Foto der Lumix LX7Pana­so­nic stellt mit der LX7 (529 Euro) die neu­este Vari­ante seiner Edel­kom­pak­ten vor. Aus­ge­stat­tet ist sie u.a. mit neu gerech­ne­tem, licht­star­kem Zoom­ob­jek­tiv 1,4–2,3/24–90 mm (entspr. Klein­bild), neuem MOS-Sensor mit 10 Mega­pi­xeln und einem Blen­den­ring am Objek­tiv. Der erste Ein­druck ist viel­ver­spre­chend:

Für die Vor­gän­ge­rin der LX7, die 10-Mega­pi­xel-Lumix-LX3, nimmt Pana­so­nic in Anspruch, damals 2008 das Mega­pi­xel-Rennen been­det zu haben. Auch die neue LX7 kommt mit „nur“ 10.000.000 Bild­ele­men­ten aus. In Buda­pest, wohin Pana­so­nic am 3. Juli zur Pres­se­kon­fe­renz gela­den hatte, zeig­ten Test­aus­dru­cke auf DIN A3, dass das für viele Zwecke völlig aus­rei­chend ist.

Foto der Lumix LX7

Wäh­rend andere Her­stel­ler mit Kame­ras wie der PowerShot G1X (Sen­sor­ab­mes­sun­gen 18,7 x 14,3 mm) oder Cyber-shot RX100 (Sen­sor­ab­mes­sun­gen 13,2 x 8,8 mm) auf grö­ßere Sen­so­ren setzen, bleibt Pana­so­nic beim (für Kom­pakt­ka­me­ras nach wie vor üppi­gen) Sensor im 1/1,7“-Bereich (5,7 x 7,6 mm). Stolz ist Pana­so­nic auf das neue Objek­tiv mit nun deut­lich gestei­ger­ter Lich­stärke von f/1,4 im Weit­win­kel- (4,7 mm, ent­spricht 24 mm @ Klein­bild) und f/2,3 im gemä­ßig­ten Tel­ebe­reich (17,7 mm, ent­spricht 90 mm @ Klein­bild).

Was der Kol­lege über die LX3 und über die LX5 geschrie­ben hat (die Lumix LX4 und LX6 hat Pana­so­nic über­sprun­gen), gilt auch für die LX7: Gute Bild­qua­li­tät im Hemd­ta­schen­for­mat mit einem für viele Zwecke aus­rei­chen­den Brenn­wei­ten­be­reich – es macht Spaß, mit ihr zu foto­gra­fie­ren. Wer jedoch mit der Blende gestal­te­ri­sch arbei­ten will, ist mit der LX7 trotz der hohen Licht­stärke bei einem For­mat­fak­tor 5 gegen­über dem Klein­bild falsch bedient, denn das bedeu­tet auch, dass die Schärf­en­tiefe bei sonst glei­chen Vor­aus­set­zun­gen (Motiv­aus­schnitt, Blende, Ein­stel­lent­fer­nung) – grob – auch fünf Mal so groß ist wie bei Klein­bild (siehe dazu auch: Bildsensor und Bildgestaltung, Bildgestaltung: Eine Frage des Formats und einen Schärfentieferechner).

Einen Objek­tiv­de­ckel inte­griert der Her­stel­ler nicht – für eine Kom­pakt­ka­mera recht unge­wöhn­lich. Hat man den mit­ge­lie­fer­ten Metall­de­ckel ent­fernt (man kann ihn bei­spiels­weise an einer Schnur an der Kamera bau­meln lassen), ist die Kamera zügig ein­satz­be­reit und reagiert flott.

Wie schon vor inzwi­schen über sechs Jahren bei Pana­so­nics erster und ein­zi­ger Spie­gel­re­flex­ka­mera Lumix L1 hat der Her­stel­ler, Nost­al­gi­ker wird es freuen, dem Objek­tiv einen Blen­den­ring spen­diert. Obwohl mit der­ar­tig aus­ge­stat­te­ten Objek­ti­ven „groß gewor­den“, mag ich deren Vor­teil gegen­über der Blen­den­ein­stel­lung mit einem Räd­chen für den rech­ten Daumen oder Zei­ge­fin­ger nicht erken­nen, zwingt es doch bei Zeit­au­to­ma­tik zur zwei­hän­di­gen Bedie­nung. [Ein­schub thoMas: Ich hin­ge­gen finde, das ist – neben dem licht­stär­ke­ren Objek­tiv – die beste und wich­tigste Neue­rung bei der LX7.] Nett ist die Dau­men­wippe auf der Kamerarück­seite, mit der sich wahl­weise der neu hin­zu­ge­kom­mene Grau­fil­ter und die manu­elle Fokus­sie­rung (wie gewohnt moto­ri­sch) steu­ern lassen.

