Foto Ulrich MackUlrich Mack hat den Staats­be­such Ken­ne­dys 1963 ein­fühl­sam und enga­giert doku­men­tiert; nach Jahr­zehn­ten sind seine Bilder jetzt in einer Kölner Aus­stel­lung zu sehen:

 
 
 
 
 

Foto Ulrich Mack

Foto Ulrich Mack

Foto Ulrich Mack

Foto Ulrich Mack

 
Pres­se­infor­ma­tion zur Aus­stel­lung:

Ulrich Mack – Repor­ter

Ken­nedy in Ger­many – Köln/Bonn/Frankfurt/Wiesbaden/Berlin 1963
„Ruhr­ge­biet“, 1959 und „Ferne“ 2001

Der Ken­nedy-Besuch mar­kierte den Höhe­punkt der Ame­rika-Begeis­te­rung in West­deutsch­land. Er war ein poli­ti­sches, aber auch ein media­les Groß­er­eig­nis, das unter ande­rem der 28-jäh­rige Ulrich Mack für die deut­sche Illus­trierte Quick beglei­tet hat. Was Macks Schwarz­weiß-Repor­tage aus­zeich­net, sind hand­werk­li­che Exzel­lenz, ein Gefühl für ent­schei­dende Augen­bli­cke, für große Gesten, aber auch ein sen­si­bler Blick auf das Trei­ben am Rande, das mehr noch als die wohl insze­nier­ten Auf­tritte der Poli­ti­ker – Ken­nedy, Ade­nauer, Brandt – die emo­tio­nale Seite des Besu­ches spie­gelt. Kein Foto­graf, soviel steht fest, hat den Staats­be­such so lücken­los, so ein­fühl­sam, so enga­giert doku­men­tiert wie Ulrich Mack. Fünf Jahr­zehnte lager­ten seine Bilder bzw. Nega­tive weit­ge­hend unbe­ach­tet im Archiv. Nun hat Burk­hard Arnold, Inha­ber der in focus Gale­rie, Köln in Zusam­men­ar­beit mit Ulrich Mack Foto­gra­fien dieser Serie aus­ge­wählt und zu einer Aus­stel­lung zusam­men­ge­stellt – glei­cher­ma­ßen ein bedeu­ten­des Stück Zeit-, Foto­gra­fie- und Medi­en­ge­schichte.
 

Foto Ulrich Mack
 
 
Foto Ulrich Mack

Ulrich Mack, Ruhr­ge­biet 1959

 
Ruhr­ge­biet 1959
„Noch vor den Bechers ent­deckt Ulrich Mack die Indus­trie­ar­chi­tek­tur der Ruhr­re­gion als Thema. Auch foto­gra­fiert er vor allem für sich selbst. Kein Buch, kein zeit­na­her Zeit­schrif­ten­bei­trag, noch nicht einmal der illus­tra­tive Abdruck in einem der vielen Maga­zine jener Jahre. Es ist ein später, bemer­kens­wer­ter Fund, dem wir hier begeg­nen. Die sou­ve­räne Fin­ger­übung eines Foto­gra­fen, der später bei der Quick, bei twen, beim Stern Kar­riere machen wird.“
Hans-Michael Koetzle
 
 
Aus­stel­lung:
Ulrich Mack – Repor­ter

Ken­nedy in Ger­many – Köln/Bonn/Frankfurt/Wiesbaden/Berlin 1963
„Ruhr­ge­biet“, 1959 und „Ferne“ 2001
9. März 2013 bis 8. Mai 2013

in focus galerie
Brüs­se­ler Str. 83
50672 Köln

Buch:
Ken­nedy in Ger­many
Köln / Bonn / Wies­ba­den / Frank­furt / Berlin 1963
Foto­gra­fien von Ulrich Mack
Her­aus­ge­ge­ben von Hans-Michael Koetzle
Circa 128 S., circa 100 Abb., 25,0 x 26,5 cm, Hard­co­ver
 
 
Ulrich Mack, 1934 gebo­ren, war Bild­re­por­ter für Quick und Stern, bevor er 1975 als Pro­fes­sor für Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion an der FH Dort­mund in die Lehre wech­selte. Mack hat meh­rere Bücher publi­ziert (dar­un­ter eine ver­glei­chende Studie »Pell­worm / Har­kers Island«) und wie­der­holt Preise und Ehrun­gen für sein Lebens­werk erhal­ten.
 

(thoMas)