Fotos: George ToddBlurb – ein Foto­buch­dienst­leis­ter aus den USA – fer­tigt nicht nur Foto­bü­cher in sehr guter Qua­li­tät, son­dern die kann man dann auch direkt über die Web­seite ver­mark­ten, wes­halb sich Blurb u.a. für Klein­auf­la­gen, limi­tierte Kunst­e­di­tio­nen und „Books on Demand“ anbie­tet:

Blurb stellt dazu umfang­reichste Mög­lich­kei­ten nicht nur für Ama­teur­fo­to­gra­fen und Fami­li­en­al­ben, son­dern auch für Profis bereit. So nutzen einige bekannte Foto­gra­fen den Dienst, um ihre Aus­stel­lungs­ka­ta­loge zu pro­du­zie­ren; mit­un­ter auch mit signier­ten Orgi­nal­ar­bei­ten. Eine Beson­der­heit ist, dass man seine Foto­bü­cher auch direkt im Blurb-Books­tore prä­sen­tie­ren und ver­kau­fen kann – Qualität(en) und Preise legt der Autor fest. Wird ein Buch ver­kauft, so stellt Blurb die Kosten fürs Buch plus 4 € Bear­bei­tungs­pau­schale in Rech­nung, der Rest geht an den Buch­au­tor. Vor­kos­ten fallen nicht an – die Bücher werden nach Order­ein­gang von Blurb pro­du­ziert und direkt an den Bestel­ler ver­sandt.

Ich habe das Ganze erst­mals 2008 aus­pro­biert: die fünf Kata­log­ex­em­plare für die Aus­stel­lung „Inside Sto­ries“ – ein klei­nes 48-Seiten-Buch mit Schwarz­weiß­fo­tos im Hard­co­ver­for­mat 21x21 cm – waren sofort aus­ver­kauft. Ich habe dieses Buch dann im 21x25-cm-Format neu gestal­tet – es ist online einsehbar und jeder kann es kaufen … (wählt man „public“ für ein Buch, können alle die ersten 15 Seiten ein­se­hen; ansons­ten ist nur die Titel­seite sicht­bar).
 

Screenshot der Blurb-Webseite

 
Die Preisgestaltung von Blurb ist ein­fach und attrak­tiv – für einen vor­ge­ge­be­nen Sei­ten­um­fang zahlt man einen fixen Preis: 20–40, 41–80, 81–120, etc. – 440 Seiten sind das Maxi­mum und kosten 80,95 Euro. 1–5 Bücher kann man sich für 5,95 Euro senden lassen. Meine ein­ge­stell­ten Bücher haben zwi­schen 41- 80 Seiten und kos­te­ten mich je 34,95 Euro (zzgl. 7% MwSt.).

Hier Seiten aus dem meinem Buch „Take 7“ :
 

Fotos: George Todd
 
 
Fotos: George Todd

 
Was nun die Bucher­stel­lung angeht, so ist mir – zumin­dest auf dem Mac – nichts Ver­gleich­ba­res bekannt. BookS­mart (Mac & Win­dows) funk­tio­niert wie ein gutes Lay­out­pro­gramm und ist viel ein­fa­cher zu bedie­nen als andere Pro­gramme:

  1. Das Pro­gramm „BookS­mart“ her­un­ter­la­den und instal­lie­ren
  2. Buch­größe fest­le­gen
  3. Buch­ti­tel, Unter­ti­tel und Autor ein­ge­ben
  4. Das neue Buch erscheint sofort; inklu­sive der eben gemach­ten Anga­ben auch auf dem Buch­rü­cken und in der Kopf­zeile
  5. Die Pagi­nie­rung (Sei­ten­num­me­rie­rung) erfolgt auto­ma­ti­sch ab der Stelle, die man fest­legt (Ein­lei­tung, …)
  6. Für die Sei­ten­ge­stal­tung kann man unter ver­schie­de­nen Stan­dard­sei­ten (Ein­lei­tung, Inhalt, Kapi­tel­seite, Index, …) wählen. Dafür stehen viele Vor­la­gen bereit
  7. Der Text kann in jedem Zei­chen­satz geschrie­ben werden, der auf dem Com­pu­ter instal­liert ist
  8. … gestal­ten, in Auf­trag geben, fertig

Wem das nicht taugt bzw. wer andere Lay­oyut­pro­gramme vor­zieht, der kann auch eine fertig gestal­tete PDF-Datei an Blurb senden.

Ich habe mitt­ler­weile acht Bücher bei Blurb pro­du­ziert; drei wei­tere sind in Vor­be­rei­tung. Gekauft wurden sie von Leuten über­all auf der Welt, dar­un­ter eine bekannte Opern­sän­ge­rin aus Aus­tra­lien – es ist toll! Wobei hin­zu­ge­fügt, sei, dass es für mich dabei nicht ums Geld­ver­die­nen mit den Büchern geht. Dazu müsste ich einen (kos­ten­lo­sen) Ver­trag mit Blurb schlie­ßen, und das war es mir noch nicht wert, mag ich doch nicht so recht glau­ben, dass die Welt Schlange steht nach meinen Bild­bän­den. So gebe ich meine Werke zum Selbst­kos­ten­preis ab.

(George E. Todd / thoMas)