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100 Jahre Leica-Fotografie

Logo 100 Jahre Leica-FotografieFoto Ur-Leica„Lilliput-Kamera fertiggestellt“ vermerkt der Konstrukteur Oskar Barnack im März 1914 – und meint damit jenen Prototypen, der heute als Ur-Leica bekannt ist und dessen Nachfolgemodelle das Kleinbildformat zum Welterfolg führen sollten. Das will Leica in diesem Jahr gehörig feiern, u. a. mit der Einweihung des Leitz-Parks in Wetzlar und mit einer „Vielzahl von Produkthighlights“:

Presseinformation der Leica Camera AG:

Leica Camera AG feiert 2014 „100 Jahre Leica Fotografie“

Das Jahr 1914 ist die Geburtsstunde der Kleinbildfotografie: Vor 100 Jahren konstruierte Oskar Barnack die „Leitz Camera“, die erste Leica. Die Leica Camera AG feiert das Jubiläum 2014 mit zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen und außergewöhnlichen Produkten. Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto „100 Jahre Leica Fotografie“.
 

Foto Ur-Leica

Ur-Leica
 
 
Foto Oskar Barnack

Oskar Barnack
 
 
Foto

Oskar Barnack, Wetzlarer Eisenmarkt, 1913

 
Oskar Barnack, Mitarbeiter der Ernst-Leitz-Werke Wetzlar und Fotografie-Pionier, erfand und erbaute 1914 die erste Fotokamera für einen 35 mm Kleinbildfilm im Vollformat 24 x 36 mm. Die Konstruktion dieser sogenannten „Ur Leica“ nach Barnacks Prinzip „kleines Negativ – großes Bild“ revolutionierte die Ausdrucksmöglichkeiten der Fotografen, die bislang auf überwiegend sperrige Bildplattenapparate angewiesen waren. Barnack nannte seine handliche Erstkonstruktion daher auch „Lilliput“. Im März 1914 vermerkt Barnack laut Firmenarchiv: „Lilliput-Kamera fertiggestellt“. Das Original ist noch heute in Besitz der Leica Camera AG, ebenso wie die Negative und Abzüge der ersten mit der Ur Leica angefertigten Fotografien, darunter Bilder einer USA-Reise des Unternehmers Ernst Leitz I. im Sommer 1914.
 

Jewgeni Chaldej, 2. Mai 1945

Jewgeni Chaldej, 2. Mai 1945
Sammlung Ernst Volland und Heinz Krimmer
 
 
Foto Thomas Hoepker, 1966

Thomas Hoepker, Muhammad Ali, Illinois, August 1966
 
 
Foto Constantine Manos, 2006

Constantine Manos, 2006

 
Ab 1925 trat die Leica nach den weltkriegsbedingten Verzögerungen ihren weltweiten Siegeszug an und begründete den „Mythos“ der Marke mit einer Vielzahl von geradezu ikonischen Fotografien, die unser Verständnis vom Weltgeschehen tiefgreifend beeinflusst haben. Beispiele sind etwa Robert Capas „Falling Soldier“ im Spanischen Bürgerkrieg, das berühmte Porträtfoto des kubanischen Revolutionsführers Ernesto „Che“ Guevara von Alberto Korda, das nackte brennende Mädchen Kim Phúc, das Pulitzer-Preisträger Nick Út während des Vietnam-Kriegs fotografierte, oder das Foto von Alfred Eisenstaedt, der 1945 in einer Aufnahme vom Times Square in New York die Freude über den sogenannten V-Day festhielt.

„Leica hat wie keine andere Marke die Fotografie in den vergangenen 100 Jahren entscheidend geprägt und Fotografen stets das beste Werkzeug, gepaart mit brillanten Optiken, an die Hand gegeben“, fasst Dr. Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender und Mehrheitsaktionär der Leica Camera AG, die Historie des Unternehmens zusammen. „Aus diesem Grund ist es nur folgerichtig, unser 100-jähriges Jubiläum mit vielen weltweit renommierten Fotografen zu feiern und deren Werk in den Mittelpunkt zu stellen.“
 

Leica-Werbung von 1927

Leica-Werbung von 1927

 
Alfred Schopf, Vorstandsvorsitzender der Leica Camera AG, kündigt zudem eine Vielzahl von Produkthighlights an, die das Leica Jubiläum aufgreifen. „Dass Leica damals wie heute für High-End-Manufaktur und ikonisches Design, technologische Innovation und das bessere Bild steht, beweisen wir auch durch zahlreiche ausgewählte Produkte, die wir im Laufe des Jubiläumsjahrs präsentieren werden.“ Begleitet wird die Produktoffensive von kulturellen Projekten, Fotoausstellungen und -wettbewerben sowie Buchvorstellungen und einem LFI-Sonderheft zum Thema „100 Jahre Leica Fotografie“.
 

Foto Leitz-Park Wetzlar

Leitz-Park Wetzlar

 
Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist der Umzug von Fertigung und Verwaltung der Leica Camera AG in das hochmoderne neue Werk im Leitz-Park Wetzlar, das im Mai 2014 offiziell eingeweiht wird.
 

(thoMas)
 

Nicht die schon wieder

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 08:06

Die Idee der 'Kleinbildkamera' ist von anderen Herstellern geklaut. Die Leica war nicht die erste 'Kleinbildkamera', viele Jahre hatte sie nicht einmal das Format 24x36. Leitz war niemals High-End. Damals wie heute waren andere klar besser (damals: Zeiss). Das Bild von Chaldej zeigt die retuschierte Version, nicht das Original, auf dem der russische Soldat zwei Armbanduhren trägt. Ist bei Leica wahrscheinlich niemandem bekannt. Na ja, kein Wunder, Fotografie war ja - wie bei Küchengeräteherstellern die fertige Torte - immer nur lästiges Beiwerk.
Und der sog. Leitz-Park wird angesicht der Konkurrenz und müden Bemühungen (wie zuletzt die X-Vario) nicht allzu lange so heissen.

Wer je eine Leica sein Eigen nannte und diese auch tatsächlich benutzte, wird ob der i.d. R. damit verbundenen Probleme schlecht auf diese Firma zu sprechen sein.

Die heutigen Käufer nicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 08:48

In China wäre das Eingeständnis realisierter Verluste ein Gesichtsverlust.

Bäääähm!!!!.... oder

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 08:50

Bäääähm!!!!.... oder auch Kawusch!!!...
Ich hoffe es geht jetzt wieder besser.

Kann man solche Beiträge nicht löschen?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 08:57

Dass einer Leitz und Leicas nicht mag, ist schon möglich. Aber in einem Beitrag nur inhaltlich unrichtige Sätze festzuhalten, ist eine gewaltige Leistung dieses "Gastes".

