Foto Tokina Reflex 6,3/300 mmTokina stellt mit dem Reflex 6,3/300 mm (399 Euro) ein Spie­gel­lin­sen­ob­jek­tiv für Micro­FourT­hirds vor, das mit hoher Bild­qua­li­tät und krea­ti­vem Unschär­fe­be­reich bestechen will:

Zu beach­ten bleibt, dass Spie­gel­lin­sen­ob­jek­tive prin­zip­be­dingt nicht abblend­bar sind. Ein­fluss auf die Schärf­en­tiefe hat man also nur über eine Ände­rung des Abbil­dungs­maß­sta­bes.

Die Pres­se­mel­dung der Hapa­Team GmbH:

NEU: Tokina Reflex 300 mm F6.3 für Micro­FourT­hirds Kame­ras

Unglaub­lich kom­pakt und leicht, besticht die neue Tokina-Optik für Micro­FourT­hirds mit hoher Bild­qua­li­tät und krea­ti­vem Unschär­fe­be­reich. Die Bild­qua­li­tät ist dabei sowohl im Makro- als auch im Tel­ebe­reich auf der Höhe der Zeit.

Foto Tokina Reflex 6,3/300 mm

Tokina bringt mit dieser 300-mm-Optik ein brand­neues und inno­va­ti­ves Objek­tiv für spie­gel­lose Micro­FourT­hirds Sys­tem­ka­me­ras von Olym­pus und Pana­so­nic auf den Markt. Benut­zer, die das neue Tokina 300 mm erst­mals in den Händen halten, werden posi­tiv von der kom­pak­ten Bau­weise des Objek­tivs über­rascht sein und bekom­men durch die wer­tige Haptik des Metall-Tubus ein Gefühl von Luxus in die Hand. Mög­lich wird das durch eine Leicht­bau-Kon­struk­tion mit Innen-Reflek­tor-Spie­gel­lin­sen. Dadurch wird die für kleine Sys­tem­ka­me­ras gewünschte geringe Bau­tiefe mög­lich.

Ein Haupt­ar­gu­ment, das für spie­gel­lose Kame­ra­sys­teme spricht, ist deren im Ver­gleich zu DSLR-Kame­ras sehr kom­pakte Bau­weise. Genau hier setzt Tokina mit seiner ersten Optik für Micro­FourT­hirds an. Tech­ni­sch kon­zi­piert und umge­setzt wurde diese durch den Ein­satz eines Innen-Reflek­tors, ähn­lich derer astro­no­mi­scher Tele­skope sowie mit­tels spe­zi­el­ler Spie­gel­lin­sen­glä­ser mit hohem Bre­chungs­in­dex. Beides bewirkt im Zusam­men­spiel eine signi­fi­kante Ver­min­de­rung von chro­ma­ti­schen Aberra­tio­nen, die bei Tele­ob­jek­ti­ven häufig auf­tre­ten, mit dem Ergeb­nis einer extrem hohen Bild­qua­li­tät – sowohl im Makro-, als auch im Tel­ebe­reich.

Extrem kom­pakt und leicht, bietet es eine Brenn­weite von 300 mm, die 600-mm-Klein­bild ent­spricht. Ob Close-ups von fun­keln­den Kin­der­au­gen, der span­nende Mikro­kos­mos von win­zi­gen Insek­ten oder ein­zig­ar­tige Tier­fo­tos, dieses Objek­tiv ver­setzt den Benut­zer in eine fas­zi­nie­rende Foto­welt und ermög­licht jedem Foto­be­geis­ter­ten span­nende und unge­wöhn­li­che Auf­nah­men. Dabei ist dieses Wech­sel­ob­jek­tiv per­fekt für unter­wegs geeig­net. Denn es ist klein, leicht und fle­xi­bel und eignet sich so für drin­nen und drau­ßen glei­cher­ma­ßen. Durch seine kom­pakte Bau­weise wird es trotz des langen Brenn­wei­ten­be­reichs im mobi­len, akti­ven Ein­satz nie zur Last.

