kompatibel: Die Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe kann in Verbindung mit Objektiven mit einer Mindestlichtstärke von 1:5,6 verwendet werden (bei Objektiven mit einer Mindestlichtstärke von 1:8 unterstützt die Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe die 11 Fokusmessfelder).
Verschlusstyp Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss; Verschluss mit elektronischem ersten Vorhang (bei Spiegelvorauslösung)
Belichtungszeiten 1/8.000 s bis 30 s (Schrittweite: 1/3, 1/2 oder 1 LW), Langzeitbelichtung (B), Langzeitbelichtung (T), X250. Manuelle Belichtungssteuerung (M*): 4, 5, 8, 10, 15, 20, 30, 60, 120, 180, 240, 300, 600 oder 900 s Belichtungszeit; Langzeitbelichtung (B) und Langzeitbelichtung (T) möglich
Blitzsynchronzeit X = 1/250 s; der Blitz wird mit einer Verschlusszeit von 1/320 s oder länger synchronisiert (bei Verschlusszeiten zwischen 1/250 und 1/320 s fällt die Blitzreichweite möglicherweise geringer aus)
Aufnahmebetriebsarten Einzelbild (S), Serienaufnahme langsam (CL), Serienaufnahme schnell (CH), leise Auslösung (Q), Selbstauslöser, Spiegelvorauslösung (MUP), leise Serienaufnahme (Qc)
Bildrate Mit Akkus vom Typ EN-EL15: Bildfeld FX/5:4: CL: ca. 1 bis 5 Bilder/s, CH: ca. 5 Bilder/s, Qc: ca. 3 Bilder/s; Bildfeld DX/1,2x: CL: ca. 1 bis 6 Bilder/s, CH: ca. 6 Bilder/s, Qc: ca. 3 Bilder/s; andere Stromversorgung: Bildfeld FX/5:4: CL: ca. 1 bis 5 Bilder/s, CH: ca. 5 Bilder/s, Qc: ca. 3 Bilder/s; Bildfeld 1,2x: CL: ca. 1 bis 6 Bilder/s, CH: ca. 6 Bilder/s, Qc: ca. 3 Bilder/s; Bildfeld DX: CL: ca. 1 bis 6 Bilder/s, CH: ca. 7 Bilder/s, Qc: ca. 3 Bilder/s
Selbstauslöser Vorlaufzeit von 2, 5, 10 oder 20 s; Aufnahme von 1 bis 9 Bildern in Intervallen von 0,5, 1, 2 oder 3 s
Messsystem Matrixmessung: 3D-Color-Matrixmessung III (nur mit Objektiven vom Typ G, E und D); Color-Matrixmessung III (mit anderen CPU-Objektiven); Color-Matrixmessung ist bei Objektiven ohne CPU verfügbar, wenn deren Objektivdaten eingegeben wurden. Mittenbetonte Belichtungsmessung: Messschwerpunkt mit einer Gewichtung von ca. 75 % in einem Kreis von 12 mm Durchmesser in der Bildmitte (Durchmesser kann auf 8, 15 oder 20 mm verändert werden) oder Integralmessung über das gesamte Bildfeld (bei Objektiven ohne CPU nur mittenbetonte Messung mit Schwerpunkt auf 12-mm-Kreis); Spotmessung: Belichtungsmessung in einem Kreis von 4 mm (entspricht ca. 1,5 % des Bildfelds) in der Mitte des gewählten Fokusmessfelds (mittleres Fokusmessfeld bei Objektiven ohne CPU); Lichterbetonte Messung: Verfügbar mit Objektiven vom Typ G, E und D (wie mittenbetonte Messung bei Verwendung anderer Objektive)
Messbereich (bezogen auf ISO 100 bei 20 °C und Objektivlichtstärke von 1:1,4) Matrixmessung, mittenbetonte Messung oder lichterbetonte Messung: 0 bis 20 LW; Spotmessung: 2 bis 20 LW
Blendenübertragung CPU, AI
Belichtungssteuerung Programmautomatik (P) mit Programmverschiebung, Blendenautomatik (S), Zeitautomatik (A), manuelle Belichtungssteuerung (M) oder manuelle Langzeitbelichtung (M*)
Belichtungskorrektur –5 bis +5 LW in Schritten von 1/3, 1/2 oder 1 LW
Belichtungsreihe 2 bis 9 Bilder in Schritten von 1/3, 1/2, 2/3 oder 1 LW; 2 bis 5 Bilder in Schritten von 2 oder 3 LW
Belichtungsmesswertspeicher Speichern des gemessenen Werts durch Drücken der AE-L/AF-L-Taste