...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 14:19

nur, wenn man den Ungeist des Leica-Forums hier beschwören will. Ich sag mal, nein, wollen wir nicht. Also, wenn heile Welt, dann L-user-forum; oder die nackte Realität, dann hier bleiben.

Ist die "Leistung" so besser, ist's so sachlicher??

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 14:38
Gast schrieb:

Dass einer Leitz und Leicas nicht mag, ist schon möglich. Aber in einem Beitrag nur inhaltlich unrichtige Sätze festzuhalten, ist eine gewaltige Leistung dieses "Gastes".

Das Jahr 1914 ist die Geburtsstunde der Kleinbildfotografie: Vor 100 Jahren konstruierte Oskar Barnack die „Leitz Camera“, die erste Leica.

vs.

The frame size was increased to 24×36 mm. Although the first design was patented as early as 1908, the first commercial 35 mm camera was the 1913 Tourist Multiple, for movie and still photography, soon followed by the Simplex providing selection between full and half frame format.

Aus: http://en.wikipedia.org/wiki/35_mm_film

Besser? Zumindest falsch.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 17:28

Auch die Tourist Multiple ist keine Kleinbildkamera.

Zitat:

Vertically styled body, leather covered, Tourist Multiple became the first commercially produced 35mm camera to be sold (although it had been on the market sometime toward the end of 1913), probably about 1000 cameras were ever made (McKeown, 1994). It contained a 50 foot magazine with enough film for 750 half frame exposures 18x24mm, shutter 40 - 200.

S. http://corsopolaris.net/supercameras/early/early_135.html

Aber sicher doch!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 25. Januar 2014 - 19:29

Na klar ist die "Tourist" das! Da hatte ein geistreicher Erfinder schon sehr früh begriffen, was mit dem "Kinefilm" noch alles machbar ist. Danke dafür! Leica kam dann auch auf die Idee - aber das dauerte noch etwas!

Gast schrieb:

Auch die Tourist Multiple ist keine Kleinbildkamera.

Zitat:

Vertically styled body, leather covered, Tourist Multiple became the first commercially produced 35mm camera to be sold (although it had been on the market sometime toward the end of 1913), probably about 1000 cameras were ever made (McKeown, 1994). It contained a 50 foot magazine with enough film for 750 half frame exposures 18x24mm, shutter 40 - 200.

S. http://corsopolaris.net/supercameras/early/early_135.html

Erste Kleinbildkameras lange vor der Leica produktionsreif!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 24. Januar 2014 - 21:37

Zum Jubiläum "175 Jahre Fotografie" befindet sich eine Ausstellung in Vorbereitung (möglicherweise läuft die aber erst im Frühjahr 2015). Da sollen sich die ersten Kleinbildkameras in der Ausstellungsvitrine zeigen, dort stehen dann sehr viele Kameras, bei denen die Konstrukteure sehr lange vor Barnack die glorreiche Idee hatten, für den "Kinefilm" eine Kleinbildkamera herzustellen. Im Gegensatz zur Leica schafften die das produktionstechnisch auch schon zehn Jahre früher und konnten diese ersten Kleinbildkameras sogar in ansehnlichen Stückzahlen verkaufen. Das sollte doch Anerkennung finden. Immerhin hatte Barnack die gleiche Zielrichtung. Eine empfehlenswerte Internetseite dazu findet sich im "www", die nennt sich "Early 35-mm-Cameras!" und beruft sich auf die sehr guten Recherchen eines dänischen Sammlers. Zur Beruhigung: Eine Leica taucht dort irgendwann auch auf!

Gast schrieb:

Dass einer Leitz und Leicas nicht mag, ist schon möglich. Aber in einem Beitrag nur inhaltlich unrichtige Sätze festzuhalten, ist eine gewaltige Leistung dieses "Gastes".

Ist doch

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 25. Januar 2014 - 12:48

inzwischen egal, wer, wann, wo die erste Kleinbild-Kamera in die Welt gebracht hat.
Entscheidender ist doch, dass Leica diesem einst ureigenen Kapitel der Geschichte heute nichts mehr hinzuzufügen hat.

"Uhra, Uhra!"

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 09:04
Gast schrieb:

... Das Bild von Chaldej zeigt die retuschierte Version, nicht das Original, auf dem der russische Soldat zwei Armbanduhren trägt.

?
auf dem gezeigten Bild trägt der untere Soldat ja zwei Armbanduhren - an jedem Handgelenk eine!

Totgesagte leben länger

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 10:01
Gast schrieb:

Und der sog. Leitz-Park wird angesicht der Konkurrenz und müden Bemühungen (wie zuletzt die X-Vario) nicht allzu lange so heissen.

Solange ahnungslose, aber stinkreiche Russen, Chinesen und Wüstensöhne den "Nimbus Leica" kaufen und ihnen die Leistung - und erst recht das Preis-Leistungsverhältnis völlig schnuppe ist, wird es Leica weiterhin gut gehen. Da ist es dem Leica-Management zu Recht egal, wenn echte Anwender/Fotografen die Leica-Technik nur müde belächeln und links liegen lassen.

Hinschauen! Nicht nur geifern!

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 10:39
Gast schrieb:

Das Bild von Chaldej zeigt die retuschierte Version, nicht das Original, auf dem der russische Soldat zwei Armbanduhren trägt.

Da sind zwei Armbandfuhren, an jedem Arm eine. Und die dunkle Rauchwolke vom Retuschieren fehlt auch.
Für alle, die nicht wissen, um was es geht: http://blogs.taz.de/vollandsblog/2008/07/23/die_flagge_auf_dem_reichstag...

OhWeh

Ich will ja nicht als Spassbremse

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 23:11

gelten, aber auf dem Foto hier oben sehe ich zwei Armbanduhren UND Rauchwolken -- die gleichen Rauchwolken wie auf den Fotos im von Dir verlinkten Artikel. Scheint wohl hier eine erste Version zu sein: Die Rauchwolken hat er schon reingemalt, und dann ist ihm aufgefallen, dass die Uhren ja nicht politisch korrekt sind...

Und die Japaner

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 11:00

Geklaut haben ja wohl mehr die Japaner mit den heute alle arbeiten !! Und Leica Kameras waren zu ihrer Zeit die Besten, auch wenn mancher Zeiss Freund das nicht gerne hört. Nur die Objektive waren von Zeiss in den 20 er 30 er Jahren besser. Oskar Barnack (der Erfinder der Leica) hatte von Zeiss zu Leitz gewegselt . Ich arbeite heute noch gerne mit meiner Leica und verdiene damit mein Geld , kann da keine Probleme sehen und wenn einer die Leitz Kameras gerne Sammelt ist das sehr Positiv . Den so bleibt die Marke erhalten und wird nicht von Japanischen Kameras wie C und N die in China oder Thailand produciert werden ganz verdrängt !!

