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29-Megapixel-Sensor von Kodak
Das amerikanische Unternehmen Kodak, das u.a. auch Bildsensoren für Leica liefert, stellt anlässlich der Vision 2010 einen neuen CCD-Sensor „KAI-29050“ mit 29 Megapixeln im Kleinbildformat 24x36 mm vor:
In der Meldung – Kodak Announces Highest Resolution Interline Transfer CCD Image Sensor gibt Kodak erste Informationen zum KAI-29050. Der Sensor soll erstmals auf der Vision 2010 gezeigt werden, die vom 9.11.-11.11.2010 in Stuttgart stattfindet.

Hier die Eckdaten des KAI-29050:
- CCD mit Interline-Transfer-Technologie
- 29 Megapixel; 5,5 µm Pixelgröße
- Truesense-Farbfilteranordnung; soll dank einzelner „panchromatischer“ bzw. „klarer“ Pixel (zusätzlich zu Rot, Blau, Grün) 2-4 mal lichtempfindlicher sein als Sensoren mit Bayer-Farbfiltermosaik (der KAI-29050 wird auch mit Bayer-Mosaik und als Monochrom-Sensor lieferbar sein)
- „herausragende“ Bildqualität, großer Dynamikbereich
- elektronischer Verschluss
- bis zu 4 B/s
Vom KAI-29050 werden derzeit kleinere Muster-Sückzahlen produziert, die Serienfertigung soll Mitte 2011 anlaufen.
Interessant ist die Meldung auch, weil Kodak Sensorlieferant für Leica ist. Die nächste Leica könnte also durchaus 29 Megapixel haben.
Siehe auch: Kodak Image Sensor Solutions
| Parameter des KAI-29050 | |
| Architektur | Interline CCD; Progressive Scan |
| Pixel total | 6644 (H) x 4452 (V) |
| Pixel effektiv | 6600 (H) x 4408 (V) |
| Pixel aktiv | 6576 (H) x 4384 (V) |
| Pixelgröße | 5,5 µm (H) x 5,5 µm (V) |
| Aktive Bildfläche | 36,17 mm (B) x 24,11 mm (H); 43,47 mm (diagonal), Kleinbildformat |
| Seitenverhältnis | 3:2 |
| Dynamikbereich | 64 dB |
| Bildrate max. | 4 B/s |
(thoMas)
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Ein paar Fragen an die Experten!
Hört sich erst einmal gut an! Aber jetzt habe ich zwei Fragen an die Experten hier:
- CCD-Sensor noch zeitgemäß u.a. wg. Lichter ausfressen ect.?
- Pixelgröße 5,5. Ist da Rauschen zu erwarten, da Pixel doch recht klein (a900 6,0, d700 8,0)?
Gast schrieb: Hört sich
Hört sich erst einmal gut an! Aber jetzt habe ich zwei Fragen an die Experten hier:
- CCD-Sensor noch zeitgemäß u.a. wg. Lichter ausfressen ect.?
- Pixelgröße 5,5. Ist da Rauschen zu erwarten, da Pixel doch recht klein (a900 6,0, d700 8,0)?
Auf jeden Fall sind die noch Zeitgemäß und wie man sieht, gibt es auch noch gewaltig Entwicklungspotential.
Bei meinen CCDs der letzten Generation hatte ich jedenfalls nie Probleme mit ausgefressenen Lichtern.
Das Rauschen sollte auf jedenfall durch das Einfügen eines panchromatischen Pixels besser geworden sein. Kodak verspricht 2-4 Lichtwerte Gewinn bei der Empfinlichkeit.
Der Pixelpitch macht mir da schon mehr Sorgen. Ich frage mich, wie weit man in der Praxis bei fehlendem AA-Filter noch ohne gravierende Beugungsschäden abblenden kann. Ich schätze mal maximal bis Blende 8. Ausserdem wäre es interssant zu wissen, wie der CCD bei lichtstarken Objektiven reagiert. DXO hatte dazu einen lesenswerten Test. Eine EOS 7 mit eine Pixelpitch von 4,2 verliert einen ganzen Lichtwert beim der 1,2er Optik.
Ich würde mir noch einen zweiten CCD dieser Technik wünschen jedoch mit der Hälfte an Pixel.
Nur so, um die Wahl zu haben.
"CCD noch zeitgemäss?" Ja doch! Siehe...
- CCD-Sensor noch zeitgemäß u.a. wg. Lichter ausfressen ect.?
Siehe die akute Warnung von Mark Dubovoy auf luminous-landscape.com bezüglich der Schindluderei, die mit mit CMOS-Sensoren in Systemkameras der Majors betrieben wird:
http://www.luminous-landscape.com/essays/an_open_letter_to_the_major_cam...
Der CCD-Sensor mit Mikrolinsen der M9 ist für diese Art des Lichtverlusts weniger empfindlich. Wo dagegen die gegenwärtigen Probleme der M9 liegen, zeigt ebenfalls ein DxO Mark-Test:
http://dxomark.com/index.php/en/Our-publications/DxOMark-reviews/DxOMark...
Gerade einige dieser Schwächen (Dynamic Range, ISO-Empfindlichkeit, etc.) könnten durch den neuen Kodak-Sensor kompensiert werden.
Und wer weiss, vielleicht wagt Leica tatsächlich den grossen Schritt und liefert uns die ultimative panchromatische Schwarzweiss-Kamera?
Re:
Was im Artikel nicht drinsteht: Auf Kundenwunsch kann der Sensor mit herkömmlichem Bayer-Pattern, oder ganz ohne Mosaikfilter bezogen werden. Der Monochrom-Sensor ist also gesetzt.
Ich denke aber auch, dass sich Nikon diesen Sensor näher ansehen sollte. Ein hochauflösender CCD, ohne AA-Filter, mit Truesense-Farbfilter und 16bit A/D sind interessante Sensoreckdaten für die Nachfolgerin der D3X. Die 4fps sind verschmerzbar, da die D3X im 14bit Modus bestenfalls auf 2fps kommt - 4fps bei vollen 16bit Signalverarbeitung sind also eine klare Verbesserung und für den vorgesehenen Einsatzbereich mehr als gut genug.
Photosides-Size nie = Pixelpitch!
Alle CMOS-Sensoren in den aktuellen D-SLRs mit CMOS haben einen Sensor der aus 2 Pixelwerten 1 Pixelwert erzeugt. Dem ausmaskierten, dh. nicht belichteten Pixel muß man ähnlich viel Fläche anbieten wie der belichteten Photoside/Photo-Detektor. Rechnen Sie bei allen CMOS D-SLRs mit Faktor 2, dh. die A900 benötigt 48 Mio. Sensor-Pixel-Werte um 24 Mio. Sensor-Output-Pixelwerte zu erzeugen. Füllfaktor ist bis heute nie besser als 40% gewesen.
Bei eine KAI-Sensor von Kodak geht es jedoch auch nicht ganz ohne Metallisierungsbahnen, welche im Pixelpitch Fläche rauben. Sog. Interline-Transfer-CCD haben auch schon seit geraumer Zeit einen Füllgrad besser 40%.
Um bei den betreffenden CMOS-Sensoren einen Sensor-Output-Pixelwert zu erzeugen benötigt man aber mind. 4 Schaltungsebenen übereinander, welche zur Metallisierungs-Ebene noch dazu kommen. Somit ist der KAI-Sensor von Kodak auf allen Seiten nur durch Transferschaltung und den metallisierten Transferlines "abgeschattet", während bei den betreffenden CMOS-Sensoren mind. 5 Stockwerke stören, dh. "abschatten". Wie Luminouse Landscape kommuniziert hat DxO-Lab bis zu 1 EV Lichtverlust durch diese Effekt gemessen. Und das mit zunehmender Lichtstärke ab 1:2. Dh. diese CMOS-Sensoren machen aus einen Sigma 1,4/50 HG HSM hinsichtlich Lichtstärke eigentlich ein 2/50. Diese CMOS-Kameras heben dann um 1EV an und dh. "Rauschsignal"-Anhebung. De-Vignettierung in der Kamera geht in diesselbe Richtung. Lokales nachbelichten und Anheben des "Rauschsiganles". Was jedoch wesentlich fataler bei diesen CMOS-Sensoren ist hat DxO-Lab wohl eher noch nicht kommuniziert.
Was das Lichter ausfressen bei CCDs betrifft meinen Sie wohl eher das sog. Blooming, dh. Überschussladungen werden ins Nachbarpixel gespült, anstatt über sog. Ladungs-Drainagen abtransportiert zu werden. Die Anti-Blooming-Rate ist gem. Datenblatt 3-mal so hoch wie beim Sensor der Olympus E-400 und deren Sensor hatten Astronomie-Spezifikation, dh. NIX Blooming, wohl auch kein vertikal Blooming soweit man LiveView implementiert hätte.
Ansonsten wäre Lichterausfressen nur noch eine Thematik bzgl. des Dynamikumfanges dieses Sensors. Er hat eine Dynamic Range von 64dB (s. Datenblatt). Das entspricht ca. dem Dynamic Range einer E-1 und die hatte/hätte ab 14bit-AD-Wandlung die 11 EV Dynamikumfang wohl in Gänze geschafft.
Man muß jetzt allerings beachten, dass Kodak's Sensoren schnurgerade Kennlinien in Lichtern hat und soweit man via Signalverarbeitung in der Kamera einen in den Lichtern gekrümmte Tonwertkurve hineinlegt kann man aus den Schatten noch etwas herausholen und damit ist der kontraststark gezeichneten Tonwertumfang mit Ausnahme der D3X von Nikon deutlich größer als bei den Kameras mit CMOS-Sensor.
Man darf davon ausgehen, dass der KAI29050 eine ähnlich verlaufende Kennlinie in Lichtern hat wie der Sensor der E-400 was das kontrollierte Überlaufen der 3 Farbkanäle betrifft. Astronomie-Spec bedeutet es darf nicht zu willkürlichen Verfärbung bei Lichtern am Rande des Aufzeichnungsbereiches des Sensors kommen. Gehen Sie davon aus, dass dieser Sensor den Sensor der A850, A900 und DX3 in den Schatten stellt, denn die Sony's arbeiten mit Ladungs-Drainagen um einen Sensor mit gekrümmter Kennlinie in der Lichtern mit "künstlich" erweiterten Dynamikumfang zu erhalten und bei der D3X, welche einen Sensor mit fast schnurgerade Kennlinie in Lichter hat verbrennen die Lichter nicht nur mit violettem Rand sondern auch alles was die Farbmischung von RGB hergibt.
Der Sensor der E-300 und E-500 hatte nur 1 Output, der Sensor der E-400 bot 2 an und den KAF29050 gibt es mit bis zu 4 sog. Kanälen, dh. auf dem Niveau des Sensors der Nikon D200. Jetzt stellt sich nur noch die Frage wie schnell Kodak den Auslesetakt anbietet, den mit Trusense wurde sowohl bei KAI wie KAF ein Trick eingeführt der schnellere Lesezyklen ermöglicht bei geringerem Ausleserauschen. Das Datenblatt sagt zumindestens 4 Frames/s bei voller Auflösung.
Wie man weiß liefert die Leica M9 mit Ihren 18MPx sog. digitales Mittelform im KB-VF-Format.
Bildqualität auf Niveau digitales Mittelformat bei einer Framerate von 4 Frames/s und so mancher überlegt sich warum nicht "kleiner besser ist".
No chance
Wer wollte schon digitale Kleinbild-SLR auf Mittelformat-Niveau gegen antiqiertes Messsucher-Niveau mit Mittelformat-Allüren tauschen ... 8-)
Die Leica M9...
...diente nur als Referenz. Das was mit LiveView käme wäre ein APS-H-System von Leica auf dem man analog Leica R adaptieren kann. System-Objektive natürlich mit AF. Dank mirrorless wird ein Noctilux 0,95/40 auch kein Thema und dank FFT CCD gilt das dann auch für Lichtstärke und nicht nur Schärfentiefen-Effekt. Man könnte sich zwar für den Preis dieses Noctilux mehrere Sigma 1,4/50 HG HSM kaufen aber bei einer Taufe eben flüsterleise ohne Blitz Aufnahmen machen anstatt mit einer 5D Mk II die Taufe durch Spiegelschlag niederzuscheppern ist dann eben doch ein Unterschied wie Tag und Nacht für den Auftraggeber, welcher idR. Mutter und Vater des Kindes sind und bei guten Ergebnisse auch gut bezahlen. Wenn das Ergebnis eine kaputte Taufe schon vor Ende der Taufe und Sichtung der Aufnahmen ist bekommt man eher eine Strafe so niedrig ist die Bezahlung. Dh. hoffentlich meldet sich dieser Schepper-Möchtengern-Profi-Depp nicht nochmal bei uns oder müllt uns mit eMail-Newsletter über seine Angebote zu.
Desweiteren wissen wir ja, dass dank HighISO-CMOS das Sigma 1,4/50 zum 2/50 wird und damit geblitzt werden muß um sowas wie gesättigte Farben in die Augen des Kindes zu bekommen.
HighISO-Wahnsinnige haben sich mit der sog. HighISO-Technologie selbst in den Schatten derer gestellt, welche die Kinderkrankheiten der Digitalfotografie konsequenz anpacken und anstatt in die Zukunft zu schleppen und sogar noch zu verstärken/pflegen. Antiquirte Lösungsansätze und antiquierte sich einschnürende Anwendungsbereiche der sog. HighISO-Technologien die zuletzt dann eben gerade bei hoher Lichtstärke alles andere als hochlichtempfindlich sind. Farbecht und Farbdetailsdurchzeichnend wäre eher das wesentlich größere Problem von HighISO-CMOS-Technologie wie aktuell im Angebot.
Mit der M
von der Taufe in die Traufe ... 8-)
Immerhin besser als...
...mit der 1Ds Mk II, etc. vom Kalten in die Wärme incl. Totalausfall oder einer EOS x00D mit abplatzenden Hauptdisplay, s. Luminouse Landscape Antartica Expedition 2008. Die Leica M8 hielt auch die Traufe aus, während egal ob x00D, 5D oder 1Ds die Canon's starben wie Eintagsfliegen. Spricht für die Härte des Einsatzes und das Durchhaltevermögen der fabrikfrischen Leica M8-Modellen kurz nach Markteinführung. Es gab zwar Elektronik-Probleme aber der von der Kamera selbst durchgeführte Reset ergab kein todes System.
Bereits die Leica M8-Serien mit der überarbeiteten Hardware waren unter denselben klimatischen Bedingungen völlig unauffällig, während Canon rein gar nichts verbesserte.
Oder reduziert sich das Thema
Profi-Kamera und Gehäuse mit Profi-Qualitäten
bei Canon auf keine einzige Kamera, während bei Nikon schon eine D200 besser war/ist als eine heutige 1D/1Ds?
Was kann/darf die A900/A850 von Sony?
Was könnte Nikon nunmehr bei mirrorless bringen va. wenn man beachtet, dass die bisherigen Gerüchte auch va. auf extrem lichtstarke Festbrennweiten deuteten und die gesichteten Prototypen-Gehäuse deutlich dünner waren als Canon EIS?
Kein Geklappere bei der Taufe und kein Todes System in der Traufe.
Man zieht somit eben mit Leica gleich und in gewissern Weise, wenn Olympus im 1. Quartal das erste mFT-Gehäuse für das Premium-Segment bringt schließt man sich als Nikon als erster und letzter ernstzunehmender Wettbewerber den technologisch führenden Herstellern Leica (optisch optimierte Sensoren und Objektive incl. Asphärentechnik für offenblendentaugliches mirrorless KB-VF) und Olympus (hält als einziger das optische Optimum FourThirds hoch und bietet den weltweit ersten nutzbaren Active Pixel Sensor mit schwachem LowPass-Filter an. Die 5D erzeugt oft nur eines: unkorrigierbares Farb-Moiree) an, während sich Sony und Canon um die Partygirls und Fanboys "fetzen".
Davon zehrt die Meute
noch ewig ... Und von der Hoffnung, sich in Taufkapellen den Arsch abzufrieren. 8-)
Das stimmt!