ISO-Empfindlichkeit ISO 200 bis ISO 12.800 in Schritten von 1/3, 1/2 oder 1 LW mit Einstellmöglichkeit auf ca. 0,3, 0,5, 0,7 oder 1 LW (entspricht ISO 100) unter ISO 200 bzw. auf ca. 0,3, 0,5, 0,7, 1 oder 2 LW (entspricht ISO 51.200) über ISO 12.800; ISO-Automatik verfügbar
Active D-Lighting Automatisch, Extrastark, Verstärkt, Normal, Moderat oder Aus
ADL-Belichtungsreihe 2 Bilder (ein Bild mit gewählter ADL-Einstellung, ein Bild ohne ADL); 3 bis 5 Bilder mit unterschiedlichen ADL-Einstellungen
Autofokus Autofokus-Sensormodul Nikon Advanced Multi-CAM 3500FX mit TTL-Phasenerkennung, Feinabstimmung, 51 Fokusmessfeldern (einschließlich 15 Kreuzsensoren, Lichtstärke 1:8 unterstützt von 11 Sensoren) und AF-Hilfslicht (Reichweite ca. 0,5 bis 3 m)
Messbereich –2 bis +19 LW (bezogen auf ISO 100 und eine Umgebungstemperatur von 20 °C)
Fokussierung Einzelautofokus (AF-S), kontinuierlicher Autofokus (AF-C); prädiktive Schärfenachführung reagiert automatisch auf Bewegungen des Motivs; Manuelle Fokussierung (M): Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe kann verwendet werden.
Fokusmessfelder Auswahl aus 51 oder 11 Fokusmessfeldern
AF-Messfeldsteuerung Einzelfeldsteuerung, Dynamische Messfeldsteuerung (9, 21 oder 51 Messfelder), 3D-Tracking, Messfeldgruppensteuerung, automatische Messfeldsteuerung
Fokusspeicher Speichern der Entfernung durch Drücken des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt (Einzelautofokus) oder durch Drücken der AE-L/AF-L-Taste
Integriertes Blitzgerät Manuelles Aufklappen mit Entriegelungstaste
Leitzahl ca. 12, 12 mit manueller Blitzsteuerung (m, ISO 100, 20 °C)
Blitzsteuerung TTL: iTTL-Blitzsteuerung mit RGB-Sensor mit ca. 91.000 Pixel für integriertes Blitzgerät verfügbar; i-TTL-Aufhellblitz für digitale Spiegelreflexkameras wird bei Matrixmessung, mittenbetonter Messung und lichterbetonter Messung verwendet, Standard-i-TTL-Blitzsteuerung für digitale Spiegelreflexkameras bei Spotmessung
Blitzsteuerungsmodi Synchronisation auf den ersten Verschlussvorhang, Langzeitsynchronisation, Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Langzeitsynchronisation mit Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Langzeitsynchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Aus; Unterstützung der automatischen FP-Kurzzeitsynchronisation
Blitzbelichtungskorrektur –3 bis +1 LW in Schritten von 1/3, 1/2 oder 1 LW
Blitzbelichtungsreihe 2 bis 9 Bilder in Schritten von 1/3, 1/2, 2/3 oder 1 LW; 2 bis 5 Bilder in Schritten von 2 oder 3 LW
Blitzbereitschaftsanzeige Leuchtet konstant, sobald das integrierte Blitzgerät oder ein externes Blitzgerät vollständig aufgeladen ist; blinkt nach einer Blitzauslösung mit voller Leistung
Zubehörschuh Standard-Normschuh (ISO 518) mit Synchronisations- und Datenkontakten und Sicherungspassloch
Nikon Creative Lighting System Nikon CLS wird unterstützt; Option »Master-Steuerung« verfügbar
Blitzsynchronanschluss Standardanschluss (ISO 519) mit Gewinde
Weißabgleich Automatisch (2 Optionen), Kunstlicht, Leuchtstofflampe (7 Optionen), Direktes Sonnenlicht, Blitzlicht, Bewölkter Himmel, Schatten, Eigener Messwert (bis zu 6 Messwerte speicherbar, Spot-Weißabgleichsmessung bei Live-View verfügbar), Farbtemperatur auswählen (2.500 bis 10.000 K); Feinabstimmung bei allen Optionen möglich
Weißabgleichsreihe 2 bis 9 Bilder in Schritten von 1, 2 oder 3
Live View – Modi Live-View-Fotos und Film-Live-View
Live View – Fokussierung Autofokus (AF): Einzelautofokus (AF-S); permanenter AF (AF-F); manuelle Fokussierung (M)
