Scarlett Coten
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Scarlett Coton

Scarlett Coton, die Gewin­nerin des „Leica Oskar Barnack Award“ 2016.
Scarlett Coton, Mectoub
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Scarlett Coton, Mectoub

Beitrag aus der Serie „Mectoub“. © Scarlett Coton
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Clémentine Schnei­dermann

Clémentine Schnei­dermann, die Gewin­nerin des „Leica Oskar Barnack Awards Newcomer“ 2016.
Clémentine Schneidermann: The Unbearable, the Sadness and the Rest
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Beitrag aus der Serie „The Unbearable, the Sadness and the Rest“. © Clémentine Schnei­dermann
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Clémentine Schnei­dermann

Beitrag aus der Serie „The Unbearable, the Sadness and the Rest“. © Clémentine Schnei­dermann

Gestern Abend wurden in Berlin die Preis­träger des „Leica Oskar Barnack Award“ 2016 bekannt­ge­geben. Der Haupt­preis geht an die franzö­sische Fotografin Scarlett Coten. Sie beleuchtet in ihrer Bildserie „Mectoub“ Rollen- und Männlich­keits­bilder in der arabi­schen Welt. Mit dem „Leica Oskar Barnack Award Newcomer“ wurde die Fotografin Clémentine Schnei­dermann für ihre Serie „The Unbearable, the Sadness and the Rest“ ausge­zeichnet.

Presse­mit­teilung der Leica Camera AG:

Scarlett Coten erhält den Leica Oskar Barnack Award 2016

Die franzö­sische Fotografin Scarlett Coten wird für ihre Bildserie „Mectoub“ mit dem Leica Oskar Barnack Award 2016 ausge­zeichnet. Sieger des Nachwuchs­preises ist die Fotografin Clémentine Schnei­dermann mit dem Fotoprojekt „The Unbearable, the Sadness and the Rest“.

Wetzlar, 28. September 2016 Heute wurden in Berlin im Rahmen einer feier­lichen Preis­ver­leihung und Ausstel­lungs­er­öffnung mit über 300 geladenen inter­na­tio­nalen Gästen die beiden Gewinner des Leica Oskar Barnack Awards 2016 bekannt­ge­geben.

Die Gewin­nerin der Kategorie „Leica Oskar Barnack Award“ ist Scarlett Coten mit ihrer beein­dru­ckenden Serie „Mectoub“. In ihrer Bildserie beleuchtet die franzö­sische Fotografin Rollen- und Männlich­keits­bilder in der arabi­schen Welt. Ihre Porträts lenken den Blick auf die Brüche zwischen gesell­schaft­licher Konfor­mität und indivi­du­eller Sehnsucht. Im Zuge des Arabi­schen Frühlings begann sich Scarlett Coten mit verschie­denen Aspekten der sich verän­dernden Gesell­schaften in Nordafrika und im Nahen Osten zu beschäf­tigen. Aus der Perspektive eines weiblichen Kamera­blicks gelang es ihr, sehr direkte Porträts der von ihr fotogra­fierten Männer zu insze­nieren. Mit „Mectoub“, einem Wortspiel aus dem arabi­schen „maktub“, das für das schick­sal­hafte „Es ist geschrieben, …“ steht, und dem franzö­si­schen „mec“, das umgangs­sprachlich freundlich „den Macker“ bezeichnet, gelingt es Coten, das tradi­tio­nelle Männerbild der arabi­schen Welt subtil zu hinter­fragen. Die Haupt­ka­te­gorie des Leica Oskar Barnack Awards ist mit 25.000 Euro sowie einer Kamera­aus­rüstung des Leica M-Systems im Wert von 10.000 Euro dotiert.