War letzten Winter im Norden Chinas an der mongolischen Grenze! Morgens -32 C und Tags über ca. -20 C. Mit dabei 3 Canons (Canon EOS 5D Mark II) und eine Nikon (D300) meiner Fotokollegen und meine a900. Nach zwei Tagen alle Canons im Eimer! Elektronikprobleme, Risse in den Rückdisplays, Auslösen Fehlanzeige! Die haben vieleicht auf ihre "Profi-Technik" geflucht! Das die Canons Probleme bei Kälte haben, scheint ja serienmäßig zu sein? Dachte vorher immer nur, es seien die Billigmodelle betroffen, aber inzwischen scheint das grundsätzlich zu sein!
Aber...
...Nikon und Sony so weit alle betriebstauglich? Ist eben schon gut zu wissen!
Die Aussage
deckt sich mit den Beobachtungen von Luminous-Landscape. Mit Nikon und Sony keine Probleme, bei Canon 25% Ausfallrate in der Antarktis. Davon die Hälfte Totalausfälle:
The top LCD on a 5D MKII spontaneously cracked; Another 5D MKII had a jambed on lens caused by a loose screw, a 1Ds MKIII reported intermittent problems; a 1D MKIII kept reporting Error 99; one Hasselblad reported electronic lens connection problems; two Canon G9's failed (no G10s had any reported problems), and a Nikon 80-400mm lens came apart. No Nikon bodies (mostly D700s) failed in any way.
The largest group of failures through were among the Canon 5D MKIIs. Of the 26 samples of this camera onboard, one quarter (six) failed at one time or another, and while three recovered, the other three never did. In all cases it appeared to be water or humidity damage. Of particular concern were two cameras which stopped working while completely protected within Kata rain covers during a light rain ashore. They came back to life the following day though and were mostly fine for the rest of the trip, but one died permenently just before the end of our voyage. [...]
I should note that the 5D MKII's are not rated as weather resistant, but then neither are the Sony A900's. I deliberately allowed both of my A900 bodies be exposed to the rain for two days ashore to see how they would stand up. There were no operational difficulties. I also have used the Sonys back here in Toronto in snow storms, (unprotected), both before and after the Antarctic trip, with no ill effects. Though also not claimed as weather sealed, they appear to be as well protected as any other camera I've ever used.
http://www.luminous-landscape.com/essays/antarctica-2009-worked.shtml
Gast schrieb: Wie Luminouse
Wie Luminouse Landscape kommuniziert hat DxO-Lab bis zu 1 EV Lichtverlust durch diese Effekt gemessen. Und das mit zunehmender Lichtstärke ab 1:2.
Ich vermute mal, die genialen Ingenieure von Olympus wussten von diesem Umstand und haben deshalb kein Objektiv mit einer höheren Lichtstärke als 2,0 entwickelt.
Typisch für Olympus ist wieder einmal die fehlende Kommunikation der Marketingabteilung.
Erst nach dem ich endgültig aus FT ausgestiegen bin, erfahre ich von diesen Eigenheiten. Ja und das die E-5 trotz C-MOS ohne Tiefpassfilter auskommt, wurde von Olympus auch lässig verschwiegen.
Ich bin immer noch so was von Böse auf die Jungs.
PS.: Interessantes Posting. Ich muss ihre Abhandlungen nur meist öfter lesen um zu verstehen was sie meinen.
der Profi schrieb: Gast
Wie Luminouse Landscape kommuniziert hat DxO-Lab bis zu 1 EV Lichtverlust durch diese Effekt gemessen. Und das mit zunehmender Lichtstärke ab 1:2.
Ich vermute mal, die genialen Ingenieure von Olympus wussten von diesem Umstand und haben deshalb kein Objektiv mit einer höheren Lichtstärke als 2,0 entwickelt.
Typisch für Olympus ist wieder einmal die fehlende Kommunikation der Marketingabteilung.
Erst nach dem ich endgültig aus FT ausgestiegen bin, erfahre ich von diesen Eigenheiten. Ja und das die E-5 trotz C-MOS ohne Tiefpassfilter auskommt, wurde von Olympus auch lässig verschwiegen.
Ich bin immer noch so was von Böse auf die Jungs.
PS.: Interessantes Posting. Ich muss ihre Abhandlungen nur meist öfter lesen um zu verstehen was sie meinen.
Soll Ihr Kommentar ironisch sein oder meinen Sie das Ernst ?
Wenn Sie es ernst meinen, kann ich Ihnen sagen, dass Oly nichts davon verschwiegen hat, sondern genau aus diesem Grund das 4/3 System gebaut hat und die quasi telezentrischen Objektive dazu. Außerdem hat die E5 nur einen dünneren AA-Filter und die Software rechnet die dadurch größere Anzahl von Artefakten heraus. Auch dies wurde bei der Vorstellung der E5 deutlich gemacht.
Todernst
Hier noch mal der Pressetext zur Veröffentlichung der E-5:
"Der TruePic V+ Bildprozessor mit Fine-Detail Processing Technologie erzeugt durch einen neuen Algorithmus den Eindruck einer höheren Auflösung im Vergleich zu Bildern anderer Kameras mit der gleichen Pixelanzahl. Er sorgt zudem für eine detailliertere Farbwiedergabe und verringert Moiré-Effekte."
Wo ist hier der Hinweis auf den AA-Filter?
Den Eindruck einer höheren Auflösung? Das ist doch lächerlich!
Verringert Moire´-Effekte? Wie viel? So wie eine EOS5 Mk2?
Leider finde ich den Artikel nicht mehr wo behauptet wird, die E-5 hätte überhaupt keinen AA-Filter und der Moire´-Effekt würde vollständig von der internen Software entfernt.
So viel zur klaren Kommunikation!
Hauptsache
der Eindruck stimmt - die Illusion funktioniert ... 8-)
Lächerlich
Hier noch mal der Pressetext zur Veröffentlichung der E-5:
"Der TruePic V+ Bildprozessor mit Fine-Detail Processing Technologie erzeugt durch einen neuen Algorithmus den Eindruck einer höheren Auflösung im Vergleich zu Bildern anderer Kameras mit der gleichen Pixelanzahl. Er sorgt zudem für eine detailliertere Farbwiedergabe und verringert Moiré-Effekte."
Wo ist hier der Hinweis auf den AA-Filter?
Den Eindruck einer höheren Auflösung? Das ist doch lächerlich!
Verringert Moire´-Effekte? Wie viel? So wie eine EOS5 Mk2?
Leider finde ich den Artikel nicht mehr wo behauptet wird, die E-5 hätte überhaupt keinen AA-Filter und der Moire´-Effekt würde vollständig von der internen Software entfernt.
So viel zur klaren Kommunikation!
Warum sollten Sie das in eine Pressemitteilung schreiben? Für uns als Anwender ist die hohe Bildqualität interessant. Bzw. die gegenüber anderen Modellen höhere, zumindest laut Olympus.
Olympus hat zur Photokina Pressekonferenzen gehalten und in Interviews offen von den Neuigkeiten der E-5 berichtet. Ich finde es wenig verwunderlich, dass man nicht jedes Detail in der Pressemitteilung ausbreiten kann. Aber Sie finden die Info vom schwächeren Anti-Aliasing-Filter in unzähligen Beschreibungen der Kamera. Und auch in obiger Pressemitteilung, schließlich wird da die „Fine-Detail Processing Technologie“ erwähnt.
Wenn Sie sich das nochmal von Toshiyuki Terada erklären lassen wollen:
Gast schrieb: Warum sollten
Warum sollten Sie das in eine Pressemitteilung schreiben? Für uns als Anwender ist die hohe Bildqualität interessant.
Weil sich sonst niemand mehr dafür interessiert! Wer glaubt schon daran das diesmal der Durchbruch gelungen ist. Nach dem E-1 auf E-3 Schock sicher nicht. Die Bildqualität war kein bisschen besser nur die Auflösung und das Rauschen waren gestiegen.
Nun zum Interview:
Leicht zu verstehen iss er ja nicht grad, aber um einiges besser als ich auf Japanisch ;-)
Nun was habe ich mitgekriegt?
Der Low Pass Filter ist immer noch da aber unwirksam. Der Moire Effekt wird nur auf Sensorebene eliminiert? Komisch eigentlich. Wozu dann überhaupt der Filter? Zum Staub abschütteln?
Jedenfalls erreichen sie damit „the best image quality in our product lineup!“ Was wahrlich keine Kunst sein sollte.
Keine Ahnung wie weit sie die Bildqualiät wirklich verbessert haben (fantastic image quality) , aber ich und noch ein paar andere ehemalige FT´ler hatten nach der Präsentation den Eindruck, dass sich kaum was verbessert hat. Getestet hab ich sie nicht, mach ich wohl auch nicht mehr.
Die E-5 kommt so und so um vier Jahre zu spät um sich mit dem Mitbewerb messen zu können und so Einsam wie sie derzeit dasteht, hoffen wohl nur noch Wenige auf ein glorreiche Zukunft.
Zur Erinnerung:
Nur 5 Bilder pro Sekunde trotz Winzspiegel ist keine Kunst.
6400 ASA reisst auch niemanden vom Hocker. (K-5 51200 ASA bei vergleichbarem Preis)
Filmmodus nicht für Europa geeignet, nur NTSC mit 30p.
Schon seltsam. Ich war einer der wenigen Berufsfotografen im FT und das auch nur weil ich meine Brötchen hauptsächlich mit Hasselblad verdient hatte.
Heute muss ich zugeben, das APS-C in der preiswerten und kompakten Klasse einfach besser ist. Ich hätte mir das nie gedacht, denn der Formatvorteil ist minimal. Ich werde nie verstehen, warum die Bildqualität in APS-C, trotz analogem Auflagemass und schlechterer Objektive, so viel besser ist.
Ganz einfach.
Heute muss ich zugeben, das APS-C in der preiswerten und kompakten Klasse einfach besser ist. Ich hätte mir das nie gedacht, denn der Formatvorteil ist minimal.
Naja, immerhin ein Faktor 2...
Ich werde nie verstehen, warum die Bildqualität in APS-C, trotz analogem Auflagemass und schlechterer Objektive, so viel besser ist.
Die "schlecheren Objektive" sind nur deshalb "schlechter", weil bei den APS-C Linsen, der Bildkreis größer ist. D.h. die Abbildungsfehler sieht man bei FT nicht so genau. Und dass das Auflagemß nur sehr peripher was mit der Abbildungsqualität zu tun hat, dafür gibt es im Internet zahlreiche Belege. Man vergleiche nurmal die MTF Kurven eines normalen Hochleistungs-SLR Objekivs mit denen der vergleichbaren Leica M-Linsen.... Oder klemme einfach ein Leica-M Objektiv und ein stinknormales SLR Objektiv an eine NEX...
Gast schrieb: Naja,
Naja, immerhin ein Faktor 2...
Nach meiner Rechnung liegt der Faktor bei 1,4 bis max 1,7 auf APS-C und 3,8 auf FF!
Lieber Profi
Faktor 2 betreffend der Fläche ...
Genau. Betreffend der Fläche
Faktor 2 betreffend der Fläche ...
Der Vorredner kann durchaus rechnen. Versuchen Sie es auch mal.
Fläche Canon EOS-1 zu Fläche Four-Thirds: Faktor 2,44
Fläche DX zu Fläche Four-Thirds: Faktor 1,64
Fläche Canon zu Fläche Four-Thirds: 1,52
Fläche Sigma zu Fläche Four-Thirds: 1,27
Womit der Four-Thirds-Sensor 66 Prozent der Fläche der EOS hätte. Wobei wir nur von 13,0 mal 17,3 Millimetern für den Four-Thirds-Sensor ausgehen, die Multi-Format-Sensoren von Panasonic aber noch ein Stück größer sind.
Also mir
ist das ja sowas von powidel: Fläche des 5D-Sensors = volles Kleinbildformat. Und gut is. 8-)
Noch interessanter wird es...
...wenn man die lichtaktive Fläche von 4T/5T-CMOS, LiveMOS und FFT CCD (Kodak) vergleicht.
Füllfaktor CMOS max. 40%
Füllfaktor LiveMOS >40%
Füllaktor FFT CCD (Kodak): >80%
(Füllfaktor FFT CCD (DALSA): >90% (typ. >95%)
Dann noch speziell bei offener Blende ab f2 Richtung höhere Lichtstärken die normal ausgeleuchtete Sensorfläche ermitteln.
FT wäre das Vollformat, APS-C geht Richtung Halbformat und KB-VF geht Richtung Viertelformat außer man setzt bei den Problem-Patienten APS-C bis KB-VF und größer auf FFT CCD zB. von Kodak.
Bei den kleinen Sensoren erhält aktuell Olympus Lob von DxO und Luminouse Landscape und bei den großen KB-VF-Sensoren ist des Leica, während alle anderen Hersteller eine Petition erhalten haben doch mal zu überlegen ob das gut ist was DxO-Lab im Labor ermittelt hat.
Da steckt noch mehr dahinter als nur Abdunklung auf gesamter Sensorfläche durch schlechte Pixelbefüllung.
Immer diese
dummen Milchmädchenrechnungen -wie öd ...
Gast schrieb: Füllfaktor
Füllfaktor LiveMOS >40%
Füllaktor FFT CCD (Kodak): >80%
(Füllfaktor FFT CCD (DALSA): >90% (typ. >95%)
Ich hab mir die Füllfaktoren mal rauskopiert, ich hoffe sie stimmen.
Danke
Ja...
...Sie stimmen in Bezug auf die Fläche der Photo-Sides zur Gesamtfläche. Diese Sensor-Basis kann man natürlich mit versch. Mircolens-Arrays kombinieren, dann sind die Füllfaktor-Angaben, welche hinsichtlich Lichteinsammelfähigkeiten und Lichtempfindlichkeit gelten natürlich nicht mehr "eindeutig" sonder nur für die jeweilige Auslegung bedingt durch das Microlens-Array-Design.
Video-Cams haben deutlich lichtempfindlichere Auslegung, während man bei Fotografie-Cams immer auf möglichst wenig negative Einflüsse durch weit aufgespreizte Micro-Lenses achtete. Das hat man startend bei CMOS im HighISO-Wahn einfach überfahren. Gapless-microlens-Design bei einer Canon 60D bedeutet natürlich, dass der Füllfaktor des Sensors hinsichtlich seiner Lichteinsammeleigenschaften unter optimalen Bedingungen (telezentrische Projektion) einen Füllfaktor von 100% hat. Was in der Praxis aber passiert hat DxO dem Luminouse Landscape geflüstert. Ich beziehe mich hierbei auf den mittlerweilen bekannte Petition an Canon, Nikon, Sony, Panasonic und Pentax.
Evtl. hat ja DxO-Lab schon die neue Olympus mFT mit Kodak-Sensor auf dem Labortisch liegen und vermessen. Somit wäre Olympus auch wegen seiner zukünftigen Auslegung der mFT-Sensoren aus der Schusslinie von DxO-Lab.
Kodak und DALSA haben es eben drauf, wenn es um optisch optimale Imager-Sensor geht. Entrauschen nachdem die Pixel mit Störbeiträgen befüllt sind ist rein eine Sache der Beschaltung der Photo-Sides und umso mehr Schaltungsaufwand umso schlechter sind die optischen Eigenschaften des Sensors.
Vorteil des sog. CDS-Verfahrens bei CMOS ist, dass man ab dem ISO-Wert bei dem CCD Rauschen sichtbar zeigt man effektiver einen großen Anteil des N-Anteils vom S/N-Verhältnis "erfassen" kann, während man allerdings auch beim S-Anteil bzw. Nutzsignal grob hobelt.
Somit ist die Bandbreite Richtung HighISO eines CMOS größer ABER meiner Meinung nach sollte DxO-Lab bei der Leica M9 so fair sein und 1 EV Dynamik on-top dazu rechnen, wenn man mit Kameras wie der 5D Mk II vergleicht, deren Sensor mehr als 1 EV aus einer gekrümmten Kennlinie in Lichtern herausholt.