Live View – AF-Messfeldsteuerung Porträt-AF, großes Messfeld, normales Messfeld, Motivverfolgung
Live-View – Autofokus Autofokus mit Kontrasterkennung an beliebiger Position im Bildfeld (bei Porträt-AF oder Motivverfolgung automatische Auswahl des Fokusmessfelds durch die Kamera)
Video – Belichtungsmessung TTL-Messung mit Hauptbildsensor
Video – Messsystem Matrixmessung, mittenbetonte Messung oder lichterbetonte Messung
Video – Bildgröße (Pixel) und Bildrate 1.920 × 1.080; 60p (progressiv), 50p, 30p, 25p, 24p; 1.280 × 720, 60p, 50p; tatsächliche Bildraten für 60p, 50p, 30p, 25p und 24p: 59,94, 50, 29,97, 25 und 23,976 Bilder/s; alle Optionen unterstützen sowohl hohe (H) als auch normale Bildqualität.
Video – Dateiformat MOV
Video – Videokomprimierung H.264/MPEG-4 Advanced Video Coding
Video – Audioaufnahmeformat Lineare PCM
Video – Tonaufzeichnungsgerät Integriertes oder externes Stereomikrofon; Empfindlichkeit einstellbar
Video – ISO-Empfindlichkeit Belichtungssteuerung P, S und A: ISO-Empfindlichkeitsautomatik (ISO 200 bis Hi 2) mit auswählbarer Obergrenze; Belichtungssteuerung M und M*: ISO-Empfindlichkeitsautomatik (ISO 200 bis Hi 2) mit auswählbarer Obergrenze; manuelle Auswahl (ISO 200 bis 12.800 in Schritten von 1/3, 1/2 oder 1 LW); kann auf ca. 0,3, 0,5, 0,7, 1 oder 2 LW (entspricht ISO 51.200) über ISO 12.800 eingestellt werden
Monitor 8 cm (3,2 Zoll) großer TFT-LCD-Monitor mit ca. 1.229.000 Bildpunkten (VGA; 640 x RGBW x 480 = 1.228.800 Bildpunkte) und 170° Betrachtungswinkel, ca. 100 % Bildfeldabdeckung und Helligkeitsregelung
Wiedergabe Einzelbildwiedergabe und Bildindex (4, 9 oder 72 Indexbilder) mit Ausschnittsvergrößerung, Filmwiedergabe, Diaschau für Fotos und/oder Filme, Histogrammanzeige, Anzeige der Lichter, Bildinformationen, Positionsdatenanzeige und automatische Bildausrichtung
USB SuperSpeed-USB (USB 3.0, Micro-B-Anschluss); Anschluss an integrierten USB-Anschluss empfohlen
HDMI-Ausgang HDMI-Anschluss (Typ C)
Audioeingang 3,5-mm-Klinkenbuchse (Stereo; mit Spannungsversorgung)
Audioausgang 3,5-mm-Klinkenbuchse (Stereo)
Menüsprachen Arabisch, Bengali, Bulgarisch, Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hindi, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Marathi, Niederländisch, Norwegisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch (Portugal und Brasilien), Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Spanisch, Tamil, Telugu, Thai, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch, Vietnamesisch
Akkus/Batterien Ein Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN-EL15
Multifunktionshandgriff Optionaler Multifunktionshandgriff MB-D12, bestückt mit einem Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN-EL15/EN-EL18a2/EN-EL182 oder mit acht Alkali-, NiMH- oder Lithium-Batterien bzw. -Akkus (Typ: R6, Größe AA)
Netzadapter Netzadapter EH-5b; erfordert Akkufacheinsatz EP-5B (separat erhältlich)
Stativgewinde 1/4 Zoll (ISO 1222)
Abmessungen (H x B x T) ca. 123 x 146 x 81,5 mm
Gewicht ca. 980 g mit Akku und Speicherkarte, aber ohne Gehäusedeckel, ca. 880 g (nur Kameragehäuse)
Betriebsbedingungen – Temperatur 0 bis 40 °C
Betriebsbedingungen – Luftfeuchtigkeit bis 85 % (nicht kondensierend)
Zubehör im Lieferumfang Lithium-Ionen-Akku EN-EL15, Akkuladegerät MH-25a, USB-Kabel UC-E22, Trageriemen AN-DC16, Gehäusedeckel BF-1B, Okular DK-17, USB-Kabelclip, HDMI-Kabelclip, Monitorschutz BM-12

