Van Ray: „Redemption“Kunst ist keine heilige Kuh, die Stadt ein Abenteuerspielplatz der Kunst – Streetart-Künstler präsentieren jetzt spannende Positionen dieser jungen Richtung der Gegenwartskunst in der Kölner Galerie 30works. „dirty works volume II“:

Pressemeldung von 30works Galerie:

„dirty works volume II @ 30works” Streetart pur - anarchisch, rotzfrech und subversiv

Am 12. Februar 2011 wird die Kölner Galerie 30works nun schon zum zweiten Mal zum Treffpunkt der jungen Wilden: Internationale Streetart-Künstler präsentieren ihre Arbeiten in der Ausstellung „dirty works volume II“. Die Schau versammelt die spannendsten Positionen dieser jungen, vitalen und vielleicht angesagtesten Richtung der Gegenwartskunst – vom Bananensprayer über EMESS bis hin zu Pim Smit.

 

L.E.T.: „Hunting Bushman“

L.E.T.: „Hunting Bushman“

 
Sie stößt an, sie überrascht, sie provoziert. Seit Jahren schon sorgt die Streetart mit ihren Interventionen im öffentlichen Raum für Furore, lässt mit ihrer Spontaneität am Rande des Legalen den klassischen, in Routine erstarrten Kunstbetrieb alt aussehen. Selbstbewusst fordert sie für sich das Recht, das eigene Lebensumfeld mitzugestalten.

Die Stadt als Abenteuerspielplatz der Kunst

Mit Spraydosen, Stencils, Aufklebern und Postern rücken Streetartisten Häuserwänden und Fabriktoren, Ampeln und Straßenschildern zu Leibe, setzen mit ihren Statements deutliche Zeichen gegen Langeweile, Mief und Missstände. Statt sich in Museen zu verstecken, verwandelt ihre gesellschaftskritische Kunst die Stadt und ihre Peripherie in einen Abenteuerspielsplatz, macht sie zum Labor lustvoller Kreativität. Kein Wunder, dass Streetart inzwischen nicht nur die Straße, sondern auch die etablierten Kunsträume erobert hat. Längst sind Arbeiten ihrer Ikonen Bansky oder D*Face auf dem Kunstmarkt Kult.

 

Nils Müller: „Deep, Down & Dirty“

Nils Müller: „Deep, Down & Dirty“

 
„Kunst ist keine heilige Kuh“

Gérard Margaritis ist ein ausgewiesener Kenner der Szene. Als einer der ersten in Deutschland hat er Streetart in die Galerie geholt. „Streetart ist revolutionär im besten Wortsinne. Sie befreit die Kunst aus ihrem Elfenbeinturm und befriedigt den Hunger nach spektakulärer Kunst“, sagt er.

Am 12. Februar 2010 wird seine Galerie 30works in Köln nun schon zum zweiten Mal zum Treffpunkt der jungen Wilden: Internationale Streetart-Künstler präsentieren ihre Arbeiten in der Ausstellung „dirty works volume II“. Die Schau versammelt die spannendsten Positionen dieser jungen und vielleicht angesagtesten Richtung der Gegenwartskunst – vom Bananensprayer über EMESS bis hin zu Pim Smit. Die Vielfalt der Techniken, Stile und Sujets, deren sich die zwölf vertretenen Künstlerinnen und Künstler bedienen, illustriert die ganze vitale Kraft und das enorme kreative Potential der Szene.

„dirty works volume II“ – das ist Streetart pur, anarchisch, rotzfrech und subversiv. Denn, so Gérard Margaritis: „Kunst ist keine heilige Kuh. Kunst ist wie ein geliebtes Kleidungsstück. Wenn es zu mir passt und mir gefällt, hänge ich es mir an die Wand.“ Die Ausstellung eröffnet am 12. Februar 2011 mit einer Vernissage.

„dirty works volume II @ 30works“ zeigt Arbeiten von:
Bananensprayer
EMESS
Johannes Gonné
L.E.T.
Nils Müller
Panamoe
{ths}
Lena Schmidt
Pim Smit
Vang
Van Ray
Marc C. Woehr

 
 
Ausstellung:
dirty works volume II @ 30works
12.02. bis 12.03.2011

30works Galerie
Gérard Margaritis
Antwerpener Str. 42
50672 Köln

Öffnungszeiten: Di - Fr 15-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr sowie nach Vereinbarung.
 
 

Van Ray: „Monkey“

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(thoMas)