Vielleicht leiden ja auch Labors
unter der verqueren Vorstellung, dass der Fillfaktor vorrangig die Bildqualität verantwortet - also die Quantität des Sammelns die Qualität der Ausgabe maßgeblich bestimmt.
Die Digitalfotografie ist noch immer, im Wesentlichen, Rechenwerk - und man könnte diesen Umstand auch dahingehend betrachten, dass die Ausgabequalität vom Interpretationsvermögen gesammelter Information bestimmt ist (wobei es herzlich egal ist, ob ich dafür viel oder wenig Information zur Verfügung habe, um daraus - und das ist dabei wesentlich - die richtigen Schlüsse zu ziehen).
Allein die bei Nikon realisierten (und auch durchaus sehenswerten) Empfindlichkeiten, ausgehend vom ach so "schwachbrüstigen" CMOS, würden mir nahe legen, das Thema Informationsverarbeitung weniger eindimensional zu betrachten ...
Viele und wenige Informationen
Wobei es herzlich egal ist, ob ich dafür viel oder wenig Information zur Verfügung habe.
Genau diese entscheidende These gilt jedoch nicht.
Offensichtlich gilt Sie schon
weil ansonsten CMOS nicht in dem Maß überzeugen könnte, wie's halt in der Praxis überzeugt. Vom Zusatznutzen erweiterter Funktionalität ganz zu schweigen.
Und wenn ich zwei Technolgien nebeneinanderstelle, wo die eine ihr Potenzial weitgehend ausgereizt hat, während die andere offensichtlich noch Potenzial brach liegen hat, dann sagt mir das auch was über deren Zukunftsträchtigkeit.
CMOS...
...hat gegenüber Interline-Transfer-CCD überhaupt keinen Funktionalitäts-Vorteil. Moderne CCDs wie dieser KAI-CCD von Kodak haben sogar bei identischer Sensorfläche kaum höhere Verlustleistungswerte wie ein CMOS. Sowohl Kodak KAI-CCD wie CMOS sind LiveView-fähig.
Etwas anderes sind höhere Auslesegeschwindigkeiten für Full-HD-Video aber hier scheint Kodak beim neuen KAI-Typen gut da zu stehen. Dank der geringeren Auflösung von Full-HD funktioniert das dann auch bei den üblichen geforderten Framerates.
Die Eigenschaft eines Active Pixel Sensors wie CMOS ist sein Nachteil gegenüber CCD, denn der CCD kennt kein Fixed-Pattern-Rauschen und je länger man einen CCD belichtet (Langzeitbelichtungen) umso mehr wirkt sich aus, dass der CCD hinsichtlich Störladungen sauberer ist als der direkt auf dem Sensor entrauschte CMOS.
Wer CMOS-Halbleiter für andere Produkte herstellt wird als Ziel haben auch seine Sensoren auf CMOS umzustellen. Die ersten D-SLRs von Canon hatten noch CCD.
Wenn
Kameras der Vergangenheit vorrangig mit CCDs bestückt waren - und jetzt halt nicht mehr sind - so mag das vielleicht daran liegen, dass die CMOS-Technik damals tatsächlich noch nicht jenes Potenzial hatte, das sie heute sehr wohl hat (wobei es ratsam wäre, sie nach ALLEN Kriterien hin zu beurteilen, die für die geforderten Aufgabenstellungen relevant sind)!?
Ihre eingeschränkte und von kaum wahrnehmbaren Vorurteilen bzw. Aversionen geprägte Weltsicht hat etwas von jener Borniertheit, mit der noch im Mittelalter die Welt als Scheibe vorgestellt wurde ...
Kameras...
...werden wieder vorrangig mit CCD bestückt, s. IT-CCDs von Kodak ab Leica M10 und die neuen MicroFourThirds-Bodies von Olympus mit IT-CCD von Kodak.
Achja, weil hier mal jemand meinte, man müssen nur "Testberichte" lesen um zu wissen wo FourThirds steht.
http://www.fotomagazin.de/test_technik/kamerabestenliste/index.php?kamer...
E-5 zeigt den meisten KB-VF-D-SLRs die wesentlich teurer sind die Rücklichter.
Abwertung gibt es für die halos aufgrund der Detailsnachbearbeitung bei bestimmten Kontrastübergängen.
Die E-5 wiederholt damit die Testsiege-Serie der E-1 und das nicht nur in Ihrer Preisklasse.
Ich sagte ja schon. Wer sich als Profi noch keine E-5 bestellt hat ist selbst schuld, denn würde man die Bildqualität eines Gesamt-Systems von einem Profi bewerten würde die E-5 allen die Rücklichter zeigen. Wäre Sie etwas schneller, dann wäre Sie sogar ohne den Gesamt-System-Vergleich die Top-D-SLR in dieser Liste!!!
?
...Ich werde nie verstehen, warum die Bildqualität in APS-C, trotz analogem Auflagemass und schlechterer Objektive, so viel besser ist.
Was ist besser. Die HighISO-Performance oder vergleichen Sie RAW out-of-cam und mit Adbobe Lightroom ohne Rauschuntersdrückung konvertiert?
Würde Panasonic und Olympus ebenfalls auf CMOS im FT-Format setzen hätte ebenso eine bessere HighISO-Performance.
4T/5T-CMOS hat ein sog. CDS-Verfahren eingebaut. Hier werden aus 2 Pixelwerten in Echtzeit 1 Pixelwert erzeugt. Man kann es Echtzeit-Darkframe-Verfahren nennen und ist nicht ganz so intelligent wie das Dark-Frame-Verfahren bei Langzeitbelichtung.
LiveMOS hat nichts vergleichbares eingebaut und bietet RAWs incl. dem Rauschen an was bei CMOS durch das CDS-Verfahren befiltert wurde.
Das war schon bei der E-1 so, dass man verrauschte RAWs hatter aber leider wg. keiner NR für Consumer auch kein "sichtbare" Rauschunterdrückung in den JPEGs out-of-cam. Wer insbesondere E-1 und E-3 erlebte und verglichen hat und dann zB. auf eine D300 umsteigt kommt schnell ins Schleudern, denn die D300 liefert entrauschte RAWs und E-1 sowie E-3 nicht nur eben liefert die E-3 im Vergleich zur E-1 dann entrauschte JPEGs out-of-cam soweit man die NR aktiviert.
ZB. bei einer E-PL1 im Vergleich zu einer D300s führen untersch. Wege zu den was das System tatsächlich leisten kann. Bei FourThirds bedingt durch FFT CCD, IT-CCD (E-400) und LiveMOS geht es immer über effiziente Entrauschung per Adobe Lightroom ab Version "?" (die neueste ist zumindestens teilw. effizienter als Noiseware Pro) oder Noiseware Pro.
FT/mFT liefert mehr Details jedoch im HighISO-Bereich mehr Farbrauschen als zB. eine D300s. Eine D300s bietet ein besseres S/N aber es wird schon recht früh ordentlich radiert.
Einfach mal auf www.fotopolis.pl die versch. Kameras vergleichen. Unter Suche den Kameranamen eingeben, zB. "D3X", und dann bei den Suchergebnissen die Zeilen mit "...test..." anklicken. IdR. auf Seite 7 des Tests kommen die Rausch-Tests.
Die Canon 7D, welche aktuell als die APS-C-Kamera mit der besten Bildqualität "verkauft" wird fällt offensichtlich auf und durch. Die Nikon D300s sieht da schon wesentlich besser aus und die E-5 zieht auf KB-VF-Niveau an beiden vorbei nur eben liefert Sie das NMOS-Sensorentyp. homogene härtere Luminanzrauschen was allerdings zB. bei ISO6400 den Gesamteindruck auflockert. Va. die 7D wirkt beim Farbrauschen wesentlich fleckiger, dh. verdickt/dunkleres Blau und verdünnt/helleres Blau zB. Blau Flächen fleckig.
Gehen Sie aber davon aus, dass das Rauschverhalten gezielt auf das psychovisuelle System hingebogen werden kann und das incl. Aufbereitung auch jenseits von Rauschen.
APS-C sind dann doch eher Consumer-Cams und wenn etwas geschönt ist muß es nicht wirklich das bessere Bildmaterial sein.
Es gibt Motive da verabschiedet sich bei EOS x00D, x0D und xD einfach das Thema Bildqualität, während Nikon tatsächlich sauberes Bildmaterial liefert. Das aber in meinen Augen sowohl bei APS-C wie bei KB-VF nur bis 12MPx.
Zuletzt ist es jedoch wichtig, dass derjenige der damit arbeitet meint der kommt mit seiner Kamera besser zurecht und kommt weiter als mit der bisherigen.
Auf das gehen jedoch die wenigsten Vergleichstests ein und halten als Berechtigung für Testsiege und Punktevergabe Motive hoch auf welche man natürlich jede Kamera optimieren kann. Deshalb sollte es ohne, dass sich jemand auf die Füße getreten fühlt genügend Zeit und Raum für Kritiken geben, welche eben fordern, dass die Labore eben gezielter auch mal die jeweiligen Nachteile aller Systeme testen sollten und nicht nur die Vorteile der Marktführer beleuchten, dh. HighISO und Auflösung soweit es nicht farbig ist sondern monochrom.
Na, Junge
wieder mal ne Nachtschicht eingelegt, um das Primat von FT zu behaupten? Quasi als Windmühle, die den Riesen heraushängen läßt? 8-)
Zustimmung!
Ich stimme ihnen in ihren Ausführungen durchwegs zu, vor allem auch was die Bildqualität der 18Mpx Canons anbelangt. Meiner Meinung hätten sie die Bildqualität wesentlich weiter verbessern können, wenn sie die Auflösung auf max 15Mpx beschränkt, dafür aber die Architektur des Sensors erneuert und den Füllfaktor erhöht hätten.
Ich arbeite grundsätzlich „RAW out of cam“.
Den Anfang vom Ende meiner Liebe zu FT bedeutete vor langem der Vergleich meiner E-3 mit einer Pentax K200, die ich günstig für einen Freund einkaufte und den Rest erledigten Meldungen, nach dem kein FT Objektiv mehr entwickelt wird.
Die K200 mit ihrem 10,2 Mpx CCD ließ meine LiveMOS E-3 so weit hinter sich was Rauschen und Dynamik anlangte, das mir die Spucke weg blieb. Nach meinen Vergleichen lagen zwischen E-3 und K200 locker zwei Blendenstufen in Dynamik und Signal- Rauschabstand. Da war selbst mit Lightroom nichts zu machen.
Sie haben natürlich Recht was die Detailauflösung der E-3 anbelangt, die mit ihren sensationellen Objektiven nicht zu übertreffen war, aber das fiel wesentlich weniger auf, als das penetrante Rauschen und der winzige Dynamikumfang der E-3.
Eine E-5 ist heute da, wo sie die E-3 bei ihrem Erscheinen hätte sein sollen.
Nur jetzt ist es zu spät.
R.I.P. FT
Ähemm...
...Falls Sie mir gefolgt sind oder mich wiedererkennen, dann wissen Sie, dass ich ein Fürsprecher von Pentax und seinen auf APS-C optimierten Objektiv-Programm bin.
Nicht von ungefähr hoffe ich, dass eine Nachfolgerin der K200 auf den Markt kommt, denn die ist meines Erachtens neben der D200 von Nikon eine der Besten APS-C-D-SLRs.
Es geht hier auch weniger um das Format sondern die Ausrichtung der APS-C-Adopters auf HighISO und CMOS. Die RAWs aus der K200 werden von typ. CMOS-Fans kritisiert und denen ist es schlichtweg egal ob man mit neueren Versionen von Adobe Lightroom oder Imagenomic Noiseware Pro aus den RAWs mehr Details herausholt als zB. eine EOS mit 10 MPx APS-C-Sensor.
Ihre Bewertung der K200 ist korrekt. Die Bewertung von APS-C-D-SLRs va. die mit CMOS basierend auf der Bewertung der K200 ist eine falsche Schlussfolgerung.
Natürlich hat ein CCD im APS-C-Format bei Cropfaktor 1,5 einen größeren Dynamikumfang als ein FT-Sensor einer E-3, welche zudem in Lichtern noch den weniger gekrümmten Tonwertkurven-Verlauf zeigt.
Ich habe mir die E-3 deshalb nicht gekauft, weil Ihr Dynamik-Umfang sogar geringer ist als der einer E-400. Ich habe so betrachtet bewußt auf die E-3-Nachfolgerin gewartet. Warte jetzt aber doch schon eher auf ein Gehäuse von Olympus mit Kodak-Sensor drin. Kodak's CCDs haben idR. einen größeren Dynamik-Umfang als die von Sony. Va. sind die Kennlinien der Kodak-CCDs in Lichtern schnurgerade und wie man bei der E-400 erleben konnte beherrscht Kodak die Immitation von Farb-Negativ-Film, dh. gelbliches Verbrennen der Lichter.
Die Pentax K200 ist so meine Meinung, wenn ich das was ich von Ihnen bisher gelesen habe von meinem Betrachtungspunkt aus interpretieren darf, die optimale Kamera für Sie. Ich weiß zwar nicht welche Objektive Sie verwenden gehe aber von ua. Staub- und Spritzwassergeschützten Varianten aus. Ich muß zugeben, dass ich im Gedanken einfach mal die Fokusierung auf das technische Optimum losgelassen habe und mir dachte, dass ich eigentlich den Invest in E-1 und E-500 mir ersparen hätte können und erst bei der K200 in die Digitalfotografie basierend auf D-SLR einsteigen hätte können, denn Pentax bietet eben diese superpreiswerten WR-Kitlenses an die man an sein Zweitgehäuse schraubt und zB. zum Wasserski-Fahren oder sonstwo mit hinnimmt und wurscht ist, wenn da mal was "verschlissen" wird. Exakt diese preiswerten WR-Lenses fehlen beim E-System. Sicherlich würde ich, wenn es um Fotos bei anderen härteren Einsätzen geht schon die hochwertigen Objektive von Pentax und anderen Anbieter nutzen aber so eine Hauwech-K200 mit Kitlens-Zooms bedeutet eben, dass man eben lieber eine D-SLR zB. zum Wasserskifahren mitnimmt als so eine Tough-Knipse. Sicherlich gibt es auch Wasserski-Events bei denen man wieder zum Lead-Body greift und zu den hochwertigen Objektiven.
Also ich finde die K200 toll und finde es schade, dass Pentax sowohl beim Gehäusekonzept (abgedichtet und preiswert bzw. dank Kunststoff-Mantel sogar gedämpft und damit das Innenleben schonend im Vergleich zu den steifen Magensium-Alu-Druckguß-Gehäusen) sowie beim Sensor bisher nichts vergleichbares mehr gebracht hat.
Man will bei Pentax eben nicht auf die besonderen LiveView-Qualitäten eines Active Pixel Sensors verzichten und kein APS-C-CCD-Anbieter bemüht sich eben einen Full-HD-tauglichen CCD zu entwickeln.
Kodak's Trusense IT-CCDs werden auf Kundenwunsch scheinbar auch als Full-HD-taugliche Sensoren produziert. Heute schon im KB-VF-Format und wohl auch demnächst im FT-Format für mFT-Gehäuse.
An Ihrer Stelle würde ich aber erstmal bei Pentax bzw. der K200 bleiben.
Ich werde mir tatsächlich ein gutes gebrauchtes Exemplar noch ziehen und diese samt WR-Kit-Lenses in meine Badetasche schmeisen, wenn's zum Wasserskifahren geht und mir die Investition in eine Tough von Canon, Panasonic, Olympus und Co. sparen bzw. wenn es nur D-SLR-Bildmaterial sein soll und ich meine E-1 und E-500 mitsamt Pro- und TopPro-Objektiven schonen möchte mit der K200 herumfetzen.
Diesen Effekt nennt man
natürliche Vignettierung - und tatsächlich nimmt diese bei sehr hohen Lichtstärken sehr sichtbar zu (M-Fotografen könnten ein Lied davon singen, würde ihnen Leica diesen Anblick nicht gnädig ersparen).
Und ganz gewiss verbaut Olympus CMOS ohne AA-Filter - und rechnet nimmermehr die Bilddaten schön ...