Die Tokina-Optik eignet sich auf­grund der her­vor­ra­gen­den Refle­xi­ons­ei­gen­schaf­ten der Lin­sen­kon­struk­tion für ein brei­tes Ein­satz­spek­trum, das von der Land­schaft-, Repor­tage- und Peop­le­fo­to­gra­fie bis zu Sport- und Tier­auf­nah­men reicht. Dabei sind sowohl kna­ckige Makro- als auch detail­rei­che Tele­auf­nah­men mög­lich, denn es holt weit Ent­fern­tes so nah heran, als wäre man mitten drin im Gesche­hen. Durch den Ein­satz einer opti­schen Kon­struk­tion von sieben Spie­gel­lin­sen, die in drei Grup­pen ange­ord­net sind, ent­steht eine nahezu runde Blen­den­öff­nung, die außer­halb der Schär­fee­bene für einen sehr ange­neh­men Unschär­fe­be­reich, Bokeh genannt, sorgt. Diese geschickte Anord­nung garan­tiert eine gleich­mä­ßig hohe Abbil­dungs­leis­tung über das gesamte Bild­feld bis in die Ecken – was trotz der sehr kom­pak­ten Bau­weise eine tech­ni­sche Höchst­leis­tung dar­stellt. Die erst­klas­sige Mehr­fach­ver­gü­tung der Lin­sen­ober­flä­che redu­ziert dabei wir­kungs­voll Streu­licht, Refle­xio­nen und Geis­ter­bil­der und lie­fert scharfe und kon­trast­rei­che Bilder.

Foto Tokina Reflex 6,3/300 mm

Das neue Tokina Spie­gel­lin­sen­ob­jek­tiv ist gerade einmal 66 x 55 Mil­li­me­ter groß und wiegt weni­ger als 300 Gramm. Mit seinen 300 mm zählt dieses Objek­tiv momen­tan zu den Model­len mit der größ­ten Brenn­weite für den immer belieb­ter wer­den­den Micro­FourT­hirds – Stan­dard. Ein her­kömm­li­ches Objek­tiv mit der­ar­tig klei­nen Dimen­sio­nen und gerin­gem Gewicht zu kon­stru­ie­ren, wäre schlicht­weg unmög­lich. Um dies zu errei­chen hat sich Tokina, wo man auf jahr­zehn­te­lange Erfah­rung und Inge­nieurs­kunst in Sachen Objek­tiv­bau zurück­grei­fen kann, eines cle­veren Tricks bedient. Das Licht fällt zunächst durch eine Linse, wird dann von einem innen lie­gen­den Spie­gel auf den rück­wär­ti­gen Teil dieser Linse zurück­ge­wor­fen, der eben­falls ver­spie­gelt ist und letzt­lich das Licht wie­derum auf den Sensor reflek­tiert. Die Ver­zer­run­gen, die durch den zwei­fa­chen Strah­len­gang ent­ste­hen, werden durch die Glasele­mente-Kon­struk­tion kor­ri­giert. Das Tokina-300-mm-Objek­tiv weist eine feste Blende von f/6,3 auf, was für Spie­gel­lin­sen­ob­jek­tive typi­sch ist. Es wurden hoch­wer­tige opti­sche Spie­gel­glas­lin­sen ver­baut und auch die Tokina-typi­sche unver­wüst­li­che Mecha­nik hat ins Gehäuse Einzug gehal­ten. Das robuste, auf­wen­dig her­ge­stellte Metall­ge­häuse garan­tiert trotz seiner Leicht­bau­weise eine hohe Sta­bi­li­tät und Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät und in Folge dessen eine her­vor­ra­gende Foto­qua­li­tät. Bei großer Hel­lig­keit oder bei Über­schrei­tung des Belich­tungs­spiel­raums der Kamera, kann der Foto­graf einen neu­tra­len Grau­fil­ter zur Licht­re­du­zie­rung ein­set­zen – das inte­grierte Fil­ter­ge­winde mit 55 mm Durch­mes­ser macht’s mög­lich. Emp­foh­lene Fil­ter­mo­delle, die ideal mit dem Tokina-Objek­tiv har­mo­nie­ren und dessen Bild­qua­li­tät best­mög­lich unter­stüt­zen, erhält man von Hoya oder Kenko.

Das Objek­tiv­glas wird im Ruhe­zu­stand von einem Objek­tiv­de­ckel geschützt, der seri­en­mä­ßig mit­ge­lie­fert wird. In Aktion glänzt es mit einer für Tele­ob­jek­tive extrem kurzen Nahe­in­stell­grenze von ledig­lich 0,8 Metern und ermög­licht so eine her­vor­ra­gende Ver­grö­ße­rung und erst­klas­sige Makro­auf­nah­men. Diese Nahe­in­stell­grenze führt zu einem maxi­ma­len Abbil­dungs­maß­stab von 1:2, dem Grö­ßen­ver­hält­nis zwi­schen dem Abbild und dem Objekt. Maß­stab 1:2 bedeu­tet beim Tokina, dass das Objekt zwei­mal so groß ist wie die Abbil­dung. Das Objek­tiv ist dabei im manu­el­len und im Zeit­au­to­ma­tik-Modus der Kamera ein­setz­bar. Was bedeu­tet, dass die geeig­nete Belich­tungs­zeit je nach Modus manu­ell an der Kamera gewählt oder von der Zeit­au­to­ma­tik berech­net wird. Die Scharf­stel­lung erfolgt dabei manu­ell von Hand am Scharf­stell­ring des Objek­tivs.

