Bei Panasonic laufen die Geschäfte nicht überall rund, weniger profi­table Geschäfts­felder sollen restruk­tu­riert werden. Darunter der Bereich Digital­ka­meras, der laut Nikkei reduziert und mögli­cher­weise komplett abgewi­ckelt wird. Inzwi­schen hat Panasonic diesen Bericht aber demen­tiert. Dass Panasonic sein Engagement im Bereich Digital­ka­meras reduziert, ist indes nicht ausge­schlossen.

Wie das japanische Wirtschafts­ma­gazin Nikkei Ende letzter Woche berichtet hat, kämpft Panasonic derzeit in einigen Geschäfts­feldern mit anhal­tenden Verlusten. Dazu zählt offenbar auch die Kameras­parte, die Panasonic in seinen Geschäfts­be­richten nicht einzeln ausweist. Laut Nikkei soll der Geschäfts­be­reich Digital­ka­meras verkleinert und in eine eigen­ständige Gesell­schaft überführt werden. Einen Schritt, den Unter­nehmen unter anderem gehen, wenn sie den Verkauf oder gar die Abwicklung eines Geschäfts­be­reichs planen.

Inzwi­schen hat Panasonic diesen Bericht laut der ameri­ka­ni­schen Webseite Digital Photography Review teilweise dementiert. Dort wird ein nicht genannter Panasonic-Sprecher zitiert, demzu­folge Änderungen im Geschäfts­be­reich Digital­ka­meras auf eine geänderte inter­na­tionale Unter­neh­mens­struktur zurück­zu­führen sind. Panasonic plant, alle Bereiche der Consumer-Elektronik zusam­men­zu­fassen, auch das Digital Imaging Business soll Teil der Panasonic Appli­ances Company werden. Dass Panasonic den Bereich Digital­ka­meras abwickeln könnte, weist der Sprecher zurück.

Nicht demen­tiert wird dagegen, dass im Zuge des geplanten Umbaus der Geschäfts­be­reich Digital­ka­meras verkleinert werden könnte.