+++ Has­sel­b­lads Glanz und Gloria +++ Samyang 1,4/35 mm +++ Voigt­län­der und Zeiss für Sony alpha +++ Wür­fel­ge­schich­ten +++ 50 Jahre Con­tarex +++ Brau­se­trin­ker +++ Bau­kas­ten-Kamera +++

Screenshot Creative Destruction

 
Has­sel­b­lads Glanz und Gloria ist in Göte­borg ver­bli­chen. Das zeigt uns Jan Jörn­mark, Dozent für Wirt­schafts­ge­schichte an der Tech­ni­schen Hoch­schule Chal­mers und an der Han­dels­hoch­schule Göte­borg, der über den Nie­der­gang von Unter­neh­men und Indus­trien zwei Bücher geschrie­ben hat. Auf der von ihm gestal­te­ten Seite Creative Destruction finden sich, euro­pa­weit gelis­tet, Fotos ent­spre­chen­der Objekte. Gleich­ma­ßen fas­zi­nie­rend wie auch trau­rig stim­mend ist das, was von der Has­sel­b­lad-Zen­trale in Göte­borg übrig geblie­ben ist: Hasselblad. Laut einem Kom­men­tar ist das Gebäude aber nicht länger ver­waist – der schwe­di­sche Rund­funk soll darin senden.

Foto alpha-Bajonett von Leitax

Manu­elle Voigt­län­der- und Zeiss-Objek­tive an Sony-Alpha-Kame­ras. Wäh­rend der­zeit in zahl­rei­chen Foren und Blogs – etwa bei Zeiss rumors – dis­ku­tiert wird, ob Carl Zeiss seine manu­el­len Objek­tive auch mit Sony-Alpha-Bajo­nett lie­fern wird, sind solche Mög­lich­kei­ten heute schon ver­füg­bar: Für die vier von Cosina gefer­tig­ten Voigt­län­der-SLII-Objek­tive, die es der­zeit vom Her­stel­ler nur mit Nikon-, Pentax- und teil­weise Canon-Anschluss gibt, lie­fert der spanische Anbieter Leitax Umbau­sätze, mit denen sich die Objek­tive mit Nikon-Anschluss so modi­fi­zie­ren lassen, dass sie an Sonys alpha-Kameras passen. David Llado, der in der Nähe von Bar­ce­lona die Seite Leitax.com betreibt, lie­fert die Bajo­nette auf Wunsch auch mit einem spe­zi­fi­schen Chip für das jewei­lige Objek­tiv. Damit werden die fixen Daten des Objek­tivs über­tra­gen. Eine Über­tra­gung der Ein­stell­da­ten erfolgt jedoch nicht. Dafür kann das Objek­tiv jeder­zeit wieder in den ursprüng­li­chen Zustand zurück­ge­baut werden. Da die gleich­falls von Cosina gebau­ten Carl-Zeiss-Objek­tive das glei­che Bajo­nett-Modul nutzen, lassen sich auch die ent­spre­chen­den ZF- und ZF.2-Objektive auf alpha-Bajo­nett umrüs­ten.
 

Foto vom Samyang 1,4/35 mm

 
Samyang 1,4/35 mm. Der korea­ni­sche Her­stel­ler Samyang, der vor etwa drei jahren mit seinem ersten hoch­licht­star­ken Weit­win­kel auf den Markt kam, hat mit dem Samyang 1,4/35 mm AS UMC eine neue Ver­sion dieses Objek­tivs vor­ge­stellt. Das neue Objek­tiv soll für fol­gende Anschlüsse erhält­lich sein: Canon EOS, FourT­hirds, Nikon, Pentax K, Samsung NX und Sony alpha. Infor­ma­tio­nen über Preis und Ver­füg­bar­keit sollen Ende Sep­tem­ber 2010 folgen.

Kodak prä­sen­tiert sich auf der dies­jäh­ri­gen pho­to­kina unter dem Motto „125 Jahre Inno­va­tion“, hatte doch George East­man 1885 den ersten Roll­film auf den Markt gebracht. Damals wurde übli­cher­weise auf Plan­film foto­gra­fiert – der Roll­film brachte eine deut­li­che Ver­bes­se­rung inso­fern, als nun nicht mehr für jede Auf­nahme ein eige­ner Film ein­ge­legt werden musste. Unter dem Motto „125 Jahre Inno­va­tion“ steht auch die Podi­ums­dis­kus­sion auf dem Kodak-Stand (Halle 5.2, E020, F020 / F030), die an jedem der vier Mes­se­tage statt­fin­den wird und die auch online über K-Zone über­tra­gen wird.
 

Foto von CubeStories

 
Foto­wür­fel auf Welt­reise. Mit einer im Sommer 2010 selbst gebau­ten, begeh­ba­ren und zer­leg­ba­ren, Groß­for­mat­ka­mera wollen die drei foto­be­geis­ter­ten Süd­ti­ro­ler Andrea Piz­zini, Chris­tian Mar­ti­nelli und Andrea Salvà auf Weltreise gehen. Die Kamera belich­tet auf spe­zi­el­les Foto­pa­pier im Format 1,2x1,2 m. Werden in der Anfangs­phase nur Schwarz­weiß­auf­nah­men gemacht, sollen es später auch Farb­auf­nah­men sein. Bei den Auf­nah­men han­delt es sich jeweils um Uni­kate. Nach ersten Auf­nah­men in den hei­mi­schen Bergen wollen die Drei nun mit ihrer Kamera, die zer­legt in einen VW-Bully passt, auf Reisen gehen. Zunächst für Per­so­nen­auf­nah­men nach Ant­wer­pen, das als Ziel gewählt wurde, weil dort offen­sicht­lich die kul­tu­rell bun­teste Bevöl­ke­rung Euro­pas zu finden ist.