Das sieben-lin­sige Objek­tiv ver­zich­tet bau­art­be­dingt auf einen Auto­fo­kus und eine ver­stell­bare Blende, was aber keinen Nach­teil dar­stellt, da in der Makro­fo­to­gra­fie dem Auto­fo­kus eher eine unter­ge­ord­nete Rolle zukommt. Wie bei den meis­ten Spie­gel­lin­sen-Tele­ob­jek­ti­ven üblich, wird die Schärfe des­halb manu­ell ein­ge­stellt. Die ring­för­mige Front­linse und der eben­falls ring­för­mige Haupt­spie­gel der Optik sorgen bei den Auf­nah­men für die cha­rak­te­ris­ti­schen Unschär­fen­ringe, ohne das es das Spiel mit der Blende wie bei her­kömm­li­chen Objek­ti­ven bedarf.

Apro­pos Unschär­fen­ringe. Diese stel­len eine Beson­der­heit der opti­schen Abbil­dung von Spie­gel­lin­sen­ob­jek­ti­ven wie dem Tokina 300 mm dar. Dabei han­delt es sich nicht etwa um einen Kon­struk­ti­ons­feh­ler, son­dern um eine typi­sche Eigen­schaft von Objek­ti­ven dieser Bauart. Wäh­rend bei reinen Lin­sen­ob­jek­ti­ven unscharf abge­bil­dete Licht­re­flexe als Zer­streu­ungs­kreise wie­der­ge­ge­ben werden, zeigen sich diese bei Spie­gel­lin­sen­ob­jek­ti­ven in den typi­schen Zer­streu­ungs­rin­gen. Die neue Tokina-Optik gleicht diese Unschär­fe­ringe best­mög­lich aus, denn die spe­zi­elle Form der Unschärfe kann in man­chen Situa­tio­nen zu domi­nant im Ver­hält­nis zum Haupt­mo­tiv auf­tre­ten. Sie kommen im Unschär­fe­be­reich eines Tele­ob­jek­ti­ves an Spitz­lich­tern so gut wie immer vor und müssen bei der Bild­kom­po­si­tion vom Foto­gra­fen berück­sich­tigt werden.
 

Tech­ni­sche Daten
Tokina Reflex 300 mm F6.3 für Micro­FourT­hirds Kame­ras
Brenn­weite 300 mm (600 mm KB-Äqui­va­lent)
Blende (fix) 6,3
Bau­länge 66 mm
Max. Durch­mes­ser 66 mm
Gewicht 298 Gramm
Kon­struk­tion 7 Spie­gel­lin­sen in 3 Grup­pen
Nahe­in­stell­grenze 0,8 Meter
Fokus­sie­rung manu­ell
Filter 55 mm Fil­ter­ge­winde
Anschluss Micro­FourT­hirds
Garan­tie 5 Jahre für offi­zi­elle Deutsch­land-Ware

 
VERFÜGBARKEIT
Das Tokina Reflex 300 mm F6.3 für Micro­FourT­hirds Kame­ras ist ab Ende Juli 2012 im Foto­f­ach­han­del erhält­lich.

 

(thoMas)
 

Nach­trag (10.8.2012): Leider sah sich bei der Hapa­Team GmbH auch nach mehr­ma­li­gem Nach­fra­gen und nach Tagen nie­mand in der Lage, die Frage zu der – frag­wür­di­gen – „opti­schen Kon­struk­tion von sieben Spie­gel­lin­sen“ zu beant­wor­ten (siehe Pres­se­text oben). Die Produktseite bei Tokina Japan legt nahe, dass es sich um 7 Ele­mente (dar­un­ter zwei Spie­gel­lin­sen) in 3 Grup­pen han­delt. Gezeigt hatte Tokina das 300er Spie­gel­tele übri­gens schon auf der CP+ in Yoko­hama Anfang des Jahres: Vier neue Objektive von Kenko-Tokina. Bei­spiel­auf­nah­men finden sich hier: Reflex 300mm F6.3 MF MACRO.

Und hier noch MTF-Kurve und Schnitt­zeich­nung von Tokina:
 

MTF-Kurve des Tokina Reflex 6,3/300 mm
 
 
Schnittzeichnung des Tokina Reflex 6,3/300 mm