Man nehme: Ein Kamera­modul aus einem Smart­phone, packe ein einfaches Gehäuse nebst SD-Kartenfach darum herum und fertig ist eine einfache Digital­kamera. Nach diesem Rezept hat jeden­falls Papier Shoot aus Taiwan seine Croz entwi­ckelt. Der Clou dabei: Auswech­selbare Holzschalen geben der Einfachst-Kamera im Nu ein anderes Design.

Wenn eine Digital­kamera auf das Wesent­liche reduziert ist, dann ist es die Croz von Paper Shoot. Sie kommt mit nur zwei Bedien­ele­menten aus: einem Ein-/Ausschalter, der gleich­zeitig als Auslöser dient sowie einem weiteren Schalter für Bildef­fekte. Ein Display gibt es nicht, lediglich eine LED, die leuchtet, wenn die Speicher­karte voll ist.

Paper Shoot Ansichten

Das trans­pa­rente Gehäuse gibt den Blick auf die rudimentäre Elektronik frei.

Verpackt ist diese Einfachst­technik in ein sehr schmales, durch­sich­tiges Plexi­g­las­ge­häuse, das den Blick aufs Innere frei gibt. Wer das nicht möchte, kann die Croz ganz nach Belieben einkleiden. Paper Shot bietet eine Vielzahl an Wechsel­ge­häusen aus unter­schied­lichsten Hölzern an, aber auch im Steampunk-Desing oder einem Nachbau der Leica aus den 1920er Jahren.

Paper Shoot Ausführungen

Die Croz gibt es mit einer Vielzahl an Wechsel­ge­häuse, die teilweise auch einzeln erhältlich sind.

Die eigent­liche Kamera­technik ist da Neben­sache. Der Sensor muss mit einer Auflösung von fünf Megapixel auskommen, Angaben zur Licht­stärke und Brenn­weite des Objektivs finden sich nicht auf der Homepage von Paper Shoot. Immerhin packt das Unter­nehmen noch zwei Vorsatz­ob­jektive mit ins Päckchen. Zu beziehen ist die Kamera direkt im Onlineshop von Paper Shot in Taiwan, dort wird sie derzeit für knapp 120 Euro angeboten.

Paper Shoot Wood

Die Paper Shoot Croz im Holzge­häuse