Titel Das Contarex-System – Wegweiser in die Zukunft

Carl Zeiss ver­si­chert: neu gekaufte Objek­tive sind ver­si­chert. Und das ein Jahr lang kos­ten­los. Die „umfas­sende Ver­si­che­rung gegen Scha­den und Ver­lust“ muss zwi­schen dem 20.09.2010 und dem 20.01.2011 für ein in diesem Zeit­raum erwor­be­nes Objek­tiv der Reihen ZE, ZF.2, ZK und ZM abge­schlos­sen werden, soll sie gratis sein. Mehr zur kos­ten­lo­sen Objek­tiv­ver­si­che­rung unter www.zeiss.de/photo/sicher.

50 Jahre Con­tarex. Es ist inzwi­schen ein halbes Jahr­hun­dert ver­gan­gen, seit der nach dem zwei­ten Welt­krieg im ehe­ma­li­gen Stutt­gar­ter Cont­essa-Werk fort­ge­führte Kame­ra­her­stel­ler Zeiss Ikon die erste Con­tarex-Kamera auf den Markt brachte, die auf der pho­to­kina 1958 erst­mals der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt worden war. Das damals zur Hei­den­hei­mer Carl-Zeiss-Stif­tung gehö­rende Unter­neh­men wollte mit der Spie­gel­re­flex­ka­mera mit Schlitz­ver­schluss die wach­sende Nach­frage in diesem Seg­ment bedie­nen. Mit dem Ende der Kamer­a­pro­duk­tion bei Zeiss Ikon kam auch das Ende der Con­tarex-Fer­ti­gung. Der in Japan lebende Con­tarex-Foto­graf und –Lieb­ha­ber Heinz Hugo Alber hat dem letzt­lich geschei­ter­ten Ver­such der schwä­bi­schen Inge­nieure, den Erfolg der japa­ni­schen Kame­ra­her­stel­ler auf­zu­hal­ten, ein mäch­ti­ges Denk­mal gesetzt: „Das Contarex-System – Wegweiser in die Zukunft“ wurde bei Lin­de­manns in Stutt­gart ver­legt, ist knapp 400 Seiten stark und für 98 Euro erhält­lich. Noch­was: Eine Con­tarex wird es wohl nicht mehr geben. Der Name „Contax“ jedoch ist in diesem Jahr aus der Lizenz an Kyo­cera wieder frei worden.
 

Foto vom Wireless Gigtube von Aputure

 
Der neue kabel­lose Live­View-Fern­aus­lö­ser Wire­less Gigtube von Apu­ture (ab 329 Euro) ist für Canon-, Nikon- und Olym­pus-Modelle erhältich. Er ermög­licht das draht­lose Fokus­sie­ren und Aus­lö­sen der Kamera aus bis zu 100 m Ent­fer­nung. Das von der Kamera über­tra­gene Bild wird auf einem 3,5-Zoll-TFT-Display ange­zeigt. Der Wire­less Gigtube ist unter ande­rem bei www.photo-solution.de erhält­lich.
 

Foto com KeyFrameB von Jobo

 
Jobos Key­FrameB „in seiner soli­den Ver­ar­bei­tung und mit prak­ti­scher Fla­schen­öff­ner­funk­tion“ ist eine „ein­zig­ar­tige Funk­ti­ons­kom­bi­na­tion“ aus Mini-Bild­rah­men und Fla­schen­öff­ner, kostet 19 Euro, und soll auch vor einer männ­li­chen Käu­fer­schicht nicht halt machen, die „zuwei­len auch im Gefecht eine Colaf­la­sche o. ä. schnell öffnen möchte“. Na, wenn‘s denn mal bei der Brause bleibt …
 

Foto der NB 1000 von Pentax

 
Kamera-Bau­kas­ten. Bei der von Hoya/Pentax in Zusam­men­ar­beit mit dem japa­ni­schen Spiel­wa­ren­her­stel­ler Kawata, Ltd gestal­te­ten digi­ta­len Kom­pakt­ka­mera Optio NB 1000 kann der Nutzer nicht nur eine andere Front­sei­ten-Folie ein­le­gen wie bei der ansons­ten bau­glei­chen Optio RS 1000, son­dern er kann das Gehäuse mit den in Japan erhält­li­chen Nanoblock-Bausteinen, die dem däni­schen Lego-System ähneln, auf­bau­end gestal­ten. Die ab Mitte Okto­ber 2010 erhält­li­che Kamera wird nur in Japan ver­kauft. Pentax will pro Monat 10.000 Stück von der NB 1000 pro­du­zie­ren.
 
 
Ihnen ein wun­der­schö­nes Wochen­ende.

(CJ / RJ / thoMas)