Ich liebe das Medium Fotografie, denn sein einzigartiger Realismus befähigt mich, die herkömmlichen Arten von Sehen und Verstehen hinter mir zu lassen und zu sagen: „Auch das ist real“.

— Wynn Bullock

BENUTZERANMELDUNG

70 Millionen Nikkor-Wechselobjektive

... hat Nikon bis Anfang Juni produziert:

Seit Anfang Oktober habe man fünf Millionen Objektive für Wechselobjektivkameras gefertigt, so der Hersteller heute, der damit etwas unter den Zahlen von 2011 zurückbleibt. Damals brauchte man für die gleiche Zahl eigenen Angaben zufolge sechs Monate:

Juli 2007: 40 Millionen Nikkor-Objektive für Nikon-SLR, s. auch Nikon vermeldet 40 Millionen Nikkore (verspätete Meldung)
August 2008: 45 Millionen Nikkor-Objektive für Nikon-SLR
August 2009: 50 Millionen Nikkore
September 2010: 55 Millionen Wechselobjektive
April 2011: 60 Millionen Nikkore
Oktober 2011: 65 Millionen Nikkor-Wechselobjektive
Juni 2012 70 Millionen Nikkor-Wechselobjektive

 
Darüber hinaus feiert Nikon auch das 30.000.000. AF-S-Objektiv mit Silent-Wave-Autofokusantrieb, Nikons Version des Ultraschallmotors.

Die Deutschlandniederlassung zum Thema:

Stückzahl der insgesamt produzierten NIKKOR-Objektive erreicht 70 Millionen

Düsseldorf, 14. Juni 2012 – Nikon gibt heute bekannt, dass die Gesamtproduktion an NIKKOR-Objektiven für Wechselobjektivkameras Anfang Juni 2012 die Zahl von 70 Millionen erreicht hat. Somit hat sich die Anzahl seit Oktober 2011, als die Stückzahl die 65 Millionen-Grenze überschritten hatte, um weitere 5 Millionen Objektive erhöht. Auch die Produktionsmenge an AF-S-Objektiven, die mit dem von Nikon entwickelten Silent-Wave-Motor (SWM; Autofokusmotor) ausgerüstet wurden, erreichte mit 30 Millionen Stück einen neuen Meilenstein.

Seit 2011 und dem Meilenstein von 65 Millionen NIKKOR-Objektiven ist die Entwicklung von neuen NIKKOR-Objektiven weiter ausgebaut worden. Allein vier 1 NIKKOR-Objektive mit schlichtem, eleganten Design und in verschiedenen Farbvarianten wurden für die kompakten und leichten Nikon 1 Systemkameras Nikon 1 J1 und Nikon 1 V1 vorgestellt – den ersten beiden Modellen der Nikon 1 Serie. Nikon stellte außerdem neue NIKKOR-Objektive für das FX-Format vor, die das Potenzial von Hochleistungskameras wie der neuen Nikon D4, dem Spitzenmodell unter den digitalen Spiegelreflexkameras, oder der Nikon D800 und D800E mit 36,3 Megapixel Auflösung voll ausschöpfen.

Dreißig Millionen NIKKOR-Objektive mit SWM
Der Silent-Wave-Motor (SWM) ist ein Ultraschall-Autofokusmotor, der von Nikon entwickelt wurde. Der SWM erzeugt die Drehbewegung für die Fokussierung aus »wandernden« Ultraschallwellen. Dies ermöglicht eine extrem weiche, leise und komfortable automatische Fokussierung. Eines der ersten Objektive, bei denen Nikon den SWM einsetzte, war das Ai AF-S NIKKOR 300 mm 1:2,8D IF-ED, das 1996 auf den Markt kam. Seitdem kam der SWM bei insgesamt 58* verschiedenen Objektiven aller Typen zum Einsatz – von Ultraweitwinkel- und Superteleobjektiven für das DX- und FX-Format über Zoomobjektive bis zu Micro-Objektiven. Der SWM wird bei mehr als 90 % der derzeit produzierten NIKKOR-Objektive eingesetzt.