Wobei
Vignettierung in der M9 eigentlich noch die lässlichere Sünde darstellt; weil halt physikalisch bedingt.
Bei den Farbfehlern am Bildrand bin ich dann schon weniger nachsichtig; wenngleich man hier eine deutliche Verbesserung gegenüber der M8 konstatieren darf, die diesen Fehler noch über die ganze Bildfeld aufwies (aber inzwischen als Musterbeispiel für digitale Infrarotfotografie im LFI brillieren darf) ... 8-)
Die Vignettierung...
...wäre bei symmetrischen Objektiven durch die Grenzen der Physik bedingt, vgl. Cosina/Voigtländer 5,6/12 der ersten Generation. Licht muß mit zunehmenden Abstand ab Bildmitte einen längeren Weg durch Glaskörper durchdringen. Es gibt aber kompensierende Konstruktionen die das vermeiden bzw. nahezu telezentrische UWW-Objektive und die sind das krasse Gegenteil von symmetrischen Objektiven. Typ. Konstruktion bei Kompakt-Kameras und bei D-SLRs je nach Sensorgröße in untersch. Graden nahezu telezentrisch was jedoch auch zunehmend aufwendig gegen Verzeichnung korrigiert werden muß.
Wenn man das nicht ordentlich erledigt leidet idR. das Auflösungvermögen des Objektives darunter oder man hält Telezentrie und Verzeichnungs-Korrektur so in der Balance, dass man noch durch die Software der Kamera entweder nur va. Abdunklung korrigieren muß oder sogar sichtbare Grade an Randunschärfe durch Kontrastanpassungen "kaschieren" muß.
Leica arbeitet mit wesentlich höherem optischem Aufwand als es bei neuen sog. für Sensoren optimierten Objektiven für KB-VF-D-SLRs der Fall ist.
Das was man bei Leica M9 ab 28mm und darunter sieht bzw. ohne Korrektur in der Kamera sehen würde ist Purple Fringing eine Chromatische Abberation, welche in den Microlinse des Kodak-Sensors stattfindet. Das hat garnichts mit dem Magentastich der M8 zu tun.
Nahzeu telezentrisch kann Leica so kompakt bei einem so großen Sensor und einem so geringen Auflagemaß nicht in dem Maße konstruiere um ohne speziell ausgelegten Kodak-Sensor und va. Korrekturen per Software auskommen.
Das Purple Fringing ist seit geraumer Zeit basierend auf Firmware-Updates Vergangenheit. Es ist auch nicht so sonderlich schwierig diese Art von CA zu korrigieren. Filter-Plugins für Photoshop-kompatible Programme gibt es fast wie Sand am Meer.
Jede KB-VF D-SLR hat ebenfalls dieselben Probleme wie die Leica M9. Je kürzer die Brennweite umso höher ist der Grad an CA hinsichtlich des Prismen-Effektes und dem Purple Fringing in den Microlinsen. Diese Effekt sind idR. schon in RAW bereits herausgefiltert. Leica hat so betrachtet die ersten Leica M9-Kameras etwas nackt in die ersten Testrunden gebracht.
Leica kann übrigends den IR-Filter nicht so dick/dicht machen wie andere Kamerahersteller, weil va. im Randbereich das Licht recht flach einfällt, dh. alles andere als nahezu telezentrisch. Purple Fringing betrifft auch EHER die harten Kontrastübergänge und deshalb achtet Leica auch im Randbereich auf eine hohe Durchzeichnungsfähigkeit von farbigen Texturen. Purple Fringing ist zB. bei Portrait kein Thema schon eher bei Architektur zB. von Sonnenlicht durchfluteten Glas-/Stahlkonstruktionen als Überdachung von Passagen, etc.. Hier hat man anfangs über einen weiten Bereich des Bildkreises Purple Fringing gesehen. Mit nachgeschobener Firmware ist das erledigt soweit das Objektiv in der Datenbank der Leica M9 steht. Wer es heute immer noch sieht der arbeitet eben nicht mit Leica M von Leica. Es gibt aber Leica M-Kenner und -Könner die wissen welcher Leica-Typ für das ein oder andere ZEISS ZM zu wählen ist um ebenfalls eine sehr gute Korrektur zu erreichen.
Leica M ist nicht mehr Analog und damit gilt dasselbe wie bei digital Mirrorless mit ebenfalls sehr kurzem Auflagemaß auch für digital Leica M. Das ist ein System und das was rauskommt als Bildmaterial schaut nur dann gut aus, wenn man System-Komponenten nutzt die sich "kennen".
Wenn eine Nikon D3X ein Sigma 1,4/50 HG HSM "erkennt" ist das eine andere Sache als zB. bei einem 1,4/35 oder noch kürzer und ggf. sogar noch ein Zoom. Daß hier zunehmend massiv korrigiert wird und eben auch mit weniger fein abgestimmten Mitteln erkennt man daran, dass eine D300s bei Basis-Empfindlichkeit sogar mit den Orig.-Nikon-Zooms besser performiert als die D3X. Somit ist das was eine D3X liefert nicht so fein wie das was eine Leica M9 mit Orig. Leica M liefert, während Leica M9 mit Fremd-Objektiv bestückt was eben nicht in der Datenbank der Leica M9 steht nicht korrigiert wird bzw. man als Leica M-Anfänger "erlebt", dass das Objektiv das man nutzt eben nicht in der Datenbank steht und somit nicht unternimmt, dass ggf. doch noch sehr gut korrigiert werden kann.
Die Korrektur-Eingriffs-Aktivierung läuft bei Leica M9 anders als bei KB-VF-D-SLRs. Wer etwas von der Technik versteht sagt soweit er zB. mit ZEISS ZM auf einer Leica M9 artefakte-behaftetes produziert zu sich selbst: "Ich bin ja selber schuld...!".
Leica M9 ist eben nichts für Führerschein-Neulinge und Fahranfänger der Digitalfotografie. Im Hause Leica muß man dann eben den Leica S2-Bonus zahlen um auf Technik-Verständnis-Niveau von KB-VF-D-SLR-User gute Ergebnisse zu liefern.
Abgesehen davon sticht die Leica M9 hier und da die Leica S2 bei Durchzeichnung farbiger Texturen in Schattentönen aus, während die Leica S2 hier digitales Mittelformat in den Schatten stellt.
Hindergrund meines Erachtens der sog. Lichtbündelungs-Effekt, dh. je kleiner der Bildkreis umso besser die Durchzeichnung farbiger Texturen va. in Schatten- und Mitten-Tonwerten. Ist ja eigentlich auch logisch, da das Licht von derselben Motivfläche stammt nur eben auf einen kleinere Bildkreis gebündelt wird. Soweit das Aufnahmemedium geeignet ausbalanciert ist was Empfindlichkeit, Rauschabstand, etc. anbelangt kann man den Lichtbündelungseffekt sehr gut ausnutzen. Desweiteren hängt die relative Abbildungsleistung von Objektiven bei Fotoapparaten umgekehrt proportional vom Bildkreisdurchmesser ab. Das Märchen mit Auflösungsleistung und Bildkreisgröße stammt aus dem Microskopiebereich was ja auch logisch ist, denn je größer die Öffnung umso feinere Details kann dann das Microskopie-System auch auflösen.
Da CMOS va. in Schatten-Tonwerten fast so extrem zuschnürrt wie Farb-Negativfilm ist CMOS kein Thema im Vergleich zu Leica M9, Leica S2 und digitalem Mittelformat, denn hier regiert FFT CCD von DALSA und Kodak.
Diese FFT CCD-Technik noch weiter entwickeln und ein recht kompaktes APS-H-D-SLR-System mit mind. 18MPx kann auf den Markt gerollt werden. Ein schöner Effekt mit Orig. Objektiven wäre eine außerordentlich hohe Detailsdurchzeichnung durch einen erweiterten Tonwertbereich.
Verabschieden Sie sich innerlich
von APS-H - das wird nix mehr. Wozu auch. Wir rechnen uns die Welt, wie sie uns gefällt (Pipi Solmsstrumpf für Fortgeschrittene) ... 8-)
...
Eher klingt Ihre Kenntnis hinsichtlich Vignettierung bei der Leica M9 bzw. den Objektiven und allen weiteren Ausflügen in eine Materie von der Sie wie man unschwer erkennt 0,000 Ahnung haben nach einseitigem Talent, wenn man das was Sie hier abliefern überhaupt noch als Talent nutzbar machen kann.
"Wer nichts weiß oder kann geht zu Post oder Bahn" haben Sie sicherlich vor 25 Jahren gespottet und sind sog. Berufsfotograf geworden und eben deshalb, weil Ihr Talent damals für nichts außer Fotografie reichte.
Wir korrigieren einmal von angelernter Affe auf andressierter Affe.
Es gibt Ihren Typus idR. in Kombination mit der Eigenschaft: Jemand der sich nicht sonderlich fleißig zeigt, nicht anstrengen kann, wenn ihm etwas schwer fällt und gerne in eine kleine Welt verfällt, dass er es genauso und va. besser könnte würde er sich genauso viel Zeit nehmen wie andere dafür. Im Sinne: "Die sind doch ALLE blöd. Intelligenz ist, wenn man mit mininalen Aufwand das Maximal mögliche erreicht". Folge: Soweit man etwas erreicht, dann nur über das Trittbrett, den Mainstream folgend und immer wissen was die Meinung des Mainstreams ist.
Desweiteren kann man nur das erreichen was andere Vorturnen und nahm das schon auf ohne Nachzudenken. Zuletzt hat man nichts wirklich gelernt sondern nur angelernt. Die Steigerung im Negativen Sinnen davon ist "andressierter Affe" wobei jeder echte Affe mehr Klugheit hätte.
Alles was Ihnen
an Kommentaren so gar nicht peinlich, wird wohl hinkünftig mit 0,000 (%? weniger als Null?) Ahnung andernorts "begründet" ... 8-)
Ändert aber nix dran, dass uns Ihre singuläre bis absonderliche Weltsicht letztlich einfach am A.... vorbei geht - so, wie schon bisher.
Wir wissen ja, was rauskommt, wenn man Primaten lange und ausdauernd genug in die Tasten hämmern läßt - statistisch gesehen: Im Idealfall ein zusammenhängender Satz, zumindest
Falsch...
<0% wäre möglich gewesen ABER das hätten Sie noch weniger kapiert.
Ich hättte auch kleiner 0,001% schreiben können bzw. 0,000x% und Sie hätten sich bei x was zwischen 1 und 9 heraussuchen können.
Das war aber jetzt sowas
von singular bis vollkommen wertlos, um nicht zu sagen, weit unter 0% ... 8-)
...weit unter 0%...
...von was?
Sie blubbern Unvollständiges vor sich her. Dh. Sinnloses Zeuch.
Meister aller Klassen
ich folge Dir nur ... 8-)
...
Deine Sandale kannste für jemand anderen auf einen Stock binden und hochhalten oder Dich anderweitig damit beglücken.
Vielleicht folgt man dann Dir: "Meister zeig uns die Sandale". "Ein Wunder, ein Wunder, ...".
Also, zusammengefaßt
...wäre bei symmetrischen Objektiven durch die Grenzen der Physik bedingt, vgl. Cosina/Voigtländer 5,6/12 der ersten Generation. Licht muß mit zunehmenden Abstand ab Bildmitte einen längeren Weg durch Glaskörper durchdringen. Es gibt aber kompensierende Konstruktionen die das vermeiden bzw. nahezu telezentrische UWW-Objektive und die sind das krasse Gegenteil von symmetrischen Objektiven. Typ. Konstruktion bei Kompakt-Kameras und bei D-SLRs je nach Sensorgröße in untersch. Graden nahezu telezentrisch was jedoch auch zunehmend aufwendig gegen Verzeichnung korrigiert werden muß.
Wenn man das nicht ordentlich erledigt leidet idR. das Auflösungvermögen des Objektives darunter oder man hält Telezentrie und Verzeichnungs-Korrektur so in der Balance, dass man noch durch die Software der Kamera entweder nur va. Abdunklung korrigieren muß oder sogar sichtbare Grade an Randunschärfe durch Kontrastanpassungen "kaschieren" muß.
Leica arbeitet mit wesentlich höherem optischem Aufwand als es bei neuen sog. für Sensoren optimierten Objektiven für KB-VF-D-SLRs der Fall ist.
Das was man bei Leica M9 ab 28mm und darunter sieht bzw. ohne Korrektur in der Kamera sehen würde ist Purple Fringing eine Chromatische Abberation, welche in den Microlinse des Kodak-Sensors stattfindet. Das hat garnichts mit dem Magentastich der M8 zu tun.
Nahzeu telezentrisch kann Leica so kompakt bei einem so großen Sensor und einem so geringen Auflagemaß nicht in dem Maße konstruiere um ohne speziell ausgelegten Kodak-Sensor und va. Korrekturen per Software auskommen.
Das Purple Fringing ist seit geraumer Zeit basierend auf Firmware-Updates Vergangenheit. Es ist auch nicht so sonderlich schwierig diese Art von CA zu korrigieren. Filter-Plugins für Photoshop-kompatible Programme gibt es fast wie Sand am Meer.
Jede KB-VF D-SLR hat ebenfalls dieselben Probleme wie die Leica M9. Je kürzer die Brennweite umso höher ist der Grad an CA hinsichtlich des Prismen-Effektes und dem Purple Fringing in den Microlinsen. Diese Effekt sind idR. schon in RAW bereits herausgefiltert. Leica hat so betrachtet die ersten Leica M9-Kameras etwas nackt in die ersten Testrunden gebracht.
Leica kann übrigends den IR-Filter nicht so dick/dicht machen wie andere Kamerahersteller, weil va. im Randbereich das Licht recht flach einfällt, dh. alles andere als nahezu telezentrisch. Purple Fringing betrifft auch EHER die harten Kontrastübergänge und deshalb achtet Leica auch im Randbereich auf eine hohe Durchzeichnungsfähigkeit von farbigen Texturen. Purple Fringing ist zB. bei Portrait kein Thema schon eher bei Architektur zB. von Sonnenlicht durchfluteten Glas-/Stahlkonstruktionen als Überdachung von Passagen, etc.. Hier hat man anfangs über einen weiten Bereich des Bildkreises Purple Fringing gesehen. Mit nachgeschobener Firmware ist das erledigt soweit das Objektiv in der Datenbank der Leica M9 steht. Wer es heute immer noch sieht der arbeitet eben nicht mit Leica M von Leica. Es gibt aber Leica M-Kenner und -Könner die wissen welcher Leica-Typ für das ein oder andere ZEISS ZM zu wählen ist um ebenfalls eine sehr gute Korrektur zu erreichen.
Leica M ist nicht mehr Analog und damit gilt dasselbe wie bei digital Mirrorless mit ebenfalls sehr kurzem Auflagemaß auch für digital Leica M. Das ist ein System und das was rauskommt als Bildmaterial schaut nur dann gut aus, wenn man System-Komponenten nutzt die sich "kennen".
Wenn eine Nikon D3X ein Sigma 1,4/50 HG HSM "erkennt" ist das eine andere Sache als zB. bei einem 1,4/35 oder noch kürzer und ggf. sogar noch ein Zoom. Daß hier zunehmend massiv korrigiert wird und eben auch mit weniger fein abgestimmten Mitteln erkennt man daran, dass eine D300s bei Basis-Empfindlichkeit sogar mit den Orig.-Nikon-Zooms besser performiert als die D3X. Somit ist das was eine D3X liefert nicht so fein wie das was eine Leica M9 mit Orig. Leica M liefert, während Leica M9 mit Fremd-Objektiv bestückt was eben nicht in der Datenbank der Leica M9 steht nicht korrigiert wird bzw. man als Leica M-Anfänger "erlebt", dass das Objektiv das man nutzt eben nicht in der Datenbank steht und somit nicht unternimmt, dass ggf. doch noch sehr gut korrigiert werden kann.