Den diesjäh­rigen „Leica Oskar Barnack Award Newcomer“ erhält die Fotografin Clémentine Schnei­dermann für ihre Serie „The Unbearable, the Sadness and the Rest“. Vor knapp einem Jahr zog die in Paris geborene Fotografin nach Abertillery in Südwales. Sie hatte bereits ihr Studium in Newport abgeschlossen und begann im Rahmen eines Residenz­pro­gramms, sich intensiv mit der Lebens­si­tuation in der Region zu beschäf­tigen. Landschaftlich zwar äußerst reizvoll, belasten die Gegend jedoch enorme wirtschaft­liche und soziale Probleme. Nach dem Ende des Kohle­bergbaus stecken die Gemeinden der South Wales Valleys in einer postin­dus­tri­ellen Krise. Das Fotoprojekt „The Unbearable, the Sadness and the Rest“ verbindet in sehr ungewöhn­licher Weise die Stilmittel von Dokumentar-, Porträt- und Modefo­to­grafie. Als Gewin­nerin des „Leica Oskar Barnack Awards Newcomer“ erhält Clémentine Schnei­dermann ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro und eine Leica Messsu­cher­kamera.

In diesem Jahr wurden neben den beiden Haupt­ka­te­gorien erstmals auch die weiteren zehn Finalisten mit jeweils 2.500 Euro prämiert.

Im Namen der gesamten Jury des Leica Oskar Barnack Awards beglück­wünsche ich die diesjäh­rigen Gewin­ne­rinnen Scarlett Coten und Clémentine Schnei­dermann. Beiden ist mit ihren Bildserien eindrucksvoll der humanis­tische Blick auf die Gesell­schaft, in der der Mensch im Mittel­punkt steht, gelungen. Mittels sehr direkter Bildsprache beleuchten beide Fotogra­finnen relevante soziale und gesell­schafts­po­li­tische Themen unserer Zeit“, so Karin Rehn-Kaufmann, General­be­voll­mäch­tigte Leica Galerien Inter­na­tional. „Neben der thema­ti­schen Vielfalt und der beein­dru­ckenden Qualität der über 3.200 Einrei­chungen aus 108 Ländern freuen wir uns über die gelungene Neuaus­richtung und die damit einher­ge­hende Stärkung des Leica Oskar Barnack Awards“.

Die Leica Camera AG präsen­tiert die Bildserien aller zwölf Finalisten erstmals im Rahmen einer großen Ausstellung in der „Neuen Schule für Fotografie“, Brunnen­straße 188–190, 10119 Berlin.  Die „Leica Oskar Barnack Award“-Ausstellung, die zum offizi­ellen Programm des European Month of Photo­graphy (EMOP Berlin) gehört, kann vom 29. September bis zum 23. Oktober 2016 täglich von 14:00 bis 20:00 Uhr besichtigt werden.

Begleitend zum „Leica Oskar Barnack Award“ erscheint ein Sonderheft des LFI Magazins, welches die Gewinner und Finalisten mit ihren umfang­reichen Bilder­strecken vorstellt. Weitere Infor­ma­tionen unter www.leica-oskar-barnack-award.com.

Biografien:

Scarlett Coten (*1958) arbeitet als freie Fotografin an Langzeit­pro­jekten vor allem in der arabi­schen Welt. Nach dem Studium an der Ecole Nationale Supérieure de la Photo­graphie in Arles reiste sie 2000 nach Ägypten, um dort ihre erste wichtige Serie zu reali­sieren. Für „Still Alive“ begleitete sie über Monate Beduinen durch die Wüste Sinai. Seit 2012 arbeitet sie an dem Porträt­projekt „Mectoub“, das bereits mehrfach ausge­stellt wurde.

Clémentine Schnei­dermann wurde 1991 in Paris geboren und entdeckte als Jugend­liche die Fotografie in den Straßen von Paris. Sie studierte von 2009 bis 2012 Fotografie am Centre d’enseignement profes­si­onnel de Vevey in der Schweiz. Von 2012 bis 2014 absol­vierte sie ein Master-Studium in Dokumen­tar­fo­to­grafie an der University of Wales in Newport. Hier entstand auch die Serie, mit der sie sich für den Leica Oskar Barnack Award 2016 bewarb.