Nicht schon wieder

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 11:03

kaum Leica nur genannt wird, brennen manchen Menschen die Sicherungen durch. Ich fotografiere professionell seit über 30 Jahren mit Leica und wüsste nicht, was ich auszusetzen hätte, wie viele andere Fotografen auch (u.a. auch Sebastião Salgado). Haben Sie je schon eine Leica von 1930 in Ihren Händen gehalten und damit fotografiert? Ich schon! AUCH Zeiss hatte perfekte Kameras. Beide Firmen halfen Canon und Nikon zum Welterfolg, nachdem diese die Kameras kopierten und verbesserten, die Grundlage aber stellten diese BEIDEN Firmen.
Warum sehen mache Menschen rot, wenn sie Leica hören? Haben Sie eine Leica, haben Sie schon einmal damit fotografiert, haben Sie?
Sollten Ihre Regeln stimmen, wäre Leica nicht mehr auf dem Markt, trotz allen diversen neuen Investoren. Ein Produkt, auf das nur schlecht gesprochen wird, findet sich kein Investor.
Bitte nur um ein wenig Objektivität und nicht ständig diese absurden Idiotien. Vielen Dank!

Canon und Nikon

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 11:26

profitierten vor allem davon, dass die Fotoreporter ihre Leicas als Objektivhalter für die Optiken der beiden Firmen nutzen konnten, richtig.

Der Siegeszug von Nikon und Canon

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 25. Januar 2014 - 17:14

Nikon ist beipielsweise erst bekannt geworden, weil im harten und bitterkalten Winter des Koreakrieges die Leicas reihenweise verreckten. Bei der Gelegenheit gab es im LIFE-Stützpunkt in Tokio (von dort ging es weiter auf die koreanische Halbinsel) ein Angebot, den LIFE-Bildberichterstattern nicht nur gute Ersatzkameras mit dem Schriftzug "Nikon" anzubieten, sondern auch einige Schraubobjektive - und siehe da, die zeichneten schärfer, als die Gläser aus Wetzlar. Der Siegeszug von Nikon nahm seinen Lauf! Gut für die Japaner, schlecht für Leica, das Image war angekratzt. Dann baute Canon die Leicas nach und verbesserte die Kameras scheibchenweise von Modell zu Modell. Das Ergebnis: Das fummelige und - pardon - wirklich dusselige Filmeinlegesystem der Schraub-Leica, M3, M2, usw. fand ab der Canon VT ein Ende, auch das konnte Canon besser. Wie sagte doch der Chef eines großen, japanischen Elektronikkonzerns: "Industriepolitik bedeutet Veränderung!" Recht hatte er!

Gast schrieb:

profitierten vor allem davon, dass die Fotoreporter ihre Leicas als Objektivhalter für die Optiken der beiden Firmen nutzen konnten, richtig.

Gast schrieb: kaum Leica

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 13:39
Gast schrieb:

kaum Leica nur genannt wird, brennen manchen Menschen die Sicherungen durch. Ich fotografiere professionell seit über 30 Jahren mit Leica und wüsste nicht, was ich auszusetzen hätte, wie viele andere Fotografen auch (u.a. auch Sebastião Salgado). Haben Sie je schon eine Leica von 1930 in Ihren Händen gehalten und damit fotografiert? Ich schon! AUCH Zeiss hatte perfekte Kameras. Beide Firmen halfen Canon und Nikon zum Welterfolg, nachdem diese die Kameras kopierten und verbesserten, die Grundlage aber stellten diese BEIDEN Firmen.
Warum sehen mache Menschen rot, wenn sie Leica hören? Haben Sie eine Leica, haben Sie schon einmal damit fotografiert, haben Sie?
Sollten Ihre Regeln stimmen, wäre Leica nicht mehr auf dem Markt, trotz allen diversen neuen Investoren. Ein Produkt, auf das nur schlecht gesprochen wird, findet sich kein Investor.
Bitte nur um ein wenig Objektivität und nicht ständig diese absurden Idiotien. Vielen Dank!

Es liegt wohl auch an der "LEICA RELIGION", die meisten sind wohl anders getauft worden!

In Kalifornien

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 14:49

wird auch getauft?

Belegbar oder nur Leica Bashing?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 12:59
Gast schrieb:

Die Idee der 'Kleinbildkamera' ist von anderen Herstellern geklaut.

Woher haben Sie das? Meines Wissens hat Oskar Barnack ein Gerät entwickelt, um Film-Material (Kino) auf seine Empfindlichkeit zu testen (Das war damals wohl noch nicht so homogen)
Und um nicht jedes Mal eine riesige Filmkamera nebst Filmrolle aufzubauen, ersonn er ein kleines Gerät, in dem ein Stück des Filmmaterials, eingespult, getestet werden konnte.
Man bemerkte, das das auch eine praktische kleine Fotokamera war, die ausreichend gut fotografierte. Es gab schon andere Kameras für kleineres Filmmaterial, aber nur
Rollfilm. (Z.B. Kodak mit der kleinen Faltkamera für 127er Film). Die Nutzung des eigentlichen Kinofilmmaterials, das war wohl der Clou. Denn nun kauften sich die professionellen
Fotografen ´ne ganze Filmrolle (billig) und konfektionierten sich die Filmdosen manuell selbst. Dafür gab es spezielle Metall-Filmdosen. Und sogar Magazine für mehrere hundert "Schuss".

Wundert mich, warum das nicht im Bericht steht.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 15:01
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Die Idee der 'Kleinbildkamera' ist von anderen Herstellern geklaut.

Woher haben Sie das?

Die erste Kleinbildkamera mit 35 mm breitem Kinofilm war 1913 die 'Homeos' der pariser Firma Jules Richard (Format 18x24). Die zweite war 1914 die 'Tourist Multiple' (Format 18x24). Dritte wahrscheinlich die 'Simplex' der Firma Multi-Speed (Format 24x36). 1915 kam die 'Minigraph' der Firma Levy Roth (Format 18x24). 1918 die 'Autocinephot' von Tartara (Format 18x24). 1923 kam die 'Furet' der wiederum pariser Firma E. Guèrin & Cie (Format 24x36). Auch 1923 die 'Eka' der ebenfalls pariser Firma E. Krauss (Format 30x44).