Fein, dass das Dis­play mit der nun dop­pel­ten Auf­lö­sung von 960.000 Bild­punk­ten deut­lich schär­fer aus­fällt. Leider ist das Dis­play nicht kipp­bar; beweg­li­che Dis­plays blei­ben auch bei Pana­so­nic den deut­lich grö­ße­ren Model­len vor­be­hal­ten.

Pas­send zum neuen Video­co­dec hat Pana­so­nic vor den Blitz­schuh nun ein Ste­reo­mi­kro­fon gepackt, die Kamera bleibt dabei jedoch genauso kom­pakt. Das Metall­ge­häuse mit leicht ver­än­der­tem Hand­griff ist aus­rei­chend gum­miert, fühlt sich wertig an und liegt gut in der Hand.
 
 
Die Pres­se­infor­ma­tion von Pana­so­nic Deutsch­land, eine Divi­sion der Pana­so­nic Mar­ke­ting Europe GmbH:

Lumix DMC-LX7 – Kom­pak­ter Lich­triese

Mit extrem licht­star­kem Leica DC Vario-Sum­mi­lux 1,4–2,3/ 24-90mm, neuem 1/1,7“-Hochempfindlichkeits-MOS-Sensor sowie erwei­ter­ten manu­el­len Ein­stell- und Bedien­mög­lich­kei­ten ermög­licht die hand­li­che, dezente Repor­ta­ge­ka­mera ein noch grö­ße­res Ein­satz­spek­trum.

Ham­burg, Juli 2012 – Mit der neuen Lumix LX7 prä­sen­tiert Pana­so­nic das aktu­elle Modell seiner beson­ders von ambi­tio­nier­ten Foto­gra­fen geschätz­ten Lumix LX-Reihe. Die Lumix LX7 setzt mit Neu­ent­wick­lun­gen bei Objek­tiv, Bild­sen­sor und Bild­pro­zes­sor sowie zahl­rei­chen Detail­ver­bes­se­run­gen und Upgrades in ande­ren Punk­ten das LX-Erfolgs­mo­dell fort.

Das völlig neu kon­stru­ierte, ein­zig­ar­tige Leica DC Vario-Sum­mi­lux 3,8x-Zoom zeich­net sich bei unver­än­dert großem 24-90mm-Brenn­wei­ten­be­reich nun durch höchste Licht­stärke aus, ange­fan­gen von f/1,4 bei 24mm Super-Weit­win­kel bis hin zu f/2,3 bei 90mm-Tele. Zusätz­lich erwei­tert der ver­bes­serte Power-OIS-Bild­sta­bi­li­sa­tor die Ein­satz­mög­lich­kei­ten der LX7.

Für die weiter ver­bes­serte Bild­qua­li­tät sorgt in der LX7 jetzt ein 1/1,7“ großer Hoch­emp­find­lich­keits-MOS-Bild­sen­sor mit 10 Mega­pi­xel-Auf­lö­sung. Er zeich­net sich gegen­über dem CCD-Sensor der Vor­gän­ger­mo­delle durch höhere Emp­find­lich­keit, mehr Dyna­mik und ver­bes­serte Farb­sät­ti­gung aus. Zusam­men mit der hohen Licht­stärke von f/1,4 garan­tiert die LX7 so eine her­vor­ra­gende Bild­qua­li­tät selbst bei schlech­ten Licht­ver­hält­nis­sen.

Auch die Bedie­nung der LX7 wurde ver­bes­sert. Der neue Blen­den­ring erlaubt die direkte, intui­tive Steue­rung der Blende und ein neuer inte­grier­ter ND(Neutral-Grau)-Filter ermög­licht es, durch die Redu­zie­rung des ein­fal­len­des Lich­tes auch in hel­le­ren Umge­bun­gen mit grö­ße­ren Blen­den­öff­nun­gen oder län­ge­ren Belich­tungs­zei­ten zu foto­gra­fie­ren. Der 7,5cm/3,0-Zoll große LCD-Moni­tor bietet mit 920.000 Bild­punk­ten die dop­pelte Auf­lö­sung und bleibt auch unter kri­ti­schen Umstän­den gut erkenn­bar. Der Blitz­schuh ermög­licht zudem den Anschluss von optio­na­lem Zube­hör wie dem klapp­ba­ren Live-View-Sucher (DMW-LVF2) mit 1,4 Mio. Bild­punk­ten. Eine elek­tro­ni­sche Was­ser­waage für Nei­gung und Dre­hung erleich­tert die exakte Kame­ra­aus­rich­tung.

