BENUTZERANMELDUNG

80 Millionen Nikkore

80 Millionen „Nikkore“ – Nikon-Wechselobjektive – habe man seit 1959 bis Mitte Juni 2013 produziert, meldet die japanische Firma:

Wie Nikons Meldung zu entnehmen, wurden seit Einführung des F-Bajonetts 1959 bis Mitte Juni 2013 mittlerweile insgesamt 80 Millionen Nikkore gefertigt. In der Zählung erfasst Nikon alle Wechselobjektive für Nikon-Systemkameras inklusive des Nikon-1-Systems. Vor gut einem halben Jahr, im November 2012, konnte die Produktionsmarke von 75 Millionen Nikkoren bekanntgegeben werden.

Damit liegt Nikon im Wechselobjektiv-Produktions-Wettbewerb hinter Canon zurück, die vor wenigen Tagen die Fertigung von 90 Millionen Canon-EF-Objektiven verkünden konnten; das sind nicht nur ein paar mehr, sondern Canon zählt dabei eben auch nur EF-Objektive, und die werden „erst“ seit 1987 produziert.

Wobei beide Zählweisen ihre Berechtigung haben: Aktuelle Canon-Kameras können nur EF-Objektive nutzen, wohingegen aktuelle Nikon-Systemkameras – zumindest einige Modelle – auch mit älteren Nikkoren umgehen können.

(thoMas)
 

Zählweisen sind sehr fragwürdig

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 14:34

auch wenn die Zahlen allenfalls für die Marketing- und PR-Fritzen der beiden Firmen in irgendeiner Weise von Belang sind, ist doch anzumerken, dass
* Nikon die Zahl künstlich aufbläht, weil offenbar auch die DX-Objektive dazugezählt werden, welche zwar mechanisch ans F-Mount passen, aber den Bildkreis nicht ausleuchten - und dazu noch die ausschliesslich an die Nikon-1 passenden CX-Linsen, welche mit dem F-Mount nicht das Geringste zu tun haben
* Canon dagegen "untertreibt eher" und zählt offenbar nur die für den KB-Bildkreis tauglichen EF-Objektive, nicht jedoch die EF-S Objektive (für APS-C Bildkreis)

In Nikon-Zählweise würde Canon also wohl bei mal geschätzt ca. 120 Mio. Objektiven liegen (90 Mio EF plus 30 Mio EF-S).
Oder andersrum, in Canon-Zählweise würde Nikon wohl erst bei geschätzt - ca. 60 Mio. Objektiven (nur FX, ohne DX - 19 Mio und CX - 1 Mio) liegen.
:-)

EF-Zahlen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 15:50

Natürlich zählt Canon auch die EF-S-Objektive mit. Und die EF-M. Und die Konverter. Und die Cine-Objektive. Nur mit ein paar Kleinbildobjektiven sähen auch Canons Zahlen deutlich bescheidener aus.

dürfte stimmen - EF, EF-S, EF-M, Cine

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 22:01
Gast schrieb:

Natürlich zählt Canon auch die EF-S-Objektive mit. Und die EF-M. Und die Konverter. Und die Cine-Objektive. Nur mit ein paar Kleinbildobjektiven sähen auch Canons Zahlen deutlich bescheidener aus.

Danke für den hinweis. Habe dazu jetzt nochmals nachgeforscht und zwar noch keine offizielle Information von Canon dazu gefunden, aber angesichts dieses Bildes http://www.usa.canon.com/app/images/pressrelease/photokit/hiRes/20130529... auf dem tatsächlich alle aktuellen EF, EF-S, EF-M und Cine-Objektive [die sind allerdings auch mit EF-Bajonett verfügbar] zu sehen sind, wird das wohl stimmen. Einzig und allein Wechselobjektive mit P/L Bajonett sehe ich keine auf dem Bild.

Ich ziehe somit meine eingangs geposteten Annahmen zurück. Offenbar wird jedes seit 1959 [Nikon] bzw. 1987 [Canon] produzierte Wechselobjektiv gezählt [ausgenommen evtl. Industrie- bzw. Spezialprodukte].

Aber wie gesagt, die Quantität ist mir in jedem Fall herzlich egal. :-)

Gaaaanz toll !!!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 16:04

Und was sagt uns das alles über die Abbildungsqualität ??

Nikon: Weiter so!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 18:54

Kaufen Sie sich doch einfach eine Nikon D4, D800 oder D600 mit den Nikkor-Objektiven 2,8/14-24, 2,8/24-70, 2,8/105-Micro und 2,8/70-200 mm. Das ist die "kleine" Standardausrüstung für Profis, kein Angebot für Wiesen- und Waldknipser, aber dann wissen Sie es. Es geht auch eine Nummer tiefer, da ist die Abbildungsqualität immer noch Suuuuper! Das ist eben so, um viel Geld in Objektivforschung (Nanotechnologie) zu investieren, braucht es sehr gute Verkäufe, auch mit Set-Angeboten und Coolpix-Kameras. Als mit Abstand bester Objektivhersteller, zugleich mit dem größten Angebot in allen Brennweitenbereichen (da kann nur noch Canon mithalten) hat sich Nikon verdient die Spitzenposition gesichert. Hunderttausende Fotografinnen und Fotografen weltweit verlassen sich täglich darauf und müssen ihren Redakteuren und Kunden druckfähige Bilder (auch für Doppelseiten) abliefern, denn die Leser sind kritisch!

Gast schrieb:

Und was sagt uns das alles über die Abbildungsqualität ??

Ach Peter....

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Juni 2013 - 07:13

ach ach ach was soll den das?! Glaubst du das selbst denn wirklich?

Egal.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 16:48

Egal.

Zitat:

in Canon-Zählweise würde Nikon wohl erst bei geschätzt - ca. 60 Mio. Objektiven (nur FX, ohne DX - 19 Mio und CX - 1 Mio) liegen.

Wen interessiert das wirklich? Die Canon-Objektive sind teilweise lausig gerechnet, die neueren Nikkore ebenfalls. Die 'alten' Ai-S Nikkore haben immer noch eine Abbildungsleistung und Verzeichnungsfreiheit, denen die neuen Suppenrohre nicht das Wasser reichen können. Will nur niemand wissen, weil es ja so bequem ist, sich auf die 'alles-automatisch'-Funktion zu verlassen, statt den Focus per Hand zu justieren.

Die Anzahl der verkauften Objektive sagt überhaupt nichts über die Qualität der Objektive aus. Sie soll offenbar nur die Presse-Fuzzis der Unternehmen befriedigen und dem Kunden eine 'Überlegenheit' suggerieren.

Shit happens...