DAS sind nur einige Beispiele! Tatsächlich gab es eine Flut von Ideen, wie der perforierte oder unperforierte 35mm Film verwendet werden könnte.

Und wann kam die erste Leica (LEitz CAmera)? Erst 1925!

Die erste Kleinbildkamera …

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 20:41

Oskar Barnack hat die erste Kleinbildkamera mit dem Format 36x24 mm bereits 1913/14 entwickelt.
1925 (dazwischen lag auch der 1. Weltkrieg) kam die erste Kamera von Leitz in den Verkauf.

WK 1

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 22:05

war dann auch 1918 schon wieder vorbei ...

Andere waren schneller!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 27. Januar 2014 - 10:46

1913 hatten andere Kleinbilderfinder ihre Kameras nicht nur konstruiert, die standen schon produktionsfertig bereit für den Verkauf. Leica hatte bis in die Siebziger Jahre ihre Kamera als "die erste Kleinbildkamera" bezeichnet, das behaupteten sie später nicht mehr. Die fotohistorischen Belege, dass andere Hersteller dort schneller agierten, brachten sie dann zu der Erkenntnis, Oskar Barnack ist der Erfinder der Leica. Das ist historisch einwandfrei zu belegen und stellt auch kein Fotohistoriker in Frage!

Gast schrieb:

Oskar Barnack hat die erste Kleinbildkamera mit dem Format 36x24 mm bereits 1913/14 entwickelt.
1925 (dazwischen lag auch der 1. Weltkrieg) kam die erste Kamera von Leitz in den Verkauf.

Die Wahrheit klingt selten sexy!

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 16:56
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Die Idee der 'Kleinbildkamera' ist von anderen Herstellern geklaut.

Woher haben Sie das? Meines Wissens hat Oskar Barnack ein Gerät entwickelt, um Film-Material (Kino) auf seine Empfindlichkeit zu testen (Das war damals wohl noch nicht so homogen)
Und um nicht jedes Mal eine riesige Filmkamera nebst Filmrolle aufzubauen, ersonn er ein kleines Gerät, in dem ein Stück des Filmmaterials, eingespult, getestet werden konnte.
Man bemerkte, das das auch eine praktische kleine Fotokamera war, die ausreichend gut fotografierte. Es gab schon andere Kameras für kleineres Filmmaterial, aber nur
Rollfilm. (Z.B. Kodak mit der kleinen Faltkamera für 127er Film). Die Nutzung des eigentlichen Kinofilmmaterials, das war wohl der Clou. Denn nun kauften sich die professionellen
Fotografen ´ne ganze Filmrolle (billig) und konfektionierten sich die Filmdosen manuell selbst. Dafür gab es spezielle Metall-Filmdosen. Und sogar Magazine für mehrere hundert "Schuss".

Wundert mich, warum das nicht im Bericht steht.

Leica als Abfallprodukt einer banalen Idee? Dann schon lieber die Schimäre von High-End, Mytos, fotografischer Weltreligion usw. blabla...

Sudel Eddi.

Wissen ist wie eine Laterne. Die Bekloppten halten sich an ihr fest, den Klugen leuchtet sie den Weg.

Im Netz finden sich mehrere

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 19:21

Im Netz finden sich mehrere Seiten die Kleinbildkameras -also Kameras, die 35 mm Kinofilm verwenden- aus der Zeit vor der ersten Leica aufführen. Wieso wird das Maerchen von der ersten KB Kamera eigentlich immer noch erzaehlt?

Nicht ganz?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 17:33
Gast schrieb:

Im Netz finden sich mehrere Seiten die Kleinbildkameras -also Kameras, die 35 mm Kinofilm verwenden- aus der Zeit vor der ersten Leica aufführen. Wieso wird das Maerchen von der ersten KB Kamera eigentlich immer noch erzaehlt?

Kleinbild = 35-mm-Film? Sie liegen etwas daneben: Zumindest im engeren Sinne ist Kleinbild = 24 x 36 mm².

Oskar Barnack ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 10:48

Oskar Barnack war ein fleißiger und innovativer Erfinder. Als solcher würde er heute bei Leica sehr schnell gefeuert werden, weil solcher Unfug ihn nur von der Hauptaufgabe der heutigen Leica-Mitarbeiter ablenken würde: Rote Punkte auf Panasonic-Kameras zu kleben.

Traurig aber wahr.

Traurig

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 11:26
Gast schrieb:

Oskar Barnack war ein fleißiger und innovativer Erfinder. Als solcher würde er heute bei Leica sehr schnell gefeuert werden, weil solcher Unfug ihn nur von der Hauptaufgabe der heutigen Leica-Mitarbeiter ablenken würde: Rote Punkte auf Panasonic-Kameras zu kleben.

Traurig aber wahr.

Traurig sind nur solche Kommentare, die nichst mit der Realität zu tun haben.

Egal. Wie immer in diesem

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 18:37

Egal. Wie immer in diesem Forum hat jeder eine Meinung zu allem, und muss die unbedingt mitteilen.

Sie haben

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 21:05
Gast schrieb:

Egal. Wie immer in diesem Forum hat jeder eine Meinung zu allem, und muss die unbedingt mitteilen.

den Sinn von Foren gut erfasst. Wenngleich das nicht in allen Foren so selbstverständlich ist.

Warenaustausch

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 24. Januar 2014 - 22:49

Das stimmt, der gehässige Kommentar war in der Tat etwas übertrieben, aber ohne die Hilfe der Japaner (Minolta lieferte komplette Spiegelreflexkameras und Objektive), Fuji eine kompakte Digitalkamera und Panasonic immer noch massenhaft komplette Kameras und Objektive - da wäre der Laden schon Geschichte, denn welcher Profi möchte sein Geld ausgerechnet mit einer Messsucherkamera verdienen?

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Oskar Barnack war ein fleißiger und innovativer Erfinder. Als solcher würde er heute bei Leica sehr schnell gefeuert werden, weil solcher Unfug ihn nur von der Hauptaufgabe der heutigen Leica-Mitarbeiter ablenken würde: Rote Punkte auf Panasonic-Kameras zu kleben.

Traurig aber wahr.

Traurig sind nur solche Kommentare, die nichst mit der Realität zu tun haben.

So isses

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 11:36
Gast schrieb:

Oskar Barnack war ein fleißiger und innovativer Erfinder. Als solcher würde er heute bei Leica sehr schnell gefeuert werden, weil solcher Unfug ihn nur von der Hauptaufgabe der heutigen Leica-Mitarbeiter ablenken würde: Rote Punkte auf Panasonic-Kameras zu kleben.

Traurig aber wahr.

