Olympus errichtet im Hamburger Stadtteil Hammer­brook eine neue Zentrale für Marketing und Vertrieb seiner Produkte in der EMEA-Region sowie für die Olympus Deutschland GmbH. Zudem erweitert das Unter­nehmen sein europäi­sches Entwick­lungs- und Produk­ti­ons­zentrum für Medizin­technik im Stadtteil Jenfeld. Olympus kündigt ferner an, den Perso­nal­be­stand in Hamburg jährlich um 5 % zu erhöhen.

Pressemitteilung der Olympus Europa SE & Co. KG:

Olympus investiert kräftig in Hamburg: Medizintechnikhersteller errichtet Neubau in der City Süd und erweitert den Entwicklungs- und Produktionsstandort in Jenfel

15.02.2017 • Hamburg – Olympus ist auf Wachs­tumskurs und baut den Standort Hamburg massiv aus. Im Stadtteil Hammer­brook errichtet das Unter­nehmen einen Neubau für Marketing und Vertrieb seiner Produkte in EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) und die Olympus Deutschland GmbH. In Jenfeld erweitert es sein europäi­sches Entwick­lungs- und Produk­ti­ons­zentrum für Medizin­technik. Es handelt sich um eine der größten Bauin­ves­ti­tionen eines Unter­nehmens in Hamburg in den vergan­genen Jahren. Der Neubau in der City Süd soll voraus­sichtlich bis 2020 fertig­ge­stellt sein. Verant­wortlich für den Entwurf ist das Hamburger Archi­tek­turbüro von Gerkan, Marg und Partner (gmp).

Mehr Platz, eine inspi­rie­rende Arbeits­um­gebung, moderne Archi­tektur: Die neue Unter­neh­mens­zen­trale wird Mitar­beitern von heute und morgen eine hochmo­derne Arbeits­um­gebung bieten. Von Open Space über Rückzugs­areale bis hin zu Cafés und Sport­ein­rich­tungen werden die Büros den Ansprüchen an das ‚Neue Arbeiten‘ gerecht.

Mit dem Neubau reagiert Olympus auf sein angestrebtes Wachstum. „Wir planen entspre­chend dem Trend der letzten Jahre ein strate­gi­sches, globales Wachstum von jährlich sechs Prozent bis 2021. Der Neubau trägt dieser Entwicklung Rechnung und wird unseren Mitar­beitern eine moderne und inspi­rie­rende Arbeits­um­gebung bieten“, sagt Stefan Kaufmann, Executive Managing Director, Olympus Europa. „Zugleich bekennen wir uns mit den Bauten in Hammer­brook und Jenfeld als größter japani­scher Arbeit­geber klar zur Hanse­stadt.“

 

Eine weitere gute Nachricht für Hamburg: Olympus stellt ein und plant bis zu fünf Prozent mehr Arbeits­plätze jährlich in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Service, Forschung & Entwicklung sowie Produktion – vor allem in der Medizin­technik. Die zusätz­lichen Arbeits­plätze wurden bei den Expan­si­ons­plänen berück­sichtigt. „Wir freuen uns, dass Olympus als ein wichtiger Arbeit­geber in Hamburg weiter in den Standort inves­tiert“, sagt Prof. Jörn Walter, Oberbau­di­rektor der Stadt Hamburg. „Der Neubau ist nicht nur eine archi­tek­to­nisch gelungene Ergänzung des Heiden­kampswegs, sondern zudem ein wichtiger Meilen­stein in der Entwicklung des Stadt­teils Hammer­brook – langfristig soll hier ein Misch­gebiet bestehend aus Gewerbe- und ergän­zender Wohnnutzung entstehen.“

Neue Unternehmenszentrale in der Wendenstrasse

Die neue Unter­neh­mens­zen­trale entsteht auf dem Grund­stück zwischen Heiden­kampsweg, Wenden­straße und Sachsen­straße. Sie umfasst insgesamt 55.000 Quadrat­meter Fläche. Für die neue Zentrale werden alle aktuell genutzten Gebäude abgerissen, da ihre Moder­ni­sierung mit zu hohem Aufwand verbunden wäre. Die Mitar­beiter ziehen vorrü­ber­gehend in das Posei­donhaus an der Amsinck­strasse – ebenfalls in Hammer­brook, wo Olympus bereits im vergan­genen Jahr einen Vertrag für die Anmietung von 23.800 Quadrat­meter Fläche unter­zeichnete.


 
Teil des Neubaus in der City Süd wird auch ein hochmo­dernes Trainings­zentrum sein. Insbe­sondere durch den Vorstoß von Olympus bei chirur­gi­schen Geräten steigt der Bedarf an Fortbildung. Zukünftig sollen Mitar­beiter aus ganz EMEA in der neuen Zentrale trainiert werden.

Verant­wortlich für den Neubau der Firmen­zen­trale ist das Hamburger Archi­tek­turbüro von Gerkan, Marg und Partner (gmp). Das inter­na­tional tätige Büro ist bekannt für seine baukul­tu­rellen Leistungen in allen archi­tek­to­ni­schen und städte­bau­lichen Diszi­plinen. Im Rahmen des Gutach­ter­ver­fahrens setzten sich gmp gegen drei weitere Büros durch. Sie lieferten den überzeu­gendsten archi­tek­to­ni­schen Entwurf. Bewertet wurden die Vorschläge durch eine Kommission aus städti­schen Vertretern, den Olympus-Vorstand sowie Projekt­leiter von Olympus.

Europäisches Entwicklungs- und Produktionszentrum in der Kuehnstrasse

Das europäische Entwick­lungs- und Produk­ti­ons­zentrum in der Kuehn­strasse wird bis Sommer 2018 um 20.000 Quadrat­meter erweitert. „Hier wird Medizin­technik von morgen für den Weltmarkt erdacht und gebaut“, sagt Kaufmann. „Damit stärken wir am Hamburger Standort unsere Entwick­lungs- und Ferti­gungs­kom­pe­tenzen für starre Endoskopie, bipolare Hochfre­quenz-Chirurgie, System­in­te­gration und Instru­men­ten­auf­be­reitung und tragen so aus Hamburg zu unserem globalen Wachstum in der Medizin­technik bei.“