Ergän­zend zu den manu­el­len Ein­stell­mög­lich­kei­ten bietet die LX7 wei­tere Auf­nahme-Optio­nen. Dazu gehö­ren Bild­stile und „Kreativ“-Filter mit 16 Digi­tal-Effek­ten ebenso wie die Mög­lich­keit zu auto­ma­ti­sch gesteu­er­ten Timer-Auf­nah­men. Die LX7 zeich­net Full-HD-Videos mit 1.920 x 1.080 Pixeln und Ste­reo­ton wahl­weise im platz­spa­ren­den AVCHD-Format im pro­gres­si­ven 50p-Modus oder im Mobil­ge­räte-kom­pa­ti­blen MP4-Format mit 25p auf. Auch dabei stehen der 3,8x-Zoombereich und manu­elle Ein­stell­op­tio­nen zur Ver­fü­gung.
 
 
Im Über­blick:
LUMIX DMC-LX7

1/1,7“-Hochempfindlichkeits-MOS-Sensor, 10 Mega­pi­xel (3.648 x 2.736)

Full-HD-Video-Modus, AVCHD-pro­gres­sive, 1.920 x 1.080/50p

3,8x-Zoom Leica DC Vario-Sum­mi­lux 1,4–2,3/24-90mm Makro-AF (ab 1cm)/MF ND-Filter inte­griert

Foto der Lumix LX7

Venus Engine-Bild­pro­zes­sor

P/A/S/M, Blen­den­ring

LCD-Moni­tor 7,5cm/3“, 3:2-Format, 920.000 Pixel

System-Zube­hör­schuh

Optio­na­ler Live-View-Sucher 1,44 Mio Pixel (äquiv.) anschließ­bar

RAW-Format

Intel­li­gente Auto­ma­tik mit iA+ für indi­vi­du­elle Anpas­sun­gen, wählt das opti­male Motiv­pro­gramm und koor­di­niert u.a.:
– Bild­sta­bi­li­sa­tor
– Intel­li­gente Dyna­mik­be­reichs­re­ge­lung
– Bewe­gungs­er­ken­nung
– Gesichts­er­ken­nung und –iden­ti­fi­zie­rung
– AF-Ver­fol­gung
– Quick-AF

HDMI-Aus­gang

Größe ca. 110,5 x 67,1 x 45,6mm
Gewicht:ca. 298g (m. Akku u. SD-Karte)
 

Foto der Lumix LX7

 
Die Lumix DMC-LX7 im Detail

1. Hoch­licht­star­kes Leica DC Vario-Sum­mi­lux Weit­win­kel-Zoom 1,4–2,3/24–90 mm
Die Lumix LX7 ist mit dem völlig neu kon­stru­ier­ten Leica DC Vario-Sum­mi­lux 1,4–2,3/24–90 mm aus­ge­stat­tet. Das 3,8x-Zoom bietet nicht nur bei 24mm Weit­win­kel eine extrem hohe Licht­stärke von f/1,4, son­dern mar­kiert bei 90mm-Tele­brenn­weite der­zeit mit f/2,3 den Spit­zen­wert bei Kom­pakt­ka­me­ras. Blende 1,4 bedeu­tet vier Mal mehr Licht auf dem Sensor als es bei f/2,8 der Fall ist. Dies bedeu­tet nicht nur grö­ße­ren Schutz vor Ver­wack­lun­gen bei wenig Licht, Blende f/1,4 erwei­tert auch die Mög­lich­kei­ten beim gestal­te­ri­schen Umgang mit der Schärf­en­tiefe, wie sie eine Kamera dieser Klasse bis­lang nicht bieten konnte. Im Tel­ebe­reich ver­hält es sich ähn­lich. Die 24mm-Weit­win­kel­brenn­weite bringt viel­fäl­tige Ein­satz­mög­lich­kei­ten vor allem in der Land­schafts-, Archi­tek­tur-, Reise- und Repor­tage-Foto­gra­fie. Ihr erfass­tes Bild­feld ist mehr als dop­pelt so groß wie bei einer 35mm-Brenn­weite und fast 1,4x größer als mit 28mm.