* Gesamtzahl der derzeit erhältlichen NIKKOR-Objektive (Stand: 14. Juni 2012), die mit dem SWM ausgestattet sind

Die Marke NIKKOR
NIKKOR ist als Markenname für Nikon-Objektive zum Synonym für leistungsstarke, hochwertige Objektive für Spiegelreflexkameras geworden. Der Name NIKKOR entstand, indem am Ende von »Nikko«, der in lateinische Schrift übertragenen Abkürzung von Nippon Kogaku K.K., der Buchstabe »R« angefügt wurde – eine zu dieser Zeit übliche Praxis bei der Namensgebung für Objektive. 1933 wurde ein Großformatobjektiv für Luftaufnahmen mit dem Namen Aero-NIKKOR vorgestellt.

NIKKOR war schon immer der Zeit voraus. Das 1968 vorgestellte OP Fisheye-NIKKOR 10 mm 1:5,6, ein Fisheye-Objektiv für Spiegelreflexkameras, war das erste Objektiv der Welt mit asphärischen Linsen. Die NIKKOR-Objektive für die neuesten Spiegelreflexkameras nutzen zudem eine Reihe innovativer Nikon-Technologien, einschließlich der Nanokristallvergütung. Sie schließt Reflexionen interner Linsen über einen großen Wellenlängenbereich hinweg praktisch aus.

Das aktuelle Portfolio an NIKKOR-Objektiven für Nikon-Spiegelreflexkameras und Nikon 1 Systemkameras bietet eine reiche Auswahl an unterschiedlichen Objektiven: von Fisheye- über Superweitwinkel- und Superteleobjektiven bis hin zu Mcro- und PC-E-Objektiven (mit Perspektivkorrektur).
 
 
(mts)

Glückwunsch

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Juni 2012 - 14:25

Nikkor-Objektive: In allen Preiskategorien absolute Spitzenqualität - herzlichen Glückwunsch!

Teure Objektive

Bild von Christopher K.
Eingetragen von
Christopher K.
(Liebhaber)
am Donnerstag, 14. Juni 2012 - 14:31

Da kann man sehen warum Nikon Objektive meistens ein wenig teurer sind als die von Canon. Sie produzieren halt nicht soviele. Während Canon seit 1987 70 Mio. AF Objektive hergestellt hat, die davor werden nicht gezählt, zählt man bei Nikon alle seit den 50'ern, also auch die, die keinen Autofokus haben. Aber inzwischen hat Canon bei den Preisen nachgezogen und die großen Tüten sehr verteuert.....

_______________________________
http://christopherkblog.wordpress.com/

Peanuts

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Juni 2012 - 23:18

So einen großen Unterschied ergeben die paar bis 1987 produzierten Nikkore aber auch nicht. Realistisch betrachtet.

Objektivprogramm - damals und heute

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Juni 2012 - 08:14

Also ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hatte Nikon vier verschiedene 400er Teles im Programm, was Preis und Lichtstärke betraf. Warum gibt es heute keine bezahlbaren Superteles mehr? Jetzt, wo die "Filmempfindlichkeit" keine Rolle mehr spielt? Lieber 'zig Plastikconsumerzooms im mittleren Brennweitenbereich...

Einfach mal ein paar 'alte'

Bild von Der Spanier. Viva.
Eingetragen von
Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Freitag, 15. Juni 2012 - 14:43

Einfach mal ein paar 'alte' Nikon Objektive kaufen und sich über die Qualität freuen. Sowohl von der Haptik als auch von der Auflösung und dem Kontrastverhalten. Mit einer D800E und dem 4.0/300 IF ED sieht man erst, wie gut die 'alten' Objektive sind. Will aber niemand wissen, weil sie nicht so auffallen wie die neuen mit den überzogenen Frontlinsen - die neue Generation braucht so richtig was zum Angeben!

Die neue Generation.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Juni 2012 - 16:31
Der Spanier. Viva. schrieb:

... die neue Generation braucht so richtig was zum Angeben!