Verstrich aber auch noch ein Jahrzehnt, bis Ernst Leitz den Daumen hob ...

Leica Bashing

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 12:28

Ich dachte Leica Bashing würde nicht mehr gepostet? Hier ist schon wieder alles voll davon.
Oder ist das wegen der Klickzahlen Schnee von gestern?

Die Wahrheit

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 12:52

ist kein Bashing. Nur aus der Sicht dünnhäutiger Administratoren oder CEOs ...

Und

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 14:50
Gast schrieb:

ist kein Bashing. Nur aus der Sicht dünnhäutiger Administratoren oder CEOs ...

Die Wahrheit ist auch diesen zumutbar ... 8-)

Leica ist nicht mehr Leica,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 16:49

wenn ich höre welcher Umgangston zur Zeit gerade in der Optikfertigung bei Leica herrscht , dann tut mir mancher Facharbeiter wirklich leid! Leica war mal eine tolle Firma, nun wo manch eine Stelle von Zeiss Leuten besetzt ist, geht es bergab mit der Wertschätzung, da hilft auch kein neues Gebäude

Oh, die Wahrheit.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 18:41

Halt sie gut fest, deine Wahrheit. Sonst kommen die bösen Fakten und machen sie kaputt.

Schon

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 21:01
Gast schrieb:

Halt sie gut fest, deine Wahrheit. Sonst kommen die bösen Fakten und machen sie kaputt.

längst passiert ...

Der Frust muss raus.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 18:42
Gast schrieb:

Ich dachte Leica Bashing würde nicht mehr gepostet? Hier ist schon wieder alles voll davon.

Besser so, als wenn die Frustrierten ihre Frauen und Kinder prügeln.

Wir vergreifen uns nur

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 22:00
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Ich dachte Leica Bashing würde nicht mehr gepostet? Hier ist schon wieder alles voll davon.

Besser so, als wenn die Frustrierten ihre Frauen und Kinder prügeln.

an abgefuckten Ambassadoren. Aber gewiss keine Prügel. Wir machen uns einfach gnadenlos lustig über die Brut. Nur wennst nochmals Verleumdungen in den Raum stellst, lassen wir auch über Prügel mit uns reden. Soviel Sadomaso is schon drinnen ...

Und wie

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 08:27

reagieren Sie sich ab? - Besser nicht hinterfragen, gell ... 8-)

Daumen hoch und für die Zukunft viel Glück...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 12:48

Die Volksgruppen Knopf- und Rädchenspieler, Backfokusjustierer und Batteriegriffträger können mit einer Leica natürlich nix anfangen und haben schon wieder Blutdrücke jenseits der 180. Allein wen kümmerts?! Wer nicht jeden Euro umdrehen muss, bekommt bei Leica praktische kleine Kameras und top Linsen.
Viele wirklich ambitionierte Fotografen haben meist auch beim Thema Leica nicht so große Vorbehalte wie unsere bekannten Forenspezialisten hier.

Auch wenn mir die Preispolitik zuletzt zugegebenermaßen etwas missfällt, so habe ich mit meiner M9 doch viele tolle Reisen unternommen und durchlitten und eine Menge feiner Bilder gemacht. Bilder, die ich mich mit dem Vorgängerboliden von Canon oft nicht getraut oder verpasst hätte, weil das Teil aus Gewichtsgründen meist im Rucksack lag.

In dem Sinne: Weiter so und behaltet die Preise zumindest ein wenig im Blick...

Wenn DIE nicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 14:53

die Preise im Blick haben, wer sonst ... die leben praktisch und ausschließlich dafür. 8-)

Zitat: ...begründete den

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 13:54
Zitat:

...begründete den „Mythos“ der Marke mit einer Vielzahl von geradezu ikonischen Fotografien, die unser Verständnis vom Weltgeschehen tiefgreifend beeinflusst haben. Beispiele sind etwa Robert Capas „Falling Soldier“ im Spanischen Bürgerkrieg, das berühmte Porträtfoto des kubanischen Revolutionsführers Ernesto „Che“ Guevara von Alberto Korda, das nackte brennende Mädchen Kim Phúc , das Pulitzer-Preisträger Nick Út während des Vietnam-Kriegs fotografierte, oder das Foto von Alfred Eisenstaedt, der 1945 in einer Aufnahme vom Times Square in New York die Freude über den sogenannten V-Day festhielt

Obszön!

Obszön

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 15:02

Obszön ist der Krieg, die Gewalt, die Ungerechtigkeit.
Das öffentlich machen dieser Obszönitäten hat z.B. geholfen, den Vietnam-Krieg zu beenden.

OhWeh

Das Werben mit Krieg und

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 19:39

Das Werben mit Krieg und Gewalt sind also nicht das Problem? Soso. Aha.

Nein,

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 12:44
Gast schrieb:

Das Werben mit Krieg und Gewalt sind also nicht das Problem? Soso. Aha.

das ist nicht das Problem.
Diese Bilder werben schließlich nicht für die Anwendung von Krieg und Gewalt, sondern sie dokumentieren sie.
Der Begriff der Obzönität trifft ausschließlich auf diejenigen zu, die diese Kriege und Gewalt anordnen und / oder ausführen.
ROG

Gast schrieb: Das Werben

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 18:16
Gast schrieb:

Das Werben mit Krieg und Gewalt sind also nicht das Problem? Soso. Aha.

Für Nikon jedenfalls schon vor Jahren nicht: http://www.aphog.de/werbung/wp-content/uploads/2010/07/Nikon-F3_1.jpg

Gast schrieb: Für Nikon

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 26. Januar 2014 - 18:21
Gast schrieb:

Für Nikon jedenfalls schon vor Jahren nicht: http://www.aphog.de/werbung/wp-content/uploads/2010/07/Nikon-F3_1.jpg

Steht da irgendwas von Krieg? Ich sehe nur eine Aufzählung
von Ländern... Ist wie beim fotograieren, man sollte schon
genau hinsehen und nicht nur draufdrücken.

Leica

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 14:18

Kaum wird von Leica gesprochen, wimmelt es von selbsternannten Hütern des Heiligen Grals, die natürlich auch immer alles wissen,die vor allen Dingen wissen, wie schlecht Leica Kameras sind.Da darf ich mich ja glücklich schätzen, daß meine analoge Leica trotz nahezu täglichen Gebrauchs immer noch perfekt funktioniert. Ist halt einfach leichter, blödes Gequatsche nachzuplappern. Soll doch jeder mit seiner Kamera glücklich werden, die erstaunlicherweise auch mal eine Leica sein kann.