Das Objek­tiv besteht aus elf Linsen in zehn Grup­pen mit fünf asphä­ri­schen Linsen mit neun asphä­ri­schen Ober­flä­chen ein­schließ­lich einer neu­ar­ti­gen ED(Extra-low Dispersion)-Linse mit beid­sei­tig asphä­ri­schen Ober­flä­chen. Eine solche Linse kam bisher weder in Lumix-Kom­pakt­ka­me­ras noch in Wech­sel­ob­jek­ti­ven zum Ein­satz. Die chro­ma­ti­sche Aberra­tion wird durch die Cha­rak­te­ris­tik der ED-Linse aus­ge­gli­chen, wäh­rend die Asphä­ren Ver­zer­run­gen kor­ri­gie­ren. Das Ergeb­nis ist ein hoch­auf­lö­sen­des Bild, wei­test­ge­hend frei von Ver­zeich­nung und Arte­fak­ten wie chro­ma­ti­sche Aberra­tio­nen, Geis­ter­bil­dern und Streu­licht. Dank der Nano-Ober­flä­chen­ver­gü­tung mit ihrem beson­ders nied­ri­gen Bre­chungs­in­dex werden Refle­xio­nen über den gesam­ten Bereich des sicht­ba­ren Lichts (380-780nm) mini­miert.

Ergän­zend zur hohen Licht­stärke des Leica DC Vario-Sum­mi­lux 1,4–2,3/24-90mm schützt der ver­bes­serte Power-OIS-Bild­sta­bi­li­sa­tor effek­tiv vor ver­wa­ckel­ten Bil­dern. Schließ­lich lässt sich dank der Intel­li­gent Reso­lu­tion-Tech­no­lo­gie bei der LX7 der Zoom­fak­tor ohne wesent­lich Abstri­che an der Bild­qua­li­tät auf 7,5x erwei­tern.

2. Neu ent­wi­ckel­ter 1/1,7“ großer CCD-Sensor mit 10,1 Mega­pi­xel Auf­lö­sung
Die DMC-LX7 nutzt einen neuen 1/1,7” großen 10,1-Megapixel-MOS-Sensor, der sich durch ein um 1,5dB bes­se­res Signal/Rausch-Verhältnis im Ver­gleich zum Vor­gän­ger­mo­dell DMC-LX5 aus­zeich­net. Er sorgt über den gesam­ten Emp­find­lich­keits­be­reich für sau­bere, hoch­auf­ge­löste Bilder. Beson­ders kon­trast­rei­che Motive pro­fi­tie­ren dabei von dem großen Dyna­mik­be­reich.

Der Hoch­leis­tungs-Bild­pro­zes­sor Venus Engine bringt eine weiter ver­bes­serte Signal­ver­ar­bei­tung. Das intel­li­gente Rausch­un­ter­drü­ckungs­sys­tem erhält eine hohe Detail­auf­lö­sung durch eine auf die unter­schied­li­chen Bild­be­rei­che wie Kanten und Flä­chen jeweils opti­mal abge­stimmte Rau­sch­re­du­zie­rung, die mit­tels Multi-Pro­zess-NR in meh­re­ren Schrit­ten erfolgt.

Die schnelle digi­tale Signal­aus­le­sung ermög­licht High­speed-Seri­en­auf­nah­men mit 11B/s bei voller Auf­lö­sung mit mecha­ni­schem Ver­schluss und 5B/s mit kon­ti­nu­ier­li­cher AF. Full-HD-Videos können mit 50p auf­ge­nom­men werden.
 

Foto der Rückseite der Lumix LX7

 
3. Ver­bes­serte Bedie­nung, erwei­terte Gestal­tungs­op­tio­nen
Dank der manu­el­len Ein­stell­mög­lich­kei­ten der Lumix DMC-LX7 können ambi­tio­nierte Benut­zer ihren krea­ti­ven Ideen freien Lauf lassen. Sowohl im Foto- als auch Video­mo­dus lassen sich dank Pro­gramm-, Blen­den- und Zeit­au­to­ma­tik sowie rein manu­el­ler Zeit- und Blen­den­wahl ent­spre­chende Vor­ga­ben indi­vi­du­ell wählen.