Die Korrektur-Eingriffs-Aktivierung läuft bei Leica M9 anders als bei KB-VF-D-SLRs. Wer etwas von der Technik versteht sagt soweit er zB. mit ZEISS ZM auf einer Leica M9 artefakte-behaftetes produziert zu sich selbst: "Ich bin ja selber schuld...!".
Leica M9 ist eben nichts für Führerschein-Neulinge und Fahranfänger der Digitalfotografie. Im Hause Leica muß man dann eben den Leica S2-Bonus zahlen um auf Technik-Verständnis-Niveau von KB-VF-D-SLR-User gute Ergebnisse zu liefern.
Abgesehen davon sticht die Leica M9 hier und da die Leica S2 bei Durchzeichnung farbiger Texturen in Schattentönen aus, während die Leica S2 hier digitales Mittelformat in den Schatten stellt.
Hindergrund meines Erachtens der sog. Lichtbündelungs-Effekt, dh. je kleiner der Bildkreis umso besser die Durchzeichnung farbiger Texturen va. in Schatten- und Mitten-Tonwerten. Ist ja eigentlich auch logisch, da das Licht von derselben Motivfläche stammt nur eben auf einen kleinere Bildkreis gebündelt wird. Soweit das Aufnahmemedium geeignet ausbalanciert ist was Empfindlichkeit, Rauschabstand, etc. anbelangt kann man den Lichtbündelungseffekt sehr gut ausnutzen. Desweiteren hängt die relative Abbildungsleistung von Objektiven bei Fotoapparaten umgekehrt proportional vom Bildkreisdurchmesser ab. Das Märchen mit Auflösungsleistung und Bildkreisgröße stammt aus dem Microskopiebereich was ja auch logisch ist, denn je größer die Öffnung umso feinere Details kann dann das Microskopie-System auch auflösen.
Da CMOS va. in Schatten-Tonwerten fast so extrem zuschnürrt wie Farb-Negativfilm ist CMOS kein Thema im Vergleich zu Leica M9, Leica S2 und digitalem Mittelformat, denn hier regiert FFT CCD von DALSA und Kodak.
Diese FFT CCD-Technik noch weiter entwickeln und ein recht kompaktes APS-H-D-SLR-System mit mind. 18MPx kann auf den Markt gerollt werden. Ein schöner Effekt mit Orig. Objektiven wäre eine außerordentlich hohe Detailsdurchzeichnung durch einen erweiterten Tonwertbereich.
schön um den heißen Brei herumschreiben immer. Und schön rechnen immer dann, wenn die Kacke am dampfen ist.
Pixelmania
Wie man weiß liefert die Leica M9 mit Ihren 18MPx sog. digitales Mittelform im KB-VF-Format.
Bildqualität auf Niveau digitales Mittelformat bei einer Framerate von 4 Frames/s und so mancher überlegt sich warum nicht "kleiner besser ist".
Das können andere sehr viel besser, OHNE den Magenta-Stich am Rand bei WW-Objektiven! Leica M9 ist Gestern!
Ein neuer Sensor – von Kodak
Wenn man die guten Beziehungen der Firma aus alten Zeiten zur Foto Industrie bedenkt, dann fallen einem nicht nur Leica ein.
Außerdem muss der ehemalige gelbe Riese wieder auf die Beine kommen. Alleine schon wegen der elitären Analog Fotografen. Da kann eine digitale Wiederauferstehung nicht schaden.
Von den bis jetzt bekannten technischen Daten gesehen liegt die Messlatte sehr hoch. Die Rückteile mit den bisherigen Kodak Produkten sind ja auch nicht schlecht. Vielleicht kaufen noch andere Kamera Hersteller für ihre Image Produkte bei Kodak ein. Kommt da endlich Konkurrenz für Sony auf dem Markt? Für uns Fotografen sicher wünschenswert. Frischer Wind in der Szene kann nicht schaden. Besonders wenn das DNG – RAW gespeichert wird, dann könnte der Sensor für andere DSLR Hersteller recht günstig werden.
Mal sehen was daraus wird. Von meiner Seite – Viel Glück !!
X-tra fein!
Das ist mal was für mich als leidenschaftlichen Spekulatius ;-)
Wer könnte diesen Sensor einbauen und was wäre damit so alles möglich?
Eine Leica M10 mit E-Verschluß und 4 Bildern pro Sekunde?
In einer vergrößerten Variante für MF mit Live View und Empfindlichkeiten bis 6400 ASA?
Mamiya 7 - EVIL?
Canon, Nikon, Sony? Wohl eher nicht.
Pentax? Kaum!
Eines wäre jedenfalls noch interessant zu wissen.
Video?
Bin schon gespannt!
Ein Herz
für Leica und RED ... 8-)
Gast schrieb: für Leica
für Leica und RED ... 8-)
Ja unbedingt!
Bevor sie von Sony und Canon zermalmt werden.
Wenn man die Presseinfos der letzten Zeit liest, kommt von denen ja eine Lawine von Neuentwicklungen im 35 mm Format.
Hab ich da jetzt was falsch verstanden?
für Leica und RED ... 8-)
Wenn man die Presseinfos der letzten Zeit liest, kommt von denen ja eine Lawine von Neuentwicklungen im 35 mm Format.
Von welchen Pressemeldungen redet Du? Bei Leica finde ich nur folgendes:
Leica hat immer etwas zu melden. Wenn Sie an aktuellen Presseberichten oder Artikeln aus dem Pressearchiv interessiert sind, setzen Sie sich bitte mit dem Ansprechpartner aus dem gewünschten Land in Verbindung.
Leica hat also immer Neuigkeiten für den Rest der Welt, allein, sie verraten es niemanden. Stattdessen muss man sich wohl an unseren FT-Fanboy ...ääähm... Leica-Oberambassador wenden, der einem dann den bekannten langen sinnfreien Kot zuschickt, wie großartig Leica sei. Nein?
Ähh! Leica hatte ich gar nicht gemeint.
Canon bringt zwei APS-C und damit eigentlich wohl eher 35mm Format Kameras.
Eine so um die 6000 € mit einem Dynamikumfang von über 12 Blenden und Framrates bis 60p. Selbst 4K sollte möglich sein. Der Codec wäre ein 4:2:2 mit 50 MBit.
Die zweite sollte mit 3 Chips sogar 20 Blenden Dynamik schaffen und damit um einiges mehr als die besten Analogfilme im Kinoformat derzeit. Wartezeit jedoch noch mindestens zwei Jahre. Aber immerhin.
Sony hat gerade die PMW-F3 mit “Super 35 Exmor CMOS sensor”vorgestellt. Der Preis liegt allerdings mit $38000 doch ein wenig hoch, selbst für rein Professionelle Zwecke. Allerdings konkurriert sie schon direkt mit den digitalen Arris und die liegen noch um ein vielfaches höher.
Eine „professionellere“ Version der Nex-Vg10 soll ebenfall im Anmarsch sein. Kaum teure aber dafür mit allerlei Feinheiten erweitert. Sie sollte auch mindestens 60p schaffen um es mit der wesentlich günstigeren GH-2 aufnehmen zu können.
APS-C vs. Super 35mm
APS-C von Canon ungleich APS-C von Sony aber Sony Super 35mm wäre identisch mit Canon Super 35mm.
Super 35mm ist eigentlich identisch mit analog Olympus PEN, welchen einen horizontal über die Filmbühne gezogenen 35mm-Film im Hochformat belichtete und damit wie eine Filmkamera mit vertikaler Filmbühne im Landscape-/Querformat. Egal was kommt es wird eine Bildweite von 22,3 bis 24mm besitzen und nicht höher sein als 18mm.
Zuletzt bietet man nicht mehr an als eine kleine Arriflex D20 bzw. eine kleine RED bzw. RED Scarlett.
Der Run aktuell findet aber eben auf Full-HD mit der Panasonic mit FT-Sensor und mFT-Bajonett statt und zwar nicht nur wg. dem Preis, der Kompaktheit und dem Gewicht. Eher der Performance bei einem aus (Analogen) Filmzeiten bekannten Format nämlich der sog. 4/3-Zoll-Vidicon-Bildröhre.
Schon seit eh und je
als Halbformat oder auch Kinoformat bekannt.
Die Aussage, "Zuletzt bietet man nicht mehr an als eine kleine Arriflex D20 bzw. eine kleine RED bzw. RED Scarlett.", sowie über die "analogen Filmzeiten der sog. 4/3-Zoll-Vidicon-Bildröhre", das treibt einem grad noch die Tränen (des Lachens) in die Augen ... 8-)
...
...Eher der Performance bei einem aus (Analogen) Filmzeiten bekannten Format nämlich der sog. 4/3-Zoll-Vidicon-Bildröhre.
Eher der Performance bei einem aus den Zeiten der (Analogen) Bewegtbild-Aufzeichnung mit Bildröhrentechnik auch Fernsehkameraröhre genannt. Da diese Technik nicht nur für TV-Übertragungen eingesetzt wurde sondern auch für TV-Film-Aufzeichnungen (zB. Tatort, ARD) darf man von Film"zeiten" und hier dem Fernsehkameraröhren-Format
4/3-Zoll
sprechen. Fernsehkameraröhren bzw. Bildröhren-Hersteller war zB. die Fa. Vidicon. Deshalb auch 4/3-Zoll-Vidicon-Bildröhre oder 4/3-Zoll-Vidicon-Fernsehkameraröhre genannt.
Kurzform des Ganzen, s. oben..
4/3-Zoll war und ist das beliebteste bzw. das am "breitesten" eingesetzte Motion-Picture/Bewegtbild-Aufzeichnungs-Format, s. den großen Erfolg der großen MicroFourThirds-Kamera von Panasonic: http://www.videoaktiv.de/201006234402/News/Camcorder/Panasonic-AG-AF100/... (ein älterer Beitrag aber hier wird das 2/3-Zoll-Format im Vergleich zum großen 4/3-Zoll-Format/-Sensor gezeigt).
Ansonsten. Ist das va. von Ihnen idR. benannten Halbformat oder Viertelformat in keinster Weise mit dem Kinoformat verwandt. Das APS-C-Format ist auch nicht Full-Frame Super 35mm sondern kleiner.
Wenn hier nun jemand Super 35mm von Sony neben Canon's APS-C-Cams (ebenfalls keine D-SLR oder Mirrorless sondern eine sog. Video-Cam die keine Panasonic GH1/GH2 sein möchte) aufführt und den Unterschied darstellt benötigt man leider nicht wirklich jemanden der dann wieder für Werwirrung stiftet. Egal ob gewollt oder ungewollt.
Und diese Kritik dürfen Sie auch mal kommentarlos wegstecken egal ob Sie im Bereich Fotografie überhaupt was können oder nicht (viel).
Mögen Sie um Millimeter feilschen
oder sich in den glorreichen Zeiten des deutschen Fernsehens ergehen - aber um das Primat des klassischen Kinoformats (und keineswegs "Viertelformats") zu erkennen und seine Bedeutung in die Zukunft zu interpolieren, bedarf's nicht mal ausgeprägten Wunschdenkens.
Das Halbformat APS-C...
...hat nur einige wenige Millimeter mehr Höhe als FT und soll laut Aussage der APS-C-Hausverstands-Experten doppelte Auflösung-Performance in alle Dimensionen besitzen.
Wer hier feilscht evtl. bewußt oder unbewußt ist entweder ein Armleuchter oder ein andressierter Affe.
Wer dann noch anderen des Feilschen um Millimeter bezichtigt, klare Fakten bei den Vorbestellungen der betreffenden Profi-Cam von Panasonic "ausblendet" lebt einfach in einer eigenen Welt die er sich so ausgemalt hat, dass es sich darin besser ertragen läßt als die Welt von der man sich schon lange verabschiedet hat. Man hat allerdings damit schon vor Jahren schon seinen Anschluss verbaut und hat keinen Zugang mehr um die Dinge überhaupt im Ansatz zu verstehen geschweige denn die Zusammenhänge zu durchblicken.
Es macht bei identischer Auflösung der Super 35 von Sony und der APS-C von Canon (APS-C mit Cropfaktor 1,5 ist bereits kleiner als Super 35mm und Canon APS-C bei Cropfaktor ist nochmals kleiner) sehr wohl etwas aus, wenn die Dimensionen um einige mm Unterschied haben.
Der Unterschied zwischen Full-Frame Super 35mm und Canon APS-C ist immerhin ca. 30%. Der Canon APS-C-Sensor ist im Vergleich zum FT-Sensor der E-300 und E-500 gerademal um 36% in der Fläche größer.
Wenn man nun Ihren geistige Erguß nochmals Beachtung schenkt geilen Sie sich auf, dass scheinbar APS-C von Canon nahe genug am echten Full-Frame Super 35mm wäre um tauglicher zu sein als FT, welches als Aufnahmeformat für wesentlich mehr TV-Übertragungs-Minuten und TV-Film-Minuten im Einsatz war als jemals Kinofilm-Minuten jenseits von 4/3-Zoll produziert wurden.
Wenn nun der Film der über die Filmbühne lief Full-Frame Super 35mm war und die Festbrennweiten und Zooms schon deshalb danach ausgelegt wurden, dann ist es doch ganz normal, dass Arriflex eine D20 mit Full-Frame Super 35mm-Sensor entwickelt, oder?
Es hat aber nicht mit der Dominanz zu tun von "Filmen" bzw. "Video"-Beiträgen, welche diejenigen produzieren die sich weder ein Arriflex D20-System samt Objektive leisten oder ausleihen wollen noch zu einem RED-System greifen.
ZB. "Wetten, dass???" wurde mit 4/3-Zoll-Systemen aufgenommen und man kann davon ausgehen, dass heute der Bildkreis der 16:9-Sensoren immer noch so groß ist wie einst die Vidicon-Bildröhren.
Dann vergleichen Sie einfach mal die Größe der der Panasonic AG-AF100 und der damit verbundenen Potentiale hinsichtlich Peformance und bzgl. Abmaße und Gewicht hinsichtlich der Möglichkeiten.
Falls Sie die Kamera-Systeme von ARD und ZDF noch nie gesichtet haben waren Sie auch noch nie auf einem Sportevent und haben bei "Wetten, dass???" usw. nicht richtig aufgepaßt sondern eher Michelle in den Ausschnitt geguckt. Der Schärfentiefe von 4/3-Zoll haben Sie es zu verdanken, dass zumindestens das für Sie scharf und interessant genug war anstatt sich auf die wahren Werte zu konzentrieren.
Sie haben doch 0,000 Schimmer bekommen aber glänzende Augen, wenn Sie durch Produkte oder Angebot in Ihrer Denke bestätigt werden. Dh. Groß bzw. Kamera mit großen Sensor kann zuletzt nicht billig entwickelt sein und darf etwas kosten. Frauen mit großen Ausschnitt wollen den Feinschmecker mal etwas mit ganz viel Stil und Noblesse bieten, etc., etc., etc. .
(Bem.: Kein Angriff auf Michelle nur eben spielt Sie exakt mit betreffenden Schablonen die bei vielen fest einprogrammiert sind)
Sparen Sie sich
Ihren Geiffer, aber APS-C ist und bleibt trotzdem Halbformat gegenüber Kleinbild, und FT bleibt als Viertelformat übrig. Ausnahmen (Canon) bestätigen die Regel, aber kratzen tut's niemanden; außer vielleicht hilfsschreibkraftbedürftige Primaten. 8-)
Video
Video?
1080p. Pressemitteilung im Original ist doch oben verlinkt.
Gast schrieb: der Profi
Video?
1080p. Pressemitteilung im Original ist doch oben verlinkt.
Da bin ich mir nicht so sicher. Laut meiner Presseinfo gibt es für Video 1080p einen eigenen Sensor mit der Bezeichnung "KODAK KAI-02150".
Jetzt verstehe ich, was Sie meinen
Die Pressemitteilung behandelt eine ganze Familie von Sensoren. Auf Wunsch mit klassischem Bayer-Filter, oder monochrom, oder mit den erwähnten klaren Pixeln für die höhere Lichtausbeute. Gern auch videofähig (720p oder 1080p).
Gedacht sind die KAI in erster Linie für industrielle Anwendungen. Das heißt ja nicht, dass es die in ähnlicher Form auch in Fotokameras schaffen werden.