Da wird dem Auge aber auch so richtig was geboten. Das AF-S VR 600mm f/4G IF-ED etc. ist mit beiden Sonnenblenden so riesig, dass das AI 600mm f/5.6 IF-ED daneben wie das dazugehörige Zielfernrohr aussieht. Bei gleicher Brennweite und nur einer Blende Unterschied in der Lichtstärke ist das Supertele aus den späten 70er Jahren auch weniger als halb so schwer. Ich verwende es heute noch, wenn ich zu Fuss im schwierigen Gelände unterwegs bin und mich nicht ständig mit der tonnenschweren Riesenröhre im Geäst verheddern will.

Diese nette kleine 600mm f/5.6 hat bei diversen Vergleichsaufnahmen in den 80ern die Objektive Novoflex 600mm f/8, Nikon Objektivkopf 400mm f/4.5 für AU-1, Mamiya 500mm f/5.6 für M645, Mamiya 500mm f/8 für RZ67 sehr deutlich, das Canon FD 600mm f/4.5 deutlich, das Minolta AF APO 600mm f/4 und das AI Nikkor 400mm f/5.6 knapp hinter sich gelassen. Lediglich das AI Nikkor 400mm f/3.5 war etwas besser. Das war schon beruhigend, denn im Bereich der Hochglanzmagazine hat damals noch jeder von der Hasselblad gefaselt und da musste man im Kleinbildsegment schon das Maximum aus dem Format raus holen.

Heute ist das nicht mehr so wichtig, denn man bringt eine Datei und kein Dia. In die Datei kann jeder mit einem Mausklick rein kriechen, ohne die Augen hinter der Lupe zu verkneifen. Und - bei aller Wertschätzung für die Leistungen der Vorfahren und trotz der Tatsache, dass Objektive wie die Nikon IF-ED Linie vom 200mm f/2 bis zum 1200mm f/11 damals den Standard des technisch Möglichen definiert haben - in der Datei des AF-S VR 600mm sind deutlich mehr Details zu finden. Dieses Objektiv kann die Minipixel einer adaptierten FourThird noch bedienen, während das über 30 Jahre alte AI Objektiv mit der D700 gut bedient ist und unter günstigen Bedingungen an der D3X noch ein bisschen mehr raus holt. Da muss dann aber schon 2 Stufen abgeblendet werden.

So besehen sind die neuen Supertüten zum Angeben nicht ungeeignet, wenn Britney aber gerade nicht in der Nähe ist, kann man auch ganz gute Bilder machen. Wenn man kann.

Ergänzung nach Niederschrift:

Wenn jemand sich tatsächlich mit besagter historischer Technik beschäftigen möchte, ein paar Hinweise aus der Praxis:

Wer es trotz Vintage Equipment bequem haben möchte, schaue aus nach AI-s Versionen. Die können mit dem Dandelion Chip so nachgerüstet werden, das sie sich an der Kamera wie ein G Nikkor mit ausgeschaltetem AF verhalten. Also alle Belichtungsprogramme, EXIF Daten ohne manuelle Eingabe, Blendensteuerung ohne Korrektur. Die Verriegelung auf die kleinste Blende kann man herstellen, indem man die Hasenohrengabel abschraubt und die Schrauben wieder rein dreht. Zieht man sie fest, ist in den meisten Fällen der Blendenring blockiert und kann sich nicht unbeabsichtigt verstellen.

Bei AI Nikkoren ist die Verwendung des Blendenringes zu empfehlen. Mit dem Chip könnte man die Blende auch von der Kamera steuern, durch die nichtlineare Blendenmechanik ergeben sich aber blendenabhängige Fehlbelichtungen.

Alte Weitwinkelobjektive sind am FX Sensor meist schwach in den Ecken. Wie stark der Effekt ist und wie stark er stört, muss man austesten. Ein Beispiel: AI-s Nikkor 28mm f/2. Jahrelang mein Lieblingsobjektiv und meine Referenz in Sachen Qualität. Digital nur an DX Kameras zu empfehlen, dann aber kein echtes Weitwinkel mehr.