Dabei erleich­tern der neue kon­zen­tri­sche Blen­den­ring am Objek­tiv sowie ein inte­grier­ter ND-Filter im opti­schen Strah­len­gang die Belich­tungs­kon­trolle. Ein neuer Hebel an der Kamerarück­seite regelt den ND-Filter bzw. die manu­elle Fokus­sie­rung. Der ND-Filter ermög­licht es, durch die Redu­zie­rung des ein­fal­len­den Lich­tes um 3 EV-Stufen auch in hel­le­ren Umge­bun­gen mit grö­ße­ren Blen­den­öff­nun­gen oder län­ge­ren Belich­tungs­zei­ten zu foto­gra­fie­ren.

Neu bei den LCD-Moni­tor-Anzei­gen der LX7 ist die elek­tro­ni­sche Was­ser­waage zur waa­ge­rech­ten Kame­ra­aus­rich­tung. Sie zeigt Abwei­chun­gen zur Seite, nach unten oder oben an. Der „Kreativ“-Modus der DMC-LX7 umfasst exklu­siv zwei zusätz­li­che Filter. Radiale und sanfte Defo­kus­sie­rung ergän­zen Weich­zeich­ner*, Mono­chrom dyna­mi­sch, Dra­ma­ti­sch, Selek­tiv­farbe (Mono­chrom mit einer Farbe), Cross-Pro­zess, Low Key, Spiel­zeug­ka­mera-Effekt und Ster­nen­fil­ter zusätz­lich zu Expres­siv, Retro, High Key, Sepia, High Dyna­mic, und Minia­tur-Effekt. Die radiale Defo­kus­sie­rung erzeugt einen von der Licht­quelle nach außen aus­ge­hen­den Unschär­fe­ef­fekt, die sanfte Defo­kus­sie­rung bringt noch wei­chere Über­gänge. Die Wir­kung der ein­zel­nen Modi ist zudem noch durch den Nutzer vari­ier­bar. Auto­ma­ti­sche Zeit­raf­fer­auf­nah­men sind mit der LX7 nach Vor­gabe der Start­zeit, der Inter­vall­zeit und der Anzahl der gewünsch­ten Fotos mög­lich, etwa um mit der Kamera vom Stativ Ver­än­de­run­gen und Bewe­gun­gen bei Land­schaf­ten, Pflan­zen oder Tieren über einen Zeit­raum zu beob­ach­ten und doku­men­tie­ren.

Neben den zahl­rei­chen Funk­tio­nen für erfah­rene Foto­gra­fen bietet die DMC-LX7 zugleich im iA (Intel­li­gent Auto)- und iA+-Modus zahl­rei­che Auto­ma­tik-Funk­tion, die auch weni­ger erfah­re­nen Nut­zern ein­fach und kom­for­ta­bel zu gelun­ge­nen Fotos ver­hel­fen. Ebenso beim Ein­satz der iA-Funk­tio­nen – Power-OIS, AF-Ver­fol­gung, Dyna­mik­re­ge­lung, Motiv­pro­gramm-Wahl, Gesichts­er­ken­nung, ISO-Steue­rung, HDR (High Dyna­mic Range), Frei­hand-Nacht­auf­nahme und Bewe­gungs­schärfe – können im iA+-Modus Hintergrund(un)schärfe, Belich­tungs­kor­rek­tur und Weiß­ab­gleich vom Benut­zer vari­iert werden.

Die DMC-LX7 ist mit einem neuen 7,5cm/3,0“-LCD-Monitor mit auf 920.000 Bild­punk­ten ver­dop­pel­ter Auf­lö­sung, auto­ma­ti­scher Hel­lig­keits­re­ge­lung in elf Stufen und brei­tem Betrach­tungs­win­kel aus­ge­stat­tet. So eignet sich der große Moni­tor zur siche­ren Bild­kon­trolle vor der Auf­nahme wie auch zum Betrach­ten auf­ge­nom­me­ner Fotos und Video durch meh­rere Per­so­nen.
* nur bei Foto

 