Ähem
Die Pressemitteilung behandelt eine ganze Familie von Sensoren. Auf Wunsch mit klassischem Bayer-Filter, oder monochrom, oder mit den erwähnten klaren Pixeln für die höhere Lichtausbeute. Gern auch videofähig (720p oder 1080p).
Gedacht sind die KAI in erster Linie für industrielle Anwendungen. Das heißt ja nicht, dass es die in ähnlicher Form auch in Fotokameras schaffen werden.
"as the first devices to use the KODAK TRUESENSE Color Filter Pattern." - Das meint was anderes ...
Was anderes?
Die Pressemitteilung behandelt eine ganze Familie von Sensoren. Auf Wunsch mit klassischem Bayer-Filter, oder monochrom, oder mit den erwähnten klaren Pixeln für die höhere Lichtausbeute. Gern auch videofähig (720p oder 1080p).
Gedacht sind die KAI in erster Linie für industrielle Anwendungen. Das heißt ja nicht, dass es die in ähnlicher Form auch in Fotokameras schaffen werden.
"as the first devices to use the KODAK TRUESENSE Color Filter Pattern." - Das meint was anderes ...
„All three devices are also available in standard Bayer color and monochrome configurations.“
Ja
"also" ...
Schrieb ich doch!
k.T.
TRUESENSE
ist das Schlüsselwort - und das eigentlich Bemerkenswerte daran ...
Die Verwendung
von panchromatischen Pixeln finde ich am Interesantesten - und vielleicht auch am Überzeugendsten!
Noch überzeugender fände ich eine höhere Pixeldichte - und das Zusammenschalten von 4 Pixeln (3 Farb-, 1 panchromatischer Pixel) zu einem mit voller Farbinformation UND höherer Empfindlichkeit ...
Schaut eindeutig danach aus
dass dem Kleinbild die Lichter ausgehen, oder!? - Kleiner Scherz ... 8-)
Mhm.
http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/digitalforum/149988-kodak-ccd-...
Die Jungs im Leica-Forum sehen das nicht so optimistisch.
Schade, dass es kein FFT-CCD
Schade, dass es kein FFT-CCD ist. Leica hat ja bislang nur FFT-CCDs (und keine Interline) wegen der nochmals höheren Bildqualität verbaut.
Aber endlich mal wieder eine gute Nachricht aus der Sensorecke. Bei Kleinbildkameras scheinen die Hersteller leider nurnoch auf billige CMOS zu setzen.
Dafür....
...gibts in Zukunft wohl bei Leica einen echten LiveView.
Man muß aber erstmal abwarten wie Kodak das mit Anti-Blooming va. vertikal Blooming im LiveView bei diesem großen Sensor und dieser hohen Auflösung hinbekommen hat.
Die Olympus E-400 hatte auch bereits einen KAI und keinen KAF von Kodak. Die Farben der E-400 waren eigentlich noch Diafilmähnlicher als zB. E-300 und E-500.
Wenn Kodak seine KAI-Technologie in ähnlichem Charakter so weiterentwickelt hat darf man sich auf vergleichsweise niedriges Farbrauschen bei sehr hochfrequentem, dh. gut filterbarem Luminanzrauschen "freuen".
Gast schrieb: ...gibts in
...gibts in Zukunft wohl bei Leica einen echten LiveView.
Das wäre ein akzeptabler Deal: Interline statt FFT, aber mit LiveView und Kontrastautofokus.
Alles
ist akzeptabel, was nicht dem Hausverstand widerspricht - und möglichst auch nicht dem orginären Leica-Format ... 8-)
Hui, Leica M10 mit Flüssigstickstoff-Behälter
passend zum Retro Gesamtkonzept.
Nimmt den Platz
der Filmpatrone in der R9 ein - DMR lebt!... 8-)
Sucherkamera ?
Ich glaube kaum das der Sensor heiß wird. Kein vernünftiger Ingenieur wird ein Livebild verlangen. Ein helles großen Prismenbild oder ein noch helleres Durchsichtsbild reichen völlig aus. In der restlichen Hundertstel Sekunde die für die Aufnahme benötigt wird kann ich mir eine drastische Wärmeentwicklung nicht vorstellen. Für die Amateur Knippsen ist so ein Sensor nicht gedacht. Wenn ich zum Beispiel an der Fachkamera den Wechselschlitten auf Mattscheibe schiebe dann habe ich ein wunderschönes helles Sucherbild mit Lupe wenn ich möchte. Da habe ich die Zeit dafür.
Wenn ich schnell sein muss dann sehe ich durch den hellen Sucher meiner CMOS - DSLR. Live Bild kommt eher selten und wenn dann am angeschlossen Lap Top vor. Schließlich möchte man schön GROSS sehen.
An eine geile Sucherkamera, ähnlich der Mamiya 6, hätte ich eher gedacht. Oder eine Voigtländer Sucher Kamera. So etwas in der Art. Schön für die Reise weil hochwertigste Bilder mit kleiner Ausrüstung. Träumen wird man doch noch dürfen !?
Gast schrieb: Da habe ich
Da habe ich die Zeit dafür.
Nehmen Sie sich doch auch gelegentlich eine die Stunde dafür, die Getrennt und Zu Sammen Schreibung An Zu Sehen.
Gerne wird aber nicht viel bringen.
Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Deswegen ist mir die Rechtschreibung wurscht solange die Leser kapieren was gemeint ist. Ansonsten macht meine Schreibkraft den Schriftkram.
Lassen Sie die
doch bitte auch an Ihre Postings ran. Oder schreiben Sie einfach in Ihrer Muttersprache. Macht praktisch fast gar nichts ... 8-)
Jedenfalls...
..."inhaltlich" 1000-mal besser als Sie angelernter Affe mit angelerntem Gruppen-Dynamik-Verhalten und genauso einfallslosen wie dummen Sprüchen.
Sind Sie (sich)
da wirklich ganz sicher? Aber Ihre Schreibkraft nimmt's wohl auch mit dressierten Affen auf - zumindest verfügt sie sicher über einen vertrauten Umgang mit Primaten, oder? 8-)
Ich habe...
...mir nochmals den Kommentar des Nicht-Muttersprachlers durchgelesen und bin der Meinung, dass es nicht an den Sprach- oder Schreibfehlern liegt sondern der Tatsache, dass er aus einer Betrachtungsweise beschreibt bei, welcher der Leser nur dann komfortabel folgen kann, wenn er sich filmähnlich das vorstellen kann was beschrieben wird.
Wenn nun aber bestenfalls das Angelernte anders beschrieben wurde und man nicht lang nachdachte was man da eigentlich tut führt das tatsächlich dazu, dass man sich mit dem Kommentar hart tut. Typ. Verhalten ist jedoch, dass man es daran festmacht, dass der andere einem nicht richtig erklären kann was er meint und macht es in diesem Fall an den Sprach- und/oder Schreibfehlern fest.
Einfach mal einen Gang runterschalten langsamer lesen und kein Picking machen und vorstellen es wäre ein Drehbuch und man muß in seiner Vorstellung das beschriebene abdrehen als Film.
Ich hatte keinerlei Probleme die Sprach- und Schreibfehler zu übersehen und zu überlesen.
Vorstellungsvermögen ist hier sehr wichtig und das nahm in den letzten Jahren in meiner Generation und denen die älter sind als ich ab, während meine Eltern bzw. deren Generation wiederum diese Veränderungen ebenso beobachteten und auch sowas wie noch ein leistungsfähiges Vorstellungsvermögen besitzen. Die jüngere Generation holt es scheinbar daraus, dass Sie viel mehr in kürzerer Zeit an Wissen sich aneignen muß.
Meine Annahme ist, dass es daran liegt, dass meine Eltern bzw. Ihre Generation noch mit Phantasie die Nachkriegszeit überleben mußten, während die verzogenen Kinder in den Generationen danach incl. meiner in einem Schlaraffenland des Wohlstands aufwuchsen und die jüngere Generation Wohlstand bereits nicht mehr als selbstverständlich betrachten. Der Sohn meiner Cousine fragte mich schon öfters was er für eine Richtung in der Schule wählen soll um später denselben Job machen zu können wie ich. Da geht es nicht darum mit einem tollen Schlitten den man sich leisten kann angeben zu können sondern einen interessanten Job zu haben sowie so gut zu verdienen, dass man sich das leisten kann was man als gute Basis betrachtet. Die Antwort auf seine Frage halte ich immer sehr einfach: "Konzentriere Dich auf die Inhalte, welche Dir Deine Lehrer vermitteln wollen und wähle jeweils den technischen Zweig oder naturwissenschaftliche Fächer", während mir bei Erläuterungen technischer Zusammenhänge immer wieder auffällt, dass bei ihm wesentlich mehr hängen bleibt als bei meinen gleichaltrigen und älteren Kollegen mit Berufserfahrung. Seine Aussage: "Ja das kann ich mir sehr gut vorstellen auch wenn ich mit den Fachbegriffen nicht all zuviel anfangen kann!"
Vorstellungvermögen trainieren anstatt die Sprachkunst andere zum Spott oder Affen zu machen.
Aktuell ist wohl nicht nur in der Branche in welcher ich tätig bin va. Spott "IN" wie zB. "Dem ... in M... regnet es aktuell ordentlich naß zum Dach rein!". Typ. hierbei. Keine eigenen Ideen und keine Vorstellung ob etwas überhaupt funktionieren kann. Man muß alles erst ausprobieren und das führt zum basteln oder eben Einkauf und sich anpassen lassen, dh. "dasselbe in Grün". Auch in der Fotografie sieht man immer wieder "dasselbe in Grün" bzw. "nachfotografiert" und wenn es nur ein eigener Stil ist des eigenen Stiles wegen. Affen unter sich eben.
Na seh'n Sie
Geht doch. Auch ohne Schreibhilfe. Nur das B-movie, das Sie uns zumuten, überzeugt trotzdem wenig ... 8-)
Klingt ein wenig wie eine Mischung
aus FT-Fanboy und DingDongDilli, also Maniker und Herrenmensch in Personalunion.
Hallo!?
Schön so vertraute Zeilen zu lesen.
Auch mich stören Schreibfehler oder so überhaupt nicht. Ich scher mich selbst kaum drum!
Und weil es hier gerade so schön persönlich hergeht.
Ich bin ausgestiegen!
Ich habe die Werbung geschmissen!
Ich habe meinen Lebensstandard drastisch eingeschränkt!
Es geht mir verdammt gut ;-))
Alles Gute Ding Dong
Wenn Sie auf einer Fachkamera
ein wundervoll helles Mattscheibenbild bewundern können, gebührt Ihnen ein gewisses Maß an Verwunderung ... 8-)
Ich habe mich mal schlau gemacht.
und festgestellt dass die KAI sensoren einer kühlung bedürfen. Unter heatpipes geht da gar nix evtl. braucht es sogar eine flüssigkeitskühlung.
Wow!
Leica M10 mit Liquid-Cooling! ;-)
Wäre dann
die ideale Kamera für die Arktis, oder ...? 8-)
Und niemand...
...der Vorredner kommt auf den Electronic Shutter zu sprechen. X-Sync jenseits der 1/250 und das ganz ohne teure Zentralverschlusslösung. Dieser Sensor ist echt ein Sahnestück, aber primär wohl für Industrieanwendugnen angedacht - wo Plug-and-Play auch nicht verpönt ist.
Da könnt sich Leica
glatt in den A. beißen. Aber gottseidank hat er ja nur Leica-Format, womit die S keines weiteren Erklärungsbedarfs bedarf ... 8-)
Die Leica S2...
...hat einen FFT CCD Sensor, welcher für die Verschlusszeitbildung einen mech. Verschlussvorhang benötigt. Wenn der Verschlussvorhang zu ist, dh. der Sensor vom Licht maskiert wird die Ladung von einem FFT CCD abgeräumt und zwar ziehen Transfergatter die Ladung auf hauchdünne Silizium-Leiterbahnen, welche direkt überhalb den Photo-Detektoren verlaufen (deshalb haben diese Sensoren damit auch einen leichten Blaufilter vor jedem Photo-Detektor).
Wenn man nun die Ladung auslesen würde, während der Verschlussvorhang noch offen wäre würden sogar im Silizium der "Ladungsabtansportwege" weiterhin Elektronen von Photonen ausgeschlagen werden. Das Ergebnis wäre ein Saustall.
FFT CCDs von Kodak lauten auf "KAF..." und Interline-Transfer-CCDs von Kodak lauten auf "KAI...". Beim Interline-Transfer-CCD werden dieselben Ladungsabtransportwege von Aluminium-/Metallierungs-Schichten vor Licht ausmaskiert. IT-CCDs haben ein Pixel-Array das unmaskiert ist und seitlich in Spaltenstruktur neben den Pixel-Zellen verlaufende Inter-Transfer-Lines, welche komplett abgeschattete Ladungstransportwege besitzt.
Dh. Transfergatter schieben die Pixelwert-Ladungen seitlich raus in den 1000% Schatten unterhalb einer Metall-Maske. Dort ist es so dunkel wie in einem Sarg der unter der Erde vergraben ist, dh. stockdunkel, egal was draußen für ein Wetter ist und sogar die Sonne scheint. Da wird auf den Ladungs abschippernden Ladungstransportwegen nichts nachbelichtet, wenn ein Verschlussvorhang noch offen ist oder die Kamera garkeinen hat (vgl. alle Kompakt-Kameras mit CCD).
Nun aber die Frage. Warum bilden dann die D-SLRs von Nikon, welche diesen CCD-Typen einen IT-CCD von Sony einsetzen nicht alle Belichtungszeiten per Electronic Shutter sondern ab bestimmten Werten wird der Verschlussvorhang eingesetzt um die Verschlusszeiten zu bilden? (Ich weiß die Antwort. Auch das Internet weiß die Antwort ABER Wir wollen es jetzt hier von Ihnen wissen!!!)
Na dann freuen Sie sich darüber,
dass Sie die Antwort wissen; und Leica freut sich hoffentlich auch darüber, dass Sie in ihren S-Objektiven zukunftsträchtige Zentralverschlüsse verbauen; und die Kunden erst, die dann mit dem Zentralverschluss des Spiegelklapperatismus' erschütternde Wirkung zu kompensieren vermeinen ... 8-)
...
...Electronic Shutter und Zentralverschluss sind hinsichtlich Funktion und Bedeutung für das Gesamtsystem Lichtjahren vom Spiegel einer SLR entfernt.
Wie wollen Sie einen optischen Sucher anbieten in der Größe wie bei der Leica S2 im Angebot ohne einen SLR-Spiegel zu verbauen?
Warum gibt es Leica M? Weil hier nichts erschüttert wie bei einer SLR!
Ihr hirnlosen Hinweise auf Trivialitäten, welche Sie als Hirnlosigkeit oder Kundenverarsche hier verkaufen (müssen), dürfen Sie auf Ihr eigenes Klopapier krizeln und es samt dem Papier selbst verbrauchen. Ein- bis Dreizeiler...dafür reicht's.
Abgesehen davon dürfte die Erschütterung durch den Spiegelschlag bei einer S2 unterhalb der aktuellen D-SLR-Kameras mit KB-VF liegen.
Interessanterweise scheint Leica S2 zwar kaum mehr Details auflösen zu können, soweit man der Anti-Leica-Fraktion glaubt ABER beim Spiegelschlag ist es natürlich so, dass hier Leica sich massiv zu weit aus dem Fenster gelehnt zu haben, soweit man der Anti-Leica-Fraktion (oder Anti-Leica-Fan-Gemeinde) Glauben schenken möchte.
Da die Bilddiagonale länger ist gilt gem. Tangens sogar, dass bei identischer Störung der Verwacklung der Versatz relativ zur jew. Dimension des Sensors sogar geringer ist. Man muß eher fragen wie groß der Pixelpitch ist und nicht wie groß der Sensor und beim Pixelpitch käme man bei dieser Generation des Kodak-Sensors eben auf 24MPx und somit wirkt sich Spiegelschlag bei einer Leica S2 theoretisch identisch aus wie bei einer Sony A900, A850 oder Nikon D3X. In der Praxis dürfte der gedämpfte Spiegelschlag einer Leica S2 mit der einer Nikon D3X vergleichbar sein wenn nicht sogar besser. Ansonsten gibt es für beide Kameras noch die Möglichkeit der Spiegelvorauslösung.
