Aktuell fotogra­fieren achtmal mehr Menschen als noch vor zehn Jahren. Die Zahl der aufge­nom­menen Fotos hat sich in der letzten Dekade versechs­facht. Das hat eine Studie ergeben, die das britische Markt­for­schungs­un­ter­nehmen Future­source Consulting veröf­fent­licht hat.

Wie Future­source Consulting in einer großangelegten Studie heraus­ge­funden haben will, hat sich die Zahl der fotogra­fie­renden Menschen in den Indus­trie­ländern in den letzten zehn Jahren veracht­facht. Demnach sollen heute mehr als vier Milli­arden Menschen regel­mäßig fotogra­fieren und jährlich 1,2 Billionen Fotos aufnehmen.

Getragen wird dieser Trend von Smart­phones. 79 Prozent der befragten Smart­phone-Nutzer gaben an, regel­mäßig mit dem Gerät zu fotogra­fieren. Damit wird das Fotogra­fieren zur zweit­häu­figsten Nutzung des Smart­phones nach dem Telefo­nieren. Future­source Consulting sieht darin für die klassische Fotografie durchaus auch eine Chance: Nämlich die Möglichkeit, dass mit jedem Smart­phone-Knipser poten­tiell ein Aufsteiger zur einer „richtigen“ Kamera entsteht.

(Martin Vieten)