Foto der Oberseite der Lumix LX7

 
4. Full-HD-Videos mit 50p im pro­gres­si­ven AVCHD-Format oder 25p im PC-kom­pa­ti­blen MP4-Format
Die DMC-LX7 nimmt hoch­auf­lö­sende Full-HD-Videos mit 1.920 x 1.080/50p (PAL) im AVCHD-progressive(MPEG-4 /H.264)-Format auf. Die Video­auf­zeich­nung kann über eine eigene Taste jeder­zeit direkt gestar­tet werden. Das AVCHD-pro­gres­sive-Format zeich­net sich durch die Kom­pa­ti­bi­li­tät mit AV-Gerä­ten wie HDTVs und Blu-ray Disc-Play­ern aus. AVCHD-Videos können nur durch Ein­set­zen einer SDXC-, SDHC- oder SD-Spei­cher­karte in das Prä­sen­ta­ti­ons­ge­rät oder direkt aus der Kamera mit Mini-HDMI-Kabel auf einem HDTV-Gerät wie­der­ge­ge­ben werden. Alter­na­tiv steht das MP4-Format zur Wahl, wenn die Videos ohne For­mat­wand­lung direkt auf dem PC oder Mobil­ge­rä­ten wie Smart­pho­nes oder Tablet-PCs ange­schaut werden sollen.

iA (Intel­li­gent Auto)- und iA+-Modus sowie die Stu­fen­zoom-Funk­tion und Power-OIS des Objek­tivs stehen auch bei Video-Auf­nah­men zur Ver­fü­gung. Beim Ste­reo­ton sorgt Dolby® Digi­tal Stereo Crea­tor für rea­lis­ti­schen Sound zu den beweg­ten Bil­dern.

Das Ste­reo­mi­kro­fon hat eine eigene Zoom­ge­räusch-Unter­drü­ckung, und eine „Auto Cut“-Funktion blo­ckiert stö­rende Wind­ge­räu­sche im Hin­ter­grund.

Die DMC-LX7 ist zusätz­lich mit einem „Crea­tive Video“-Modus aus­ge­stat­tet, in dem die Benut­zer Ver­schluss­zeit und Blende manu­ell ein­stel­len und so beson­dere Motive indi­vi­du­ell anpas­sen können. So lassen sich Ver­schluss­zeit und Blen­den. Im MP4-Format sind zudem High­speed-Videos mit 100B/s (bei 25p) mög­lich, um schnell bewegte Objek­tive detail­liert ver­fol­gen zu können.

5. Wei­tere wich­tige Details in Stich­wor­ten
• RAW- und RAW+JPEG-Aufzeichnung
• Belich­tungs­rei­hen für Weiß­ab­gleich oder Bild­for­mate
• HDR-Modus
• Pan­orama-Modus
•  3D-Foto-Modus

6. Viel­sei­tig aus­bau­fä­hig
Die LX7 kann je nach indi­vi­du­el­len Ansprü­chen erwei­tert werden. Der neue Zube­hör­schuh nimmt jetzt auch den (von der GX1 bekann­ten) klapp­ba­ren Live-View-Sucher DMW-LVF2 mit 1,44 Mil­lio­nen Bild­punk­ten äqui­va­lent, 100%-Bildfeld und einer bemer­kens­wer­ten effek­ti­ven Ver­grö­ße­rung von 0,7 auf.

Wei­tere Zube­hör­teile runden die indi­vi­du­el­len Auf­rüs­tungs­mög­lich­kei­ten der LX7 ab:
• Live-View-Sucher DMW-LVF2
• opti­scher Auf­steck­su­cher (24mm Rahmen): DMW-VF1
• Fil­ter­ad­ap­ter: DMW-FA1
• Schutz­fil­ter: DMW-LMCH37
• Neu­tral-Grau­fil­ter: DMW-LND37
• Pola­ri­sa­ti­ons­fil­ter: DMW-LPLA37
• Leder­ta­sche: DMW-CLX7
• Akku: DMW-BCJ13
• Blitz­ge­räte: DMW-FL220 (LZ22), FL360 (LZ36); FL500 (LZ50)

Preis und Ver­füg­bar­keit
Die Pana­so­nic Lumix DMC-LX7 wird ab August 2012 für 529,- Euro (UVP) im Handel erhält­lich sein.
 