Oh. Wirklich?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 19:12
Gast schrieb:

Die 'alten' Ai-S Nikkore haben immer noch eine Abbildungsleistung und Verzeichnungsfreiheit, denen die neuen Suppenrohre nicht das Wasser reichen können.

Oh. Wirklich?

Ich habe als Nikon-Sammler viele Dutzende Nikkore von A über Ai/AiS bis zu den aktuellen Modellen. Und die neuen Top-Objektive schlagen die älteren Modelle in der Abbildungsleistung deutlich bis sehr deutlich. Was früher sehr gut war (Beispiel 200/2.0 AiS) das ist heute tatsächlich noch sichtbar besser (200/2 VR). Das gilt auch die Zooms, die heute deutlich Offenblendentauglicher sind als frühere Top-Zooms. Und ja, ich habe das immer wieder direkt verglichen, alles hier vorhanden. Die alten Nikkore sind schöne Oldtimer, die ich gerne als solche benutze. Wer rundum bessere optischen Leistung von den Oldtimern erwartet als von modernen Nikkoren (ausgenommen die Billigserien), der belügt sich selbst.

Will nur niemand wissen, weil es ja so bequem ist, sich auf die 'alles-automatisch'-Funktion zu verlassen, statt den Focus per Hand zu justieren.

Die Anzahl der verkauften Objektive sagt überhaupt nichts über die Qualität der Objektive aus. Sie soll offenbar nur die Presse-Fuzzis der Unternehmen befriedigen und dem Kunden eine 'Überlegenheit' suggerieren.

Shit happens...[/quote]

Kamera-interne Korrektur

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 19:09

Die Frage ist, wie sie die neueren Objektive getestet haben, an modernen Digital-Gehäusen ?
Als aus der Branche kommender ( nichtt NIKON etc. ) kann ich Ihnen sagen, dass einiges mit Kamera-interner Software gelöst wird. Deshalb kann man heute auch leichter und kompakter bauen, bei z.T. durchaus höherer Leistungsfähigkeit.

Gast schrieb: Die Frage

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Juni 2013 - 21:18
Gast schrieb:

Die Frage ist, wie sie die neueren Objektive getestet haben, an modernen Digital-Gehäusen ?

Ja, allerdings noch mit der D2X und dadurch tatsächlich weitgehend "roh", noch ohne automatische CA-Korrektur und ohne automatische Verzteichnungskorrektur usw. Was mich vor allem beeindruckt hat bei den modernen Konstruktionen, das war die gute Leistung bei Offenblende und die ist "echt". Nachteilig ist mir die oft deutlich höhere Verzeichnung aufgefallen, da wird heute offensichtlich wirklich auf die nachträgliche Korrekturmöglichkeit gesetzt und hohe Verzeichnung zugunsten anderer Eigenschaften in Kauf genommen. Frühe Nikon-Zooms wie ein 28-45 oder 25-50 waren noch spürbar auf geringe Verzeichnung optimiert und schlagen moderne Zooms wie ein 24-70 in genau diesem einen Punkt.

Leistungsfähigkeit.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. Juni 2013 - 21:52
Gast schrieb:

Die Frage ist, wie sie die neueren Objektive getestet haben, an modernen Digital-Gehäusen ?

Wie der Zufall spielt, habe ich gerade vor ein paar Tagen ebenfalls wieder einmal das AI 600mm f/5.6 IF-ED von anno 1979 aufgeflascht. Kamera war die Nikon D800, also ein modernes Digitalgehäuse.

Objektive zu testen ist nicht meine Kernkompetenz, aber ich habe es immer wieder getan, um sicher zu stellen, dass meine Fotos aussschließlich meine eigenen Fehler zeigen und nicht die Umzulänglichkeiten meines Equipments. Diese Objektiv habe ich mit einer ganzen Reihe ähnlicher Objektive verglichen. Das einzige, das zu Filmzeiten sehr nahe kam, war das Minolta AF APO 600mm f/4. Besser war nur das AI 400mm f/3.5 IF-ED.

Das Objektiv war auf Ektachrome 100 und Fujichrome 100 offenblendentauglich. Bei einer Stufe Abblendung stieg der Kontrast noch an, das war's dann. An der D200 war dann schon eine Stufe Abblendung angesagt. Deren Pixeldichte entspricht etwa der D3X und 24 Megapixel sind schon die Grenze dessen, was das Objektiv leisten kann. An der D800 zeigt das Objektiv bei 1:1 Ansicht bei Aufnahmen im sonnendurchfluteten Auwald sichtbares Purple Fringing, aka longtidunale chromatische Aberrationen. Nicht viel, aber bei dieser Wahnsinnsauflösung deutlich sichtbar. Abblendung auf f/11 ist nötig, wenn man das nicht will. Wie wohl die Schärfe nach dreieinhalb Jahrzehnten immer noch einigermaßen überzeugt. Die Kamera oder Capture NX sind bei Purple Fringing übrigens machtlos. Laterale CAs kann man einfach raus rechnen, longtidunale sehr schwer.

Ich verwende das alte Objektiv extrem selten, eigentlich nur, wenn mir das Schleppen den AF-S VR 600mm f/4 zu beschwerlich ist. Wenn ich mich aber der Plage aussetze, dann habe ich mit dem 600VR ein Objektiv an der Kamera, welches mich zweifeln lässt, ob dies bei idealen Bedingungen überhaupt mit 36 Megapixel ausgereizt werden kann. War eine heftige Investition, aber heute bin ich froh, nicht wegen ein paar Euro weniger zu einer alteren AF-S oder AF-I Versdion gegriffen zu haben.

Die Liste der auf Film legendären AI-/AIs-Objektive, die schon an der D700 nicht überzeugen konnten, kann ich ergänzen um das 28mm f/2, das 20mm f/3.5 (immerhin besser als das f/2.8) und alle 16mm Fischeyes mit f/2.8 und f/3.5. Dafür auf der Habenseite das lange unterschätzte Micro Nikkor 105mm f/2.8. Das hat einen Chip bekommen und behauptet sich unter den modernen Linsen. Bei Makro fokussiere ich ohnehin manuell.

Zählweise.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 16:49

Ob das Zitat

photoscala schrieb:

Aktuelle Canon-Kameras können nur EF-Objektive nutzen

inkludiert, dass EF-S Objektive nicht gezählt werden, wäre zu hinterfragen. Die überwiegende Mehrzahl der im Umlauf befindlichen Canon Kameras mit ihrem Cropfaktor von 1.6x kann nämlich sehr wohl EF-S Objektive nutzen. Für die wurden sie gebaut. Was Canon definitiv nicht zählt, sind die manuellen FL und FD Objektive vor 1987. Das werden schon auch 20 Millionen oder mehr gewesen sein. Allerdings waren die mit der Einführung der EOS mit einem Schlag Altglas, während der Nikon Kunde nicht gleich alles neu kaufen musste.