 

Es gibt eine endlose Zahl

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 08:38

von Hobbyastronomen, die mit terrestrischen Beobachtungsmitteln, die durchaus auch eine Menge Geld kosten, jeden Abend den Himmel beobachten. Das machen sich auch Forschungsinstitute zu Nutze. Im Verein mit diesen Hobbyforschern, wird der Himmel allabendlich nach Phänomenen abgesucht, erfasst und auch natürlich fotografiert. Da ist diese Kamera sicher sehr nützlich.

Mein Gott...

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 23:58

...ist das alles langweilig! Wie in schlimmsten Zeiten, als die "Wurfgeschosse" noch direkt aus der Schubkarre präsentiert wurden.

Sudel Eddi.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Nikon D810A: Interessante Kamera!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 08:56

Mut zur Lücke, also Kameras und Objektive für Spezialaufgaben, das hat Nikon immer ausgezeichnet, beispielsweise besonders schnelle Motorkameras (F2 HighSpeed), eine Daten-F2, das erste Serien-Shiftobjektiv für Kleinbild, ein Medical-Nikkor mit eingebautem Blitzer, Fischaugen für die ortografische Projektion usw. Interessante Kamera!

Nikon über alles...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 09:47
Gast schrieb:

Mut zur Lücke, also Kameras und Objektive für Spezialaufgaben, das hat Nikon immer ausgezeichnet, beispielsweise besonders schnelle Motorkameras (F2 HighSpeed), eine Daten-F2, das erste Serien-Shiftobjektiv für Kleinbild, ein Medical-Nikkor mit eingebautem Blitzer, Fischaugen für die ortografische Projektion usw. Interessante Kamera!

Danke Peter, das hätten wir sonst glatt vergessen...

Lücke

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 10:09
Gast schrieb:

Mut zur Lücke, also Kameras und Objektive für Spezialaufgaben, das hat Nikon immer ausgezeichnet, beispielsweise besonders schnelle Motorkameras (F2 HighSpeed), eine Daten-F2, das erste Serien-Shiftobjektiv für Kleinbild, ein Medical-Nikkor mit eingebautem Blitzer, Fischaugen für die ortografische Projektion usw. Interessante Kamera!

Die Canon 60Da hatte diese Lücke vor ein paar Jahren schon aufgefüllt.

Mit der 60Da

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 10:46

hat Canon das seit Jahren im Programm, wenngleich nicht auf "Vollformat" ...