Wie auch sonst

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 14:42

sollten die ewig Getreuen aus ihrem Dämmerschlaf herausgerissen werden, um das immer gleiche Hosianna auf Leica abzusingen ... 8-)

Leica

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 15:42

"Soll doch jeder mit seiner Kamera glücklich werden, die erstaunlicherweise auch mal eine Leica sein kann."

Sehr gut - ganz meine Meinung!

Optische Industrie

Bild von Sekundogenitur
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Sekundogenitur
(Hausfreund)
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 17:26
Gast schrieb:

Kaum wird von Leica gesprochen, wimmelt es von selbsternannten Hütern des Heiligen Grals, die natürlich auch immer alles wissen,die vor allen Dingen wissen, wie schlecht Leica Kameras sind.Da darf ich mich ja glücklich schätzen, daß meine analoge Leica trotz nahezu täglichen Gebrauchs immer noch perfekt funktioniert. Ist halt einfach leichter, blödes Gequatsche nachzuplappern. Soll doch jeder mit seiner Kamera glücklich werden, die erstaunlicherweise auch mal eine Leica sein kann.

In der Optischen Industrie in Deutschland entwickeln und produzieren wir auf vielen Gebieten der industriellen Anwendung, der Medizintechnik, der Cinematographie, der Fotografie etc. weltweit technologisch führende und weltweit geschätzte Produkte. Deutsche Firmen sind hier oft Marktführer und/oder haben eine strategische Schlüsselbedeutung. Leider ist dies Hobbyfotografen selten bewusst.
Sehen Sie daher viele Kommentare auf photoscala.de eher als Selbstoffenbarung denn als ernstzunehmende oder lesenswerte Bemerkungen.

Na ja

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 17:31

diese "Hobbyfotografen" fallen ja auch nicht so sehr in den Wahrnehmungsraster dieser Industrie. Wahrscheinlich liegt's an der Überlastung. Darum beackert auch nur halb Asien den Massenmarkt. Und Deutschland erstarrt in Selbstgenügsamkeit.

Das sind Leute,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 17:46

die einfach auf eindimensionale Wahrnehmung fixiert sind und das als die generelle Weltsicht verkaufen wollen. Die merken nicht, wie lächerlich und kleinkariert-spießig das ist. Aber (heimlich) halten die sich für die Inkarnation des Weltwunderfotografen, meist in Tateinheit mit dem Unverständnis der Welt zu ihren Wundertaten :-)

Wunderbare Beschreibung

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 20:54
Gast schrieb:

die einfach auf eindimensionale Wahrnehmung fixiert sind und das als die generelle Weltsicht verkaufen wollen. Die merken nicht, wie lächerlich und kleinkariert-spießig das ist. Aber (heimlich) halten die sich für die Inkarnation des Weltwunderfotografen, meist in Tateinheit mit dem Unverständnis der Welt zu ihren Wundertaten :-)

der Solmser Wirklichkeit.

Und vor allem...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 13:24

...WIR SIND DIE GRÖSSTEN AUF DER WELT:

Trinken das meiste Bier, haben die längste Freizeit, sind Urlaubsweltmeister ....was wollen wir da noch mit "Industrie", "Arbeit" udgl. solchem Scheiß !!!

Im Vergleich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 15:19

zu asiatischen Billiglohnsklaven geht's uns hervorragend - nennt sich Sozialstaat, Lebensqualität und so - nur die geistige Entwicklung hält mit so viel Menschsein nicht mit, wie uns so manch idiotisches Posting immer wieder beweist. Und, nein, die Alternative zur spätkapitalistischen Arbeitswirklichkeit heißt nicht: sinnloser Wettlauf im Hamsterrad des Kapitals, sondern DENKEN. Und anders machen.

DENKEN

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 16:48

ein ganz schwieriges Wort!
Ja, vielleicht noch im Zusammenhang an Porsche, Ferrari, Fresserei...
Aber auf keinen Fall im Zusammenhang mit Naturwissenschaften und Ingenieurskunst!
Das würde ja Kenntnisse in Physik, Mathematik usw. benötigen und das auch noch im Kopf!!
Manche sind schon im Umgang mit dem Taschenrechner überfordert...

Dazu noch ein Witz

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 22:53

Gewerkschaftstagung. Der Vorsitzende schwingt seine mit Herzblut vorbereitete Rede: "Genossen und Genossinnen! Wir haben viel erreicht! Wir haben die 48-Stunden-Woche ertrotzt! Wir haben die 40-Stunden-Woche errungen! Wir haben auch die 35-Stunden-Woche erkämpft! Und wir werden weiter kämpfen! Bis wir nur noch Mittwochs arbeiten müssen!" - Halblaute Nachfrage aus den hinteren Reihen: "Jeden, Genosse?" 8-)

Im Ernst: Die Alternative heute besteht im Rückfall in prekäres Lohnsklaventum, oder hin zu einer gerechten, niemanden ausschließenden Wirtschaftsordnung. Von beidem ist Deutschland relativ weit entfernt. Was die unterschiedlichen Wahrnehmungen erklären hilft.

Das neue Leica-Gebäude

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 15:40

sieht klasse aus.

Dann wollen wir mal hoffen, dass mit dem neuen Gebäude auch viele schöne Projekte entwickelt werden. Für mich ist, trotz sicher mancher Ungereimtheiten, Leica einer der Hersteller, die Fotoapparate machen, die man anschauen kann und die neben der eigentlichen Zweckbestimmung, einfach "Herz" und "Hirn" ansprechen.

Irgendwelche mehr oder minder geistlosen Apparate im Hammer- und Meißeldesign gibt es weiß Gott mehr als genug. Da darf es durchaus eine Manufaktur geben, die mit kleineren, aber dafür um so feineren Geräten eine auf ästhetische Prinzipien schauende Kundschaft bedient - jenseit der üblichen Breitreifen- und Spoilerrankings und sonstigem abgedrehten Angeberunfung, die die Welt in rauhen Mengen produziert.

Für mich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 21:03

ist Leica vor allem ein Hersteller. Mit vielen Ungereimtheiten. Richtig.