Ist aber letztlich wieder einmal Masse statt Klasse. Der wahre König der Welt ist vermutlich irgend ein namenloser Produzent von Linsen für CD Player oder Mobiltelefone.

FD-Objektive

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 19:45
Gast schrieb:

Was Canon definitiv nicht zählt, sind die manuellen FL und FD Objektive vor 1987. Das werden schon auch 20 Millionen oder mehr gewesen sein.

Mir scheint die Zahl etwas hochgegriffen zu sein. Gibt es Quellen für diese Vermutung?

20 Millionen oder mehr FL und FD Objektive.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 13:18
Gast schrieb:

Gibt es Quellen für diese Vermutung?

Nikon war in den frühen 80ern einer der ganz wenigen Hersteller, welche eine Kamera nicht zwangsweise mit einem Normalobjektiv und einer Bereitschaftstasche gekoppelt haben. Meine vorsichtige Schätzung beruht auf der Tatsache, dass Canon alleine mit den 50mm f/1.8 Setobjektiven zu den extrem erfolgreichen Kameras AE-1, AT-1, AE-1 Program etwa ein Drittel dieser Zahl verkauft haben dürfte. Mit der A-1 und der F-1 gab es meiner Erinnerung nach keine Zwangskopplung, aber das waren höherwertige Modelle, mit denen eher mehrere Objektive verkauft wurden. Superzooms gab es ja damals noch nicht. Eine durchschnittliche Ausrüstung bestand aus dem obligaten 50er, dazu noch ein 135er und ein 35er oder 28er. Also eher mehrere Objektive. Selbst die ersten wirklich guten Zooms deckten mit 35-70mm und 80-200mm keine Riesenbereiche ab. Offizielle Zahlen dazu habe ich sicher in den alten Fotozeitschriften, da funktioniert aber die Google Suche nicht.

Gast schrieb: dass Canon

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 15:56
Gast schrieb:

dass Canon alleine mit den 50mm f/1.8 Setobjektiven zu den extrem erfolgreichen Kameras AE-1, AT-1, AE-1 Program etwa ein Drittel dieser Zahl verkauft haben dürfte.

Oben war die Rede von 90 Millionen Canon *EF* Objektiven.

Kleiner Rückblick in alte Preislisten

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 23:21

Sie sprechen von einer "Zwangskopplung", das ist richtig, aber diese "Strategie" entsprach nicht der Zielsetzung aller Hersteller. In erster Linie diente dieses Angebot, den Kunden für den Kaufpreis ein Objektiv mit auf den Weg zu geben, dass möglichst preiswert sein sollte, also "erste Bilder" ohne einen Objektiv-Zusatzkauf. In dem Zeitraum, den Sie hier ansprechen (AE-1, A-1) versorgte auch Nikon die Käufer mit einem preiswerten Normalobjektiv (1,8/50 mm), es gab sogar eine günstige Objektivserie (E-Series), die in der Einführungszeit aus zwei Weitwinkeln, einem Normalobjektiv, zwei Teleobjektiven und einem Zoom bestand, das betraf die Nikon-Modelle EM, FG und FG-20, also Kameras ohne die äußere Blendenmitnehmerkupplung und mit klarer Zielsetzung in Richtung Amateurmarkt. Jetzt etwas weiter zurück in die Siebziger Jahre: In der Preisliste des Kölner Fotohändlers "Hansa-Foto" standen nur einzelne Gehäusepreise für die Profikamera Nikon F2, die Contax RTS und die Leicaflex SL, das waren Angebote ohne Objektiv, dagegen für Canon, Fuji, Olympus, Asahi Pentax, Minolta und Konica abgedruckt als erste Komplettausstattung mit einem Normalobjektiv. Das ließ sich auch bei späteren Preislisten so beobachten. Fuji lieferte übrigens wenig später die erste Spiegelreflex als Einheit mit einem Zoom-Objektiv aus. Nikon verkaufte 1963 die erste Kamera mit einem fest eingebauten Zoom (Nikkorex Zoom-35).

Hier noch eine Preisübersicht 1975! Canon F-1 Gehäuse (Profikamera mit Wechselsucher, Wechselmattscheiben und Motoranschluss) für 976 DM, mit Canon-Objektiv 1,4/50 1.296 DM, mit 1,2/55 (!) 1.396 DM; Contax RTS (keine Wechselsucher, aber mit Motoranschluss): 998 DM; Nikon F2, professionelle Spiegelreflex mit Wechselsuchern, Wechselmattscheiben und Motoranschluss: 996 DM; Leicaflex SL (ohne Wechselsucher, ohne Wechselmattscheibe, für Motorbetrieb spezielles Modell notwendig): 956 DM. Das als kleiner Rückblick: Peter - weitere Fragen gerne!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Gibt es Quellen für diese Vermutung?

Nikon war in den frühen 80ern einer der ganz wenigen Hersteller, welche eine Kamera nicht zwangsweise mit einem Normalobjektiv und einer Bereitschaftstasche gekoppelt haben. Meine vorsichtige Schätzung beruht auf der Tatsache, dass Canon alleine mit den 50mm f/1.8 Setobjektiven zu den extrem erfolgreichen Kameras AE-1, AT-1, AE-1 Program etwa ein Drittel dieser Zahl verkauft haben dürfte. Mit der A-1 und der F-1 gab es meiner Erinnerung nach keine Zwangskopplung, aber das waren höherwertige Modelle, mit denen eher mehrere Objektive verkauft wurden. Superzooms gab es ja damals noch nicht. Eine durchschnittliche Ausrüstung bestand aus dem obligaten 50er, dazu noch ein 135er und ein 35er oder 28er. Also eher mehrere Objektive. Selbst die ersten wirklich guten Zooms deckten mit 35-70mm und 80-200mm keine Riesenbereiche ab. Offizielle Zahlen dazu habe ich sicher in den alten Fotozeitschriften, da funktioniert aber die Google Suche nicht.

Selige Zeiten ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Juni 2013 - 04:42

Und die "Zwangskopplung" mit dem Standardobjektiv: Ein schon damals leicht zu umgehender "Zwang", der sich allerdings - mit dem Rückblick über vier Jahrzehnte des Fotografierens - auch eher als Segen denn als Fluch darstellt (das Normalobjektiv als Start ins Fotografenleben ist eine prägende Erfahrung, die den Meisten heute leider versagt bleibt).