Die gibt es auch in Vollformat

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 16:39

Bitte einmal bei Foto Lambertin in Köln fragen

Die haben so etwas auch in eier EOS 5 Mark III

Gast schrieb:

hat Canon das seit Jahren im Programm, wenngleich nicht auf "Vollformat" ...

Schön

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Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 21:31

Wenn man den IR-Sperrfilter entfernt, wird wahrscheinlich jede DSLR astrotauglich.

Noch eine Nische...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 09:33

Montiert auf einer Drohne mit automatischer Ziel Verfolgung, endlich detailreiche Bilder und Videos vom Treffer!!

Ob man die neue D810A wegen

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Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 11:41

Ob man die neue D810A wegen der starken Nachfrage vorbestellen muss?

Preis

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Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 11:45

Hm... 3800 Euro sind schon eine Ansage. Mit Objektiv hat man dann schnell 5000 Euro nachts auf der Wiese stehen, um den Himmel abzulichten.

Nachts auf der Wiesn.

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Gast
am Mittwoch, 11. Februar 2015 - 16:05
Gast schrieb:

Mit Objektiv hat man dann schnell 5000 Euro nachts auf der Wiese stehen, um den Himmel abzulichten.

Der Nachbar meiner Schwiegermutter ist arbeitslos und hat nachts 20.000 Euro in der Wiese stehen, um die Ringe des Saturn abzulichten. Nur weil die D810A mit dem 14-24mm abgebildet wurde, heisst das nicht, dass das das bevorzugte Objektiv für Astrofotografie ist. Wer ein bisschen in den Katalogen der Astroausrüster blättert, findet dort Investitionsoptionen, welche die D810A zur "Verhandlungsreserve" gegradieren.

Offensichtlich scheint es sich

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Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 12:10

mehr zu lohnen Nischenprodukte für Sternenknipser oder Vitrinen-Fetischisten (ich gönne es allen) zu entwickeln, als einen anständigen Nachfolger der D700 auf den Markt zu bringen. Wo bleibt die schnelle und leichte Reportagekamera? Vollformat, 16 MP reichen, 8 Bilder pro Sekunde sind Pflicht, CF-Karten auch und ein geringes Bildrauschen bei hohen ASA-Zahlen. Und das bitte bezahlbar. Deshalb und auch wegen des Gewichtes ist eine D4 keine Lösung und eine lahme D650, die D750 heißt schon gar nicht!

"Expertenrunde!"

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 12:28

Echte "Experten" hier, zum Glück arbeiten die nicht bei Nikon!

Gast schrieb:

mehr zu lohnen Nischenprodukte für Sternenknipser oder Vitrinen-Fetischisten (ich gönne es allen) zu entwickeln, als einen anständigen Nachfolger der D700 auf den Markt zu bringen. Wo bleibt die schnelle und leichte Reportagekamera? Vollformat, 16 MP reichen, 8 Bilder pro Sekunde sind Pflicht, CF-Karten auch und ein geringes Bildrauschen bei hohen ASA-Zahlen. Und das bitte bezahlbar. Deshalb und auch wegen des Gewichtes ist eine D4 keine Lösung und eine lahme D650, die D750 heißt schon gar nicht!

Nein!

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Gast
am Mittwoch, 11. Februar 2015 - 03:46

[quote=Gast]Echte "Experten" hier, zum Glück arbeiten die nicht bei Nikon!
Nicht zum Glück, sondern leider!

Selber backen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 14:27
Gast schrieb:

Wo bleibt die schnelle und leichte Reportagekamera?

Mein Tipp: wenn es bei aller Auswahl keine passende Kamera gibt, dann back dir eine:
http://tortenpoesie.blogspot.de/2013/07/baking-of-spiegelreflexkamera.ht...

Na endlich, jetzt gibt es die Canon, die auch die Profis mit

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 15:38
Gast schrieb:

http://tortenpoesie.blogspot.de/2013/07/baking-of-spiegelreflexkamera.html

ihrer Nikon lieben können: Canon in der besten Form - als Kuchen. Die anderen fotografieren weiter mit Nikon (oder Fujifilm, Panasonic, Samsung).