Zitat:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 17:53

"Photografie hat wenig mit Technik zu tun, aber viel mit der Fähigkeit, sich vom Thema faszinieren zu lassen." Mick Rock 1990

Seit einigen Jahren macht Leica Camera

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 18:59

praktisch Alles richtig. Man konzentriert sich aud eine Klientel, die sich mit ihrer Kaufentscheidung wohlfühlt und lässt auch frühere Kunden nicht im Regen stehen, wie man am Erfolg der Leica M erkennen kann, deren Erscheinen die Preise gebrauchter R-Objektive geradezu in den Himmel schießen lies.
Wenn die Kommentatoren bei photoscala wieder einmal nur Gift und Galle spucken, sagt dies mehr über die Schreiber, als über Leica. Den Füchesn hängen die Trauben zu hoch.

interessant ist,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 19:46

dass das heutige Vollformat das Kleinbild von gestern ist. Das Kleinbildformat wurde entwickelt um von den großen Kameras wegzukommen und hat dann die Fotografie revolutioniert. Wenn man dies auf die heutige Situation überträgt, könnte das das mFT Format von Olympus und Panasonic sein. Denn so schön das sogenannte Vollformat auch ist, mit all den diversen Objektiven kommt für Draußen-Fotografierer ein ziemliches Gewichtsproblem zustande, das durch mFt gelöst werden kann. Natürlich kann man auch mit dem Handy oder der Kompakten fotografieren, doch die Qualität bleibt schnell auf der Strecke.

Gast schrieb: dass das

Eingetragen von
Gast
am Montag, 27. Januar 2014 - 01:34
Gast schrieb:

dass das heutige Vollformat das Kleinbild von gestern ist. Das Kleinbildformat wurde entwickelt um von den großen Kameras wegzukommen und hat dann die Fotografie revolutioniert. Wenn man dies auf die heutige Situation überträgt, könnte das das mFT Format von Olympus und Panasonic sein. Denn so schön das sogenannte Vollformat auch ist, mit all den diversen Objektiven kommt für Draußen-Fotografierer ein ziemliches Gewichtsproblem zustande, das durch mFt gelöst werden kann. Natürlich kann man auch mit dem Handy oder der Kompakten fotografieren, doch die Qualität bleibt schnell auf der Strecke.

Ach komm, geh nach Hause. Du glaubst nicht wirklich, dass die Zukunft der Fotografie beim "Mikrovierdrittel"-Format liegt, oder? Vorher müssen Canon, Nikon, Sony Pleite gehen. Ach ja, die drei sind - in dieser Reihenfolge - jeweils Marktführer.

Herzliche Glückwünsche ..

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 20:23

.. auf weitere erfolgreiche und innovative 100 Jahre.

:-)

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 21:09

100 Jahre sind genug!

Stellen Sie sich doch mal vor,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 21:35

wenn Plaubel und Co. sich nicht hier auslassen könnten, müssten sie teuer zum Psychologen oder Psychiater. Bitte lasst sie reden, es hört ihnen ja niemand zu, außer jene, die ebenfalls ein Fall für die Klappsmühle sind. Nur so kann man sich den Nonsens hier erklären, das gegenseitige Bestätigen der fachlichen Ignoranz.
Wie steht es in der Bibel? Seelig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich, und für Plaubel und Co. hei8t das Himmelreich ganz einfach photoscala. Ich finde die Herrschaften sehr unterhaltsam, unter guter Journalistik den Slapstick der Dilettanten.

1905 war das Geburtsjahr der Klein-Bildphotographie

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 22:15

Jens Poul Andersen in Dänemark und Ambrosio Torino in Italien waren 1905 jedenfalls die ersten, die den 35mm-Film für die Photographie erschlossen haben – ja, und von diesen Geräten gibt es auch noch Photos:
www.shootingfilm.net/2013/10/the-worlds-first-35mm-cameras.html
www.ronabali.com/blog/kamera-kamera-35mm-prasejarah/
Was hier Leica-Bashing genannt wird, ist wohl auch eher der normale Umgangston auf Photoscala.de, denn wenn ich hier Sony-NEX-Artikel lese (an die ich übrigens gern ein Leica-R-Objektiv adaptiere!), liest sich das alles ganz genauso gebasht. Ich find's trotzdem schön, daß die Firma Leitz ihre eigenen 100 Jahre Kleinbildphotographie feiern kann, auch wenn sie vielleicht besser nicht deren Erfindung beanspruchen sollten, zumal sie ohne diese beiden deutschen Weltkriege sie heute vielleicht sogar dort stünden, wo Canon und Nikon stehen.

Es ist aber nicht so

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 22:49

dass Leica - also Leitz - nicht vom 2. Weltkrieg profitiert hätte ...

Abgesehen davon

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 08:14

hatte sie in den 50er-Jahren tatsächlich die beste Kamera im Programm. Nein, der Niedergang (nach den Wirtschaftswunderjahren) hatte andere Ursachen.
Inzwischen leben sie von diesen Ursachen - was über unsere Zeit mindestens so viel aussagt, wie über Leica selbst.

35 mm

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 17:40
Gast schrieb:

Jens Poul Andersen in Dänemark und Ambrosio Torino in Italien waren 1905 jedenfalls die ersten, die den 35mm-Film für die Photographie erschlossen haben.

Und was hat das mit Kleinbild zu tun?

Leider NEIN...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 21:43

...ich finde Ihren Artikel sehr gelungen und auch Ihre Aussage zur NEX7 kann ich voll unterstützen!
Ich fotografiere selbst damit und schraube auch gern ein ZEISS-Objektiv oder ein Mamiya-Objektiv daran und lasse mich auch gern von der Endlichkeit älterer Objektive überzeugen.

Die Erfindung der Kleinbildfotografie, die hier so lächerlich diskutiert wird, ist nicht das Werk eines Einzelnen. Eine "Zeit" ist reif für neuartige Erfindungen. Oskar Barnak hat den Belichtungsstreifen für Kinofilme ausgenutzt und entdeckt, daß sich mit - für damalige Verhältnisse - unvorstellbar kleinen Kameras die Menschen unbeobachtet fühlen und perfekte und aussagekräftige Porträts entstehen.
Nicht mehr....aber auch nicht weniger!
Heute lebt Deutschland von seiner Vergangenheit mit den Ansprüchen der Weltmarktführer - das kann nicht funktionieren!
Insofern muß ich Ihnen widersprechen, daß ohne die zwei Weltkriege Leica dort stehen würde, wo Canon und Nikon heute steht. Unsere Nachkriegsgeneration hatte mit dem deutschen Wirtschaftswunder bereits alle Möglichkeiten dazu, sie hätten sie nur nutzen müssen, und sich nicht über die Japaner auf deutschen Messen mit ihren "Spionagefotoapparaten" lustig machen müssen.

Leica

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Januar 2014 - 23:47

Leica baut die besten Kameras der Welt, Digital und analog(M7, MP), danach kommt Lumix, die Leica kopiert haben (Digilux 1-3), jetzt kopiert Fujifilm mit der X-Serie Leica.
Aber niemand kommt an das Original ran.

Die X-Pro 1

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 08:09

hat die M vorgeführt - so schaut's aus (wenn man durch den Sucher schaut).