Zu ihrer Zeit war die AE1

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Juni 2013 - 21:41

Zu ihrer Zeit war die AE1 die meistverkaufte SLR überhaupt
mit ca 5,5 Millionen Stück, AE1P, A1 und AV1 wurden ebenfalls in riesigen Stückzahlen verkauft so dass wohl von der A und
der F-Reihe um die 15-20Millionen Kameras verkauft wurden,
an Objektiven wird es wohl mindestens doppelt soviele sein.
Den Löwenanteil machten dabei sicher 1,8/50 und das 35-70
aus.

Was man aber

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. Juni 2013 - 05:54
Gast schrieb:

Ob das Zitat

photoscala schrieb:

Aktuelle Canon-Kameras können nur EF-Objektive nutzen

inkludiert, dass EF-S Objektive nicht gezählt werden, wäre zu hinterfragen. Die überwiegende Mehrzahl der im Umlauf befindlichen Canon Kameras mit ihrem Cropfaktor von 1.6x kann nämlich sehr wohl EF-S Objektive nutzen. Für die wurden sie gebaut. Was Canon definitiv nicht zählt, sind die manuellen FL und FD Objektive vor 1987. Das werden schon auch 20 Millionen oder mehr gewesen sein. Allerdings waren die mit der Einführung der EOS mit einem Schlag Altglas, während der Nikon Kunde nicht gleich alles neu kaufen musste.

Ist aber letztlich wieder einmal Masse statt Klasse. Der wahre König der Welt ist vermutlich irgend ein namenloser Produzent von Linsen für CD Player oder Mobiltelefone.

bei dieser Rechnung nicht vergessen sollte: Wieviele unterschiedliche Baureihen und Verrenkungen Nikon braucht(e), um seine Geräte immer wieder auf den gerade aktuellen Stand zu hieven ... um technisch letztlich dort zu landen, wo Canon einst schon mit der EF-Reihe den (ja, damals schmerzhaften) Schnitt setzte.

Verrenkungen.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. Juni 2013 - 21:13
Gast schrieb:

Wieviele unterschiedliche Baureihen und Verrenkungen Nikon braucht(e), um seine Geräte immer wieder auf den gerade aktuellen Stand zu hieven ...

Dafür hat der Markt aber auch die Rechnung präsentiert. Ich habe in einem anderen Thread einmal aufgeführt, wieviele Varianten des Nikkor 300mm f/2.8 es gegeben hat und die nächste Aktualisierung nach dem Muster des 800mm f/5.6 (Typ E Objektiv mit elektrischer Blende) ist ja wohl abzusehen. Gerade diese Brennweite ist die Brot- und Butterlinse der Sportfotografen. Bei Naturfotografen ist es das kurze Freihandtele unterhalb der ganz langen Röhre und in der Pressefotografie finden sich auch reichlich Anwendungen. Wer hier Mist baut, darf sich nicht wundern, wenn die eben noch systemtreuen Fotografen plötzlich die Verkaufszahlen von EOS Kameras und EF Objektiven in die Höhe treiben. Ich denke nicht, dass eine Mehrheit zurück gekehrt ist, nur weil Nikon mittlerweile gleich gezogen hat. Die heute wieder höhere Anzahl von Nikon Profis dürften eher Neuein- und Aufsteiger sein.

Ich erinnere mich noch an die Abgesänge an Minolta und 2 Jahre später Canon, als die ankündigten, von einem Tag auf den anderen Millionen teils teurer und hochwertiger Objektive in den Weissglascontainer zu entlassen. Lob und Anerkennung hingegen für Nikon und Pentax, die am F bzw. K-Bajonett fest hielten. Das war auch ein ganz entscheidender Faktor in der Übergangszeit in der zweiten Hälfte der 80er Jahre. In der Zwischenzeit hat der Markt aber den Trend radikal umgedreht. Kein heutiger Canon Fotograf interessiert sich dafür, dass an der EOS das oben zitierte Normalobjektiv der AE-1 nicht mehr passt. Der weiss gar nicht, was das ist. Heute sind die Systeme auch soweit Kopf an Kopf, dass persönliche Vorlieben und Spontansympatie beim Erstkontakt entscheiden. Aber in den künstlich hochtoupierten 80 Millionen Nikkoren schwingen noch die Fehler der Vergangenheit mit. Das könnten 120 Millionen sein, wenn man gleich alles richtig gemacht hätte.

FF und DX

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 19:25

Was soll überhaupt diese Trennung zwischen DX und FF, kenne genug Profis die im APS-C Format arbeiten, kommt eben auf die Anforderung des Auftraggebers an. Wieso hat dann z.B. NIKON bei FF-Gehäusen die automatische Umschaltung auf APS-C Format bei der Verwendung von DX-Objektiven ??
Sie sind wahrscheinlich einer von denen, die sich nur ernstgenommen fühlen, wenn sie mit hängender Schulter die 2-stellige Kilo wiegende Ausrüstung zeigen können.
Eigentlich ähnlich wie die Reichen in China, die sich auch nur ernstgenommen fühlen, wenn sie für ihre Familien-Bildchen eine M-Leica zeigen können.

Nikon: Beide Systeme ergänzen sich bestens

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. Juni 2013 - 08:30

Was soll die Polemik? Nikon hatte zusammen mit Fuji die ersten digitalen Vollformat-Spiegelreflexkameras hergestellt, damals noch sehr groß und extrem teuer. Mit der Nikon D1 gelang der Durchbruch, immer noch teuer (10.000 DM), aber bezahlbar. Die Sensortechnologie war noch nicht so weit. Kodak baute beispielsweise eine Vollformatkamera mit Nikon-Bajonett, aber das Modell erwies sich als noch nicht ausgereift. Die Kunden akzeptierten die APS-C-Kameras von Nikon, als auch der Weitwinkelbereich optimal versorgt wurde, beispielsweise mit dem Nikkor 12-24 mm. Seitdem ergänzen sich beide Kameraformatsysteme bestens, ein Beleg ist die Nikon D7100, eine wirklich sehr empfehlenswerte Kamera, oder für das "Vollformat" die D600, beides hervorragende Gehäuse mit dafür angepassten Objektiven. Im professionellen Bereich fotografieren viele Fotografinnen und Fotografen nach wie vor auch mit APS-C-Kameras, warum auch nicht, gerade beim Sport macht sich die Brennweitenverlängerung positiv bemerkbar. Übrigens: Wer schleppt schon gerne viel mit sich herum, aber bei Reportagen und Aufträgen geht es nun einmal nicht anders, da brauchen Sie mindestens zwei (lichtstarke) Zoom-Objektive, ein Superweitwinkel, ein Nikkor 2,8/300 und eine Nikon.