In der genaueren Praxis dürfte sich das Füllfaktor-Thema zugunsten der Leica S2 auswirken, dh. würde einen Linie direkt durch eine Pixelreihe aufgezeichnet werden und verrutscht diese durch den Verwackler etwas kann es bei der D3X zu Verschleifungen kommen, weil die Microlinsen den Versatz nicht in einem so großen Umfang wie bei der Leica S2 kompensieren können.
Berücksichtigt man den LowPass-Filter bei einer A900, A850 und D3X muß man eben zugeben, dass die Systemauflösung der Leica S2 dem einer A900, A850 und D3X mit ca. 51MPx entsprechen würde. Der LowPass-Filter kompensiert aber den Effekt seitens der Microlinsen EBEN NICHT ZUGUNSTEN der 24MPx KB-VF-D-SLRs.
Die Verwacklung ist vorhanden nur eben wird diese nicht nur durch LowPass-Filter sondern auch Anti-Pixel-Cross-Talking-Filter verwischt. Während man bei der Leica S2 gezielt per Interpolation motion-blurr kompensieren kann tappt man bei den KB-VF D-SLRs völlig im Dunklen, weil man nicht weiß woher die Verwischungen kommen.
Vorteil der Leica S2 on-top abgesehen vom ganze Gewackle ist ganz klar es gibt dafür Objektive mit Zentralverschluss.
Und per Electronic Shutter dasselbe anbieten zu wollen bedeutet, dass die betreffende Firma keine Ahnung von Digitalfotografie bzw. den Effekten eines Electronic Shutters bei den betreffenden Belichtungszeiten hat.
Das Wesentliche daran
haben Sie nicht verstanden: Die "Notlösung" Zentralverschluss oder auch ein fiktiver E-Shutter ändert nix am Grundproblem einer S2 - ihrem erschütternden Spiegelschlag ...
Für soviel Leerzeiler
fehlt mir ehrlich die Zeit. Und Kunden verarschen muss ich, im Gegensatz zu Ihnen, auch nicht ... 8-)
Zwei Möglichkeiten gibt's
einen optischen Sucher ohne Schwingspiegel zu realisieren: Entweder einen feststehenden, teildurchlässigen Spiegel oder ein Teilerprisma.
Es ist nicht allein ein Versäumnis von Leica, das noch nicht realisiert zu haben - nur eine vertane Chance mehr, in der an vertanen Chancen reichen Leica-Historie.
C.H.
Das Problem an der S2 ist
dass sie allein nach dem Prinzip "größer ist besser" entwickelt und gebaut wurde. Ohne die damit verbundenen Implikationen in ihrer Gesamtheit zu sehen. Darüber der Blick auf - andere, vielleicht bessere - Detaillösungen so hintangestellt wurde, dass jetzt eine Kamera dasteht, die mitnichten die Stärken aus Kleinbild und Mittelformat in sich vereint, sondern wo vielmehr deutlich wird, warum Kleinbild und Mittelformat bislang getrennten Pfaden folgten - und warum das auch gut und richtig war und ist.
Pauschalkritik
Noch pauschaler gehts wohl nicht? Was haben Sie konkret auszusetzen?
Die Kamera erfüllt ihren Zweck. Und wird deshalb gekauft. Was wollen Sie mehr?
Ich kauf'
eine Kamera immer ganz pauschal ... :-)
aber konkret: Für das viele Geld bietet sie zu viele Nachteile und zu wenig Vorteile. Größe, Gewicht und Preis rechtfertigen nicht den Verzicht auf einen ordentlichen, vor allem auch leisen AF, kompakte und auch richtig lichtstarke Objektive, und eine mechanisch wenig überzeugende Auslegung für eine primäre Nutzung in der Freihand-Fotografie (s.o.) - dem ureigentlichen Aufgabengebiet dessen, was als Leica-Fotografie Geschichte geschrieben hat. Und, nein, die M ist dafür kein Ersatz, sondern naturgemäß hat sie sich dem Vergleich mit KB-SLRs zu stellen. Oder auch einer dezitierten MF-Kamera - deren modularer Flexibilität sie wiederrum wenig entgegenzusetzen hat.
Pauschalkritik
Für das viele Geld bietet sie zu viele Nachteile und zu wenig Vorteile.
Immer noch sehr pauschal. Sie vergleichen, wie Sie schreiben, mit dem Kleinbild:
Größe, Gewicht und Preis rechtfertigen nicht den Verzicht auf einen ordentlichen, vor allem auch leisen AF, kompakte und auch richtig lichtstarke Objektive, und eine mechanisch wenig überzeugende Auslegung für eine primäre Nutzung in der Freihand-Fotografie.
Die S2 ist eine Ecke kleiner als beispielsweise die D3X - die einzige Kamera aus dem Nikon-System, mit der sich derzeit halbwegs sinnvoll vergleichen lässt. Der Nikon-Autofokus bietet freilich ein paar mehr Möglichkeiten, so weit, so klar. Dafür funktioniert der der S2 fehlerfrei. Sie kritisieren also, dass der der S2 etwas lauter ist. Sie kritisieren nicht das noch sehr kleine Objektivsortiment, sondern dass die Lichtstärke fehle. Wenn ich allerdings aufs Kleinbild umrechne, komme ich derzeit auf ein 2,0/28, ein 2,0/56, ein 2,0/96 und ein 2,8/144. Für meinen Bedarf ist das schon recht ordentlich. Das 28er etwa kann Nikon mir nicht bieten (dafür dann ein
Und haben Sie schon eine S2 zerlegt, oder warum vermuten Sie, die Kamera sei mechanisch wenig überzeugend ausgelegt?
Dem ureigentlichen Aufgabengebiet dessen, was als Leica-Fotografie Geschichte geschrieben hat.
Ist das der Grund für die pauschale Kritik? Uralte Sentimentalitäten? Die bieten verschiedene Lösungen für verschiedene Anforderungen an. Wer eine Nikon braucht, muss Leica nicht vorwerfen, dass die Leica keine Nikon ist.
Inzwischen können Sie auch
im Mittelformat vergleichen. Bei Hasselblad und Pentax werden Sie auf gleichem Niveau schon zum halben Preis fündig. Und die Objektive sind auch deutlich kompakter. Waren sie schon zu Analogzeiten, wo sie auch noch größere Bildkreise ausleuchten durften.
Und, ja, eine Kamerakritik, die keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, ist zwangsläufig "pauschal". So pauschal, wie sich halt auch die Arbeit mit der Kamera nicht an einem oder wenigen Details festmachen läßt; auch dann, wenn diese im einzelnen gelungen sein mögen.
Hasselblad-Alternative
im Mittelformat vergleichen. Bei Hasselblad und Pentax werden Sie auf gleichem Niveau schon zum halben Preis fündig.
Und kriege eben nur eine Imacon-Hasselblad.
Und die Objektive sind auch deutlich kompakter. Waren sie schon zu Analogzeiten, wo sie auch noch größere Bildkreise ausleuchten durften.
Ja, die sind unheimlich kompakt, diese Hasselblad-Objektive. Und die Hasselblad-Klötze sowieso.
http://4.bp.blogspot.com/_xyB6bJuuc-0/ShBNDFZdarI/AAAAAAAAAjQ/OG85D6UKkW...
http://1.bp.blogspot.com/_xyB6bJuuc-0/ShBN-_jHKoI/AAAAAAAAAjo/1u0WQ5rsFK...
David Farkas: „The body size is indeed equivalent to a full-frame 24x36mm DSLR. The lenses are comparable in size to Hasselblad HC lenses, but the S lenses offer faster apertures across almost the entire range.“
Gekonnt - dass Ihnen
gleich mal der Größenunterschied der Makros ins Auge gestochen ist. Da gibt's nämlich einen "maßstäblichen" Grund dafür ... aber die Details sind lästig, ich weiß. 8-)
Leica-Fotografie
steht für eine handliche und mobile Art der Fotografie. Die S2 steht keineswegs dafür. Und für das, wofür sie steht, ist sie leider so gebaut, als stünde sie für Leica-Fotografie ... 8-)
Schubladendenken
steht für eine handliche und mobile Art der Fotografie. Die S2 steht keineswegs dafür. Und für das, wofür sie steht, ist sie leider so gebaut, als stünde sie für Leica-Fotografie ... 8-)
Mag sein, dass Sie mit Ihren Schubladen glücklich werden.
Ich freue mich über eine handliche und mobile Kamera mit gegenüber dem Kleinbild deutlich besserer Bildqualität. Wenn ich die nicht brauche, kaufe ich sie halt nicht.
Handlich und mobil
ist in Bezug auf die S2 Neusprech ... 8-)
Handlich und mobil,
das war Ihr Sprech.
... im Bezug auf das
wofür Leica einmal stand. Keineswegs in Bezug auf die S2 - die Sie übrigens, wollten Sie sie in ihren Maßen ernsthaft mit einer Profi-Nikon oder -Canon gleichstellen, mit angschlossenem Hochformatgriff vorstellen müßten.
Vitrine
statt Schublade - das ist die Bestimmung einer Leica ... 8-)
Eben. Schubladendenken
Vitrine - das ist die Bestimmung einer Leica ... 8-)
Wir sehen schon, die S2 passt nicht in Ihre Schubladen.
Ambassadoren haben
halt den Durchblick, diesen leeren und stieren Blick in eine glorreiche Zukunft
... 8-)
„Modulare Flexibilität“
Oder auch einer dezitierten MF-Kamera - deren modularer Flexibilität sie wiederrum wenig entgegenzusetzen hat.
Was bitte ist an den heutigen Mittelformatkameras flexibel. Mal von der Möglichkeit abgesehen, das Rückteil hinter eine Fachkamera zu setzen?
Die Hersteller verheiraten die Backs und die Kameras fest miteinander. Abnehmen darf ich die Rückteile zum Sensorwechsel. Bei Hasselblad darf ich zumindest noch die Sucher gegen einen Lichtschacht tauschen, bei Mamiya einen Hochformathandgriff druntersetzen? Und sonst? Erkaufe ich mir diese Anleihen am „traditionellen“ Mittelformat-Kameradesign, dem Hasselblad-Würfel, mit eine sehr bescheidenen Ergonomie. Und genau da sind Leica und Pentax den Mitbewerbern weit voraus.
Nebenbei gibt es ja auch schon jeher ganz andere Mittelformatlösungen. Die waren in der Vergangenheit erfolgreich, warum sollen die bei der S2 heute so grundverkehrt sein?
Allein schon
zwischen Sensoren wechseln, oder auch diese drehen zu können, überzeugt. Allerdings stimmt es, dass da zu Analogzeiten noch mehr drinnen war. Der Verzicht auf's Aufnahmequadrat hat hier mit dazu beigetragen, konventionellem Kameradesign vielerorts den Vorzug zu geben (mit unübersehbar negativen Auswirkungen für's Handling.
Nicht wirklich modular
zwischen Sensoren wechseln, oder auch diese drehen zu können, überzeugt.
Sie können nicht zwischen Sensoren wechseln. Sondern müssen komplette Rückteile wechseln, jedes deutlich teurer als der Rest der Kamera. Und je nach Hersteller kriegen Sie die Kamera nicht einzeln, sondern der Hersteller verkauft Ihnen nur Komplettpakete oder besteht zumindest darauf, Rückteil und Kamera aufeinander abgestimmt zu haben.
Und die Kameras, an denen Sie tatsächlich das Rückteil drehen zu können, sind nun wirklich nicht häufig.
Allerdings stimmt es, dass da zu Analogzeiten noch mehr drinnen war. Der Verzicht auf's Aufnahmequadrat hat hier mit dazu beigetragen, konventionellem Kameradesign vielerorts den Vorzug zu geben (mit unübersehbar negativen Auswirkungen für's Handling.
Komisch. Ich fand das Handling der Pentacon Six oder Exakte 66 um Welten besser als das des Hasselblad-Würfels oder des Kiev-88-Nachbaus.
Nicht häufig
aber dafür um so interessanter. Auf jeden Fall auf echtem Mittelformat-Niveau, und nicht auf einem vorgegaukelte ... 8-)
Es gaukelt niemand
Die S2 macht Fotos. Sie ist eine Kamera. Mehr nicht.
Es gibt Leute, die ihre Qualitäten schätzen lernen und benötigen. Es gibt Leute, die ein Leaf-Back benötigen. Es gibt Leute, denen das Kleinbild reicht. Leute, die ganz leidenschaftslos das für sie beste Werkzeug wählen.
Und es gibt Leute wie Sie, die in erster Linie ihre Aversionen pflegen wollen.
Regen Sie sich nicht künstlich auf
Sie wollten konkrete Anmerkungen - die hab' ich Ihnen geliefert.
Dass Leica seit je Probleme mit (konkreter) Kritik hat(te) - na das hat sie noch nie daran gehindert, die Feuchtträume ihrer Klientel zu befriedigen ...
Gaukelei ist z.B.
wenn man eine "Mittelformatkamera", die korrekter Weise eine Standardbrennweite von 55 - 60 mm benötigte, mit einem, noch dazu monströsen, 70 mm "Standard"objektiv verkauft (wohl, um damit zumindest optisch eine deutlichere Abgehobenheit - sic - gegenüber dem Kleinbild zu signalisieren) ...
Gaukelei ist z.B. auch, wenn man eine Kamera als "klein" bezeichnet, weil Sie gegenüber einer 1Ds oder D3x etwas weniger hoch baut, aber verschweigt, dass das natürlich nur ohne den, in KB-Proficams obligatorischen Hochformatgriff gilt (und auch gnädig verschweigt, wie sich eine S2 z.B. neben einer 5D ausmacht) ...
Gaukelei besteht z.B. darin, dass man die so viel besseren Freistellmöglichkeiten der S2 betont, aber wenig darüber verlauten läßt, dass der Unterschied gerade mal eine halbe (!) Blendenstufe gegenüber Kleinbild beträgt (und dafür auch ein adäquater Nachteil beim Erzielen größerer Schärfentiefe zu gewärtigen ist - Stichwort Beugung) ...
...
"Komisch. Ich fand das Handling der Pentacon Six oder Exakte 66 um Welten besser als das des Hasselblad-Würfels oder des Kiev-88-Nachbaus."
"Komisch" daran (aus der Sicht Leicas) ist höchstens deren Aufnahmequadrat ... 8-)
Ganz konkret
mein Senf dazu:
"größer ist besser": Stimmt. Im Prinzip. Praktisch hingegen weist die S2 den gleichen Pixelpitsch aktueller KB-Spitzenmodelle auf. Was z.b. bedeutet, dass auch sie die Beugungsgrenze bei etwa Blende 11 erreicht. Was in Verbindung mit der größeren Aufnahmefläche suboptimal erscheint. Hingegen verhindert diese größere Fläche die Konstruktion lichtstärkerer Objektive. Zumindest nicht ohne deren Proportionen nicht ins Monströse wachsen zu lassen. Was die vorhanden Objektive ohnehin zur Genüge belegen. Weisen diese als Festbrennweiten Maße auf, die lichtstarken Zooms zum Kleinbild zur Ehre gereichen. Im praktischen Betrieb ist die S2 relativ laut und, wie schon angeklungen, vibrationsgefährdet. Wozu natürlich die bewegten Massen, sei es in den Objektive, sei es im Gehäuse, ihren gerütteten Anteil haben. Was natürlich von Leica, wider jeden physikalischen Verstand, geleugnet oder verdrängt wurde. Verdrängt wurde aber offensichtlich auch, dass es sich bei der S2 natürlich auch nicht mehr um eine KB-Kamera handelt - somit auch das Format-Seitenverhältnis für die Aufgabenstellung der Kamera ein suboptimales darstellt. Für die Zwecke der Bildgestaltung und letztgültigen Ausschnittwahl boten und bieten MF-Kameras in der Regel weniger ausgeprägte Rechteck-Formate - wobei das Aufnahmequadrat jahrzehntelang als geradezu idealtypisch galt. Und bei dessen Wahl die S2 auch eine wesentlich schlüssigere Handhabung hätte erfahren können. Und auch einen triftigeren Grund dafür, vom in vielerlei Hinsicht überzeugenden KB-Konzept nachhaltig abzuweichen. Stelle ich diesen meinen Ausführungen auch noch die S-Preisliste zur Seite, dann erspart sich für den denkenden, also weniger vom Leica-Glanz geblendeten, Konsument auch jeder weitere Kommentar.