Dass

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 08:22

Panasonic es nötig hätte, Leica zu kopieren, wäre neu. Genau genommen lebt Leica, abseits vom Luxus-Kommerz, von den Brosamen Panasonics.

Nanu?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 13:59
Gast schrieb:

Leica baut die besten Kameras der Welt, Digital und analog(M7, MP)...

Wie kommen Sie denn auf dieses schmale Brett? Wenn Leica etwas noch nie konnte, dann war das der Kamerabau. Dazu besteht ein ziemlich breiter Konsens. Leicas Stärken lagen und liegen im Objektivsegment.
Interessanterweise nennen Sie als Beleg für Ihre These zum einen nur Klassiker aus der analogen Zeit - und deren Konzept fußt noch immer auf der 60 Jahre alten M3; zum anderen ist Leicas M-Einstieg in die digitale Welt jämmerlich gewesen: die M8 und die M9 waren bereits bei ihrem Erscheinen in puncto Bildqualität ein völliger Witz. Selbst der Sensor in der aktuellen M kann der etablierten (DSLR-)Konkurrenz spätestens jenseits der ISO 1600 nicht mehr das Wasser reichen...

[/quote] Leicas Stärken

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 16:54

[/quote]
Leicas Stärken lagen und liegen im Objektivsegment.
[/quote]

Das würde ich bezweifeln, zumindest im Zeitraum bis etwa 1980. Der Beitrag von Leitz zur Entwicklung des photografischen Objektivs war eher unterdurchschnittlich, gemessen am Potential der Firma als Mikroskophersteller. Die wirklichen Durchbrüche haben stets andere Firmen geschafft (Typen: Tessar/Biotar/Xenon/Retrofokus/Vario-Oblektive), da war Leitz eher langweilig (O.K. Hektor ist als Triplett originell). Trotzdem sind die Objektive ohne Zweifel sehr, sehr gut. Leitz hatte bis 1960 seine Stärken als Systemhersteller und in der präsisen Fertigung. Die Leica III war sicher ein wesentlicher Beitrag zur Photografie.

Missverständnis

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 23. Januar 2014 - 23:11
Gast schrieb:

Leicas Stärken lagen und liegen im Objektivsegment.
[/quote]

Das würde ich bezweifeln, zumindest im Zeitraum bis etwa 1980. Der Beitrag von Leitz zur Entwicklung des photografischen Objektivs war eher unterdurchschnittlich, gemessen am Potential der Firma als Mikroskophersteller. Die wirklichen Durchbrüche haben stets andere Firmen geschafft (Typen: Tessar/Biotar/Xenon/Retrofokus/Vario-Oblektive), da war Leitz eher langweilig (O.K. Hektor ist als Triplett originell). Trotzdem sind die Objektive ohne Zweifel sehr, sehr gut. Leitz hatte bis 1960 seine Stärken als Systemhersteller und in der präsisen Fertigung. Die Leica III war sicher ein wesentlicher Beitrag zur Photografie.[/quote]

Ich hatte ja nicht geschrieben, dass Leica sich bei den Objektiven als Innovationsführer hervorgetan hat, qualitativ war/ist Leitz/Leica im Objektivbau jedoch top. Alles andere wäre allerdings auch ein Armutszeugnis angesichts der Solmser Preispolitik.

Bildqualität ist mehr als ISO 1600

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 25. Januar 2014 - 14:12
Gast schrieb:

zum anderen ist Leicas M-Einstieg in die digitale Welt jämmerlich gewesen: die M8 und die M9 waren bereits bei ihrem Erscheinen in puncto Bildqualität ein völliger Witz.

Bei hohen ISO stimmt das. Bei Basis-ISO sieht es aber ganz anders aus: Als langjähriger Nikon-Nutzer war ich zutiefst beeindruckt, als ich zu ersten mal die RAW-Dateien einer M8 in Capture One sah. Diese Menge an feinsten Details hatte ich bei meinen Nikons (damals D200 und D2X mit 17-55, 70-200VR sowie Festbrennweiten) noch nie gesehen. Die Kombination aus Sensor und Objektiven bei M8/M9 finde ich auch heute noch sehr erfreulich, sofern man auf hohe ISO verzichten kann. Für mich war das Leica-Ergebnis so überzeugend, dass meine Nikon-Ausrüstung jahrelang im Schrank blieb (bis zur D800).

Richtig

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 25. Januar 2014 - 17:02

Bildqualität ist mehr als High-ISO, geht aber in der Regel auch Hand in Hand. Natürlich ist Bildqualität auch Objektivqualität. Da sind aber andere Hersteller "breiter" (im Sinne unterschiedlicher Qualitäten) aufgestellt, als Leica. Weswegen auch so unterschiedliche Bewertungsurteile zu Stande kommen. Letztlich bleibt die Erkenntnis, dass, beim Einsatz vergleichbar guter Objektive, die Qualität der Leica keineswegs zu überzeugen vermag - schon gar nicht im Verhältnis zum Preis. Die hohen ISO-Werte sind dann auch geschenkt.

Nö.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 27. Januar 2014 - 09:50
Gast schrieb:

Letztlich bleibt die Erkenntnis, dass, beim Einsatz vergleichbar guter Objektive, die Qualität der Leica keineswegs zu überzeugen vermag - schon gar nicht im Verhältnis zum Preis.

Nö, das sehe ich nicht so. Ich benutze eine M9P mit guten Objektive einerseits, und eine D800 mit guten Objektiven andererseits. Die Bildqualität der handlichen M9P überzeugt mich sehr und ich benutze sie gerne. Die D800 benutze ich dort, wo prinzipbedingt eine SLR Vorteile hat (z.B. lange Brennweiten) oder wenn ich AF brauche. Von der Bildqualität bin ich mit der M9P wunschlos glücklich, die Grenzen setzt (für meine Anwendung) nur das Messucher-Konzept.

Vom Prinzip her

Eingetragen von
Gast
am Montag, 27. Januar 2014 - 21:48

ist der Sensor der M wahrscheinlich auch der überzeugendere Sensor. Das hat aber mehr mit dem unterschiedlichen Auflösungsvermögen zu tun: Ein Sportwagen verfügt eben weniger über Allroundeigenschaften ... Aber sinngemäß gilt das auch für andere Sensoren, die sich bei der Auflösung beschränken.

...schon mal....

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Januar 2014 - 04:09

... mit einer Leica M9 fotografiert?

Leica: Brauche ich wirklich nicht!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Januar 2014 - 23:37

Ja, deswegen fotografiere ich mit Nikon!

Gast schrieb:

... mit einer Leica M9 fotografiert?