Nebenbei empfehle ich Ihnen einmal einen Trip nach Asien, das Märchen von den reichen Chinesen mit Leica lässt sich da schnell widerlegen: Die fotografieren ihre Sehenswürdigkeiten mit den gleichen Ausrüstungen, wie in den Europa und den USA, leider viel Handy, im Spiegelreflexbereich dominieren Canon an erster Stelle und Nikon, dazu immer mehr Spiegellose (Sony). Eine Leica habe ich dort noch nicht gesehen, wenn chinesische Urlauber von Peking oder Shanghai nach Kambodscha oder Thailand fliegen, möchten sie auch gute Bilder vorzeigen können!

Gast schrieb:

Was soll überhaupt diese Trennung zwischen DX und FF, kenne genug Profis die im APS-C Format arbeiten, kommt eben auf die Anforderung des Auftraggebers an. Wieso hat dann z.B. NIKON bei FF-Gehäusen die automatische Umschaltung auf APS-C Format bei der Verwendung von DX-Objektiven ??
Sie sind wahrscheinlich einer von denen, die sich nur ernstgenommen fühlen, wenn sie mit hängender Schulter die 2-stellige Kilo wiegende Ausrüstung zeigen können.
Eigentlich ähnlich wie die Reichen in China, die sich auch nur ernstgenommen fühlen, wenn sie für ihre Familien-Bildchen eine M-Leica zeigen können.

Mit Leicas

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. Juni 2013 - 11:58

fotografiert man auch nicht. Noch nicht mal reiche Chinesen. Die besitzt man. Und die zeigt man. Am Besten noch reicheren Chinesen.

Die Polemik bezog sich auf den ersten Kommentator

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. Juni 2013 - 20:30

Das sich beide Systeme ergänzen, hatte ich eigentlich mit der Bemerkung über die automatische Umschaltung bei Einsatz von APS-C Objektiven, auch würdigen wollen.
Was Ihre China-Beobachtungen angeht, sehe ich, hier schon länger lebend, offensichtlich öfter Anderes als Sie.

Nikon kann es!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 15:53

Nikon kann nicht nur "Masse", sondern auch "Klasse!" Glückwunsch, gute Verkäufe sichern auch Finanzmittel für aufregende, neue Objektivschöpfungen. Bei der Gelegenheit: In der letzten "N-Photo" ein Test lichtstarker Normal- und Teleobjektive. Testsieger das AF-S Nikkor 1,8/85 mm G für 440 Euro. Zweiter Platz wieder ein Nikkor (2,8/105 mm Micro). Auf den letzten Plätzen landeten die teuersten Objektive in diesem Testvergleich: Die von Zeiss mit dem Urteil "befriedigend". Nicht gerade eine Kaufempfehlung. Nikon kann es eben!

Gast schrieb: In der

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 19:14
Gast schrieb:

In der letzten "N-Photo"

Lass mich raten ... das N steht für Nikon und gewonnen hat - (Trommelwirbel) - ein Nikon-Objektiv. Wer hätte damit gerechnet?

Nikon kann es?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 19:49

Ich würde eher vermuten, die Herausgeber dieser Nikon-Zeitung wissen, was Fans wie Sie lesen wollen. Wenn ein Sony-Objektiv gewonnen hätte, hätte Chip was falsch gemacht.

Zeiss-Objektiv: CF-Testergebnis wenig überzeugend

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 17:59

Möglicherweise hätte auch ColorFoto etwas falsch gemacht?! Eine gute Bekannte wollte sich für ihren nächsten Kanada-Trip für reichlich Euros eine Sony Alpha plus Allround-Zoom und Tele zulegen. Keine schlechte Kamera, aber ich riet ihr, die Anschaffung nicht zu überstürzen und aufmerksam Testberichte zu lesen und beim Händler vor allem die Objektive selbst zu vergleichen. Für sie ein guter Tipp, denn in der CF-Ausgabe vom April 2013 landete das Zeiss-Vario-Sonnar 2,8/16-35 mm (wieder einmal das teuerste Objektiv im Test) auf dem zweitletzten Platz. CF-Bemerkung zu dem Zeiss 2,8/16-35 mm: "....hinzu kommt ein teils auch abgeblendet noch starker Randabfall. Das ist sicher nicht das, was man einem Zeiss-Objektiv für 1900 Euro erwartet." Zitat Ende. Jetzt wartet sie erst einmal ab, aber Sony und das wenig überzeugende Zeiss sind aus dem Rennen. Jetzt soll es eine Nikon D600 mit dem außergewöhnlich scharfen AF-S Nikkor 2.8/24-70 mm werden. Das ist bestimmt die bessere Wahl!

Gast schrieb:

Ich würde eher vermuten, die Herausgeber dieser Nikon-Zeitung wissen, was Fans wie Sie lesen wollen. Wenn ein Sony-Objektiv gewonnen hätte, hätte Chip was falsch gemacht.

Sie raten der Bekannten auf der Suche nach einem Allround-Zoom

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. Juni 2013 - 13:21

zu einem 2,8/16-35? Ich rate der Bekannten, sich besser andernorts beraten zu lassen.
Nebenbei: Das Sony 2,8/16-35 verzeichnet weniger als das Nikon 2,8/17-35, die Vignettierung ist etwas stärker. Die Auflösung bricht beim Nikon zu den Bildrändern stärker ein als beim Sony. Die CA fällt beim Nikon stärker aus.

Die richtige Wahl

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 21. Juni 2013 - 08:13

Sie hat sich zusätzlich bei einem Bekannten informiert, der als "Freier" bei einer Tageszeitung arbeitet und die Vollformat-Nikon D600 besitzt, die Bilder mit dieser Kamera in Verbindung mit dem 2,8/24-70 erwiesen sich - auch mit der Beamer-Großdarstellung - als absolut überzeugend. Jetzt kommt das neue Nikkor 70-300 dazu, der Blitz SB-900 und ein Micro, als Ergänzung ein Konverter. Top-Ausrüstung - die ist ihr Geld wert! Bei Sony ist auch der Wertverlust viel zu hoch!

Gast schrieb:

zu einem 2,8/16-35? Ich rate der Bekannten, sich besser andernorts beraten zu lassen.
Nebenbei: Das Sony 2,8/16-35 verzeichnet weniger als das Nikon 2,8/17-35, die Vignettierung ist etwas stärker. Die Auflösung bricht beim Nikon zu den Bildrändern stärker ein als beim Sony. Die CA fällt beim Nikon stärker aus.