Konsument
Stelle ich diesen meinen Ausführungen auch noch die S-Preisliste zur Seite, dann erspart sich für den denkenden, also weniger vom Leica-Glanz geblendeten, Konsument auch jeder weitere Kommentar.
Sie wissen, was ein Konsument ist?
Ich jedenfalls konsumiere keine Mittelformatkamera. Ich arbeite mit ihr.
Sobald Sie kaufen
konsumieren Sie.
Sie wissen also nicht, was ein Konsument ist.
Danke, dass Sie es bestätigen.
Sobald Sie kaufen, konsumieren Sie.
Weder verbrauche noch konsumiere ich die Leica S2. Ich gebrauche sie.
Und solange ich sie nicht für den privaten Gebrauch kaufe, bin ich kein Konsument.
Glauben
macht selig ... 8-)
Es gibt sogar noch
eine Steigerung: Konsumtrottel. Die Lieblingsspezie von Leica ... 8-)
Pauschaler Rundumschlag
Praktisch hingegen weist die S2 den gleichen Pixelpitsch aktueller KB-Spitzenmodelle auf.
Und wo ist das Problem?
Ich mache mit aktuellen Kleinbildkameras gute Bilder und mit der S2 noch technisch bessere. Eben weil der Sensor bei gleichen Pixelpitch knapp 60 Prozent mehr Fläche hat.
Was z.b. bedeutet, dass auch sie die Beugungsgrenze bei etwa Blende 11 erreicht.
Und?
Hingegen verhindert diese größere Fläche die Konstruktion lichtstärkerer Objektive.
Wir haben jetzt schon zumindest Lichtstärke 2,5, was immerhin der Kleinbild-Blende 2,0 entspricht. Und ein 2,0/28 ist so übel nun auch nicht.
Weisen diese als Festbrennweiten Maße auf, die lichtstarken Zooms zum Kleinbild zur Ehre gereichen.
Sie haben recht: Mittelformatobjektive sind meist größer und schwerer als Kleinbildobjektive. Sigmas 1,4/50 zum Beispiel wiegt 505 Gramm, Leicas 2,5/70 740 Gramm. Nikons 2,8/24-70 900 Gramm, das ältere 28-70 ist noch schwerer.
Verdrängt wurde aber offensichtlich auch, dass es sich bei der S2 natürlich auch nicht mehr um eine KB-Kamera handelt - somit auch das Format-Seitenverhältnis für die Aufgabenstellung der Kamera ein suboptimales darstellt.
Wie bitte?
Die Mittelformatkamera hat gefälligst im Seitenverhältnis 4:3 aufzuzeichnen, die Kleinbildkamera mit dem Seitenverhältnis 3:2? Wo ist die Logik? Ist dann die Four-Thirds-Kamera die professionellere Kleinbildkamera, weil da ja auch im Verhältnis 4:3 aufgezeichnet wird? (Oder ich es frei wählen kann?) Und was ist mit meinen 6x9 und 6x17? Keine richtigen Kameras?
Nicht
"hat aufzuweisen", sondern kommt, bis hin zum "idealen" Quadrat, der Arbeitsweise und Aufgabenstellung einer MF besser entgegen.
Der Gewichtsvergleich allein ist trügerisch: Natürlich müssen Sie für eine richtige Einschätzung KB- und MF-Festbrennweite miteinander vergleichen - und sollte es mal das angekündigte Zoom zur S2 geben, dann ...
Die bessere Qualität erzielen Sie in der Tat - vom Stativ und/oder mit der Blitzanlage. Als Freihandkamera ist die S2 vorzüglich vom Design her konzipiert ...
Was mich dazu bringt, Ihnen zu verdeutlichen, warum ich mit der KB so ungern vom Stativ fotografiere: Weil sich damit selten ein vernünftiger Suchereinblick realisieren läßt (wogegen es natürlich Winkelsucher, inzwischen auch Liveview gibt), und schon allein deswegen den Wunsch nach einem flexibleren Sucherkonzept keimen läßt - bei einer Kamera die so deutlich auf den Stativeinsatz ausgelegt ist.
4:3...
...macht den Spiegel nur höher und damit erhöht sich auch der Spiegelschlag hinsichtlich Vibrationen.
Ansonsten zielt die S2 auf Profis die im Studio mit digitalem Mittelformat arbeiten und bisher als D-SLR "privat" kompakter mit einer D-SLR aus der Liga der 1D/1Ds und D3/D3s/D3X unterwegs waren und die haben alle 3:2 und keine 4:3.
Die Leica S2 ist so wie es die gefragten potentiellen Kunden es wollten/wünschten.
Da nimmt man halt keinen Kodak oder DALSA von der Stange sondern läßt sich einen speziell auf die Leica S2-Objektive optimierten 3:2-Mittelformat-Sensor von Kodak entwickeln.
Digitales Mittelformat wird va. bei Durchzeichnung farbiger Details im Bereich von Mitten- und Schatten-Tonwerten von der Leica S2 outperformed und die Leica M9 hat hier und da sogar vor der Großen Leica S2 Durchzeichnungsvorteile bei farbige Details in Mitten- und Schatten-Tonwerten. KB-VF-D-SLRs mit CMOS sind hier in Mitten-Tonwerten abgehängt und bei Schatten-Tonwerten zugezogen bis abgesoffen bzw. es fehlt an Farbinformation.
Dh. bei Leica M9 und Leica S2 "volles Programm" und bei CMOS wird's langsam zum Werkzeugarsenal für Reportage-Fotografie und allem wo es va. Schnell-Schnell mit hoher Quantität und nur akzeptabler Qualität geht.
IT-CCD kann aber eben schneller und würde man mal mitdenken was ein 29MPx bei KB-VF bei Leica S2 bedeutet und die Leica S2-Objektive auf diese nächste Generation mit kleinerem Pixelpitch optimiert wurde würde man erkennen, dass es bald 4 fps bei ca. 45MPx geben wird. Ohne LowPass-Filter bestückt wäre das ein Äquivalent von ca. 63MPx (man sagt es wäre das max. Sinnvolle bei Mittelformat soweit der Sensor mit LowPass-Filter arbeitet) bei CMOS mit LowPass-Filter.
Da darf man schlichtweg 3:2 einfach auf 6:6 oder 4:3 "croppen".
Was für ein
dummes Zeugs.
Leica rechnet wohl nicht ganz umsonst
hauptsächlich mit jener Kundschaft, wo es gelingt, schon im Vorfeld den Verstand zu croppen ... 8-)
Nikon-SLRs
belichten auf CCD - so so ...
!
...Warum bilden dann die D-SLRs von Nikon, welche diesen CCD-Typen einen IT-CCD von Sony einsetzen nicht alle Belichtungszeiten per Electronic Shutter sondern ab bestimmten Werten wird der Verschlussvorhang eingesetzt um die Verschlusszeiten zu bilden?...
Es gibt Sie und sind sicherlich nicht von jedem in die Bucht (eBay) geworfen worden um durch eine neuere mit CMOS ersetzt zu werden.
Welche Nikon D-SLRs hatten/haben CCD und welche hatten/haben CMOS?
- D1
- D2X
- D3
- D100
- D200
- D300
- D70
- D90
- D40
- D40X
- D60
- D3000
Einfach kopieren und CMOS oder CCD dahinter schreiben.
Gast schrieb: Welche Nikon
Welche Nikon D-SLRs hatten/haben CCD und welche hatten/haben CMOS?
- D1
- D2X
- D3
- D100
- D200
- D300
- D70
- D90
- D40
- D40X
- D60
- D3000
Einfach kopieren und CMOS oder CCD dahinter schreiben.
- D3... CMOS
- D3s... CMOS
- D100... CCD
- D200... CCD
- D300... CMOS
- D70... CCD
- D90... CMOS
- D40... CCD
- D40X... CCD
- D60... CCD
- D3000... CCD
- D3100... CMOS
Und nun? Was sagt uns das?
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Achtung, dieser Beitrag könnte Ironie beinhalten, muß aber nicht.
Nikon-D-SLRs...
...belichten auf CMOS und CCD je nach Modell.
Ich zitiere mich mal selbst
Und nun? Was sagt uns das?
Bei neueren bzw. höherwertigen Modellen werden vorwiegend CMOS verwendet.
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Je höher die Framerate...
...umso höher die max. ISO je eher greift der Hersteller zur schnelleren Sensortechnik, welche man dank CDS-Verfahren einfacher entrauschen kann.
Die Feststellung war aber
"Nikon-D-SLRs belichten auf CCD...so, so"
und dem ist eben nicht so, dass dem nicht so ist.
Schnelle CCD-Technik ist schonmal teurer als schnelle CMOS-Technik.
Fotofachmagazine und auch Fachhändler waren ganz hin und weg von der CMOS-Technik und jetzt befördert ein Labor nach dem anderen die D-SLR an die D-SLR-Top-Position deren Sensor nach dem Vorbild des CCDs optimiert wurden.
Die Olympus E-5, s. http://www.fotomagazin.de/test_technik/kamerabestenliste/index.php?kamer...
Nur noch die "Schnelleren" D-SLRs zum Doppelten Preis der E-5 sind besser. Die E-5 schiebt sich mit CCD-Qualitäten auf Basis eines Active Pixel Sensors am Wettbewerb vorbei. Auch andere sowohl Canon- wie Nikon-liebsame Labore schreiben, dass unter den Neuheiten die E-5 die einzigste Kamera ist, welche einen Fortschritt zeigt und das nicht gegenüber Ihrer eigenen Vorgängerin sondern auf alle D-SLRs auf den Markt bezogen. Die E-5 stellt die 60D in den Schatten und damit auch die 7D wie auch die D7000 und damit auch die D300.
Ihr "Was sagt uns das?" mit Zielrichtung "hochwertige Kameras....etc." ist obsolete es paßt heute zu Zeiten der E-5 nur noch, dass Nikon D-SLR aus CCD sowie CMOS belichten. Sie belichten aber NICHT auf LiveMOS genauso wie CMOS ein Active Pixel Sensor, welcher jedoch auf die Qualitäten des CCDs hin optimiert wurde und nicht nur auf Nacheulen-D-SLR.
Die CMOS D-SLRs des Wettbewerbs sind nicht hochwertig sondern schlichtweg überteuert. Olympus bestimmt mit der E-5 den Preis für eine Profi-D-SLR mit der Besten Bildqualität auf dem Markt. Die Prozentpunkte bei 1D und D3s werden nur durch den erweiterten ISO-Bereich erzielt in der Basis hat die E-5 hoch bis zu ISO800/ISO1600 (zB. D3/D3X) die Beste Bildqualität auf dem Markt.
QUADRAT
Warum baut Kodak keinen 36 x 36 mm CCD in ähnlicher Auflösung? Und dann eine NIKON D800 damit ausstatten und ich werde ein Nikonianer. :-)
Ich auch
Aber dann kaufen wir uns auch noch ein paar neue Objektive dazu. Gezwungener Maßen. Steht im Kleingedruckten ... ;-)
GIBT ES SCHON
Aber dann kaufen wir uns auch noch ein paar neue Objektive dazu. Gezwungener Maßen. Steht im Kleingedruckten ... ;-)
Die gibt es doch bereits. Objektive haben einen Bildkreis. Vollformattaugliche Objektive zeichnen somit schon jetzt mindestens die 36 x 36 mm aus. Deshalb komme ich ja auf die 36 mm im Quadrat. Das wäre dann das MX-Format nach meinem Geschmack. Vorteil? Ja! Der Nutzer kann jegliches Format herausschneiden. 1:1, 4:3 oder 3:2, oder wie gewünscht. Ich bin ohnehin auf die neuen lichtstarken Objektive gespannt. Kommt eigentlich auch ein neues 1:1.2 50er dazu? Weiß da jemand etwas?
Stimmt leider nicht ganz...
Die verfügbaren KB-Objektive sind für 24x36 mm gerechnet. Macht einen Bildkreisdurchmesser von Wurzel(24*24+36*36)=43,2 mm. Bei 36x36 mm wäre der Bildkreisdurchmesser 50.9 mm, also satte 7,6 mm (sic!) grösser. Da passt dann noch locker ein MFT-Sensor mit rein... ;-)
Rechenfehler
Die gibt es doch bereits. Objektive haben einen Bildkreis.
Nein. Nicht zwingend.
Zunächst mal ist nicht jede Sonnenblende auf ein quadratisches Format ausgelegt. Sondern eben zum Teil aufs rechteckige Handtuch. Aber selbst wenn Sie die Streulichtblende abnehmen, gibt es zum Teil Hinterlinsenkäfige, die eben runde Bilder verhindern. Nicht jedes Objektiv liefert ein rundes Bild. Soll es ja auch nicht.
Vollformattaugliche Objektive zeichnen somit schon jetzt mindestens die 36 x 36 mm aus.
Nein. Sie zeichnen mindestens 24 x 36 mm aus. Haben also eine Bildkreisdiagonale von 43,3 mm. Für 36 mal 36 mm bräuchten Sie eine Diagonale von 50,9 mm. Das ist schon fast die Diagonale des Leica-Pro-Formats (Leica S2, Diagonale 54,1 mm). Dessen Objektivpreise sind Ihnen sicherlich bekannt.
DANKE!
Danke für die sachliche Aufklärung. War nur eine Idee. Man sieht, dass ich zwar Wünsche, aber keine Ahnung habe :-). Das "Handtuch" kann ja auch umgangen werden, indem ich vom 24 x 36 mm ein Stück abschneide. Ich mag das Kleinbildformat nicht. 4:3 ist viel ansprechender. Das war eigentlich meine Motivation für die unqualifizierte Aussage meinerseits. In der Hoffnung, dass es so funktioniert.
4:3
Ich mag das Kleinbildformat nicht. 4:3 ist viel ansprechender.
Da kämen Sie dann bei 34,6 mal 26,0 Millimetern raus. Während Sie das Kleinbild auf 32 mal 24 beschneiden müssten.
JA GENAU!
32 x 24 mm. So muss ich das dann machen. Bei der Pixelanzahl einer Vollformatkamera (24 Mpix) ist das aber sicher kein Problem.
Wirklich praktisch
wär' ja das DIN-Format - für verlustfreie Ausdrucke auf Standarddruckern - da könnten Sie sich mit ~ 34 x 24 behelfen ...
Na und ob
Die gibt es doch bereits. Objektive haben einen Bildkreis.
Nein. Nicht zwingend.
Zunächst mal ist nicht jede Sonnenblende auf ein quadratisches Format ausgelegt. Sondern eben zum Teil aufs rechteckige Handtuch. Aber selbst wenn Sie die Streulichtblende abnehmen, gibt es zum Teil Hinterlinsenkäfige, die eben runde Bilder verhindern. Nicht jedes Objektiv liefert ein rundes Bild. Soll es ja auch nicht.
Vollformattaugliche Objektive zeichnen somit schon jetzt mindestens die 36 x 36 mm aus.
Nein. Sie zeichnen mindestens 24 x 36 mm aus. Haben also eine Bildkreisdiagonale von 43,3 mm. Für 36 mal 36 mm bräuchten Sie eine Diagonale von 50,9 mm. Das ist schon fast die Diagonale des Leica-Pro-Formats (Leica S2, Diagonale 54,1 mm). Dessen Objektivpreise sind Ihnen sicherlich bekannt.
uns Leica-Preise bekannt sind. Aber es gibt auch noch andere Vergleichsmaßstäbe. Das fängt schon bei den Gehäusepreisen an ...