Sehr gut sind die alten IF-ED Superteles. Hier ist zu beachten, dass Nikon freundlicherweise die preiswerteren lichtschwächeren Objektive qualitativ zugunsten der Profilinie vernachlässigt hat. Das 400mm f/3.5 ist schon auf Film sichtbar besser als das 400mm f/5.6, obwohl man doch erwarten sollte, dass beim Lichtriesen mehr Kompromisse eingegangen werden mussten. Detto 300mm f/2.8 versus 300mm f/4.5. Es ging also schon vor 3 Jahrzehnten der Trend zum Profimonster. Denn auch wenn die Lichtriesen heute zwischen 1000 und 2000 Euro gehandelt werden, damals sank beim Bezahlen die Ladentheke etwas tiefer in den Teppich ein.

Bei allen mir bekannten Superteles dieser Baureihe ist auf aktuellen DSLRs eine Abblendung um eine Stufe sehr zu empfehlen. Die waren auf Film alle offenblendentauglich, allerdings hieß der Film damals Ektachrome 64 und das ist lange her. Sehr uneinheitlich ist die Lage bei den Konvertern. Mein über 30 Jahre alter TC-14B und mein aktueller TC-14E liefern völlig identische Ergebnisse, während der riesige TC-301 hinter aktuelle Konverter deutlich zurück fällt und in FoMag Sprechweise das Prädikat "digital nicht empohlen" erhalten müsste.

Sehr gut sind auch die diversen Micro Nikkore. Allerdings geht beim 55mm f/2.8 und beim 105mm f/2.8 die Fokussierung nur bis 1:2 und die Verwendung von Zwischenringen bringt wegen der Floating Elements nicht immer optimale Ergebnisse. Dafür sind das Universalobjektive auch im Fernbereich. Hingegen sind das 55mm f/3.5 und das 105mm f/4 nur für den Nahbereich optimiert, dafür uneingeschränkt für Zwischenringe und Balgengerät geeignet. Wer Lichtstärke UND Universalkorrektur will, könnte bei den Derivaten des Kiron 105mm f/2.8 (Soligor, Vivitar, ...) fündig werden.

Empfehlenswert ist eine FX Kamera oder eine DX Kamera ab der D300. Mit der D200 ist die zwangsläufige manuelle Fokussierung ein Glücksspiel, mit den Kaminsuchern der Kleinkameras erst recht. Auf den grünen Punkt ist in den seltensten Fällen Verlass. Austauschmattscheiben mit Schnittbild habe ich nie gemocht, nachdem ich seit den 80ern alle Kameras auf Vollmattscheiben umgerüstet habe. Viele Leute schwören aber darauf.

Die neue/alte Generation...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juni 2012 - 21:16

Mal ein gehaltvoller Beitrag! Bei mir endet Tele bei der "braven Amateur-Version" 4/300 AF-ED Nikkor. Tragbar, einigermaßen unauffällig und auch bei Offenblende brauchbar. Trotz der ISO-Möglichkeiten aktueller Nikon DSLRs.

JJ

Nikon for ever!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juni 2012 - 08:15

Eine gute Wahl, zu meiner Ausrüstung gehört die Vorgängerversion (AF-Nikkor 4/300 MM IF-ED) mit der Filterschublade, immer noch ein sehr gutes Objektiv - etwas schwer, aber dafür exzellent verarbeitet, eben Nikon-Qualität!

Gast schrieb:

Mal ein gehaltvoller Beitrag! Bei mir endet Tele bei der "braven Amateur-Version" 4/300 AF-ED Nikkor. Tragbar, einigermaßen unauffällig und auch bei Offenblende brauchbar. Trotz der ISO-Möglichkeiten aktueller Nikon DSLRs.

JJ

4/300 Nikkor

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juni 2012 - 21:31
Gast schrieb:

Eine gute Wahl, zu meiner Ausrüstung gehört die Vorgängerversion (AF-Nikkor 4/300 MM IF-ED) mit der Filterschublade, immer noch ein sehr gutes Objektiv - etwas schwer, aber dafür exzellent verarbeitet, eben Nikon-Qualität!