Gast schrieb: Sie hat sich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 21. Juni 2013 - 18:33
Gast schrieb:

Sie hat sich zusätzlich bei einem Bekannten informiert, der als "Freier" bei einer Tageszeitung arbeitet und die Vollformat-Nikon D600 besitzt,

Wenn er als Freier sein Geld verjubelt ist es kein Wunder dass er sich
keine D800 leisten kann und nur eine D600 hat! :-)

Nikon D800 besser geeignet für die Studiofotografie

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. Juni 2013 - 13:47

Für die tägliche Pressearbeit sind die D700, D600 und D4 die richtige Wahl, da haben sich diese Nikon-Kameras bewährt, die D800 ersetzt eigentlich wegen ihrer extremen Auflösung mehr bisherige Studiokameras, also digitale Hasselblad-Modelle, Leica S2 usw., da ist die D800 nicht nur preiswerter und leistungsmäßig besser, sondern verwöhnt durch eine exzellente Objektivauswahl plus sehr gut abgestimmtes Zubehör!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Sie hat sich zusätzlich bei einem Bekannten informiert, der als "Freier" bei einer Tageszeitung arbeitet und die Vollformat-Nikon D600 besitzt,

Wenn er als Freier sein Geld verjubelt ist es kein Wunder dass er sich
keine D800 leisten kann und nur eine D600 hat! :-)

Gerade dort, im Studio

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. Juni 2013 - 22:51

würd' ich sie keinesfalls verwenden ... eher dort, wo das Fotografieren mit und nahe der Offenblende angesagt ist.

Kleiner Tipp

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. Juni 2013 - 12:45

Diese Entscheidung wollen wir doch besser den Experten überlassen!

Gast schrieb:

würd' ich sie keinesfalls verwenden ... eher dort, wo das Fotografieren mit und nahe der Offenblende angesagt ist.

Solchen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Juni 2013 - 07:20
Gast schrieb:

Diese Entscheidung wollen wir doch besser den Experten überlassen!

Gast schrieb:

würd' ich sie keinesfalls verwenden ... eher dort, wo das Fotografieren mit und nahe der Offenblende angesagt ist.

"Experten" überlass' ich noch nicht mal meinen Hund ... 8-)

Hundeexperten

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Juni 2013 - 06:31

Tierärzte sind auch Experten! Nicht gewusst?

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Diese Entscheidung wollen wir doch besser den Experten überlassen!

Gast schrieb:

würd' ich sie keinesfalls verwenden ... eher dort, wo das Fotografieren mit und nahe der Offenblende angesagt ist.

"Experten" überlass' ich noch nicht mal meinen Hund ... 8-)

Studioeinsatz.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. Juni 2013 - 00:01

Nicht dass ein Kommentar zu einem alten Thread, der am Samstag geschrieben und am Montag freigegeben wird, noch groß jemanden interessieren würde, aber:

Gast schrieb:

Für die tägliche Pressearbeit sind die D700, D600 und D4 die richtige Wahl, da haben sich diese Nikon-Kameras bewährt ...

Die D600 hat sich noch gar nirgends bewährt. Die D700 und die D3/D4 mögen bei vereinzelten Fotografen großer Agenturen noch ihren Platz haben. Die haben Zugang zu Veranstaltungen, bei denen Handy-Uploader nicht rein kommen und können heute noch etwas Geld verdienen. Bei Lokalzeitungen ist eher der Praktikant mit der D5000 anzutreffen, wenn's eine Nikon DSLR sein muss. Eigentlich würde eine D70 reichen. JPGs mit 6 Megapixel sind für das, was billiges Zeitungspapier wiedergeben kann, eh schon Overkill. Und heute regiert ohnehin der "Senden Sie uns Ihre besten Handyfotos" Profi mit sensationellen Aufnahmen des verbeulten Autowracks am Straßenrand, vom Unfall vor drei Tagen.

Gast schrieb:

... die D800 ersetzt eigentlich wegen ihrer extremen Auflösung mehr bisherige Studiokameras, also digitale Hasselblad-Modelle, Leica S2 usw., da ist die D800 nicht nur preiswerter und leistungsmäßig besser, sondern verwöhnt durch eine exzellente Objektivauswahl plus sehr gut abgestimmtes Zubehör!

Ich versuche das jetzt ohne bissigen Unterton zu kommentieren, auch wenn's schwerfällt. Über das ewige "die gehört doch ins Studio" habe ich mich bei der D3x schon geärgert. Für den Studioeinsatz gibt es wohl auch die Feuchtigkeitsabdichtung. Dort wird ja viel Kaffee getrunken und Kabel liegen kreuz und quer.

Wer noch einmal schreibt "die D800 ist eine Studiokamera", der muss zur Strafe bei meinen Sinars die Wasserwaagen wechseln. Alle. Die D800 ist genau das Gegenteil einer Studiokamera. Dass ist die Kamera, mit welcher Studioauflösung im Ausseneinsatz möglich wird. Das ist die Kamera, für welche es Hochleistungsobjektive vom Superweitwinkel bis zum Supertele gibt, welche kaum in ein Studio passen. Mit dem 600er war ich genau einmal im Studio, um es für die Versicherung zu fotografieren. 600er für Kleinbild, nicht 600er für 8x10".

Mag sein, dass die D800 den digitalen Mamiyas und Hasselblads an unteren Rand des Käuferspektrums ein wenig zusetzen wird, wenn überhaupt. Die richtigen digitalen Studiokameras, wie die Arca Swiss Monolith 6x9, die Linhof M679 und wie sie alle heissen, haben keine Nikon zu fürchten. Die haben mehr Vorzüge zu bieten als überlaufende Speicherkarten.

Ach Peter...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. Juni 2013 - 14:22
Gast schrieb:

FD800 ersetzt eigentlich wegen ihrer extremen Auflösung mehr bisherige Studiokameras, also digitale Hasselblad-Modelle, Leica S2 usw., da ist die D800 nicht nur preiswerter und leistungsmäßig besser, sondern verwöhnt durch eine exzellente Objektivauswahl plus sehr gut abgestimmtes Zubehör!

liegt das an der Hitze?

MannMannMann

Bild von Der Faröer
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Der Faröer
(Inventar)
am Montag, 17. Juni 2013 - 22:26
Gast schrieb:

Nikon kann nicht nur "Masse", sondern auch "Klasse!" Glückwunsch, gute Verkäufe sichern auch Finanzmittel für aufregende, neue Objektivschöpfungen. Bei der Gelegenheit: In der letzten "N-Photo" ein Test lichtstarker Normal- und Teleobjektive. Testsieger das AF-S Nikkor 1,8/85 mm G für 440 Euro. Zweiter Platz wieder ein Nikkor (2,8/105 mm Micro). Auf den letzten Plätzen landeten die teuersten Objektive in diesem Testvergleich: Die von Zeiss mit dem Urteil "befriedigend". Nicht gerade eine Kaufempfehlung. Nikon kann es eben!