Vielleicht eine blöde Frage:

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Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 12:15

Kann man mit der Version A denn auch normale Fotos machen?

Ich glaube kaum, dass sich jemand nur für die Astrofotografie diese Kamera zulegen wird.

Ja

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 12:47

mit einem IR-Sperrfilter.

Mit IR-Sperrfilter sollte es

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Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 13:46

Mit IR-Sperrfilter sollte es auf jeden Fall gehen.
Interessant wäre auch die IR-Tauglichkeit.
Zu beidem sei jedoch gesagt, dass H-Alpha nicht IR ist.

Marketechsprech.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. Februar 2015 - 13:39
Nikon schrieb:

... bis hin zu leistungsstarken Telezoomobjektiven wie dem AF-S NIKKOR 200 mm 1:2G ED VR II ...

Ich liebe euch, ihr Absolventen der Kreativhochsschulen.

Das liegt daran

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Februar 2015 - 12:53
Gast schrieb:

Ich liebe euch, ihr Absolventen der Kreativhochsschulen.

dass wir das ganze Kreativstudium lang nichts anderes als die Liebe gemacht haben.

Und dann wurden fast alle von uns Fotoredakteurinnen in Hamburg.

Nur ich wollte lieber Pressetexte für Nike schreiben. Und das habe ich ja nun auch geschafft.

Love, Peace and Nike.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Februar 2015 - 15:59
Gast schrieb:
Ich schrieb:

Ich liebe euch, ihr Absolventen der Kreativhochsschulen.

Und dann wurden fast alle von uns Fotoredakteurinnen in Hamburg.

Ich liebe euch, ihr Absolventinnen der Kreativhochsschulen.

D810 A für allgemeine Fotografie ?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Februar 2015 - 08:44

Nikon USA äußert sich hier klar: "The image sensor in the D810A is optimized specifically for astrophotography. Its specialized image sensor is four times more sensitive to H-alpha red tones than an ordinary DSLR. As such, it is not suitable for general photography."

H-αλφα.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. Februar 2015 - 23:38
Nikon USA schrieb:

The image sensor in the D810A is optimized specifically for astrophotography. Its specialized image sensor is four times more sensitive to H-alpha red tones than an ordinary DSLR. As such, it is not suitable for general photography.

Da H-Alpha im sichtbaren Bereich liegt, handelt es sich um eine stark erhöhte Empfindlichkeit in einem spezifischen Rot-Bereich. Ich denke mal, dass sich so etwas mit einem auf diesen Spektralbereich abgestimmten elektronischen Filter weg rechnen lassen müsste. Oder mit einem optischen Sperrfilter, welches genau jene Wellenlänge abschwächt.

Das weiter oben zitierte IR-Sperrfilter wird da gar nichts nützen. Das lässt alles im sichtbaren Bereich durch. So ein Filter wird die Kamera ohnehin haben, da es sich ja um keine echte Infrarotkamera handelt.

H-αλφα, die IIte.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. Februar 2015 - 13:11
Ich schrieb:

Da H-Alpha im sichtbaren Bereich liegt, handelt es sich um eine stark erhöhte Empfindlichkeit in einem spezifischen Rot-Bereich. Ich denke mal, dass sich so etwas mit einem auf diesen Spektralbereich abgestimmten elektronischen Filter weg rechnen lassen müsste.

Hat Gott sei Dank keiner gemerkt, dass das natürlich Unsinn war. Im Gegensatz zu einer Audioaufnahme, an welche ich hierbei gedacht habe, habe ich bei Video auf die Spektralinformation gar keinen Zugriff, weil es ja nur 3 Farbkanäle gibt, welche durch sehr breitbandige Farbauszugsfilter separiert werden. Damit habe ich nur einen Rotkanal, kann aber innerhalb dieses Rotkanals keine unterschiedlichen Lichtwellenlängen adressieren, insbesondere nicht das monochromatische H-Alpha Licht.