 

Tech­ni­sche Daten Lumix DMC-LX7
Kamera-Typ Digi­tale Hig­hEnd-Kom­pakt­ka­mera
Bild­sen­sor 1/1,7“ Hoch­emp­find­lich­keits-MOS, 12,7 Mega­pi­xel mit Primär-Farb­fil­ter
Pixel effek­tiv 10,1 Mega­pi­xel
Bild­for­mate / Auf­lö­sung max. Foto: 4:3: 3648 x 2736 Pixel(10M); 3:2: 3776 x 2520 Pixel (9,5M); 16:9: 3968 x 2232 Pixel (9M); 1:1: 2736 x 2736 Pixel (7,5M) (Bild­for­mate-Belich­tungs­rei­hen­au­to­ma­tik). Video AVCHD: 1920 x 1080, 50p, Sensor-Aus­gabe: 50 B/s; Video MP4: 1920 x 1080, 25 B/s
Datei­for­mat / Qua­li­täts­stu­fen Foto: JPEG (Fein/Standard) (DCF/EXIF 2.3), RAW+fine, RAW+Standard; HD-Video: AVCHD / MP4
Objek­tiv Leica DC Vario-Sum­mi­lux 1,4–2,3/4,7–17,7mm (= 24-90mm KB); 11 Linsen in 10 Grup­pen (5 asphä­ri­sche Linsen, 9 asph. Flä­chen); Zoom 3,8x; Intel­li­gent-Zoom 7,5x; Erwei­ter­ter Opti­scher Zoom max. 4,5(≤7M, 4:3-Format); Digi­tal-Zoom 4x
Bild­sta­bi­li­sie­rung opti­scher Bild­sta­bi­li­sa­tor Power-OIS (ein / aus)
Fokus­sie­rung Auto­fo­kus­funk­tion: Normal / Makro / Quick AF, kont. AF, MF. Mess-Modi: 23-Feld / 1-Feld (Größe und Posi­tion varia­bel) / AF-Tracking / Gesichts­er­ken­nung. Kür­zeste Ent­fer­nung: 50 cm, Makro / Intel­li­gent-Auto: ab 1 cm (W) / 30 cm (T); Auto­fo­kus-Hilfs­licht
ISO-Emp­find­lich­keit Auto / Intel­li­gent-ISO / 80 / 100 / 200 / 400 / 800 / 1600 / 3200 / 6400 / 12800*mit Pixel­bün­de­lung
Belich­tungs­zei­ten / Blen­den 1/4000 –250 s, f/1,4–8,0 (Weit­win­kel), f/2,3–8,0 (Tele), ND-Filter (3 Stufen)
Belich­tungs­mes­sung varia­ble Mehr­feld­mes­sung / mit­ten­be­tont / Spot
Belich­tungs­steue­rung Intel­li­gent-Auto, P, A, S, M, C1, C2, Video, Krea­tiv-Modi, Motiv­pro­gramme; Blen­den­ring für Blen­den­vor­wahl; manu­elle Kor­rek­tur (±3 EV in 1/3-Stufen), Belich­tungs­rei­hen (±3 EV in 1/3-Stufen)
Motiv­pro­gramme (Foto) Por­trait, Schöne Haut, Land­schaft, Pan­orama, Sport, Nacht-Por­trait, Nacht-Land­schaft; Frei­hand-Nacht­auf­nahme; HDR; Spei­sen; Baby 1/2, Haus­tier, Son­nen­un­ter­gang, durch Glas; 3D
Krea­tiv-Modi Expres­siv / Retro / High-Key / Low Key / Sepia / Mono­chrom dyna­mi­sch / Dra­ma­ti­sch / High Dyna­mic / Cross-Ent­wick­lung / Spiel­zeug­ka­mera /Miniatur-Effekt / nur für FOTO: Weich­zeich­ner / Ster­nen­fil­ter / Selek­tiv­farbe /Radiale Unschärfe / Sanfte Unschärfe
Weiß­ab­gleich / Farben Auto / Tages­licht / Wolken / Schat­ten / Blitz / Halo­gen / Weiß 1 / Weiß 2 / Weiß­ab­gleichs­reihe, 2-Achsen-Fein­ab­stim­mung. Farb­modi: Stan­dard / Dyna­mi­sch / Natür­lich / Mono­chrom / Land­schaft / Por­trait / Indi­vi­du­ell (Farbe, Hel­lig­keit, Sät­ti­gung ein­stell­bar)
Bild­an­pas­sun­gen Kon­trast, Schärfe, Farb­sät­ti­gung, Rau­sch­re­du­zie­rung
LCD-Moni­tor 7,5 cm (3“) LCD, 920.000 Bild­punkte, 3:2-Format, Anti­re­flex-Beschich­tung, Bild­feld ca. 100 Pro­zent, weiter Blick­win­kel, auto­ma­ti­sche Hel­lig­keits­re­ge­lung, Power-Modus