Mein Schwanz ist der tollste. Bereits zweiundreißigmal dieses Jahr habe ich meine Frau beschlafen. Sie hat es in dieser Zeit auch mit allen meinen Freunden und ihren Exfreunden getrieben, mir aber bescheinigt, dass ich knapp der beste bin. Selbst besser als mein Kumpel Paul, obwohl der doppelt soviel verdient wie ich. Yeah Yeah Yeah!! Ich bin der größte!!! Ich kann es eben!!!!

Sitten herrschen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 22:29

da auf euren Inseln ... 8-)

Peinlich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 08:27

Niveauvoller Kommentar! Zu Argumenten hat es eben nicht mehr gereicht!

Der Faröer schrieb:
Gast schrieb:

Nikon kann nicht nur "Masse", sondern auch "Klasse!" Glückwunsch, gute Verkäufe sichern auch Finanzmittel für aufregende, neue Objektivschöpfungen. Bei der Gelegenheit: In der letzten "N-Photo" ein Test lichtstarker Normal- und Teleobjektive. Testsieger das AF-S Nikkor 1,8/85 mm G für 440 Euro. Zweiter Platz wieder ein Nikkor (2,8/105 mm Micro). Auf den letzten Plätzen landeten die teuersten Objektive in diesem Testvergleich: Die von Zeiss mit dem Urteil "befriedigend". Nicht gerade eine Kaufempfehlung. Nikon kann es eben!

Mein Schwanz ist der tollste. Bereits zweiundreißigmal dieses Jahr habe ich meine Frau beschlafen. Sie hat es in dieser Zeit auch mit allen meinen Freunden und ihren Exfreunden getrieben, mir aber bescheinigt, dass ich knapp der beste bin. Selbst besser als mein Kumpel Paul, obwohl der doppelt soviel verdient wie ich. Yeah Yeah Yeah!! Ich bin der größte!!! Ich kann es eben!!!!

Gast schrieb: Niveauvoller

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Mittwoch, 19. Juni 2013 - 08:24
Gast schrieb:

Niveauvoller Kommentar! Zu Argumenten hat es eben nicht mehr gereicht!

Die Kritik am Niveau erkenne ich als berechtigt an. Ich wollte dem Pornosprech meines Vorredners einen Spiegel vorhalten. Eine Empfehlung für mich!! Ich kann es eben!!!

N-Photo

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 22:26

Die Prawda der Nikon-Fotografen ... 8-)

Was erwarten Sie?!?!?!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 22:37
Gast schrieb:

Nikon kann nicht nur "Masse", sondern auch "Klasse!" Glückwunsch, gute Verkäufe sichern auch Finanzmittel für aufregende, neue Objektivschöpfungen. Bei der Gelegenheit: In der letzten "N-Photo" ein Test lichtstarker Normal- und Teleobjektive. Testsieger das AF-S Nikkor 1,8/85 mm G für 440 Euro. Zweiter Platz wieder ein Nikkor (2,8/105 mm Micro). Auf den letzten Plätzen landeten die teuersten Objektive in diesem Testvergleich: Die von Zeiss mit dem Urteil "befriedigend". Nicht gerade eine Kaufempfehlung. Nikon kann es eben!

Soll in dieser pseudoredaktionellen Hauspostille zu Nikon-Produkten etwa ein Canon- oder ein Sony-Objektiv gewinnen? Mann, wie naiv sind Sie eigentlich?
Nebenbei bemerkt. Die von Ihnen genannten Objektive gibt es auch von Canon, und auch da gehören sie zu den Topobjektiven. Ob das nun "N-Photo" wahrhaben will oder nicht. Das gilt auch und gerade für das längerbrennweitige Makroobjektiv von Zeiss. Das Zeiss 2/50 mm Makro verwende ich, seit es auf dem Markt ist, aber wie gut das ist, wollen Sie wahrscheinlich gar nicht wissen, damit Ihr Weltbild nicht ins Wanken gerät...

Nachfrage

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Juni 2013 - 22:03

Möchte ich doch wissen, auf welcher Internetseite kann ich die Meisterwerke mit dem Cosina-Zeiss-Makro bewundern?

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Nikon kann nicht nur "Masse", sondern auch "Klasse!" Glückwunsch, gute Verkäufe sichern auch Finanzmittel für aufregende, neue Objektivschöpfungen. Bei der Gelegenheit: In der letzten "N-Photo" ein Test lichtstarker Normal- und Teleobjektive. Testsieger das AF-S Nikkor 1,8/85 mm G für 440 Euro. Zweiter Platz wieder ein Nikkor (2,8/105 mm Micro). Auf den letzten Plätzen landeten die teuersten Objektive in diesem Testvergleich: Die von Zeiss mit dem Urteil "befriedigend". Nicht gerade eine Kaufempfehlung. Nikon kann es eben!

Soll in dieser pseudoredaktionellen Hauspostille zu Nikon-Produkten etwa ein Canon- oder ein Sony-Objektiv gewinnen? Mann, wie naiv sind Sie eigentlich?
Nebenbei bemerkt. Die von Ihnen genannten Objektive gibt es auch von Canon, und auch da gehören sie zu den Topobjektiven. Ob das nun "N-Photo" wahrhaben will oder nicht. Das gilt auch und gerade für das längerbrennweitige Makroobjektiv von Zeiss. Das Zeiss 2/50 mm Makro verwende ich, seit es auf dem Markt ist, aber wie gut das ist, wollen Sie wahrscheinlich gar nicht wissen, damit Ihr Weltbild nicht ins Wanken gerät...

Ach Peter...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 07:14

Ein Nikon-Objktiv macht in einem Magazin für Nikon Kameras mit dem Motto "100 % Nikon - 100 % unabhängig" den ersten Platz? Ist nicht dein Ernst?! Ich bin platt...
Du bist ja noch klüger als ich bisher dachte!

Gast schrieb: Ein

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 11:21
Gast schrieb:

Ein Nikon-Objktiv macht in einem Magazin für Nikon Kameras mit dem Motto "100 % Nikon - 100 % unabhängig" den ersten Platz? Ist nicht dein Ernst?! Ich bin platt...
Du bist ja noch klüger als ich bisher dachte!

Unser Peter ist da recht frei in der Interpretation von Tests wenn
er sie in seinem Sinne verbiegen kann um gegen Leica oder Zeiss zu
polemisieren, letztes Jahr hat er hier auch einen Test bejubelt in
dem das Nikkor in der Bildqualität 1 oder 2 Punkte besser war als das
Zeiss und dabei natürlich übersehen dass es gut 3mal so teuer war!
Die NFoto werde ich heute mal im Supermarkt ansehen was sich unser
Peter da zurechtgelesen hat.