Damit tritt Plan B in Kraft. Ein optisches Sperrfilter, welche die H-Alpha Wellenlänge auf ein Viertel abschwächt und damit die normale spektrale Empfindlichkeit einer serienmäßigen D810 herstellt. So ein Filter gibt es meines Wissens nicht, insoferne ist die Aussage von Nikon wohl korrekt. So ein Filter könnte aber entwickelt werden.

Allerdings ist hier die folgende Kalkulation anzustellen:

Deep Sky Astrofotografie mit schmalen Geldbeutel ist nicht möglich. Außer wenn man Zugang zu einer Sternwarte hat. Die hat dann aber auch nur jemand anderer bezahlt. Um die Auflösung einer D810 überhaupt nutzen zu können, braucht es lichtstarke Teleskope, da die erzielbare Winkelauflösung von der Öffnung abhängt. Mit der Russentonne mit ihren 4" Eintrittspupille geht da gar nix. Damit ist nicht mehr die Kamera der massive Investitionsposten, sondern die Optik davor und die Geräte zur Positionierung und Nachführung drumherum.

Für Vereinsmitglieder mit eigener Sternwarte ist es eine überlegenswerte Option, eine Kamera anzuschaffen und die Kosten zu teilen. Kann eh immer nur einer auf einmal an das dicke Rohr.

Somit ist erst einmal der Markt abgesteckt, in welchen die D810A eintritt. Sicher interessant, weil die potentiellen Kunden gewohnt sind, dass gutes Equipment sehr gutes Geld kostet. Sicher überschaubar, da Astrofotografie immer schon ein eher elitäres Hobby war und die D810 da nur ein weiterer Bewerber auf einem begrenzten Markt ist.

Wieviele von diesen relativ wenigen Kameras werden dann auch für "normale" Fotos verwendet werden? Sehr wenige. Wieviele potentielle Kunden müsste es geben, um die Entwicklung so eines neuen Filtertyps zu finanzieren? Viele. So besehen halte ich es für realistisch, dass irgendwelche so lala wirksamen Placebolösungen auf den Markt kommen könnten. Es gibt ja auch bei Infrarotfiltern Billigware für ein Zwanzigstel des Preises hochwertiger Produkte. Oder Softwarelösungen, mit welchen man so lange den Rotstich abschwächt, bis es irgendwie neutral aussieht. Auch wenn es nicht exakt der Farbwiedergabe einer regulären D810 entspricht.

Sollte aber jetzt kein Ausschließungsgrund sein. An den latenten Rotstich der D300 haben wir uns auch gewöhnt.

Messungen

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Gast
am Dienstag, 17. Februar 2015 - 22:44

Ich bin promovierter Physiker. Sie bräuchten einen kurzwelligen Filter im sichtbaren Spektrum, also in kurz: O3 und H-Beta Bereich: zwischen 420nm und 530nm; H-Alpha Bereich: ab 610nm. Beachten Sie die Durchlasskurven der Hersteller. Ich kann evtl. direkt bei Dr. Wegner (Schneider-Kreuznach) anrufen lassen mit der Bitte, eine Serie zu fertigen. Die Anschaffung einer D810A zu Forschungszwecken wäre bei uns am Institut kein Problem. Ich setze mal einige Studenten an die Messungen. Wenn ich die Kamera gelegentlich zu äh Forschungszwecken mit nach Hause nehme ist das ja auch kein Problem.

Kein Problem.

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Gast
am Mittwoch, 18. Februar 2015 - 10:47

Ja, das gefällt mir. Forschung um der Forschung willen, ohne kleingeistige Kosten-/Nutzen Abwägungen. Viel Erfolg beim Projekt und viel Spass beim Forschen mit der D810A. Wobei ich es durchaus als interessantes Nebenprojekt ansehen würde, zu ergründen, wie sich die geänderte Spektralempfinglichkeit unkorrigiert auf die normale Fotografie auswirken würde.

Hoffentlich steht Ihnen kein langweiliger Finanzreferent im Wege, welcher vorrechnet, dass Sie für's gleiche Geld das ganze Institut mit wenig gebrauchten D800 ausrüsten könnten. Die sind in letzter Zeit ziemlich stark gefallen.