Gast schrieb:

Mal ein gehaltvoller Beitrag! Bei mir endet Tele bei der "braven Amateur-Version" 4/300 AF-ED Nikkor. Tragbar, einigermaßen unauffällig und auch bei Offenblende brauchbar. Trotz der ISO-Möglichkeiten aktueller Nikon DSLRs.

JJ

Dann haben/meinen wir wohl das gleiche 300er... 4/300 IF/AF-ED "Stange" ;-) Oder hab' ich eine Version übersehen?

JJ

300mm f/4

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juni 2012 - 10:35

Es gab bei den 300ern moderater Lichtstärke folgende Versionen:

300mm f/4.5, in historischer Zeit mehrere Generationen, zumindest von der Fassung.
300mm f/4.5 IF-ED mit Innenfokussierung. Meines war schlecht, daher der obige Hinweis, dass das 300mm f/2.8 IF-ED wesentlich besser gewesen sei. Ich habe aber Gerüchte gehört, dass es da eine bessere und eine schwächere Version gegeben haben soll. Könnte sein. Meines war eine frühe AI Version und schon bei Anschaffung stark gebraucht.
AF 300mm f/4 IF-ED mit 82mm Frontgewinde, mit und ohne D. Meiner Erfahrung nach deutlich besser als alle manuellen Vorgänger zusammen. Gut mit 1.4x Konvertern verträglich. Das sollte die Version sein, welche die Vorschreiber alle haben.
AF-S 300mm f/4D IF-ED. Noch mit Blendenring, aber die aktuelle Version. Meiner Meinung nach die beste Variante. Allerdings ist der zeitliche Abstand zu den Vorgängern doch schon ein Vierteljahrhundert, sodass der direkte Vergleich fehlt. Wegen des Ultraschallantriebs eine für die Lichtstärke ziemlich dicke und schwere Röhre.

Immer noch gut!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juni 2012 - 11:23

Egal, die Dreihunderter von Nikon sind alle gut, mit der Einschränkung auf die erste Serie mit Chromfassung und gelblicher Frontvergütung, aber in dieser Zeit stand die optische Entwicklung noch nicht auf dem Höhepunkt. Egal, ob Telyt von Leitz oder Novoflex. Richtig gut wurden diese Brennweiten erst, als Nikon seine Telebrennweiten mit ED-Gläsern bestückte, dann gingen diese umständlichen Novoflexare (die hatten noch nicht einmal eine automatische Blende) und Spiegelkasten-Klapperkisten zu den Gebrauchthändlern - und alle qualitätsbewussten Presseleute überzogen für die fantastischen Nikon-Gläser ihr Konto. Übrigens auch sehr empfehlenswert: Nikkor IF-ED 2/200 mm. Ein Top-Objektiv! Auch heute noch!

Gast schrieb:

Es gab bei den 300ern moderater Lichtstärke folgende Versionen:

300mm f/4.5, in historischer Zeit mehrere Generationen, zumindest von der Fassung.
300mm f/4.5 IF-ED mit Innenfokussierung. Meines war schlecht, daher der obige Hinweis, dass das 300mm f/2.8 IF-ED wesentlich besser gewesen sei. Ich habe aber Gerüchte gehört, dass es da eine bessere und eine schwächere Version gegeben haben soll. Könnte sein. Meines war eine frühe AI Version und schon bei Anschaffung stark gebraucht.
AF 300mm f/4 IF-ED mit 82mm Frontgewinde, mit und ohne D. Meiner Erfahrung nach deutlich besser als alle manuellen Vorgänger zusammen. Gut mit 1.4x Konvertern verträglich. Das sollte die Version sein, welche die Vorschreiber alle haben.
AF-S 300mm f/4D IF-ED. Noch mit Blendenring, aber die aktuelle Version. Meiner Meinung nach die beste Variante. Allerdings ist der zeitliche Abstand zu den Vorgängern doch schon ein Vierteljahrhundert, sodass der direkte Vergleich fehlt. Wegen des Ultraschallantriebs eine für die Lichtstärke ziemlich dicke und schwere Röhre.