N-Foto

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 17:41

So, hab den "Test" jetzt gelesen. Das Zeiss auf dem letzten
Platz ist ein 21mm Weitwinkel(!), mit Abstand das kürzeste
Objektiv in diesem Vergleich. Das wird anhand nicht näher
aufgeschlüsselter Punkte unterhalb eines 85mm-Objektivs
eingestuft. Sehr "kompetent", den Kauf solcher Käseblätter
kann man sich getrost sparen. Aber Peter könnte sich dort
als Tester bewerben...

:-)

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. Juni 2013 - 07:20

War ja klar:-) Aber dank Nikon laufen der Peter und seine Freunde nicht auf der Straße rum und machen anderen Unsinn...

Analog

Bild von Christopher K.
Eingetragen von
Christopher K.
(Liebhaber)
am Montag, 17. Juni 2013 - 22:13

Um die Kommentare etwas zu entwirren. Canon zählt nur AF-Objektive (ab 1989) mit EF etc. Nikon zählt ALLE Objektive die die jemals prodziert haben. Da Nikon nunmal nicht so groß ist wie Canon muss Canon auch mehr produziert haben.

Dessen ungeachtet geht der Wert einer Meldung (von wem auch immer) über eine gewisse Anzahl an produzierten Einheiten gegen null.

Gut Licht

So isses

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juni 2013 - 22:27

.

Stellt sich die Frage,

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Montag, 17. Juni 2013 - 22:37

wie viel mehr Objektive Nikon verkauft hätte, wenn sie den Millionen DX Fotografen eine attraktivere Palette zur Auswahl gestellt hätten.
Haben sie aber nicht. (Das gleiche gilt auch für Canon).
Wenn man die D1 zu Grunde legt, sind es jetzt im Juni genau 14 Jahre, dass Nikon digitale APS-C Kameras baut.
In diesen Jahren ist das Angebot von DX-Objektiven auf 16 Stück angewachsen.
Das hört sich erstmal gar nicht so schlecht an.
Allerdings gehören 6 davon zu den Set-Objektiven, 5 weitere sind den lichtschwachen Weitwinkel, Standard- und Consumer-Tele-Zooms zuzurechnen.
Bleibt noch ein 2,8er Zoom und 4 Festbrennweiten ( 2 Makros, ein Fischauge und ein 50mm KB-Äquivalent).
Zum Vergleich: Den 4 DX Festbrennweiten stehen 40 FX Festbrennweiten gegenüber. Ein Verhältnis von 1:10. Bei den verkauften FX und DX Kameras dürfte das Verhältnis umgekehrt proportional sein.
Es gibt kein lichtstarkes Porträt-Objektiv im Bereich 85-90mm, auch nicht bei Verwendung von FX Objektiven. Kein Weitwinkelobjektiv und auch kein Tele.
Das CX System der Nikon 1 dagegen umfasst nach noch nicht einmal 2 Jahren 9 Objektive.
Darunter 3 Festbrennweiten, ein lichtstarkes f1,2 Porträt-Objektiv im 85mm KB-Äquivalent, ein 27er Weitwinkel und ein 50mm Normalobjektiv.
ROG

DX Objektive.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 09:00
ROG schrieb:

Das hört sich erstmal gar nicht so schlecht an.

Das ist im Prinzip alles richtig. Man darf aber nicht aus den Augen verlieren, dass sowohl Nikon als auch Canon auch bei Vollformatobjektiven einen massiven Nachholbedarf hatten und teilweise noch haben. Lichtstarke Festbrennweiten wie 24mm f/1.4 oder 35mm f/1.4 brachte Nikon erstmals bzw. erstmals in einer AF Version auf den Markt. Bei Canon war das nur scheinbar besser. Nikon hat mehrmals das Design seiner Objektive markant geändert. Einen Canon EF Objektiv sieht man das nicht gleich so an, wenn es eine alte Scherbe ist und auf hochauflösenden Sensoren einbricht. Wenn man aber sowohl bei Canon als auch bei Nikon alles weg streicht, was entweder technisch veraltet ist oder bei mehr als 12 Megapixeln nicht mehr gut abschneidet, dann sind die Programme plötzlich sehr schlank und enthalten fast nur mehr Objektive aus dem aktuellen Jahrhundert.

Nikon steht im DX Bereich eigentlich recht gut da. Extrem viele Zooms ab 18mm, sehr viele Makroobjektive, Fisheye, Telezooms bis 200 und 300mm. Objektive wie die an der DX Kamera durchaus porträttauglichen FX Objektive AF-S 50mm f/1.4 und AF-S 85mm f/1.4 mögen kopflastig sein, aber da wäre eine DX Version nicht sooo viel kleiner und leichter. Und die f/1.8 Versionen sind ja auch noch da, wenn man damit leben kann, dass etwas mehr als die Nasenspitze scharf ist.

Was definitv fehlt ist ein hochwertiges Weitwinkelzoom AF-S 10-20mm f/2.8G. Ein paar lichtstarke Festbrennweiten im Stil des Samyang 16mm f/2 oder noch ein Superweitwinkel (kein Fisheye) 8mm f/2.8 wären zwar nett, da ist aber vielleicht wirklich der Markt zu klein nach dem Abstieg des DX Formates von der D2x über die D300(s) bis zur aktuellen D7100. Erst mal sehen, wieviel Samyang/Walimex von einer lichtstarken Festbrennweite ohne AF für deutlich über 400 Euro an die Frau bringen kann.

ROG schrieb: Es gibt kein

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juni 2013 - 09:34
ROG schrieb:

Es gibt kein lichtstarkes Porträt-Objektiv im Bereich 85-90mm, auch nicht bei Verwendung von FX Objektiven. Kein Weitwinkelobjektiv und auch kein Tele.

Ein 85/1.8 funktioniert ausgezeichnet als Portraitobjektiv an einer DX-Kamera, mit 1.5x Crop dann ähnlich den beliebten 105mm und 135mm Portraitobjektive für FX. Und wer diese Brennweite zu lang findet (was ich persönlich nicht nachvollziehen kann), der kann zum 50/1.8 greifen oder 50/1.4. Da sehe ich keine Lücke im Sortiment, wirklich nicht.

Und für die meisten Tele-Brennweiten hätte eine DX-Konstruktion schlicht keinen Sinn/Nutzen, weil das Objektive genau so aufwändig/groß/teuer wäre wie ein FX-Objektiv. Darum gibt's diese nur als FX-Objektiv, aus rein technischen Gründen.

Allenfalls bei den Weitwinkel könnte man sich tatsächlich noch ein oder zwei lichtstarke DX Festbrennweiten wünschen. Das dürfte sich aber nun erledigt haben, nachdem Nikon DX offenbar nur noch als Einstiegslösung sieht (was ich persönlich bedaure).