Sucher (optio­nal) Elek­tro­ni­scher Live-View-Auf­steck­su­cher (1,44 Mio Pixel äquiv., 90 Grad kipp­bar); opti­scher Auf­steck­su­cher mit 24mm-Leucht­rah­men
Anzei­gen / Infor­ma­tio­nen Belich­tungs­modi / –ein­stel­lun­gen, Auf­lö­sung, Foto­qua­li­tät, Video­qua­li­tät, AF-Modus/-Feld, Zeit, Blende, ISO, His­to­gramm, Git­ter­netz, OIS, Blitz, Auf­lö­sung, Bat­te­rie­kon­trolle, Bild­zahl, Seri­en­be­lich­tung, i-Auf­lö­sung, i-Kon­trast, Motiv­pro­gramme, Datum, Uhr­zeit, Video-Rest­zeit, autom. Bild­kon­trolle nach Auf­nahme
Blitz inte­griert, Reich­weite 0,8–8,5 m (Weitwinkel/ISO Auto), 0,3–5,2 m (Tele/ISO Auto), exter­ner System-Blitz­schuh. Modi: auto­ma­ti­sch / Auto mit Rot­au­gen-Redu­zie­rung / Blitz an / 1.+2.-Verschluss-Synchronisation, Lang­zeit-Syn­chro­ni­sa­tion mit Rote-Augen-Redu­zie­rung / Blitz aus
Seri­en­bil­der mit AF-S: 11 B/s, max. 12 Bilder, mit AF-Tracking: 5 B/s. High­speed-Seri­en­mo­dus: 40 B/s (5M), 60 B/s (2,5M)
Selbst­aus­lö­ser Vor­lauf­zeit 2 s/10 s /10 s, 3 Fotos
Datei-For­mate Foto: JPEG (Exif 2.3)/DPOF; RAW; Video: AVCHD Lite, Quick­Time Motion JPEG
Spei­cher ca. 70 MB inte­griert, SD-/SDHC-/SDXC-Speicherkarten
Wie­der­gabe Über­sicht (12/30 Bilder), Normal (Zoom max. 16x), Ver­än­de­rung der Auf­lö­sung, Aus­schnitt, Aus­rich­tung, Lösch­schutz. Löschen (Einzel / Multi / alle / alle außer Favo­ri­ten). Dia-Show: alle / Fotos / Videos / Favo­ri­ten / Kate­go­rien
Sons­ti­ges Auto-Retu­sche- / Krea­tiv-Reut­sche-Funk­tion; auto­ma­ti­sche Hoch- / Quer­for­mat-Erken­nung, Mikrofon(Stereo), Laut­spre­cher, Reisezeit/Weltzeit/Datumsstempel, Titel­ein­gabe, Text­stem­pel, Kopie­ren, Quick-Menü
Menü-Spra­chen Eng­li­sch, Deut­sch, Fran­zö­si­sch, Ita­lie­ni­sch, Spa­ni­sch, Pol­ni­sch, Tsche­chi­sch, Unga­ri­sch, Nie­der­län­di­sch, Tür­ki­sch, Por­tu­gie­si­sch, Japa­ni­sch, Schwe­di­sch, Däni­sch, Fin­ni­sch, Grie­chi­sch
Direkt­druck Pict­Bridge (Einzel, Multi, Favo­ri­ten, DPOF)
Anschlüsse mini-HDMI mit Viera-Link, Digi­tal: USB, AV aus (PAL), Netz­ge­rä­te­an­schluss
Ener­gie­ver­sor­gung Lithium-Akku 3,6V, 1.250 mAh, ca. 330 Fotos (nach CIPA-Stan­dard*), USB-Lade­funk­tion, Netz­ge­rät 110-240V AC (optio­nal)
Abmes­sun­gen 110,5 x 67 x 45,6 mm (BxHxT)
Gewicht ca. 269 g (netto), ca. 298 g (mit SD-Karte und Akku)
Farbe Schwarz
Zube­hör mit­ge­lie­fert Lithium-Akku, Lade­ge­rät, USB-Kabel, Tra­ge­gurt, Objek­tiv­de­ckel mit Schlaufe, Blitz­schuh­ab­de­ckung, DVD-ROM
Soft­ware mit­ge­lie­fert PHO­TO­fun­STU­DIO Studio 8.3 Pre­mium Edi­tion; SILKYPIX Deve­l­oper Studio, Adobe Reader

 
Stand: Juli 2012. Ände­run­gen und Irrtum vor­be­hal­ten.
 
 
(mts)
 

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