Ein briti­sches Start-up-Unter­nehmen präsen­tiert einen Mignonakku, der dank integrierten USB-Anschlusses direkt am Computer geladen werden kann. Weitere Akkuformate sollen folgen:

London – Das britische Start-up Moixa hat ein innova­tives Akku-Konzept präsen­tiert, das auf der Integration eines USB-Anschlusses direkt in der jewei­ligen Batte­rieform beruht. Den Auftakt bildet eine herkömm­liche AA-Batterie. Diese verfügt über eine aufklappbare Kappe, unter der sich der USB-Stick versteckt. Neben dem AA-Format hat Moixa auch eine eckige 9-Volt-Batterie sowie Akkutypen für Mobil­te­lefone angekündigt. Das Wieder­auf­laden erfolgt per USB-Anschluss. Alter­nativ können aber auch herkömm­liche Ladesta­tionen benutzt werden.

„Rund 16 Mrd. Alkali-Batterien pro Jahr werden auf verschwen­de­rische Weise im Einweg-Prinzip verwendet“, erklärt Simon Daniel, Erfinder des Konzepts und CEO von Moixa, im Gespräch mit pressetext. „Das Konzept wieder­auf­lad­barer Batterien wird zwar von vielen Konsu­menten geschätzt – die umständ­liche Handhabe mit herkömm­lichen Ladesta­tionen aller­dings weniger. Mit der USB-Integration können wir hier eine weitaus komfor­ta­blere Lösung anbieten“, meint Daniel. Der britische Erfinder ist bereits in der Vergan­genheit mit innova­tiven Ideen aufge­fallen. So zeichnet er unter anderem für eine faltbare Tastatur verant­wortlich, die an PDAs oder Black­berrys angeschlossen werden kann: www.thinkoutside.com.

Der vorge­stellte NiMH-Akku im AA-Format weist eine Kapazität von 1.300 mAh auf. Wie herkömm­liche wieder­auf­ladbare Batterien kann die USB-Zelle laut Moixa rund 500 mal aufge­laden werden. Ein vollstän­diger Aufla­de­vorgang am USB-Port dauert fünf Stunden, wenngleich dieser Wert zukünftig noch verbessert werden soll. Derzeit nur in Großbri­tannien über den eigenen Webshop erhältlich, kostet ein Zweierpack besagter AA-USB-Cells rund 13 Pfund (20 Euro). Daniel zufolge werden die Batterie-Akkus aber noch in diesem Jahr sowohl online als auch im Fachhandel im restlichen Europa erhältlich sein.

pressetext / Martin Stepanek